Unternehmenssteuern Fragen Zu Den Lernsequenzen at Fachhochschule Aachen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Unternehmenssteuern Fragen zu den Lernsequenzen an der Fachhochschule Aachen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Unternehmenssteuern Fragen zu den Lernsequenzen Kurs an der Fachhochschule Aachen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welcher objektive Tatbestand muss erfüllt sein, damit es sich um steuerbare Einkünfte handelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Erzielen von Einkünften:

Einkünfte sind nur dann steuerbar, wenn sie durch eine Erwerbstätigkeit erwirtschaftet werden (Ausüben einer Tätigkeit, um Einkünfte zu erzielen)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche sechs Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein, damit es sich um Einkünfte aus selbständiger Arbeit handelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Gleiche 4 positiven Vss. Wie bei gewerblicher Tätigkeit:

  • Selbstständig
  • Nachhaltig
  • Gewinnerzielungsabsicht
  • Teilnahme am allg. Verkehr
  • Einsatz eigener Arbeitskraft
  • § 18 I Nr. 1 EStG

 

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TESTE DEIN WISSEN

Durch welches Prinzip lässt sich begründen, dass private Ausgaben von der einkommensteuerlichen Bemessungsgrundlage abgezogen werden dürfen?

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TESTE DEIN WISSEN

Subjektives Nettoprinzip -> das für den notwendigen Lebensbedarf verwendete Erwerbseinkommen aus der einkommensteuerlichen Bemessungsgrundlage ist auszuscheiden (indisponibles Einkommen). Dies geschieht durch die Steuerfreistellung des Grundfreibetrags

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Welche Prinzipien konkretisieren die Gleichmäßigkeit der Besteuerung?

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Die Gleichmäßigkeit der Besteuerung basiert auf dem Art. 3 I GG, nach dem alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Die Prinzipien, die die Gleichmäßigkeit der Besteuerung konkretisieren sind das Prinzip der Rechtsetzungsgleichheit, das Prinzip der Rechtsanwendungsgleichheit und das Prinzip des Übermaßverbots.

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TESTE DEIN WISSEN

Wie würden Sie das Prinzip der Rechtssetzungsgleichheit in eigenen Worten erklären? Nennen sie ein Beispiel.

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Nach dem Prinzip der Rechtssetzungsgleichheit soll gleiches gleich, ungleiches ungleich besteuert werden. Dies bedeutet, dass beispielsweise bei der Hundesteuer diese nur bei Leuten erhoben wird, die auch Hunde haben und nicht bei Menschen, die keinen Hund haben.

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TESTE DEIN WISSEN

Was wäre ein Beispiel für Einkünfte, die nie der Einkommensteuer unterliegen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Einkünfte z. B. aus Spiel, Lotterien, Wetten
  • Einkünfte aus gemeinnütziger und ehrenamtlicher Tätigkeit
  • Einkünfte aus Liebhaberei


Die letzten Beiden Einkunftsarten sind Einkünfte, die nicht mit Gewinnerzielungsabsicht erwirtschaftet werden und somit keine steuerbaren positiven oder negativen Einkünfte.

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Was untersucht die betriebswirtschaftliche Steuerlehre?


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Steuerwirkungslehre

Untersuchung der Wirkungen von Steuern auf betriebliche Größen, Analyse der steuerlichen Folgen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen


Steuergestaltungslehre

Entwicklung von Entscheidungsalternativen auf Basis der bekannten Steuerwirkungen und Steuerplanung


Gestaltung und Interpretation steuerlicher Normen

Beurteilung und Mitwirkung bei der Änderung des existierenden Steuersystems bzw. bei der Entwicklung neuer Steuerrechtsnormen

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Wodurch kommt es zu einer doppelten Besteuerung und was wäre ein konkretes Beispiel für eine Situation der Doppelbesteuerung? Wodurch wird das Problem der Doppelbesteuerung üblicher Weise gelöst?

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Es kann zu einer Doppelbesteuerung kommen, wenn jemand in mehreren Staaten gleichzeitig mit ein und demselben Einkommen steuerpflichtig ist, z. B. wenn jemand im Ausland (unmittelbaren Nachbarland) arbeitet.


