DSM-V Störungsbilder at DIPLOMA Hochschule Nordhessen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für DSM-V Störungsbilder an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen DSM-V Störungsbilder Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen zu.

TESTE DEIN WISSEN
Persistierende Depressive Störung
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TESTE DEIN WISSEN
F34.1
A. Depressive Verstimmung fast immer min. 2 Jahre, SB/FB
    - bei Kindern: auch reizbare Stimmung, min. 1 Jahr
B. Min. 2 Symptome:
    1. Schlechter Appetit/Überessen
    2. Insomnie/Hypersomnie
    3. geringe Energie/Erschöpfungsgefühle
    4. Geringes Selbstbewusstsein
    5. Konzentrations-/ Entscheidungsschwierigkeiten
    6. Gefühle der Hoffnungslosigkeit
C. Während 2 (1) Jahre symptomfreier Zeitraum kleiner als 2 Monate




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TESTE DEIN WISSEN
Bipolar-I-Störung
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TESTE DEIN WISSEN
F31
• manische Episode erforderlich
    A. Min. 1 Woche abnorm anhaltende gehobene, expansive o. Reizbare Stimmung + gesteigerte                                                    
    Energie/Aktivität meiste Zeit des Tages an fast allen Tagen
    B. Währenddessen min. 3 (bei nur Reizbarkeit 4) Symptome sehr deutlich
        1. Übersteigertes Selbstwertgefühl, Größenideen
        2. Vermindertes Schlafbedürfnis
        3. Vermehrte Gesprächigkeit/Rededrang
        4. Ideenflucht, subjektives Gefühl des Gedankenrasens
        5. Erhöhte Ablenkbarkeit berichtet/beobachtet
        6. Zunahme zielgerichteter Aktivität o. Psychomotorische Unruhe
        7. Übermäßige Beschäftigung mit Aktivitäten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit                
            unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen
    C. Deutliche Funktionsbeeinträchtigungen o. Hospitalisierung wegen Selbst-/Fremdgefährdung o.        
        Psychotische Symptome
   
• Major Depression Episode
    A. Min. 5 Symptome während 2-Wochen-Periode mit verändertem Funktionsniveau; min. 1                
        Symptom depressive Verstimmung o. Verlust an Interesse oder Freude
        1. depressive Verstimmung meiste Zeit/fast alle Tage durch SB oder FB, bei KJ auch reizbar
        2. deutlich vermindertes Interesse oder Freude an (fast) allen Aktivitäten meiste Zeit/fast alle        
            Tage (SB/FB)
        3. Gewichtsverlust/ -zunahme o. Appetitverlust/ -zunahme (bei K Ausbleiben zu erwartender            
            Gewichtszunahme)
        4. Insomnie oder Hypersomnie an fast allen Tagen
        5. Psychomotorische Unruhe o. Verlangsamung a.f.a.T. (FB)
        6. Müdigkeit o. Energieverlust a.f.a.T.
        7. Gefühle von Wertlosigkeit o. Übermäßige/unangemessene Schuldgefühle (auch wahnhaft)    
            a.f.a.T.
        8. verminderte Denk-/Konzentrationsfähigkeit o. Entscheidungsfähigkeit a.f.a.T. (SB/FB)
        9. wiederkehrende Gedanken an den Tod/Suizidvorstellungen ohne Plan, tatsächlicher    
            Versuch oder genaue Planung
    B. Verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Funktionsbeeinträchtigungen
    C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktor
    - A-C Pflicht, für Diagnose nicht erforderlich
    - Beachte: Differenz Trauer bei Verlustereignissen und Depression



