Grundlagen Der Diagnostik at Bergische Universität Wuppertal | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Grundlagen der Diagnostik an der Bergische Universität Wuppertal

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Grundlagen der Diagnostik Kurs an der Bergische Universität Wuppertal zu.

TESTE DEIN WISSEN

Aus welchen drei Seiten besteht das diagnostische Dreieck?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Grundlagen
  • Methoden
  • Anwendungen
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Ziele der Diagnostik?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Beschreiben (Momentaner Zustand, Klassifikation von Verhalten und Eigenschaften)
  • Erklären (Ursachen finden, retrospektiv)
  • Vorhersagen (Prognose mit prospektiven Fokus, wahrscheinlichkeitsbezogen. Probleme sind oft multifaktoriell)
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TESTE DEIN WISSEN

In welche 4 Formen kann man die Diagnostik einteilen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Statusdiagnostik: einmalige Feststellung des Ist-Zustandes
  • Verlaufs-, Veränderungs-, Prozessdiagnostik: Wiederholte Untersuchung zur Erfassung von Veränderungen. Währenddessen Intervention, danach Evaluation



  • Selektionsdiagnostik: Personen-Selektion (Feststehende Bedingung) vs. Bedingungs-Selektion (Feststehende Person)
  • Modifikationsdiagnostik: Personen-Modifikation (Feststehende Bedingung, Verhalten wird modifiziert) vs. Bedingungs-Modifikation (Feststehende Person, Bedingungen werden Modifiziert)
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TESTE DEIN WISSEN

Nenne drei Modellvorstellungen, die die Diagnostik geprägt haben!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Psychoanalytisches Paradigma
  • Behavioristisches Paradigma
  • Eigenschaftsparadigma
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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt das psychoanalytische Paradigma? Was wären beispielhafte Tests und wie funktionieren diese?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Dynamisches Modell: Triebe (Eros, Thanatos)
  • Strukturmodell: 3 Instanzen (Es, Über-ich, Ich)
  • Topographisches Modell: 3 Bewusstseinsebenen (unbewusst, vorbewusst, bewusst)
  • Abwehrmechanismen reagieren auf Angst
  • Klassischer Projektionsbegriff = Man unterstellt anderen negativ bewertete Eigenschaften, die man eigentlich selber besitzt


Verfahren: Rohrschach-Test oder Thematischer Apperzeptionstest --> Aus Verhalten in standardisierter Situation wird auf Eigenschaften geschlossen 

  • Projektion in diffuses Testmaterial, dieses bietet Raum für Projektion eigener Gedanken, Interessen, ... = verallgemeinerter Projektionsbegriff
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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt das behavioristische Paradigma? Was wären Testverfahren? Welches Problem weisen diese auf?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Behaviorismus untersucht beobachtbares Verhalten um Reiz-Reaktions-Verbindungen aufzudecken
  • Zentral dabei: Lerngesetze
  • Steuerung durch Umwelt
  • Genauigkeit der Messung ist wichtiger als die Interpretation
  • Später: Erweiterung mit Kognition


Wichtig sind vor allem standardisierte Prognoseverfahren, z.B. "past behaviour predicts future behaviour"

- Problem: Blackbox-Modell macht unklar, welches Konstrukt überhaupt gemessen wird

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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt das Eigenschaftsparadigma? Wie funktioniert das Testen/die Vorhersage?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Basis: Naive Persönlichkeitstheorie der Alltagspsychologie
  • Postuliert "traits" = breite, zeitlich relativ stabile Verhaltensdispositionen 
  • Verhaltensweisen = Indikatoren für Konstrukte (traits)
  • Vorhersage auf Basis von latenter Eigenschaft, z.B. durch Verhaltens-Items mit Lickert-Skala
  • Testverhalten ermöglicht nach Analyse Rückschluss auf das Merkaml
  • Problem: Gefahr tautologischer Schlussfolgerungen!
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Test?

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftliches Routineverfahren, dass standardisiert eines oder mehrere empirisch abgrenzbare Merkmale misst. Er verfolgt das Ziel den relativen Grad der persönlichen Merkmalsausprägung zu bestimmen und so vergleichbare Aussagen über Personen treffen zu können, dies funktioniert über möglichst quantitative Aussagen.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein psychologisches Konstrukt?

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TESTE DEIN WISSEN

Eine Zusammenfassung mehrerer Begriffe einer angenommenen Eigenschaft, über die Personen verfügen. Diese lassen sich nicht direkt beobachten. Konstrukte sind wichtig für die Erklärung und Beschreibung spezifischer Verhaltensweisen im Rahmen von theoretischen Konzepten (also Theorien und Modellen).

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TESTE DEIN WISSEN

Nach welchen Kategorien kann man Merkmale unterscheiden?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Quantitativ vs. qualitativ (Extraversion vs. Geschlecht)
  • Unidimensional vs. multidimensional (Gewissenhaftigkeit vs. Intelligenz)
  • Zeitlich stabil vs. veränderbar (traits vs. States, wie Ängstlichkeit vs. ansgt)
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die klassische Testtheorie? (KTT)

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TESTE DEIN WISSEN

Eine Methode zur exakten und ökonomischen Erfassung interindividueller Unterschiede.

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TESTE DEIN WISSEN

Wie läuft der diagnostische Prozess ab?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erhalt der Fragestellung
  • Erhebung der Daten
  • Integration der Daten
  • Diagnostische Entscheidung
  • Darstellung und Kommunikation
  • Beantwortung der Fragestellung
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  • 232104 Karteikarten
  • 2622 Studierende
  • 116 Lernmaterialien

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Q:

Aus welchen drei Seiten besteht das diagnostische Dreieck?

