BWL & QM at Duale Hochschule Baden-Württemberg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für BWL & QM an der Duale Hochschule Baden-Württemberg

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TESTE DEIN WISSEN

Was enthält das Pflichtenheft? Nennen Sie Struktur und Inhalt von Pflichtenheften!

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TESTE DEIN WISSEN

-definiert, wie und womit Anforderungen von Lastenheft realisiert werden


-wird vom Auftragnehmer erstellt


-vom Auftraggeber zu genehmigen


-enthält als Bestandteil Lastenheft, Systemtechnische Lösungen und Ausprägung d. Systemtechnik


-steht am Ende der Konzeptionsphase

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie mögliche Stolpersteine, die aus einem Lastenheft resultieren können! 


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TESTE DEIN WISSEN

eventuell ungenügende Abdeckung von:


-Anforderungen und Wünsche des Auftraggebers


-Zielgruppe unklar (evtl. kulturelle Einschränkungen?)


-Markttrends/ -erwartungen


-Anforderungen der Endbenutzer


-technische Machbarkeit


-nicht-Erkennung von Risiken


-evtl. unvollständig

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Warum sind die einzelnen Parameter der FMEA oft

aussagekräftiger als die Risikoprioritätszahl?

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TESTE DEIN WISSEN

Ein Fehler kann, trotz geringer Risikoprioritätszahl, dennoch

fatale Auswirkungen haben!


Beispiel: A = 2, E = 4 und B = 9!

Die RPZ = 72; sie ist damit deutlich kleiner als z.B. RPZ =

125.

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TESTE DEIN WISSEN

Weiche Methoden gehören zu den Seven Tools im

Qualitätsmanagement? Beschreiben Sie die Methoden

((oder Werkzeuge) kurz!

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Datensammelliste: Daten werden in Tabellenform gesammelt, z.B. Fehlersammelliste -> schnelles erkennen von häufigen Fehlern


Pareto-Diagramm: 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern mit 80

% des Gesamtaufwandes.


Histogramm: Darstellung der Häufigkeitsverteilung eines

Merkmals mit bestimmten Eigenschaften.


Qualitätsregelkarte: Instrument der statistischen Prozessregelung, das

Warn- und Eingriffsgrenzen ausweist. In diesem Diagramm kann man z.B. erkennen, wenn ein Prozess, z.B. bedingt durch Verschleiß eines Werkzeuges, unsicherer wird.


Korrelationsdiagramm: Darstellung der Beziehung zwischen zwei veränderlichen Faktoren. Idealerweise wendet man die Methode an, wenn diese Beziehung näherungsweise linear ist.


Ursache-Wirkungsdiagramm:  Hier erfolgt die Aufschlüsselung eines Problems in fünf (manchmal auch sechs oder sieben) Ursachengruppen (die sogenannten 5, 6 oder 7 M’s): 

Mensch, Maschine, Methode, Mitwelt / Milieu, Material, Messung, Management


Flussdiagramm:  Darstellung der zeitlichen Verknüpfungen von Maßnahmen

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Wozu wird ein Lastenheft / Pflichtenheft erstellt! Nennen Sie Argumente!

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Gründe für Unternehmen:


-Klarstellung der Anforderungen zwischen Auftraggeber und -nehmer


-Basis für kaufmännische Organisierung


-Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Teile/ Lieferanten


-Grundlage für Risikoanalyse und Validierung



Gründe für Lieferanten:


-damit Anforderungen an zu liefernde Teile klar sind

​​​​​

-Grundlage für Kaufangebot


-damit einzuhaltende Normen/ Richtlinien/ Gesetze/ Vorschriften bekannt sind


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Was ist das Ziel von QFD?

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TESTE DEIN WISSEN

(=Quality-Function-Deployment)

-Überführung von Kundenwünsche in Produktmerkmale (Zusammenarbeit mit Produktplanung, Entwicklung, Fertigung, Marketing und Vertrieb)


-Ausschließen von Fehlentwicklungen


-Erkennung kritischer Designparameter

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Was versteht man unter Integritätsinteresse? Was versteht man unter Äquivalenzinteresse?

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Integritätsinteresse

Interesse eines Geschädigten, dass sein konkretes Vermögen, so wie es sich zusammensetzt, unversehrt bleibt.

Äquivalenzinteresse (Leistungsinteresse): Interesse eines Vertragspartners an der Einhaltung der Leistungspflichten. Ziel => Der andere Vertragsteilnehmer erfüllt die Leistungen vollständig und frei von Mängeln.