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TESTE DEIN WISSEN
Bipolar-II-Störung
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TESTE DEIN WISSEN
F31.81
A. Kriterien für min. 1 hypomane und min. 1 Major Depression Episode erfüllt
B. Keine manische Episode in Vorgeschichte
C. Nicht besser durch andere Störungen erklärt
D. Klinisch bedeutsames Leiden/Funktionsbeeinträchtigungen
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TESTE DEIN WISSEN
Major Depression
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TESTE DEIN WISSEN
F32 einzelne Episode, F33 Rezidivierend
A. Min. 5 Symptome während 2-Wochen-Periode mit verändertem Funktionsniveau; min. 1 Symptom depressive Verstimmung o. Verlust an Interesse oder Freude
        1. depressive Verstimmung meiste Zeit/fast alle Tage durch SB oder FB, bei KJ 
auch reizbar
        2. deutlich vermindertes Interesse oder Freude an (fast) allen Aktivitäten meiste Zeit/fast alle Tage (SB/FB)
        3. Gewichtsverlust/ -zunahme o. Appetitverlust/ -zunahme (bei K Ausbleiben zu erwartender Gewichtszunahme)
        4. Insomnie oder Hypersomnie an fast allen Tagen
        5. Psychomotorische Unruhe o. Verlangsamung a.f.a.T. (FB)
        6. Müdigkeit o. Energieverlust a.f.a.T.
        7. Gefühle von Wertlosigkeit o. Übermäßige/unangemessene Schuldgefühle (auch wahnhaft) a.f.a.T.
        8. verminderte Denk-/Konzentrationsfähigkeit o. Entscheidungsfähigkeit a.f.a.T. (SB/FB)
        9. wiederkehrende Gedanken an den Tod/Suizidvorstellungen ohne Plan, tatsächlicher Versuch oder genaue Planung
B. Verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Funktionsbeein-trächtigungen
C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktor
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TESTE DEIN WISSEN
Schizoaffektive Störung 
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TESTE DEIN WISSEN
F25
A. Ununterbrochene Krankheitsperiode mit depressiver/manischer Episode + Schizophrenie (A)
    depressive Episode muss A1 depressive Verstimmung einschließen
B. Wenn keine affektive Episode min. 2 Wochen Wahnphänomene/Halluzinationen (Lebenszeitdauer)
C. Kriterien affektiver Episoden bestehen meiste Zeit der floridalen + residualen Periode
D. Nicht Folge einer Substanz/mediz. Krankheitsfaktors



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TESTE DEIN WISSEN
Panikstörung
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TESTE DEIN WISSEN
F41.0
A. Wiederholte unerwartete Panikattacken
    - Symptome siehe Panikattacke
B. Bei min. Einer Attacke folgt min. 1 Monat mit min. 1 Symptom:
    1. Anhaltende Besorgnis/Sorgen über Auftreten weiterer Panikattacken/deren Konsequenzen (z.B.
        Kontrollverlust)
    2. deutlich fehlangepasste Verhaltensänderung infolge der Attacken (z.B. Vermeidung körperlicher
        Betätigung)
C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktors



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TESTE DEIN WISSEN
Agoraphobie
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TESTE DEIN WISSEN
F40.00
A. Ausgeprägte Furcht/Angst vor min. 2 Situationen:
    1. Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel
    2. auf offenen Plätzen sein
    3. in geschlossenen öffentlichen Räumen sein
    4. Schlange stehen oder in Menschenmenge sein
    5. Allein außer Haus sein
B. Situationen werden gefürchtet/vermieden, da Flucht evtl. schwierig oder bei z.B. panikartigen oder peinlichen Symptomen keine Hilfe erreichbar
C. Fast immer Furcht-/Angstreaktion
D. Aktive Vermeidung der Situationen/nur mit Begleitung/mit Furcht o. Angst durchstehen
E. Angst unverhältnismäßig
F. Angst min. 6 Monate
G. Klinisches Leiden, H. Kein Krankheitsfaktor, I. Nicht durch andere Störung erklärbar

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TESTE DEIN WISSEN
Generalisierte Angststörung
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TESTE DEIN WISSEN
F41.1
A. Übermäßige Angst/Sorge (furchtsame Erwartung) vor mehreren Ereignissen/Tätigkeiten während min. 6 Monaten an den meisten Tagen
B. Schwierigkeiten, die Sorgen zu kontrollieren
C. Min. 3 der folgenden Symptome, bei Kindern nur 1 (einige an den meisten Tagen)
    1. Ruhelosigkeit, ständiges „Auf-dem-Sprung-sein“
    2. Leichte Ermüdbarkeit
    3. Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf
    4. Reizbarkeit
    5. Muskelspannung
    6. Schlafstörung (Ein-/Durchschlafschwierigkeiten o. Unruhiger, nicht erholsamer Schlaf)



