Modul AFB Bildungspsychologie at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Modul AFB Bildungspsychologie an der FernUniversität in Hagen

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TESTE DEIN WISSEN

Worum geht es beim Begriff der Kompetenz?

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TESTE DEIN WISSEN

Um die Anwendungsqualität von Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind bedeutende theoretische Perspektiven für den Wissenserwerb? 

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschiedliche Aufassungen darüber, wie Wissenserwerb abläuft und welche Prozesse besonders lernförderlich sind. 

=> Diese lassen sich drei prototypischen Positionen zuordnen: 

1- Perspektive des aktiven Tuns (aktivem Problemlösen und aktivem Diskurs wichtig) 

2- Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung (nicht unbedingt sichtbares aktives Tun ausschlaggebend, sondern die aktive mentale Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand)

3- Perspektive der fokussierten Informationsverarbeitung (nicht mentale Aktivität an sich zu gelungenem Wissenserwerb führt, sondern mentale Aktivität, die die zentralen Konzepte und Prinzipien in einem Lernbereich fokussiert)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist beim Wissenserwerb wichtig -worauf kommt es an?

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TESTE DEIN WISSEN

Es kommt nicht nur darauf an, möglichst viel Wissen zu erwerben. 

--> Die Qualität des Wissens ist ebenfalls bedeutsam, wobei insbesondere der Grad der Vernetzung relevant ist => vernetzte Wissensstruktur ist also wichtig=> Schema und Schemata! (Stichwort: nicht nur die mathematische Formel auswendig lernen sondern auch so verstanden haben, dass man diese modifizieren kann, um neue unbekannte Aufgaben auch möglicherweise lösen zu können) 

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeuten Schemata? Was ermöglichen sie?

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TESTE DEIN WISSEN

Beinhalten die Erfahrungen in bestimmten, wiederholt vorkommenden (Problem-)Situationen in abstrahierter Weise und stellen skelettartige Wissensstrukturen dar, die mit den SpezifIka einer aktuellen Problemsituation angereichert werden, wenn die Person einem passenden Problem bzw. Situationstyp begegnet. 

=> Die Einordnung eines Sachverhalts in ein Schema erlaubt, eine entsprechende Qualität des Schemas vorausgesetzt, Verständnis und Reproduktion (Erinnern) desselben, sowie die Leistung von Vorhersagen und Problemlösungen 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist von Bedeutung für effektives Problemlösen laut Expertiseforschung? 

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TESTE DEIN WISSEN

Eine hierarchische, durch Schemata geordnete Wissensstruktur 

=> erlaubt die Verbindungen zwischen episodischen, konkreten Sachverhalten einschließlich problemlöserelevanter Informationen und abstrakteren Domänenprinzipien zu repräsentieren + ist eine Voraussetzung für kompetentes, prinzipiengesteuertes Problemlösen

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TESTE DEIN WISSEN

Wie lässt sich der Bildungsbegriff differenzieren? Definieren Sie die beiden Komponenten. 

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TESTE DEIN WISSEN

Bildung als Produkt und Bildung als Prozess

--> Bildung als Produkt bezeichnet die überdauernden Ausprägungen der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftlich-normativen Perspektive wünschenswert sind.

--> Bildung als Prozess beinhaltet den Aufbau und die Art und Weise der sozialen Vermittlung dieser wünschenswerten Persönlichkeitsausprägungen.

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TESTE DEIN WISSEN

Welche zwei Arten von Wissen unterschieden können in eine grobe Einteilung unterschieden werden? 

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TESTE DEIN WISSEN

- Deklaratives Wissen bezieht sich auf „Wissen, dass“ ( einzelne Fakten, komplexes Zusammenhangswissen ) 

--> konzeptuellen Wissens= wenn deklaratives Wissen gemeint ist, welches tieferes Verständnis konstituiert. 

- Prozedurales Wissen bezeichnet „Wissen, wie“= können ( z.B Lösen von Aufgaben aus der Mathematik, der Physik oder der Chemie oder auch das Schreiben einer Erörterung in Deutsch. ) 

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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt die ACT-Theorie von Anderson? ( Gedächtnismodell von Anderson )

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TESTE DEIN WISSEN

Prozedurales Wissen= mentalen Wenn-Dann-Produktionsregeln + nicht (direkt) verbalisierbar

--> Der Wenn-Teil definiert eine Bedingung, deren Zutreffen eine im Dann-Teil beschriebene offene oder mentale Aktion aktiviert. 

