Inhaltsverzeichnis ▼
- Wann sind die Sommerferien Niedersachsen 2026?
- Sommerferien Niedersachsen 2026 im Detail
- Sommerferien Niedersachsen bis 2030
- Besonderheiten der niedersächsischen Sommerferien
- Reisen in den Sommerferien Niedersachsen
- Aktivitäten und Ausflugsziele
- Lernen in den Sommerferien: wann es Sinn macht
- Ferienjob in den Sommerferien
- Häufige Fragen
Wann sind die Sommerferien Niedersachsen 2026?
Die Sommerferien Niedersachsen 2026 beginnen am Donnerstag, 2. Juli 2026 und enden am Mittwoch, 12. August 2026. Damit haben Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sechs volle Wochen frei. Der letzte Schultag vor den Ferien ist Mittwoch, 1. Juli 2026, der erste Schultag im neuen Schuljahr 2026/2027 ist Donnerstag, 13. August 2026.
Die meisten Eltern, die jetzt auf diese Seite kommen, wollen zwei Dinge gleichzeitig wissen: das exakte Start- und Enddatum für die Familienkalender-Eintragung und einen Plan für die sechs Wochen dazwischen. Beides finden Sie hier kompakt. Die Termine sind verbindlich vom Niedersächsischen Kultusministerium festgelegt, gelten für alle staatlichen allgemeinbildenden Schulen und sind die Grundlage für Reiseplanung, Ferienlager-Anmeldung und Brückentags-Strategie.
Am Mittwoch, 1. Juli 2026 klingelt zum letzten Mal die Schulglocke vor sechs schulfreien Wochen. In den letzten Schulwochen absolvieren die niedersächsischen Schulen die letzten Klassenarbeiten, Wandertage und Zeugnisausgabe. Rund 820.000 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen starten Anfang Juli gleichzeitig in den Sommer, das macht das Land zu einem der bevölkerungsreichsten Ferienbundesländer dieser Phase.
Wenn Sie sofort planen wollen: springen Sie zum Reisen-Abschnitt für die wichtigsten Sommer-Ziele in Niedersachsen, zum Aktivitäten-Block für Familienausflüge im Land oder zum Lernabschnitt für die letzte Ferienwoche.
Wie sehen die Sommerferien Niedersachsen 2026 im Detail aus?
Die Sommerferien 2026 starten in Niedersachsen am Donnerstag, 2. Juli und enden am Mittwoch, 12. August. Das ergibt 42 Ferientage plus die eingerahmten Wochenenden, also rund 45 zusammenhängende schulfreie Tage. Mit dem Brückentag am Freitag, 13. August wäre sogar ein Sommerblock von 46 Tagen möglich, allerdings beginnt da bereits das neue Schuljahr.
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eckdaten der Sommerferien 2026 chronologisch. Sie ist die Basis für alle weiteren Planungen: Reisebuchung, Ferienlager-Anmeldung, Großeltern-Logistik und der Termin für die Einschulung der Erstklässler.
| Etappe | Datum | Wochentag | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Letzter Schultag | 01.07.2026 | Mittwoch | Zeugnisausgabe an den meisten Schulen |
| Erster Ferientag | 02.07.2026 | Donnerstag | Offizieller Beginn Sommerferien |
| Erster Sommerferien-Sonntag | 05.07.2026 | Sonntag | Hauptreisetag, Stau-Warnung A1, A2, A7 |
| Halbzeit | 22.07.2026 | Mittwoch | Drei Wochen Ferien geschafft, drei zu Ende |
| Letzter Ferientag | 12.08.2026 | Mittwoch | Ende der Sommerferien Niedersachsen |
| Erster Schultag 2026/27 | 13.08.2026 | Donnerstag | Schulstart, Einschulung meist Sa, 15.08. |
Die Einschulung der ABC-Schützen findet in Niedersachsen traditionell am ersten Samstag nach Schulstart statt, also voraussichtlich am Samstag, 15. August 2026. Die genauen Uhrzeiten und Programme legt jede Grundschule individuell fest. Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei der zuständigen Schule.
