Rechnungslegung at Beuth Hochschule Für Technik | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Rechnungslegung an der Beuth Hochschule für Technik

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Rechnungslegung Kurs an der Beuth Hochschule für Technik zu.

TESTE DEIN WISSEN

nicht abnutzbares Anlagevermögen (naAV)


  • Definition

  • In der Bilanz

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Vermögen, wie Grund und Boden, Beteiligung und andere Finanzanlagen, welche dem Betrieb dauernd dienen. ($ 247 Abs. 2 HGB)

In der Bilanz:

naAV = Anschaffungskosten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Anschaffungskosten (AK)

  • Definition
  • In der Bilanz
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen inkl. Nebenkosten. (§ 255 Abs. 1 HGB)

In der Bilanz:

Kaufpreis + Anschaffungsnebenkosten - Anschaffungspreisminderungen = AK

(- anrechenbare Vorsteuer) → NETTO!!!

→ Ohne Geldbeschaffungskosten (Zinsen…)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Herstellungskosten (HK)

  • Definition
  • In der Bilanz
  • nicht mit einbezogen werden
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Sachgüter werden Verbraucht, Dienste werden in Anspruch genommen um Vermögensgegenstände (VG) herzustellen, zu erweitern oder zu verbessern. (§ 255 Abs. 2 HGB)

In der Bilanz:

Materialeinzelkosten  + Materialgemeinkosten

= Materialkosten

Fertigungseinzelkosten

+ Fertigungsgemeinkosten + fertigungsbedingter Wertverzehr des AV = Fertigungskosten + Sondereinzelkosten der Fertigung = Wertuntergrenze der HK + Verwaltungsgemeinkosten

+ best. Fremdkapitalzinsen =Wertobergrenze der HK

EK → können VG direkt zugerechnet werden

GK → können VG nur indirekt zugerechnet werden (bspw. durch Zuschlagssätze)

Nicht mit einbezogen werden:

- Zinsen für FK

- Forschungs- und Vertriebskosten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

immaterielle Vermögensgegenstände (IV)

  • Definition
  • selbst geschaffene IV
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Körperlich nicht fassbare Gegenstände, wie Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte oder Konzessionen. (§ 266 Abs. 2 A. I. HGB)

Selbst geschaffene IV:

Hier besteht ein Aktivierungswahlrecht. 

Es wird zwischen Forschungs- (Aufwand) und Entwicklungskosten (Aktivierungswahlrecht) unterschieden. 

(Der Abschreibungsbeginn startet ab dem Aktivierungsbeginn)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)

  • Definition
  • 3 Varianten
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

  1. derivativer Firmenwert → Vermögensgegenstand (§ 246 Abs. 1 S. 4 HGB)
     Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert der einzelnen Vermögensgegenstände nach Abzug der Schulden und dem Kaufpreis. 
  2. originärer Firmenwert → kein Aktivposten (§ 248 Abs. 2 S. 2 HGB)
  3. entgeltlich erworbener GoF → über voraussichtliche Nutzungsdauer abzuschreiben (§ 285 Nr. 13 HGB)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sachanlagen

  •  4 Beispiele
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Grundstücke
  • technische Anlagen und Maschinen
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Technische Anlagen und Maschinen 

  • In der Bilanz
  • Nutzungsdauer
  • Abschreibung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

In der Bilanz:

  • lineare Abschreibung:
     AK u. HK gleichmäßige Verteilung
  • jährliche Abschreibung:
     linearer Abschreibungsbetrag = (AK/HK)/Nutzungsdauer

Nutzungsdauer:

Ist zu Beginn zu schätzen aufgrund von Erfahrungen der AfA-Tabellen.

Abschreibung:

Generell nach Maßgabe der Leistung.

Jährlicher Abschreibungsbetrag:

 (AK/HK*Jahresleistung)/Gesamtleistung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

  • Definition
  • Voraussetzungen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Bezeichnet bewegliche Gegenstände des betrieblichen Anlagevermögens. Sie sind selbstständig nutzungsfähig und überschreiten NICHT die Höchstgrenze der Anschaffungs- und Herstellungskosten. (800€)

→ Kann im Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden. 

Voraussetzungen: (§ 6 Abs. 2 EStG)

  1. müssen zum beweglich abnutzbaren Anlagevermögen gehören
  2. müssen einer selbstständig Nutzung fähig sein
  3. AK/HK < 800€ für das einzelne Wirtschaftsgut
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Außerplanmäßige Abschreibungen (AA)

  •  Definition (2 Wertminderungen, keine AA)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Eine außerplanmäßige Abschreibung an abnutzbaren und nicht abnutzbaren Gütern des Anlage- und Umlaufvermögens ist dann vorzunehmen, wenn eine außergewöhnliche Wertminderung vorliegt. Eine außergewöhnliche Wertminderung kann in technischer oder wirtschaftlicher Hinsicht vorliegen.

Bei einer vorübergehenden Wertminderung besteht ein Abschreibungsverbot. 

Wenn die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wegfallen, gilt ein Wertaufholungsgebot (Buchwert wird erhöht).

