Bewegungswissenschaften at Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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Was gibt es für Bewegungsarten?

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Wie werden Bewegungen beurteilt?

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Außen – vs. Innenansicht:

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Was bedeutet Spinal?

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Was bedeutet Schreitreflex

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Was bedeutet Rückenmark

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Was bedeutet Hirnstamm

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Was bedeutet Kortex

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Was bedeutet Kleinhirn und Basalganglien

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Hennemann´sches Rekrutierungsprinzip:

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Kraft-Längen-Relation: D

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Kraft-Geschwindigkeitsrelation: 

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Bewegungswissenschaften

Was gibt es für Bewegungsarten?

Reflexe, Automatisierte Handlungen und Willkürliche Handlungen



Reflexe: Bsp. Muskeldehnungsreflexe, Flucht- und Beugereflexe. Eine automatische und unwillkürliche Antwort der Muskulatur auf eine Erregung somatosensorischer Afferenzen - Gekennzeichnet durch ihre kurze Latenz (Verzögerungszeit; 10-120 ms) und Dauer. (Sie sind willkürlich nicht unterdrückbar und in ihrem Verlauf kaum beeinflussbar). Reflexe sind die am schnellsten auslösbaren motorischen Reaktionen. Sie gelten als subkortikale Bewegungsmuster, die spinal oder durch den Hirnstamm aktiviert werden. Bsp. Dehnungsreflex, dessen besondere Bedeutung in der automatischen Längen- und Spannungsanpassung der Muskulatur liegt: Dadurch wird die Speicherung von kinetischer Energie in Form von Spannung im Muskel möglich, welche wiederum in Schnelligkeit umgewandelt werden kann (Effizienzsteigerung der Muskulatur). Die Tonusregulation in der Muskulatur ermöglicht es uns außerdem, dass unsere Haltung stabil bleibt, wir das Gleichgewicht halten können und unsere Bewegungen flüssig ablaufen. Unterscheidung zwischen bedingten/konditionierten Reflexen (Nicht angeboren, erlernt) und unbedingte/unkonditionierte Reflexe (z.B. Schluckreflex)



Automatisierte Handlungen: Bsp. Gehen, rhythmische Schreibbewegung  rhythmische Bewegungsmuster mit geringer kinematischer Variabilität. Vereinen Aspekte reflektorischer und willkürlicher Bewegungen. Anders als bei Reflexen können sie in der Dauer verändert werden. Viele dieser Bewegungsfolgen werden als Bewegungsmuster frühzeitig erlernt oder sind in Hirnstamm und Basalganglien in Form von Bewegungsschablonen bereits angelegt. Durch kortikalen Input werden Rhythmusgeneratoren im Rückenmark und im Hirnstamm angeworfen, die dann selbstständig efferente motorische Signale generieren. 


Willkürliche Handlungen: Bsp. gezielter Tritt gegen den Ball, Zeigen, Sprechen. Erfordert die meiste Aufmerksamkeit. Beinhalten häufig auch Anteile zyklischer oder reflektorischer Bewegungen. Sie sind zielgerichtet und unterliegen entweder ständiger sensorischer Kontrolle, Rückkopplung und Korrektur oder sind durch ein hohes Maß an Übung präzise erlernt. Diese Bewegungen können durch Üben in willkürliche, zyklische Muster überführt werden. Ausgelöst werden sie durch die Aktivierung der sensomotorischen Areale im Neokortex

Bewegungswissenschaften

Wie werden Bewegungen beurteilt?

 Morphologischer, ganzheitlicher Ansatz: Selbst- Fremdbeobachtung
 Biomechanisch, empirisch-analytischer Ansatz: dimensionsanalytischer Ansatz
 Funktioneller Ansatz: Funktion/ Intention
 Fähigkeitsorientierter Ansatz: differentielle Motorikforschung

Bewegungswissenschaften

Außen – vs. Innenansicht:

Außenansicht (Produktansatz): zentraler Aspekt ist die Bewegung in Ort und Zeit mit ihren
mechanisch und physischen Rahmenbedingungen.
Innenansicht (Prozessansatz): Zentraler Aspekt ist die neuromuskuläre Kontrolle und
Adaption, sowie die biologischen Prozesse, die eine Bewegungsleistung determinieren.
Ausgangspunkt ist der Mensch als wahrnehmendes, denkendes und handelndes Wesen.

Bewegungswissenschaften

Was bedeutet Spinal?

