Buchführung at Hochschule Bremerhaven | Flashcards & Summaries

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Was sagt die Bilanzgleichung aus? Welche Rückschlüsse lassen sich aus ihr in Bezug auf die Risikoverteilung zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern ziehen? Wie sind in diesem Bezug Fixansprüche von Residualansprüchen zu unterscheiden?
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  • Bilanzgleichung: Vermögen-Schulden=Reinvermögen

  • Je höher das Reinvermögen, desto höher das Eigenkapital und desto unabhängiger ist das Unternehmen. Desto niedriger das Reinvermögen ist, desto abhängiger ist das Unternehmen von Geldgebern.

  • Residualansprüche (bsp Dividenen) können Vermögenswerte des Unternehmens und dementsprechend auch am Eigenkapital als Residualgröße bestehen. Dieser kann nach Abzug aller Schulden von den Vermögenswerten des Unternehmens bestehen ´, wenn keine feste Rückzahlungsverpflichtung vereinbart ist. Sprich das was übrigbleibt (Anspruch auf einen bestimmten Rest). Der Fixanspruch(bsp Fremdkapital) ist ein sofortiger Anspruch der bei einer Verschuldung entsteht
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Im Rahmen des externen Rechnungswesens soll mittels des Jahresabschlusses ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zur finanziellen Lage und Leistungsfähigkeit von Unternehmen verschafft werden. Welche Anforderungen an die Rechnungslegung resultieren hieraus und mittels welcher Elemente des Abschlusses werden welche Aussagen an die Abschlussadressaten bereitgestellt?
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  • Anforderungen an Rechnungslegung: Nach internationalem Standard, Steuerrechtliche Handelsrechtliche Standards, Keine Buchung ohne Beleg mit Datum und Unterschrift.

  • Elemente des Abschlusses: Bilanz; GUV; Lagebericht;

  • Bilanz: wo sind welche Vermögenswerte Aktiva Passiva wo wurde welches Kapital eingesetzt und war es Fremd oder Eigenkapital

  • GUV: War das Jahr wirtschaftlich sprich gewinnerzielend

  • Lagebericht: Wie sieht die wirtschaftliche Lage aus

  • Gesamtergebnisrechnung

  • Eigenkapitalveränderungsrechnung

  • Vergleichsbilanz bei Änderungen im Ausweis von Abschlussposten

  • Laut IAS 1.10
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Was umfasst die Kapitalflussrechnung innerhalb des Jahresabschlusses? Welche CashflowAggregate werden hierin aufgezeigt und welche Aussagen lassen sich aus dieser Rechnung ableiten?
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  • Der Cashflow oder auch Cash Flow ist eine Bilanzkennzahl, mit der der Geldzufluss oder Geldabfluss eines Unternehmens in einer bestimmten Abrechnungsperiode ermittelt wird.

  • Mit Cashflow (Geldfluss) wird der im Geschäftsjahr erzielte Zufluss bzw. Abfluss liquider Mittel aus der gewöhnlichen Tätigkeit des Unternehmens bezeichnet. Im Unterschied zum Gewinn dürfen fiktive Ausgaben wie Abschreibungen und Rückstellungen – also nicht zahlungswirksame Vorgänge – nicht im Cash Flow erscheinen.

  • Der Cashflow spiegelt damit die ehrliche Ertrags- und Finanzkraft eines Unternehmens wider und gibt an, wie viel Geld ein Unternehmen in einer Periode tatsächlich erwirtschaftet hat.

  • Ermittlung des Cash Flow. Der Cashflow wird in der Regel aus der laufenden Geschäftstätigkeit ermittelt. Zur Berechnung des Cash Flow haben sich zwei Methoden etabliert:

  • Cashflow nach direkter Methode. Bei der direkten Methode wird der Cashflow durch die Differenz von Einzahlungen und Auszahlungen ermittelt.

  • Berechnung Cashflow: Einzahlung-Auszahlungen=Cashflow direkt

  • Cashflow nach indirekter Methode. Bei der indirekten Methode ergibt sich der Cashflow aus einer Bereinigung des Jahresüberschusses (Gewinns): Dabei werden nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Rückstellungen hinzugerechnet.

  • Cashflow Berechnung indirekt. Die indirekte Methode wird meistens präferiert, da alle relevanten Daten durch die Buchhaltung in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) bzw. der Einnahmen-Überschuss Rechnung (EÜR) bereits vorliegen.

