In diesem Artikel

    Gehaltsvergleich: Warum das Thema jeden betrifft

    Hast du dich schon einmal gefragt, ob dein Gehalt fair ist? Mit dieser Frage bist du nicht allein: Viele Berufseinsteiger:innen, Azubis, Studierende und Fachkräfte stehen früher oder später vor dem Thema Gehaltsvergleich. Gerade in Zeiten von Inflation und Fachkräftemangel wird es immer wichtiger, das eigene Gehalt einordnen zu können. Hier geht es nicht nur um Neugier oder Selbstzweifel, sondern auch um handfeste Fragen: Zahlt mein Arbeitgeber ein branchenübliches Gehalt? Bekomme ich das, was in meiner Region üblich ist? Ist das durchschnittliche Gehalt in meinem Job wirklich angemessen – oder muss ich für mehr Wertschätzung kämpfen? Der Gehaltsvergleich ist wie ein Kompass im Arbeitsmarkt: Er hilft dir, deinen Marktwert zu bestimmen und selbstbewusst in Gehaltsverhandlungen zu gehen.

    Wenn du dich mit dem Thema beschäftigst, stehst du vielleicht vor deiner ersten Bewerbungsphase, einer anstehenden Gehaltsverhandlung oder einfach vor der Frage: Was ist meine Arbeit wert? Um diese Fragen fundiert zu beantworten, solltest du wissen, wie Gehälter entstehen, wie ein Gehaltsvergleich funktioniert und warum die Zahlen selten „gerecht“ wirken. In diesem Magazinbeitrag erhältst du einen umfassenden Überblick: von der Erklärung zentraler Begriffe über die wichtigsten Einflussfaktoren bis hin zu Praxistipps zum Einschätzen und Vergleichen deines Gehalts.

    Gehaltsfragen sind normal – und wichtig, denn sie helfen dir, Klarheit über deine beruflichen Möglichkeiten zu gewinnen und deine eigenen Ansprüche zu reflektieren. Lass uns gemeinsam die wichtigsten Grundlagen erarbeiten.

    Was ist ein Gehaltsvergleich? Grundbegriffe und Definitionen

    Der Begriff „Gehaltsvergleich“ meint den systematischen Vergleich von Einkommensdaten, typischerweise innerhalb eines bestimmten Berufs, einer Branche, Region oder Qualifikationsgruppe. Ziel ist es, objektiv nachvollziehen zu können, wie das eigene Gehalt im Vergleich zu anderen ausfällt. Wichtige zentrale Begriffe, die du dabei kennen solltest, sind:

    Durchschnittsgehalt: Das durchschnittliche Gehalt bezeichnet den Mittelwert aller Gehälter in einer bestimmten Gruppe – also beispielsweise aller Ingenieur:innen in Deutschland. Dabei wird meist das Bruttogehalt betrachtet, also das Einkommen vor Steuern und Sozialabgaben. Aktuell liegt das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt für Vollzeitbeschäftigte in Deutschland laut Statistischem Bundesamt bei etwa 4.634 Euro (April 2024). Beachte: Viele verdienen weniger, einige deutlich mehr – deshalb ist der Durchschnitt allein nicht immer aussagekräftig (Quelle).

    Mediangehalt: Oft liest man vom „Mediangehalt“. Das ist der Wert, bei dem die Hälfte aller Menschen mehr verdient, die andere Hälfte weniger. Dieser Wert ist häufig niedriger als der Durchschnitt, vor allem wenn einzelne sehr hohe Gehälter im Durchschnitt „nach oben ziehen“. Das mittlere Bruttogehalt lag 2024 in Deutschland beispielsweise bei 3.978 Euro (Quelle).

