EBW - Prüfungsfragen at HFH Hamburger Fern-Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für EBW - Prüfungsfragen an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen EBW - Prüfungsfragen Kurs an der HFH Hamburger Fern-Hochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN

Unternehmen können nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn die angebotenen Leistungen

von den Kunden nachgefragt werden.


Der Funktionsbereich Marketing ist dafür verantwortlich, dass die Leistungen

eines Unternehmens auch gekauft werden. Erläutern Sie, was durch

die Marketingstrategie festgelegt wird und nennen Sie zwei relevante

Zielgrößen, auf die Marketingstrategien ausgerichtet werden können.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Marketingstrategie legt fest, welche Produkte und Leistungen auf welchen

(Teil-)Märkten zu welchen Preisen und Konditionen abgesetzt werden sollen und

durch welche Maßnahmen der Absatz gefördert wird.


Zielgrößen von Marketingstrategien: Marktanteil, Umsatzerlöse, Deckungsbeitrag,

Produkt- oder Unternehmensimage

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TESTE DEIN WISSEN

Unternehmen können nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn die angebotenen Leistungen

von den Kunden nachgefragt werden.


In welchem Rahmen wird der Erfolg eines Geschäftsjahres für ein Unternehmen

ermittelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Im Rahmen des externen Rechnungswesens wird der Erfolg des Geschäftsjahres

durch die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ermittelt. Hier werden die Erträge den

Aufwänden gegenübergestellt.

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TESTE DEIN WISSEN

Unternehmen können nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn die angebotenen Leistungen

von den Kunden nachgefragt werden.


Erläutern Sie in diesem Zusammenhang die Rolle des Innovationsmanagements

in Unternehmen. Welche Aufgaben und welche Ziele hat das

Innovationsmanagement?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Das Innovationsmanagement koordiniert die Forschung und die (Weiter-)Entwicklung

der Produkte und Leistungen des Unternehmens. In Abhängigkeit von

Innovationserfolgen kann ein Unternehmen neue Produkte anbieten und damit

entsprechende Marktanteile erreichen/sichern.


Das Innovationsmanagement bestimmt die Innovationsstrategie des Unternehmens.

Es initiiert in diesem Rahmen das Forschungs- und Entwicklungsprogramm

und sorgt für die Umsetzung der Teilprojekte. Es legt fest, welche Technologien

genutzt und wie die Produktionsprozesse gestaltet werden. Zudem sorgt das Innovationsmanagement

für eine innovationsfördernde Unternehmenskultur.


Ziel ist es, neue Produkte als Erster am Markt zu platzieren und diese möglichst

kostengünstig herzustellen. Das Innovationsmanagement sichert durch eine Timingstrategie

kurze Entwicklungszyklen, Produktreife und Markteinführung zeitlich ab.

Das Ergebnis des Innovationsprozesses hat dabei eine qualitative und eine quantitative

Dimension. Das Innovationsmanagement muss sicherstellen, dass ausreichend

viele Innovationen hervorgebracht werden, und es hat abzusichern, dass die

Innovationen den Anforderungen der Kunden entsprechen.

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TESTE DEIN WISSEN

Einige Rechtsformen vereinen Elemente von Personen- und Kapitalgesellschaften.

Ordnen Sie die beiden Rechtsformen KGaA und GmbH & Co. KG

als Personen- oder Kapitalgesellschaft ein. Beschreiben Sie jeweils kurz

die Besonderheit dieser beiden Rechtsformen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

KGaA: Kapitalgesellschaft, Grundkapital in Aktien zerlegt, Kommanditisten sind

über Aktien beteiligt (Kommanditaktionäre)


GmbH & Co. KG: Personengesellschaft, Komplementär ist hier eine GmbH (keine

natürliche Person)


Anders als bei einer typischen Kommanditgesellschaft ist der persönlich und unbegrenzt haftende Gesellschafter (Komplementär) keine natürliche Person, sondern eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Ziel dieser gesellschaftsrechtlichen Konstruktion ist es, Haftungsrisiken für die hinter der Gesellschaft stehenden Personen auszuschließen oder zu begrenzen.
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den Begriff Beschaffung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Gegenstand der Beschaffung ist das Sicherstellen der bedarfsgerechten Versorgung

des Unternehmens mit denjenigen Gütern, die zur betrieblichen Leistungserstellung

notwendig sind.