  • Berechnung: Gewinn+Abschreibungen+Rückstellungen
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Worin begründet sich die Rechenschaftslegung und Rechnungslegung im betrieblichen Kontext? Nehmen Sie bei Ihren Darlegungen auch Bezug auf die Agenturtheorie und zeigen Sie hieran auf, welche Problemstellungen sich innerhalb der Agenturbeziehung zwischen den Eigentümern eines Unternehmens und den von ihnen mit der Geschäftsführung und Vertretung beauftragten Akteuren ergeben können.
Lösung anzeigen
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  • Rechenschaftslegung ist eine Mitteilung einer Rechnung, die dazugehörigen Einnahmen oder Ausgaben und ggf. Belege enthält. Die Rechnungslegung oder auch Rechnungslegungspflicht steht dafür, dass die Unternehmen Bücher führen müssen und somit dokumentieren müssen, was für betriebliche Vorgänge vorgehen oder über Lieferanten, Stakeholder und Inhaber. Insbesondere für die Handelsbilanz oder Steuerbilanz wird die Rechnungslegung benötigt. 

  • Die Agenturtheorie bezieht sich auf die Beziehung zwischen Eigentümer eines Unternehmers (Prinzipal) und den Managern in ihrer Funktion als Sachverwalter. Problem dabei ist die Inhärenter Konflikt aufgrund asymmetrischer Agenturbeziehung zwischen Agenten und Prinzipal. Die Option ist die Rechenschaftslegung des Agenten wozu es zu Einschränkungen aufgrund zeitlichen Verzugs oder unterschiedlicher Standards führen kann. 

  • Das Problem ist somit das Prinzipal Agent Problem, da Interessendifferenzen zwischen diesen beiden aufkommen können dieses Problem kann durch Beseitigungen von Informationsmängeln gelöst werden. Ist aber mit Kosten verbunden, die Agenturkosten heißen.
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Welche Posten der Bilanz umfasst das Capital Employed? Was drückt die Kennzahl »ROCE« aus?
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  • Der Return on Capital Employed, kurz ROCE, ist eine der Kennzahlen der Rentabilität und zeigt an, wie groß die Rendite auf das eingesetzte Kapital ist. Dazu setzt der ROCE das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit dem im Unternehmen gebundenen Vermögen ins Verhältnis. Capital Employed ist das im Unternehmen beanspruchte betriebsnotwendige Kapital, für das die Kapitalgeber (Fremdkapital, Eigenkapital) einen Verzinsungsanspruch erheben.

  • Die Kennzahl ROCE (Return on Capital Employed) beschreibt das Verhältnis des operativen Nachsteuerergebnisses zum eingesetzten Kapital.

  • Der ROCE wird berechnet in dem der NOPAT (Net Operating Profit After Taxes) oder teilweise auch der EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) durch das Capital Employed (eingesetzte Kapital) geteilt wird. Der ROCE steht damit in Konkurrenz zur Kennzahl Return on Investment (ROI) die sich aber auf das Gesamtkapital bezieht.
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Wie unterscheiden sich Rückstellungen von Verbindlichkeiten? Bitte geben Sie jeweils ein Beispiel zu Ihren Erläuterungen.
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  • Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind beides Verbindlichkeiten (Schulden). Verbindlichkeiten sind klar definiert sei es der Betrag zum Beispiel einer Rechnung Betrag und Zeitraum wann fällig also eindeutig bestimmt wann und wie viel

  • Rückstellungen sind zukünftige Verpflichtungen die nur bestmöglich schätzbar sind zum Stichtag. Wie viele Produkte beispielsweise fehlerhaft man kann nur schätzen was der Gegenwert der Reparatur ist im Gegenwert von 5,50 oder 200€. Beispielsweise drei Jahre Gewährleistung wann die dann wirklich fällig sind sei es in 2 Monaten in 12 oder 19 Monate. Rückstellung bleibt immer eine Rückstellung jedoch legt sich dann die Summe und der Zeitpunkt fest am Ende. Erst wenn es dann wirklich fällig ist wird die Rückstellung ausgezahlt aber bleibt eine Rückstellung egal was passiert.

