GE 01 Sonderpädagogik at Europa-Universität Flensburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für GE 01 Sonderpädagogik an der Europa-Universität Flensburg

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TESTE DEIN WISSEN

Worum handelt es sich beim Selbstverletzendem Verhalten? (SSV)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Gegen den eigenen Körper gerichtetes Verhalten
  • Hervorrufen von Verletzungen oder extremer Reize
  • Von Suizid und indirektem selbstdestruktiven Verhalten abzugrenzen!
  • Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung:
    • 0,4 – 1,4%
    • In DE: 0,6 – 0,75% --> offenes SSV UND 2% im Krankenhaus --> heimliches SSV
    • Verhältnis von Frauen und Männern 2:1
  • Prävalenz bei Menschen mit BdgE
    • Schwankende Zahlen
    • 10x bis 20x höher als in der Allgemeinbevölkerung --> ca. 6 – 15%
    • Hochgradige Menschen mit Beeinträchtigung haben eine höhere Prävalenzrate von SVV
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TESTE DEIN WISSEN

Was für Gründe gibt es für das Selbstverletzende Verhalten (SSV) ?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Störung: Serotin-, Dopamin- und Opioidsystem
  • Begleitsymptom verschiedener Syndrome wie z.B. 
    • Lesch-Nyhan-Syndrom
    • Rett-Syndrom
    • Fragiles X-Syndrom
    • Cri-du-chat-Syndrom
  • Störung des Nervensystems/ neurotische Fehlentwicklung --> führt zu Reizen, die nicht gewolltes, selbstverletzende Verhalten hervorrufen
  • Ernste medizinische Eingriffe
  • Traumata beeinträchtigen teilst körperliche Funktionen
  • Aufgrund fehlendem Abstraktionsvermögen wird Situation nicht reflektiert --> neu eingeschätzt
  • Körperliche Beeinträchtigung verringert die Chancen, sich wehren zu können --> Bezugspersonen entwickeln aggressive Gefühle oder nutzen Situationen aus
  • Menschen mit geistiger Beeinträchtigung verfügen oft über ein geringes Bewusstsein der Intimsphäre

--> können Tat nicht als Missbrauch einordnen

--> trotzdem erfolgt eine traumatische Wirkung

--> Opfer werden oft nicht ernst genommen, beim Versuch zu berichten

(=Kommunikationsstörung)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Behandlungsansätze gibt es bei dem Lesch-Nyhan-Syndrom?

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TESTE DEIN WISSEN

Allgemeine Handlungsansätze:

  • Hyperurikämie und Begleitsymptome sind therapierbar (Allopurinol)
  • Physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten der Dyskinesie sind begrenzt --> Rollstuhl
  • Kommunikator
  • Kopfgelenktherapie --> Umlagerund des linken hinteren Digastricus-Muskelbauches vor die

    Kopfgelenke --> verbessertes Schriftbild, entspannte Haltung, bessere Sehstärke durch eine verbesserte Durchblutung


Behandlungsansätze gegen Autoaggression:

  • Durch Medikamente wird das sich entwickelnde Nierenversagen verzögert
  • Aversive Techniken zeigen keinen Erfolg
  • Luftpolster als mechanische Fixierung
  • Armbinden, Beißschienen, Helme, Handschuhe
  • Zähne werden gezogen
  • Positive Bekräftigung für Zeiten ohne Selbstverletzung
  • kurzzeitiger Entzug von Zuwendung --> reduziert Auftretenshäufigkeit
  • Umlenkung der Aktivität
  • Professionelle Hilfe
    • Ambulante Pflege
    • Einrichtungen
    • Austausch mit anderen betroffenen Familien


Verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze:

  • Bestrafung hat keinen Erfolg, sondern verstärkt eher noch das selbstverletzende Verhalten
  • Kombination aus positiver Verstärkung bei Unterlassen von Selbstverletzungen und

    Aufmerksamkeitsentzug bei selbstverletzendem Verhalten

  • Fixierung (wichtig!) ist keine Bestrafung, sondern dient zum Selbstschutz


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TESTE DEIN WISSEN

Wie sagt die Diagnostik über die Autismus-Spektrum-Störung ?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörung in der aktuellen ICD 10 unter F84 definiert
    1. Längere Zeit beobachten
    2. Experten aufsuchen und einbeziehen
    3. Diagnosemöglichkeiten besprechen
    4. Differentialdiagnostik
    5. Evaluation
    6. Umwelt auf Basis empirischer Daten an den Menschen anpassen, niemals versuchen, den Menschen in „unsere“ Umwelt zu pressen
  • Diagnostiktools:
    • (M-)CHAT: (modified) Checklist for Autism in Toddlers
    • CARS: (Childhood Autism Rating Scale)
    • ADI-R: Autism Diagnostic Interview-Revised
    • neuropsychologische Testreihen → soziale Kognition
    • Fragebögen (Empathie, FSK etc.)
    • umfangreiche Untersuchungen → körperlich, psychiatrisch, neurologisch, labormedizinisch