    Gehaltsrechner online: Ein Gehaltsrechner online ist ein digitales Werkzeug, mit dem du auf Basis deiner Angaben (Beruf, Alter, Region, Erfahrung etc.) die typische Gehaltsspanne für dein Profil schätzen kannst. Grundlage sind Statistiken, die regelmäßig durch das Statistische Bundesamt oder vergleichbare Stellen erhoben werden. Die Ergebnisse sind Schätzungen – sie helfen dir aber, dich im Vergleich zu anderen realistisch einzuordnen (Statistisches Bundesamt Gehaltsrechner).

    Branchenübliches Gehalt: Als branchenübliches Gehalt bezeichnet man die Gehälter, die für einen bestimmten Beruf in einer Branche gewöhnlich gezahlt werden. Diese Werte entstehen z.B. durch Tarifverträge, Branchenerhebungen oder Erfahrungswerte und können sich von Region zu Region deutlich unterscheiden.

    Gehaltsspanne: Die Gehaltsspanne ist der Bereich zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Gehalt, das in einem Beruf gezahlt wird. Sie zeigt auf, wie unterschiedlich die Bezahlung sein kann – z.B. je nach Erfahrung, Ausbildung oder Unternehmensgröße. Die Gehaltsspanne zu ermitteln, ist wichtig, damit du verstehst, wie viel Wachstumsspielraum du langfristig hast.

    Mit diesen Definitionen im Gepäck kannst du gezielter suchen, vergleichen und bewerten. Die nächsten Abschnitte zeigen dir, wie diese Begriffe im Alltag und auf dem Arbeitsmarkt ineinandergreifen.

    Wie entsteht das durchschnittliche Gehalt? Einflussfaktoren im Überblick

    Beim Thema Gehaltsvergleich reicht ein Blick auf die Durchschnittszahlen oft nicht: Verschiedene Einflussfaktoren sorgen dafür, dass zwei Menschen im gleichen Job sehr unterschiedlich bezahlt werden können. Die wichtigsten Variablen sind:

    Branche: In welchem Wirtschaftszweig du arbeitest, macht häufig den größten Unterschied. So verdient ein:e Ingenieur:in in der Pharmaindustrie oder der Energieversorgung meist deutlich mehr als in der Gastronomie oder im Einzelhandel. Beispiel: 2024 lag das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt in Finanz- und Versicherungsdienstleistungen bei rund 6.200 Euro, während das Gastgewerbe knapp über 3.000 Euro zahlte (Statista-Branchenvergleich).

    Region: In manchen Bundesländern und Städten liegt das Gehaltsniveau erheblich über (z.B. Hessen, Bayern) oder unter (z.B. Mecklenburg-Vorpommern) dem Bundesdurchschnitt. Das Hineinschauen in einen Gehaltsvergleich lohnt sich also doppelt, wenn du einen Ortswechsel planst.

    Ausbildung und Abschluss: Ein abgeschlossener Meistertitel, ein Bachelor oder ein Master eröffnet höhere Gehaltsstufen. Hochschulabsolvent:innen steigen oft mit einem überdurchschnittlichen Gehalt ein, während verschiedene Ausbildungen „nur“ durchschnittlich vergütet werden. Dennoch gibt es zahlreiche gut bezahlte Ausbildungsberufe.

    Berufserfahrung und Alter: Je länger du in deinem Beruf arbeitest, desto besser ist meist dein Gehalt. Viele Arbeitgeber vergüten Beruferfahrung, Verantwortung und Betriebszugehörigkeit mit höheren Gehaltsstufen.

    Unternehmensgröße, Tarifbindung und Position: Große Unternehmen und solche mit Tarifbindung bezahlen erfahrungsgemäß besser. Wer Führungsaufgaben übernimmt, kann schneller die obere Gehaltsgrenze ausschöpfen.

    Diese und andere Faktoren (wie befristete Verträge, Geschlecht, Branche, Unternehmenszugehörigkeit) zusammen ergeben ein individuelles Gehaltsprofil. Es ist wie bei einem Mosaik: Erst das Zusammenspiel vieler Einzelaspekte lässt dich deinen eigenen Wert richtig einschätzen.

    Wie funktioniert ein Gehaltsrechner online?