  • Verbindlichkeiten sind Fremdkapital, die sich fest vorhersehen lassen. So wird beispielsweise ein Kredit aufgenommen, um einen neuen Firmenwagen zu kaufen. Rückstellungen sind Kosten, die nicht fest vorhersehbar sind, wie für einen Gerichtsprozess oder eine Steuerrückstellung. Bei einer Steuerrückstellung ist der feste Betrag noch nicht klar weshalb es eine Rückstellung ist und keine normalen Verbindlichkeiten.
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Die Kapitalflussrechnung kann nach der direkten und indirekten Methode erstellt werden. Bitte stellen Sie dar, worin sich diese beiden Methoden unterscheiden.
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  • Indirekte Methode. Die indirekte Methode verwendet den Jahresüberschuss und korrigiert diesen durch hinzufügen der nicht zahlungswirksamen Aufwendungen, wie zum Beispiel Abschreibungen oder Einstellungen in die Rückstellungen. Zudem werden zahlungsunwirksame Erträge herausgerechnet, wie zum Beispiel Zuschreibungen oder Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Daraus ergibt sich der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit.

  • Im Anschluss wird der Cash-Flow der Investitionstätigkeit gebildet. Dafür werden Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen ermittelt und werden um Auszahlungen für den Erwerb von Anlagevermögen reduziert. Im Anschluss daran wird der Cash-Flow der Finanzierungstätigkeit errechnet. Dabei werden Einzahlungen in das Grundkapital oder Einzahlungen aus der Kreditaufnahme zusammengefasst und reduziert um Auszahlungen an Gesellschafter oder Kredittilgungen.

  • Um den Finanzmittelbestand der betrachteten Periode zu ermitteln, werden die gebildeten Cash-Flows addiert und um wechselkursbedingte Wertveränderungen bereinigt. Die Summe daraus wird mit dem Anfangsbestand der Periode addiert und ergibt somit den Finanzmittelbestand am Ende der Periode.

  • Direkte Methode. Die direkte Methode berechnet die Cash-Flows nicht über den Jahresüberschuss der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern betrachtet Veränderungen aus internen Ein- und Auszahlungen, welche nur bedingt aus dem Jahresabschluss hervorgehen. Dafür werden die Einzahlungen von Kunden, aufgrund von Erzeugnisverkäufen mit sonstigen, nicht der Investition und Finanzierung zuzuordnenden, Einzahlungen addiert und um entsprechende Auszahlungen, wie zum Beispiel die Bezahlung von Lieferanten, reduziert.

  • Daraus ergibt sich der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit. Im Anschluss wird der Cash-Flow der Investitionstätigkeit gebildet. Dafür werden, wie bei der indirekten Berechnung, die Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen um Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen reduziert. Der Cash-Flow der Finanzierungstätigkeit wird in der direkten und indirekten Methode gleich berechnet. Der Finanzmittelbestand ergibt sich, dann ebenfalls wie bei der indirekten Methode, aus der Summe der Cash-Flows addiert um den Anfangsbestand und korrigiert um wechselkursbedingte Wertveränderungen.
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Im Rahmen der qualitativen Anforderungen an den Jahresabschluss ist auch der Ansatz der Bilanzkontinuität von Bedeutung. Bitte erläutern Sie, was hiermit gemeint ist und worin sich dieser Ansatz begründet.
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  • Bilanzkontinuität ist im Rechnungswesen ein auf den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung beruhender Bilanzierungsgrundsatz, wonach mehrere zeitlich aufeinander folgende Jahresabschlüsse eines Unternehmens sowohl die gleichen Gliederungen aufweisen müssen (formelle Bilanzkontinuität) als auch möglichst gleichen Bewertungsprinzipien zu folgen haben (materielle Bilanzkontinuität).

  • Rechtsgrundlagen sind in Deutschland § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB, in Österreich § 201 Abs. 2 Ziffer 1 UGB. Mit einem Wechsel der Ausweis- und Bewertungsmethoden kann eine willkürliche Beeinflussung des Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungs-Bildes erreicht werden, wodurch eingetretene wirtschaftliche Veränderungen verschleiert oder gar erst suggeriert werden könnten. Dem wollen die gesetzlichen Bestimmungen möglichst vorbeugen. Bei der Bilanzkontinuität wird unterschieden zwischen formeller und materieller Kontinuität.[
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Der handelsrechtliche Jahresabschluss nach den Anforderungen des HGB soll unter Gesichtspunkten der Vorsicht erstellt werden. Bitte legen Sie dar, was dieses Vorsichtsprinzip umfasst und geben Sie anhand eines Bilanzpostens ein Beispiel hierzu.
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  • Das Vorsichtsprinzip ist eines der wichtigsten Prinzipien für die Bewertungsansätze im Jahresabschluss nach HGB. Es verlangt, Vermögensgegenstände (Vermögenswerte) im Zweifel eher zu niedrig und Schulden im Zweifel eher zu hoch zu bewerten, und dient damit dem Gläubigerschutz. Rechtsgrundlage ist § 252 I Nr. 4 HGB.