→ Ziel: Ausschließung anderer Krankheitsbilder

  • Fremdanamnesen
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Numerische Anomalien?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Chromosomenanzahl im Ungleichgewicht in Form von Trisomien [Chromosom(en) zu viel] oder Monosomien (ein Chromosom zu wenig)
  • Je Zelle also statt 46 Chromosomen 45 oder 47+
  • Ursache ist die Nondisjunction, also fehlerhafte Teilung bei erster oder zweiter Reifeteilung
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TESTE DEIN WISSEN

Worum handelt es sich bei dem Fragilen X-Syndrom?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Fragil = zerbrechlich, X = Ort (X-Chromosom), Syndrom = Auftreten mehrerer Symptome
  • Zweit häufigste Ursache erblich bedingter Lernbeeinträchtigung und geistige Behinderung
  • Anzeichen/ Symptome:
    • Verzögerte Entwicklung
    • Lernschwierigkeiten
    • Verminderte Intelligenz
    • Verhaltensauffälligkeiten
    • Psychische Auffälligkeiten
    • Äußerliche Merkmale
  • Verlauf: wenige können ein selbstständiges Leben führen (betreutes Wohnen, Wohngruppen)
  • Behandlung:
    • FXS ist nicht heilbar
    • Frühe Förderung im Kindesalter
    • Symptomatische Medikamenteneinnahme
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Ursachen lassen das Down-Syndrom entstehen ?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Chromosom 21 ist dreimal, anstatt zwei Mal vorhanden
  • Ist eine Chromosomenanomalie
  • Lebenserwartung liegt bei 50-60 Jahren
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TESTE DEIN WISSEN

Wie sieht der Verlauf des Lesch-Nyhan-Syndroms aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nicht direkt nach Geburt erkennbar
  • Erstes mögliches Anzeichen = häufiges Erbrechen (nach 6-8 Wochen)
  • Rückschritte der Entwicklung (vergessen, wie man den Kopf hebt --> nach 6 Monaten)
  • Auffällige Beinfehlstellungen, ein reduzierter Bewegungsdrang (ab ca. 10 Monaten)
  • Beginn des selbstverletzenden Verhaltens
  • Durchschnittliche Lebenserwartung 20-25 Jahre (ältester betroffener ist 40 alt geworden)
  • Todesursache oft unbekannt
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Worin unterscheiden sich die drei Typen der Autismus-Spektrum-Störung bezüglich des Eintritts und Häufigkeit?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Frühkindlicher Autismus
    • tritt vor dem 3.Lebensjahr ein
    • schwerste Form der Autismus-Spektrum-Störung
  • Asperger-Austismus
    • tritt nach dem 3.Lebensjahr auf
    • häufigste Form der Autismus-Spektrum-Störung
  • Atypischer Autismus
    • tritt während oder nach dem 3.Lebensjahr auf
    • seltenste Form der Autismus-Spektrum-Störung (<10%)
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TESTE DEIN WISSEN

Was kann zu der Sprache in Verbindung zu dem fragilen X-Syndroms gesagt werden?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Entwicklung:
    • Beginnen spät mit dem Sprechen
    • Verlangsamte Sprachentwicklung
    • Sprachliche Fähigkeiten = kognitive Fähigkeit
  • Charakteristische Muster:
    • Können einzelne Worte oder kurze Sätze verständlich ausdrücken
    • Wiederholungen von Wörtern und Silben
    • Falsche Betonung
    • Führen Monologe
    • Schwierigkeiten eine Struktur in Gespräche zu bekommen
    • Artikulationsprobleme
    • Auffälligkeiten des Tempos und der Impulsivität der Äußerungen
  • Sprachperversion:
    • 92% bei Kindern und 94% bei Erwachsenen
    • Mangelnde Vertrautheit mit Wortmustern, Probleme das nächste Wort oder eine Idee zu finden und Angst/Unbehagen vor Gesprächen
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TESTE DEIN WISSEN

