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Datenschutzrecht und IT-Sicherheit im Bereich Compliance mit KI

Laut Katalog dauert der Kurs 1–3 Monate und kostet 5.000–10.000 €. Du lernst im Blended Learning. Anbieter ist GrandEdu GmbH.

brutto im Monat, Vollzeit, inkl. anteiliger Sonderzahlungen, als Datenschutz­beauftragter bundesweit
5.554 €
6.204 €
6.934 €
Untere 25 %
verdienen bis
Die Mitte
Median
Obere 25 %
verdienen ab

Achse beginnt bei 5.000 €

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01 · Der Kurs

Der Kurs läuft mit 4 Terminen an 4 Orten

Auf einen Blick

LERNUMFANG
1–3 Monate
KATALOGPREIS
5.000–10.000 €
LERNORT
Herford
NÄCHSTER START
05.10.2026
LERNFORM
Blended Learning

Passt der Kurs zu dir?

  1. 1
    Verständnis für Rechtstexte, weil du DSGVO, BDSG und Fachgesetze auf echte Abläufe wie Bewerbungsverfahren oder Kundendatenbanken anwendest.
  2. 2
    Für die Rolle als Datenschutzbeauftragte/r Grundkenntnisse in IT oder Datenverarbeitung, die Arbeitgebende laut BERUFENET häufig erwarten.
  3. 3
    Kläre mit deinem Arbeitgeber, ob deine übrigen Aufgaben einen Interessenkonflikt mit der Rolle als Datenschutzbeauftragte/r erzeugen, den die DSGVO ausschließt.