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TESTE DEIN WISSEN

Die Zielsetzungen des Wirtschaftens werden durch die Anwendung des

ökonomischen Prinzips erreicht. Erläutern Sie die möglichen Ausprägungen

des ökonomischen Prinzips.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Das ökonomische Prinzip hat zwei Ausprägungen. Nach dem Maximumprinzip soll

mit einem gegebenen Input (Aufwand) ein möglichst hoher Output (Ertrag) erzielt

werden. Nach dem Minimumprinzip soll ein angestrebter Output (Ertrag) mit möglichst

geringem Input (Aufwand) erzielt werden.

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TESTE DEIN WISSEN

Stellen Sie die Ziele der Beschaffung dar und erklären Sie, wie Beschaffungsentscheidungen

den Unternehmenserfolg beeinflussen können.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Beschaffung verfolgt die Ziele, im Beschaffungsprozess die Beschaffungs- und

Materialkosten zu reduzieren und dabei dennoch die Güterqualit.t sowie die Lieferbereitschaft

sicherzustellen.


Die Beschaffung wirkt auf den Unternehmenserfolg, da die Beschaffungsentscheidungen

wesentlich auf die Kostenstruktur des Unternehmens und die Kapitalbindung

wirken und dadurch die Liquidität beeinflusst wird. Zudem bestimmt die Materialqualität

nachhaltig die Produktqualität, diese wiederum den Erfolg des Unternehmens

am Markt. Die Beschaffung beeinflusst durch das Sicherstellen der Lieferbereitschaft

auch die Einhaltung von Lieferterminen auf Kundenseite, somit auch hier

letztlich den Erfolg des Unternehmens.

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TESTE DEIN WISSEN

Unternehmen sind und haben eine Organisation. Es werden deshalb der institutionelle

und der instrumentale Organisationsbegriff unterschieden.


Worin unterscheiden sich Stelle und Arbeitsplatz?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Arbeitsplätze sind reale Orte der Aufgabenerfüllung. Stellen hingegen sind abstrakte

Einheiten, die als Zuordnung von Aufgaben zu einer gedachten Person entstehen.

Zumeist entspricht ein Arbeitsplatz einer Stelle, es ist jedoch auch möglich,

dass mehrere Stelleninhaber an einem Arbeitsplatz tätig sind (Gruppenarbeitsplätze)

oder eine Stelle mehrere Arbeitsplätze umfasst (Montagearbeitsplätze).

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TESTE DEIN WISSEN

Arne O. hat nach dem Tod seines Großvaters eine erhebliche Geldsumme geerbt.

Damit möchte er sich als Kapitalgeber an einem Unternehmen beteiligen.


Begründen Sie, weshalb die Wahl einer Rechtsform bei Unternehmensgründung

zwingend vorgeschrieben ist.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Rechtsform definiert den rechtlichen Rahmen des Unternehmens und bestimmt

einen Teil der rechtlichen Beziehungen innerhalb des Unternehmens sowie

zwischen Unternehmen und Umwelt. Damit schafft die Wahl der Rechtsform rechtliche

Sicherheit für Gesellschafter und alle, die mit dem Unternehmen interagieren.

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TESTE DEIN WISSEN

Gerade in der aktuellen Zeit wird bei immer mehr Unternehmen das Thema

Personalfreisetzung diskutiert.


Begründen Sie, weshalb das Aussprechen einer betriebsbedingten

Kündigung für einen Mitarbeitenden durch das Personalmanagement sehr

gut abgewogen werden sollte.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Betriebsbedingte Kündigungen können für betroffenen Mitarbeitende schwerwiegende

Folgen haben, wie Langzeitarbeitslosigkeit, Existenzbedrohung, Verlust

sozialer Kontakte, psychische Probleme etc. Es können Gesundheit, Alterssicherung

und Lebensstandard nachhaltig gefährdet und beeinträchtigt werden. Deshalb

ist sehr verantwortungsvoll über betriebsbedingte Kündigungen zu entscheiden.

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TESTE DEIN WISSEN

Durch den Leverage-Effekt wird ein Zusammenhang zwischen Gesamt- und

Eigenkapitalrentabilität beschrieben, der durch folgende Formel abgebildet

werden kann:  Rek = Rg + (Rg - i) * (FK/EK)


Erläutern Sie den Leverage-Effekt ausführlich.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Formel zeigt, dass die Entwicklung der Eigenkapitalrentabilität an die Gesamtkapitalrentabilität,

den Verschuldungsgrad und den Fremdkapitalzins gekoppelt ist.

In welcher Weise der Verschuldungsgrad (FK/EK) wirkt, hängt vom Klammerausdruck

ab, also von der Höhe von Gesamtkapitalrentabilität und dem Fremdkapitalzinssatz.


