Vom Auge Zum Gehirn at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die wichtigsten Eigenschaften von Wahrnehmung.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Begrenztheit 

- durch Sinnessysteme begrenzt 


2. Selektivität 

- Aufmerksamkeit begrenzt auf relevante Reize


3. Konstruktivität

-> Wahrnehmung ist kein 1:1 Abbild der Realität, sondern eine Konstruktion

-> Korrektheit vs. Nützlichkeit 


4. Kontextabhängigkeit 

- Kontext bestimmt die Wahrnehmung von Reizen mit

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TESTE DEIN WISSEN

Ist Wahrnehmung falsch oder nutzlos, wenn sie ein nicht realitätsgerechtes  Abbild der Welt abgibt?

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TESTE DEIN WISSEN

Nein, Wahrnehmung...

...stellt nützliche Informationen für Handlungen bereit 

...liefert nützliche Interpretationen einer Reizsituation 


-> Ziel der Wahrnehmung ist nicht primär objektive Erkenntnis,
sondern die Grundlage für angepasstes Verhalten zu sein 

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TESTE DEIN WISSEN

Auf welches Lichtspektrum reagieren die Rezeptoren in der Retina?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

380-720 nm

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TESTE DEIN WISSEN

Wie heißt der Prozess, in dem Licht in elektrische Energie umgewandelt wird?

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TESTE DEIN WISSEN

Transduktion

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Konvergenz? Was sind die Folgen?

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TESTE DEIN WISSEN

= Informationen von ca. 126 Mio Rezeptorzellen muss auf 1 Mio Ganglienzellen übertragen werden 


- 120 Stäbchen auf eine Ganglienzelle (hoch)

- 6 Zapfen auf eine Ganglienzelle (niedrig)

-> in Fovea sogar nur 1:1


Folgen: 


1. Stäbchen (hohe Konvergenz) 

- Nachteil: geringe räumliche
Auflösung 

- Vorteil: hohe Empfindlichkeit 


2. Zapfen (niedrige Konvergenz) 

- Vorteil: hohe räumliche Auflösung 

Nachteil: geringe Empfindlichkeit 



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TESTE DEIN WISSEN

Wie läuft nächtliches Sehen ab?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bei geringer Beleuchtung beruht das Sehen hauptsächlich auf Stäbchen

- hohe Empfindlichkeit (da hohe Konvergenz)

- achromatisch (nur Graustufen) unterscheidbar) 


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TESTE DEIN WISSEN

Wie sind Rezeptoren verschaltet?

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TESTE DEIN WISSEN

Horizontale (laterale) Verbindungen zwischen Rezeptoren  haben hemmende (inhibierende) Wirkung

-> Laterale Inhibition 

-> Rezeptoren direkt neben dem erregten Rezeptor auf derselben Ebene können gehemmt werden


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Funktion von lateraler Inhibition?

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TESTE DEIN WISSEN

Kontrastverstärkung 

- betont die Grenzen von Objekten 


Mach’sche Streifen

= An den Übergängen von hellen zu dunkler Bändern (uniforme Graustufen) wirkt das helle Band etwas heller, das Dunkle dunkler 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie werden die Informationen vom Auge ins Gehirn weitergeleitet?

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TESTE DEIN WISSEN

über Sehnerv Corpus geniculatum laterale (CGL) 


- Kreuzung der nasalen Teile im Chiasma Opticum 

-> rechte Hemisphären => linkes Gesichtsfeld
-> linke Hemisphäre => rechtes Gesichtsfeld

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TESTE DEIN WISSEN

Wohin werden 90% der Informationen vom CGL weitergeleitet?

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TESTE DEIN WISSEN

Primäres visuelles Areal V1

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die Prinzipien der Organisation in V1.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Retinotope Kartierung: Benachbarte Orte auf der Netzhaut sind auch auf benachbarten Stellen im visuellen Kortex repräsentiert.


Kortikale Verstärkung: Fovea ist überproportional repräsentiert
(Fovea 0,01% von der Retina, aber 8-10% von V1) 


Rezeptive Felder sind länglich und reagieren auf Kanten spezifischer Orientierung

-> Verschaltung mehrerer CGL Zellen auf eine V1 Zelle erzeugt ein längliches, orientierungsspezifisches rezeptives Feld 


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TESTE DEIN WISSEN

Wie ist die visuelle Verarbeitung ab V1 organisiert?

