Theorien der Soziologie at Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Was sind die vier institutionellen Imperative nach Merton?

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Wie verwendet der Beitrag von Barnes & Dolby die Begriffe "statistical norms" und "professed norms"?

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Was sind die vier Handlungstypen nach Weber?

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Was ist nach Weber "soziales Handeln" und die "Aufgabe der Soziologie"?

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Warum bewirkt nach Weber eine Gehaltserhöhung nicht eine erhöhte Arbeitsleistung?

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Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede besitzen die Lebensstile eines katholischen Mönches und eines calvinistischen Protestanten?

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Welche Brücke sieht Weber zwischen Religion und Wirtschaft?

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Was meint Weber mit einer "systematisch rationaler Lebensführung"?

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Was meint Abels mit den "sozialen Tatsachen" und "Internalisierung"?

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Welche Gründe und Konsequenzen hatte die Arbeitsteilung?

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Was sind die verschiedenen Arten der Solidarität nach Durkheim?

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Was versteht man unter Anomie?

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Theorien der Soziologie

Was sind die vier institutionellen Imperative nach Merton?

Universalism: Soziale Merkmale eines Forschers sollten nicht in die Ergebnisse einfließen 

Communism: Ergebnis der Wissenschaft sind Eigentum der Allgemeinheit -> Pflicht zu Veröffentlichung. Besitztrecht des Wissenschaftlers beschränkt sich auf Anerkennung und Ansehen

Desinterestendess: (Uneigennützlichkeit) echte Wissenschaft zeichnet sich aus durch Wissensdurst, selbstloses Eintreten für das Wohl der Menschheit, Wissenschaft erfordert Objektivität und Desinteresse am Ergebnis der eigenen Forschung -> Unabhängigkeit vom finanziellen Erfolg und Prestige 

Organised Scepticism: Zweifel am Denkprinzip von anderen - unvoreingenommene Prüfung und Kritik an Wissenschaft, Forschung und Autorität

Theorien der Soziologie

Wie verwendet der Beitrag von Barnes & Dolby die Begriffe "statistical norms" und "professed norms"?

Wenn aber die Ethos (-normen i.S.v. Barnes & Dolby) gar nicht vorkommen, können diese dennoch als Idee weitergetragen (professed) werden. Nur sind diese Ideen keine „real guidance for action“.


Statistical norms: 

  • observed as a pattern of positively sanctioned (authorized, official) activity
  • crucial to the understanding of ongoing scientific activity
  • change over time in relation to the ongoing change of people


Professed norms: (Merton uses them) 

  • no practical use for scientist – no real guidance - they are limited when directed to a scientific worldview, but ingrained by the feeling of injustuce 
  • no direct evidence of behaviour
  • But they do have an impact on action in science 





Theorien der Soziologie

Was sind die vier Handlungstypen nach Weber?

Zweckrational: Auffassung, das bestimmte Gegenstände rational Erfolg bringen

Wertrational: Auffassung, dass ethische, ästhetische, religiöse Eigenwerte eines Sachverhaltes gibt, unabhängig von Erfolg 

Affektuell: bestimmt von emotionalen, affekthellen Affekten und Gefühlslagen 

Traditional: Handeln ist bestimmt durch Gewohnheiten 


Theorien der Soziologie

Was ist nach Weber "soziales Handeln" und die "Aufgabe der Soziologie"?

Soziales Handeln: "Soziales Handeln aber soll ein solches Handeln heißen, welches seinen von dem oder den Handelndem gemeinten Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiert ist."  


Aufgabe der Soziologie: "Eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen zu erklären," 

Theorien der Soziologie

Warum bewirkt nach Weber eine Gehaltserhöhung nicht eine erhöhte Arbeitsleistung?

  • Auffassung: primären Absicht finanzielle Entlohnung zu erhalten
  • ABER Weber: führende Intention calvinistischen Wertordnung :
    • Beruf wird vollkommen zum Lebensinhalt und Vergegenständlichung der göttlichen Gnadenwahl
    • Zweck des Lebens ist Erwerben, nicht das stupide materielle Bedürfnis

-> Traditionalismus 


  • „Traditionalismus“ sagt aus, dass es das menschliche Verhalten so nicht nach mehr Geld streben lässt, sondern der Mensch nur so viel arbeitet, um den gewohnten Lebensstandard zu behalten


Theorien der Soziologie

Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede besitzen die Lebensstile eines katholischen Mönches und eines calvinistischen Protestanten?