Das lernst du

  • Die "Masterclass: Datenschutzrecht und IT-Sicherheit für Mitarbeiter im Bereich Compliance mit KI" vermittelt praxisnah, wie Datenschutzanforderungen und Informations­sicherheitsmaßnahmen in Organisationen gemeinsam umgesetzt werden, um Compliance-Pflichten zuverlässig zu erfüllen. Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende im Compliance-Umfeld, an Datenschutz- und Informations­sicherheitsunterstützung, an Schnittstellenrollen zwischen Fachbereichen, IT und Management sowie an Personen, die Prozesse, Richtlinien und Nachweise verantworten oder vorbereiten. Ziel ist es, Datenschutzrecht nicht isoliert zu betrachten, sondern mit IT-Sicherheit, Risiko- und Kontrolllogik zu verbinden - und KI als Werkzeug zu nutzen, um Dokumentation, Prüfprozesse und Kommunikation effizienter und strukturierter zu gestalten, ohne die rechtlichen und organisatorischen Anforderungen zu verletzen.
  • Zu Beginn werden die Grundlagen des Datenschutzrechts im Compliance-Kontext systematisch aufgebaut. Teilnehmende lernen, welche datenschutzrechtlichen Prinzipien und Pflichten in der Praxis besonders relevant sind, wie personenbezogene Daten im Unternehmens- und Verwaltungsumfeld klassifiziert werden und welche Rollen und Verantwortlichkeiten (z. B. Verantwortliche, Auftragsverarbeiter, interne Zuständigkeiten) entstehen. Vermittelt wird, wie Rechtmäßigkeit, Zweckbindung, Datenminimierung, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit als Compliance-Anforderungen in Prozesse übersetzt werden - etwa in der Vorgangsbearbeitung, in HR- und Kundenprozessen, im Dokumentenmanagement, in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern oder bei der Nutzung digitaler Tools. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rechenschaftspflicht: Teilnehmende lernen, wie Datenschutz-Compliance nachweisbar gemacht wird und welche Dokumentationen und Kontrollen dafür entscheidend sind.
  • Darauf aufbauend wird die IT-Sicherheit als zentraler Bestandteil der Compliance-Praxis behandelt. Teilnehmende lernen, welche Schutzprinzipien (Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit) im Alltag maßgeblich sind und wie sich typische Bedrohungen und Schwachstellen in Organisationen äußern - von Phishing und Social Engineering über unsichere Berechtigungen bis hin zu Datenabflüssen und Fehlkonfigurationen. Es wird vermittelt, wie technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) in der Praxis aufgebaut werden, wie Zugriffskonzepte und Rollenmodelle funktionieren, warum Patch- und Update-Prozesse relevant sind und wie sich sichere Ablage-, Freigabe- und Archivierungsregeln in Teams etablieren lassen. Teilnehmende lernen außerdem, wie Sicherheitsmaßnahmen nicht nur technisch bewertet, sondern auch als Compliance-Kontrollen dokumentiert und in Richtlinien sowie Arbeitsanweisungen überführt werden.
  • Ein zentraler Kursbereich ist die Verzahnung von Datenschutzrecht, IT-Sicherheit und Compliance-Steuerung. Teilnehmende lernen, wie man Risiken systematisch identifiziert, bewertet und mit geeigneten Maßnahmen reduziert, wie Kontrollen in Prozessen verankert werden und wie man Nachweise so führt, dass sie auditfähig und gleichzeitig alltagstauglich sind. Dazu gehören unter anderem das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) als datenschutzrechtliches Kontrollinstrument, Auftragsverarbeitung (AVV) und Dienstleistersteuerung, Lösch- und Aufbewahrungsprozesse, Berechtigungsmanagement sowie Schulungs- und Awareness-Maßnahmen. Außerdem wird vermittelt, wie Betroffenenrechte und Auskunftsprozesse organisatorisch abgesichert werden, wie Datenpannen strukturiert behandelt werden und welche Abläufe für Meldung, Bewertung und Dokumentation erforderlich sind. Auch Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) werden in der Logik des Compliance-Managements eingeordnet: wann sie notwendig sind, wie Risiken beschrieben werden und wie Maßnahmen in kontrollierbare Prozessschritte überführt werden.
  • Ein besonderes Merkmal dieser Masterclass ist der Einsatz von KI zur Unterstützung von Compliance-Arbeit. Teilnehmende lernen, wie KI-Tools genutzt werden können, um Richtlinienentwürfe, Checklisten, Prozessbeschreibungen und Dokumentationsbausteine schneller zu erstellen, Audits und Kontrollen vorzubereiten oder komplexe Inhalte verständlich zusammenzufassen. Beispiele sind die KI-gestützte Strukturierung eines VVT, die Vorbereitung von AVV-Prüffragen, das Erstellen von TOM-Übersichten, die Ausarbeitung von Incident-Response-Texten oder die Entwicklung von Awareness-Materialien. Gleichzeitig wird sehr klar vermittelt, wie KI sicher und compliant eingesetzt wird: Teilnehmende lernen, welche Inhalte nicht in KI-Systeme eingegeben werden dürfen, wie man mit sensiblen Daten arbeitet, wie Anonymisierung und abstrahierte Fallbeschreibungen eingesetzt werden und wie KI-Ergebnisse kritisch geprüft, plausibilisiert und dokumentiert werden. Ein Schwerpunkt liegt auf sicherem Prompting, damit KI-Ausgaben nachvollziehbar bleiben und keine falschen Rechtsbehauptungen oder unzulässigen Empfehlungen entstehen. Auch die Grenzen von KI (z. B. Halluzinationen, fehlender Kontext, unklare Quellenlage) werden behandelt, damit KI als Assistenz eingesetzt wird und nicht als Ersatz für rechtliche Bewertung oder Verantwortlichkeit.
  • Die Masterclass ist praxisorientiert aufgebaut und arbeitet mit typischen Compliance-Szenarien, etwa Einführung neuer Software, Cloud-Nutzung, Dienstleisterwechsel, Berechtigungsanpassungen, Aufbewahrung und Löschung, Bearbeitung von Auskunftsersuchen oder Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Teilnehmende üben, Anforderungen in konkrete Maßnahmen zu übersetzen, Kontrollen und Nachweise aufzubauen und Prozesse so zu gestalten, dass Datenschutz und IT-Sicherheit nicht parallel nebeneinander laufen, sondern als integriertes Compliance-System funktionieren. Am Ende verfügen die Teilnehmenden über ein fundiertes Verständnis von Datenschutzrecht und IT-Sicherheit im Compliance-Kontext, können Risiken und Maßnahmen strukturiert steuern und KI gezielt einsetzen, um Dokumentation, Prüfprozesse und Kommunikation effizienter, konsistenter und auditfähig zu gestalten.

