Wissenschaftliches Arbeiten at Berufsakademie Hamburg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Definition von Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

„Wissen ist ein menschlicher Bewusstseinszustand, in dem Aussagen über

Gegenstände als sachlich begründet und intersubjektiv begründbar

angesehen werden.“

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TESTE DEIN WISSEN

Definition von Wissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

„Wissenschaft ist der Bereich menschlicher Tätigkeit, in dem mit dem Ziel

gearbeitet wird, Wissen zu produzieren (Forschung) und zu systematisieren (Theorie)."

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TESTE DEIN WISSEN

Kriterien einer guten Fragestellung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Sie ist, im vorgegebenen Zeitrahmen , beantwortbar (Materialien sind

auffindbar/ eine etwaige eigene Untersuchung durchführbar).

  • Die Beantwortung ist mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und

Fähigkeiten realisierbar (habe ich ausreichend Kenntnis der

anzuwendenden Methoden/stehen mir genügend Daten/Materialien zur

Beantwortung der Forschungsfrage zur Verfügung).

  • Die Frage erlaubt, ein Thema zu erörtern , zu diskutieren und zu

argumentieren

  • Die Ergebnisse sind für die wissenschaftliche Community relevant
  • Sie können sie in präziser Sprache formulieren.
  • Die Hauptfrage (forschungsleitende Fragestellung) hat maximal zwei Nebenfragen 
  • Die Frage bezieht sich auf ein konkretes Problem
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TESTE DEIN WISSEN

Gütekriterien von Wissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN
  • Überlegt - mit Vernunft hergeleitet, anwendbar, vermittelbar
  • Forschung als Werkzeug der Wissenschaft
  • Wissenschaft= intersubjektive Erkenntnis (fast objektiv)
  • Erklärung von Phänomenen
  • Bestätigung durch wissenschaftliches Erfahrungswissen (empirische Forschung)
  • Transparenter, prüfbarer und intersubjektiv nachvollziehbarer Forschungsprozess
  • Konsistenz: Deckungsgleichheit der Argumente, keine Widersprüche
  • Kohärenz: Lückenlose Schlussfolgerung, keine Sprünge
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TESTE DEIN WISSEN

Methode Konzeptanalyse: Grundlegender Erkenntnisgewinn

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TESTE DEIN WISSEN
  • Was soll wie in der sozialen Einrichtung/Institution umgesetzt werden? Welche

    Leitgedanken und Ziele werden benannt? Über welche Verfahren und Methoden

    sollen die Ziele umgesetzt werden?

  • Analyse z.B. „frei“ am Material oder über Aspekte des wissenschaftlichen

    Erkenntnisstands, die geprüft werden sollen.

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TESTE DEIN WISSEN

Methode Befragung/Fragebogen: 10 Punkte für eine gute Frageformulierung

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Eindeutige Begriffe
  2. Keine langen Fragen
  3. Keine hypothetischen Fragen
  4. Doppelte Verneinung vermeiden
  5. Keine Unterstellungen
  6. Fragen, die durch manche nicht beantwortet werden können, vermeiden
  7. Eindeutiger zeitlicher Bezug
  8. Antwortkategorien überschneidungsfrei
  9. Kontext der Frage (z.B. welche Fragen drum herum gestellt werden) soll

    nicht beeinflusst werden

  10. Wenn unklare Begriffe genutzt werden, müssen diese definiert werden

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TESTE DEIN WISSEN
Deduktion
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TESTE DEIN WISSEN
Ableitung des Besonderen und Einzelnen aus dem Allgemeinen. Erkenntnis des Einzelfalles durch ein allgemeines Gesetz.
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TESTE DEIN WISSEN

Typen von wissenschaftlichen Arbeiten: Praxisarbeit

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TESTE DEIN WISSEN
  • Unterform der Literatur oder Empiriearbeit
  • Darstellung und Analyse von Leitbildern, Konzepten oder praktischen

    Tätigkeiten eines Unternehmens / einer Einrichtung /  einer Institution eingebettet

    in theoretischen Kontext

  • Analyse der Praxis z .B. von Prozess --/Arbeitsverläufen, Umsetzung von

    Leitbildern, Resultate von Konzepten, in Bezug auf theoretische Annahmen

    oder Handlungsempfehlungen

  • Überprüfung von Programmen und Prozessen, ggf. Ableitung von

    Verbesserungen oder anknüpfende Thesen = Evaluation

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TESTE DEIN WISSEN

Typen von wissenschaftlichen Arbeiten: Literaturarbeit

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TESTE DEIN WISSEN
  • Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Fachliteratur
  • Informationen zusammenfassen, gegenüberstellen und kritisch würdigen, um Fragestellung zu beantworten
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TESTE DEIN WISSEN