  • Beispiel: Es sind zum Bilanzstichtag Vorräte (Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffe) nach Einkaufspreis im Wert von 10.000 Euro im Lager. Nach kaufmännischer Vorsicht wird nach Erfahrungswerten Schwund in Höhe von fünf Prozent (500 Euro) berücksichtigt. Die Vorräte müssen dann wertberichtigt mit 9.500 Euro bilanziert werden.

  • Beispiel: Es besteht eine Verbindlichkeit zu einem ausländischen Lieferanten in Fremdwährung in Höhe von 10.000 Euro (umgerechnet). Am Bilanzstichtag erhöht sich durch einen veränderten Wechselkurs die Verbindlichkeit umgerechnet auf 11.000 Euro. In der Bilanz ist die Verbindlichkeit nun mit 11.000 Euro zu führen.
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Abschlüsse sollen der Bewältigung unterschiedlicher Ansprüche von Stakeholdern eines Unternehmens dienen. In welcher Weise können die Abschlussinformationen hierzu beitragen? Verdeutlichen Sie Ihre Darlegungen anhand zweier Beispiele
Lösung anzeigen
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  • Über Jahresabschlüsse herauszufinden wie die Ansprüche verfolgt werden, Gläubiger ob das Unternehmen Zahlungsfähig bleiben wird/ist, Eigentümer Anforderungen an das U möglichst Gewinne erzielt und diese ausschüttet. Diese Ansprüche sind nicht kompatibel bzw müssen es nicht sein. Liquidität ist schwächer, wenn sie mehr Gewinne auszahlen. Bilanztheorie: man kann nicht allen Ansprüchen Stakeholder folgen aber den aller meisten. Kapitalflussrechnung sowohl die Interessen der Eigentümer und Gläubiger befriedigen und befolgen. Wie viel Liquidität aus der Operativen erzeugt hat wo sind die hingegangen wo wurde investiert wie Kredit aufgenommen.

  • So können Investitionen gerechtfertigt werden, die sonst an die Gläubiger gegangen sind, so aber den behalt des Unternehmens fördern.
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Warum hat der Gesetzgeber in Bezug auf die Fristen zur Aufstellung und Einreichung bzw. Veröffentlichung von Jahresabschlüssen eine grundsätzlich unterschiedliche Zeitdauer für Personen und Kapitalgesellschaften vorgesehen? In welchem Fall greift dieser Unterschied auch bei Personengesellschaften nicht?
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  • Personengesellschaften Gesellschafter haften voll auch mit Privatvermögen, Kapitalgesellschaften liegt die Haftung bei der juristischen Person haften nur bis zum Reinvermögen der Gesellschaft. Wo die Haftung beschränkt sind sollen die Adressaten und Stakeholder des Unternehmens möglichst Schnell im Rahmen des Jahresabschlusses erhalten. WO vollhaften, wenn des Jahresabschlusses im Laufe eines laufenden erstellen da sie hier privat haftbar sind mit ihrem Vermögen. Kleine kapital ca. 6 Monate große innerhalb 3 Monate veröffentlichen im Register oder Börsenblatt bzw. zusätzlich Personengesellschaften nach 6-9 Monaten bzw ende einer Periode
  • Ist nicht der Fall, wenn: wenn nicht wenigstens ein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist, Fristen wie Kapitalgesellschaften, ansonsten keine explizite Fristsetzung, aber Verweis auf einer innerhalb eines ordnungsgemäßen Geschäftsganges angemessenen Zeit (§ 243 Abs. 3 HGB).
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Innerhalb der deutschen Rechnungslegungsvorschrift nimmt das Vorsichtsprinzip eine bedeutende Stellung ein. Was beinhaltet diese Vorsicht in Bezug auf die Bewertung von Posten der Aktiva bzw. Passiva?
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  • Beachtung des Vorsichtsprinzips: Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind zu berücksichtigen.