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TESTE DEIN WISSEN
Soziale Angststörung
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TESTE DEIN WISSEN
F40.10
A. Ausgeprägte Furcht/Angst vor sozialen Situationen, in denen von anderen beurteilt (soz.
    Interaktionen, Beobachtungen, Leistungen erbringen)
    - bei Kindern auch vor Gleichaltrigen
B. Befürchtung, sich in einer Weise zu verhalten oder Symptome der Angst offenbaren, die von anderen     negativ bewertet werden
C. Die sozialen Situationen rufen fast immer Furcht-/Angstreaktion hervor
D. Situationen werden vermieden/unter intensiver Furcht/Angst ertragen
E. Angst geht über Ausmaß tatsächlicher Bedrohung hinaus, unverhältnismäßig
F. F/A o. Vermeidung ist andauernd, min. 6 Monate
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TESTE DEIN WISSEN
Spezifische Phobie

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TESTE DEIN WISSEN
F40
A. Ausgeprägte Angst/Furcht vor spezifischem Objekt/Situation
    - bei Kindern Ausdruck durch Weinen, Wutanfälle, Erstarren, Anklammern
B. Fast immer unmittelbare Angstreaktion
C. Objekt/Situation wird aktiv vermieden/unter starker Angst ertragen
D. Angst geht über Ausmaß tatsächlicher Gefahr hinaus/unverhältnismäßig
E. F/A o. Vermeidung anhaltend, min. 6 Monate

   
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TESTE DEIN WISSEN
Panikattacken
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TESTE DEIN WISSEN
Keine eigenständige Codierung, da keine psychische Störung
• im Zusammenhang mit Störungen wie Angst- oder PTBS und einigen mediz. Krankheitsfaktoren
• Gesichertes Auftreten in Diagnose der Störung vermerken, bei Panikstörung nicht gesondert
• Plötzliche Anflutung intensiver Angst/Unbehagens, Höhepunkt innerhalb von Minuten
• Min. 4 der Symptome aus ängstlichem oder Ruhezustand
    1. Palpitationen, Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag
    2. Schwitzen
    3. Zittern/Beben
    4. gefühlte Kurzatmigkeit/Atemnot
    5. Erstickungsgefühle
    6. Schmerzen/Beklemmungsgefühle in der Brust
    7. Übelkeit/Magen-Darm-Beschwerden
    8. Schwindelgefühle, Unsicherheit, Benommenheit/Gefühl der Ohnmacht nahe zu sein
    9. Kälte-/Hitzegefühle
    10. Parästhesien (Taubheit/Kribbelgefühle)
    11. Derealisation oder Depersonalisation
    12. Angst die Kontrolle zu verlieren, „verrückt zu werden“
    13. Angst zu sterben
• Kulturspezifische Symptome können beachtet, sollten aber nicht zu den 4 erforderlichen gezählt werden
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TESTE DEIN WISSEN
Zwangsstörung
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TESTE DEIN WISSEN
F42.2
A. Entweder Zwangsgedanken, Zwangshandlungen oder beides:
    Zwangsgedanken:
        1.  Immer wiederkehrende und anhaltende Gedanken/Impulse/Vorstellungen,
            mindestens zeitweilig als aufdringlich/ungewollt empfunden, rufen meist ausgeprägte
            Angst/großes Unbehagen hervor
        2.  Person versucht, zu ignorieren/zu unterdrücken/durch andere Gedanken o. Tätigkeiten zu             neutralisieren (z.B. Zwangshandlung)
    Zwangshandlungen:
        1.  Wiederholte Verhaltensweisen oder mentale Handlungen, zu denen sich Person als
            Reaktion auf einen Zwangsgedanken/streng zu     befolgenden Regeln gezwungen fühlt
        2.  Zweck: Angst/Unbehagen verhindern/reduzieren o. gefürchteten Ereignissen    /Situationen    
            vorbeugen; kein realistischer Bezug zu dem, was sie zu neutralisieren oder zu    
            verhindern versuchen/deutlich übertrieben
    - Kinder mögl. nicht in der Lage, Zweck auszudrücken
B. Zeitintensiv/klinisch bedeutsames Leiden o. Funktionsbeeinträchtigungen
C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktors



