Personalführung at Hochschule Der Medien Stuttgart | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Personalführung an der Hochschule der Medien Stuttgart

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Personalführung Kurs an der Hochschule der Medien Stuttgart zu.

TESTE DEIN WISSEN

Warum verhält man sich konform? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Masse hat Vorbildfunktion 
  • Um nicht von der Gruppe ausgeschlossen zu werden 
  • Zugehörigkeitsgefühl 
  • man hat Angst aufzufallen 
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Konformität? 

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TESTE DEIN WISSEN

einen auf dem Individuum wirkenden Druck, sich so zu verhalten wie es in der Gruppe von ihm erwartet wird 


daraus folgt die Änderung des eigenen Verhaltens aufgrund des tatsächlichen oder angenommenen Einflusses anderer Personen --> Man passt sich in seiner Meinung/Verhalten einer Bezugsgruppe an 

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Normen? 


Was ist die Funktion von Gruppennormen

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TESTE DEIN WISSEN

Normen = implizit oder explizit (ausformulierte) Standards, die das Verhalten beeinflussen. 


  • erhöhren Berechenbarkeit und Vorhersagbarkeit der einzelnen Gruppenmitgliedern
  • stellen Verhaltenserwartungen klar und helfen so, zwischenpersönliche Probleme zu vermeiden 
  • tragen zur Gruppensolidarität und Identität bei 
  • verkünden zentrale Werte der Gruppe 
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben sie den Ringelmann Effekt 

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibt den Befund, dass bei einer körperlichen Aufgabe (beispielsweise Gewichte ziehen) die durchschnittlichen Leistungen der individuellen Gruppenmitglieder mit zunehmender Gruppengröße abnehmen

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Reaktanz? 

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TESTE DEIN WISSEN

Reaktanz = Motivation zur Wiederherstellung eingeengter oder eliminierter Freiheitsspielräume 

  • Reaktanz führt dazu, dass verlorene o. bedrohte Alternativen aufgewertet werden 
  • Ein Gegenstand oder eine Verhaltensoption kann dadurch aufgewertet werden, dass die Verfügbarkeit durch ein Verbot eingeschränkt wird 


Charakteristika: 

  • man hält inhaltlich nichts von der Sache (kognitiver Bereich)
  • Man ist verärgert (emotionaler Bereich)
  • Man ist bestrebt etw. dagegen zu tun ( motivierter Bereich) 
  • Man handelt entsprechend und setzt sich zur Wehr (Verhaltensbereich) 

Siehe das Experiment von Brehm - Saure Trauben Effekt 1966 


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TESTE DEIN WISSEN

Was wissen Sie über die Gruppengröße? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • kleinere Gruppen (5-6 Leute) können Aufgaben schneller abschließen als große
  • große Gruppen (10-12) sind besser beim Lösen von Problemen, weil sie über viele verschiedene Talente verfügen. 
  • Gruppen mit einer geraden Teilnehmeranzahl treffen Entscheidungen sorgfältiger als Gruppen mit ungerader Anzahl --> Im Falle einer Pattsituation muss nochmal genauer diskutiert werden bis es zum Ergebnis kommt. Bei ungerader Anzahl gibt es immer eine Mehrheit. 
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Gruppenkohäsion? 

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TESTE DEIN WISSEN

Kohäsion = innerer Zusammenhalt bzw. das Ausmaß wechselseitiger positiver Gefühle zwischen Mitgliedern einer Gruppe


Kohäsion entsteht durch Ähnlichkeit innerhalb der Gruppe (z.B. Alter, Einstellung, Werte, Normen, Betriebszugehörigkeit etc.) 

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TESTE DEIN WISSEN

Warum bilden Menschen Gruppen? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • gemeinsame Ziele Erreichen 
  • Um Sicherheit, Schutz und Macht zu erhalten 
  • Befriedigung sozialer Bedürfnisse
  • Stärkung des Selbstbewusstseins 


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TESTE DEIN WISSEN

Welche Thesen und Schlussfolgerungen lassen sich aus den Milgram Experimenten ableiten? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gehorsam stützt sich auf die Anwesenheit einer legitimen Autorität der wir vertrauen 
  • Aufbau von Rollenverständnis fördert Gehorsam 
  • Gehorsam wird durch soziale Normen begünstigt, da sie vorgeben was wir als sozial akzeptabel erachten 
  • Gehorsam entsteht besonders leicht in Mehrdeutigen Situationen, in denen es leicht ist den ersten Schritt zu machen, aber schwer zu wissen wann und wie man aufhört. 
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen und beschreiben Sie die Phasen der Gruppenwerdung nach Tuckman 