Diese Problem wird üblicherweise über bilaterale Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) gelöst. Das Bedeutet, dass das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkünfte entweder dem einen oder dem anderen Staat zugewiesen wird.


Der verzichtende Staat stellt Einkünfte steuerfrei oder gewährt Anrechnung der ausländischen auf die inländische Steuer.


Unliterale Maßnahmen sind z. B. in § 34 c I EstG geregelt.

 

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TESTE DEIN WISSEN

Warum spricht man bei der Einkommensteuer von einer "Personensteuer"?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Einkommensteuer ist auf die persönlichen Lebensverhältnisse eines Steuerschuldners zugeschnitten und berücksichtigen die persönlichen Verhältnisse dessen, wie z. B. den Familienstand, die Wirtschaftliche Situation etc.

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Warum spricht man bei der Einkommensteuer von einer "direkten Steuer"?

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TESTE DEIN WISSEN

Weil die Einkommensteuer bei demjenigen erhoben wird, der die wirtschaftliche Belastung durch die Steuer trägt.


-> Steuerträger (natürliche Person) = Steuerschuldner (natürliche Person)

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Unter welchen Voraussetzungen ist eine Person unbeschränkt einkommensteuerpflichtig und welche Einkommensquellen unterliegen in diesem Fall der deutschen Einkommensteuer?

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Nicht auswendig lernen, nur § 1 I EStG wissen!


Voraussetzungen für die unbeschränkte Steuerpflicht nach § 1 I EstG:

  • § 1 BGB -> natürliche Person
  • Wohnsitz (§ 8 AO) oder gewöhnlichen Aufenthalt (§ 9 AO) im Inland


Diese Steuersubjekte sind mit ihrem Welteinkommen Steuerpflichtig

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Welche steuerliche Regelung beschränkt den Abzug von Betriebsausgaben für Geschenke und was besagt die Regelung?

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TESTE DEIN WISSEN

Gem. § 4 V Nr. 1 S. 2 EStG gilt bei Geschenken eine steuerliche Freigrenze von 35 € pro Wirtschaftsjahr pro Person die nicht AN ist.

Z. B. bei Werbegeschenken an Kunden

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Unternehmenssteuern Fragen zu den Lernsequenzen Kurs an der Fachhochschule Aachen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welcher objektive Tatbestand muss erfüllt sein, damit es sich um steuerbare Einkünfte handelt?

A:

Erzielen von Einkünften:

Einkünfte sind nur dann steuerbar, wenn sie durch eine Erwerbstätigkeit erwirtschaftet werden (Ausüben einer Tätigkeit, um Einkünfte zu erzielen)

Q:

Welche sechs Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein, damit es sich um Einkünfte aus selbständiger Arbeit handelt?

A:

Gleiche 4 positiven Vss. Wie bei gewerblicher Tätigkeit:

  • Selbstständig
  • Nachhaltig
  • Gewinnerzielungsabsicht
  • Teilnahme am allg. Verkehr
  • Einsatz eigener Arbeitskraft
  • § 18 I Nr. 1 EStG

 

Q:

Durch welches Prinzip lässt sich begründen, dass private Ausgaben von der einkommensteuerlichen Bemessungsgrundlage abgezogen werden dürfen?

A:

Subjektives Nettoprinzip -> das für den notwendigen Lebensbedarf verwendete Erwerbseinkommen aus der einkommensteuerlichen Bemessungsgrundlage ist auszuscheiden (indisponibles Einkommen). Dies geschieht durch die Steuerfreistellung des Grundfreibetrags

Q:

Welche Prinzipien konkretisieren die Gleichmäßigkeit der Besteuerung?

A:

Die Gleichmäßigkeit der Besteuerung basiert auf dem Art. 3 I GG, nach dem alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Die Prinzipien, die die Gleichmäßigkeit der Besteuerung konkretisieren sind das Prinzip der Rechtsetzungsgleichheit, das Prinzip der Rechtsanwendungsgleichheit und das Prinzip des Übermaßverbots.

Q:

Wie würden Sie das Prinzip der Rechtssetzungsgleichheit in eigenen Worten erklären? Nennen sie ein Beispiel.