Wann startet das neue Schuljahr in Niedersachsen?
Das Schuljahr 2026/2027 in Niedersachsen beginnt am Donnerstag, 13. August 2026, also direkt im Anschluss an die Sommerferien. Der erste Schultag ist in der Regel ein verkürzter Tag mit Begrüßung durch die Klassenleitung und ohne benoteten Unterricht. Für Erstklässler bleibt es bei einem feierlichen Einschulungs-Samstag am 15. August. Wer aus einem anderen Bundesland nach Niedersachsen zieht, sollte die Schulanmeldung mindestens zwei Wochen vor Schulstart abgeschlossen haben.
Welche Sommerferien-Termine gelten in Niedersachsen bis 2030?
Die Sommerferien Niedersachsen sind vom Kultusministerium bis zum Schuljahr 2030/2031 verbindlich festgelegt. Wegen des rotierenden Ferienkalenders der Kultusministerkonferenz wechselt die Lage jedes Jahr. In den nächsten fünf Sommern liegt der Start zwischen dem 2. Juli (2026, frühe Lage) und dem 20. Juli (2028, späte Lage). Ein Blick auf alle fünf Jahre lohnt sich für mehrjährige Reisepläne.
Sommerferien Niedersachsen alle Jahre im Überblick
| Schuljahr | Beginn | Ende | Dauer |
|---|---|---|---|
| 2025/2026 (vergangen) | Do, 03.07.2025 | Mi, 13.08.2025 | 6 Wochen |
| 2026/2027 | Do, 02.07.2026 | Mi, 12.08.2026 | 6 Wochen |
| 2027/2028 | Do, 08.07.2027 | Mi, 18.08.2027 | 6 Wochen |
| 2028/2029 | Do, 20.07.2028 | Mi, 30.08.2028 | 6 Wochen |
| 2029/2030 | Do, 19.07.2029 | Mi, 29.08.2029 | 6 Wochen |
| 2030/2031 | Do, 11.07.2030 | Mi, 21.08.2030 | 6 Wochen |
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium (mk.niedersachsen.de). Termine gelten für alle staatlichen allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen. Berufsbildende Schulen sowie private und kirchliche Schulen können abweichen, im Zweifel beim Schulträger nachfragen.
Wer drei oder mehr Sommerurlaubs-Buchungen plant, etwa für Klassenfahrten, Großeltern-Logistik oder eine geplante Hochzeit, gewinnt Klarheit über fünf Jahre voraus. Besonders die späte Lage 2028 (bis Ende August) ist ungewöhnlich und sollte früh markiert werden, weil sie Hochzeitstermine und Sommerferien-Reisen aller anderen Bundesländer überlappt.
Was macht die Sommerferien Niedersachsen besonders?
Niedersachsen liegt im rotierenden Sommerferien-System der Kultusministerkonferenz und wechselt deshalb jedes Jahr die Ferienlage. Auffällig ist die meist mittlere Lage zwischen frühem Hamburg/NRW und spätem Bayern. Als Ausgleich für relativ kurze Sommerferien-Vorlaufzeit hat Niedersachsen zwei volle Wochen Herbstferien, deutlich länger als die meisten anderen Bundesländer.
Wer den niedersächsischen Ferienkalender mit dem benachbarter Bundesländer vergleicht, merkt schnell drei Eigenheiten.
Rotierende Sommerferien, keine fixe Lage
Niedersachsen ist eines von 14 Bundesländern im Rotationssystem der Kultusministerkonferenz. Das System wurde 1964 eingeführt, um Staus auf den Autobahnen zu reduzieren und die Hochsaison im Tourismus über mehrere Wochen zu verteilen. Bayern und Baden-Württemberg sind nicht im System, ihre Sommerferien starten regelmäßig erst Anfang August. In Niedersachsen wandert der Sommerferien-Start zwischen Anfang Juli und Mitte Juli, das Ende entsprechend zwischen Mitte August und Ende August. Für Familien bedeutet das: Reiseziele und Buchungstermine müssen Jahr für Jahr neu kalibriert werden.
