Anthropologische Grundlagen at Fachhochschule Dresden

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Auf welchen Grundannahmen beruht Helmuth Plessner Versuch, eine Wesensanthropologie des Menschen zu entwerfen?

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Warum vergleicht der Soziologe Norbert Elias dieses Menschenbild mit „denkenden Statuen“?

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Wie definieren Platon und Aristoteles das Verhältnis zwischen Mensch und Gesellschaft?

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Welche Sichtweise auf den Menschen wird als „Cartesianischer Dualismus“ bezeichnet?

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Warum ist diese Denkweise im „abendländischen“ Denken so tief verankert/verwurzelt?

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Inwiefern ist der Mensch einem „Gesetz der natürlichen Künstlichkeit“ unterworfen?

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Was kennzeichnet die Positionalität des Menschen?


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Auf welche Person wird diese Perspektive auf den Menschen zurückgeführt? (Cartesianischer Dualismus)

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Was lässt sich aus diesen Erkenntnissen für die Soziale Arbeit schlussfolgern? (Körper + Geist, Leib)

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Was lässt sich aus diesen Erkenntnissen für die Soziale Arbeit schlussfolgern? (Der Mensch als Exzentriker)

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Welche Einstellung hatten die Menschen im Mittelalter zu Ihrem Körper? Was erkennen Sie daran?

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Bilden Körper, Leib und Geist eine Einheit oder können sie, z.B. in Bezug auf pädagogische Prozesse, getrennt voneinander betrachtet werden? Begründen Sie Ihre Antwort!

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Anthropologische Grundlagen

Auf welchen Grundannahmen beruht Helmuth Plessner Versuch, eine Wesensanthropologie des Menschen zu entwerfen?

  • Helmuth Plessner (1892-1985)
  • Professor für Philosophie und Soziologie in Köln, Groningen und Göttingen
  • Ganzheitliches Verständnis des Menschen statt Deutung von Einzelmerkmalen wie Leib, Seele oder Geist


  • Betrachtung des Menschen als Natur- (biolog., Säugetiere) und Kulturwesen – trotzdem von Kultur geprägt
  • „Positionalität“ als Merkmal aller Lebewesen: Doppel-Bedeutung der Begrenztheit als Verbindung von Abgeschlossenheit des Körpers mit einer Aufgeschlossenheit gegenüber der Umwelt – betrifft nur das was lebt
  • Unterscheidung von drei qualitativ verschiedenen Stufen des Organischen zur Abgrenzung gegenüber der unbelebten Materie: Pflanze, Tier, Mensch

Anthropologische Grundlagen

Warum vergleicht der Soziologe Norbert Elias dieses Menschenbild mit „denkenden Statuen“?

  • wir trennen die Außenwelt von unseren Inneren
  • diese Trennung hat mittlerweile tiefe Wurzel in uns, durch unsere Sprache (Werkzeug der Verständigung) und unsere Gedanken
  • "In unserem Inneren..."
  • geben dem Inneren Raumqualitäten die es gar nicht besitzt
  • Statuen: Werden von der Gesellschaft zu Selbstkontrolle verpflichtet (Statuen, nicht bewegen) haben aber das Denken in uns - welches frei ist

Anthropologische Grundlagen

Wie definieren Platon und Aristoteles das Verhältnis zwischen Mensch und Gesellschaft?

  • Sozio-zentrisch: Mensch als Geschöpf der Gemeinschaft (Platon: „homunculus“)
  • Individuo-zentrisch: Die Beschaffenheit des Menschen bestimmt die Gemeinschaft (Aristoteles: „zoon politikon“)

Anthropologische Grundlagen

Welche Sichtweise auf den Menschen wird als „Cartesianischer Dualismus“ bezeichnet?

  • Körper und Geist sind voneinander getrennt
  • wir bestehen aus dem Geist er macht uns zu dem was wir sind
  • Der Mensch ist ein denkendes Wesen

Anthropologische Grundlagen

Warum ist diese Denkweise im „abendländischen“ Denken so tief verankert/verwurzelt?

  • abendländisch – westliche Kultur
  • durch unsere Sprache und unsere Gedanken in dem wir dem Denken einen Raum geben, welcher er nicht wirklich besitzt und nicht wirklich lokalisierbar ist
  • Gedanken kommen vollkommen selbstverständlich
  • sind von der Gesellschaft auferlegt
  • der Geist kontrolliert den Körper - Selbstkontrolle

Anthropologische Grundlagen

Inwiefern ist der Mensch einem „Gesetz der natürlichen Künstlichkeit“ unterworfen?

  • als exzentrisches Wesen können wir nicht vollkommen natürlich sein
  • wir trauen unserer verlorenen Nartürlichkeit hinterher
  • haben den Instinkt gegen die Freiheit getauscht
  • haben die Direktheit gegen das Wissen getauscht
  • ist von Natur aus, wegen seiner Existenzform künstlich 
  • wir haben keinen Lebensraum, etc. und müssen uns deshalb etwas künstliches schaffen
  • wir müssen Dinge schaffen und schöpfen um uns an diesen Dingen zu messen

Anthropologische Grundlagen

Was kennzeichnet die Positionalität des Menschen?


