Entwicklung In Kindheit Und Jugend at Fachhochschule Kiel | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Entwicklung in Kindheit und Jugend an der Fachhochschule Kiel

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Entwicklung in Kindheit und Jugend Kurs an der Fachhochschule Kiel zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welche vier Entwicklungsbereiche gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

- motorische Entwicklung

- kognitive Entwicklung

- Sprachentwicklung

- soziale und emotionale Entwicklung

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TESTE DEIN WISSEN

1. Lebensphase nach Freud (5 Thesen)

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TESTE DEIN WISSEN

- die ersten Lebensjahre sind für Persönlichkeitsentwicklung weichenstellend

- Entwicklung vollzieht sich in psychosexuellen Stadien 

- jede Phase definiert sich über eine Körperregion, die libidinös besetzt ist

- Begegnung mit der Welt zunächst "sinnlich", Psyche entwickelt sich in Körper hinein

- Auch  in späteren Lebensabschnitten sind Spuren früherer Phasen erkennbar: Unbewältigt Konflikte aus jedem Stadium können das ganze Leben wirksam bleiben

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TESTE DEIN WISSEN

Die orale Phase (6)

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TESTE DEIN WISSEN

- noch kein differenziertes Gefühlsleben

- Baby erfährt, erforscht, erobert die Welt durch den Mund (lutschen, saugen beißen)

- orale Aktivitäten verschaffen Baby angenehme Gefühle an Lippen, Zunge und Mundschleimhaut

- Mund = Lustorgan des Säuglings

- Aufnehmen als grundlegende Lebensgebärde (Modalität)

- Bedeutung der Mutterbeziehung; Mutter erstes Liebesobjekt, Vorbild aller Liebesbeziehungen, repräsentiert Welt

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TESTE DEIN WISSEN

5 psychosexuelle Stadien nach Freud

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TESTE DEIN WISSEN

1. orale

2. anale

3. phallisch-ödipale

4. Latenzzeit

5. genitale

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TESTE DEIN WISSEN

Psychosoziale PhasenTheorie Erikson

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TESTE DEIN WISSEN

-> ergänzt Freuds Theorie mit psychosozialer Dimension

 - 8 Phasen, psychosoziale Entwicklung ist kulturell relativ

- Kinder durchlaufen alle Phasen, aber jede Kultur steuert/fördert Verhalten der Kinder auf eigene Weise

- Anforderung d. Gesellschaft und Reifung erzeugen 8 psychosoziale Krisen, die ein Kind bewältigen muss -> 8 Phasen = 8 Krisen

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TESTE DEIN WISSEN

Epigenetisches Prinzip (4)

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TESTE DEIN WISSEN

- die Entwicklung hat einen Grundplan, alle Phasen sind miteinander verbunden und bauen aufeinander auf

- Jede Krise hat Vorläufer und ist auch nach Bewältigung noch als Thema vorhanden

-> Vorangegangene Phasen bilden Fundament der kommenden Phasen 

 Identität entsteht in der Stufenfolge aufeinander aufbauender Krisenbewältigung 

- Psychosoziale Entwicklung entfaltet sich im Spannungsfeld zwischen Bedürfnissen und Wünschen des Kindes und den sich im Laufe der Entwicklung verändernden Anforderungen der sozialen Umwelt.


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TESTE DEIN WISSEN

Urvertrauen vs. Misstrauen (6)

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TESTE DEIN WISSEN

- Mutter vermittelt Urvertrauen (Gefühl des Sich-Verlassen Dürfens -> die Welt meint es gut mit mir) durch verlässliche Befriedigung der Bedürfnisse

-> dadurch wird Selbstvertrauen entwickelt ( Ich werde geliebt)

- Ich-Erfahrung: "Ich bin, was mir gegeben wird"

- "nehmen" legt spätere Grundlage fürs "Geben"

- gewisses Maß an Misstrauen notwendig, aber Vertrauen sollte überwiegen

- Kernpathologie: Rückzug

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TESTE DEIN WISSEN

Wie heißt Magaret Mahlers Konzept?