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TESTE DEIN WISSEN

1) Forming: Man stellt fest, dass man sich mit den gleichen Menschen umgibt, stellt Gemeinsamkeiten fest, man stellt fest, dass man Zeit zusammen verbringt. Die Phase gilt als abgeschlossen, wenn der letzte verstanden hat, dass man zu einer Gruppe gehört 

2) Storming: Rollenfindung in der Gruppe, man testet Grenzen aus, auch Rivalität und Streit möglich, Phase beendet wenn jeder seinen Platz in der Gruppe gefunden hat 

3) Norming: Festlegung gemeinsamer Regeln und Werte, Entstehung eines "WIR-Gefühls", Identifikation mit den Zielen innerhalb der Gruppe 

4) Performing: Gruppe ist performant, man arbeitet zusammen an gemeinsamen Dingen 

5) Adjourning: Auflösungsphase, manche Verbindungen lösen sich, manche bleiben bestehen

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Milgram Experimente zum Thema Gehorsam (Zusammenfassung) 


Welche Ergebnisse sind hier zu verzeichnen?


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TESTE DEIN WISSEN
  • sämtliche VP fanden den Versuch unangenehm 
  • keine VP verweigerte vor 200 Volt 
  • 14 VP brachen vorzeitig ab, allerdings erst zwischen 200 und 400 Volt 
  • 26 VP (ca. 1/3) verabreichten E-Schocks auf Endstufe - 450 Volt 
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Was versteht man unter Gehorsam und wann ist sie am stärksten? 

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TESTE DEIN WISSEN

Gehorsam = universelles Phänomen, das man schon als Kind lernt. Gehorsam kann auch ein Schutzmechanismus sein. 


Gehorsam ist dann am stärksten wenn... 

  • der Befehlsgeber in der Nähe ist und als legitime Autoritätsperson wahrgenommen wird 
  • die Autoritätsperson von einer namenhaften Institution unterstützt wird 
  • das Opfer depersonalisiert wird oder weiter entfernt ist (z.B. anderer Raum) 
  • Es keine Vorbilder für Widerstand gibt 
  • Es möglich ist die Verantwortung auf andere Personen abzuschieben 
  • die Anforderungen graduell ansteigen 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Personalführung Kurs an der Hochschule der Medien Stuttgart - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Warum verhält man sich konform? 

A:
  • Masse hat Vorbildfunktion 
  • Um nicht von der Gruppe ausgeschlossen zu werden 
  • Zugehörigkeitsgefühl 
  • man hat Angst aufzufallen 
Q:

Was versteht man unter Konformität? 

A:

einen auf dem Individuum wirkenden Druck, sich so zu verhalten wie es in der Gruppe von ihm erwartet wird 


daraus folgt die Änderung des eigenen Verhaltens aufgrund des tatsächlichen oder angenommenen Einflusses anderer Personen --> Man passt sich in seiner Meinung/Verhalten einer Bezugsgruppe an 

Q:

Was sind Normen? 


Was ist die Funktion von Gruppennormen

A:

Normen = implizit oder explizit (ausformulierte) Standards, die das Verhalten beeinflussen. 


  • erhöhren Berechenbarkeit und Vorhersagbarkeit der einzelnen Gruppenmitgliedern
  • stellen Verhaltenserwartungen klar und helfen so, zwischenpersönliche Probleme zu vermeiden 
  • tragen zur Gruppensolidarität und Identität bei 
  • verkünden zentrale Werte der Gruppe 
Q:

Beschreiben sie den Ringelmann Effekt 

A:

Beschreibt den Befund, dass bei einer körperlichen Aufgabe (beispielsweise Gewichte ziehen) die durchschnittlichen Leistungen der individuellen Gruppenmitglieder mit zunehmender Gruppengröße abnehmen

Q:

Was versteht man unter Reaktanz? 

A:

Reaktanz = Motivation zur Wiederherstellung eingeengter oder eliminierter Freiheitsspielräume 

  • Reaktanz führt dazu, dass verlorene o. bedrohte Alternativen aufgewertet werden 
  • Ein Gegenstand oder eine Verhaltensoption kann dadurch aufgewertet werden, dass die Verfügbarkeit durch ein Verbot eingeschränkt wird 


Charakteristika: 

  • man hält inhaltlich nichts von der Sache (kognitiver Bereich)
  • Man ist verärgert (emotionaler Bereich)
  • Man ist bestrebt etw. dagegen zu tun ( motivierter Bereich) 
  • Man handelt entsprechend und setzt sich zur Wehr (Verhaltensbereich) 

Siehe das Experiment von Brehm - Saure Trauben Effekt 1966 


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Q:

Was wissen Sie über die Gruppengröße? 