  • Realisationsprinzip für Gewinne: kein Ausweis von noch nicht durch Umsatz realisierten Gewinnen (Ausnahmen insb. bei Kredit und Finanzdienstleistungsinstituten durch § 340e Abs. 3 HGB). § Imparitätsprinzip: Im Gegensatz (Imparität) zu Gewinnen müssen noch nicht durch Umsatz realisierte Verluste bereits ausgewiesen werden.
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Q:
Was sagt die Bilanzgleichung aus? Welche Rückschlüsse lassen sich aus ihr in Bezug auf die Risikoverteilung zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern ziehen? Wie sind in diesem Bezug Fixansprüche von Residualansprüchen zu unterscheiden?
A:
  • Bilanzgleichung: Vermögen-Schulden=Reinvermögen

  • Je höher das Reinvermögen, desto höher das Eigenkapital und desto unabhängiger ist das Unternehmen. Desto niedriger das Reinvermögen ist, desto abhängiger ist das Unternehmen von Geldgebern.

  • Residualansprüche (bsp Dividenen) können Vermögenswerte des Unternehmens und dementsprechend auch am Eigenkapital als Residualgröße bestehen. Dieser kann nach Abzug aller Schulden von den Vermögenswerten des Unternehmens bestehen ´, wenn keine feste Rückzahlungsverpflichtung vereinbart ist. Sprich das was übrigbleibt (Anspruch auf einen bestimmten Rest). Der Fixanspruch(bsp Fremdkapital) ist ein sofortiger Anspruch der bei einer Verschuldung entsteht
Q:
Im Rahmen des externen Rechnungswesens soll mittels des Jahresabschlusses ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zur finanziellen Lage und Leistungsfähigkeit von Unternehmen verschafft werden. Welche Anforderungen an die Rechnungslegung resultieren hieraus und mittels welcher Elemente des Abschlusses werden welche Aussagen an die Abschlussadressaten bereitgestellt?
A:
  • Anforderungen an Rechnungslegung: Nach internationalem Standard, Steuerrechtliche Handelsrechtliche Standards, Keine Buchung ohne Beleg mit Datum und Unterschrift.

  • Elemente des Abschlusses: Bilanz; GUV; Lagebericht;

  • Bilanz: wo sind welche Vermögenswerte Aktiva Passiva wo wurde welches Kapital eingesetzt und war es Fremd oder Eigenkapital

  • GUV: War das Jahr wirtschaftlich sprich gewinnerzielend

  • Lagebericht: Wie sieht die wirtschaftliche Lage aus

  • Gesamtergebnisrechnung

  • Eigenkapitalveränderungsrechnung

  • Vergleichsbilanz bei Änderungen im Ausweis von Abschlussposten

  • Laut IAS 1.10
Q:
Was umfasst die Kapitalflussrechnung innerhalb des Jahresabschlusses? Welche CashflowAggregate werden hierin aufgezeigt und welche Aussagen lassen sich aus dieser Rechnung ableiten?
A:
  • Der Cashflow oder auch Cash Flow ist eine Bilanzkennzahl, mit der der Geldzufluss oder Geldabfluss eines Unternehmens in einer bestimmten Abrechnungsperiode ermittelt wird.

  • Mit Cashflow (Geldfluss) wird der im Geschäftsjahr erzielte Zufluss bzw. Abfluss liquider Mittel aus der gewöhnlichen Tätigkeit des Unternehmens bezeichnet. Im Unterschied zum Gewinn dürfen fiktive Ausgaben wie Abschreibungen und Rückstellungen – also nicht zahlungswirksame Vorgänge – nicht im Cash Flow erscheinen.

  • Der Cashflow spiegelt damit die ehrliche Ertrags- und Finanzkraft eines Unternehmens wider und gibt an, wie viel Geld ein Unternehmen in einer Periode tatsächlich erwirtschaftet hat.

  • Ermittlung des Cash Flow. Der Cashflow wird in der Regel aus der laufenden Geschäftstätigkeit ermittelt. Zur Berechnung des Cash Flow haben sich zwei Methoden etabliert:

  • Cashflow nach direkter Methode. Bei der direkten Methode wird der Cashflow durch die Differenz von Einzahlungen und Auszahlungen ermittelt.

  • Berechnung Cashflow: Einzahlung-Auszahlungen=Cashflow direkt

  • Cashflow nach indirekter Methode. Bei der indirekten Methode ergibt sich der Cashflow aus einer Bereinigung des Jahresüberschusses (Gewinns): Dabei werden nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Rückstellungen hinzugerechnet.

  • Cashflow Berechnung indirekt. Die indirekte Methode wird meistens präferiert, da alle relevanten Daten durch die Buchhaltung in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) bzw. der Einnahmen-Überschuss Rechnung (EÜR) bereits vorliegen.