Was kann bezgl. der Wahrnehmung einer Person mit dem fragilen X-Syndrom gesagt werden?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Merkmale:
    • Gegenstand mit beiden Augen zu fokussieren ist nicht möglich
    • Häufige Kurz- und Weitsichtigkeit, trotzdem wird eine Brille vermieden (Problem: taktile Abwehrhaltung)
    • Riechen und schmecken: jeweils stark ausgeprägt
    • Berührungen (z.B. Anziehen) werden als unangenehm wahrgenommen
    • Überfunktion: Angst vor dem Fallen, Unsicherheit, Überanspannung
    • Unterfunktion: Schwierigkeit Bewegungen zu koordinieren und auszuführen
  • Vestibuläre System:
    • Gesteuert aus dem Gleichgewichtsorgan im Ohr
    • Wir nehmen darüber die Schwerkraft wahr
    • Verantwortlich für Haltung und Bewegung des Körpers
  • Propriozeptive System:
    • Vermittelt und Wahrnehmung aus Körper, Muskeln, Sehnen und Gelenken
    • System gibt uns ein Gefühl für unseren Körper in Relation zum Raum
    • Kommt größtenteils nur zur Wahrnehmung, wenn man in Bewegung ist
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TESTE DEIN WISSEN

Was für Therapie- und Fördermöglichkeiten hat das Down-Syndrom?

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TESTE DEIN WISSEN

Therapie- und Fördermöglichkeiten

  • Individuelle Abstimmung auf die Bedürfnisse des Menschen
  • Interdisziplinärer Austausch der betreuenden Personen
  • Positive Eltern-Kind-Interaktion und positive Erwartungshaltung
  • Defizite akzeptieren, anstatt zu versuchen, sie weg zu therapieren
  • Sprachförderung:
    • Logopädie (kann bereits im Säuglingsalter beginnen)
    • Gebärden können Kommunikationsfähigkeit unterstützen
    • Beachtung von Gegenständen, Personen und Situationen
    • Ebene der Kommunikation
    • Physiologische Ebene --> Atmung, Tonus, Haltung
    • Grammatikalische Ebene, Syntax im sozialen Kontext
  • Kognition und Motorik:
    • Physiotherapie --> Körpergefühl, motorische Fähigkeiten, Muskelförderung
    • Ergotherapie --> Wahrnehmung, Feinmotorik
    • Tiergestützte Therapiemöglichkeiten --> Akzeptanz, Liebe, Zuneigung, Kommunikation,

      erlebnisorientiert --> die Entwicklung eines Kindes mit Down-Syndrom ist stark abhängig von der Förderung

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  • 34111 Karteikarten
  • 1257 Studierende
  • 30 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen GE 01 Sonderpädagogik Kurs an der Europa-Universität Flensburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Worum handelt es sich beim Selbstverletzendem Verhalten? (SSV)

A:
  • Gegen den eigenen Körper gerichtetes Verhalten
  • Hervorrufen von Verletzungen oder extremer Reize
  • Von Suizid und indirektem selbstdestruktiven Verhalten abzugrenzen!
  • Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung:
    • 0,4 – 1,4%
    • In DE: 0,6 – 0,75% --> offenes SSV UND 2% im Krankenhaus --> heimliches SSV
    • Verhältnis von Frauen und Männern 2:1
  • Prävalenz bei Menschen mit BdgE
    • Schwankende Zahlen
    • 10x bis 20x höher als in der Allgemeinbevölkerung --> ca. 6 – 15%
    • Hochgradige Menschen mit Beeinträchtigung haben eine höhere Prävalenzrate von SVV
Q:

Was für Gründe gibt es für das Selbstverletzende Verhalten (SSV) ?

A:
  • Störung: Serotin-, Dopamin- und Opioidsystem
  • Begleitsymptom verschiedener Syndrome wie z.B. 
    • Lesch-Nyhan-Syndrom
    • Rett-Syndrom
    • Fragiles X-Syndrom
    • Cri-du-chat-Syndrom
  • Störung des Nervensystems/ neurotische Fehlentwicklung --> führt zu Reizen, die nicht gewolltes, selbstverletzende Verhalten hervorrufen
  • Ernste medizinische Eingriffe
  • Traumata beeinträchtigen teilst körperliche Funktionen
  • Aufgrund fehlendem Abstraktionsvermögen wird Situation nicht reflektiert --> neu eingeschätzt
  • Körperliche Beeinträchtigung verringert die Chancen, sich wehren zu können --> Bezugspersonen entwickeln aggressive Gefühle oder nutzen Situationen aus
  • Menschen mit geistiger Beeinträchtigung verfügen oft über ein geringes Bewusstsein der Intimsphäre

--> können Tat nicht als Missbrauch einordnen

--> trotzdem erfolgt eine traumatische Wirkung

--> Opfer werden oft nicht ernst genommen, beim Versuch zu berichten

(=Kommunikationsstörung)

Q:

Welche Behandlungsansätze gibt es bei dem Lesch-Nyhan-Syndrom?

