Methodik Gerätturnen at Bergische Universität Wuppertal

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Hangverhalten

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Bedeutung des Gerätturnens

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Bedeutung der Körperspannung für turnerische Bewegungen allgemein 

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Körperspannung: Übungseinstieg

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Körperspannung: Krafttraining (Übungen)

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Definition "Helfen"

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Definition "Sichern"

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Definition "Landessichern" 

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Definition "Bewegungsbegleitung"

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die 3 W's der Hilfestellung 

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Regeln beim Helfen & Sichern

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Helfergriffe & ihre Anwendung

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Methodik Gerätturnen

Hangverhalten

  • Langhang
  • Sturzhang
    • gehockt
    • gebückt 
    • gestreckt 

Methodik Gerätturnen

Bedeutung des Gerätturnens

  • Steigerung der Grobmotorik
  • Erlernen neuer Bewegungen
    • hohe Spannungsgrade mit angsterzeugender Wirkung können hinzu kommen
    • Erproben von Bewegungsmöglichkeiten
  • (+Turnen am Boden) fördert im Kinder- und Jugendalter den Haltungsaufbau & Haltungsfähigkeit
  • Ausbildung & Verbesserung der Koordinationsfähigkeit
    • wesentlicher Beitrag dazu: Herausarbeiten sog. bewegungsbedingter Haltungsmerkmale
  • Übungen beim GT sprechen vor allem die Körpermitte, den Schultergürtel/ den Bereich der Brustwirbelsäule, Arme, Beine & Füße an
    • Vorbeugung von Haltungsschwächen im Rumpf & der Füße
  • Ausbildung von Kraft & Beweglichkeit 
  • Erwachsenenalter: GT versuchr den biologischen Alterungsprozess hinauszuschieben
  • Erlernen & Üben von Bewegungsfertigkeiten= zentrale Stellung im GT --> bei individuellen & kooperativen Turnen

Methodik Gerätturnen

Bedeutung der Körperspannung für turnerische Bewegungen allgemein 

  • Turnen ohne Körperspannung nur schwer vorstellbar
  • Fähigkeit zum Halten der Körperspannung = fixieren der Gelenke in einer gewünschten Position über eine bestimmte Zeit & unter Krafteinwirkung von außen 
    • setzt eine statische Haltekraftfähigkeit voraus
    • hängt auch vom kinästhetischen Empfinden ab = Rezeptoren in der Muskulatur, den Bändern, Sehnen & in der Gelenkkapsel geben Rückmeldung. welche Gelenkstellung eingenommen wird (Wahrnehmung kann auch fehlerhaft abgespeichert sein)

Methodik Gerätturnen

Körperspannung: Übungseinstieg

  • Kennenlernen der grundlegenden Ganzkörperspannung durch gerade Körperhaltung mit Anspannung von Bauch- & Gesäßmuskulatur 
    • gewünschte Körperposition wird mit Korrekturen von außen  eingenommen & kinästhetisch geprägt 
  • anschließend wird statisches Krafttraining (=als Halten von Körperspannung) durchgeführt 

Methodik Gerätturnen

Körperspannung: Krafttraining (Übungen)

  • Unterarmliegestütz
    • Beine heben, entgegengesetzte Beine & Arme heben
  • klassische Schiffchenposition
    • von der Päckchenhaltung zur turnerischen Basisposition "Schiffchen"
    • vorwärts bzw. rücklings
      • zu Beginn: am Boden --> Anspannung der Bauchmuskulatur & Wegdrücken des Hohlkreuz; zunächst Anhocken der Beine & flach Halten der Lendenwirbelsäule
      • anschließend: Beine strecken und 10cm über dem Boden schwebend, gerade im Lendenwirbelbereich durch Anspannung der Bauchmuskulatur beibehalten 
      • --> gestreckte Beine, gerundeter Rücken, angehobene Schultern & Kopf = Schiffchenposition --> Spannung der Muskulatur der Vorderseite 
    • rückwärts bzw. vorlings
      • Spannung der Muskulatur der Körperrückseite 
      • Beine & Arme ca. 10cm über dem Boden schwebend; Blick zum Boden
    • Seitlingsverhalten
      • ganze Körperspannung
      • Hüfte minimal gewinkelt
    • erschwerte Bedingungen
      • Oberschenkelauflage auf einem Kasten
      • andere Person hebt Beine hoch/ runter --> Halten der Körperspannung
      • in Schiffchenposition eine halbe/ ganze Drehung vollziehen
  • mit angespanntem Körper auf dem Boden liegen
    • andere heben einen so hoch, dass man steht ohne Mithilfe der liegenden Person, diese muss Spannung halten & wieder hinlegen
  • Aufschwingen in den Handstand
    • andere legen einen hin und stellen einen zurück in den Handstand --> Körper bleibt durchgängig eine Gerade, keine Krümmung zu erkennen
  • Arme auf einen Kasten legen, Füße auch --> Körperspannung halten
  • Pendel im Handstand