  • Berechnung: Gewinn+Abschreibungen+Rückstellungen
Q:
Worin begründet sich die Rechenschaftslegung und Rechnungslegung im betrieblichen Kontext? Nehmen Sie bei Ihren Darlegungen auch Bezug auf die Agenturtheorie und zeigen Sie hieran auf, welche Problemstellungen sich innerhalb der Agenturbeziehung zwischen den Eigentümern eines Unternehmens und den von ihnen mit der Geschäftsführung und Vertretung beauftragten Akteuren ergeben können.
A:
  • Rechenschaftslegung ist eine Mitteilung einer Rechnung, die dazugehörigen Einnahmen oder Ausgaben und ggf. Belege enthält. Die Rechnungslegung oder auch Rechnungslegungspflicht steht dafür, dass die Unternehmen Bücher führen müssen und somit dokumentieren müssen, was für betriebliche Vorgänge vorgehen oder über Lieferanten, Stakeholder und Inhaber. Insbesondere für die Handelsbilanz oder Steuerbilanz wird die Rechnungslegung benötigt. 

  • Die Agenturtheorie bezieht sich auf die Beziehung zwischen Eigentümer eines Unternehmers (Prinzipal) und den Managern in ihrer Funktion als Sachverwalter. Problem dabei ist die Inhärenter Konflikt aufgrund asymmetrischer Agenturbeziehung zwischen Agenten und Prinzipal. Die Option ist die Rechenschaftslegung des Agenten wozu es zu Einschränkungen aufgrund zeitlichen Verzugs oder unterschiedlicher Standards führen kann. 

  • Das Problem ist somit das Prinzipal Agent Problem, da Interessendifferenzen zwischen diesen beiden aufkommen können dieses Problem kann durch Beseitigungen von Informationsmängeln gelöst werden. Ist aber mit Kosten verbunden, die Agenturkosten heißen.
Q:
Welche Posten der Bilanz umfasst das Capital Employed? Was drückt die Kennzahl »ROCE« aus?
A:
  • Der Return on Capital Employed, kurz ROCE, ist eine der Kennzahlen der Rentabilität und zeigt an, wie groß die Rendite auf das eingesetzte Kapital ist. Dazu setzt der ROCE das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit dem im Unternehmen gebundenen Vermögen ins Verhältnis. Capital Employed ist das im Unternehmen beanspruchte betriebsnotwendige Kapital, für das die Kapitalgeber (Fremdkapital, Eigenkapital) einen Verzinsungsanspruch erheben.

  • Die Kennzahl ROCE (Return on Capital Employed) beschreibt das Verhältnis des operativen Nachsteuerergebnisses zum eingesetzten Kapital.

  • Der ROCE wird berechnet in dem der NOPAT (Net Operating Profit After Taxes) oder teilweise auch der EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) durch das Capital Employed (eingesetzte Kapital) geteilt wird. Der ROCE steht damit in Konkurrenz zur Kennzahl Return on Investment (ROI) die sich aber auf das Gesamtkapital bezieht.
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Q:
Wie unterscheiden sich Rückstellungen von Verbindlichkeiten? Bitte geben Sie jeweils ein Beispiel zu Ihren Erläuterungen.
A:
  • Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind beides Verbindlichkeiten (Schulden). Verbindlichkeiten sind klar definiert sei es der Betrag zum Beispiel einer Rechnung Betrag und Zeitraum wann fällig also eindeutig bestimmt wann und wie viel

  • Rückstellungen sind zukünftige Verpflichtungen die nur bestmöglich schätzbar sind zum Stichtag. Wie viele Produkte beispielsweise fehlerhaft man kann nur schätzen was der Gegenwert der Reparatur ist im Gegenwert von 5,50 oder 200€. Beispielsweise drei Jahre Gewährleistung wann die dann wirklich fällig sind sei es in 2 Monaten in 12 oder 19 Monate. Rückstellung bleibt immer eine Rückstellung jedoch legt sich dann die Summe und der Zeitpunkt fest am Ende. Erst wenn es dann wirklich fällig ist wird die Rückstellung ausgezahlt aber bleibt eine Rückstellung egal was passiert.

