Allg. Psych. II Teil 4 Motivation at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Murray und sein kognitives Motivationsmodell

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TESTE DEIN WISSEN

- oft eher psychologisch ausgerichtete Bedürfnisse als handlungsbestimmend und nicht biologische Motivationen


- Liste der von Murray (1938) aufgeführten Bedürfnisse des Menschen (nichtbiologische Bedürfnisse)

  • Leistungsmotivation (Persönlichkeitsmerkmal, weil bei jedem untersch. ausgebildet mit n for need
  • Umweltfaktoren als Umwelteffekt p (für press)
  • viszerogene Bedürfnisse: die biologischen Bedürfnisse

Beispiel: Anblick leckerer Speisen (p Nahrung) zusammen mit viszerogenem Bedürfnis nach Nahrung (n Nahrung) würde uns zum Essen motivieren.

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TESTE DEIN WISSEN

Von Murray aufgeführte Bedürfnisse des Menschen

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TESTE DEIN WISSEN

Demütigung, Schadensvermeidung

Leistung, Demütigung vermeiden

Geselligkeit, Pflege

Aggressivität, Ordnung

Autonomie, Spiel

Widerstand, Ablehnung

Verteidigung, Empfindung

Ehrerbietung, Sex

Dominanz, Beistand

Selbstdarstellung, Verstehen

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TESTE DEIN WISSEN

Leistungsmotivation


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TESTE DEIN WISSEN

= Unser Streben danach, etwa Bedeutsames zu erreichen, gestellte Aufgaben hervorragend zu lösen oder herausragende Leistungen zu erbringen, zusammen mit dem Wunsch nach Kontrolle und hohen Standards

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TESTE DEIN WISSEN

Motivationstheorie von David McClelland und J. W. Atkinson

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TESTE DEIN WISSEN

emotionale Affekte Lust – Unlust wichtig bei Erwerb von Motivationen und Entstehung einer aktuellen Motivationsdisposition (= Produkt von situativen Reizen und dem durch sie in uns erzeugten Affektwandel).


Treten früher bereits erlebte Reizsituationen auf (leckere Speise, von der ich ja nur aus früherer Erfahrung wissen kann, dass sie lecker ist), so können die früher erlebten Affekte (angenehm – unangenehm) „antizipatorisch wiederhergestellt“ werden. Sie können daher als Erwartungsemotionen bezeichnet werden und sind nach McClelland der eigentlich motivierende Faktor, der unser Handeln auslöst, um die ursprünglichen Lustempfindungen wieder zu ermöglichen oder die Unlustaffekte zu vermeiden.


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TESTE DEIN WISSEN

Thematischer Apperzeptionstest (TAT)

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Thematischer Apperzeptionstest (TAT) entwickeltes projektives Verfahren zur Diagnostik der Psychodynamik einer Persönlichkeit. Stimulusmaterial: 20 Bildtafeln mehrdeutiger Art, zu denen Geschichten fabuliert werden sollen. Die ursprünglich verwendete quant. Auswertung hat sich nicht bewährt. Der Thematische Apperzeptionstest (TAT) ist ein heuristisches Verfahren, das nach qual. Gesichtspunkten ausgewertet werden kann und u. a. Hinweise auf die wichtigsten psychodynamischen Konflikte und auf die in der Psychoth. zu erwartenden Übertragungsprozesse liefert


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TESTE DEIN WISSEN

Thematischer Apperzeptionstest (TAT) 

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TESTE DEIN WISSEN

Erweiterung von Murrays TAT-Technik, nicht mehr nur auf bloße Befragungen angewiesen, sondern Leistungsmotiv direkt und objektiv erfassbar. 


Zur Erfassung der Motivationsstärke gaben sie ihren Versuchspersonen Bilder mit leistungsbezogenen Darstellungen vor (zum Beispiel Meister und Lehrling in einer Werkstatt oder einen Musikschüler mit seiner Geige), zu denen die Probanden Geschichten erzählen und sagen sollten, was ihrer Meinung nach auf dem Bild passiert und was die dargestellte Person erlebt.


