Farbe Und Bewegung at Freie Universität Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Farbe und Bewegung an der Freie Universität Berlin

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Farbe und Bewegung Kurs an der Freie Universität Berlin zu.

TESTE DEIN WISSEN

In welche Module unterteilt man visuelle Wahrnehmung?

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TESTE DEIN WISSEN

Farbe, Bewegung, Form, Tiefe...

-> können unabhängig voneinander verarbeitet werden 

-> Zusammenarbeit der Module visueller Wahrnehmung ermöglichen ein
integriertes Perzept der Außenwelt 

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TESTE DEIN WISSEN

Farbe erleichtert...

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TESTE DEIN WISSEN

...Segmentierung im visuellen Feld 

...Erkennen von Objekten

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Merkmale/Eigenschaften hat Farbe?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Farbton

Sättigung

Helligkeit 


Außerdem hängt Farbwahrnehmung mit der Wellenlänge der Lichtquelle zusammen, de das Auge erreicht.

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TESTE DEIN WISSEN

Durch welche zwei Faktoren wird die Farbe eines Objektes bestimmt?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Spektrale Zusammensetzung der Beleuchtungsquelle: mit Licht welcher Wellenlänge wird ein Objekt beschienen 


2. Reflektanz des Objekts: welcher Anteil des einfallendes Lichts (d.h. welche Wellenlängen) werden reflektiert

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre die beiden Arten der Farbmischung. 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Substraktiv

- Änderung der Farbe beim Durchgang von Licht (meist weiß)
durch Farbstoff oder Pigmentschichten 

- Pigmente funktionieren als Filter, die einige spektrale Anteile absorbieren 

- Resultierende Farbe = Eingangslicht minus absorbierte Anteile 


2. Additiv

- Resultierende Farbe = Addition (Mischen) von Lichtquellen unterschiedlicher Wellenlänge 


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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre die Dreifarbentheorie. Wurde sie bestätigt?

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TESTE DEIN WISSEN

Basierend auf...

Thomas Young (1802): Farbwahrnehmung beruht auf drei Farben 

Hermann von Helmholtz (1860): behaviorale Farbmischexperimente:


Aufgabe: Manipuliere mehrere Lichtquellen um ein Vergleichslicht herzustellen 

Befund: mindestens drei Lichtquellen
unterschiedlicher Wellenlängen notwendig 

Schlussfolgerungen: 

-> Farbensehen basiert auf drei
Rezeptortypen mit unterschiedlicher
spektraler Empfindlichkeit 

-> Licht einer Wellenlänge stimuliert die drei Rezeptorsysteme in unterschiedlichem Ausmaß 

-> unterschiedliche Wellenlängen werden durch Aktivitätsmuster in den drei Rezeptorsystemen kodiert 


Physiologisch bestätigt 70 Jahre später:

Drei Zapfentypen mit unterschiedlicher spektraler Empfindlichkeit

kurzwelliges Licht - 419 nm (blau) 

mittelwelliges Licht - 531 nm (grün)

langwelliges Licht - 558 nm (rot) 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Univarianzprinzip?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Eine unendliche Anzahl an Wellenlängen-Intensitätskombination kann exakt dieselbe Antwort in einem Photorezeptor erzeugen
-> Ein Photorezeptortyp allein kann Farbe nicht kodieren

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Arten von Farbfehlsichtigkeiten gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

Dichromat (zwei Rezeptorarten):
braucht zwei Lichtquellen, um Farbübereinstimmung mit allen anderen
Wellenlängen herzustellen 


Monochromat: (nur ein Rezeptorenart): keine Farbunterscheidung möglich

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Grenzen der Dreifarbentheorie?

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TESTE DEIN WISSEN

1) Warum bestimmtes Muster der Farbblindheit?

2) Warum gibt es Farbkombinationen wie bläuliches Grünaber nicht rötliches Grün? 

3) Natur farbiger Nachbilder 

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TESTE DEIN WISSEN

Wieso sehen wir farbige Nachbilder?

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TESTE DEIN WISSEN

Gegenfarbtheorie (Hering)

-> drei antagonistisch wirkende Farbenpaare 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wurden die Gegenfarbtheorie und die Dreifarbentheorie miteinander kombiniert?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
DUAL-PROCESS-THEORY 

Hurvich & Jameson (1957): psychophysikalische Experimente zur Bestimmung der spektrale Empfindlichkeit der Gegenfarbensysteme


Aufgabe: bestimmte für vorgegebenes Licht (z.B. rot), wieviel grünes Licht
addiert werden muss, damit der Farbeindruck schwindet

 

Postulieren zwei Stufen der Verarbeitung:

Erste Stufe:
drei Rezeptortypen (Dreifarbentheorie)

 Zweite Stufe:
antagonistischen Zellen auf Basis der
Rezeptorzellen (Gegenfarbentheorie) 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welcher Effekt zeigt, dass Farbe ein Konstrukt und somit kontextabhängig ist?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Assimilationseffekt 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Farbe und Bewegung Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

In welche Module unterteilt man visuelle Wahrnehmung?