Definition Zitierfähigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Zitierfähigkeit: Die Quelle muss dauerhaft zugänglich, also überprüfbar sein

  • Literatur aus Bibliotheken, Fachdatenbanken (sowohl online, als offline)


  • Nicht zitierfähig: z.B. Vorlesungsskripte, Formelsammlungen, Internetquelle (HTML)
  • Hinweis für Dokumente sozialer Einrichtungen: Anhang


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TESTE DEIN WISSEN

Methode Interview: Fragetypen Interview

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TESTE DEIN WISSEN
  • möglichst offene Fragen stellen, mit W-Wörtern die Fragen einleiten


  • Erzählaufforderung (offen): Werden an den Anfang gesetzt und bereiten „die Bühne“ für eine Erzählung

    Leiten einen Themenblock ein (wenn danach strukturiert)

  • Aufrechterhaltende Fragen (offen): Diese Frageform hat die Funktion eine Erzählung aufrechtzuerhalten.
  • Fragen abschließender Relevanz (strukturiert): Ermöglichen dem Interviewenden eigene Schwerpunkte am Ende des Interviews zu setzen

          Insbesondere bei strukturierteren Interviews

Ermöglichen auch noch einmal den Raum für die befragte Person zu öffnen.

  • Fakten- und Informationsfrage (gesondert) (strukturiert): Nicht Teil des Interviews, sondern werden entweder davor oder danach

    gestellt.

    Zum Beispiel allgemeine Fragen zum Alter, Beruf, usw.

    Werden auf einem Deckblatt zur Transkription oder im Postscript vermerkt,

    keine Transkription

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TESTE DEIN WISSEN

Typen von wissenschaftlichen Arbeiten: Theoriearbeit

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftliche Theorie = Analyse und Erklärung der

Charakteristika, Ursachen und Tendenzen eines bestimmten gesellschaftlichen Phänomens

bzw . Prozesses in einem bestimmten Kontext.

  • Bsp.: Arbeitslosigkeit, Globalisierung, Klimabewegung
  • Theoriearbeit = Tiefgreifende theoretische Überlegung zur Fragestellung,

    Abstraktion von wissenschaftlichen Erkenntnissen

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Q:

Definition von Wissen

A:

„Wissen ist ein menschlicher Bewusstseinszustand, in dem Aussagen über

Gegenstände als sachlich begründet und intersubjektiv begründbar

angesehen werden.“

Q:

Definition von Wissenschaft

A:

„Wissenschaft ist der Bereich menschlicher Tätigkeit, in dem mit dem Ziel

gearbeitet wird, Wissen zu produzieren (Forschung) und zu systematisieren (Theorie)."

Q:

Kriterien einer guten Fragestellung

A:
  • Sie ist, im vorgegebenen Zeitrahmen , beantwortbar (Materialien sind

auffindbar/ eine etwaige eigene Untersuchung durchführbar).

  • Die Beantwortung ist mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und

Fähigkeiten realisierbar (habe ich ausreichend Kenntnis der

anzuwendenden Methoden/stehen mir genügend Daten/Materialien zur

Beantwortung der Forschungsfrage zur Verfügung).

  • Die Frage erlaubt, ein Thema zu erörtern , zu diskutieren und zu

argumentieren

  • Die Ergebnisse sind für die wissenschaftliche Community relevant
  • Sie können sie in präziser Sprache formulieren.
  • Die Hauptfrage (forschungsleitende Fragestellung) hat maximal zwei Nebenfragen 
  • Die Frage bezieht sich auf ein konkretes Problem
Q:

Gütekriterien von Wissenschaft

A:
  • Überlegt - mit Vernunft hergeleitet, anwendbar, vermittelbar
  • Forschung als Werkzeug der Wissenschaft
  • Wissenschaft= intersubjektive Erkenntnis (fast objektiv)
  • Erklärung von Phänomenen
  • Bestätigung durch wissenschaftliches Erfahrungswissen (empirische Forschung)
  • Transparenter, prüfbarer und intersubjektiv nachvollziehbarer Forschungsprozess
  • Konsistenz: Deckungsgleichheit der Argumente, keine Widersprüche
  • Kohärenz: Lückenlose Schlussfolgerung, keine Sprünge
Q:

Methode Konzeptanalyse: Grundlegender Erkenntnisgewinn

A:
  • Was soll wie in der sozialen Einrichtung/Institution umgesetzt werden? Welche

    Leitgedanken und Ziele werden benannt? Über welche Verfahren und Methoden

    sollen die Ziele umgesetzt werden?