    Du willst wissen, was andere in deinem Job verdienen – und wie du im Vergleich abschneidest? Dafür gibt es Gehaltsrechner online: Interaktive Tools, die dir auf Basis deiner Angaben einen individuellen Vergleichswert liefern. Das klingt einfach, aber wie funktionieren diese Rechner eigentlich?

    Im Hintergrund dieser Tools stehen große Datensätze aus amtlichen Verdiensterhebungen. In Deutschland beispielsweise befragen das Statistische Bundesamt und die Landesämter jedes Jahr Tausende Unternehmen und Angestellte. Dabei werden nicht nur die Gehälter, sondern auch persönliche Merkmale wie Beruf, Alter, Region, Bildung, Betriebsgröße und Vertragsart erhoben. Diese Parameter liefern – gewichtet und miteinander kombiniert – tagesaktuelle Einschätzungen für den jeweiligen Branchen- oder Berufsfeldvergleich.

    Du gibst also an, was auf deine Person zutrifft (beispielsweise: Sozialversicherungsfachangestellte:r, 29 Jahre, Baden-Württemberg, Bachelorabschluss). Der Gehaltsrechner online schätzt dann, wie hoch das durchschnittliche oder mediangehalt für dein Profil ist. Wichtig zu wissen: Die Ergebnisse liefern Schätzwerte! Nicht alle persönlichen Unterschiede lassen sich erfassen – zum Beispiel Prämien, Besonderheiten in deiner Firma oder persönliche Erfolge. Dennoch ist so ein Tool ein wertvoller Startpunkt für deine Orientierung (Interaktiver Gehaltsrechner).

    Eine solche Prognose ist kein Urteil, sondern eine aktuelle, von Expert:innen geprüfte Orientierungshilfe. So bekommst du einen guten Anhaltspunkt für deine nächste Bewerbung oder Gehaltsverhandlung.

    Gehaltsspanne ermitteln: Was ist möglich, was ist realistisch?

    Wenn du einen Gehaltsvergleich machst, stößt du immer auf die sogenannte Gehaltsspanne. Das ist der Bereich zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Gehalt, das in deinem Beruf gezahlt wird. Wieso ist die Gehaltsspanne so wichtig? Sie zeigt, welche Entwicklungsmöglichkeiten du hast – und hilft dir, deine Erwartung an die Realität anzupassen.

    Die Gehaltsspanne ergibt sich aus unterschiedlichen Qualifikationen, Aufgabenbereichen, Verantwortungsprofilen und Erfahrungsständen. So kann etwa ein Berufseinsteiger:in mit Bachelorabschluss im Marketing bei einem Großunternehmen 3.000 Euro verdienen, während eine erfahrene Marketingmanager:in mit Personalverantwortung in der gleichen Branche auf über 6.000 Euro kommen kann.

    Um deine persönliche Gehaltsspanne zu ermitteln, gehst du am besten wie folgt vor:

    • Informiere dich über Durchschnittsgehälter für deine Position
    • Vergleiche speziell in deiner Branche und Region
    • Betrachte die Entwicklungsmöglichkeiten durch Fortbildungen, Spezialkenntnisse oder Führungsaufgaben
    • Nutze Gehaltsrechner oder Tarifdatenbanken für detaillierte Werte (destatis.de Gehaltsvergleich)

    Merke: Das obere Ende der Gehaltsspanne erreichen meistens Arbeitnehmer:innen mit viel Erfahrung und Verantwortung; das untere Ende bildet oft der Berufseinstieg oder Tätigkeiten mit geringem Anforderungsprofil. Die Streuung innerhalb eines Berufs kann daher groß sein – lass dich also nicht entmutigen, wenn dein Gehalt zunächst am unteren Rand der Spanne liegt.

