3.5 Sozialmanagements at Fachhochschule Dresden

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Managementmethoden für die Sozialwirtschaft: Beschreiben Sie eine ausgewählte Managementmethode (z.B. Management by, Scrum, Balanced Scorecard) hinsichtlich ihrer Funktionsweise und welche Annahmen und Voraussetzungen damit verbunden sind. Wie kann die jeweilige Methode in sozialen Einrichtungen bzw. Non-Profit-Organisationen angewendet werden? Was sind Vor- und Nachteile der Methode?

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 Was sind Merkmale einer „sozialen Einrichtung“ und wie grenzt diese sich von anderen Einrichtungen z.B. der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand ab? 

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Vor welchen Herausforderungen stehen Einrichtung der Sozialwirtschaft und wie sieht deren Finanzierung aus?


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Was ist eine Organisation, welche Eigenschaften besitzen Organisationen?


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Nennen und erläutern Sie mindestens vier Bilder von Organisationen nach Gareth Morgan.


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Wie sind Leitbilder aufgebaut bzw. strukturiert? Nennen und erläutern Sie mindestens vier Kriterien zur Einschätzung der Qualität von Leitbildern.


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Nennen und beschreiben Sie kurz vier Strategien für den Kulturwandel in Organisationen.


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Welche inhaltlichen Aspekte der Organisationskultur werden im Ansatz der lernenden Organisation nach Pedler/Burgoyne/Boydell hervorgehoben? Wie kann der Ansatz in sozialen Einrichtungen umgesetzt werden? Was müssen Leitungskräfte bei Umsetzung dieses Ansatz beachten?


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Was ist Change Management? Welche Formen und Abläufe zur Steuerung von Organisationen gibt es? Welche Führungsprinzipien sind im Rahmen von Change-Management-Prozessen zu beachten?

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Beschreiben Sie Formen des Organisationswandels erster und zweiter Ordnung.

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Beschreiben Sie eine ausgewählte Großgruppenmethode im Rahmen der Organisationsentwicklung hinsichtlich ihrer Herkunft und Zielsetzung, ihrer Anwendungs- und Einsatzmöglichkeit in sozialen Organisationen sowie deren methodische Umsetzung. Beziehen Sie in Ihre Erläuterungen geeignete Beispiele ein und wägen Sie Vor- und Nachteile der Methode ab!

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Was ist eine Organisationsanalyse, welche Ziele verfolgt diese und in welchen Arbeitsschritten wird dabei vorgegangen? Wie kann eine Organisationsanalyse in sozialen Einrichtungen umgesetzt werden? Nennen Sie geeignete Beispiele.

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3.5 Sozialmanagements

Managementmethoden für die Sozialwirtschaft: Beschreiben Sie eine ausgewählte Managementmethode (z.B. Management by, Scrum, Balanced Scorecard) hinsichtlich ihrer Funktionsweise und welche Annahmen und Voraussetzungen damit verbunden sind. Wie kann die jeweilige Methode in sozialen Einrichtungen bzw. Non-Profit-Organisationen angewendet werden? Was sind Vor- und Nachteile der Methode?

SCRUM

Scrum ist eine agile Entwicklungsmethode. Die Entwicklung wird in Iterationen organisiert, die man in Scrum "Sprints" nennt. Eine gleichmäßige Sprintlänge gibt dabei dem Team einen Rhythmus. Ein Sprint dauert maximal vier Wochen. Damit werden frühe und regelmäßige Lieferungen erreicht.

Am Anfang eines Sprints steht eine priorisierte Liste mit Anforderungen - das Product Backlog. Davon "zieht" sich das Entwicklungsteam entsprechend der Priorität so viele Anforderungen, wie es erfahrungsgemäß in einem Sprint umsetzen kann. Dann setzt das Team diese Anforderungen so um, dass am Ende vom Sprint wieder ein nutzbares Produkt existiert. Dieses zeigt das Team den Kunden, nimmt Feedback auf und passt damit die Anforderungen an. Zum Abschluss eines Sprints überlegt das Team, wie es seine Arbeitsweise verbessern kann. Dann beginnt der nächste Sprint.


Scrum Rollen

  • Der Product Owner ist verantwortlich für die Anforderungen. Er priorisiert die Anforderungen und nimmt am Ende eines jeden Sprints die Umsetzung der Anforderungen ab.
  • Der Scrum Master ist verantwortlich für die Sicherstellung, dass das Team operativ und produktiv arbeiten kann.
  • Das Entwicklungsteam organisiert sich selbst und ist verantworlich für die Erreichung der Sprintziele.


