Sozialpsychologie at Frankfurt School Of Finance & Management | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Sozialpsychologie an der Frankfurt School of Finance & Management

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TESTE DEIN WISSEN
Wirken dieselben Prozesse der Personenwahrnehmung, wenn sich Menschen von Angesicht zu Angesicht begegnen?
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TESTE DEIN WISSEN
Nonverbal übermittelte Informationen können direktere Wirkungen auf Eindrücke haben als verbale. 
Wir verhalten uns manchmal gegenüber anderen Menschen so, dass diese sich unseren Eindrücken von ihnen anpassen (sich selbst erfüllende Prophezeiungen).
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TESTE DEIN WISSEN
Wie bilden wir uns einen Eindruck von anderen Menschen?
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TESTE DEIN WISSEN
Früh dargebotene Informationen üben gewöhnlich einen größeren Einfluss aus als später dargebotene (Primacy-Effekt), vor allem unter Zeitdruck. Information über „zentrale“ Persönlichkeitsmerkmale wie etwa Wärme erhält mehr Gewicht, insbesondere wenn es sich um neue oder distinktive Information handelt.

Primacy-Effekte können stärker sein, wenn die Wahrnehmenden unter Zeitdruck stehen und motiviert sind, schnell und genau zu einer Schlussfolgerung zu kommen.

Halo-Effekt
halo = Heiligenschein, systematischer Fehler der Personenbeurteilung (Urteilsfehler), bei dem ein einzelnes Merkmal einer Person so dominant wirkt, daß andere Merkmale in der Beurteilung dieser Person sehr stark in den Hintergrund gedrängt bzw. gar nicht mehr berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird ausgehend von dem gewählten Merkmal auf weitere Eigenschaften der Person geschlossen, ohne dass hierfür eine objektive Grundlage vorliegen muß. Ausgangspunkt für den Halo-Effekt sind vor allem markante Merkmale der zu beurteilenden Person (z.B. physische Attraktivität, Behinderung, außergewöhnliche Leistungen). Der Effekt der physischen Attraktivität ist besonders häufig belegt worden. Personen, die gut aussehen, werden demzufolge meist auch als intelligent, gesellig oder dominant beurteilt. Das Auftreten des Halo-Effektes wird gefördert, wenn das Urteil besonders schnell gefällt wird.
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Was besagt die „Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerungen“ (correspondent inference theory)?

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Die Theorie nimmt an, dass Betrachter unter bestimmten Umständen aus einem beobachteten absichtlichen Verhalten auf entsprechende (korrespondierende) Absichten und Dispositionen schließen.


Allgemeiner gefasst versuchen Menschen laut der Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerungen herauszufinden, was einen ausgewählten Handlungsverlauf kennzeichnet, sodass dieser gegenüber anderen Handlungsverläufen wünschenswerter erscheint. Jones und Davis bezeichneten diesen Prozess als die Analyse nicht gemeinsamer Auswirkungen.


Die Theorie wurde jedoch nicht dazu entwickelt, die Ursachen anderer Arten von Verhaltensweisen zu identifizieren, wie etwa impulsive oder habituelle Handlungen oder die Gründe für Gefühle.

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Was sind Schemata, und wie beeinflussen sie unsere Urteile sowie unser Verhalten?
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Oft geht die Aktivierung eines Stereotyps automatisch vor sich. Ist eine Kategorie aktiviert, kann das Wissen ins Spiel kommen, das in diesen Strukturen enthalten ist (Schemata). 

Schemata haben einen Einfluss darauf, wie schnell wir verfügbare Informationen wahrnehmen und interpretieren, und sie wirken auf nachfolgende Urteils- und Gedächtnisprozesse. Sie können auch unser Verhalten beeinflussen, wie es in der Forschung zum Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Verhalten nachgewiesen wurde.
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Bevorzugen Menschen für ihr eigenes Verhalten Attributionen auf interne Faktoren?
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Gemäß dem Unterschied zwischen Handelndem und Beobachter nutzen Menschen für ihr eigenes Verhalten eher Attributionen auf externe Faktoren, für das Verhalten anderer Menschen jedoch eher Attributionen auf interne Ursachen.
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Attributionstheorie?
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Die Attributionstheorie versucht zu erklären, wie Menschen Annahmen über die Ursachen von Ereignissen treffen, insbesondere über Ereignisse, an denen andere Menschen beteiligt sind.
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TESTE DEIN WISSEN
Neigen Menschen eher dazu, das Verhalten auf interne oder auf externe Ursachen zu attribuieren?
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In vielen Situationen unterschätzen Menschen aus individualistischen Kulturen anscheinend den Einfluss situativer Ursachen auf das Verhalten einer anderen Person (Korrespondenzverzerrung).
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TESTE DEIN WISSEN
Wie wägen Menschen die unterschiedlichen möglichen Ursachen gegeneinander ab?
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Nach der Kovariationstheorie führen Laien bei der sozialen Wahrnehmung eine rudimentäre statistische Analyse durch, um herauszufinden, ob eine beobachtbare Wirkung mit der Person, der Entität oder dem Kontext korreliert.
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Was geschieht, wenn es nur unzureichende Informationen für eine Kovariationsanalyse gibt?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Wenn Menschen eine Entscheidung zwischen verschiedenen möglichen Ursachen treffen, nutzen sie Vorwissen über allgemeine Prinzipien der Verursachung (Kausale Schemata) oder über spezifische Menschen, Objekte und Ereignisse.
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TESTE DEIN WISSEN
Sind Attributionen durch Eigeninteresse motiviert?
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TESTE DEIN WISSEN
Selbstwertdienliche Verzerrungen treten auf, wenn Menschen positive Handlungsergebnisse auf interne und negative Handlungsergebnisse auf externe Faktoren attribuieren.
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TESTE DEIN WISSEN