Aus Reaktion der Versuchspersonen auf eine Serie solcher Bilder entwickelte McClelland sodann Maße für versch. Motive (Machtmotive, Anschlussmotiv, Leistungsmotiv).


Geschichten wurden jeweils analysiert und zB Häufigkeit mit der leistungsthematische Inhalte auftraten, als Maß für die Stärke des Motivs herangezogen.  


So messbares Leistungsmotiv: need achievement, umfasst die Eigenschaften hervorzuragen, Hindernisse zu überwinden, einen hohen Standard zu erreichen oder Schwieriges baldmöglichst zu vollbringen

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Leistungsmotivation und Leistung

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TESTE DEIN WISSEN

deutliche Verhaltensunterschiede zwischen Per- sonen mit hoher beziehungsweise niedriger Leistungsmotivation.


Hohe Leistungsmotivierte: lassen sich eher auf leistungsbezogene Tätigkeiten ein, erbrachten höhere Leistungen, lernten schneller


Enge Beziehung zw. Stärke der Leistungsmotivation und Auswirkungen im praktischen Leben: 

  1. Menge der leistungsorientierten Bilder in Kinderbüchern einer Epoche korreliert mit der wirtschaftlichen Leistung der Gesellschaft ein paar Jahre später. Länder in denen die Tugenden Leistung und Unabhängigkeit zusammengehören, sind wirtschaftlich weiter entwickelt, als "katholische"
  2. Personen mit hohem n-Ach-Wert (need achievement, Leistungsmotiv): Söhne überholten beruflichen Status des Vaters eher, als Söhne mit niedrigem Wert, kommen bei gleicher Chance beruflich weiter
  3. hartnäckiger bei Lösung von Aufgaben
  4. erbringen bessere Leistungen
  5. jede Person hat relativ zeitstabiles n-Ach-Niveau best. Aufgaben gegenüber, lässt sich aber manipulieren ("Du hast schlecht abgeschnitten")


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TESTE DEIN WISSEN

Theorie des leistungsorientierten Verhaltens kritisch hinterfragt

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TESTE DEIN WISSEN

Die meisten Bezüge sind im Grunde korrelativer Art. Wenn man für eine Untersuchung Personen mit hoher und solche mit niedriger Leistungsmotivation auswählt und dann feststellt, dass die mit hoher Motivation bei einer (auch schwereren) Aufgabe besser abschneiden, hat man praktisch lediglich eine Korrelation zwischen Leistungsmotivation und Leistung, nicht aber bereits eine Kausalbeziehung, denn die Korrelation besagt nicht, dass die Unterschiede inder Leistungsmotivation die Leistungsunterschiede verursacht haben. Möglich wäre ja auch, dass Personen mit hohem Leis- tungsbedürfnis intelligenter, energischer und durchsetzungsfähiger sind als Personen mit niedriger Leistungsmotivation. Somit könnte der Leistungsunterschied, aber auch das höhere Leistungsbedürfnis, auf diesen weiteren Faktoren beruhen

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Machtmotivation

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Bedürfnis nach Überlegenheit, Stärke, eigenen Willen durchsetzen. Hierarchisch organisierte Rangordnung auch im Tierreich.


Ferner ist Machtverhalten eng mit dem erlebten subjektiven Wohlbefinden (Befriedigung) verbunden und insofern darauf ausgerichtet, durch Dominanz, Einflussnahme oder Prestige positive Emotionen zu erlangen. Die Erwartung derselben (Antizipation) kann gleichsam als motivierender Anreizmechanismus wirken.

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Macht 

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Macht (power) bedeutet das Streben nach Dominanz, Ein- fluss und Kontrolle.

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Machtquellen


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TESTE DEIN WISSEN

= auf diese stützt sich die Macht und durch  sie kann die Einflussnahme oder Kontrolle geschehen.


