Thema 2: Grundlegende Prozesse Visueller Wahrnehmung at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

CAPTCHA

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TESTE DEIN WISSEN
  • Completely Automated Turing test to tell Computers and Humans Apart


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TESTE DEIN WISSEN

Lokale (spezifische) Features

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TESTE DEIN WISSEN

Bsp. Buchstabe Ä:

  • Zwei Punkte oben
  • Linien und Striche in bestimmter Orientierung 


  • Integration in globale Features


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TESTE DEIN WISSEN

Globale Features

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wahrnehmung des gesamten Buchstabens (Ä)


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TESTE DEIN WISSEN

Feature-Theorien

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TESTE DEIN WISSEN
  • Klassische Theorien der Mustererkennung
  • Eigenschaften von Mustern werden in spezifischer Reihenfolge analysiert und zusammen geführt
  • Lokale Verarbeitung kleinerer Einheiten
  • 》 Integration zu globaleren Einheiten


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TESTE DEIN WISSEN

Testen der Lokal-Global-Hypothese

(Navon, 1977)


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TESTE DEIN WISSEN
A
Navon-Stimulus:
  • Globaler, großer Buchstabe H, zusammengesetzte aus vielen kleinen, lokalen Buchstaben
  • Inkompatibel, wenn lokaler Buchstabe (z.B. S) nicht dem globalen Buchstaben entspricht 》 Konflikt 》 verlangsamte Reaktion 
B
Spätere Studien:
  • Verarbeitungsreihenfolge nicht 100% stabil
  • Einfluss weiterer Faktoren (Bsp. Abstand zwischen den kleinen Buchstaben war ausschlaggebend
  • Unterschied zwischen Enkodierung (neuronale Verarbeitung von Stimuli) und Dekodierung (bewusste visuelle Wahrnehmung der Stimuli) 
  • 》 Navons Schlussfolgerungen gelten eher für Dekodierung
C
Globaler Präzedenz-Effekt:
  • Die, dass globale Informationen vor lokaler Information verarbeitet und analysiert wird
  • = globale Merkmale werden schneller identifiziert als lokale Merkmale

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TESTE DEIN WISSEN

Gestaltpsychologie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Input wird in individuelle Objekte aufgeteilt
  • Annahme: Aufteilung geschieht vor der Objekterkennung
  • Wichtige Erkenntnisse über Prinzipien der Wahrnehmung & fruchtbare Konzepte (Gestaltprinzipien)


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TESTE DEIN WISSEN

Gesetz der Prägnanz

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TESTE DEIN WISSEN
  • Möglichst die Interpretation finden, die die eingehende Information, die man wahrnimmt, am besten erklärt=
  • Kohärenzprinzip

"Von mehreren möglichen Formen der geometrischen Organisation wird die gebildet, welche die beste, einfachste und stabilste Form aufweist" (Koffka, 1935)


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TESTE DEIN WISSEN

Figur-Grund-Trennung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Aufteilung von Wahrnehmungsinformationen in eine Figur und einen Hintergrund 
  • Annahme der Gestaltpsychologie: angeboren

Studie von Barense et al. (2012):

  • Besser bei Personen mit Vorerfahrung 》 nicht vollständig angeboren, sondern abhängig von wissen

  • Gesichter-Kelch-Illusion / Rubinsche Vase
    • Mehrdeutige Zeichnung 
    • Kippfigur (Aufmerksamkeit direkt steuerbar)


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TESTE DEIN WISSEN

Prinzip der einheitlichen Verbundenheit (uniform connectedness) 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verbundene Regionen, die einheitliche Eigenschaften haben (Farbe, Struktur, Helligkeit,  Ausrichtung von Konturen), werden tendenziell als Einheit wahrgenommen 
  • Zurückgreifen auf bestehendes Wissen über reale Objekte (Top-down-Verarbeitung)


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TESTE DEIN WISSEN

Grob-fein-Hypothese 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erst grobe Verarbeitung von Informationen 
  • Dann Verarbeitung von Details

Annahme:

  • Neurone, die grobe Information verarbeiten, haben niedrige räumliche Auflösung (Low-Spatial-Frequency) [magnozellulärer Pfad; Stäbchen 》 dorsaler Strom]
  • Neurone, die detaillierte Informationen bearbeiten, haben hohe räumliche Auflösung (High-Spatial-Frequency) [parvozellulärer Pfad; Zapfen 》 zentraler Strom] 

-Studie von Musel et al. (2012)

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TESTE DEIN WISSEN

Studie von Musel et al. (2012)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Natürliche Szenen dargestellt 
  • Einmal in LSF und einmal in HSF (Unterschiedl. Reihenfolge)
  • Entscheiden ob Innen- oder Außenszene
  • 》 bestes Ergebnis bei zuerst LSF
  • 》 Evidenz für Grob-Fein-Hypothese (bei visueller Verarbeitung natürlicher Szenen)