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Welche Nachteile sehen Sie bei der Durchführung des KANO-Modells! Zeigen Sie ein alternatives Modell auf und nennen Sie die Vorteile!

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Nachteile KANO:


-Monotone Befragung führt zur schnellen Ermüdung d. befragten


 -problematisch bei sehr unterschiedlichen Meinungen der befragten


-Wichtigkeit der Punkte und Zufriedenheit der Kunden wird nicht abgefragt



Alternative: 


- Kundenzufriedenheit und Wichtigkeit der Produktmerkmale direkt abfragen mit Notensystem


-Zufriedenheit 1 Punkt ist schlecht


-Wichtigkeit 1 Punkt ist unwichtig


-Ergebnisse z.B. in Portfoliodiagramm zusammentragen


-Beispiel: Zufriedenheit niedrig und Wichtigkeit hoch: Kritischer Faktor




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Was versteht man konkret unter Basis-, Leistungs-, Begeisterungs-, Unerheblichkeits- und Rückweisungsmerkmale?

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Basisfaktoren:

-Vom Kunden vorausgesetzt

-selbstverständlich

-negativ bei nicht erfüllen

-fallen nur unterbewusst auf -> Befragung von Kunden schwierig


Leistungsfaktoren:

-Merkmale, die zur Kundenzufriedenheit beitragen können

-je mehr erfüllt, umso zufriedener der Kunde

-Vergleichskriterium für Produkte von anderen Herstellern

-werden vom Kunden explizit gefordert


Begeisterungsfaktoren:

-Unerwartete Zusatzfunktionen

-Zeichnet Produkt gegenüber Konkurrenz aus

-Fehlen führt nicht zu Unzufriedenheit


Unerheblichkeitsfaktoren:

=indifferente Faktoren

-sind dem Kunden egal (Farbe Frostschutzmittel)

-kann zu Begeisterungsfaktor werden, wenn erst später der Nutzen erkennbar wird


Rückweisungsfaktoren:

=reverse Faktoren

-wirken sich schlecht auf die Kundenzufriedenheit aus

-Kunde erwartet das Nichtvorhandensein (z.B. scharfe Kanten)


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Hersteller müssen für ihre in Umlauf gebrachten Produkte haften. Erklären Sie: 

a. Was ist ein Fehler? Was ist ein Mangel? 

b. Wer ist nach dem ProdHaftG eigentlich der Hersteller? 

c. Was muss der Hersteller zum Ausschluss der Haftung nachweisen? 

d. Was muss der Hersteller nachweisen, wenn er den Vorwurf der Fahrlässigkeit bzw. der groben Fahrlässigkeit abwenden will? 


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TESTE DEIN WISSEN

a.) Ein Fehler muss nicht immer die Gebrauchsfähigkeit eines Produktes beeinträchtigen.

=> z.B. Kratzer, Bläschen im Glas; kein Einfluss auf Produkt! 

Mangel ist ein juristischer Begriff!


 Mangel = Wenn die Gebrauchsfähigkeit eines Produktes oder eine „billige Erwartung“ an ein Produkt nicht vollständig erfüllt wird.

=> Aufgabe von Lack: Schutz vor Korrosion.  Aber auch "billige Erwartung": Gutes Aussehen.

Schliere und Pickel im Lack an nicht sichtbarer Stelle = Fehler, an auffälliger Stelle evtl. = Mangel!


b.)  - Tatsächliche Hersteller 

- Quasi-Hersteller (durch Anbringung seines Namens, ...Marke) 

- Importeur (es soll niemanden zugemutet werden, seine Rechte in Drittstaaten geltend zu machen) 

- Lieferant (wenn Hersteller nicht bekannt ist) 


c.) Zum Ausschluss der Haftung muss der Hersteller nachweisen, dass: 

• Er das Produkt nicht in den Verkehr gebracht hat 

• Der Fehler später entstanden ist 

• Das Produkt nicht zum Verkauf hergestellt wurde 

• Das Produkt zur Zeit des Inverkehrbringens den gültigen Rechtsvorschriften entsprochen hat oder

• Der Fehler zur Zeit der Herstellung nach dem Stand der Wissenschaft und Technik nicht erkannt werden konnte 


d.) Er muss nachweisen, dass er seine Sorgfaltspflichten erfüllt hat. Diese sind: 

• Konstruktionsfehler z.B. nicht dem Stand der Technik entsprechend, Verstoß gegen Normen, Gesetze usw. 