Sechs Machtquellen nach French und Raven:

  1. Belohnungsmacht (reward power): Stärke hängt von Erwartung von B ab inwieweit A in der Lage ist, eines seiner (B’s) Motive zu befriedigen, und inwieweit A dies von einem erwünschten Verhaltens B’s abhängig macht.
  2. Zwangs- oder Bestrafungsmacht (coercive power): Stärke hängt von der Erwartung B’s ab, inwieweit A in der Lage ist, B für unerwünschte Handlungen durch Entziehung der Möglichkeit zur Befriedigung bestimmter Motive zu bestrafen, und inwieweit dies A von dem unerwünschten Verhalten B’s abhängig macht. Durch Strafandrohung wird Handlungsspielraum von B eingeengt
  3. Legitimierte Macht (legitimate power): internalisierte Normen von B, die ihm sagen, dass A befugt ist, die Einhaltung gewisser Verhaltensnormen zu überwachen und, falls nötig, durchzusetzen.
  4. Vorbildmacht (referent power): Identifikation von B mit A, auf B’s Wunsch, so zu sein wie A. 
  5. Expertenmacht (expert power): Stärke hängt von dem Ausmaß ab, mit dem B besondere Kenntnisse, Einsichten oder Fertigkeiten hinsichtlich des infrage stehenden Verhal-tensbereichs A zuschreibt.
  6. Informationsmacht (informational power): dann wirksam, wenn A Dinge mitteilen kann, die B die Folgen seines Verhaltens in einem neuen Licht erscheinen lassen und ihn dadurch zu einer Verhaltensänderung veranlassen.
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TESTE DEIN WISSEN

Messung des Machtmotivs

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TESTE DEIN WISSEN

Projektives TAT-Verfahren wurde weiterentwickelt und auf Machtmotiv bezogen + zum vereinfachten Gitterverfahren umgebaut.


Ergebnis: 

Unterteilung des Machtmotivs in 

- Aufsuchende Komponente (Machterwartung)

  • Personalisierte Macht (PM): hohes Machtmotiv, niedrige Inhibitionstendenz, direkte Konfrontation zur Vergrößerung des eigenen Machtbereichs
  • sozialisierte Macht (SM): hohes Machtmotiv, starke Inhibitionstendenz, realisiert Macht zugunsten anderer, altruistisch

- Verlustmeidende Komponente (Furcht vor Verlust)

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Q:

Murray und sein kognitives Motivationsmodell

A:

- oft eher psychologisch ausgerichtete Bedürfnisse als handlungsbestimmend und nicht biologische Motivationen


- Liste der von Murray (1938) aufgeführten Bedürfnisse des Menschen (nichtbiologische Bedürfnisse)

  • Leistungsmotivation (Persönlichkeitsmerkmal, weil bei jedem untersch. ausgebildet mit n for need
  • Umweltfaktoren als Umwelteffekt p (für press)
  • viszerogene Bedürfnisse: die biologischen Bedürfnisse

Beispiel: Anblick leckerer Speisen (p Nahrung) zusammen mit viszerogenem Bedürfnis nach Nahrung (n Nahrung) würde uns zum Essen motivieren.

Q:

Von Murray aufgeführte Bedürfnisse des Menschen

A:

Demütigung, Schadensvermeidung

Leistung, Demütigung vermeiden

Geselligkeit, Pflege

Aggressivität, Ordnung

Autonomie, Spiel

Widerstand, Ablehnung

Verteidigung, Empfindung

Ehrerbietung, Sex

Dominanz, Beistand

Selbstdarstellung, Verstehen

Q:

Leistungsmotivation


A:

= Unser Streben danach, etwa Bedeutsames zu erreichen, gestellte Aufgaben hervorragend zu lösen oder herausragende Leistungen zu erbringen, zusammen mit dem Wunsch nach Kontrolle und hohen Standards

Q:

Motivationstheorie von David McClelland und J. W. Atkinson

A:

emotionale Affekte Lust – Unlust wichtig bei Erwerb von Motivationen und Entstehung einer aktuellen Motivationsdisposition (= Produkt von situativen Reizen und dem durch sie in uns erzeugten Affektwandel).