Ist die Gesamtkapitalrentabilität höher als der Fremdkapitalzins (Klammerausdruck

positiv), erhöht sich die Eigenkapitalrentabilität mit zunehmender Verschuldung gegenüber

der Gesamtkapitalrentabilität überproportional. Der Verschuldungsgrad

wirkt sich als Hebel auf die Eigenkapitalrentabilität aus. Insofern hat eine wachsende

Verschuldung in diesem Fall eine eigenkapitalrentabilitätssteigernde Wirkung.

Ist der Klammerausdruck negativ, sinkt mit steigendem Verschuldungsgrad die

Eigenkapitalrentabilität unter die Gesamtkapitalrentabilität. In diesem Fall spricht

man vom umgekehrten Leverage-Effekt (Kapitalstrukturrisiko). Die Eigenkapitalrentabilität

kann sehr schnell negativ werden, es kommt zum Verzehr von Eigenkapital.

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TESTE DEIN WISSEN

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, orientieren sich immer mehr Unternehmen

am Prozessmanagement als Organisationskonzept.


Erläutern Sie, welchen Kritikpunkten klassischer Organisationskonzepte ein

prozessorientierter Gestaltungsansatz entgegentritt.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Klassische Organisationskonzepte haben bei der Bildung der Organisationseinheiten

häufig die stellen- und abteilungsübergreifenden Abläufe nicht im Blick. Die Ablauforganisation

wird dann nachträglich in die vorhandene Aufbauorganisation „hineinorganisiert“.

Diese Abläufe sind meist nicht effizient, da sie die bestehenden

Hierarchien und Bereichsstrukturen beachten müssen (Funktionsbarrieren und Hierarchiebarrieren).

Die Abläufe werden funktions- und hierarchiebezogen in Teilprozesse

zerlegt, deren Steuerung erheblichen Koordinations- und Regelungsbedarf

erzeugt. Informationen werden nicht ausreichend weitergegeben, es kommt zur

Abschottung ganzer Bereiche (operative Inseln). Notwendige Kostensenkung, Flexibilität,

Effektivität und Effizienz können nicht erreicht werden. Erst ein prozessorientierter

Gestaltungsansatz ermöglicht es, die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt

zu stellen und dadurch die gesamte Wertschöpfungskette im Hinblick auf Kosten,

Zeit, Qualität und Kundenzufriedenheit zu steuern

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  • 26 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen EBW - Prüfungsfragen Kurs an der HFH Hamburger Fern-Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Unternehmen können nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn die angebotenen Leistungen

von den Kunden nachgefragt werden.


Der Funktionsbereich Marketing ist dafür verantwortlich, dass die Leistungen

eines Unternehmens auch gekauft werden. Erläutern Sie, was durch

die Marketingstrategie festgelegt wird und nennen Sie zwei relevante

Zielgrößen, auf die Marketingstrategien ausgerichtet werden können.

A:

Die Marketingstrategie legt fest, welche Produkte und Leistungen auf welchen

(Teil-)Märkten zu welchen Preisen und Konditionen abgesetzt werden sollen und

durch welche Maßnahmen der Absatz gefördert wird.


Zielgrößen von Marketingstrategien: Marktanteil, Umsatzerlöse, Deckungsbeitrag,

Produkt- oder Unternehmensimage

Q:

Unternehmen können nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn die angebotenen Leistungen

von den Kunden nachgefragt werden.


In welchem Rahmen wird der Erfolg eines Geschäftsjahres für ein Unternehmen

ermittelt?

A:

Im Rahmen des externen Rechnungswesens wird der Erfolg des Geschäftsjahres

durch die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ermittelt. Hier werden die Erträge den

Aufwänden gegenübergestellt.

Q:

Unternehmen können nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn die angebotenen Leistungen

von den Kunden nachgefragt werden.


Erläutern Sie in diesem Zusammenhang die Rolle des Innovationsmanagements

in Unternehmen. Welche Aufgaben und welche Ziele hat das

Innovationsmanagement?

A:

Das Innovationsmanagement koordiniert die Forschung und die (Weiter-)Entwicklung

der Produkte und Leistungen des Unternehmens. In Abhängigkeit von

Innovationserfolgen kann ein Unternehmen neue Produkte anbieten und damit

entsprechende Marktanteile erreichen/sichern.


Das Innovationsmanagement bestimmt die Innovationsstrategie des Unternehmens.

