Teamarbeit at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Teamarbeit an der Freie Universität Berlin

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Teamarbeit Kurs an der Freie Universität Berlin zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was sind die verschiedenen Arten von Prozessgewinn?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Motivationsgewinne:Durch die Gruppensituation steigert sich die individuelle Anstrengung und Leistung
(Initiative, Ausdauer) 


Koordinationsgewinne:
Durch die Gruppensituation werden die individuellen Ressourcen in ihrer
Gesamtheit verbessert oder erweitert

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TESTE DEIN WISSEN

In welche Phasen der Entwicklung lässt sich die Arbeit in Gruppen zeitperspektivisch unterscheiden?

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TESTE DEIN WISSEN

Tuckman

1) Forming- Teilnehmer*innen lernen sich kennen und tasten sich ab
- Situation ist noch unklar, Einschätzung der
anderen schwierig, man hält sich selbst
bedeckt 


2) Storming

- erste Konflikte, in deren Rahmen Teilnehmende Fragen der Macht und des Status erklären

- gewöhnlich auf der Beziehungsebene der Kommunikation

- Diskussionen auf Sachebene

- kann belastend sein, Zusammengehörigkeitsgefühl noch wenig entwickelt 


3) Norming 

- Ruhe kehrt in Gruppen ein

- Akzeptanz und Entstehung Teamgeist

- Entscheidend ist die Entwicklung von Normendes gemeinsamen Umgangs, der
Leistungsansprüche und des akzeptablen
Verhaltens


4) Performing- Übergang zu geordneter Arbeitsweise, wenn
die internen Koordinationsprobleme
weitgehend gelöst sind
- Lösung der Aufgaben 

 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wichtig ist direkter Kontakt in Gruppen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Direkter Kontakt zwischen allenGruppenmitgliedern sollte zumindest
prinzipiell möglich sein!


- im direkten Kontakt entfalten sich Beziehungen 

-> Wichtige Fragen: Macht und Einfluss, Sympathie und Antipathie


Entwicklung von virtuellen Arbeitsgruppen zu echten Gruppen

- Kommunikation hauptsächlich über IKT

- Vielzahl IKT-vermittelter Kontakte und
gemeinsame Aufgabe lassen
Sympathie entstehen
- Aber: Entwicklung eines Gruppengefühls
dauert länger 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Funktionen haben Gruppen in Organisationen?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Koordinationsfunktion

- Koordination der Arbeit verschiedener Teilbereiche

- reibungslose Zusammenarbeit 


2. Repräsentationsfunktion

- z.B. Projektgruppen so zusammengestellt, dass alle wichtigen Interessengruppen vertreten sind


3. Verantwortungsfunktion

-> Präsentation vonEntscheidungsvorschlägen bei
kritischen Entscheidungen

- Verlagerung der Verantwortung fürgravierenden Folgen auf mehrere
Schultern 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie entstehen Rollen in Gruppen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

In jeder Gruppe bestehen Erwartungenan die einzelnen Mitglieder, wie sie sich
in bestimmten, für die Gruppe
wichtigen Situationen verhalten sollten. 


Summe dieser Erwartungen = Rolle


Rollen ergänzen sich wechselseitig in funktionierenden Gruppen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Dimensionen unterscheidet man bezüglich Rollen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Vertikale Dimension:Macht und Einfluss

-> ähnlich wie im Tierreich bilden sich in Gruppen „Hackordnungen“ 

-> oft Ausbildung einer oder zweier (Führungsdual) Führungskräften


Horizontale Dimension:- verschiedene Teamrollen unter den Geführten, dabei  wichtige Rollen:
Lösungssucher*in, Problemanalyst*in,
Jammerer*in, Indifferenten 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Funktionen erfüllen Normen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Orientierung: geben in unsicherenSituationen Hinweise, wie der/die Einzelne
sich verhalten soll
Selektion: Normen wählen
Verhaltensmöglichkeiten aus, die in
bestimmten Situationen als sinnvoll erlebt
werden
Stabilisierung: Verhalten der
Gruppenmitglieder wird stabil,
Voraussetzung dafür, dass man in einer
Situation auf ein bestimmtes Verhalten
vertrauen kann 

Koordination: Handeln der Mitgliedereiner Gruppe wird aufeinander
abgestimmt
Prognose: Verhalten der anderen
Gruppenmitglieder werden berechenbar;


Normverletzungen

- werden mit Sanktionen bestraft

- häufig Ausgangspunkt für Mobbing

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Gruppenkohäsion?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Ausmaß wechselseitiger positiverGefühle in einer Gruppe 

- "Wir"-Gefühl

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre Homans Gesetz.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Sympathie steigt mit der Zahl der Kontakte- In bestehenden Gruppen mehr Kontakt
untereinander als zu anderen Personen
- Sympathie auch durch Ähnlichkeit in
wichtigen Aspekten, z.B. Arbeitshandeln 

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere "Mehrzahl von Personen"...