Scrum Ereignisse

  • Im Sprint Planning werden für den Sprint die Anforderungen bestimmt, die im Sprint umgesetzt werden, und eine detaillierte Planung durchgeführt.
  • Im Daily Scrum wird der Status des Sprints kurz besprochen. Jedes Teammitglied beantwortet die Fragen: „Was habe ich gestern getan?“, „Was tue ich heute?“ und „Was hindert mich?“
  • Im Sprint Review geht es um die Vorstellung des „potentially shippable products“ und um das Feedback der Anwender, um das Produkt besser zu machen
  • In der Sprint Retrospektive geht es um die Betrachtung der Arbeitsweise vom letzten Sprint und um Maßnahmen, um die Arbeit im kommenden Sprint zu verbessern.

 

Scrum Artefakte

  • Das Product Backlog ist eine Liste der Kundenanforderungen, die nach Wichtigkeit priorisiert sind.
  • Das Sprint Backlog enthält die Aktivitäten, die durchgeführt werden müssen, um die Kundenanforderungen des Sprints umzusetzen.


Annahmen bzw. Voraussetzungen 

  • Methode baut auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auf
  • Mitarbeiter müssen zusammen im Team arbeiten
  • Selbstorganisation des Teams


Anwendung in sozialen Einrichtungen

  • LOB Erarbeitung
  • Projektplanungen
  • Konzeption Erarbeitung


Vorteile

  • Flexibilität und leichter Einbau
  • regelmäßige Kommunikation
  • kurze Kommunikationswege
  • fördert Transparenz durch häufige Meetings
  • hohe Effektivität durch häufige Reflexionen
  • keine Hierarchische Struktur
  • Leiter = Moderator
  • kleine Teams = bessere Resultate
  • schnellere Realisation von Produktelementen
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  • Kurzfristige Problemerkennung


Nachteile

  • Leistung von jedem Mitglied ist sichtbar daraus folgt Konfliktpotenzial
  • einzelne können zu dominant sein => klein Teamplayer gefährdet das Ergebnis
  • Hoher Kommunikations- und Abstimmungsaufwand
  • Potenzielle Verunsicherung aufgrund fehlender Zuständigkeiten und Hierarchien
  • Wenig konkrete Handlungsempfehlungen
  • Potenzielle Unvereinbarkeit mit bestehenden Unternehmensstrukturen

3.5 Sozialmanagements

 Was sind Merkmale einer „sozialen Einrichtung“ und wie grenzt diese sich von anderen Einrichtungen z.B. der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand ab? 

  • bieten Güter / Dienstleistungen für schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen an
  • bei der Produktion von Gütern, Waren oder der Erbringung von Dienstleistungen wird immer ein soziales Ziel verfolgt
  • statt auf Gewinnorientierung zielen sie auf Gemeinnützigkeit bzw. Bedarfs- und Kostendeckung
  • sie offerieren -soziale personenbezogene Dienstleistungen-, die sich aus gesetzlich normierten Aufträgen (z.B. Sozialgesetzbüchern) ergeben
  • Tätigkeiten beziehen sich auf das „doppelte Mandat“, das aus der Wohlfahrtsproduktion des Staates und der Bedürfnisbefriedigung von Klienten Interessen entspringt
  • Anforderung unterschiedlicher Leistungserbringungsnachweise
  • Ehrenamtlich, Freiwillig und Mitgliedschaften unterstützen Umsetzung der Sachziele

Die gewerbliche Wirtschafft und die öffentliche Hand

  • Gewinnorientiert
  • streben kein soziales Ziel an
  • Finanzmittel: Umsatzerlöse, Kapitalanlagen (…Tabelle Non Vs. For Profit)

3.5 Sozialmanagements

Vor welchen Herausforderungen stehen Einrichtung der Sozialwirtschaft und wie sieht deren Finanzierung aus?


Herausforderungen

  • Professionalisierung schließt auch Managementkonzepte ein
  • Effektiver und effizienter Einsatz von vorhandenen Ressourcen
  • Akquise zusätzlicher Finanzmittel
  • Sicherung von Arbeitsplätzen und Entwicklung von Fachkräften

Finanzierung

  • durch Leistungsträgern
  • Öffentliche Fördergelder
  • Sozialversicherungen
  • Förderstiftungen
  • Senden
  • Kirchensteuer


3.5 Sozialmanagements

Was ist eine Organisation, welche Eigenschaften besitzen Organisationen?