  • Verbindlichkeiten sind Fremdkapital, die sich fest vorhersehen lassen. So wird beispielsweise ein Kredit aufgenommen, um einen neuen Firmenwagen zu kaufen. Rückstellungen sind Kosten, die nicht fest vorhersehbar sind, wie für einen Gerichtsprozess oder eine Steuerrückstellung. Bei einer Steuerrückstellung ist der feste Betrag noch nicht klar weshalb es eine Rückstellung ist und keine normalen Verbindlichkeiten.
Q:
Die Kapitalflussrechnung kann nach der direkten und indirekten Methode erstellt werden. Bitte stellen Sie dar, worin sich diese beiden Methoden unterscheiden.
A:
  • Indirekte Methode. Die indirekte Methode verwendet den Jahresüberschuss und korrigiert diesen durch hinzufügen der nicht zahlungswirksamen Aufwendungen, wie zum Beispiel Abschreibungen oder Einstellungen in die Rückstellungen. Zudem werden zahlungsunwirksame Erträge herausgerechnet, wie zum Beispiel Zuschreibungen oder Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Daraus ergibt sich der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit.

  • Im Anschluss wird der Cash-Flow der Investitionstätigkeit gebildet. Dafür werden Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen ermittelt und werden um Auszahlungen für den Erwerb von Anlagevermögen reduziert. Im Anschluss daran wird der Cash-Flow der Finanzierungstätigkeit errechnet. Dabei werden Einzahlungen in das Grundkapital oder Einzahlungen aus der Kreditaufnahme zusammengefasst und reduziert um Auszahlungen an Gesellschafter oder Kredittilgungen.

  • Um den Finanzmittelbestand der betrachteten Periode zu ermitteln, werden die gebildeten Cash-Flows addiert und um wechselkursbedingte Wertveränderungen bereinigt. Die Summe daraus wird mit dem Anfangsbestand der Periode addiert und ergibt somit den Finanzmittelbestand am Ende der Periode.

  • Direkte Methode. Die direkte Methode berechnet die Cash-Flows nicht über den Jahresüberschuss der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern betrachtet Veränderungen aus internen Ein- und Auszahlungen, welche nur bedingt aus dem Jahresabschluss hervorgehen. Dafür werden die Einzahlungen von Kunden, aufgrund von Erzeugnisverkäufen mit sonstigen, nicht der Investition und Finanzierung zuzuordnenden, Einzahlungen addiert und um entsprechende Auszahlungen, wie zum Beispiel die Bezahlung von Lieferanten, reduziert.

  • Daraus ergibt sich der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit. Im Anschluss wird der Cash-Flow der Investitionstätigkeit gebildet. Dafür werden, wie bei der indirekten Berechnung, die Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen um Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen reduziert. Der Cash-Flow der Finanzierungstätigkeit wird in der direkten und indirekten Methode gleich berechnet. Der Finanzmittelbestand ergibt sich, dann ebenfalls wie bei der indirekten Methode, aus der Summe der Cash-Flows addiert um den Anfangsbestand und korrigiert um wechselkursbedingte Wertveränderungen.
Q:
Im Rahmen der qualitativen Anforderungen an den Jahresabschluss ist auch der Ansatz der Bilanzkontinuität von Bedeutung. Bitte erläutern Sie, was hiermit gemeint ist und worin sich dieser Ansatz begründet.
A:
  • Bilanzkontinuität ist im Rechnungswesen ein auf den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung beruhender Bilanzierungsgrundsatz, wonach mehrere zeitlich aufeinander folgende Jahresabschlüsse eines Unternehmens sowohl die gleichen Gliederungen aufweisen müssen (formelle Bilanzkontinuität) als auch möglichst gleichen Bewertungsprinzipien zu folgen haben (materielle Bilanzkontinuität).

  • Rechtsgrundlagen sind in Deutschland § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB, in Österreich § 201 Abs. 2 Ziffer 1 UGB. Mit einem Wechsel der Ausweis- und Bewertungsmethoden kann eine willkürliche Beeinflussung des Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungs-Bildes erreicht werden, wodurch eingetretene wirtschaftliche Veränderungen verschleiert oder gar erst suggeriert werden könnten. Dem wollen die gesetzlichen Bestimmungen möglichst vorbeugen. Bei der Bilanzkontinuität wird unterschieden zwischen formeller und materieller Kontinuität.[
Q:
Der handelsrechtliche Jahresabschluss nach den Anforderungen des HGB soll unter Gesichtspunkten der Vorsicht erstellt werden. Bitte legen Sie dar, was dieses Vorsichtsprinzip umfasst und geben Sie anhand eines Bilanzpostens ein Beispiel hierzu.
A:
  • Das Vorsichtsprinzip ist eines der wichtigsten Prinzipien für die Bewertungsansätze im Jahresabschluss nach HGB. Es verlangt, Vermögensgegenstände (Vermögenswerte) im Zweifel eher zu niedrig und Schulden im Zweifel eher zu hoch zu bewerten, und dient damit dem Gläubigerschutz. Rechtsgrundlage ist § 252 I Nr. 4 HGB.