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Untergrenze:

- mind. 3 Personen gefordert

- Beobachtungen wichtiger Gruppenphänomene wie Mehrheitsbildungen, Koalitionen und
Wechsel von Koalitionen erst ab drei Personen  


Obergrenze: 

- In der Praxis häufig durch Leitungsspannegelöst (Zahl der Mitarbeitenden, die einer Führungskraft unmittelbar unterstellt sind)


- Größe der Leitungsspanne hängt von Tätigkeiten der Mitarbeitenden ab


- Problemlöse- und Entscheidungsgruppen: 5 Personen erwiesen sich als optimal

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die verschiedenen Arten von Prozessverlusten?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Motivationsverluste:Motivation der Gruppenmitglieder, die volle Leistung zu geben, sinkt
durch z.B. soziales Faulenzen und Trittbrettfahren


Koordinationsverluste:
Erforderliche Koordination der Gruppenmitglieder führt zu Verlusten, z.B.
ziehen nicht alle zur gleichen Zeit o. jeweils in leicht andere Richtungen
am Seil

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TESTE DEIN WISSEN

Warum sind Gruppenentscheidungen so populär? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Sozio-emotionaler und motivationaler Effekt- Entscheidung sollte als fairer empfunden werden
Identifikation mit der Entscheidung sollte höher sein
- Bereitschaft zur Umsetzung sollte höher sein 


2. Zugewinn an Entscheidungsqualität- Neue Infos & Perspektiven können eingebracht werden
- Individuelle Fehlannahmen können korrigiert werden


- Aber: Keine durchgängigen Vorteile in der Informationsverarbeitung 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Teamarbeit Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind die verschiedenen Arten von Prozessgewinn?

A:

Motivationsgewinne:Durch die Gruppensituation steigert sich die individuelle Anstrengung und Leistung
(Initiative, Ausdauer) 


Koordinationsgewinne:
Durch die Gruppensituation werden die individuellen Ressourcen in ihrer
Gesamtheit verbessert oder erweitert

Q:

In welche Phasen der Entwicklung lässt sich die Arbeit in Gruppen zeitperspektivisch unterscheiden?

A:

Tuckman

1) Forming- Teilnehmer*innen lernen sich kennen und tasten sich ab
- Situation ist noch unklar, Einschätzung der
anderen schwierig, man hält sich selbst
bedeckt 


2) Storming

- erste Konflikte, in deren Rahmen Teilnehmende Fragen der Macht und des Status erklären

- gewöhnlich auf der Beziehungsebene der Kommunikation

- Diskussionen auf Sachebene

- kann belastend sein, Zusammengehörigkeitsgefühl noch wenig entwickelt 


3) Norming 

- Ruhe kehrt in Gruppen ein

- Akzeptanz und Entstehung Teamgeist

- Entscheidend ist die Entwicklung von Normendes gemeinsamen Umgangs, der
Leistungsansprüche und des akzeptablen
Verhaltens


4) Performing- Übergang zu geordneter Arbeitsweise, wenn
die internen Koordinationsprobleme
weitgehend gelöst sind
- Lösung der Aufgaben 

 

Q:

Wie wichtig ist direkter Kontakt in Gruppen?

A:

Direkter Kontakt zwischen allenGruppenmitgliedern sollte zumindest
prinzipiell möglich sein!


- im direkten Kontakt entfalten sich Beziehungen 

-> Wichtige Fragen: Macht und Einfluss, Sympathie und Antipathie


Entwicklung von virtuellen Arbeitsgruppen zu echten Gruppen

- Kommunikation hauptsächlich über IKT

- Vielzahl IKT-vermittelter Kontakte und
gemeinsame Aufgabe lassen
Sympathie entstehen
- Aber: Entwicklung eines Gruppengefühls
dauert länger 

Q:

Welche Funktionen haben Gruppen in Organisationen?


