3. Semester at Duale Hochschule Baden-Württemberg

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Was versteht man unter „Prinzipal-Agenten-Konflikten“? Nennen Sie

Beispiele für mögliche derartige Konflikte in Unternehmen!

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Unterscheiden Sie strategisches und operatives Management und

Controlling!

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Was sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen? Definieren Sie den Begriff!

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Unterscheiden Sie verschiedene Arten betriebswirtschaftlicher Kennzahlen!

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Definieren Sie die Begriffe „performance indicators“, „result indicators“, „key

performance indicators“ und „key result indicators“!

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Was sind mögliche Mängel monetärer Kennzahlen?

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Was muss getan werden, um eine Kennzahl in das Berichtswesen eines

Unternehmens aufzunehmen?

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Nennen Sie drei Ansätze, um Erkenntnisse aus absoluten Kennzahlen zu

ziehen!

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Was versteht man unter einer Abweichung höherer Ordnung? Geben Sie

ein Beispiel!

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Was ist ein Kennzahlensystem? Welche Arten von Kennzahlensystemen

kann man unterscheiden?

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10. Beschreiben und beurteilen Sie das DuPont-Kennzahlensystem!

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Was sind „shareholder“ und „stakeholder“ von Unternehmen? Welche

stakeholder lassen sich unterscheiden und welche Interessen verfolgen

diese jeweils?

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3. Semester

Was versteht man unter „Prinzipal-Agenten-Konflikten“? Nennen Sie

Beispiele für mögliche derartige Konflikte in Unternehmen!

Der Prinzipal Agent Konflikt entsteht aus Informationslücken der Gegenseite gegenüber.

Der Prinzipal gibt einen Auftrag an den Auftragsnehmer/Agent.

Der Agent hat einen höheren Informationsstand(Informationsasymmetrie) und könnte dies nutzen, um seine eigenen Ziele zu verfolgen und nicht die des Prinzipal.


Bsp.: Angestellter vs. Arbeitgeber

Nur Arbeitnehmer weiß, an was er gerade genau arbeitet. Könnte Auftrag "ignorieren"

3. Semester

Unterscheiden Sie strategisches und operatives Management und

Controlling!

Ziel der strategischen Unternehmensführung ist der Aufbau und die Erhaltung von langfristigen Erfolgspotenzialen in Form von Märkten, Produkten und Kapazitäten (“do the right things”)

→ Top-Management-Aufgabe

→ strategisches Controlling unterstützt Top-Management beim Entwurf von Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategien

  • Holt strategierelevante Informationen über Unternehmen und Umwelt ein

  • Stellt Planungs-/Kontrollinstrumente bereit

  • Koordiniert Planungsvorgang

→ häufig charakterisiert durch schlecht definierte Probleme, weiche Informationen und hohe Komplexität


Ziel der operativen Unternehmensführung ist die Ausschöpfung der Erfolgspotenziale auf kurz- u. mittelfristige Sicht, so dass die Hauptziele bzgl. Rentabilität und Risikoposition des Unternehmens erreicht werden (“do things right”) 

→ Aufgabe des operativen Management

→ Unterstützt durch operatives Controlling

3. Semester

Was sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen? Definieren Sie den Begriff!

Kennzahlen sind das Ergebnis des Performance Measurement, d.h. quantitativ veranschaulichte Sachverhalte.

Diese können insbesondere dazu dienen, bwl. Sachverhalte zu beschreiben, zu erklären und/oder zu prognostizieren.

3. Semester

Unterscheiden Sie verschiedene Arten betriebswirtschaftlicher Kennzahlen!

Es gibt die Grundzahlen (absolute mengen-/Wertgrößen, Summen, Differenzen, Mittelwerte.) Welcher ihre Bedeutung durch Zeit-, Betriebs- oder Soll-ist-Vergleich erhalten und die Verhältniszahlen, die die Sachverhalte in Beziehung zueinander setzen, so dass Größen zu Schlüsselzahlen verdichtet werden. Diese lassen sich unterscheiden in …

  • Gliederungszahlen

    • Teilmasse/Gesamtmasse

    • z.B. Materialkosten / Gesamtkosten * 100

  • Beziehungszahlen

    • Quotient aus zwei verschiedenen Massen, die zueinander in sachlicher Beziehung stehen

    • z.B. Veschuldungsgrad = FK / EK

  • Indexzahlen

    • Beschreiben die zeitliche Veränderung gleichartiger Massen, bezogen auf eine Basismasse

    • z.B. Preisindex, Produktivitätsindex

3. Semester

Definieren Sie die Begriffe „performance indicators“, „result indicators“, „key

performance indicators“ und „key result indicators“!