Können wir Einstellungen zu allem und jedem haben? 

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Alles, was entlang einer Positivitätsdimension bewertet werden kann, lässt sich begrifflich als Einstellungsobjekt auffassen.

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Was besagt die „Zweifaktorentheorie der Emotion“ nach Schachter (1964)?

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Schachter (1964) vertrat daher die Auffassung, dass Emotionen von den Attributionen abhängen, die wir für unsere inneren Gefühle vornehmen, und nicht direkt diese Gefühle selbst reflektieren. Somit sagt uns die Wahrnehmung der Erregung (der physiologische Faktor) etwas darüber, dass wir wohl eine Emotion erleben, aber nicht, um welche Emotion es sich genau handelt. Deswegen versuchen wir herauszufinden, warum unser Körper erregt ist (der kognitive Faktor), um diese zweite Frage zu beantworten.


--> In einem bekannten Experiment versuchten Schachter und Singer (1962) zu bestimmen, ob der gleiche physiologische Zustand als Ärger oder als Euphorie (oder als nicht emotional) wahrgenommen werden könnte, je nachdem, worin die Versuchsteilnehmer die Ursache dafür sahen. Schachter und Singer manipulierten die Erregung des autonomen Nervensystems dadurch, dass sie einigen Versuchsteilnehmern Adrenalin spritzten und anderen ein Placebo. Dabei gab man vor, dass die Spritze ein neues Vitaminpräparat („Suproxin“) enthalte, das die Versuchsleiter angeblich gerade testeten.


Zusammengefasst ist das clever angelegte Experiment von Schachter und Singer keine schlüssige Bestätigung für alle Aspekte der Zwei-Faktoren-Theorie. Dies mag zum Teil an der Schwierigkeit liegen, Erregung und emotionale Kognitionen unabhängig voneinander zu manipulieren, da gewöhnlich beides zusammen auftritt.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialpsychologie Kurs an der Frankfurt School of Finance & Management - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Wirken dieselben Prozesse der Personenwahrnehmung, wenn sich Menschen von Angesicht zu Angesicht begegnen?
A:
Nonverbal übermittelte Informationen können direktere Wirkungen auf Eindrücke haben als verbale. 
Wir verhalten uns manchmal gegenüber anderen Menschen so, dass diese sich unseren Eindrücken von ihnen anpassen (sich selbst erfüllende Prophezeiungen).
Q:
Wie bilden wir uns einen Eindruck von anderen Menschen?
A:
Früh dargebotene Informationen üben gewöhnlich einen größeren Einfluss aus als später dargebotene (Primacy-Effekt), vor allem unter Zeitdruck. Information über „zentrale“ Persönlichkeitsmerkmale wie etwa Wärme erhält mehr Gewicht, insbesondere wenn es sich um neue oder distinktive Information handelt.

Primacy-Effekte können stärker sein, wenn die Wahrnehmenden unter Zeitdruck stehen und motiviert sind, schnell und genau zu einer Schlussfolgerung zu kommen.

Halo-Effekt
halo = Heiligenschein, systematischer Fehler der Personenbeurteilung (Urteilsfehler), bei dem ein einzelnes Merkmal einer Person so dominant wirkt, daß andere Merkmale in der Beurteilung dieser Person sehr stark in den Hintergrund gedrängt bzw. gar nicht mehr berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird ausgehend von dem gewählten Merkmal auf weitere Eigenschaften der Person geschlossen, ohne dass hierfür eine objektive Grundlage vorliegen muß. Ausgangspunkt für den Halo-Effekt sind vor allem markante Merkmale der zu beurteilenden Person (z.B. physische Attraktivität, Behinderung, außergewöhnliche Leistungen). Der Effekt der physischen Attraktivität ist besonders häufig belegt worden. Personen, die gut aussehen, werden demzufolge meist auch als intelligent, gesellig oder dominant beurteilt. Das Auftreten des Halo-Effektes wird gefördert, wenn das Urteil besonders schnell gefällt wird.
Q:

Was besagt die „Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerungen“ (correspondent inference theory)?

A:

Die Theorie nimmt an, dass Betrachter unter bestimmten Umständen aus einem beobachteten absichtlichen Verhalten auf entsprechende (korrespondierende) Absichten und Dispositionen schließen.