A:

1. Koordinationsfunktion

- Koordination der Arbeit verschiedener Teilbereiche

- reibungslose Zusammenarbeit 


2. Repräsentationsfunktion

- z.B. Projektgruppen so zusammengestellt, dass alle wichtigen Interessengruppen vertreten sind


3. Verantwortungsfunktion

-> Präsentation vonEntscheidungsvorschlägen bei
kritischen Entscheidungen

- Verlagerung der Verantwortung fürgravierenden Folgen auf mehrere
Schultern 

Q:

Wie entstehen Rollen in Gruppen?

A:

In jeder Gruppe bestehen Erwartungenan die einzelnen Mitglieder, wie sie sich
in bestimmten, für die Gruppe
wichtigen Situationen verhalten sollten. 


Summe dieser Erwartungen = Rolle


Rollen ergänzen sich wechselseitig in funktionierenden Gruppen

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Welche Dimensionen unterscheidet man bezüglich Rollen?

A:

Vertikale Dimension:Macht und Einfluss

-> ähnlich wie im Tierreich bilden sich in Gruppen „Hackordnungen“ 

-> oft Ausbildung einer oder zweier (Führungsdual) Führungskräften


Horizontale Dimension:- verschiedene Teamrollen unter den Geführten, dabei  wichtige Rollen:
Lösungssucher*in, Problemanalyst*in,
Jammerer*in, Indifferenten 

Q:

Welche Funktionen erfüllen Normen?

A:

Orientierung: geben in unsicherenSituationen Hinweise, wie der/die Einzelne
sich verhalten soll
Selektion: Normen wählen
Verhaltensmöglichkeiten aus, die in
bestimmten Situationen als sinnvoll erlebt
werden
Stabilisierung: Verhalten der
Gruppenmitglieder wird stabil,
Voraussetzung dafür, dass man in einer
Situation auf ein bestimmtes Verhalten
vertrauen kann 

Koordination: Handeln der Mitgliedereiner Gruppe wird aufeinander
abgestimmt
Prognose: Verhalten der anderen
Gruppenmitglieder werden berechenbar;


Normverletzungen

- werden mit Sanktionen bestraft

- häufig Ausgangspunkt für Mobbing

Q:

Was ist Gruppenkohäsion?

A:

- Ausmaß wechselseitiger positiverGefühle in einer Gruppe 

- "Wir"-Gefühl

Q:

Erkläre Homans Gesetz.

A:

- Sympathie steigt mit der Zahl der Kontakte- In bestehenden Gruppen mehr Kontakt
untereinander als zu anderen Personen
- Sympathie auch durch Ähnlichkeit in
wichtigen Aspekten, z.B. Arbeitshandeln 

Q:

Definiere "Mehrzahl von Personen"...

A:

Untergrenze:

- mind. 3 Personen gefordert

- Beobachtungen wichtiger Gruppenphänomene wie Mehrheitsbildungen, Koalitionen und
Wechsel von Koalitionen erst ab drei Personen  


Obergrenze: 

- In der Praxis häufig durch Leitungsspannegelöst (Zahl der Mitarbeitenden, die einer Führungskraft unmittelbar unterstellt sind)


- Größe der Leitungsspanne hängt von Tätigkeiten der Mitarbeitenden ab


- Problemlöse- und Entscheidungsgruppen: 5 Personen erwiesen sich als optimal

Q:

Was sind die verschiedenen Arten von Prozessverlusten?

A:

Motivationsverluste:Motivation der Gruppenmitglieder, die volle Leistung zu geben, sinkt
durch z.B. soziales Faulenzen und Trittbrettfahren


Koordinationsverluste:
Erforderliche Koordination der Gruppenmitglieder führt zu Verlusten, z.B.
ziehen nicht alle zur gleichen Zeit o. jeweils in leicht andere Richtungen
am Seil

Q:

Warum sind Gruppenentscheidungen so populär? 

A:

1. Sozio-emotionaler und motivationaler Effekt- Entscheidung sollte als fairer empfunden werden
Identifikation mit der Entscheidung sollte höher sein
- Bereitschaft zur Umsetzung sollte höher sein 


2. Zugewinn an Entscheidungsqualität- Neue Infos & Perspektiven können eingebracht werden
- Individuelle Fehlannahmen können korrigiert werden


- Aber: Keine durchgängigen Vorteile in der Informationsverarbeitung 

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