Eine Organissation ist/sind

  • Koordination und innere Ordnung eines Systems (z.B. Struktur u. Aufbau) (hat)
  • Ein soziales System, dass auf einem Markt oder in einer Gesellschaft ein Eigenlaben hat (ist) (Name, Kultur, etc.)
  • „soziale Gebilde, die dauerhaft ein Ziel verfolgen und eine formale Struktur aufweisen“ (zielgerichtet)

Eigenschaften einer Organisation:

  • Funktionen: Überlebenssicherung, Ordnung des Zusammenlebens, Ermöglichen von Kooperationen, Arbeitsteilung, komplexe Problemlösung

  • Organisationsidentität: entsteht durch Grenzziehung zur Umwelt nach außen bzw. durch innere Sinngebung und Zwecksetzung, Ziele und Zwecke jeder Organisation individuell - Man ist z.b. in der FHD (Organisation) hat aber andere Identität zu anderen Bildungsorganisationen (FHD-HTW)

  • Menschen haben verschiedene Zugehörigkeiten/ Mitgliedschaften - Eine Person ist Teil von mehreren Organisationen z.b. FHD, Familie, Arbeit, Sportclub.. (alle Organisationen sind unabhängig voneinander)

  • Menschen koordinieren sich in Organisationen und Organisationen koordinieren Menschen - Durch vorgegeben Ziele der Organisation an die sich die Mitarbeiter zu orientieren haben

 

  • Menschen passen sich über Rollen (z.B. Boss, Teams, Leitung, Assistent) und Regeln an, z.B. Wertüberzeugungen, Normen, Gestaltungsspielräume, informelle Regeln

  • Menschen passen sich über Zweckrationalität und Formalisierung an, z.B. Macht, Verantwortlichkeiten, Weisungsbefugnisse, Selbstverwirklichung/ Motivation - Handlungen sind  Zweckausgerichtet

3.5 Sozialmanagements


Nennen und erläutern Sie mindestens vier Bilder von Organisationen nach Gareth Morgan.


Organisation as machines

  • Ingenieurwissenschaftliche Sichtweise
  • Regelwerk von Teilprozessen
  • Starke Ausrichtung von Hierarchie
  • Sichtweise der Mechanik (Zahnräder müssen gut zusammenarbeiten), Fließbandarbeit etc

Organisation as organisms

  • systemtheoretische Sichtweise
  • Zellen und Organe bilden Organsystem (Mensch)
  • Arbeitsteilung von Teams u. Systemen
  • Organisation als Organismus d.h. lebendiges System

 Organisation as cultures

  • anthropologische Sichtweise
  • Bestehen aus Normen, Werten und Rationalitäten
  • Jede Organisation hat eigene Kultur

Organisation as psychic prisons

  • psychodynamische Sichtweise
  • Mitarbeiter fühlen sich wie im ,,Gefängnis’’
  • es ist wichtig Ziele und Bedürfnisse einzelner Personen zu beachten bzw. zu berücksichtigen

3.5 Sozialmanagements

Wie sind Leitbilder aufgebaut bzw. strukturiert? Nennen und erläutern Sie mindestens vier Kriterien zur Einschätzung der Qualität von Leitbildern.


Aufbau

  • Wer sind wir? - Geschichte, Identität, Auftrag
  • Was wollen wir? - Anspruch, Werte, Menschen- und Gesellschaftsbild, globale Ziele- kurz: ,,Philosophie’’
  • Was tun wir? -  Aussagen zu Leistungen/Angeboten, Adressat/innen, Zielgruppen, Nutzer/innen
  • Wo arbeiten wir? - Lokales, nationales und globales, politisches und soziales Umfeld
  • Wie arbeiten wir? - Qualitätskriterien, fachliche Kompetenz
  • Wie gehen wir miteinander um?  - Kommunikation und Kooperation, Führungsverständnis und Organisationskultur
  • Mit wem arbeiten wir zusammen und wie? - Kooperationspartner und Förderer

Qualitätsmerkmale (es können nie alle zu 100 % erreicht werden)

  • Glaubwürdigkeit: Ist das Leitbild realistisch und steht es mit den vom Träger gelebten Werten überein
  • Erstrebenswerte Zielformulierung: Kann das Leitbild dazu motivieren, sich daran zu beteiligen, dass die formulierten Ziele erfüllt werden?
  • Klarheit: vermeidet das Leitbild in seinen Formulierungen Floskeln?
  • Konkretheit: Ermöglicht das Leitbild konkrete Schritte zur Umsetzung der formulierten Ziele sowie deren Kontrollierbarkeit?

3.5 Sozialmanagements

Nennen und beschreiben Sie kurz vier Strategien für den Kulturwandel in Organisationen.