Es initiiert in diesem Rahmen das Forschungs- und Entwicklungsprogramm

und sorgt für die Umsetzung der Teilprojekte. Es legt fest, welche Technologien

genutzt und wie die Produktionsprozesse gestaltet werden. Zudem sorgt das Innovationsmanagement

für eine innovationsfördernde Unternehmenskultur.


Ziel ist es, neue Produkte als Erster am Markt zu platzieren und diese möglichst

kostengünstig herzustellen. Das Innovationsmanagement sichert durch eine Timingstrategie

kurze Entwicklungszyklen, Produktreife und Markteinführung zeitlich ab.

Das Ergebnis des Innovationsprozesses hat dabei eine qualitative und eine quantitative

Dimension. Das Innovationsmanagement muss sicherstellen, dass ausreichend

viele Innovationen hervorgebracht werden, und es hat abzusichern, dass die

Innovationen den Anforderungen der Kunden entsprechen.

Q:

Einige Rechtsformen vereinen Elemente von Personen- und Kapitalgesellschaften.

Ordnen Sie die beiden Rechtsformen KGaA und GmbH & Co. KG

als Personen- oder Kapitalgesellschaft ein. Beschreiben Sie jeweils kurz

die Besonderheit dieser beiden Rechtsformen.

A:

KGaA: Kapitalgesellschaft, Grundkapital in Aktien zerlegt, Kommanditisten sind

über Aktien beteiligt (Kommanditaktionäre)


GmbH & Co. KG: Personengesellschaft, Komplementär ist hier eine GmbH (keine

natürliche Person)


Anders als bei einer typischen Kommanditgesellschaft ist der persönlich und unbegrenzt haftende Gesellschafter (Komplementär) keine natürliche Person, sondern eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Ziel dieser gesellschaftsrechtlichen Konstruktion ist es, Haftungsrisiken für die hinter der Gesellschaft stehenden Personen auszuschließen oder zu begrenzen.
Q:

Erläutern Sie den Begriff Beschaffung

A:

Gegenstand der Beschaffung ist das Sicherstellen der bedarfsgerechten Versorgung

des Unternehmens mit denjenigen Gütern, die zur betrieblichen Leistungserstellung

notwendig sind.

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Die Zielsetzungen des Wirtschaftens werden durch die Anwendung des

ökonomischen Prinzips erreicht. Erläutern Sie die möglichen Ausprägungen

des ökonomischen Prinzips.

A:

Das ökonomische Prinzip hat zwei Ausprägungen. Nach dem Maximumprinzip soll

mit einem gegebenen Input (Aufwand) ein möglichst hoher Output (Ertrag) erzielt

werden. Nach dem Minimumprinzip soll ein angestrebter Output (Ertrag) mit möglichst

geringem Input (Aufwand) erzielt werden.

Q:

Stellen Sie die Ziele der Beschaffung dar und erklären Sie, wie Beschaffungsentscheidungen

den Unternehmenserfolg beeinflussen können.

A:

Die Beschaffung verfolgt die Ziele, im Beschaffungsprozess die Beschaffungs- und

Materialkosten zu reduzieren und dabei dennoch die Güterqualit.t sowie die Lieferbereitschaft

sicherzustellen.


Die Beschaffung wirkt auf den Unternehmenserfolg, da die Beschaffungsentscheidungen

wesentlich auf die Kostenstruktur des Unternehmens und die Kapitalbindung

wirken und dadurch die Liquidität beeinflusst wird. Zudem bestimmt die Materialqualität

nachhaltig die Produktqualität, diese wiederum den Erfolg des Unternehmens

am Markt. Die Beschaffung beeinflusst durch das Sicherstellen der Lieferbereitschaft

auch die Einhaltung von Lieferterminen auf Kundenseite, somit auch hier

letztlich den Erfolg des Unternehmens.

Q:

Unternehmen sind und haben eine Organisation. Es werden deshalb der institutionelle

und der instrumentale Organisationsbegriff unterschieden.


Worin unterscheiden sich Stelle und Arbeitsplatz?

A:

Arbeitsplätze sind reale Orte der Aufgabenerfüllung. Stellen hingegen sind abstrakte

Einheiten, die als Zuordnung von Aufgaben zu einer gedachten Person entstehen.

Zumeist entspricht ein Arbeitsplatz einer Stelle, es ist jedoch auch möglich,

dass mehrere Stelleninhaber an einem Arbeitsplatz tätig sind (Gruppenarbeitsplätze)

oder eine Stelle mehrere Arbeitsplätze umfasst (Montagearbeitsplätze).

Q:

Arne O. hat nach dem Tod seines Großvaters eine erhebliche Geldsumme geerbt.