 Fabrikationsfehler keine Fehlererkennung mangels eines QM-Systems 

 Instruktionsfehler z.B. fehlerhafte / unverständliche Bedienungsanleitung oder Einweisung 

• Produktbeobachtungsfehler z.B. Bekanntwerden von Fehlern oder fehlerhaftem Gebrauch wird ignoriert; auch: Pflicht zur Produktbeobachtung 

• Organisationsverschulden 

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Was versteht man unter Garantie? Was versteht man unter Gewährleistung?

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Garantie: Ist eine Schadensersatzleistung für Kunde, diese ist eine freiwillig vereinbarte Zusatzleistung zwischen Käufer und Verkäufer. Ist Vertragsrecht, über Gewährleistung hinaus. In §443 BGB behandelt. Garantieerklärungen können durch Kaufvertrag oder Dritte abgegeben werden.

Gewährleistung: Eine zeitlich befristetet Nachbesserungsverpflichtung, ausschließlich für Mängel, die zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits vorhanden waren.

Sie kann nicht entfallen!

Das System sieht nach §438 eine Verjährungsfrist von 2 Jahren an, wenn entsprechend „seiner üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden“!, kann sie bis zu 5 Jahren betragen.

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Welche Ansprüche resultieren aus dem Kaufvertrag? Welche Arten von Sachmängeln kennen Sie? 


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Aus Kaufvertrag => Forderung nach Erfüllung!

Bei Schaden an Produkt fordert §439 Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatz. Kosten auf Verkäufer.

Bei nicht einhalten => Minderung (§441), Schadensersatz (§280) oder Rücktritt vom Kaufvertrag (§323)

Verkäufer hat Verweigerungsrecht bei: Nacherfüllung unmöglich oder unzumutbar, Kosten unverhältnismäßig hoch.

Sachmängel:

- Nicht vereinbarte Beschaffenheit 

- Nicht für vorausgesetzte Verwendung geeignet 

- Erfüllt nicht die erwartete, übliche Beschaffenheit 

- Unsachgemäße Montage oder mangelhafte Montageanleitung 

- Fehlmengen oder Falschlieferung 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen BWL & QM Kurs an der Duale Hochschule Baden-Württemberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was enthält das Pflichtenheft? Nennen Sie Struktur und Inhalt von Pflichtenheften!

A:

-definiert, wie und womit Anforderungen von Lastenheft realisiert werden


-wird vom Auftragnehmer erstellt


-vom Auftraggeber zu genehmigen


-enthält als Bestandteil Lastenheft, Systemtechnische Lösungen und Ausprägung d. Systemtechnik


-steht am Ende der Konzeptionsphase

Q:

Nennen Sie mögliche Stolpersteine, die aus einem Lastenheft resultieren können! 


A:

eventuell ungenügende Abdeckung von:


-Anforderungen und Wünsche des Auftraggebers


-Zielgruppe unklar (evtl. kulturelle Einschränkungen?)


-Markttrends/ -erwartungen


-Anforderungen der Endbenutzer


-technische Machbarkeit


-nicht-Erkennung von Risiken


-evtl. unvollständig

Q:

Warum sind die einzelnen Parameter der FMEA oft

aussagekräftiger als die Risikoprioritätszahl?

A:

Ein Fehler kann, trotz geringer Risikoprioritätszahl, dennoch

fatale Auswirkungen haben!


Beispiel: A = 2, E = 4 und B = 9!

Die RPZ = 72; sie ist damit deutlich kleiner als z.B. RPZ =

125.

Q:

Weiche Methoden gehören zu den Seven Tools im

Qualitätsmanagement? Beschreiben Sie die Methoden

((oder Werkzeuge) kurz!

A:

Datensammelliste: Daten werden in Tabellenform gesammelt, z.B. Fehlersammelliste -> schnelles erkennen von häufigen Fehlern


Pareto-Diagramm: 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern mit 80

% des Gesamtaufwandes.


Histogramm: Darstellung der Häufigkeitsverteilung eines

Merkmals mit bestimmten Eigenschaften.


Qualitätsregelkarte: Instrument der statistischen Prozessregelung, das

Warn- und Eingriffsgrenzen ausweist. In diesem Diagramm kann man z.B. erkennen, wenn ein Prozess, z.B. bedingt durch Verschleiß eines Werkzeuges, unsicherer wird.