Aggressiv (Macht)

= Machtzwang ausüben, konfliktzentriert, unkooperativ, gewinnen oder verlieren, von oben aufgezwungen/ „angeordnet“, unilateral


Partizipatorisch (Beteiligung)

= Problemlösung durch Gruppenarbeit, gewinnen oder gewinnen, kooperativ, auftauchend, integrativ, der „gemeinsame Weg“


Korrosiv (Informelle Netzwerke)

= Politisch, Koalitionär, ungeplant, evolutionär, in Netzwerken arbeiten, der „informelle Weg“


Indoktrinär (Umschulung) 

= Normativ-umerziehend, „Weg der Ausbildung“

3.5 Sozialmanagements


Welche inhaltlichen Aspekte der Organisationskultur werden im Ansatz der lernenden Organisation nach Pedler/Burgoyne/Boydell hervorgehoben? Wie kann der Ansatz in sozialen Einrichtungen umgesetzt werden? Was müssen Leitungskräfte bei Umsetzung dieses Ansatz beachten?


„Ein lernendes Unternehmen ist eine Organisation, die den Lernprozeß aller ihrer Mitglieder fördert und sich gleichzeitig selbst fortwährend wandelt.“ (Pedler/Burgoyne/Boydell zit. n. Wöhrle, 2001,32)


Wichtige Ziele des Wandlungsprozesses von Organisationskulturen:

  • Anpassung an Bedarfen der Klient*innen und Markentwicklungen
  • Schaffung von Strukturen, Prozessen und Kommunikationswegen für Organisationsentwicklung

 

Elemente einer lernenden Organisation

  1. Strategiebildung als Lernprozess
  2. Partizipative Unternehmenspolitik
  3. Freier Informationsfluss
  4. Formatives Rechnungs- und Kontrollwesen
  5. Interner Austausch
  6. Flexible Vergütung
  7. Qualifizierende Strukturen
  8. Umfeldkontakte zur „strategischen Frühaufklärung“
  9. Firmenübergreifendes Lernen
  10. Lernklima
  11. Selbstentwicklungsmöglichkeiten für alle

 

Dinge die bei der Umsetzung bedacht werden müssen:

  • Einverständnis aller Mitarbeiter
  • Abhängigkeit des Trägers
  • Umsetzung der Elemente
  • Individualität
  • Fokus auf den Menschen
  • immer auf dem aktuellen pädagogischen Stand sein
  • unvorhersehbare Komplikationen beachten
  • Krankheit von Personal
  • ständige Veränderungen der Umwelt
  • Kommunikation im Team
  • Klientenzentriert arbeiten

3.5 Sozialmanagements

Was ist Change Management? Welche Formen und Abläufe zur Steuerung von Organisationen gibt es? Welche Führungsprinzipien sind im Rahmen von Change-Management-Prozessen zu beachten?

Change-Management

  • Gestaltung und Umsetzung organisatorischen Wandels von Strategien, Prozessen, Strukturen, Unternehmenskultur und Umweltbeziehungen
  • abhängig von Verhalten und Einstellungen der beteiligten Personen
  • nicht zeitlich befristet, in sich abschließbares Projekt oder Beratungsauftrag allein

 

Formen

  • Interventionsformen: Organisationsentwicklung und Organisationstransformation
  • Veränderungsverläufe: episodisch vs. kontinuierlich, geplant vs. improvisiert
  • Steuerungsaufgaben: Veränderungen durch Zielvorgaben, Überwindung von Widerständen, organisatorisches Lernen
  • Erfolgsfaktoren: Personal als „Gelingensfaktor“; Phasen: Initiierung, Konzipierung, Mobilisierung, Umsetzung, Verstetigung

 

Führungsprinzipien

  • Dringlichkeit der Veränderung anzeigen
  • Bildung arbeitsfähiger Steuerungsgruppe
  • Entwicklung einer Vision
  • Kommunikation der Vision
  • Hindernisse für Vision bearbeiten
  • Systematische Planung und Erreichung von Kurzzielen
  • Erfolg nicht zu früh verkünden
  • Vision in Organisationskultur integrieren

3.5 Sozialmanagements

Beschreiben Sie Formen des Organisationswandels erster und zweiter Ordnung.

Wandel erster Ordnung

  • Quantitative Veränderung
  • Ver- (bzw. Nach-)besserung im herkömmlichen Rahmen
  • Qualifizierung bestehender Verfahren und Abläufe sowie die hierauf bezogene Qualifizierung des Personals (Verbesserung der Arbeitsweisen, die in der Organisation angewendet werden)
  • … durch Organisationsentwicklung
  • Zu viel Wandel kann die Organisation auf einmal nicht verkraften: Es müssen kleine Schritte gegangen werden.
  • Das Personal will den Wandel und dieser setzt sich durch die Förderung der positiven Kräfte durch.  