Mittlere Lage als Reise-Vorteil
Die meisten Sommerferien-Jahre in Niedersachsen liegen im mittleren Bereich der Bundesländer-Rotation. Das ist für Reiseplanung gleich aus mehreren Gründen attraktiv: Im Vergleich zu Bayern (späte Sommerferien) sind die Mittelmeer-Preise in der ersten Juli-Hälfte oft 15 bis 25 Prozent niedriger. Im Vergleich zu NRW oder Hamburg (frühe Sommerferien) sind die Nordsee-Inseln in der niedersächsischen Hauptferienzeit zwar voll, aber das Wetter ist statistisch stabiler. Die mittlere Lage ist ein leiser Pluspunkt für Familien, die Wert auf Preisflexibilität legen.
Lange Herbstferien als Kompensation
Niedersachsen hat als eines von wenigen Bundesländern zwei volle Wochen Herbstferien. 2026 liegen sie vom 12. Oktober bis 24. Oktober. Das ist deutlich mehr als in NRW (eine Woche), Hamburg (zwei Wochen, aber kürzere Lage) oder Bayern (eine Woche Allerheiligen). Familien, die in den Sommerferien wegen Berufstätigkeit nicht weit reisen können, finden im Herbst eine zweite Hauptreisefenster. Beliebte Ziele: Spätsommer in Italien, Wandern im Sauerland, Kurztrips nach Skandinavien.
Der 31. Oktober ist seit 2018 in Niedersachsen ein gesetzlicher Feiertag und fällt 2026 auf einen Samstag, also leider ohne Brückentag-Effekt. 2027 liegt er auf einem Sonntag, 2028 auf einem Dienstag, was den Herbsturlaub zu einer attraktiven Brückentage-Konstellation macht.
Wohin lohnt sich Reisen in den Sommerferien Niedersachsen?
Niedersachsen selbst gehört zu den vielseitigsten Sommer-Bundesländern: Nordsee-Inseln, Lüneburger Heide, Harz und Weserbergland liegen alle innerhalb von zwei Autostunden Hannover. Wer im Land bleibt, spart Anreise und vermeidet Hochsaison-Aufschläge im Ausland. Eine Sechs-Wochen-Reisestrategie: zwei Wochen Nordsee, eine Woche Harz, eine Woche Heide, zwei Wochen entspannte Daheim-Zeit mit Tagesausflügen.
Die geographische Vielfalt Niedersachsens ist sein größter Sommerferien-Vorteil. Von Hannover aus erreichen Familien in höchstens zwei Stunden Fahrt Meer, Mittelgebirge und Heidelandschaft. Hier die vier Reise-Cluster, sortiert nach Familien-Tauglichkeit.
Nordsee-Inseln und Festlandsküste
Die ostfriesischen Inseln Norderney, Juist, Borkum, Langeoog, Baltrum, Spiekeroog und Wangerooge sind die unangefochtenen Sommerferien-Klassiker Niedersachsens. Vorteile: autofreie Inseln (außer Borkum und Norderney), kilometerlange Sandstrände, Wattenmeer-Welterbe, sichere Bade-Bedingungen. Nachteile: Hochsaison-Preise (eine Woche Ferienwohnung ab 700 € für vier Personen), Fähren oft Wochen im Voraus ausgebucht. Wer die Inseln nicht stemmt, findet Alternativen am Festland: Cuxhaven, Bensersiel, Dornumersiel oder das Land Wursten. Letzteres bietet ähnlich gutes Wattenmeer ohne Insel-Aufschlag.
Lüneburger Heide
Die Heide blüht traditionell von Anfang August bis Mitte September, also genau in den letzten zwei Sommerferien-Wochen 2026. Das ist ein perfekter Familien-Ausflug zum Wochenende: Kutschfahrt durch das Naturschutzgebiet Wilseder Berg, Wandern im Pietzmoor, Besuch der Heidschnucken-Herden. Übernachten in Bispingen, Hermannsburg oder Schneverdingen, zentral und günstig. Tipp: Der Heide-Park in Soltau ist Deutschlands größter Themenpark und gerade in der zweiten Ferienhälfte oft etwas weniger überlaufen als zur Hauptsaison.