A:

Farbe, Bewegung, Form, Tiefe...

-> können unabhängig voneinander verarbeitet werden 

-> Zusammenarbeit der Module visueller Wahrnehmung ermöglichen ein
integriertes Perzept der Außenwelt 

Q:

Farbe erleichtert...

A:

...Segmentierung im visuellen Feld 

...Erkennen von Objekten

Q:

Welche Merkmale/Eigenschaften hat Farbe?

A:

Farbton

Sättigung

Helligkeit 


Außerdem hängt Farbwahrnehmung mit der Wellenlänge der Lichtquelle zusammen, de das Auge erreicht.

Q:

Durch welche zwei Faktoren wird die Farbe eines Objektes bestimmt?

A:

1. Spektrale Zusammensetzung der Beleuchtungsquelle: mit Licht welcher Wellenlänge wird ein Objekt beschienen 


2. Reflektanz des Objekts: welcher Anteil des einfallendes Lichts (d.h. welche Wellenlängen) werden reflektiert

Q:

Erkläre die beiden Arten der Farbmischung. 

A:

1. Substraktiv

- Änderung der Farbe beim Durchgang von Licht (meist weiß)
durch Farbstoff oder Pigmentschichten 

- Pigmente funktionieren als Filter, die einige spektrale Anteile absorbieren 

- Resultierende Farbe = Eingangslicht minus absorbierte Anteile 


2. Additiv

- Resultierende Farbe = Addition (Mischen) von Lichtquellen unterschiedlicher Wellenlänge 


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Q:

Erkläre die Dreifarbentheorie. Wurde sie bestätigt?

A:

Basierend auf...

Thomas Young (1802): Farbwahrnehmung beruht auf drei Farben 

Hermann von Helmholtz (1860): behaviorale Farbmischexperimente:


Aufgabe: Manipuliere mehrere Lichtquellen um ein Vergleichslicht herzustellen 

Befund: mindestens drei Lichtquellen
unterschiedlicher Wellenlängen notwendig 

Schlussfolgerungen: 

-> Farbensehen basiert auf drei
Rezeptortypen mit unterschiedlicher
spektraler Empfindlichkeit 

-> Licht einer Wellenlänge stimuliert die drei Rezeptorsysteme in unterschiedlichem Ausmaß 

-> unterschiedliche Wellenlängen werden durch Aktivitätsmuster in den drei Rezeptorsystemen kodiert 


Physiologisch bestätigt 70 Jahre später:

Drei Zapfentypen mit unterschiedlicher spektraler Empfindlichkeit

kurzwelliges Licht - 419 nm (blau) 

mittelwelliges Licht - 531 nm (grün)

langwelliges Licht - 558 nm (rot) 

Q:

Was ist das Univarianzprinzip?

A:

Eine unendliche Anzahl an Wellenlängen-Intensitätskombination kann exakt dieselbe Antwort in einem Photorezeptor erzeugen
-> Ein Photorezeptortyp allein kann Farbe nicht kodieren

Q:

Welche Arten von Farbfehlsichtigkeiten gibt es?

A:

Dichromat (zwei Rezeptorarten):
braucht zwei Lichtquellen, um Farbübereinstimmung mit allen anderen
Wellenlängen herzustellen 


Monochromat: (nur ein Rezeptorenart): keine Farbunterscheidung möglich

Q:

Was sind die Grenzen der Dreifarbentheorie?

A:

1) Warum bestimmtes Muster der Farbblindheit?

2) Warum gibt es Farbkombinationen wie bläuliches Grünaber nicht rötliches Grün? 

3) Natur farbiger Nachbilder 

Q:

Wieso sehen wir farbige Nachbilder?

A:

Gegenfarbtheorie (Hering)

-> drei antagonistisch wirkende Farbenpaare 

Q:

Wie wurden die Gegenfarbtheorie und die Dreifarbentheorie miteinander kombiniert?

A:
DUAL-PROCESS-THEORY 

Hurvich & Jameson (1957): psychophysikalische Experimente zur Bestimmung der spektrale Empfindlichkeit der Gegenfarbensysteme


Aufgabe: bestimmte für vorgegebenes Licht (z.B. rot), wieviel grünes Licht
addiert werden muss, damit der Farbeindruck schwindet

 

Postulieren zwei Stufen der Verarbeitung:

Erste Stufe:
drei Rezeptortypen (Dreifarbentheorie)

 Zweite Stufe:
antagonistischen Zellen auf Basis der
Rezeptorzellen (Gegenfarbentheorie) 

Q:

Welcher Effekt zeigt, dass Farbe ein Konstrukt und somit kontextabhängig ist?

A:

Assimilationseffekt 

Farbe und Bewegung

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