    Branchenübliches Gehalt: Maßstab und Stolperfallen

    Das branchenübliche Gehalt ist eine wichtige Orientierungshilfe für Gehaltsvergleiche. Doch was bedeutet das überhaupt? Es handelt sich um die Höhe des Gehalts, das in einer bestimmten Branche und für einen bestimmten Beruf allgemein als üblich gilt. Dieser Wert wird beeinflusst durch Tarifverträge, Branchenerhebungen, Nachfrage nach bestimmten Profilen und regionale Besonderheiten.

    Allerdings: Zwei Menschen mit derselben Ausbildung können in verschiedenen Branchen deutlich unterschiedlich verdienen. Beispiel: Ein:e IT-Spezialist:in verdient in der Automobilindustrie oft mehr als in einer kleinen Werbeagentur – trotz ähnlicher Aufgaben. Deshalb ist es immer ratsam, das eigene Gehalt nicht nur mit dem Durchschnitt aller Berufsgruppen zu vergleichen, sondern gezielt nach dem branchenüblichen Gehalt zu suchen. Das macht einen Gehaltsvergleich erst wirklich passend zu deiner Lebenssituation. Aktuelle Branchenübersichten findest du zum Beispiel beim Statistischen Bundesamt (Branchengehälter).

    Beachte beim Gehaltsvergleich: Manche Branchen bieten neben dem Grundgehalt auch viele Extras (wie Boni, Weihnachts- oder Urlaubsgeld), die nicht immer in den Durchschnittszahlen auftauchen. Prüfe also immer, ob der Vergleichs­wert wirklich alle Vorteile umfasst oder nur das reine Bruttogehalt.

    Es lohnt sich, Branche, Region und Aufgabenprofil immer gemeinsam zu betrachten – so näherst du dich deinem realistischen Gehaltsspielraum.

    Praktische Beispiele: Gehaltsvergleich in der Praxis

    Es ist hilfreich, das Thema Gehaltsvergleich an konkreten Beispielen zu sehen. Stell dir vor, zwei Personen mit identischem Abschluss, aber unterschiedlichen Branchen und Regionen starten ins Berufsleben:

    Person A: Studierte Informatiker:in, Berufseinstieg in Frankfurt/Main bei einem Finanzdienstleister, tarifgebunden, Vollzeit. Branchenübliche Monatsgehälter zum Einstieg: ca. 4.300–4.800 Euro brutto. Nach 10 Jahren (mit Führungserfahrung) sind in dieser Branche mehr als 7.000 Euro möglich.

    Person B: Gleicher Abschluss, Berufseinstieg im Mittelstand in Mecklenburg-Vorpommern, IT-Dienstleistungen, nicht tarifgebunden. Einstiegsgehalt: etwa 3.200 Euro brutto, mit Entwicklungspotenzial auf etwa 5.000 Euro nach 10 Jahren.

    Diese Beispiele verdeutlichen: Region, Branche, Größe und Tarifbindung machen einen riesigen Unterschied. Der Gehaltsvergleich soll daher immer individuell angepasst werden – eine einfache Internetzahl reicht nicht!

    Was beeinflusst deinen individuellen Marktwert?

    Der Marktwert ist das, was Arbeitgeber:innen durchschnittlich bereit sind, für deine Qualifikation, Erfahrung und Potenziale zu zahlen. Einfluss haben vor allem:

    • Ausbildung, Abschluss und Weiterbildungen
    • Berufliche Erfahrung und Erfolge
    • Branchenkenntnisse und Spezialisierungen
    • Region und Bundesland
    • Tarifbindung oder individuelle Verträge
    • Betriebsgröße und Unternehmenssektor
    • Soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen (z.B. Fachkräftemangel, Digitalisierung)

    Stell dir deinen Marktwert wie einen „Preis“ auf einem Marktplatz vor: Je gefragter deine Fähigkeiten, desto höher das Angebot, das du verlangen kannst. Wichtig ist, den Marktwert regelmäßig zu überprüfen und im Gespräch mit Arbeitgeber:innen klar artikulieren zu können.