  • Analyse z.B. „frei“ am Material oder über Aspekte des wissenschaftlichen

    Erkenntnisstands, die geprüft werden sollen.

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Q:

Methode Befragung/Fragebogen: 10 Punkte für eine gute Frageformulierung

A:
  1. Eindeutige Begriffe
  2. Keine langen Fragen
  3. Keine hypothetischen Fragen
  4. Doppelte Verneinung vermeiden
  5. Keine Unterstellungen
  6. Fragen, die durch manche nicht beantwortet werden können, vermeiden
  7. Eindeutiger zeitlicher Bezug
  8. Antwortkategorien überschneidungsfrei
  9. Kontext der Frage (z.B. welche Fragen drum herum gestellt werden) soll

    nicht beeinflusst werden

  10. Wenn unklare Begriffe genutzt werden, müssen diese definiert werden

Q:
Deduktion
A:
Ableitung des Besonderen und Einzelnen aus dem Allgemeinen. Erkenntnis des Einzelfalles durch ein allgemeines Gesetz.
Q:

Typen von wissenschaftlichen Arbeiten: Praxisarbeit

A:
  • Unterform der Literatur oder Empiriearbeit
  • Darstellung und Analyse von Leitbildern, Konzepten oder praktischen

    Tätigkeiten eines Unternehmens / einer Einrichtung /  einer Institution eingebettet

    in theoretischen Kontext

  • Analyse der Praxis z .B. von Prozess --/Arbeitsverläufen, Umsetzung von

    Leitbildern, Resultate von Konzepten, in Bezug auf theoretische Annahmen

    oder Handlungsempfehlungen

  • Überprüfung von Programmen und Prozessen, ggf. Ableitung von

    Verbesserungen oder anknüpfende Thesen = Evaluation

Q:

Typen von wissenschaftlichen Arbeiten: Literaturarbeit

A:
  • Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Fachliteratur
  • Informationen zusammenfassen, gegenüberstellen und kritisch würdigen, um Fragestellung zu beantworten
Q:

Definition Zitierfähigkeit

A:

Zitierfähigkeit: Die Quelle muss dauerhaft zugänglich, also überprüfbar sein

  • Literatur aus Bibliotheken, Fachdatenbanken (sowohl online, als offline)


  • Nicht zitierfähig: z.B. Vorlesungsskripte, Formelsammlungen, Internetquelle (HTML)
  • Hinweis für Dokumente sozialer Einrichtungen: Anhang


Q:

Methode Interview: Fragetypen Interview

A:
  • möglichst offene Fragen stellen, mit W-Wörtern die Fragen einleiten


  • Erzählaufforderung (offen): Werden an den Anfang gesetzt und bereiten „die Bühne“ für eine Erzählung

    Leiten einen Themenblock ein (wenn danach strukturiert)

  • Aufrechterhaltende Fragen (offen): Diese Frageform hat die Funktion eine Erzählung aufrechtzuerhalten.
  • Fragen abschließender Relevanz (strukturiert): Ermöglichen dem Interviewenden eigene Schwerpunkte am Ende des Interviews zu setzen

          Insbesondere bei strukturierteren Interviews

Ermöglichen auch noch einmal den Raum für die befragte Person zu öffnen.

  • Fakten- und Informationsfrage (gesondert) (strukturiert): Nicht Teil des Interviews, sondern werden entweder davor oder danach

    gestellt.

    Zum Beispiel allgemeine Fragen zum Alter, Beruf, usw.

    Werden auf einem Deckblatt zur Transkription oder im Postscript vermerkt,

    keine Transkription

Q:

Typen von wissenschaftlichen Arbeiten: Theoriearbeit

A:

Wissenschaftliche Theorie = Analyse und Erklärung der

Charakteristika, Ursachen und Tendenzen eines bestimmten gesellschaftlichen Phänomens

bzw . Prozesses in einem bestimmten Kontext.

  • Bsp.: Arbeitslosigkeit, Globalisierung, Klimabewegung
  • Theoriearbeit = Tiefgreifende theoretische Überlegung zur Fragestellung,

    Abstraktion von wissenschaftlichen Erkenntnissen

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