 


Katholischer Mönch

Calvinistischer Protestant

Systematische Lebensführung

> Gandenwahl aktiv 

Systematische Lebensführung > Erfolg der Tätigkeit Gnadenwahl passiv 

Lebt von Hand in den Mund

Arbeit stellt Lebensinhalt dar

Hatte eine „Berufung“ Gottes

Konnte Beruf wechseln > Profitlichkeit als Begründung

Geld und Gewinn ist kein Ziel

Geld und Gewinn ist alles was die Gnadenwahl haltbar macht

Konnte Buße tun, um Süden zu begleichen

Bei Misserfolg, war es Gottgewollt und außerhalb der Kontrolle

Lebte in einem Kloster

Lebte als aktiver Teil in der Gesellschaft

Beide folgen in ihrem Leben Gottes Willen

 

Beide leben in Askese, um sich u fokussieren

 

Beide beten zu Gott täglich

 

Beide widmen ihr Leben komplett Gottes Willen

 

 

 


Theorien der Soziologie

Welche Brücke sieht Weber zwischen Religion und Wirtschaft?

Geist des Kapitalismus 

  • Wesley im 18.Jahrhundert kritisiert : Streben nach Gewinn wurde zum Selbstzweck
  • Bürgerlicher Berufsethos entstand > Reiche Menschen waren im Handeln freier, da sie von Gottes Gnade ausgehen konnten
  • Diese systematische, rationale Lebensführung nach Gottes Gnaden ausgerichtet stellt den Geist des heutigen Kapitalismus dar, der sich diesem Konzept der Gnadenwahl nicht mehr bedienen muss

Theorien der Soziologie

Was meint Weber mit einer "systematisch rationaler Lebensführung"?

„systematische, rationalisierte Lebensführung“


  • Alles richtet sich der Hoffnung auf Gnadenwahl zu > methodische Kontrolle durch Askese


„Motivation“ hinter der Lebensführung


  • Gott hat etwas mit den Erwählten vor, was nicht erfassbar oder erkennbar ist. Die Hoffnung liegt darin, dies in ihrem Arbeitserfolg zu sehen > „erkennbar an ihren Früchten“


Theorien der Soziologie

Was meint Abels mit den "sozialen Tatsachen" und "Internalisierung"?

Was sind soziale Tatsachen?

  • Soziale Vorstellungen der Gesellschaft > Kollektivbewusstsein
  • Hineingeboren > objektive Realität
  • Quelle: Vereinigung von Tätigkeiten einiger Individuen > Institutionen
  • Erst sichtbar bei deviantem Verhalten > Sanktionen
  • Konformität erfährt Anerkennung
  • Existieren außerhalb des Individuums - überdauern 

 

Wie ist Internalisierung möglich?

  • Der tägliche Umgang prägt und internalisiert die Institutionen
  • „zwingende Charakter“ der sozialen Tatsachen > Stetiger Antrieb des normativen Handels

Theorien der Soziologie

Welche Gründe und Konsequenzen hatte die Arbeitsteilung?

Gründe:

  • Haupt Ursache ist die hohe Bevölkerungszahl
  • Überindividuelle soziale Kräfte
  • Aufwallungen der Gesellschaft führen zu großen konstituierten Idealen > Arbeitsteilung


Konsequenzen:

  • Erzwingt/ermöglicht immer neue Formen der Integration
  • Zunahme der Komplexität des sozialen Systems
  • Muss durch die sozialen Wesen reproduziert  oder durch neue Institutionen geformt werden

Theorien der Soziologie

Was sind die verschiedenen Arten der Solidarität nach Durkheim?

Mechanische Solidarität: niedrige Mobilität 

  • Segmentierte Gesellschaft > Segment besitzt eigene Kultur, die nicht von außen hinterfragt wird > man folgt ihr innerlich wie mechanisch
    1. Homogen aufgebaute Segmente
  • Legitimiert über Traditionen

 

Organische Solidarität: hohe Mobilität 

  • Arbeitsteilige Gesellschaft > Wenn Volumen und Dichte der Gesellschaft zunehmen
    1. Teilnehmer unterscheiden sich mit funktionalem Beitrag voneinander
  • Volumen wächst  > Differenzierung wächst > Heterogenität wächst > Individualität wird zu Voraussetzung der Entwicklung der Gesellschaft
  • Gesellschaft und funktionale Ordnung steht über dem Individuum
  • Legitimiert über soziale Praxis/Nützlichkeit 

Theorien der Soziologie

Was versteht man unter Anomie?

Anomie: Abwesenheit von sozialer Ordnung; d.h. Das Handeln ist für Individuen wechselseitig nicht erwartbar oder berechenbar." - Endreß 2012


- Abnahme der gesell. Fähigkeit: Integration 

- Moral wird von Egoismus abgelöst

- Tritt auf, wenn traditionelle Normen verschwinden und nicht schnell genug mit neuen Normen ersetzt werden


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