Harz und Weserbergland
Der Harz ist das Mittelgebirge Niedersachsens (und Sachsen-Anhalts), ideal für Familien mit Wanderschuhen. Brocken, Hexentanzplatz, Goslar, Bad Harzburg und die Rappbodetalsperre mit Hängebrücke und Megazipline gehören zu den Highlights. Für Kinder besonders attraktiv: die Schmalspurbahn auf den Brocken, Bergwerk Rammelsberg und der Walderlebnispark Sankt Andreasberg. Das Weserbergland mit Rattenfängerstadt Hameln, Pyrmont und Bad Karlshafen ist kompakter und weniger touristisch, ideal für Familien mit kleineren Kindern.
Bremen-Umland und Oldenburger Münsterland
Wer aus dem Nordwesten Niedersachsens kommt, hat Bremen mit Universum Science Center, Klimahaus Bremerhaven (technisch zwar Bremen, aber direkter Tagesausflug) und Roland-Statue praktisch vor der Haustür. Im Oldenburger Münsterland locken Erlebnisbauernhöfe, das Moor-Erlebnis Goldenstedt und der Stemweder Berg. Diese Region ist die unterschätzte Familien-Ecke Niedersachsens: günstig, mit niedrigeren Übernachtungspreisen als Nordsee oder Harz.
Klassische Stau-Wochenenden in den Sommerferien Niedersachsen 2026: 4./5. Juli (Hauptreisetag Süden), 11./12. Juli (Mittelmeer-Reisestart) und 8./9. August (Rückreise vor Schulstart). Routen mit besonderem Risiko: A1 Richtung Süden, A2 Hannover-Ruhrgebiet, A7 Hamburg-Hannover und A30 Niederlande-Verkehr. ADAC-Stauprognosen rechtzeitig prüfen.
Was unternehmen Familien in den Sommerferien in Niedersachsen?
Niedersachsen bietet ein außergewöhnlich dichtes Netz an Familien-Attraktionen: Serengeti-Park Hodenhagen, Autostadt Wolfsburg, Erlebnis-Zoo Hannover und Schloss Marienburg liegen alle innerhalb von 90 Minuten Fahrt voneinander. Plus die Nordsee-Strände. Wer die Sommerferien ohne weite Reise plant, kommt mit den Tagesausflügen leicht durch sechs Wochen.
Ferienpässe der Kommunen ergänzen die kommerziellen Angebote mit günstigen oder kostenlosen Eintritten. In Hannover gibt es den Ferienpass für 9 Euro mit Gratis-Eintritten in den Zoo, das Sea Life und freie Stadtbahn-Tickets. Ähnliche Modelle bieten Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück und Göttingen. Hier die wichtigsten Aktivitäten-Cluster.
Serengeti-Park Hodenhagen
Größter Safaripark Europas, 1.500 Wildtiere, Auto-Safari und Themen-Achterbahnen. Tagespreis ab 39 € Erwachsene, Kinder ab 32 €. Beste Zeit: Wochentags vormittags, dann sind Tiere aktiv und Wartezeiten kurz.
Autostadt Wolfsburg
Volkswagen-Erlebniswelt mit Auto-Türmen, Mobilitäts-Show und Kinder-Programm Mobi-Versum. Eintritt 18 € Erwachsene, Kinder ab 7 €. Ferienprogramme mit Wissens-Workshops für Schulkinder.
Erlebnis-Zoo Hannover
Themenwelten Yukon Bay, Sambesi und Mullewapp, 2.000 Tiere. Tagespreis 30 € Erwachsene, Kinder ab 18 €. Bei Hannover-Ferienpass deutlich günstiger. Bootsfahrt durch Sambesi für jüngere Kinder besonders beliebt.
Schloss Marienburg
Das Welfen-Schloss bei Pattensen, sehenswert vor allem für familiäre Burgen-Fans. Eintritt 14 € Erwachsene, 9 € Kinder. Tipp: kostenlose Außenbesichtigung mit Picknick im Park und der Aussicht auf das Calenberger Land.