Allgemeiner gefasst versuchen Menschen laut der Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerungen herauszufinden, was einen ausgewählten Handlungsverlauf kennzeichnet, sodass dieser gegenüber anderen Handlungsverläufen wünschenswerter erscheint. Jones und Davis bezeichneten diesen Prozess als die Analyse nicht gemeinsamer Auswirkungen.


Die Theorie wurde jedoch nicht dazu entwickelt, die Ursachen anderer Arten von Verhaltensweisen zu identifizieren, wie etwa impulsive oder habituelle Handlungen oder die Gründe für Gefühle.

Q:
Was sind Schemata, und wie beeinflussen sie unsere Urteile sowie unser Verhalten?
A:
Oft geht die Aktivierung eines Stereotyps automatisch vor sich. Ist eine Kategorie aktiviert, kann das Wissen ins Spiel kommen, das in diesen Strukturen enthalten ist (Schemata). 

Schemata haben einen Einfluss darauf, wie schnell wir verfügbare Informationen wahrnehmen und interpretieren, und sie wirken auf nachfolgende Urteils- und Gedächtnisprozesse. Sie können auch unser Verhalten beeinflussen, wie es in der Forschung zum Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Verhalten nachgewiesen wurde.
Q:
Bevorzugen Menschen für ihr eigenes Verhalten Attributionen auf interne Faktoren?
A:
Gemäß dem Unterschied zwischen Handelndem und Beobachter nutzen Menschen für ihr eigenes Verhalten eher Attributionen auf externe Faktoren, für das Verhalten anderer Menschen jedoch eher Attributionen auf interne Ursachen.
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Q:
Was ist die Attributionstheorie?
A:
Die Attributionstheorie versucht zu erklären, wie Menschen Annahmen über die Ursachen von Ereignissen treffen, insbesondere über Ereignisse, an denen andere Menschen beteiligt sind.
Q:
Neigen Menschen eher dazu, das Verhalten auf interne oder auf externe Ursachen zu attribuieren?
A:
In vielen Situationen unterschätzen Menschen aus individualistischen Kulturen anscheinend den Einfluss situativer Ursachen auf das Verhalten einer anderen Person (Korrespondenzverzerrung).
Q:
Wie wägen Menschen die unterschiedlichen möglichen Ursachen gegeneinander ab?
A:
Nach der Kovariationstheorie führen Laien bei der sozialen Wahrnehmung eine rudimentäre statistische Analyse durch, um herauszufinden, ob eine beobachtbare Wirkung mit der Person, der Entität oder dem Kontext korreliert.
Q:
Was geschieht, wenn es nur unzureichende Informationen für eine Kovariationsanalyse gibt?
A:
Wenn Menschen eine Entscheidung zwischen verschiedenen möglichen Ursachen treffen, nutzen sie Vorwissen über allgemeine Prinzipien der Verursachung (Kausale Schemata) oder über spezifische Menschen, Objekte und Ereignisse.
Q:
Sind Attributionen durch Eigeninteresse motiviert?
A:
Selbstwertdienliche Verzerrungen treten auf, wenn Menschen positive Handlungsergebnisse auf interne und negative Handlungsergebnisse auf externe Faktoren attribuieren.
Q:

Können wir Einstellungen zu allem und jedem haben? 

A:

Alles, was entlang einer Positivitätsdimension bewertet werden kann, lässt sich begrifflich als Einstellungsobjekt auffassen.

Q:

Was besagt die „Zweifaktorentheorie der Emotion“ nach Schachter (1964)?

A:

Schachter (1964) vertrat daher die Auffassung, dass Emotionen von den Attributionen abhängen, die wir für unsere inneren Gefühle vornehmen, und nicht direkt diese Gefühle selbst reflektieren. Somit sagt uns die Wahrnehmung der Erregung (der physiologische Faktor) etwas darüber, dass wir wohl eine Emotion erleben, aber nicht, um welche Emotion es sich genau handelt. Deswegen versuchen wir herauszufinden, warum unser Körper erregt ist (der kognitive Faktor), um diese zweite Frage zu beantworten.


--> In einem bekannten Experiment versuchten Schachter und Singer (1962) zu bestimmen, ob der gleiche physiologische Zustand als Ärger oder als Euphorie (oder als nicht emotional) wahrgenommen werden könnte, je nachdem, worin die Versuchsteilnehmer die Ursache dafür sahen. Schachter und Singer manipulierten die Erregung des autonomen Nervensystems dadurch, dass sie einigen Versuchsteilnehmern Adrenalin spritzten und anderen ein Placebo. Dabei gab man vor, dass die Spritze ein neues Vitaminpräparat („Suproxin“) enthalte, das die Versuchsleiter angeblich gerade testeten.


Zusammengefasst ist das clever angelegte Experiment von Schachter und Singer keine schlüssige Bestätigung für alle Aspekte der Zwei-Faktoren-Theorie. Dies mag zum Teil an der Schwierigkeit liegen, Erregung und emotionale Kognitionen unabhängig voneinander zu manipulieren, da gewöhnlich beides zusammen auftritt.

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