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Umlaufvermögen

  • Definition
  • In der Bilanz
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Alles, was nicht zum Anlagevermögen gehört, bspw. Vermögensgegenstände, welche zur Verarbeitung oder zum Verbrauch angeschafft oder hergestellt worden sind (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Erzeugnisse und Waren, Kassenbestände)

In der Bilanz:

  • Mit AK und HK anzusetzen
  • der niedrigere beizulegende Wert ist anzusetzen (Niederwertprinzip) → entweder Wert des Beschaffungs- (Börsen- od. Marktpreis (BP- Preis) der Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag) oder Absatzmarktes (BP-Preis des voraussichtl. erzielbaren Erlöses)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bilanzierung der Vorräte

  • Bewertung der Vorräte
  • Verbrauchsfolgen (2)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bewertung der Vorräte:

Vorräte sind grundsätzlich einzeln zu bewerten, außer unter best. Voraussetzungen der Bewertungsvereinfachungen

  1. Bewertung mit dem Festwert 
  2. Gesamtbewertung mit dem Durchschnitt
  3. Sammelbewertung nach best. Verbrauchsfolgen

Verbrauchsfolgen:

  1. Lifo-Verfahren (“last in first out”) → zuletzt beschafften Vermögensgegenstände werden zuerst verbraucht - es ist das Niederstwertprinzip anzuwenden → gut bei steigenden Preisen, da der Bilanzwert stets zum niedrigsten Wert erfolgt; schlecht bei fallenden Preisen
  2. Fifo-Verfahren (“first in first out”) → zuerst beschafften Vermögensgegenstände werden zuerst verbraucht (bspw. bei Obst)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

abnutzbares Anlagevermögen (aAV)


  • Definition

  • In der Bilanz

  • Methoden

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

Die Nutzung der Vermögensgegenstände ist zeitlich begrenzt.
Dazu gehören: immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen.

In der Bilanz: 

Anschaffungs- und Herstellungskosten (AK/HK) - Abschreibungen → 1€ in Buchführung ansetzen

Methoden: 

Absetzung für Abnutzung...

• in gleichen Jahresbeträgen (lineare Abschreibung),

•in fallenden Jahresbeträgen (degressive Abschreibung),

• nach Maßgabe der Leistung (leistungsabhängige Abschreibung)

Lösung ausblenden
  • 47608 Karteikarten
  • 1424 Studierende
  • 25 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Rechnungslegung Kurs an der Beuth Hochschule für Technik - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

nicht abnutzbares Anlagevermögen (naAV)


  • Definition

  • In der Bilanz

A:

Definition:

Vermögen, wie Grund und Boden, Beteiligung und andere Finanzanlagen, welche dem Betrieb dauernd dienen. ($ 247 Abs. 2 HGB)

In der Bilanz:

naAV = Anschaffungskosten

Q:

Anschaffungskosten (AK)

  • Definition
  • In der Bilanz
A:

Definition:

Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen inkl. Nebenkosten. (§ 255 Abs. 1 HGB)

In der Bilanz:

Kaufpreis + Anschaffungsnebenkosten - Anschaffungspreisminderungen = AK

(- anrechenbare Vorsteuer) → NETTO!!!

→ Ohne Geldbeschaffungskosten (Zinsen…)

Q:

Herstellungskosten (HK)

  • Definition
  • In der Bilanz
  • nicht mit einbezogen werden
A:

Definition:

Sachgüter werden Verbraucht, Dienste werden in Anspruch genommen um Vermögensgegenstände (VG) herzustellen, zu erweitern oder zu verbessern. (§ 255 Abs. 2 HGB)

In der Bilanz:

Materialeinzelkosten  + Materialgemeinkosten

= Materialkosten

Fertigungseinzelkosten

+ Fertigungsgemeinkosten + fertigungsbedingter Wertverzehr des AV = Fertigungskosten + Sondereinzelkosten der Fertigung = Wertuntergrenze der HK + Verwaltungsgemeinkosten

+ best. Fremdkapitalzinsen =Wertobergrenze der HK

EK → können VG direkt zugerechnet werden

GK → können VG nur indirekt zugerechnet werden (bspw. durch Zuschlagssätze)

Nicht mit einbezogen werden:

- Zinsen für FK

- Forschungs- und Vertriebskosten

Q:

immaterielle Vermögensgegenstände (IV)

  • Definition
  • selbst geschaffene IV
A:

Definition:

Körperlich nicht fassbare Gegenstände, wie Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte oder Konzessionen. (§ 266 Abs. 2 A. I. HGB)

Selbst geschaffene IV:

Hier besteht ein Aktivierungswahlrecht. 

Es wird zwischen Forschungs- (Aufwand) und Entwicklungskosten (Aktivierungswahlrecht) unterschieden. 