Zur Wirbelsäule, zum Rückenmark gehörend, in diesem Bereich liegende/erfolgend

Bewegungswissenschaften

Was bedeutet Schreitreflex

Wird ein Neugeborenes aufrecht gehalten, schreitet es in der Luft. Es handelt sich bei dieser Bewegung um ein spinal generiertes und von der kortikalen Kontrolle unabhängiges Muster. Mit zunehmendem Alter verschwindet der Bewegungsautomatismus, was den hemmenden Einfluss übergeordneter Zentren anzeigt.

Bewegungswissenschaften

Was bedeutet Rückenmark

Sitz einfacher Bewegungsschemata. Enthält die Strukturen, welche für die Entstehung von Eigen- und Fremdreflexen zuständig sind. Zudem wird hier die Koordination zwischen den beiden Körperseiten organisiert.

Bewegungswissenschaften

Was bedeutet Hirnstamm

Ist Sitz wichtiger das Gleichgewicht und Körperhaltung regulierender Zentren. Er besitzt zwei parallel arbeitende neuronale Systeme, ein mediales und ein laterales, deren Axone auf das Netzt des Vorderhorns projizieren. Das mediale System reguliert den Muskeltonus und kontrolliert die dem Körperstamm nahe gelegene und die Rumpfmuskulatur und spielt eine wichtige Rolle bei der Haltungskontrolle und Gleichgewichtsregulation. Das laterale System projiziert auf körperfernen Muskelgruppen der Gliedmaßen und unterstützt die Willkürmotorik bei Zielbewegungen, besonders von der Hand.

Bewegungswissenschaften

Was bedeutet Kortex

Übernimmt die wichtigsten Funktionen der Willkürsteuerung. Verbunden mit dem Rückenmark durch die Pyramidenbahn. Informationen des primär motorischen Kortex, des prämotorischen, an der Bewegungsplanung beteiligten Cortex und des an der Körperempfindung primär beteiligten somatosensorischen Cortex werden dadurch schnellstmöglich weiter geleitet. Die Kreuzung der Pyramidenbahn auf Höhe des Hirnstamms ist dafür zuständig, dass Bewegungen und sensorische Wahrnehmung einer Körperseite jeweils in der gegenüberliegenden Hirnhälfte repräsentiert sind.

Bewegungswissenschaften

Was bedeutet Kleinhirn und Basalganglien

Besitzen keine direkte Verbindung mit dem Rückenmark. Sie bilden mit dem primär motorischen und sensorischen Kortex und dem Hirnstamm Schleifen, um mit ihnen die Bewegung korrekt zu gestalten. Das Kleinhirn gewährleistet die erforderliche räumliche und zeitliche Präzision. Außerdem ist es am motorischen Lernen beteiligt, indem es absteigende motorische Befehle mit den Bewegungsentwürfen und sensorischen Rückmeldungen der Bewegung vergleicht und Abweichungen zur Korrektur an die kortikalen Regionen und an den Hirnstamm zurück meldet.

Bewegungswissenschaften

Hennemann´sches Rekrutierungsprinzip:

Zu Beginn eines Krafteinsatzes werden vom ZNS zunächst die motorischen Einheiten mit den kleinsten Motoneuronen aufgrund ihrer niedrigen Erregungsschwelle aktiviert. Je nach Beanspruchung werden dann diejenigen ME mit zunehmend höherer Erregungsschwelle dazu geschalten. Sobald eine ME aktiviert wurde, sind alle MF die sie innerviert, aktiviert!

Bewegungswissenschaften

Kraft-Längen-Relation: D

Der Muskel besitzt eine optimale Länge zum Arbeiten, die Ruhelänge. Hier kann am meisten Kraft aufgebracht werden, da am meisten Sarkomere interagieren können. Aktin und Myosin liegen optimal übereinander (größte Menge an Querbrücken möglich). Ist der Muskel zu kurz, hängen die Aktinfilamente übereinander, ist er zu lang, ist der Abstand zwischen Myosin und Aktin zu groß. Mit zunehmender Länge nimmt also die maximale aktive Kraft ab. Die passive Kraft steigt jedoch, da die passiven Strukturen gespannt werden und Kraft aufbauen. Dies ist bis zur passiven Insuffizienz (Gewebe reist) möglich. (Aktive Insuffizienz: Muskel ist zu kurz und kann aktiv nicht mehr arbeiten.)

Bewegungswissenschaften

Kraft-Geschwindigkeitsrelation: 

Hill´sche Kurve. Ist die Kontraktionsgeschwindigkeit hoch, ist die Kraft klein. Mit zunehmendem Kraftanstieg ist eine immer geringere Kontraktionsgeschwindigkeit möglich. Die Leistung wird wiederum aus Kraft und Geschwindigkeit berechnet (P= F x v = F x Weg/Zeit = Arbeit / Zeit)

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