Korrelationsdiagramm: Darstellung der Beziehung zwischen zwei veränderlichen Faktoren. Idealerweise wendet man die Methode an, wenn diese Beziehung näherungsweise linear ist.


Ursache-Wirkungsdiagramm:  Hier erfolgt die Aufschlüsselung eines Problems in fünf (manchmal auch sechs oder sieben) Ursachengruppen (die sogenannten 5, 6 oder 7 M’s): 

Mensch, Maschine, Methode, Mitwelt / Milieu, Material, Messung, Management


Flussdiagramm:  Darstellung der zeitlichen Verknüpfungen von Maßnahmen

Q:

Wozu wird ein Lastenheft / Pflichtenheft erstellt! Nennen Sie Argumente!

A:

Gründe für Unternehmen:


-Klarstellung der Anforderungen zwischen Auftraggeber und -nehmer


-Basis für kaufmännische Organisierung


-Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Teile/ Lieferanten


-Grundlage für Risikoanalyse und Validierung



Gründe für Lieferanten:


-damit Anforderungen an zu liefernde Teile klar sind

​​​​​

-Grundlage für Kaufangebot


-damit einzuhaltende Normen/ Richtlinien/ Gesetze/ Vorschriften bekannt sind


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Q:

Was ist das Ziel von QFD?

A:

(=Quality-Function-Deployment)

-Überführung von Kundenwünsche in Produktmerkmale (Zusammenarbeit mit Produktplanung, Entwicklung, Fertigung, Marketing und Vertrieb)


-Ausschließen von Fehlentwicklungen


-Erkennung kritischer Designparameter

Q:

Was versteht man unter Integritätsinteresse? Was versteht man unter Äquivalenzinteresse?

A:

Integritätsinteresse

Interesse eines Geschädigten, dass sein konkretes Vermögen, so wie es sich zusammensetzt, unversehrt bleibt.

Äquivalenzinteresse (Leistungsinteresse): Interesse eines Vertragspartners an der Einhaltung der Leistungspflichten. Ziel => Der andere Vertragsteilnehmer erfüllt die Leistungen vollständig und frei von Mängeln.


Q:

Welche Nachteile sehen Sie bei der Durchführung des KANO-Modells! Zeigen Sie ein alternatives Modell auf und nennen Sie die Vorteile!

A:

Nachteile KANO:


-Monotone Befragung führt zur schnellen Ermüdung d. befragten


 -problematisch bei sehr unterschiedlichen Meinungen der befragten


-Wichtigkeit der Punkte und Zufriedenheit der Kunden wird nicht abgefragt



Alternative: 


- Kundenzufriedenheit und Wichtigkeit der Produktmerkmale direkt abfragen mit Notensystem


-Zufriedenheit 1 Punkt ist schlecht


-Wichtigkeit 1 Punkt ist unwichtig


-Ergebnisse z.B. in Portfoliodiagramm zusammentragen


-Beispiel: Zufriedenheit niedrig und Wichtigkeit hoch: Kritischer Faktor




Q:

Was versteht man konkret unter Basis-, Leistungs-, Begeisterungs-, Unerheblichkeits- und Rückweisungsmerkmale?

A:

Basisfaktoren:

-Vom Kunden vorausgesetzt

-selbstverständlich

-negativ bei nicht erfüllen

-fallen nur unterbewusst auf -> Befragung von Kunden schwierig


Leistungsfaktoren:

-Merkmale, die zur Kundenzufriedenheit beitragen können

-je mehr erfüllt, umso zufriedener der Kunde

-Vergleichskriterium für Produkte von anderen Herstellern

-werden vom Kunden explizit gefordert


Begeisterungsfaktoren:

-Unerwartete Zusatzfunktionen

-Zeichnet Produkt gegenüber Konkurrenz aus

-Fehlen führt nicht zu Unzufriedenheit


Unerheblichkeitsfaktoren:

=indifferente Faktoren

-sind dem Kunden egal (Farbe Frostschutzmittel)

-kann zu Begeisterungsfaktor werden, wenn erst später der Nutzen erkennbar wird


Rückweisungsfaktoren:

=reverse Faktoren

-wirken sich schlecht auf die Kundenzufriedenheit aus

-Kunde erwartet das Nichtvorhandensein (z.B. scharfe Kanten)


Q:

Hersteller müssen für ihre in Umlauf gebrachten Produkte haften. Erklären Sie: 

a. Was ist ein Fehler? Was ist ein Mangel? 

b. Wer ist nach dem ProdHaftG eigentlich der Hersteller? 

c. Was muss der Hersteller zum Ausschluss der Haftung nachweisen? 

d. Was muss der Hersteller nachweisen, wenn er den Vorwurf der Fahrlässigkeit bzw. der groben Fahrlässigkeit abwenden will? 