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TESTE DEIN WISSEN

Symbiose – Loslösung – Individuation

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TESTE DEIN WISSEN

Symbiose – Loslösung – Individuation -> 1.Lebensmonat

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TESTE DEIN WISSEN

1. LM - autistische Phase:

Säugling schläft viel, hohe Reizschranke gegenüber Außenweltreizen, bemüht homöostatistisches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten


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TESTE DEIN WISSEN

symbiotische Phase

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TESTE DEIN WISSEN

Symbiotische Phase:

- Illusorische Vorstellung einer gemeinsamen Grenze („Zweieinheit“) -> Kind kann noch nicht zwischen Innen/Außen oder Selbst/Anderen unterscheiden

- Säugling inkorporiert mütterliche Erwartungen/Haltungen durch Spiegelprozesse 

- Sicherheitsgefühl braucht "gefühlsmäßige Bereitschaft" der Mutter

-Symbiotische Beziehung erfährt durch Nichtverfügbarkeit der Mutter/Frustration Risse und treibt damit das Selbstempfinden voran 

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TESTE DEIN WISSEN

Symbiose – Loslösung – Individuation -> ca.5.-10. Lebensmonat

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TESTE DEIN WISSEN

Die Loslösungs- und Individuationsphase Pt.1:

1. Differenzierung "psychische Geburt" 

-> Kindeswahrnehmung = von der Mutter getrennte Existenz (8-Monats-Angst/Fremdeln)

- Verstärktes Wenden zur Außenwelt -> Versuch des Lösens aus Schoßkinddasein

-"Checking back" Erforschung der Mutter



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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungspsychologie Merkmale

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TESTE DEIN WISSEN

- nicht an bestimmtes Lebensalter gebunden

- mit unterschiedllichen Lebensphasen sind bestimmte Entwicklungsaufgaben verbunden

- es gibt normale, pathogene, spezifische und allgemeine Entwicklingsprozesse

- Psychologische Prozesse eng verkmüpft mit physiologischen, sozialen, gesellschaftlichen Prozessen

- starker Bezug zur klinischen Psychologie (psychische Erkrankungen häufig ENtwicklungsstörungen)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Entwicklung in Kindheit und Jugend Kurs an der Fachhochschule Kiel - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche vier Entwicklungsbereiche gibt es?

A:

- motorische Entwicklung

- kognitive Entwicklung

- Sprachentwicklung

- soziale und emotionale Entwicklung

Q:

1. Lebensphase nach Freud (5 Thesen)

A:

- die ersten Lebensjahre sind für Persönlichkeitsentwicklung weichenstellend

- Entwicklung vollzieht sich in psychosexuellen Stadien 

- jede Phase definiert sich über eine Körperregion, die libidinös besetzt ist

- Begegnung mit der Welt zunächst "sinnlich", Psyche entwickelt sich in Körper hinein

- Auch  in späteren Lebensabschnitten sind Spuren früherer Phasen erkennbar: Unbewältigt Konflikte aus jedem Stadium können das ganze Leben wirksam bleiben

Q:

Die orale Phase (6)

A:

- noch kein differenziertes Gefühlsleben

- Baby erfährt, erforscht, erobert die Welt durch den Mund (lutschen, saugen beißen)

- orale Aktivitäten verschaffen Baby angenehme Gefühle an Lippen, Zunge und Mundschleimhaut

- Mund = Lustorgan des Säuglings

- Aufnehmen als grundlegende Lebensgebärde (Modalität)

- Bedeutung der Mutterbeziehung; Mutter erstes Liebesobjekt, Vorbild aller Liebesbeziehungen, repräsentiert Welt

Q:

5 psychosexuelle Stadien nach Freud

A:

1. orale

2. anale

3. phallisch-ödipale

4. Latenzzeit

5. genitale

Q:

Psychosoziale PhasenTheorie Erikson

A:

-> ergänzt Freuds Theorie mit psychosozialer Dimension

 - 8 Phasen, psychosoziale Entwicklung ist kulturell relativ

- Kinder durchlaufen alle Phasen, aber jede Kultur steuert/fördert Verhalten der Kinder auf eigene Weise

- Anforderung d. Gesellschaft und Reifung erzeugen 8 psychosoziale Krisen, die ein Kind bewältigen muss -> 8 Phasen = 8 Krisen

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Q:

Epigenetisches Prinzip (4)

A:

- die Entwicklung hat einen Grundplan, alle Phasen sind miteinander verbunden und bauen aufeinander auf

- Jede Krise hat Vorläufer und ist auch nach Bewältigung noch als Thema vorhanden

-> Vorangegangene Phasen bilden Fundament der kommenden Phasen 

 Identität entsteht in der Stufenfolge aufeinander aufbauender Krisenbewältigung 

- Psychosoziale Entwicklung entfaltet sich im Spannungsfeld zwischen Bedürfnissen und Wünschen des Kindes und den sich im Laufe der Entwicklung verändernden Anforderungen der sozialen Umwelt.


Q:

Urvertrauen vs. Misstrauen (6)

A:

- Mutter vermittelt Urvertrauen (Gefühl des Sich-Verlassen Dürfens -> die Welt meint es gut mit mir) durch verlässliche Befriedigung der Bedürfnisse

-> dadurch wird Selbstvertrauen entwickelt ( Ich werde geliebt)

- Ich-Erfahrung: "Ich bin, was mir gegeben wird"

- "nehmen" legt spätere Grundlage fürs "Geben"

- gewisses Maß an Misstrauen notwendig, aber Vertrauen sollte überwiegen

- Kernpathologie: Rückzug

Q:

Wie heißt Magaret Mahlers Konzept?

A:

Symbiose – Loslösung – Individuation

Q:

Symbiose – Loslösung – Individuation -> 1.Lebensmonat

A:

1. LM - autistische Phase:

Säugling schläft viel, hohe Reizschranke gegenüber Außenweltreizen, bemüht homöostatistisches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten


Q:

symbiotische Phase

A:

Symbiotische Phase:

- Illusorische Vorstellung einer gemeinsamen Grenze („Zweieinheit“) -> Kind kann noch nicht zwischen Innen/Außen oder Selbst/Anderen unterscheiden

- Säugling inkorporiert mütterliche Erwartungen/Haltungen durch Spiegelprozesse 

- Sicherheitsgefühl braucht "gefühlsmäßige Bereitschaft" der Mutter

-Symbiotische Beziehung erfährt durch Nichtverfügbarkeit der Mutter/Frustration Risse und treibt damit das Selbstempfinden voran 

Q:

Symbiose – Loslösung – Individuation -> ca.5.-10. Lebensmonat

A:

Die Loslösungs- und Individuationsphase Pt.1:

1. Differenzierung "psychische Geburt" 

-> Kindeswahrnehmung = von der Mutter getrennte Existenz (8-Monats-Angst/Fremdeln)

- Verstärktes Wenden zur Außenwelt -> Versuch des Lösens aus Schoßkinddasein

-"Checking back" Erforschung der Mutter



Q:

Entwicklungspsychologie Merkmale

A:

- nicht an bestimmtes Lebensalter gebunden

- mit unterschiedllichen Lebensphasen sind bestimmte Entwicklungsaufgaben verbunden

- es gibt normale, pathogene, spezifische und allgemeine Entwicklingsprozesse

- Psychologische Prozesse eng verkmüpft mit physiologischen, sozialen, gesellschaftlichen Prozessen

- starker Bezug zur klinischen Psychologie (psychische Erkrankungen häufig ENtwicklungsstörungen)

Entwicklung in Kindheit und Jugend

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