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Beispielhafte Karteikarten für deinen DSM-V Störungsbilder Kurs an der DIPLOMA Hochschule Nordhessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Persistierende Depressive Störung
A:
F34.1
A. Depressive Verstimmung fast immer min. 2 Jahre, SB/FB
    - bei Kindern: auch reizbare Stimmung, min. 1 Jahr
B. Min. 2 Symptome:
    1. Schlechter Appetit/Überessen
    2. Insomnie/Hypersomnie
    3. geringe Energie/Erschöpfungsgefühle
    4. Geringes Selbstbewusstsein
    5. Konzentrations-/ Entscheidungsschwierigkeiten
    6. Gefühle der Hoffnungslosigkeit
C. Während 2 (1) Jahre symptomfreier Zeitraum kleiner als 2 Monate




Q:
Bipolar-I-Störung
A:
F31
• manische Episode erforderlich
    A. Min. 1 Woche abnorm anhaltende gehobene, expansive o. Reizbare Stimmung + gesteigerte                                                    
    Energie/Aktivität meiste Zeit des Tages an fast allen Tagen
    B. Währenddessen min. 3 (bei nur Reizbarkeit 4) Symptome sehr deutlich
        1. Übersteigertes Selbstwertgefühl, Größenideen
        2. Vermindertes Schlafbedürfnis
        3. Vermehrte Gesprächigkeit/Rededrang
        4. Ideenflucht, subjektives Gefühl des Gedankenrasens
        5. Erhöhte Ablenkbarkeit berichtet/beobachtet
        6. Zunahme zielgerichteter Aktivität o. Psychomotorische Unruhe
        7. Übermäßige Beschäftigung mit Aktivitäten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit                
            unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen
    C. Deutliche Funktionsbeeinträchtigungen o. Hospitalisierung wegen Selbst-/Fremdgefährdung o.        
        Psychotische Symptome
   
• Major Depression Episode
    A. Min. 5 Symptome während 2-Wochen-Periode mit verändertem Funktionsniveau; min. 1                
        Symptom depressive Verstimmung o. Verlust an Interesse oder Freude
        1. depressive Verstimmung meiste Zeit/fast alle Tage durch SB oder FB, bei KJ auch reizbar
        2. deutlich vermindertes Interesse oder Freude an (fast) allen Aktivitäten meiste Zeit/fast alle        
            Tage (SB/FB)
        3. Gewichtsverlust/ -zunahme o. Appetitverlust/ -zunahme (bei K Ausbleiben zu erwartender            
            Gewichtszunahme)
        4. Insomnie oder Hypersomnie an fast allen Tagen
        5. Psychomotorische Unruhe o. Verlangsamung a.f.a.T. (FB)
        6. Müdigkeit o. Energieverlust a.f.a.T.
        7. Gefühle von Wertlosigkeit o. Übermäßige/unangemessene Schuldgefühle (auch wahnhaft)    
            a.f.a.T.
        8. verminderte Denk-/Konzentrationsfähigkeit o. Entscheidungsfähigkeit a.f.a.T. (SB/FB)
        9. wiederkehrende Gedanken an den Tod/Suizidvorstellungen ohne Plan, tatsächlicher    
            Versuch oder genaue Planung
    B. Verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Funktionsbeeinträchtigungen
    C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktor
    - A-C Pflicht, für Diagnose nicht erforderlich
    - Beachte: Differenz Trauer bei Verlustereignissen und Depression