A:

Allgemeine Handlungsansätze:

  • Hyperurikämie und Begleitsymptome sind therapierbar (Allopurinol)
  • Physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten der Dyskinesie sind begrenzt --> Rollstuhl
  • Kommunikator
  • Kopfgelenktherapie --> Umlagerund des linken hinteren Digastricus-Muskelbauches vor die

    Kopfgelenke --> verbessertes Schriftbild, entspannte Haltung, bessere Sehstärke durch eine verbesserte Durchblutung


Behandlungsansätze gegen Autoaggression:

  • Durch Medikamente wird das sich entwickelnde Nierenversagen verzögert
  • Aversive Techniken zeigen keinen Erfolg
  • Luftpolster als mechanische Fixierung
  • Armbinden, Beißschienen, Helme, Handschuhe
  • Zähne werden gezogen
  • Positive Bekräftigung für Zeiten ohne Selbstverletzung
  • kurzzeitiger Entzug von Zuwendung --> reduziert Auftretenshäufigkeit
  • Umlenkung der Aktivität
  • Professionelle Hilfe
    • Ambulante Pflege
    • Einrichtungen
    • Austausch mit anderen betroffenen Familien


Verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze:

  • Bestrafung hat keinen Erfolg, sondern verstärkt eher noch das selbstverletzende Verhalten
  • Kombination aus positiver Verstärkung bei Unterlassen von Selbstverletzungen und

    Aufmerksamkeitsentzug bei selbstverletzendem Verhalten

  • Fixierung (wichtig!) ist keine Bestrafung, sondern dient zum Selbstschutz


Q:

Wie sagt die Diagnostik über die Autismus-Spektrum-Störung ?

A:
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörung in der aktuellen ICD 10 unter F84 definiert
    1. Längere Zeit beobachten
    2. Experten aufsuchen und einbeziehen
    3. Diagnosemöglichkeiten besprechen
    4. Differentialdiagnostik
    5. Evaluation
    6. Umwelt auf Basis empirischer Daten an den Menschen anpassen, niemals versuchen, den Menschen in „unsere“ Umwelt zu pressen
  • Diagnostiktools:
    • (M-)CHAT: (modified) Checklist for Autism in Toddlers
    • CARS: (Childhood Autism Rating Scale)
    • ADI-R: Autism Diagnostic Interview-Revised
    • neuropsychologische Testreihen → soziale Kognition
    • Fragebögen (Empathie, FSK etc.)
    • umfangreiche Untersuchungen → körperlich, psychiatrisch, neurologisch, labormedizinisch

→ Ziel: Ausschließung anderer Krankheitsbilder

  • Fremdanamnesen
Q:

Was sind Numerische Anomalien?

A:
  • Chromosomenanzahl im Ungleichgewicht in Form von Trisomien [Chromosom(en) zu viel] oder Monosomien (ein Chromosom zu wenig)
  • Je Zelle also statt 46 Chromosomen 45 oder 47+
  • Ursache ist die Nondisjunction, also fehlerhafte Teilung bei erster oder zweiter Reifeteilung
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Q:

Worum handelt es sich bei dem Fragilen X-Syndrom?

A:
  • Fragil = zerbrechlich, X = Ort (X-Chromosom), Syndrom = Auftreten mehrerer Symptome
  • Zweit häufigste Ursache erblich bedingter Lernbeeinträchtigung und geistige Behinderung
  • Anzeichen/ Symptome:
    • Verzögerte Entwicklung
    • Lernschwierigkeiten
    • Verminderte Intelligenz
    • Verhaltensauffälligkeiten
    • Psychische Auffälligkeiten
    • Äußerliche Merkmale
  • Verlauf: wenige können ein selbstständiges Leben führen (betreutes Wohnen, Wohngruppen)
  • Behandlung:
    • FXS ist nicht heilbar
    • Frühe Förderung im Kindesalter
    • Symptomatische Medikamenteneinnahme
Q:

Welche Ursachen lassen das Down-Syndrom entstehen ?

A:
  • Chromosom 21 ist dreimal, anstatt zwei Mal vorhanden
  • Ist eine Chromosomenanomalie
  • Lebenserwartung liegt bei 50-60 Jahren
Q:

Wie sieht der Verlauf des Lesch-Nyhan-Syndroms aus?