Treten früher bereits erlebte Reizsituationen auf (leckere Speise, von der ich ja nur aus früherer Erfahrung wissen kann, dass sie lecker ist), so können die früher erlebten Affekte (angenehm – unangenehm) „antizipatorisch wiederhergestellt“ werden. Sie können daher als Erwartungsemotionen bezeichnet werden und sind nach McClelland der eigentlich motivierende Faktor, der unser Handeln auslöst, um die ursprünglichen Lustempfindungen wieder zu ermöglichen oder die Unlustaffekte zu vermeiden.


Q:

Thematischer Apperzeptionstest (TAT)

A:

Thematischer Apperzeptionstest (TAT) entwickeltes projektives Verfahren zur Diagnostik der Psychodynamik einer Persönlichkeit. Stimulusmaterial: 20 Bildtafeln mehrdeutiger Art, zu denen Geschichten fabuliert werden sollen. Die ursprünglich verwendete quant. Auswertung hat sich nicht bewährt. Der Thematische Apperzeptionstest (TAT) ist ein heuristisches Verfahren, das nach qual. Gesichtspunkten ausgewertet werden kann und u. a. Hinweise auf die wichtigsten psychodynamischen Konflikte und auf die in der Psychoth. zu erwartenden Übertragungsprozesse liefert


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Q:

Thematischer Apperzeptionstest (TAT) 

A:

Erweiterung von Murrays TAT-Technik, nicht mehr nur auf bloße Befragungen angewiesen, sondern Leistungsmotiv direkt und objektiv erfassbar. 


Zur Erfassung der Motivationsstärke gaben sie ihren Versuchspersonen Bilder mit leistungsbezogenen Darstellungen vor (zum Beispiel Meister und Lehrling in einer Werkstatt oder einen Musikschüler mit seiner Geige), zu denen die Probanden Geschichten erzählen und sagen sollten, was ihrer Meinung nach auf dem Bild passiert und was die dargestellte Person erlebt.


Aus Reaktion der Versuchspersonen auf eine Serie solcher Bilder entwickelte McClelland sodann Maße für versch. Motive (Machtmotive, Anschlussmotiv, Leistungsmotiv).


Geschichten wurden jeweils analysiert und zB Häufigkeit mit der leistungsthematische Inhalte auftraten, als Maß für die Stärke des Motivs herangezogen.  


So messbares Leistungsmotiv: need achievement, umfasst die Eigenschaften hervorzuragen, Hindernisse zu überwinden, einen hohen Standard zu erreichen oder Schwieriges baldmöglichst zu vollbringen

Q:

Leistungsmotivation und Leistung

A:

deutliche Verhaltensunterschiede zwischen Per- sonen mit hoher beziehungsweise niedriger Leistungsmotivation.


Hohe Leistungsmotivierte: lassen sich eher auf leistungsbezogene Tätigkeiten ein, erbrachten höhere Leistungen, lernten schneller


Enge Beziehung zw. Stärke der Leistungsmotivation und Auswirkungen im praktischen Leben: 

  1. Menge der leistungsorientierten Bilder in Kinderbüchern einer Epoche korreliert mit der wirtschaftlichen Leistung der Gesellschaft ein paar Jahre später. Länder in denen die Tugenden Leistung und Unabhängigkeit zusammengehören, sind wirtschaftlich weiter entwickelt, als "katholische"
  2. Personen mit hohem n-Ach-Wert (need achievement, Leistungsmotiv): Söhne überholten beruflichen Status des Vaters eher, als Söhne mit niedrigem Wert, kommen bei gleicher Chance beruflich weiter
  3. hartnäckiger bei Lösung von Aufgaben
  4. erbringen bessere Leistungen
  5. jede Person hat relativ zeitstabiles n-Ach-Niveau best. Aufgaben gegenüber, lässt sich aber manipulieren ("Du hast schlecht abgeschnitten")


Q:

Theorie des leistungsorientierten Verhaltens kritisch hinterfragt

A:

Die meisten Bezüge sind im Grunde korrelativer Art. Wenn man für eine Untersuchung Personen mit hoher und solche mit niedriger Leistungsmotivation auswählt und dann feststellt, dass die mit hoher Motivation bei einer (auch schwereren) Aufgabe besser abschneiden, hat man praktisch lediglich eine Korrelation zwischen Leistungsmotivation und Leistung, nicht aber bereits eine Kausalbeziehung, denn die Korrelation besagt nicht, dass die Unterschiede inder Leistungsmotivation die Leistungsunterschiede verursacht haben. Möglich wäre ja auch, dass Personen mit hohem Leis- tungsbedürfnis intelligenter, energischer und durchsetzungsfähiger sind als Personen mit niedriger Leistungsmotivation. Somit könnte der Leistungsunterschied, aber auch das höhere Leistungsbedürfnis, auf diesen weiteren Faktoren beruhen

Q:

Machtmotivation

A:

Bedürfnis nach Überlegenheit, Stärke, eigenen Willen durchsetzen. Hierarchisch organisierte Rangordnung auch im Tierreich.


Ferner ist Machtverhalten eng mit dem erlebten subjektiven Wohlbefinden (Befriedigung) verbunden und insofern darauf ausgerichtet, durch Dominanz, Einflussnahme oder Prestige positive Emotionen zu erlangen. Die Erwartung derselben (Antizipation) kann gleichsam als motivierender Anreizmechanismus wirken.

Q:

Macht 

A:

Macht (power) bedeutet das Streben nach Dominanz, Ein- fluss und Kontrolle.

Q:

Machtquellen


A:

= auf diese stützt sich die Macht und durch  sie kann die Einflussnahme oder Kontrolle geschehen.


Sechs Machtquellen nach French und Raven:

  1. Belohnungsmacht (reward power): Stärke hängt von Erwartung von B ab inwieweit A in der Lage ist, eines seiner (B’s) Motive zu befriedigen, und inwieweit A dies von einem erwünschten Verhaltens B’s abhängig macht.
  2. Zwangs- oder Bestrafungsmacht (coercive power): Stärke hängt von der Erwartung B’s ab, inwieweit A in der Lage ist, B für unerwünschte Handlungen durch Entziehung der Möglichkeit zur Befriedigung bestimmter Motive zu bestrafen, und inwieweit dies A von dem unerwünschten Verhalten B’s abhängig macht. Durch Strafandrohung wird Handlungsspielraum von B eingeengt
  3. Legitimierte Macht (legitimate power): internalisierte Normen von B, die ihm sagen, dass A befugt ist, die Einhaltung gewisser Verhaltensnormen zu überwachen und, falls nötig, durchzusetzen.
  4. Vorbildmacht (referent power): Identifikation von B mit A, auf B’s Wunsch, so zu sein wie A. 
  5. Expertenmacht (expert power): Stärke hängt von dem Ausmaß ab, mit dem B besondere Kenntnisse, Einsichten oder Fertigkeiten hinsichtlich des infrage stehenden Verhal-tensbereichs A zuschreibt.
  6. Informationsmacht (informational power): dann wirksam, wenn A Dinge mitteilen kann, die B die Folgen seines Verhaltens in einem neuen Licht erscheinen lassen und ihn dadurch zu einer Verhaltensänderung veranlassen.
Q:

Messung des Machtmotivs

A:

Projektives TAT-Verfahren wurde weiterentwickelt und auf Machtmotiv bezogen + zum vereinfachten Gitterverfahren umgebaut.


Ergebnis: 

Unterteilung des Machtmotivs in 

- Aufsuchende Komponente (Machterwartung)

  • Personalisierte Macht (PM): hohes Machtmotiv, niedrige Inhibitionstendenz, direkte Konfrontation zur Vergrößerung des eigenen Machtbereichs
  • sozialisierte Macht (SM): hohes Machtmotiv, starke Inhibitionstendenz, realisiert Macht zugunsten anderer, altruistisch

- Verlustmeidende Komponente (Furcht vor Verlust)

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