A:

Nach dem Prinzip der Rechtssetzungsgleichheit soll gleiches gleich, ungleiches ungleich besteuert werden. Dies bedeutet, dass beispielsweise bei der Hundesteuer diese nur bei Leuten erhoben wird, die auch Hunde haben und nicht bei Menschen, die keinen Hund haben.

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Q:

Was wäre ein Beispiel für Einkünfte, die nie der Einkommensteuer unterliegen?

A:
  • Einkünfte z. B. aus Spiel, Lotterien, Wetten
  • Einkünfte aus gemeinnütziger und ehrenamtlicher Tätigkeit
  • Einkünfte aus Liebhaberei


Die letzten Beiden Einkunftsarten sind Einkünfte, die nicht mit Gewinnerzielungsabsicht erwirtschaftet werden und somit keine steuerbaren positiven oder negativen Einkünfte.

Q:

Was untersucht die betriebswirtschaftliche Steuerlehre?


A:

Steuerwirkungslehre

Untersuchung der Wirkungen von Steuern auf betriebliche Größen, Analyse der steuerlichen Folgen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen


Steuergestaltungslehre

Entwicklung von Entscheidungsalternativen auf Basis der bekannten Steuerwirkungen und Steuerplanung


Gestaltung und Interpretation steuerlicher Normen

Beurteilung und Mitwirkung bei der Änderung des existierenden Steuersystems bzw. bei der Entwicklung neuer Steuerrechtsnormen

Q:

Wodurch kommt es zu einer doppelten Besteuerung und was wäre ein konkretes Beispiel für eine Situation der Doppelbesteuerung? Wodurch wird das Problem der Doppelbesteuerung üblicher Weise gelöst?

A:

Es kann zu einer Doppelbesteuerung kommen, wenn jemand in mehreren Staaten gleichzeitig mit ein und demselben Einkommen steuerpflichtig ist, z. B. wenn jemand im Ausland (unmittelbaren Nachbarland) arbeitet.


Diese Problem wird üblicherweise über bilaterale Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) gelöst. Das Bedeutet, dass das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkünfte entweder dem einen oder dem anderen Staat zugewiesen wird.


Der verzichtende Staat stellt Einkünfte steuerfrei oder gewährt Anrechnung der ausländischen auf die inländische Steuer.


Unliterale Maßnahmen sind z. B. in § 34 c I EstG geregelt.

 

Q:

Warum spricht man bei der Einkommensteuer von einer "Personensteuer"?

A:

Die Einkommensteuer ist auf die persönlichen Lebensverhältnisse eines Steuerschuldners zugeschnitten und berücksichtigen die persönlichen Verhältnisse dessen, wie z. B. den Familienstand, die Wirtschaftliche Situation etc.

Q:

Warum spricht man bei der Einkommensteuer von einer "direkten Steuer"?

A:

Weil die Einkommensteuer bei demjenigen erhoben wird, der die wirtschaftliche Belastung durch die Steuer trägt.


-> Steuerträger (natürliche Person) = Steuerschuldner (natürliche Person)

Q:

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Person unbeschränkt einkommensteuerpflichtig und welche Einkommensquellen unterliegen in diesem Fall der deutschen Einkommensteuer?

A:

Nicht auswendig lernen, nur § 1 I EStG wissen!


Voraussetzungen für die unbeschränkte Steuerpflicht nach § 1 I EstG:

  • § 1 BGB -> natürliche Person
  • Wohnsitz (§ 8 AO) oder gewöhnlichen Aufenthalt (§ 9 AO) im Inland


Diese Steuersubjekte sind mit ihrem Welteinkommen Steuerpflichtig

Q:

Welche steuerliche Regelung beschränkt den Abzug von Betriebsausgaben für Geschenke und was besagt die Regelung?

A:

Gem. § 4 V Nr. 1 S. 2 EStG gilt bei Geschenken eine steuerliche Freigrenze von 35 € pro Wirtschaftsjahr pro Person die nicht AN ist.

Z. B. bei Werbegeschenken an Kunden

Unternehmenssteuern Fragen zu den Lernsequenzen

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