--> prozedurales Wissen mit nachbildendes System von solchen Bedingungs-Aktions-Paaren= Produktionssystem

 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche andere weitere wichtige Art von Wissen gibt es noch, welches wichtig zu erwerben ist? Was kann dabei unterschieden werden?

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TESTE DEIN WISSEN

- Metakognitives Wissen= Wissen über Wissen bzw. um eng mit Wissen verbundene Phänomene (z. B. Wissen über Wissenserwerb, Wissen um den Sinn einer Lernstrategie oder das Planen des eigenen Vorgehens). 

--> Dabei können deklarative (Wissen über Personenmerkmale, Aufgaben und Strategien) und prozedurale Aspekte (vor allem das Planen des eigenen Vorgehens, das Überwachen des eigenen Verständnisses bzw. der eigenen Problemlösungen und das „remediale“ Regulieren (wenn z. B. etwas noch nicht verstanden wurde oder eine Lösung selbst als ungenügend erkannt wurde)) unterschieden werden. 

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TESTE DEIN WISSEN

Was bezeichnen epistemologischen oder epistemischen Überzeugungen?

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TESTE DEIN WISSEN

Eine Art von metakognitivem Wissen, das sich auf die subjektive Auffassung darüber, was Wissen eigentlich ist, bezieht.

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie was Absolutismus, Multiplismus und Evaluatismus bedeuten.

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TESTE DEIN WISSEN

Lernende sehen nur dann einen Sinn, sich mit komplexen Sachverhalten auseinanderzusetzen, zu denen es verschiedene Positionen gibt, wenn 

- sie nicht mehr an „einfaches“ absolutes Wissen bzw. Wahrheiten glauben (Absolutismus

- auch nicht mehr alle Positionen als willkürliche Meinungen ansehen (Multiplismus; oft im Jugendalter anzutrefen). 

=> Sie sollten vielmehr die Überzeugung gewonnen haben, dass es zwar verschiedene (im Prinzip legitime) Positionen geben kann, diese aber unterschiedlich gut begründet sein können (Evaluatismus). 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Bedeutung haben die allgemeine Intelligenz und das Vorwissen für das Lernen? Fassen Sie kurz zusammen 

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TESTE DEIN WISSEN

Bei wenig Vorwissen in einer Domäne kommt der allgemeinen Intelligenz eine relativ große Bedeutung für das Lernen / den Wissenserwerb zu. Je höher das Vorwissen ist, desto geringer ist der relative Einfluss der allgemeinen Intelligenz auf das Lernen. 

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Q:

Worum geht es beim Begriff der Kompetenz?

A:

Um die Anwendungsqualität von Wissen

Q:

Was sind bedeutende theoretische Perspektiven für den Wissenserwerb? 

A:

Unterschiedliche Aufassungen darüber, wie Wissenserwerb abläuft und welche Prozesse besonders lernförderlich sind. 

=> Diese lassen sich drei prototypischen Positionen zuordnen: 

1- Perspektive des aktiven Tuns (aktivem Problemlösen und aktivem Diskurs wichtig) 

2- Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung (nicht unbedingt sichtbares aktives Tun ausschlaggebend, sondern die aktive mentale Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand)

3- Perspektive der fokussierten Informationsverarbeitung (nicht mentale Aktivität an sich zu gelungenem Wissenserwerb führt, sondern mentale Aktivität, die die zentralen Konzepte und Prinzipien in einem Lernbereich fokussiert)

Q:

Was ist beim Wissenserwerb wichtig -worauf kommt es an?

A:

Es kommt nicht nur darauf an, möglichst viel Wissen zu erwerben. 

--> Die Qualität des Wissens ist ebenfalls bedeutsam, wobei insbesondere der Grad der Vernetzung relevant ist => vernetzte Wissensstruktur ist also wichtig=> Schema und Schemata! (Stichwort: nicht nur die mathematische Formel auswendig lernen sondern auch so verstanden haben, dass man diese modifizieren kann, um neue unbekannte Aufgaben auch möglicherweise lösen zu können) 

Q:

Was bedeuten Schemata? Was ermöglichen sie?

A:

Beinhalten die Erfahrungen in bestimmten, wiederholt vorkommenden (Problem-)Situationen in abstrahierter Weise und stellen skelettartige Wissensstrukturen dar, die mit den SpezifIka einer aktuellen Problemsituation angereichert werden, wenn die Person einem passenden Problem bzw. Situationstyp begegnet. 