  • Beispiel: Es sind zum Bilanzstichtag Vorräte (Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffe) nach Einkaufspreis im Wert von 10.000 Euro im Lager. Nach kaufmännischer Vorsicht wird nach Erfahrungswerten Schwund in Höhe von fünf Prozent (500 Euro) berücksichtigt. Die Vorräte müssen dann wertberichtigt mit 9.500 Euro bilanziert werden.

  • Beispiel: Es besteht eine Verbindlichkeit zu einem ausländischen Lieferanten in Fremdwährung in Höhe von 10.000 Euro (umgerechnet). Am Bilanzstichtag erhöht sich durch einen veränderten Wechselkurs die Verbindlichkeit umgerechnet auf 11.000 Euro. In der Bilanz ist die Verbindlichkeit nun mit 11.000 Euro zu führen.
Q:
Abschlüsse sollen der Bewältigung unterschiedlicher Ansprüche von Stakeholdern eines Unternehmens dienen. In welcher Weise können die Abschlussinformationen hierzu beitragen? Verdeutlichen Sie Ihre Darlegungen anhand zweier Beispiele
A:
  • Über Jahresabschlüsse herauszufinden wie die Ansprüche verfolgt werden, Gläubiger ob das Unternehmen Zahlungsfähig bleiben wird/ist, Eigentümer Anforderungen an das U möglichst Gewinne erzielt und diese ausschüttet. Diese Ansprüche sind nicht kompatibel bzw müssen es nicht sein. Liquidität ist schwächer, wenn sie mehr Gewinne auszahlen. Bilanztheorie: man kann nicht allen Ansprüchen Stakeholder folgen aber den aller meisten. Kapitalflussrechnung sowohl die Interessen der Eigentümer und Gläubiger befriedigen und befolgen. Wie viel Liquidität aus der Operativen erzeugt hat wo sind die hingegangen wo wurde investiert wie Kredit aufgenommen.

  • So können Investitionen gerechtfertigt werden, die sonst an die Gläubiger gegangen sind, so aber den behalt des Unternehmens fördern.
Q:
Warum hat der Gesetzgeber in Bezug auf die Fristen zur Aufstellung und Einreichung bzw. Veröffentlichung von Jahresabschlüssen eine grundsätzlich unterschiedliche Zeitdauer für Personen und Kapitalgesellschaften vorgesehen? In welchem Fall greift dieser Unterschied auch bei Personengesellschaften nicht?
A:
  • Personengesellschaften Gesellschafter haften voll auch mit Privatvermögen, Kapitalgesellschaften liegt die Haftung bei der juristischen Person haften nur bis zum Reinvermögen der Gesellschaft. Wo die Haftung beschränkt sind sollen die Adressaten und Stakeholder des Unternehmens möglichst Schnell im Rahmen des Jahresabschlusses erhalten. WO vollhaften, wenn des Jahresabschlusses im Laufe eines laufenden erstellen da sie hier privat haftbar sind mit ihrem Vermögen. Kleine kapital ca. 6 Monate große innerhalb 3 Monate veröffentlichen im Register oder Börsenblatt bzw. zusätzlich Personengesellschaften nach 6-9 Monaten bzw ende einer Periode
  • Ist nicht der Fall, wenn: wenn nicht wenigstens ein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist, Fristen wie Kapitalgesellschaften, ansonsten keine explizite Fristsetzung, aber Verweis auf einer innerhalb eines ordnungsgemäßen Geschäftsganges angemessenen Zeit (§ 243 Abs. 3 HGB).
Q:
Innerhalb der deutschen Rechnungslegungsvorschrift nimmt das Vorsichtsprinzip eine bedeutende Stellung ein. Was beinhaltet diese Vorsicht in Bezug auf die Bewertung von Posten der Aktiva bzw. Passiva?
A:
  • Beachtung des Vorsichtsprinzips: Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind zu berücksichtigen.

  • Realisationsprinzip für Gewinne: kein Ausweis von noch nicht durch Umsatz realisierten Gewinnen (Ausnahmen insb. bei Kredit und Finanzdienstleistungsinstituten durch § 340e Abs. 3 HGB). § Imparitätsprinzip: Im Gegensatz (Imparität) zu Gewinnen müssen noch nicht durch Umsatz realisierte Verluste bereits ausgewiesen werden.
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