Methodik Gerätturnen

Definition "Helfen"

aktive Bewegungshilfe ist gekennzeichnet durch:

  • das direkte, zielgerichtete Eingreifen des Helfers in den Bewegungsvollzug 

Hilfe dient

  • der Bewegungsunterstützung
  • der Bewegungsführung
  • Bildung & Präzisierung der richtigen Bewegungsdurchführung
  • Entwicklung einer richtigen Bewegungsvorstellung 

--> Idealfall= geschlossener Stand des Helfers

--> Bedarfsfall= offener Stand (einfacher schneller wegzukommen, wenn man dem Turnenden sonst im Weg stünde)


Methodik Gerätturnen

Definition "Sichern"

im weiteren Verlauf der Lernprozesse ist die Intensität der Bewegungshilfe allmählich herabzusetzen, bis sie schließlich eine bewegungsbegleitende Sicherung übergeht 

  • Helfer beschränkt sich auf ein "Mitgehen" der Bewegung
  • greift nur im Notfall ein (abwartendes Verhalten, Bereitschaft zum wirksamen Eingreifen bei Problemen der Bewegungsrealisierung)

--> offener Stand besser (Turnende ist jedoch schon etwas fitter)

Methodik Gerätturnen

Definition "Landessichern" 

  • Eingabeln nur bei der Landung (sichern)
  • Turnende ist äußerst fit

Methodik Gerätturnen

Definition "Bewegungsbegleitung"

  • Hände begleiten den Bewegungslauf des Körpers
  • ohne Zielsetzung einer ständigen, aktiven Unterstützung
  • so viel wie nötig, so wenig wie möglich

Methodik Gerätturnen

die 3 W's der Hilfestellung 

  • Wo: Wo stehen die Helfer?
  • Wie: Wie greifen die Helfer zu?
  • Wann: Von wann bis wann greifen die Helfer ein?


Beispiel "Stützsprung Hocke"

  • Wo: Stand in Schrittstellung vor dem Gerät (Landeseite), inneres Bein vorne, Blick zum Übenden (beim Stand auf Weichböden steht das äußere Bein vorn, damit man sich schneller nach hinten bewegen kann; bei der Bewegungsbegleitung ist das äußere Bein ebenfalls vorne)
  • Wie: Klammergriff am Oberarm, innere Hand oben 
  • Wann: beginnend mit dem Augenblick der Stützaufnahme, begleitend bis zum sicheren Stand auf der Matte, Helfer bewegen sich rückwärts; Endposition: Übender steht zwischen Helfer und Gerät)

Methodik Gerätturnen

Regeln beim Helfen & Sichern

  • Helfer & Turner müssen sich absprechen
    • Was wird geturnt?
    • evtl. Bewegungsbeginn anzählen
  • Helfer muss 
    • den Bewegungsablauf genau kennen (genauso gut, wie der Turnende selbst) --> muss z.B. Gefahrenpunkte kennen
    • Helfergriffe beherrschen (Klammer- & Drehgriffe als Schub-, Zug-, Dreh-, Gleichgewichts- & kombinierte Hilfe) --> beim Helfergriff sind möglichst keine Gelenke zwischen den Händen (bes. beim Arm)
    • aufmerksam sein & und den Übenden in Gestik und Äußerung wahrnehmen & analysieren
    • dicht am Übenden stehen
    • so früh wie möglich Helfen + helfen bis der Turnende sicher steht bzw. seine Endposition erreicht hat
    • möglichst körperschwerpunktnah (rumpfnah) helfen/ greifen
    • sich mitbewegen
    • nur so viel halten/ helfen wie nötig --> den Turnenden nicht behindern 
    • auf die eigene Sicherheit achten 
  • richtige Wahl & Position des Helfers und des Griffes
  • ggf. auf Kleidung achten (sowohl beim Turnenden als auch beim Helfenden kann ungünstige Kleidung gefährlich sein)
  • schlechte Hilfe ist schlechter als keine Hilfe

Methodik Gerätturnen

Helfergriffe & ihre Anwendung

  • Grundlage der Helfergriffe bildet der Klammergriff (dieser wird entsprechend der jeweiligen Bewegungen modifiziert)
    • Stützgriff (vgl. Stützsprung)
    • Zughilfe (Turnende soll nicht "geturnt werden")
    • Gleichgewichtshilfe
    • Drehhilfe
      • Hilfe bei Drehbewegungen vorwärts
        • ganzer & halber Drehgriff vorwärts
      • Hilfe bei Drehbewegungen rückwärts
        • ganzer & halber Drehgriff rückwärts
    • Schubhilfe (auch als 1/2 Drehgriff)

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