Performance indicators:

Kennzahlen die eine Funktion in der (Mitarbeiter-)Führung haben, wenn die klare Verantwortlichkeit eines Managers oder Teams für den Wert der Kennzahl besteht

Bei besonders herausragender Bedeutung für das Unternehmen als key performance indicators

Result indicators:

Kennzahlen, für deren Wert größere Organisationseinheiten oder die Gesamtorganisation verantwortlich sind

Bei besonders großer Bedeutung werden sie key result indicators (KRI) genannt

3. Semester

Was sind mögliche Mängel monetärer Kennzahlen?

Vergangenheitsbezug: Ursachen liegen teilweise weit zurück und sind kaum mehr beeinflussbar

Hohe Aggregation: erschwert das Erkennen von Verbesserungsmöglichkeiten und damit die operative Leistungssteuerung

Monetäre Kennzahlen können viele zur Leistungssteuerung relevante Frühindikatoren nicht abbilden

Zusammenhänge / kausale Abhängigkeiten zwischen monetären Kennzahlen sind häufig nicht ersichtlich

3. Semester

Was muss getan werden, um eine Kennzahl in das Berichtswesen eines

Unternehmens aufzunehmen?

Inhaltliche Festlegung

Rechnerische + verbale Definition

Bestimmung Verantwortlichkeit

Festlegung Zielzusammenhangs

....

Bereitstellung durch Informationssystem

Woher kommen Daten

Wie oft werden bereitgestellt

Wer bekommt Daten

...

3. Semester

Nennen Sie drei Ansätze, um Erkenntnisse aus absoluten Kennzahlen zu

ziehen!

Soll/ist Vergleich

--> Abweichungsanalyse (Kumulativ/Differenziert)

Zeitvergleich

Unternehmensvergleich


3. Semester

Was versteht man unter einer Abweichung höherer Ordnung? Geben Sie

ein Beispiel!

Wird eine Kennzahl geplant, die durch zwei multiplikativ verknüpfte Einflussgrößen zustande kommt, so können beide Einflussgrößen von ihren Planwerten abweichen. In diesem Fall ergibt sich ein Abweichungsbetrag, der durch die kombinierte Wirkung beider Einflussgrößen entstanden ist. Dieser wird als Abweichung höherer Ordnung bezeichnet. Abweichungen höherer Ordnung können in Abweichungsanalysen unterschiedlich behandelt werden.

3. Semester

Was ist ein Kennzahlensystem? Welche Arten von Kennzahlensystemen

kann man unterscheiden?

ennzahlensysteme sind Kombinationen von Einzelkennzahlen,die in ihrem

Zusammenhang auf ein übergeordnetes Ziel ausgerichtet sind. Dabei können die

Einzelkennzahlen rechentechnisch verknüpft sein (Rechensysteme) oder auch nicht

(Ordnungssysteme). (Es gibt Analyse-Kennzahlensysteme und Steuerungs-Kennzahlensysteme.)

3. Semester

10. Beschreiben und beurteilen Sie das DuPont-Kennzahlensystem!


Das DuPont ist ein Rechensystem, welches von DuPont entwickelt wurde und viele wichtige monetäre Kennzahlen enthält. An der Spitze des Systems steht der ROI. Kritik kann viel an dem System geäußert werden, da zwar die monetären Kennzahlen sehr wichtig sind aber, halt eben nur monetäre vorhanden sind. Dadurch trifft auf das DuPont System die gleichen Probleme, wie auf die monetären Kennzahlen allgemein, wie zum Beispiel der Vergangenheitsbezug und die zu hohe Aggregation der Kennzahlen. Letztere ist jedoch bei DuPont halbwegs ausgehebelt, dadurch dass die einzelnen Zahlen halbwegs, wenn auch nicht komplett aufgeschlüsselt sind. Des Weiteren ist ein Problem des DuPont-Systems (und den meisten kennzahlensystemen), dass diese in einem übergeordneten Ziel aggregieren und damit nicht der Zielpluralität des Unternehmens folgen. (Bspw bei DuPont keine Liquiditätssicherung)


3. Semester

Was sind „shareholder“ und „stakeholder“ von Unternehmen? Welche

stakeholder lassen sich unterscheiden und welche Interessen verfolgen

diese jeweils?

Shareholder: Eigentümer, Anteilseigner. Wollen positive Rendite ihres eingesetzten V.

Stakeholder: jegliche Interessensgruppen. Arbeitnehmer, Lieferanten, Verbände 

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