Der Kurs

Ablauf, Termine und Lernort

  1. 1

    Herford

    05.10.2026 · Blended Learning · Vollzeit · 1–3 Monate · 5.000–10.000 €

  2. 2

    Düsseldorf

    05.10.2026 · Blended Learning · Vollzeit · 1–3 Monate · 5.000–10.000 €

  3. 3

    Berlin

    05.10.2026 · Blended Learning · Vollzeit · 1–3 Monate · 5.000–10.000 €

  4. 4

    Köln

    05.10.2026 · Blended Learning · Vollzeit · 1–3 Monate · 5.000–10.000 €

02 · Kosten & Förderung

Kursgebühr 5.000–10.000 €, mit bewilligtem Bildungsgutschein 0 €

Dieser Kurs ist im Katalog als förderfähig gekennzeichnet.

03 · Gehalt

Datenschutz­beauftragter Gehalt: 6.204 € in der Mitte bundesweit

Die mittlere Hälfte verdient 5.554 € bis 6.934 € brutto im Monat in Vollzeit.

Brutto im Monat

Mitte und Viertel bundesweit

Mindestlohn bei 40 Wochenstunden2.409 €/Monat
gesetzliche Untergrenze
Unteres Viertel bundesweit5.554 €/Monat
ein Viertel verdient weniger
Mitte aller Vollzeitbeschäftigten bundesweit6.204 €/Monat
Median, inkl. Sonderzahlungen
Oberes Viertel bundesweit6.934 €/Monat
ein Viertel verdient mehr

3 Schritte vom Kurs in den Beruf

  1. 1

    Die Benennungspflicht im Betrieb erfüllen

    Nach § 38 BDSG braucht ein Unternehmen eine/n Datenschutzbeauftragte/n, wenn es regelmäßig mindestens zwanzig Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt. Mit der Fachkunde kannst du diese Aufgabe intern übernehmen. Beispiel: Ein ambulanter Pflegedienst benennt eine Verwaltungskraft nach dem Fachkundekurs zur internen Datenschutzbeauftragten.

  2. 2

    Die geschützte Stellung kennen

    Die DSGVO bestimmt, dass Datenschutzbeauftragte bei ihren Aufgaben keine Weisungen erhalten, wegen der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht abberufen oder benachteiligt werden und direkt der höchsten Managementebene berichten. Ist die Benennung Pflicht, schützt § 6 Abs. 4 BDSG über § 38 Abs. 2 BDSG zusätzlich vor einer ordentlichen Kündigung. Beispiel: Du meldest der Geschäftsführung direkt, dass ein neues Bewerbertool Daten länger speichert als vorgesehen.

  3. 3

    Datenschutz in KI und Apps einbauen

    Kurse wie KI und Datenschutz oder datenschutzkonforme iOS-Apps mit Swift zeigen, wie du Datenminimierung und Datenschutz durch Technikgestaltung in Projekten umsetzt. Du prüfst, welche Daten ein KI-Werkzeug oder eine App tatsächlich braucht. Beispiel: Du entscheidest mit dem Entwicklerteam, dass die App den Standort nur während der Nutzung abfragt.

04 · Anbieter

GrandEdu GmbH: 565 Kurse mit aktuellem Termin an 31 Orten

565Kurse mit aktuellem Termin
31Angebotsorte

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05 · Jobs

Jobs bundesweit: 509 offene Stellen in 45 Tagen

Arbeitsmarkt

Datenschutzbeauftragter bundesweit in Zahlen

OFFENE STELLEN509bundesweit, letzte 45 Tage
BESETZUNG63 Tageim Schnitt bis besetzt
ENGPASSmöglichunter Beobachtung

Nutze diese Orientierung für deinen Kursvergleich: Markiere in drei bis fünf Stellenanzeigen die wiederkehrenden Anforderungen.

  • Ein Kurs mit Praxis, dem passenden Nachweis und einem realistischen Zugang zur Zielrolle ist aussagekräftiger als ein allgemeines Versprechen guter Jobchancen.

06 · Kurse

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Redaktion StudySmarter WeiterbildungAktualisiert am 01.10.2026 · So rechnen wir