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TESTE DEIN WISSEN

Mustererkennung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Identifikation oder Kategorisierung von zweidimensionalen Mustern


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Q:

CAPTCHA

A:
  • Completely Automated Turing test to tell Computers and Humans Apart


Q:

Lokale (spezifische) Features

A:

Bsp. Buchstabe Ä:

  • Zwei Punkte oben
  • Linien und Striche in bestimmter Orientierung 


  • Integration in globale Features


Q:

Globale Features

A:
  • Wahrnehmung des gesamten Buchstabens (Ä)


Q:

Feature-Theorien

A:
  • Klassische Theorien der Mustererkennung
  • Eigenschaften von Mustern werden in spezifischer Reihenfolge analysiert und zusammen geführt
  • Lokale Verarbeitung kleinerer Einheiten
  • 》 Integration zu globaleren Einheiten


Q:

Testen der Lokal-Global-Hypothese

(Navon, 1977)


A:
A
Navon-Stimulus:
  • Globaler, großer Buchstabe H, zusammengesetzte aus vielen kleinen, lokalen Buchstaben
  • Inkompatibel, wenn lokaler Buchstabe (z.B. S) nicht dem globalen Buchstaben entspricht 》 Konflikt 》 verlangsamte Reaktion 
B
Spätere Studien:
  • Verarbeitungsreihenfolge nicht 100% stabil
  • Einfluss weiterer Faktoren (Bsp. Abstand zwischen den kleinen Buchstaben war ausschlaggebend
  • Unterschied zwischen Enkodierung (neuronale Verarbeitung von Stimuli) und Dekodierung (bewusste visuelle Wahrnehmung der Stimuli) 
  • 》 Navons Schlussfolgerungen gelten eher für Dekodierung
C
Globaler Präzedenz-Effekt:
  • Die, dass globale Informationen vor lokaler Information verarbeitet und analysiert wird
  • = globale Merkmale werden schneller identifiziert als lokale Merkmale

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Q:

Gestaltpsychologie

A:
  • Input wird in individuelle Objekte aufgeteilt
  • Annahme: Aufteilung geschieht vor der Objekterkennung
  • Wichtige Erkenntnisse über Prinzipien der Wahrnehmung & fruchtbare Konzepte (Gestaltprinzipien)


Q:

Gesetz der Prägnanz

A:
  • Möglichst die Interpretation finden, die die eingehende Information, die man wahrnimmt, am besten erklärt=
  • Kohärenzprinzip

"Von mehreren möglichen Formen der geometrischen Organisation wird die gebildet, welche die beste, einfachste und stabilste Form aufweist" (Koffka, 1935)


Q:

Figur-Grund-Trennung

A:
  • Aufteilung von Wahrnehmungsinformationen in eine Figur und einen Hintergrund 
  • Annahme der Gestaltpsychologie: angeboren

Studie von Barense et al. (2012):

  • Besser bei Personen mit Vorerfahrung 》 nicht vollständig angeboren, sondern abhängig von wissen

  • Gesichter-Kelch-Illusion / Rubinsche Vase
    • Mehrdeutige Zeichnung 
    • Kippfigur (Aufmerksamkeit direkt steuerbar)


Q:

Prinzip der einheitlichen Verbundenheit (uniform connectedness) 

A:
  • Verbundene Regionen, die einheitliche Eigenschaften haben (Farbe, Struktur, Helligkeit,  Ausrichtung von Konturen), werden tendenziell als Einheit wahrgenommen 
  • Zurückgreifen auf bestehendes Wissen über reale Objekte (Top-down-Verarbeitung)


Q:

Grob-fein-Hypothese 

A:
  • Erst grobe Verarbeitung von Informationen 
  • Dann Verarbeitung von Details

Annahme:

  • Neurone, die grobe Information verarbeiten, haben niedrige räumliche Auflösung (Low-Spatial-Frequency) [magnozellulärer Pfad; Stäbchen 》 dorsaler Strom]
  • Neurone, die detaillierte Informationen bearbeiten, haben hohe räumliche Auflösung (High-Spatial-Frequency) [parvozellulärer Pfad; Zapfen 》 zentraler Strom] 

-Studie von Musel et al. (2012)

Q:

Studie von Musel et al. (2012)

A:
  • Natürliche Szenen dargestellt 
  • Einmal in LSF und einmal in HSF (Unterschiedl. Reihenfolge)
  • Entscheiden ob Innen- oder Außenszene
  • 》 bestes Ergebnis bei zuerst LSF
  • 》 Evidenz für Grob-Fein-Hypothese (bei visueller Verarbeitung natürlicher Szenen)


Q:

Mustererkennung

A:
  • Identifikation oder Kategorisierung von zweidimensionalen Mustern


Thema 2: Grundlegende Prozesse visueller Wahrnehmung

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