Nordsee-Strände
Norderney, Borkum, Langeoog, Spiekeroog: autofreie Inseln mit langen Sandstränden. Tagestouren ab Cuxhaven oder Norddeich möglich. Kombi mit Wattwanderung und Krabbenkutter-Erlebnistour für Vollprogramm.
Brockenbahn im Harz
Schmalspur-Dampflok auf den Brocken (1.142 m), Fahrt rund 1:40 h. Tickets ab Wernigerode 49 € Erwachsene, 30 € Kinder. Auf dem Brocken: Aussicht auf vier Bundesländer, kleines Museum, kurze Wanderwege.
Ferienbetreuung wenn die Eltern arbeiten
Sechs Wochen Sommerferien plus üblicher Jahresurlaub ergibt für berufstätige Eltern fast immer eine Betreuungslücke. Die häufigsten Lösungen in Niedersachsen:
- Kommunale Ferienprogramme: Hannover-Pass, Braunschweiger Ferienspaß und Oldenburger Ferienprogramm bieten Halbtags- oder Ganztagsbetreuung. Kosten meist 5 bis 25 € pro Tag, viele Plätze sind über das Sozialamt einkommensabhängig kostenfrei.
- Sportvereine und Musikschulen: Trainingscamps in Reiten, Schwimmen, Fußball und Tanz sind in Niedersachsen besonders verbreitet. Anmeldung typischerweise im April. Kosten 80 bis 250 € pro Woche.
- Großeltern: Klassiker, in Niedersachsen häufig zur Nordsee oder in den Harz kombiniert. Plus: oft kostenlos. Minus: nicht überall verfügbar und nicht für jedes Alter passend.
- Private Ferienlager: Anbieter wie Juvigo, Ruf Jugendreisen oder kirchliche Träger (CVJM, KJG) bieten Sommerlager an der Nordsee, im Harz oder am Steinhuder Meer. Preise zwischen 350 € (Standard, eine Woche) und 1.200 € (zwei Wochen Action-Camp).
Wann macht Lernen in den Sommerferien Sinn?
Lernen in den Sommerferien lohnt sich gezielt: 15 bis 30 Minuten täglich in den letzten zwei Wochen helfen, vergessenen Stoff zu festigen und mit weniger Stress ins neue Schuljahr zu starten. Studien zeigen, dass Schüler ohne Sommerferien-Wiederholung bis zu 23 Prozent des Vorjahresstoffs vergessen, der sogenannte "summer learning loss".
Sechs Wochen sind eine lange Zeit ohne aktive Schulrhythmen. Der Vergessens-Effekt ist gut belegt, vor allem in Mathematik und Fremdsprachen. Das ist kein Drama, sondern normales Vergessen. Aber wer entspannt und ohne Lücken ins neue Schuljahr starten möchte, profitiert von einer kompakten Lernroutine in den letzten Tagen vor Schulstart.
Wann ist Sommerferien-Lernen sinnvoll?
Bei drei Konstellationen bringt Lernen in den Sommerferien einen messbaren Hebel:
- Versetzungsgefahr auf dem Zeugnis: Wenn das Endjahreszeugnis kritische Noten zeigt, sind die Sommerferien die letzte Chance vor Wiederholungsprüfungen oder Nachhilfe-Empfehlungen.
- Übergangsklassen (4./5./10./11. Klasse): Wechsel auf die weiterführende Schule oder in die Oberstufe sind sensible Phasen. 30 Minuten Mathematik und Englisch täglich in der letzten Ferienwoche reduzieren Startschwierigkeiten messbar.
- Klausurfächer mit Aufbau-Logik: Mathematik, Latein, Chemie und Physik bauen stark aufeinander auf. Lücken aus dem Vorjahr werden im Folgejahr zu größeren Problemen. Hier zahlt sich Wiederholung am direktesten aus.
Wann nicht lernen?
In den ersten vier Wochen der Sommerferien sind Kinder mental erschöpft. Erzwungenes Lernen in dieser Phase ist kontraproduktiv und kann zu echter Schulverweigerung führen. Auch während einer Hauptreise sollte Lernen pausieren: Erholung ist der eigentliche Hebel, nicht Mehrarbeit.
