Immobilienwirtschaft at FernUniversität In Hagen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Immobilienwirtschaft an der FernUniversität in Hagen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Immobilienwirtschaft Kurs an der FernUniversität in Hagen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Inhalte eines Exposée

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TESTE DEIN WISSEN

- Ausführliche Beschreibung von Lage und Umfeld

-  aktueller Bauzustand, vorraussichtliches Ende der Bauarbeiten

- technische Ausstattung

- exakte Angaben zu den Nebenkosten

-  Kaufpreis bzw. Mietpreis

- alle Kontaktdaten

- Provisionshöhe 

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Verwaltung einer WEG

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Soweit nicht anders bestimmt sind die Wohnungseigentümer für die Verwaltung zuständig.

Bestellung des Verwalters bei Begründung maximal 3 Jahre mit Mehrheitsbeschluss danach 5 Jahre. Ausschluß dieser Option ist nicht möglich.

- Abberufung des Verwalters mit einfacher Mehrheit möglich. kann auf die Grundlage eines wichtigen Grundes beschränkt jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Bei Zwangsvollstreckung erfolgt die Verwalterbestellung durch richterlichen Beschluss im Wege der Zwangsverwaltung.

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Modernisierung (preisfreier WoBau) - Begriff

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Begriff (§ 555 b BGB): Bauliche Maßnahme bei

  • Einsparung Endenergie (energetische Modernisierung)
  • Einsparung Primärenergie, Klimaschutz
  • Reduzierung Wasserverbrauch
  • nachhaltiger Erhöhung des Gebrauchswerts der Wohnung
  • Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer
  • Baumaßnahme außer Instandhaltungen, die der Vermieter nicht zu vertreten hat
  • Schaffung neuen Wohnraums


Davon als Mieterhöhung umtagefähig: alle Unterstreichungen

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Begrenzung der Mieterhöhung nach § 558 BGB

(ortsübliche Vergleichsmiete)

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  • Mieterhöhung (ME) max. 20 % innerhalb von drei Jahren (Kappungsgrenze kann von den Ländern und Gemeinden bei Wohnraumknappheit auf 15 % gesenkt werden).
  • Obergrenze: ortsübliche Vergleichsmiete
  • Ein ME-Verlangen des Vermieters kann frühestens 12 Monate nach Mietvertragsbeginn bzw. letzter Mieterhöhung gestellt werden; anschließend Überlegungs-/Zustimmungsfrist des M bis Ende des übernächsten Monats -> Zeitraum zwischen zwei Mieterhöhungen nach § 558 mind. 15 Monate
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Benennen Sie 10 Kennzahlen, welche im wirtschaftlichen Bereich von Immobilien verwendet werden.

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Die Kennzahlen sind: 

  • Leerstandsquote Mieteinheiten 
  • Instandhaltung pro Quadratmeter Wohnfläche Mieteinnahmen pro Quadratmeter Wohnfläche 
  • Fluktuationsquote 
  • Kosten pro Mitarbeiter 
  • durchschnittliche Afa-Sätze 
  • durchschnittlicher Tilgungssatz 
  • Anzahl Wohneinheiten pro Mitarbeiter 
  • Netto-/Bruttomietrendite 
  • Cashflow
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Erläutern Sie, warum die EZB (Europäische Zentralbank) auf die Wechselkurse Einfluss nehmen muss. (Wechselkurspolitik)

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Die EZB muss auf die Wechselkurse Einfluss nehmen, um die Wechselkursrisiken, bezogen auf den Handel mit Ländern außerhalb der Eurozone, zu verringern. Zudem um inflationäre Einflüsse aus dem Nichteuroraum abzuwehren.

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Beschreiben Sie vier Möglichkeiten, wie ein Gebäude energetisch modernisiert werden kann.