A:

a.) Ein Fehler muss nicht immer die Gebrauchsfähigkeit eines Produktes beeinträchtigen.

=> z.B. Kratzer, Bläschen im Glas; kein Einfluss auf Produkt! 

Mangel ist ein juristischer Begriff!


 Mangel = Wenn die Gebrauchsfähigkeit eines Produktes oder eine „billige Erwartung“ an ein Produkt nicht vollständig erfüllt wird.

=> Aufgabe von Lack: Schutz vor Korrosion.  Aber auch "billige Erwartung": Gutes Aussehen.

Schliere und Pickel im Lack an nicht sichtbarer Stelle = Fehler, an auffälliger Stelle evtl. = Mangel!


b.)  - Tatsächliche Hersteller 

- Quasi-Hersteller (durch Anbringung seines Namens, ...Marke) 

- Importeur (es soll niemanden zugemutet werden, seine Rechte in Drittstaaten geltend zu machen) 

- Lieferant (wenn Hersteller nicht bekannt ist) 


c.) Zum Ausschluss der Haftung muss der Hersteller nachweisen, dass: 

• Er das Produkt nicht in den Verkehr gebracht hat 

• Der Fehler später entstanden ist 

• Das Produkt nicht zum Verkauf hergestellt wurde 

• Das Produkt zur Zeit des Inverkehrbringens den gültigen Rechtsvorschriften entsprochen hat oder

• Der Fehler zur Zeit der Herstellung nach dem Stand der Wissenschaft und Technik nicht erkannt werden konnte 


d.) Er muss nachweisen, dass er seine Sorgfaltspflichten erfüllt hat. Diese sind: 

• Konstruktionsfehler z.B. nicht dem Stand der Technik entsprechend, Verstoß gegen Normen, Gesetze usw. 

 Fabrikationsfehler keine Fehlererkennung mangels eines QM-Systems 

 Instruktionsfehler z.B. fehlerhafte / unverständliche Bedienungsanleitung oder Einweisung 

• Produktbeobachtungsfehler z.B. Bekanntwerden von Fehlern oder fehlerhaftem Gebrauch wird ignoriert; auch: Pflicht zur Produktbeobachtung 

• Organisationsverschulden 

Q:

Was versteht man unter Garantie? Was versteht man unter Gewährleistung?

A:

Garantie: Ist eine Schadensersatzleistung für Kunde, diese ist eine freiwillig vereinbarte Zusatzleistung zwischen Käufer und Verkäufer. Ist Vertragsrecht, über Gewährleistung hinaus. In §443 BGB behandelt. Garantieerklärungen können durch Kaufvertrag oder Dritte abgegeben werden.

Gewährleistung: Eine zeitlich befristetet Nachbesserungsverpflichtung, ausschließlich für Mängel, die zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits vorhanden waren.

Sie kann nicht entfallen!

Das System sieht nach §438 eine Verjährungsfrist von 2 Jahren an, wenn entsprechend „seiner üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden“!, kann sie bis zu 5 Jahren betragen.

Q:

Welche Ansprüche resultieren aus dem Kaufvertrag? Welche Arten von Sachmängeln kennen Sie? 


A:

Aus Kaufvertrag => Forderung nach Erfüllung!

Bei Schaden an Produkt fordert §439 Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatz. Kosten auf Verkäufer.

Bei nicht einhalten => Minderung (§441), Schadensersatz (§280) oder Rücktritt vom Kaufvertrag (§323)

Verkäufer hat Verweigerungsrecht bei: Nacherfüllung unmöglich oder unzumutbar, Kosten unverhältnismäßig hoch.

Sachmängel:

- Nicht vereinbarte Beschaffenheit 

- Nicht für vorausgesetzte Verwendung geeignet 

- Erfüllt nicht die erwartete, übliche Beschaffenheit 

- Unsachgemäße Montage oder mangelhafte Montageanleitung 

- Fehlmengen oder Falschlieferung 

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