Was tun mit StudySmarter in den Ferien?
StudySmarter ist eine kostenlose Lern-App mit über 40 Millionen Nutzern weltweit. Die App erstellt automatisch personalisierte Lernpläne, Karteikarten und Übungsaufgaben aus Unterrichtsmaterial. Für die letzten Ferientage besonders nützlich:
- Der Lernplan-Generator, der aus einem hochgeladenen Schulbuch einen täglichen 15-Minuten-Plan erstellt.
- Die KI-generierten Karteikarten für unterwegs am Strand, in der Bahn oder auf der Heimfahrt.
- Die Übungsklausuren für die letzte Ferienwoche als Standortbestimmung vor Schulstart.
Welche Regeln gelten für Ferienjobs in Niedersachsen?
Schülerinnen und Schüler dürfen ab 13 Jahren leichte Tätigkeiten ausüben (etwa Zeitungen austragen, Babysitten), ab 15 Jahren Ferienjobs bis zu 8 Stunden täglich und maximal 4 Wochen im Jahr. Verboten sind Akkordarbeit, Nachtarbeit und gefährliche Tätigkeiten. Niedersachsen folgt dem bundesweiten Jugendarbeitsschutzgesetz, eigene Sonderregeln gibt es nicht.
Sechs Wochen Sommerferien sind für viele Jugendliche die ideale Phase, eigenes Geld zu verdienen. In Niedersachsen sind Ferienjobs in Tourismus (Nordsee-Strände, Heide-Cafés), Landwirtschaft (Erdbeer-Ernte, Spargelhöfe in der zweiten Saisonhälfte) und Logistik (Amazon-Standorte Winsen, Wunstorf, Achim) besonders verbreitet. Die wichtigsten gesetzlichen Eckdaten.
Welche Altersgruppen dürfen was?
| Alter | Erlaubt | Maximale Dauer | Typische Jobs |
|---|---|---|---|
| Unter 13 | Nichts gewerblich | 0 | Höchstens Taschengeld-Hilfen im Familienkreis |
| 13 bis 14 | Leichte Hilfstätigkeiten mit Einverständnis der Eltern | 2 Stunden täglich | Zeitungen austragen, Babysitten, Nachhilfe für Jüngere |
| 15 bis 17 | Ferienjob in fast allen Branchen | 8 Stunden täglich, max. 40 Std/Woche, max. 4 Wochen/Jahr | Gastronomie, Einzelhandel, Lager, Erntehilfe |
| Ab 18 | Alles, aber Schule bleibt Vorrang | Keine Sonderregeln, normale Arbeitszeitgesetze | Vollzeit-Ferienjob in Industrie, Pflege, Bürotätigkeiten |
Verboten auch in den Ferien
Jugendliche unter 18 Jahren dürfen in Niedersachsen wie bundesweit nicht in folgenden Bereichen arbeiten: Akkord- und Fließbandarbeit, Arbeit mit Maschinen ohne ausreichende Sicherung, Arbeit in Spielhallen oder Wettbüros, schweres Heben über 15 kg sowie Nachtarbeit zwischen 20 Uhr und 6 Uhr (Ausnahmen für Gastronomie ab 16: bis 22 Uhr erlaubt).
Was verdient man bei einem Ferienjob?
Der Mindestlohn liegt 2026 in Deutschland bei 13,90 € brutto pro Stunde für Volljährige. Für Jugendliche unter 18 ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt der Mindestlohn nicht zwingend. In der Praxis zahlen Arbeitgeber in Niedersachsen meist zwischen 9 € und 13 € pro Stunde an Ferienjobber. Bei 4 Wochen à 40 Stunden ergibt das ein realistisches Sommer-Einkommen von 1.440 € bis 2.080 €. Steuerlich bleiben Ferienjobs in der Regel steuerfrei, sofern der Gesamtjahresverdienst unter 12.084 € (Grundfreibetrag 2026) bleibt.