    Gleichberechtigung und Gender Pay Gap: Der Gehaltsvergleich zeigt Unterschiede

    Beim Gehaltsvergleich zeigt sich immer wieder: Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer – trotz vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit. Diese Differenz wird als „Gender Pay Gap“ bezeichnet und erreichte 2024 in Deutschland rund 16 % beim Bruttostundenverdienst (Statista Gender Pay Gap). Die Gründe reichen von unterschiedlichen Branchen- und Berufswahlen, geringerer Teilhabe an Führungspositionen bis zu strukturellen Unterschieden wie Teilzeitquoten.

    Das Bewusstsein für diese Lücke wächst – und mit ihm die Nachfrage nach faireren Vergütungsstrukturen. In einer Gehaltsverhandlung oder beim Einstieg ist der Verweis auf offizielle Vergleichszahlen ein wichtiger Schritt für mehr Gleichberechtigung. Der Gehaltsvergleich ist also auch ein Werkzeug, um strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen und aktiv anzugehen.

    Tipps für deinen persönlichen Gehaltsvergleich

    Egal, ob Berufsstart, Jobwechsel oder Aufstieg: Für einen fundierten Gehaltsvergleich solltest du strategisch vorgehen. Hier sind die wichtigsten Tipps:

    • Nutze offizielle Statistiken (z.B. vom Statistischen Bundesamt) oder seriöse Online-Gehaltsrechner
    • Vergleiche nicht nur deutschlandweit, sondern regional und branchenspezifisch
    • Berücksichtige Aufgabenprofil, Verantwortung und Zusatzleistungen
    • Erkenne Entwicklungsmöglichkeiten über die Zeit (Fortbildung, Aufstieg, Spezialisierung)
    • Mach dich mit den Begriffen Durchschnittsgehalt, Mediangehalt und Gehaltsspanne vertraut
    • Reagiere bei Verhandlungen sachlich, verweise auf Vergleichswerte und trau dich nachzuhaken
    • Sprich offen im Freundes- oder Kolleg:innenkreis über Gehaltsdaten – das baut Unsicherheit ab

    Der Weg zu deinem Wunschgehalt führt über Wissen, Vergleich und Gespräche. Nutze den Gehaltsvergleich, um selbstsicher zu verhandeln oder deinen Berufswunsch zu bewerten.

    Zusammengefasst

    Ob am Anfang der Karriere oder in einer neuen Lebensphase – ein Gehaltsvergleich eröffnet Einblicke in den Arbeitsmarkt und hilft, die eigene Situation zu reflektieren und realistisch einzuschätzen. Du hast gelernt, warum Durchschnittswerte und Gehaltsspannen unterschiedlich ausfallen, was ein branchenübliches Gehalt bedeutet und wie Faktoren wie Region, Ausbildung oder Erfahrung den Lohn bestimmen. Mit Gehaltsrechnern online und amtlichen Statistiken kannst du dir einen transparenten Überblick verschaffen und fundiert argumentieren. Gehalt ist nicht nur eine Zahl, sondern Ausdruck von Ausbildung, Leistung und Marktwert – und ein Hebel für gesellschaftliche Veränderungen wie Gleichberechtigung. Wage den Blick über den Tellerrand: Ein Gehaltsvergleich gibt Sicherheit, Orientierung und stärkt dich beim Verhandeln, Bewerten und Planen deiner beruflichen Zukunft.


    Quellenangaben

    1. Statistisches Bundesamt, Gehaltsvergleich und Gehaltsrechner, (2025-10-15)
    2. Statistisches Bundesamt, Großer Gehaltsrechner für Deutschland, (2025-10-15)
    3. ZDFheute, Gehaltsvergleich: Gehälter in Deutschland im Vergleich, (2025-10-15)
    4. Statista Research Department, Durchschnittsgehalt in Deutschland, (2025-10-15)

    Häufig gestellte Fragen (F.A.Qs)

    Ein Gehaltsvergleich ist der systematische Vergleich von Gehältern in verschiedenen Branchen, Berufen oder Regionen. Damit können Studierende herausfinden, wie viel andere mit ähnlicher Ausbildung oder Berufserfahrung typischerweise verdienen. Das dient als Orientierung, um das eigene Gehalt einzuordnen und sich auf Gehaltsverhandlungen vorzubereiten. Ein Gehaltsvergleich kann online über Gehaltsrechner oder durch Branchenreports erfolgen.