A:
  • Nicht direkt nach Geburt erkennbar
  • Erstes mögliches Anzeichen = häufiges Erbrechen (nach 6-8 Wochen)
  • Rückschritte der Entwicklung (vergessen, wie man den Kopf hebt --> nach 6 Monaten)
  • Auffällige Beinfehlstellungen, ein reduzierter Bewegungsdrang (ab ca. 10 Monaten)
  • Beginn des selbstverletzenden Verhaltens
  • Durchschnittliche Lebenserwartung 20-25 Jahre (ältester betroffener ist 40 alt geworden)
  • Todesursache oft unbekannt
Q:

Worin unterscheiden sich die drei Typen der Autismus-Spektrum-Störung bezüglich des Eintritts und Häufigkeit?

A:
  • Frühkindlicher Autismus
    • tritt vor dem 3.Lebensjahr ein
    • schwerste Form der Autismus-Spektrum-Störung
  • Asperger-Austismus
    • tritt nach dem 3.Lebensjahr auf
    • häufigste Form der Autismus-Spektrum-Störung
  • Atypischer Autismus
    • tritt während oder nach dem 3.Lebensjahr auf
    • seltenste Form der Autismus-Spektrum-Störung (<10%)
Q:

Was kann zu der Sprache in Verbindung zu dem fragilen X-Syndroms gesagt werden?

A:
  • Entwicklung:
    • Beginnen spät mit dem Sprechen
    • Verlangsamte Sprachentwicklung
    • Sprachliche Fähigkeiten = kognitive Fähigkeit
  • Charakteristische Muster:
    • Können einzelne Worte oder kurze Sätze verständlich ausdrücken
    • Wiederholungen von Wörtern und Silben
    • Falsche Betonung
    • Führen Monologe
    • Schwierigkeiten eine Struktur in Gespräche zu bekommen
    • Artikulationsprobleme
    • Auffälligkeiten des Tempos und der Impulsivität der Äußerungen
  • Sprachperversion:
    • 92% bei Kindern und 94% bei Erwachsenen
    • Mangelnde Vertrautheit mit Wortmustern, Probleme das nächste Wort oder eine Idee zu finden und Angst/Unbehagen vor Gesprächen
Q:

Was kann bezgl. der Wahrnehmung einer Person mit dem fragilen X-Syndrom gesagt werden?

A:
  • Merkmale:
    • Gegenstand mit beiden Augen zu fokussieren ist nicht möglich
    • Häufige Kurz- und Weitsichtigkeit, trotzdem wird eine Brille vermieden (Problem: taktile Abwehrhaltung)
    • Riechen und schmecken: jeweils stark ausgeprägt
    • Berührungen (z.B. Anziehen) werden als unangenehm wahrgenommen
    • Überfunktion: Angst vor dem Fallen, Unsicherheit, Überanspannung
    • Unterfunktion: Schwierigkeit Bewegungen zu koordinieren und auszuführen
  • Vestibuläre System:
    • Gesteuert aus dem Gleichgewichtsorgan im Ohr
    • Wir nehmen darüber die Schwerkraft wahr
    • Verantwortlich für Haltung und Bewegung des Körpers
  • Propriozeptive System:
    • Vermittelt und Wahrnehmung aus Körper, Muskeln, Sehnen und Gelenken
    • System gibt uns ein Gefühl für unseren Körper in Relation zum Raum
    • Kommt größtenteils nur zur Wahrnehmung, wenn man in Bewegung ist
Q:

Was für Therapie- und Fördermöglichkeiten hat das Down-Syndrom?

A:

Therapie- und Fördermöglichkeiten

  • Individuelle Abstimmung auf die Bedürfnisse des Menschen
  • Interdisziplinärer Austausch der betreuenden Personen
  • Positive Eltern-Kind-Interaktion und positive Erwartungshaltung
  • Defizite akzeptieren, anstatt zu versuchen, sie weg zu therapieren
  • Sprachförderung:
    • Logopädie (kann bereits im Säuglingsalter beginnen)
    • Gebärden können Kommunikationsfähigkeit unterstützen
    • Beachtung von Gegenständen, Personen und Situationen
    • Ebene der Kommunikation
    • Physiologische Ebene --> Atmung, Tonus, Haltung
    • Grammatikalische Ebene, Syntax im sozialen Kontext
  • Kognition und Motorik:
    • Physiotherapie --> Körpergefühl, motorische Fähigkeiten, Muskelförderung
    • Ergotherapie --> Wahrnehmung, Feinmotorik
    • Tiergestützte Therapiemöglichkeiten --> Akzeptanz, Liebe, Zuneigung, Kommunikation,

      erlebnisorientiert --> die Entwicklung eines Kindes mit Down-Syndrom ist stark abhängig von der Förderung

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