A:
  • kleinere Gruppen (5-6 Leute) können Aufgaben schneller abschließen als große
  • große Gruppen (10-12) sind besser beim Lösen von Problemen, weil sie über viele verschiedene Talente verfügen. 
  • Gruppen mit einer geraden Teilnehmeranzahl treffen Entscheidungen sorgfältiger als Gruppen mit ungerader Anzahl --> Im Falle einer Pattsituation muss nochmal genauer diskutiert werden bis es zum Ergebnis kommt. Bei ungerader Anzahl gibt es immer eine Mehrheit. 
Q:

Was versteht man unter Gruppenkohäsion? 

A:

Kohäsion = innerer Zusammenhalt bzw. das Ausmaß wechselseitiger positiver Gefühle zwischen Mitgliedern einer Gruppe


Kohäsion entsteht durch Ähnlichkeit innerhalb der Gruppe (z.B. Alter, Einstellung, Werte, Normen, Betriebszugehörigkeit etc.) 

Q:

Warum bilden Menschen Gruppen? 

A:
  • gemeinsame Ziele Erreichen 
  • Um Sicherheit, Schutz und Macht zu erhalten 
  • Befriedigung sozialer Bedürfnisse
  • Stärkung des Selbstbewusstseins 


Q:

Welche Thesen und Schlussfolgerungen lassen sich aus den Milgram Experimenten ableiten? 

A:
  • Gehorsam stützt sich auf die Anwesenheit einer legitimen Autorität der wir vertrauen 
  • Aufbau von Rollenverständnis fördert Gehorsam 
  • Gehorsam wird durch soziale Normen begünstigt, da sie vorgeben was wir als sozial akzeptabel erachten 
  • Gehorsam entsteht besonders leicht in Mehrdeutigen Situationen, in denen es leicht ist den ersten Schritt zu machen, aber schwer zu wissen wann und wie man aufhört. 
Q:

Nennen und beschreiben Sie die Phasen der Gruppenwerdung nach Tuckman 

A:

1) Forming: Man stellt fest, dass man sich mit den gleichen Menschen umgibt, stellt Gemeinsamkeiten fest, man stellt fest, dass man Zeit zusammen verbringt. Die Phase gilt als abgeschlossen, wenn der letzte verstanden hat, dass man zu einer Gruppe gehört 

2) Storming: Rollenfindung in der Gruppe, man testet Grenzen aus, auch Rivalität und Streit möglich, Phase beendet wenn jeder seinen Platz in der Gruppe gefunden hat 

3) Norming: Festlegung gemeinsamer Regeln und Werte, Entstehung eines "WIR-Gefühls", Identifikation mit den Zielen innerhalb der Gruppe 

4) Performing: Gruppe ist performant, man arbeitet zusammen an gemeinsamen Dingen 

5) Adjourning: Auflösungsphase, manche Verbindungen lösen sich, manche bleiben bestehen

Q:

Beschreiben Sie die Milgram Experimente zum Thema Gehorsam (Zusammenfassung) 


Welche Ergebnisse sind hier zu verzeichnen?


A:
  • sämtliche VP fanden den Versuch unangenehm 
  • keine VP verweigerte vor 200 Volt 
  • 14 VP brachen vorzeitig ab, allerdings erst zwischen 200 und 400 Volt 
  • 26 VP (ca. 1/3) verabreichten E-Schocks auf Endstufe - 450 Volt 
Q:

Was versteht man unter Gehorsam und wann ist sie am stärksten? 

A:

Gehorsam = universelles Phänomen, das man schon als Kind lernt. Gehorsam kann auch ein Schutzmechanismus sein. 


Gehorsam ist dann am stärksten wenn... 

  • der Befehlsgeber in der Nähe ist und als legitime Autoritätsperson wahrgenommen wird 
  • die Autoritätsperson von einer namenhaften Institution unterstützt wird 
  • das Opfer depersonalisiert wird oder weiter entfernt ist (z.B. anderer Raum) 
  • Es keine Vorbilder für Widerstand gibt 
  • Es möglich ist die Verantwortung auf andere Personen abzuschieben 
  • die Anforderungen graduell ansteigen 
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