(Der Abschreibungsbeginn startet ab dem Aktivierungsbeginn)

Q:

Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)

  • Definition
  • 3 Varianten
A:

Definition:

  1. derivativer Firmenwert → Vermögensgegenstand (§ 246 Abs. 1 S. 4 HGB)
     Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert der einzelnen Vermögensgegenstände nach Abzug der Schulden und dem Kaufpreis. 
  2. originärer Firmenwert → kein Aktivposten (§ 248 Abs. 2 S. 2 HGB)
  3. entgeltlich erworbener GoF → über voraussichtliche Nutzungsdauer abzuschreiben (§ 285 Nr. 13 HGB)
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Sachanlagen

  •  4 Beispiele
A:
  • Grundstücke
  • technische Anlagen und Maschinen
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Q:

Technische Anlagen und Maschinen 

  • In der Bilanz
  • Nutzungsdauer
  • Abschreibung
A:

In der Bilanz:

  • lineare Abschreibung:
     AK u. HK gleichmäßige Verteilung
  • jährliche Abschreibung:
     linearer Abschreibungsbetrag = (AK/HK)/Nutzungsdauer

Nutzungsdauer:

Ist zu Beginn zu schätzen aufgrund von Erfahrungen der AfA-Tabellen.

Abschreibung:

Generell nach Maßgabe der Leistung.

Jährlicher Abschreibungsbetrag:

 (AK/HK*Jahresleistung)/Gesamtleistung

Q:

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

  • Definition
  • Voraussetzungen
A:

Definition:

Bezeichnet bewegliche Gegenstände des betrieblichen Anlagevermögens. Sie sind selbstständig nutzungsfähig und überschreiten NICHT die Höchstgrenze der Anschaffungs- und Herstellungskosten. (800€)

→ Kann im Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden. 

Voraussetzungen: (§ 6 Abs. 2 EStG)

  1. müssen zum beweglich abnutzbaren Anlagevermögen gehören
  2. müssen einer selbstständig Nutzung fähig sein
  3. AK/HK < 800€ für das einzelne Wirtschaftsgut
Q:

Außerplanmäßige Abschreibungen (AA)

  •  Definition (2 Wertminderungen, keine AA)
A:

Definition:

Eine außerplanmäßige Abschreibung an abnutzbaren und nicht abnutzbaren Gütern des Anlage- und Umlaufvermögens ist dann vorzunehmen, wenn eine außergewöhnliche Wertminderung vorliegt. Eine außergewöhnliche Wertminderung kann in technischer oder wirtschaftlicher Hinsicht vorliegen.

Bei einer vorübergehenden Wertminderung besteht ein Abschreibungsverbot. 

Wenn die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wegfallen, gilt ein Wertaufholungsgebot (Buchwert wird erhöht).

Q:

Umlaufvermögen

  • Definition
  • In der Bilanz
A:

Definition:

Alles, was nicht zum Anlagevermögen gehört, bspw. Vermögensgegenstände, welche zur Verarbeitung oder zum Verbrauch angeschafft oder hergestellt worden sind (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Erzeugnisse und Waren, Kassenbestände)

In der Bilanz:

  • Mit AK und HK anzusetzen
  • der niedrigere beizulegende Wert ist anzusetzen (Niederwertprinzip) → entweder Wert des Beschaffungs- (Börsen- od. Marktpreis (BP- Preis) der Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag) oder Absatzmarktes (BP-Preis des voraussichtl. erzielbaren Erlöses)
Q:

Bilanzierung der Vorräte

  • Bewertung der Vorräte
  • Verbrauchsfolgen (2)
A:

Bewertung der Vorräte:

Vorräte sind grundsätzlich einzeln zu bewerten, außer unter best. Voraussetzungen der Bewertungsvereinfachungen

  1. Bewertung mit dem Festwert 
  2. Gesamtbewertung mit dem Durchschnitt
  3. Sammelbewertung nach best. Verbrauchsfolgen

Verbrauchsfolgen:

  1. Lifo-Verfahren (“last in first out”) → zuletzt beschafften Vermögensgegenstände werden zuerst verbraucht - es ist das Niederstwertprinzip anzuwenden → gut bei steigenden Preisen, da der Bilanzwert stets zum niedrigsten Wert erfolgt; schlecht bei fallenden Preisen
  2. Fifo-Verfahren (“first in first out”) → zuerst beschafften Vermögensgegenstände werden zuerst verbraucht (bspw. bei Obst)
Q:

abnutzbares Anlagevermögen (aAV)


  • Definition

  • In der Bilanz

  • Methoden

A:

Definition:

Die Nutzung der Vermögensgegenstände ist zeitlich begrenzt.
Dazu gehören: immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen.

In der Bilanz: 

Anschaffungs- und Herstellungskosten (AK/HK) - Abschreibungen → 1€ in Buchführung ansetzen

Methoden: 

Absetzung für Abnutzung...

• in gleichen Jahresbeträgen (lineare Abschreibung),

•in fallenden Jahresbeträgen (degressive Abschreibung),

• nach Maßgabe der Leistung (leistungsabhängige Abschreibung)

Rechnungslegung

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten Rechnungslegung Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Rechnungslegung_OLD

Universität Mainz

Zum Kurs
Rechnungslegung 2022

FernUniversität in Hagen

Zum Kurs
Externe Rechnungslegung

Hochschule Heilbronn

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Rechnungslegung
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Rechnungslegung