Q:
Bipolar-II-Störung
A:
F31.81
A. Kriterien für min. 1 hypomane und min. 1 Major Depression Episode erfüllt
B. Keine manische Episode in Vorgeschichte
C. Nicht besser durch andere Störungen erklärt
D. Klinisch bedeutsames Leiden/Funktionsbeeinträchtigungen
Q:
Major Depression
A:
F32 einzelne Episode, F33 Rezidivierend
A. Min. 5 Symptome während 2-Wochen-Periode mit verändertem Funktionsniveau; min. 1 Symptom depressive Verstimmung o. Verlust an Interesse oder Freude
        1. depressive Verstimmung meiste Zeit/fast alle Tage durch SB oder FB, bei KJ 
auch reizbar
        2. deutlich vermindertes Interesse oder Freude an (fast) allen Aktivitäten meiste Zeit/fast alle Tage (SB/FB)
        3. Gewichtsverlust/ -zunahme o. Appetitverlust/ -zunahme (bei K Ausbleiben zu erwartender Gewichtszunahme)
        4. Insomnie oder Hypersomnie an fast allen Tagen
        5. Psychomotorische Unruhe o. Verlangsamung a.f.a.T. (FB)
        6. Müdigkeit o. Energieverlust a.f.a.T.
        7. Gefühle von Wertlosigkeit o. Übermäßige/unangemessene Schuldgefühle (auch wahnhaft) a.f.a.T.
        8. verminderte Denk-/Konzentrationsfähigkeit o. Entscheidungsfähigkeit a.f.a.T. (SB/FB)
        9. wiederkehrende Gedanken an den Tod/Suizidvorstellungen ohne Plan, tatsächlicher Versuch oder genaue Planung
B. Verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Funktionsbeein-trächtigungen
C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktor
Q:
Schizoaffektive Störung 
A:
F25
A. Ununterbrochene Krankheitsperiode mit depressiver/manischer Episode + Schizophrenie (A)
    depressive Episode muss A1 depressive Verstimmung einschließen
B. Wenn keine affektive Episode min. 2 Wochen Wahnphänomene/Halluzinationen (Lebenszeitdauer)
C. Kriterien affektiver Episoden bestehen meiste Zeit der floridalen + residualen Periode
D. Nicht Folge einer Substanz/mediz. Krankheitsfaktors



Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Panikstörung
A:
F41.0
A. Wiederholte unerwartete Panikattacken
    - Symptome siehe Panikattacke
B. Bei min. Einer Attacke folgt min. 1 Monat mit min. 1 Symptom:
    1. Anhaltende Besorgnis/Sorgen über Auftreten weiterer Panikattacken/deren Konsequenzen (z.B.
        Kontrollverlust)
    2. deutlich fehlangepasste Verhaltensänderung infolge der Attacken (z.B. Vermeidung körperlicher
        Betätigung)
C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktors



Q:
Agoraphobie
A:
F40.00
A. Ausgeprägte Furcht/Angst vor min. 2 Situationen:
    1. Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel
    2. auf offenen Plätzen sein
    3. in geschlossenen öffentlichen Räumen sein
    4. Schlange stehen oder in Menschenmenge sein
    5. Allein außer Haus sein
B. Situationen werden gefürchtet/vermieden, da Flucht evtl. schwierig oder bei z.B. panikartigen oder peinlichen Symptomen keine Hilfe erreichbar
C. Fast immer Furcht-/Angstreaktion
D. Aktive Vermeidung der Situationen/nur mit Begleitung/mit Furcht o. Angst durchstehen
E. Angst unverhältnismäßig
F. Angst min. 6 Monate
G. Klinisches Leiden, H. Kein Krankheitsfaktor, I. Nicht durch andere Störung erklärbar

Q:
Generalisierte Angststörung
A:
F41.1
A. Übermäßige Angst/Sorge (furchtsame Erwartung) vor mehreren Ereignissen/Tätigkeiten während min. 6 Monaten an den meisten Tagen
B. Schwierigkeiten, die Sorgen zu kontrollieren
C. Min. 3 der folgenden Symptome, bei Kindern nur 1 (einige an den meisten Tagen)
    1. Ruhelosigkeit, ständiges „Auf-dem-Sprung-sein“
    2. Leichte Ermüdbarkeit
    3. Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf
    4. Reizbarkeit
    5. Muskelspannung
    6. Schlafstörung (Ein-/Durchschlafschwierigkeiten o. Unruhiger, nicht erholsamer Schlaf)