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Möglichkeiten für das energetische Modernisieren sind: 

  • Anbringen einer Außendämmung, z. B.: Wärmedämmverbund- system, mit dem Ziel den Wärmedurchgang der Fassade zu verringern. 
  • Einbau von Fenstern mit Wärmeschutzverglasung zur Verringe- rung des Wärmedurchgangs dieser Bauteile. 
  • Austausch veralteter technischer Anlagen im Bereich der Heizung, Warmwasser und der Klimatisierung. 
  • Nutzung regenerativer Energien
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Die staatliche Wohnungspolitik übt auf die Entscheidungen der Immobilienunternehmen Einfluss aus.


Erläutern Sie wie Bund, Länder und Kommunen, anhand von je drei Beispielen, die Wohnungspolitik beeinflussen können.

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Einflussmöglichkeiten des Bundes: Wohnungsbauförderung Gewährung von Sonderabschreibungen (Bsp.: Modernisierung) Erlassen von Gesetzen zur Regelung des Mietrechtes


Einflussmöglichkeit des Landes: 

Gewährung von Strukturhilfen beim Wohnungsbau Erstellung von Plänen zur Landesentwicklung Gewährung von Zuschüssen als Förderung von Baulandentwicklung


Einflussmöglichkeit der Kommune: 

Verkauf von preisgünstigen Grundstücken Zahlung von Subventionen für den Bau von Sozialwohnungen Unterbringung von bedürftigen Personen in Kommunalwohnungen

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Einladung zur Eigentümerversammlung und Stimmrecht in der EV bei Verkauf einer ETW

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Die Einladung erfolgt an den - im Grundbuch eingetragenen - Eigentümer der Wohnung. Auch wenn ein Verkauf schon längst abgeschlossen ist, die Umschreibung im Grundbuch aber noch nicht erfolgte.


Der neue Eigentümer hat grundsätzlich kein Recht, an der Eigentümerversammlung teilzunehmen und dementsprechendauch kein Stimmrecht für "seine" Wohnung.


Möglichkeit: Eine Vollmacht des Alt-Eigentümers zu Gunsten des Erwerbers; falls die GO dies ausschließt, sollte bereits im Kaufvertrag vereinbart sein, dass der Verkäufer die Einladung zur EV an den Käufer übermittelt, der teilt dem Verkäufer seine gewünschte Stimmabgabe mit und der Verkäufer als Noch-Eigentümer bevollmächtigt den Verwalter nach den Vorgaben des Käufers mit dem Stimmrecht.

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Mieterhöhungen im öffentlich geförderten Wohnungsbau (für Bestände bis Bewilligung in 2002)

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Ermittlung der Kostenmiete lt. Wirtschaftlichkeisberechnung (WB) entspr. II BV

  • Änderungen der Kostenmiete nur bei Änderungen der WB
  • Jede Mietänderung muss von der Förderstelle bewilligt und mittels einer erneuten WB (auszugsweise) berechnet werden
  • Einseitige Erklärung der Mieterhöhung durchden Vermieter bis zum 15. d. M. zum Beginn des Folgemonats, sonst zum Beginn des übernächsten Monats (§ 10 WoBindG)
  • Kündigungsrecht des Mieter spätestens am 3. WT des Monats der Fälligkeit der neuen Miete zum Ablauf des folgenden Monats

(Für öff. gef. Wohnungen seit 2002 gilt das Wohnraumförderungsgesetz)

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Definieren Sie den Begriff „gesicherte Erschließung“.

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Unter der gesicherten Erschließung versteht man die verkehrsmäßige Anbindung und die Ver- und Entsorgung von Energie und Wasser. Ohne eine gesicherte Erschließung ist eine Baugenehmigung nach den Bauordnungen der Länder nicht zulässig.