    Um das durchschnittliche Gehalt für einen bestimmten Beruf zu ermitteln, kannst du einen Gehaltsvergleich oder einen Gehaltsrechner online nutzen. Gib dazu Branche, Beruf, Abschluss und Region ein – die Plattform liefert dir dann eine Gehaltsspanne und das durchschnittliche Gehalt für deine Auswahl. Solche Werte helfen dir dabei, realistische Erwartungen für den Berufseinstieg und spätere Verhandlungen zu entwickeln.

    Dein Gehalt ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Dazu zählen Berufsfeld, Branche, Unternehmensgröße, Standort (Region), Abschluss, Berufserfahrung und oft auch Geschlecht. Ein professioneller Gehaltsvergleich berücksichtigt diese Merkmale, indem du sie bei der Suche angibst. Für den gleichen Job kann z. B. in großen Unternehmen oder in Großstädten ein höheres durchschnittliches Gehalt gezahlt werden als in kleineren Städten oder Betrieben.

    Ein Gehaltsrechner online hilft dir, das branchenübliche Gehalt für deine Qualifikationen zu berechnen. Du gibst relevante Daten wie Beruf, Branche, Abschluss, Erfahrung, Arbeitsort und Position ein. Der Rechner liefert dir eine Gehaltsspanne und zeigt, wo dein aktuelles oder angestrebtes Gehalt im Vergleich zum Durchschnitt liegt. Das unterstützt dich dabei, eine fundierte Entscheidung für Bewerbungen oder Gehaltsverhandlungen zu treffen.

    Gehaltsvergleiche zeigen oft eine Gehaltsspanne, weil das tatsächliche Einkommen stark von individuellen Faktoren wie Qualifikation, Erfahrung, Unternehmensgröße und Standort abhängt. Innerhalb dieser Spanne kannst du einschätzen, wo du mit deiner Situation liegst – Berufseinsteiger finden sich eher am unteren, erfahrene Fachkräfte am oberen Rand. Die Gehaltsspanne macht den Vergleich realistischer und transparenter.

    Ein Gehaltsvergleich bietet sich an, wenn du dich bewerben willst, Gehaltsverhandlungen anstehen oder du einfach wissen möchtest, wo dein Gehalt im Vergleich zum branchenüblichen Gehalt liegt. Damit kannst du fundierter argumentieren, unrealistische Vorstellungen vermeiden und dich fair positionieren. Auch zur Karriereplanung lohnt es sich, regelmäßig die Gehaltsentwicklung in deinem Berufsfeld zu beobachten.

    Ja, es gibt deutliche regionale Unterschiede beim durchschnittlichen Gehalt in Deutschland. In Großstädten oder wirtschaftlichen Zentren ist das Einkommen meist höher als in ländlichen Regionen. Ein guter Gehaltsvergleich ermöglicht das Filtern nach Bundesland oder Stadt, sodass du die Gehaltsspanne passgenau für deinen angestrebten Arbeitsort anzeigen lassen kannst.

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    Gabriel Freitas

    AI Engineer

    Gabriel Freitas ist AI Engineer mit solider Erfahrung in Softwareentwicklung, maschinellen Lernalgorithmen und generativer KI, einschließlich Anwendungen großer Sprachmodelle (LLMs). Er hat Elektrotechnik an der Universität von São Paulo studiert und macht aktuell seinen MSc in Computertechnik an der Universität von Campinas mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen. Gabriel hat einen starken Hintergrund in Software-Engineering und hat an Projekten zu Computer Vision, Embedded AI und LLM-Anwendungen gearbeitet.

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