=> Die Einordnung eines Sachverhalts in ein Schema erlaubt, eine entsprechende Qualität des Schemas vorausgesetzt, Verständnis und Reproduktion (Erinnern) desselben, sowie die Leistung von Vorhersagen und Problemlösungen 

Q:

Was ist von Bedeutung für effektives Problemlösen laut Expertiseforschung? 

A:

Eine hierarchische, durch Schemata geordnete Wissensstruktur 

=> erlaubt die Verbindungen zwischen episodischen, konkreten Sachverhalten einschließlich problemlöserelevanter Informationen und abstrakteren Domänenprinzipien zu repräsentieren + ist eine Voraussetzung für kompetentes, prinzipiengesteuertes Problemlösen

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Q:

Wie lässt sich der Bildungsbegriff differenzieren? Definieren Sie die beiden Komponenten. 

A:

Bildung als Produkt und Bildung als Prozess

--> Bildung als Produkt bezeichnet die überdauernden Ausprägungen der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftlich-normativen Perspektive wünschenswert sind.

--> Bildung als Prozess beinhaltet den Aufbau und die Art und Weise der sozialen Vermittlung dieser wünschenswerten Persönlichkeitsausprägungen.

Q:

Welche zwei Arten von Wissen unterschieden können in eine grobe Einteilung unterschieden werden? 

A:

- Deklaratives Wissen bezieht sich auf „Wissen, dass“ ( einzelne Fakten, komplexes Zusammenhangswissen ) 

--> konzeptuellen Wissens= wenn deklaratives Wissen gemeint ist, welches tieferes Verständnis konstituiert. 

- Prozedurales Wissen bezeichnet „Wissen, wie“= können ( z.B Lösen von Aufgaben aus der Mathematik, der Physik oder der Chemie oder auch das Schreiben einer Erörterung in Deutsch. ) 

Q:

Was besagt die ACT-Theorie von Anderson? ( Gedächtnismodell von Anderson )

A:

Prozedurales Wissen= mentalen Wenn-Dann-Produktionsregeln + nicht (direkt) verbalisierbar

--> Der Wenn-Teil definiert eine Bedingung, deren Zutreffen eine im Dann-Teil beschriebene offene oder mentale Aktion aktiviert. 

--> prozedurales Wissen mit nachbildendes System von solchen Bedingungs-Aktions-Paaren= Produktionssystem

 

Q:

Welche andere weitere wichtige Art von Wissen gibt es noch, welches wichtig zu erwerben ist? Was kann dabei unterschieden werden?

A:

- Metakognitives Wissen= Wissen über Wissen bzw. um eng mit Wissen verbundene Phänomene (z. B. Wissen über Wissenserwerb, Wissen um den Sinn einer Lernstrategie oder das Planen des eigenen Vorgehens). 

--> Dabei können deklarative (Wissen über Personenmerkmale, Aufgaben und Strategien) und prozedurale Aspekte (vor allem das Planen des eigenen Vorgehens, das Überwachen des eigenen Verständnisses bzw. der eigenen Problemlösungen und das „remediale“ Regulieren (wenn z. B. etwas noch nicht verstanden wurde oder eine Lösung selbst als ungenügend erkannt wurde)) unterschieden werden. 

Q:

Was bezeichnen epistemologischen oder epistemischen Überzeugungen?

A:

Eine Art von metakognitivem Wissen, das sich auf die subjektive Auffassung darüber, was Wissen eigentlich ist, bezieht.

Q:

Erklären Sie was Absolutismus, Multiplismus und Evaluatismus bedeuten.

A:

Lernende sehen nur dann einen Sinn, sich mit komplexen Sachverhalten auseinanderzusetzen, zu denen es verschiedene Positionen gibt, wenn 

- sie nicht mehr an „einfaches“ absolutes Wissen bzw. Wahrheiten glauben (Absolutismus

- auch nicht mehr alle Positionen als willkürliche Meinungen ansehen (Multiplismus; oft im Jugendalter anzutrefen). 

=> Sie sollten vielmehr die Überzeugung gewonnen haben, dass es zwar verschiedene (im Prinzip legitime) Positionen geben kann, diese aber unterschiedlich gut begründet sein können (Evaluatismus). 

Q:

Welche Bedeutung haben die allgemeine Intelligenz und das Vorwissen für das Lernen? Fassen Sie kurz zusammen 

A:

Bei wenig Vorwissen in einer Domäne kommt der allgemeinen Intelligenz eine relativ große Bedeutung für das Lernen / den Wissenserwerb zu. Je höher das Vorwissen ist, desto geringer ist der relative Einfluss der allgemeinen Intelligenz auf das Lernen. 

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