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Beschreiben Sie die Abgabeart „Beiträge“

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Für die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer öffentlichen Gegenleistung unabhängig von ihrer konkreten Inanspruchnahme sind Beiträge als Geldleistung zu zahlen. Definierter werden vom Gemeinwesen Einrichtungen zur Verfügung gestellt für deren Nutzung, zu den Kosten für ihre Einrichtung, Erweiterung und Unterhaltung, beizutragen ist.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Immobilienwirtschaft Kurs an der FernUniversität in Hagen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Inhalte eines Exposée

A:

- Ausführliche Beschreibung von Lage und Umfeld

-  aktueller Bauzustand, vorraussichtliches Ende der Bauarbeiten

- technische Ausstattung

- exakte Angaben zu den Nebenkosten

-  Kaufpreis bzw. Mietpreis

- alle Kontaktdaten

- Provisionshöhe 

Q:

Verwaltung einer WEG

A:

Soweit nicht anders bestimmt sind die Wohnungseigentümer für die Verwaltung zuständig.

Bestellung des Verwalters bei Begründung maximal 3 Jahre mit Mehrheitsbeschluss danach 5 Jahre. Ausschluß dieser Option ist nicht möglich.

- Abberufung des Verwalters mit einfacher Mehrheit möglich. kann auf die Grundlage eines wichtigen Grundes beschränkt jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Bei Zwangsvollstreckung erfolgt die Verwalterbestellung durch richterlichen Beschluss im Wege der Zwangsverwaltung.

Q:

Modernisierung (preisfreier WoBau) - Begriff

A:

Begriff (§ 555 b BGB): Bauliche Maßnahme bei

  • Einsparung Endenergie (energetische Modernisierung)
  • Einsparung Primärenergie, Klimaschutz
  • Reduzierung Wasserverbrauch
  • nachhaltiger Erhöhung des Gebrauchswerts der Wohnung
  • Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer
  • Baumaßnahme außer Instandhaltungen, die der Vermieter nicht zu vertreten hat
  • Schaffung neuen Wohnraums


Davon als Mieterhöhung umtagefähig: alle Unterstreichungen

Q:

Begrenzung der Mieterhöhung nach § 558 BGB

(ortsübliche Vergleichsmiete)

A:
  • Mieterhöhung (ME) max. 20 % innerhalb von drei Jahren (Kappungsgrenze kann von den Ländern und Gemeinden bei Wohnraumknappheit auf 15 % gesenkt werden).
  • Obergrenze: ortsübliche Vergleichsmiete
  • Ein ME-Verlangen des Vermieters kann frühestens 12 Monate nach Mietvertragsbeginn bzw. letzter Mieterhöhung gestellt werden; anschließend Überlegungs-/Zustimmungsfrist des M bis Ende des übernächsten Monats -> Zeitraum zwischen zwei Mieterhöhungen nach § 558 mind. 15 Monate
Q:

Benennen Sie 10 Kennzahlen, welche im wirtschaftlichen Bereich von Immobilien verwendet werden.

A:

Die Kennzahlen sind: 

  • Leerstandsquote Mieteinheiten 
  • Instandhaltung pro Quadratmeter Wohnfläche Mieteinnahmen pro Quadratmeter Wohnfläche 
  • Fluktuationsquote 
  • Kosten pro Mitarbeiter 
  • durchschnittliche Afa-Sätze 
  • durchschnittlicher Tilgungssatz 
  • Anzahl Wohneinheiten pro Mitarbeiter 
  • Netto-/Bruttomietrendite 
  • Cashflow
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Q:

Erläutern Sie, warum die EZB (Europäische Zentralbank) auf die Wechselkurse Einfluss nehmen muss. (Wechselkurspolitik)

A:

Die EZB muss auf die Wechselkurse Einfluss nehmen, um die Wechselkursrisiken, bezogen auf den Handel mit Ländern außerhalb der Eurozone, zu verringern. Zudem um inflationäre Einflüsse aus dem Nichteuroraum abzuwehren.

Q:

Beschreiben Sie vier Möglichkeiten, wie ein Gebäude energetisch modernisiert werden kann.