Wandel zweiter Ordnung

  • Qualitative Veränderung
  • Veränderung des Rahmens
  • Paradigmenwechsel: grundsätzlich neue Denkweise, Strukturumbau, Führungsleitsätze, neue Qualifikationsanforderungen an das Personal (qualitative Änderung der Arbeitsweise der Organisation)
  • … durch Organisationstransformation
  • Nur durch erheblichen Druck, der Wandlungsbarrieren beseitigt, durch Brüche und harte Übergänge ist eine Überlebenssicherung möglich.
  • Der Umbruch ist ein schmerzlicher Akt, den niemand wirklich will. Er kann nur top-down erfolgen.

Je weitgehend der Wandel, desto weniger sich Prozesse planbar.

3.5 Sozialmanagements

Beschreiben Sie eine ausgewählte Großgruppenmethode im Rahmen der Organisationsentwicklung hinsichtlich ihrer Herkunft und Zielsetzung, ihrer Anwendungs- und Einsatzmöglichkeit in sozialen Organisationen sowie deren methodische Umsetzung. Beziehen Sie in Ihre Erläuterungen geeignete Beispiele ein und wägen Sie Vor- und Nachteile der Methode ab!

Zukunftswerkstatt

Herkunft:

  • Friedens- und Umweltbewegung
  • Anfang der 1960er
  • Robert Jungk


Ziele:

  • Demokratisierung
  • Entwicklung von Zukunftsentwürfen
  • Aktivierung der Bürger


Methodische Umsetzung:

  • Vorbereitungsphase
  • Kritikphase
  • Phantasie-/Utopiephase
  • Verwirklichungs- / Realisierungsphase
  • Nachbereitungsphase


Vorteile

  • kurzer Zeitverlauf
  • einfaches Basiskonzept
  • Organisationsunabhängig - auf mehreren Ebenen anwendbar
  • Aktivierung der Bürger
  • Demokratisierung
  • Entwicklung von Zukunftsentwürfen


Nachteile

  • nicht zur Konfliktklärung oder zum Controlling im Projektverlauf geeignet
  • vielleicht manchmal zu einfach?
  • es könnten Sachen und Prozesse vergessen werden
  • schwierig umsetzbar bei hoher Mitarbeiteranzahl

Einsatzmöglichkeiten

  • Organisationsentwicklung
  • breites Einsatzspektrum
  • von Seminargruppe bis zu Soziale Einrichtungen
  • bis zu verschiedenen Organisationen
  • begrenzt auf Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern (bis etwa 30 Stück)

3.5 Sozialmanagements

Was ist eine Organisationsanalyse, welche Ziele verfolgt diese und in welchen Arbeitsschritten wird dabei vorgegangen? Wie kann eine Organisationsanalyse in sozialen Einrichtungen umgesetzt werden? Nennen Sie geeignete Beispiele.

„Organisationsanalyse dient dazu, alle oder einzelne Systemelemente einer sozialen Einrichtung oder eines sozialen Dienstes zu untersuchen, um auf Veränderungen mit Verbesserungen reagieren zu können.


  • Ziel der Analyse ist neben – gegenüber dem Ist-Zustand – effizienteren und effektiveren Aufbau- und Ablauforganisationen.
  • Auch eine Verbesserung der Qualität der Arbeitsbedingungen der Organisationsmitglieder, um die Problemlösekapazität der Organisationen zu erweitern.
  • Und somit die notwendigen Anpassungsleistungen zum Überleben auf einem zunehmend durch Konkurrenz gekennzeichneten Markt erbringen zu können.“


Schritte der Organisationsanalyse 

Auftragserteilung

  1. Abgrenzung der Untersuchungsbereichs
  2. Aufstellung eines Ablauf- und Zeitplans

Beteiligtenanalyse

  1. mit dem Ziel der Bildung einer Steuerungsgruppe aus allein beteiligten Bereichen

Analyse der Organisationsstruktur/-kultur

  1. Aufbauorganisation
  2. Ablauforganisation
  3. Führungssituation
  4. Mitarbeitersituation
  5. Kostenanalyse

Wettbewerbsanalyse

  1. Potentialanalyse
  2. Konkurrenzanalyse
  3. Stärken-Schwächen-Analyse
  4. Portfolio-Analyse

Ziel: Erarbeitung von Soll-Vorschlägen für Handlungsfeldveränderungen

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