Gerontopsychatrie at Fachhochschule Campus Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gerontopsychatrie an der Fachhochschule Campus Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Vaskuläre Demenz

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(etwa 20%) und Mischformen: meist abrupte Verschlechterung (der Verlauf ist stufenartig).
Ursachen: kardiovaskuläre Risikofaktoren in Kombination mit einer genetischen Disposition

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Leichte Demenz

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(MMSE >21): leichte Gedächtnis /Orientierungsstörung, geringe Unterstützung nötig.

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TESTE DEIN WISSEN

mittelgradige Demenz

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(MMSE 11-20): Beeinträchtigung des Gedächtnis und des Verhaltens (Unruhe, Weglaufen), Unterstützung auch bei Körperpflege, kann keine finanziellen Angelegenheiten mehr erledigen. 

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schwere Demenz

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(MMSE 1-10)

schwerste Gedächtnis und Verhaltensstörung, fast völlige körperliche Abhängigkeit, Teil der Pat. bereits rollstuhlpflichtig, andere zeigen Weglauftendenz (Selbstgefährdung)


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schwerste Demenz


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(MMSE 0): Verlust der kognitiven Fähigkeiten, völlige Abhängigkeit, keine verständlichen sprachlichen Äußerungen.

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Alzheimerdemenz


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häufigste Form,
schleichender Verlauf.
Ursache letztlich unklar: Neurodegeneration durch oxidativen Stress und Amyloidablagerungen sowie später neurofibrilläre tangles aus tau-Protein, sowie entzündliche Veränderungen,
genetische Komponente
Acetylcholinsystem am stärksten betroffen

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Andere Demenzformen

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  • Intoxikationen (Alkohol)
  • Entzündungen (Encephalitis, Lues), Tumore
  • Liquorzirkulationsstörungen (Normaldruckhydrocephalus),
  • Creutzfeld Jakob
  • Chorea Huntington
  • Demenz bei Parkinson,
  • frontotemporale Demenz (Pick, primär progressive Aphasie)
  • Vitamin B12 oder Folsäuremangel, B1 Mangel Wernicke-Enzephalopathie
  • AIDS
  • M. Wilson
  • Epilepsie


Nach Schädel Hirn Trauma 

Differentialdiagnose zwischen Demenz und Depression

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist bei den Verschiedenen Demenz Arten zu beachten?

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TESTE DEIN WISSEN

Ursächlich behandelbare Demenzursachen erkennen und gezielt behandeln (z.B. Shuntoperation beim Hydrocephalus, Antibiotikatherapie bei Lues)

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Wie kann man Demenz behandeln?

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TESTE DEIN WISSEN

Medikamentös:

  • Acetylcholinesterasehemmer (Acetylcholinesterase-Inhibitoren, auch oft als Cholinesterase-Inhibitoren bezeichnet, verhindern, dass das Enzym Acetylcholinesterase den Neurotransmitter Acetylcholin in Cholin und Acetat zerlegt = macht höhere Acetylcholin Konzentration)
  • Memantin (reduziert Oxidativen Stress durch übererregung der Nervenzellen)  – keine kausale Behandlung- Krankheitsverlauf verlangsamen. 
  • Neue Ansätze: Antikörpertherapie gegen Amyloid


Derzeit maximal 10% der Betroffenen in Behandlung - sehr wenig 

Ziel ist es Pflegebedürftigkeit zu reduzieren für Krankenhäuser, Altersheime und Familienangehörige, indem man früh behandelt.

Wichtig: auch bei Alzheimerpatienten vaskuläre Risikofaktoren minimieren (Blutdruck und Blutzuckereinstellung, Blutfette senken)

Vaskuläre Demenz: Optimale Behandlung hinsichtlich kardiovaskulärer Risikofaktoren (Blutdruck und Diabetes Einstellung, Behandlung einer Hyperlipidämie)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Therapien kann man bei Demenz machen? (Nicht Medikamentös)

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Nicht medikamentös: Validation, kognitives Training, Kreativtherapien, Angehörigenunterstützung

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Problemkreis Verhaltenstörungen bei Demenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • Großes Problem für Angehörige und Betreuer in Institutionen:
  • menschliche Begegnung - „Validation“
  • Delirursache
  • Ausschluss (Infekt, Medikamentennebenwirkung (anticholinerge Medikamente))
  • Cholinesterasehemmer, Memantin, Antidepressiva (bevorzugt SSRI)
  • letzter Schritt Sedierung (bevorzugt mit niedrigpotenten Neuroleptika)
  • Schlaf Wachregulationsstörung: Tagestruktur, medikamentös

 


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Demenzstadien: 

Vorstufe: Mild cognitive impairment


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TESTE DEIN WISSEN

(MMSE >26): Klagen über Gedächtnisstörung – erhöhtes Risiko eine Demenz zu entwickeln (15% innerhalb eines Jahres) •

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  • 182 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Gerontopsychatrie Kurs an der Fachhochschule Campus Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Vaskuläre Demenz

A:


(etwa 20%) und Mischformen: meist abrupte Verschlechterung (der Verlauf ist stufenartig).
Ursachen: kardiovaskuläre Risikofaktoren in Kombination mit einer genetischen Disposition

Q:

Leichte Demenz

A:

(MMSE >21): leichte Gedächtnis /Orientierungsstörung, geringe Unterstützung nötig.