A:

Möglichkeiten für das energetische Modernisieren sind: 

  • Anbringen einer Außendämmung, z. B.: Wärmedämmverbund- system, mit dem Ziel den Wärmedurchgang der Fassade zu verringern. 
  • Einbau von Fenstern mit Wärmeschutzverglasung zur Verringe- rung des Wärmedurchgangs dieser Bauteile. 
  • Austausch veralteter technischer Anlagen im Bereich der Heizung, Warmwasser und der Klimatisierung. 
  • Nutzung regenerativer Energien
Q:

Die staatliche Wohnungspolitik übt auf die Entscheidungen der Immobilienunternehmen Einfluss aus.


Erläutern Sie wie Bund, Länder und Kommunen, anhand von je drei Beispielen, die Wohnungspolitik beeinflussen können.

A:

Einflussmöglichkeiten des Bundes: Wohnungsbauförderung Gewährung von Sonderabschreibungen (Bsp.: Modernisierung) Erlassen von Gesetzen zur Regelung des Mietrechtes


Einflussmöglichkeit des Landes: 

Gewährung von Strukturhilfen beim Wohnungsbau Erstellung von Plänen zur Landesentwicklung Gewährung von Zuschüssen als Förderung von Baulandentwicklung


Einflussmöglichkeit der Kommune: 

Verkauf von preisgünstigen Grundstücken Zahlung von Subventionen für den Bau von Sozialwohnungen Unterbringung von bedürftigen Personen in Kommunalwohnungen

Q:

Einladung zur Eigentümerversammlung und Stimmrecht in der EV bei Verkauf einer ETW

A:

Die Einladung erfolgt an den - im Grundbuch eingetragenen - Eigentümer der Wohnung. Auch wenn ein Verkauf schon längst abgeschlossen ist, die Umschreibung im Grundbuch aber noch nicht erfolgte.


Der neue Eigentümer hat grundsätzlich kein Recht, an der Eigentümerversammlung teilzunehmen und dementsprechendauch kein Stimmrecht für "seine" Wohnung.


Möglichkeit: Eine Vollmacht des Alt-Eigentümers zu Gunsten des Erwerbers; falls die GO dies ausschließt, sollte bereits im Kaufvertrag vereinbart sein, dass der Verkäufer die Einladung zur EV an den Käufer übermittelt, der teilt dem Verkäufer seine gewünschte Stimmabgabe mit und der Verkäufer als Noch-Eigentümer bevollmächtigt den Verwalter nach den Vorgaben des Käufers mit dem Stimmrecht.

Q:

Mieterhöhungen im öffentlich geförderten Wohnungsbau (für Bestände bis Bewilligung in 2002)

A:

Ermittlung der Kostenmiete lt. Wirtschaftlichkeisberechnung (WB) entspr. II BV

  • Änderungen der Kostenmiete nur bei Änderungen der WB
  • Jede Mietänderung muss von der Förderstelle bewilligt und mittels einer erneuten WB (auszugsweise) berechnet werden
  • Einseitige Erklärung der Mieterhöhung durchden Vermieter bis zum 15. d. M. zum Beginn des Folgemonats, sonst zum Beginn des übernächsten Monats (§ 10 WoBindG)
  • Kündigungsrecht des Mieter spätestens am 3. WT des Monats der Fälligkeit der neuen Miete zum Ablauf des folgenden Monats

(Für öff. gef. Wohnungen seit 2002 gilt das Wohnraumförderungsgesetz)

Q:

Definieren Sie den Begriff „gesicherte Erschließung“.

A:

Unter der gesicherten Erschließung versteht man die verkehrsmäßige Anbindung und die Ver- und Entsorgung von Energie und Wasser. Ohne eine gesicherte Erschließung ist eine Baugenehmigung nach den Bauordnungen der Länder nicht zulässig.

Q:

Beschreiben Sie die Abgabeart „Beiträge“

A:

Für die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer öffentlichen Gegenleistung unabhängig von ihrer konkreten Inanspruchnahme sind Beiträge als Geldleistung zu zahlen. Definierter werden vom Gemeinwesen Einrichtungen zur Verfügung gestellt für deren Nutzung, zu den Kosten für ihre Einrichtung, Erweiterung und Unterhaltung, beizutragen ist.

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