A:
  • Grundlagen
  • Methoden
  • Anwendungen
Q:

Was sind die Ziele der Diagnostik?

A:
  • Beschreiben (Momentaner Zustand, Klassifikation von Verhalten und Eigenschaften)
  • Erklären (Ursachen finden, retrospektiv)
  • Vorhersagen (Prognose mit prospektiven Fokus, wahrscheinlichkeitsbezogen. Probleme sind oft multifaktoriell)
Q:

In welche 4 Formen kann man die Diagnostik einteilen?

A:
  • Statusdiagnostik: einmalige Feststellung des Ist-Zustandes
  • Verlaufs-, Veränderungs-, Prozessdiagnostik: Wiederholte Untersuchung zur Erfassung von Veränderungen. Währenddessen Intervention, danach Evaluation



  • Selektionsdiagnostik: Personen-Selektion (Feststehende Bedingung) vs. Bedingungs-Selektion (Feststehende Person)
  • Modifikationsdiagnostik: Personen-Modifikation (Feststehende Bedingung, Verhalten wird modifiziert) vs. Bedingungs-Modifikation (Feststehende Person, Bedingungen werden Modifiziert)
Q:

Nenne drei Modellvorstellungen, die die Diagnostik geprägt haben!

A:
  • Psychoanalytisches Paradigma
  • Behavioristisches Paradigma
  • Eigenschaftsparadigma
Q:

Was besagt das psychoanalytische Paradigma? Was wären beispielhafte Tests und wie funktionieren diese?

A:
  • Dynamisches Modell: Triebe (Eros, Thanatos)
  • Strukturmodell: 3 Instanzen (Es, Über-ich, Ich)
  • Topographisches Modell: 3 Bewusstseinsebenen (unbewusst, vorbewusst, bewusst)
  • Abwehrmechanismen reagieren auf Angst
  • Klassischer Projektionsbegriff = Man unterstellt anderen negativ bewertete Eigenschaften, die man eigentlich selber besitzt


Verfahren: Rohrschach-Test oder Thematischer Apperzeptionstest --> Aus Verhalten in standardisierter Situation wird auf Eigenschaften geschlossen 

  • Projektion in diffuses Testmaterial, dieses bietet Raum für Projektion eigener Gedanken, Interessen, ... = verallgemeinerter Projektionsbegriff
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Q:

Was besagt das behavioristische Paradigma? Was wären Testverfahren? Welches Problem weisen diese auf?

A:
  • Behaviorismus untersucht beobachtbares Verhalten um Reiz-Reaktions-Verbindungen aufzudecken
  • Zentral dabei: Lerngesetze
  • Steuerung durch Umwelt
  • Genauigkeit der Messung ist wichtiger als die Interpretation
  • Später: Erweiterung mit Kognition


Wichtig sind vor allem standardisierte Prognoseverfahren, z.B. "past behaviour predicts future behaviour"

- Problem: Blackbox-Modell macht unklar, welches Konstrukt überhaupt gemessen wird

Q:

Was besagt das Eigenschaftsparadigma? Wie funktioniert das Testen/die Vorhersage?

A:
  • Basis: Naive Persönlichkeitstheorie der Alltagspsychologie
  • Postuliert "traits" = breite, zeitlich relativ stabile Verhaltensdispositionen 
  • Verhaltensweisen = Indikatoren für Konstrukte (traits)
  • Vorhersage auf Basis von latenter Eigenschaft, z.B. durch Verhaltens-Items mit Lickert-Skala
  • Testverhalten ermöglicht nach Analyse Rückschluss auf das Merkaml
  • Problem: Gefahr tautologischer Schlussfolgerungen!
Q:

Was ist ein Test?

A:

Wissenschaftliches Routineverfahren, dass standardisiert eines oder mehrere empirisch abgrenzbare Merkmale misst. Er verfolgt das Ziel den relativen Grad der persönlichen Merkmalsausprägung zu bestimmen und so vergleichbare Aussagen über Personen treffen zu können, dies funktioniert über möglichst quantitative Aussagen.

Q:

Was ist ein psychologisches Konstrukt?

A:

Eine Zusammenfassung mehrerer Begriffe einer angenommenen Eigenschaft, über die Personen verfügen. Diese lassen sich nicht direkt beobachten. Konstrukte sind wichtig für die Erklärung und Beschreibung spezifischer Verhaltensweisen im Rahmen von theoretischen Konzepten (also Theorien und Modellen).

Q:

Nach welchen Kategorien kann man Merkmale unterscheiden?

A:
  • Quantitativ vs. qualitativ (Extraversion vs. Geschlecht)
  • Unidimensional vs. multidimensional (Gewissenhaftigkeit vs. Intelligenz)
  • Zeitlich stabil vs. veränderbar (traits vs. States, wie Ängstlichkeit vs. ansgt)
Q:

Was ist die klassische Testtheorie? (KTT)

A:

Eine Methode zur exakten und ökonomischen Erfassung interindividueller Unterschiede.

Q:

Wie läuft der diagnostische Prozess ab?

A:
  • Erhalt der Fragestellung
  • Erhebung der Daten
  • Integration der Daten
  • Diagnostische Entscheidung
  • Darstellung und Kommunikation
  • Beantwortung der Fragestellung
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