Q:

mittelgradige Demenz

A:

(MMSE 11-20): Beeinträchtigung des Gedächtnis und des Verhaltens (Unruhe, Weglaufen), Unterstützung auch bei Körperpflege, kann keine finanziellen Angelegenheiten mehr erledigen. 

Q:

schwere Demenz

A:

(MMSE 1-10)

schwerste Gedächtnis und Verhaltensstörung, fast völlige körperliche Abhängigkeit, Teil der Pat. bereits rollstuhlpflichtig, andere zeigen Weglauftendenz (Selbstgefährdung)


Q:

schwerste Demenz


A:

(MMSE 0): Verlust der kognitiven Fähigkeiten, völlige Abhängigkeit, keine verständlichen sprachlichen Äußerungen.

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Q:

Alzheimerdemenz


A:


häufigste Form,
schleichender Verlauf.
Ursache letztlich unklar: Neurodegeneration durch oxidativen Stress und Amyloidablagerungen sowie später neurofibrilläre tangles aus tau-Protein, sowie entzündliche Veränderungen,
genetische Komponente
Acetylcholinsystem am stärksten betroffen

Q:

Andere Demenzformen

A:


  • Intoxikationen (Alkohol)
  • Entzündungen (Encephalitis, Lues), Tumore
  • Liquorzirkulationsstörungen (Normaldruckhydrocephalus),
  • Creutzfeld Jakob
  • Chorea Huntington
  • Demenz bei Parkinson,
  • frontotemporale Demenz (Pick, primär progressive Aphasie)
  • Vitamin B12 oder Folsäuremangel, B1 Mangel Wernicke-Enzephalopathie
  • AIDS
  • M. Wilson
  • Epilepsie


Nach Schädel Hirn Trauma 

Differentialdiagnose zwischen Demenz und Depression

Q:

Was ist bei den Verschiedenen Demenz Arten zu beachten?

A:

Ursächlich behandelbare Demenzursachen erkennen und gezielt behandeln (z.B. Shuntoperation beim Hydrocephalus, Antibiotikatherapie bei Lues)

Q:

Wie kann man Demenz behandeln?

A:

Medikamentös:

  • Acetylcholinesterasehemmer (Acetylcholinesterase-Inhibitoren, auch oft als Cholinesterase-Inhibitoren bezeichnet, verhindern, dass das Enzym Acetylcholinesterase den Neurotransmitter Acetylcholin in Cholin und Acetat zerlegt = macht höhere Acetylcholin Konzentration)
  • Memantin (reduziert Oxidativen Stress durch übererregung der Nervenzellen)  – keine kausale Behandlung- Krankheitsverlauf verlangsamen. 
  • Neue Ansätze: Antikörpertherapie gegen Amyloid


Derzeit maximal 10% der Betroffenen in Behandlung - sehr wenig 

Ziel ist es Pflegebedürftigkeit zu reduzieren für Krankenhäuser, Altersheime und Familienangehörige, indem man früh behandelt.

Wichtig: auch bei Alzheimerpatienten vaskuläre Risikofaktoren minimieren (Blutdruck und Blutzuckereinstellung, Blutfette senken)

Vaskuläre Demenz: Optimale Behandlung hinsichtlich kardiovaskulärer Risikofaktoren (Blutdruck und Diabetes Einstellung, Behandlung einer Hyperlipidämie)

Q:

Welche Therapien kann man bei Demenz machen? (Nicht Medikamentös)

A:

Nicht medikamentös: Validation, kognitives Training, Kreativtherapien, Angehörigenunterstützung

Q:

Problemkreis Verhaltenstörungen bei Demenz

A:
  • Großes Problem für Angehörige und Betreuer in Institutionen:
  • menschliche Begegnung - „Validation“
  • Delirursache
  • Ausschluss (Infekt, Medikamentennebenwirkung (anticholinerge Medikamente))
  • Cholinesterasehemmer, Memantin, Antidepressiva (bevorzugt SSRI)
  • letzter Schritt Sedierung (bevorzugt mit niedrigpotenten Neuroleptika)
  • Schlaf Wachregulationsstörung: Tagestruktur, medikamentös

 


Q:

Demenzstadien: 

Vorstufe: Mild cognitive impairment


A:

(MMSE >26): Klagen über Gedächtnisstörung – erhöhtes Risiko eine Demenz zu entwickeln (15% innerhalb eines Jahres) •

Gerontopsychatrie

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