Q:
Soziale Angststörung
A:
F40.10
A. Ausgeprägte Furcht/Angst vor sozialen Situationen, in denen von anderen beurteilt (soz.
    Interaktionen, Beobachtungen, Leistungen erbringen)
    - bei Kindern auch vor Gleichaltrigen
B. Befürchtung, sich in einer Weise zu verhalten oder Symptome der Angst offenbaren, die von anderen     negativ bewertet werden
C. Die sozialen Situationen rufen fast immer Furcht-/Angstreaktion hervor
D. Situationen werden vermieden/unter intensiver Furcht/Angst ertragen
E. Angst geht über Ausmaß tatsächlicher Bedrohung hinaus, unverhältnismäßig
F. F/A o. Vermeidung ist andauernd, min. 6 Monate
Q:
Spezifische Phobie

A:
F40
A. Ausgeprägte Angst/Furcht vor spezifischem Objekt/Situation
    - bei Kindern Ausdruck durch Weinen, Wutanfälle, Erstarren, Anklammern
B. Fast immer unmittelbare Angstreaktion
C. Objekt/Situation wird aktiv vermieden/unter starker Angst ertragen
D. Angst geht über Ausmaß tatsächlicher Gefahr hinaus/unverhältnismäßig
E. F/A o. Vermeidung anhaltend, min. 6 Monate

   
Q:
Panikattacken
A:
Keine eigenständige Codierung, da keine psychische Störung
• im Zusammenhang mit Störungen wie Angst- oder PTBS und einigen mediz. Krankheitsfaktoren
• Gesichertes Auftreten in Diagnose der Störung vermerken, bei Panikstörung nicht gesondert
• Plötzliche Anflutung intensiver Angst/Unbehagens, Höhepunkt innerhalb von Minuten
• Min. 4 der Symptome aus ängstlichem oder Ruhezustand
    1. Palpitationen, Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag
    2. Schwitzen
    3. Zittern/Beben
    4. gefühlte Kurzatmigkeit/Atemnot
    5. Erstickungsgefühle
    6. Schmerzen/Beklemmungsgefühle in der Brust
    7. Übelkeit/Magen-Darm-Beschwerden
    8. Schwindelgefühle, Unsicherheit, Benommenheit/Gefühl der Ohnmacht nahe zu sein
    9. Kälte-/Hitzegefühle
    10. Parästhesien (Taubheit/Kribbelgefühle)
    11. Derealisation oder Depersonalisation
    12. Angst die Kontrolle zu verlieren, „verrückt zu werden“
    13. Angst zu sterben
• Kulturspezifische Symptome können beachtet, sollten aber nicht zu den 4 erforderlichen gezählt werden
Q:
Zwangsstörung
A:
F42.2
A. Entweder Zwangsgedanken, Zwangshandlungen oder beides:
    Zwangsgedanken:
        1.  Immer wiederkehrende und anhaltende Gedanken/Impulse/Vorstellungen,
            mindestens zeitweilig als aufdringlich/ungewollt empfunden, rufen meist ausgeprägte
            Angst/großes Unbehagen hervor
        2.  Person versucht, zu ignorieren/zu unterdrücken/durch andere Gedanken o. Tätigkeiten zu             neutralisieren (z.B. Zwangshandlung)
    Zwangshandlungen:
        1.  Wiederholte Verhaltensweisen oder mentale Handlungen, zu denen sich Person als
            Reaktion auf einen Zwangsgedanken/streng zu     befolgenden Regeln gezwungen fühlt
        2.  Zweck: Angst/Unbehagen verhindern/reduzieren o. gefürchteten Ereignissen    /Situationen    
            vorbeugen; kein realistischer Bezug zu dem, was sie zu neutralisieren oder zu    
            verhindern versuchen/deutlich übertrieben
    - Kinder mögl. nicht in der Lage, Zweck auszudrücken
B. Zeitintensiv/klinisch bedeutsames Leiden o. Funktionsbeeinträchtigungen
C. Keine Folge von Substanzen/med. Krankheitsfaktors



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