Damit möchte er sich als Kapitalgeber an einem Unternehmen beteiligen.


Begründen Sie, weshalb die Wahl einer Rechtsform bei Unternehmensgründung

zwingend vorgeschrieben ist.

A:

Die Rechtsform definiert den rechtlichen Rahmen des Unternehmens und bestimmt

einen Teil der rechtlichen Beziehungen innerhalb des Unternehmens sowie

zwischen Unternehmen und Umwelt. Damit schafft die Wahl der Rechtsform rechtliche

Sicherheit für Gesellschafter und alle, die mit dem Unternehmen interagieren.

Q:

Gerade in der aktuellen Zeit wird bei immer mehr Unternehmen das Thema

Personalfreisetzung diskutiert.


Begründen Sie, weshalb das Aussprechen einer betriebsbedingten

Kündigung für einen Mitarbeitenden durch das Personalmanagement sehr

gut abgewogen werden sollte.

A:

Betriebsbedingte Kündigungen können für betroffenen Mitarbeitende schwerwiegende

Folgen haben, wie Langzeitarbeitslosigkeit, Existenzbedrohung, Verlust

sozialer Kontakte, psychische Probleme etc. Es können Gesundheit, Alterssicherung

und Lebensstandard nachhaltig gefährdet und beeinträchtigt werden. Deshalb

ist sehr verantwortungsvoll über betriebsbedingte Kündigungen zu entscheiden.

Q:

Durch den Leverage-Effekt wird ein Zusammenhang zwischen Gesamt- und

Eigenkapitalrentabilität beschrieben, der durch folgende Formel abgebildet

werden kann:  Rek = Rg + (Rg - i) * (FK/EK)


Erläutern Sie den Leverage-Effekt ausführlich.

A:

Die Formel zeigt, dass die Entwicklung der Eigenkapitalrentabilität an die Gesamtkapitalrentabilität,

den Verschuldungsgrad und den Fremdkapitalzins gekoppelt ist.

In welcher Weise der Verschuldungsgrad (FK/EK) wirkt, hängt vom Klammerausdruck

ab, also von der Höhe von Gesamtkapitalrentabilität und dem Fremdkapitalzinssatz.


Ist die Gesamtkapitalrentabilität höher als der Fremdkapitalzins (Klammerausdruck

positiv), erhöht sich die Eigenkapitalrentabilität mit zunehmender Verschuldung gegenüber

der Gesamtkapitalrentabilität überproportional. Der Verschuldungsgrad

wirkt sich als Hebel auf die Eigenkapitalrentabilität aus. Insofern hat eine wachsende

Verschuldung in diesem Fall eine eigenkapitalrentabilitätssteigernde Wirkung.

Ist der Klammerausdruck negativ, sinkt mit steigendem Verschuldungsgrad die

Eigenkapitalrentabilität unter die Gesamtkapitalrentabilität. In diesem Fall spricht

man vom umgekehrten Leverage-Effekt (Kapitalstrukturrisiko). Die Eigenkapitalrentabilität

kann sehr schnell negativ werden, es kommt zum Verzehr von Eigenkapital.

Q:

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, orientieren sich immer mehr Unternehmen

am Prozessmanagement als Organisationskonzept.


Erläutern Sie, welchen Kritikpunkten klassischer Organisationskonzepte ein

prozessorientierter Gestaltungsansatz entgegentritt.

A:

Klassische Organisationskonzepte haben bei der Bildung der Organisationseinheiten

häufig die stellen- und abteilungsübergreifenden Abläufe nicht im Blick. Die Ablauforganisation

wird dann nachträglich in die vorhandene Aufbauorganisation „hineinorganisiert“.

Diese Abläufe sind meist nicht effizient, da sie die bestehenden

Hierarchien und Bereichsstrukturen beachten müssen (Funktionsbarrieren und Hierarchiebarrieren).

Die Abläufe werden funktions- und hierarchiebezogen in Teilprozesse

zerlegt, deren Steuerung erheblichen Koordinations- und Regelungsbedarf

erzeugt. Informationen werden nicht ausreichend weitergegeben, es kommt zur

Abschottung ganzer Bereiche (operative Inseln). Notwendige Kostensenkung, Flexibilität,

Effektivität und Effizienz können nicht erreicht werden. Erst ein prozessorientierter

Gestaltungsansatz ermöglicht es, die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt

zu stellen und dadurch die gesamte Wertschöpfungskette im Hinblick auf Kosten,

Zeit, Qualität und Kundenzufriedenheit zu steuern

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