Ferienjobs unter 4 Wochen sind in der Regel sozialversicherungsfrei (kurzfristige Beschäftigung). Das Kindergeld bleibt unverändert, solange der Jugendliche unter 25 Jahre alt ist und sich in Ausbildung befindet. Bei längeren Jobs (über 4 Wochen) prüfen Sie die Familienkasse-Regeln gemeinsam mit dem Arbeitgeber.
Häufige Fragen zu den Sommerferien Niedersachsen
Die häufigsten Fragen aus dem letzten Schuljahr, kompakt beantwortet.
Die Sommerferien Niedersachsen 2026 beginnen am Donnerstag, 2. Juli 2026 und enden am Mittwoch, 12. August 2026. Damit haben niedersächsische Schülerinnen und Schüler rund sechs Wochen frei. Niedersachsen liegt damit im mittleren Drittel der bundesweiten Ferien-Rotation, deutlich vor Bayern und Baden-Württemberg, aber später als NRW oder Hamburg.
Die Sommerferien Niedersachsen dauern in der Regel 42 Tage, also genau sechs volle Wochen. Das ist die bundesweit übliche Länge, festgelegt durch die Kultusministerkonferenz. Inklusive der eingerahmten Wochenenden ergibt sich eine zusammenhängende schulfreie Phase von rund 45 Tagen für Familien. Für 2026 konkret: 2. Juli bis 12. August, also 42 Ferientage.
Die Sommerferien Niedersachsen 2027 starten am Donnerstag, 8. Juli 2027 und enden am Mittwoch, 18. August 2027. Sie liegen damit eine Woche später als 2026, weil Niedersachsen wie 13 weitere Bundesländer am rotierenden Ferienkalender der Kultusministerkonferenz teilnimmt. Die Sommerferien 2028 wandern sogar bis zum 20. Juli.
Niedersachsen ist Teil des rotierenden Sommerferien-Systems der Kultusministerkonferenz. 14 Bundesländer tauschen jedes Jahr ihre Ferienlage, damit nicht alle gleichzeitig in den Urlaub fahren. Das soll Staus auf Autobahnen reduzieren und die Hochsaison im Tourismus entzerren. Nur Bayern und Baden-Württemberg sind nicht im Rotationssystem und starten regelmäßig erst Anfang August in den Sommer.
Niedersachsen selbst bietet die beliebtesten Sommer-Ziele Norddeutschlands: die Nordsee-Inseln (Norderney, Juist, Borkum, Langeoog), die Lüneburger Heide zur Heideblüte im August, der Harz mit Brocken und Goslar sowie das Weserbergland. Wer ins Ausland reist, kann von den mittleren Ferienterminen profitieren: Mallorca, Italien und Kroatien sind in der ersten Hälfte der Ferien etwas günstiger als in der bayerischen Spitzenhochsaison.
Familien-Klassiker in Niedersachsen sind der Serengeti-Park Hodenhagen, die Autostadt Wolfsburg, der Erlebnis-Zoo Hannover, das Phaeno Wolfsburg, das Schloss Marienburg sowie die Nordsee-Strände. Viele Kommunen bieten zusätzlich Ferienpässe mit günstigen oder kostenlosen Eintritten an, etwa der Ferienpass Hannover für 9 Euro oder der Braunschweiger Ferienspaß.
Schüler ab 13 Jahren dürfen leichte Tätigkeiten ausüben, etwa Zeitungen austragen oder Babysitten, höchstens 2 Stunden täglich. Ab 15 Jahren ist Ferienjob bis zu 8 Stunden täglich und maximal 4 Wochen im Jahr erlaubt. Verboten bleiben Akkordarbeit, gefährliche Tätigkeiten sowie Arbeit nach 20 Uhr. Niedersachsen folgt dem bundesweiten Jugendarbeitsschutzgesetz.
Das Schuljahr 2026/2027 in Niedersachsen beginnt am Donnerstag, 13. August 2026, direkt im Anschluss an die Sommerferien. Für Erstklässler findet die Einschulung traditionell am ersten Samstag nach Schulstart statt, also voraussichtlich am 15. August 2026. Die genauen Einschulungstermine variieren je nach Schule, deshalb rechtzeitig bei der zuständigen Grundschule erkundigen.