  • Wie beim Tier ermöglicht das Gehirn eine Verdopplung in Körper (Abgrenzung nach außen) und Leib (Erleben im Inneren).

  • Der Mensch verfügt aber zusätzlich über Selbstbewusstsein. Er erlebt sich von einem exzentrischen Zentrum her.

  • Darüber hinaus kann er zusätzlich über dieses Zentrum von einem äußeren Fluchtpunkt reflektieren.

  • Dieser Fluchtpunkt (das Ich) steht grundsätzlich außerhalb des Zentrums des Erlebens in einer exzentrischen Positionalität. – Das Selbstbewusstsein steht außerhalb.

  • Die beim Menschen fehlende Instinkt-Sicherheit des Tieres zwingt ihn dazu, sein Leben selbst zu gestalten. – Wir können nicht einfach nur natürlich sein.

  • Die Kultur ist daher die zweite Hälfte der Natur des Menschen („Gesetz der natürlichen Künstlichkeit“). – Wir sind paradox.

Anthropologische Grundlagen

Auf welche Person wird diese Perspektive auf den Menschen zurückgeführt? (Cartesianischer Dualismus)

  • René Descartes (1596-1650)
  • ursprünlich aus Frankreich
  • Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler
  • sein Unterscheidung zwischen Geist und Körper, veränderte die Wissenschaft im Denken der Neuzeit, mit dem Gedanken der Trennung von Subjekt und Objekt

Anthropologische Grundlagen

Was lässt sich aus diesen Erkenntnissen für die Soziale Arbeit schlussfolgern? (Körper + Geist, Leib)

  • Mit diesen Erkenntnissen besteht die Notwendigkeit für die Soziale Arbeit Körper und Geist gleichwertig berücksichtigen.
  • Gleichzeitig muss immer die Einheit der Personen berücksichtig werden
  • Die Förderung von Körper, Leib, Bewegung, Erfahrung hat eine große Bedeutung in allen pädagogischen Prozessen
  • Die Förderung des Geistes ist ebenfalls wesentlich. Betrifft Fantasie, Kreativität, Fragen von Moral und Ethik.
  • Leibliche Lernprozesse sind häufig wirksamer als Kognitive. (Geistlich, Begriffe, Denken)
  • Aus der historischen Veränderung des menschlichen Selbstbildes könnte auf Multiperspektivität geschlossen werden.

Anthropologische Grundlagen

Was lässt sich aus diesen Erkenntnissen für die Soziale Arbeit schlussfolgern? (Der Mensch als Exzentriker)

  • Noch einmal wie schon in Bezug auf den Cartesianischen Dualismus. Soziale Arbeit muss sich auf den „ganzen“ Menschen beziehen. Methodischer Beispiele für die Umsetzung dieses ganzheitlichen Anspruches sind Yoga, Erlebnispädagogik oder Biographiearbeit


  • Über die Teilaspekte des Menschen kann aber reflektiert werden. Es lässt sich schlussfolgern, dass es Sozialer Arbeit nicht nur um eine Geisteskultur gehen kann, sondern sie auch ein kultureller Körper bzw. Leib - Gefühl vermitteln sollte. Plessner meint, dass der Mensch die tierische Zentrierung letztendlich nicht durchbrechen kann und spricht auch von „Schmerz um die unerreichbare Natürlichkeit der anderen Lebewesen“. Zentralistische also leibliche Erfahrungen müssen also möglich gemacht werden.


  • Dem Gesetz der natürlichen Künstlichkeit zufolge braucht der Mensch Möglichkeiten sein Leben zu gestalten.


  • Wenn das Ich als Fluchtpunkt so unsicher und unfassbar ist, kann auf die Gefahr der Verunsicherung durch sozialen Wandel geschlossen werden. Daher sollte Soziale Arbeit Möglichkeiten geben die eigene Identität zu festigen.

Anthropologische Grundlagen

Welche Einstellung hatten die Menschen im Mittelalter zu Ihrem Körper? Was erkennen Sie daran?

  • sehr offen
  • Nacktheit galt als selbstverständlich
  • Körperkontrolle war in dem Maße wie heute nicht vorhanden
  • nackt ungleich sex
  • Cartesianischer Dualismus was noch nicht vorhanden
  • Geist und Körper waren eins, heute Einheit verloren

Anthropologische Grundlagen

Bilden Körper, Leib und Geist eine Einheit oder können sie, z.B. in Bezug auf pädagogische Prozesse, getrennt voneinander betrachtet werden? Begründen Sie Ihre Antwort!

Ich denke das man Sie am Anfang getrennt betrachten kann um tiefer in die Materie einzusteigen, welche Probleme wo liegen. Aber ich denke man sollte sie nicht getrennt halten, denn ich denke sie schließen eine Einheit und beeinflussen sich auch gegenseitig. Außerdem sollten wir in der Arbeit mit Menschen immer den Menschen als ganzheitliches Wesen sehen, betrachten, respektieren und akzeptieren.

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