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TESTE DEIN WISSEN

(Hierarchische) Kaskaden retinotoper visueller Areale


Je weiter in der Hierarchie, desto
...größer die rezeptiver Felder (Konvergenz => schwächere Retinotopie)


... komplexer die visuellen Merkmale, auf die Zellen reagieren 



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Beispielhafte Karteikarten für deinen Vom Auge zum Gehirn Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nenne die wichtigsten Eigenschaften von Wahrnehmung.

A:

1. Begrenztheit 

- durch Sinnessysteme begrenzt 


2. Selektivität 

- Aufmerksamkeit begrenzt auf relevante Reize


3. Konstruktivität

-> Wahrnehmung ist kein 1:1 Abbild der Realität, sondern eine Konstruktion

-> Korrektheit vs. Nützlichkeit 


4. Kontextabhängigkeit 

- Kontext bestimmt die Wahrnehmung von Reizen mit

Q:

Ist Wahrnehmung falsch oder nutzlos, wenn sie ein nicht realitätsgerechtes  Abbild der Welt abgibt?

A:

Nein, Wahrnehmung...

...stellt nützliche Informationen für Handlungen bereit 

...liefert nützliche Interpretationen einer Reizsituation 


-> Ziel der Wahrnehmung ist nicht primär objektive Erkenntnis,
sondern die Grundlage für angepasstes Verhalten zu sein 

Q:

Auf welches Lichtspektrum reagieren die Rezeptoren in der Retina?

A:

380-720 nm

Q:

Wie heißt der Prozess, in dem Licht in elektrische Energie umgewandelt wird?

A:

Transduktion

Q:

Was ist Konvergenz? Was sind die Folgen?

A:

= Informationen von ca. 126 Mio Rezeptorzellen muss auf 1 Mio Ganglienzellen übertragen werden 


- 120 Stäbchen auf eine Ganglienzelle (hoch)

- 6 Zapfen auf eine Ganglienzelle (niedrig)

-> in Fovea sogar nur 1:1


Folgen: 


1. Stäbchen (hohe Konvergenz) 

- Nachteil: geringe räumliche
Auflösung 

- Vorteil: hohe Empfindlichkeit 


2. Zapfen (niedrige Konvergenz) 

- Vorteil: hohe räumliche Auflösung 

Nachteil: geringe Empfindlichkeit 



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Q:

Wie läuft nächtliches Sehen ab?

A:

Bei geringer Beleuchtung beruht das Sehen hauptsächlich auf Stäbchen

- hohe Empfindlichkeit (da hohe Konvergenz)

- achromatisch (nur Graustufen) unterscheidbar) 


Q:

Wie sind Rezeptoren verschaltet?

A:

Horizontale (laterale) Verbindungen zwischen Rezeptoren  haben hemmende (inhibierende) Wirkung

-> Laterale Inhibition 

-> Rezeptoren direkt neben dem erregten Rezeptor auf derselben Ebene können gehemmt werden


Q:

Was ist die Funktion von lateraler Inhibition?

A:

Kontrastverstärkung 

- betont die Grenzen von Objekten 


Mach’sche Streifen

= An den Übergängen von hellen zu dunkler Bändern (uniforme Graustufen) wirkt das helle Band etwas heller, das Dunkle dunkler 

Q:

Wie werden die Informationen vom Auge ins Gehirn weitergeleitet?

A:

über Sehnerv Corpus geniculatum laterale (CGL) 


- Kreuzung der nasalen Teile im Chiasma Opticum 

-> rechte Hemisphären => linkes Gesichtsfeld
-> linke Hemisphäre => rechtes Gesichtsfeld

Q:

Wohin werden 90% der Informationen vom CGL weitergeleitet?

A:

Primäres visuelles Areal V1

Q:

Nenne die Prinzipien der Organisation in V1.

A:

Retinotope Kartierung: Benachbarte Orte auf der Netzhaut sind auch auf benachbarten Stellen im visuellen Kortex repräsentiert.


Kortikale Verstärkung: Fovea ist überproportional repräsentiert
(Fovea 0,01% von der Retina, aber 8-10% von V1) 


Rezeptive Felder sind länglich und reagieren auf Kanten spezifischer Orientierung

-> Verschaltung mehrerer CGL Zellen auf eine V1 Zelle erzeugt ein längliches, orientierungsspezifisches rezeptives Feld 


Q:

Wie ist die visuelle Verarbeitung ab V1 organisiert?

A:

(Hierarchische) Kaskaden retinotoper visueller Areale


Je weiter in der Hierarchie, desto
...größer die rezeptiver Felder (Konvergenz => schwächere Retinotopie)


... komplexer die visuellen Merkmale, auf die Zellen reagieren 



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