Sommerferien NRW 2026.

Vom 20. Juli bis 1. September 2026 sind in Nordrhein-Westfalen Sommerferien. 6,5 Wochen ohne Schule. Diese Seite zeigt Ihnen die Termine bis 2030, wie Sie reisen, was die Kinder unternehmen und wie der Schul-Restart entspannt gelingt.

SS
Autor StudySmarter Eltern Redaktion
Erstellt 16.06.2026 · Aktualisiert 16.06.2026 · ⭐ 4,7 (2.341 Stimmen)
NRW · Schuljahr 2026/27 · Sommerferien Termine
Ferienstart
20.07. 2026
Sommerferien-Start NRW
FerienstartMo, 20.07.2026
FerienendeDi, 01.09.2026
SchulbeginnMi, 02.09.2026
Dauer6,5 Wochen
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Wann sind die Sommerferien NRW 2026?

Die Sommerferien NRW 2026 beginnen am Montag, 20. Juli 2026 und enden am Dienstag, 1. September 2026. Damit haben Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen rund 6,5 Wochen schulfrei. Das neue Schuljahr 2026/2027 startet im Anschluss am Mittwoch, 2. September 2026.

Die Sommerferien 2026 in NRW starten am Montag, 20. Juli 2026. Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in NRW steht davor die letzte Etappe vor den Ferien an: Klausuren, Zeugnisgespräche, Wandertage und das Sortieren von Schulranzen.

Wenn Sie auf diese Seite gelandet sind, wollen Sie wahrscheinlich drei Dinge gleichzeitig wissen: wann es genau losgeht, wie Sie 6,5 Wochen sinnvoll strukturieren und was Ihr Kind direkt vor dem Schuljahresstart noch tun sollte. Diese Seite beantwortet alle drei Fragen. Wenn Sie eine generelle Übersicht über alle Ferienarten in NRW suchen (Oster-, Pfingst-, Herbst-, Weihnachtsferien), springen Sie auf die Schwester-Page.

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Alle Ferien NRW im Überblick Oster-, Pfingst-, Herbst- und Weihnachtsferien plus Feiertage und Brückentage 2026/2027.
Übersicht →

Wie sehen die Sommerferien NRW 2026 im Detail aus?

Die Sommerferien NRW 2026 dauern exakt 44 Kalendertage und damit länger als die meisten anderen Ferienarten in NRW zusammen. Der erste Ferientag ist ein Montag, der letzte ein Dienstag. Das bedeutet einen weichen Übergang ins neue Schuljahr, das am Mittwoch direkt nach den Ferien startet.

Die folgende Detail-Tabelle zeigt alle wichtigen Eckdaten der Sommerferien NRW 2026 auf einen Blick. Sie ist die wichtigste Planungsgrundlage für Urlaubsbuchung, Betreuungsorganisation und Schulvorbereitung.

EckdatenDatumWochentagDetail
Letzter Schultag17.07.2026FreitagZeugnisausgabe, oft verkürzter Unterricht
Ferienstart20.07.2026MontagErster offizieller Ferientag
Mitte der Ferien10.08.2026MontagStatistische Hochsaison-Spitze
Ferienende01.09.2026DienstagLetzter offizieller Ferientag
Erster Schultag02.09.2026MittwochSchulbeginn 2026/2027
Einschulung03./04.09.2026Do/FrErstklässler-Start in der Regel
Dauer gesamt44 Tage6,5 WochenInklusive sechs Wochenenden
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Einschulung 2026 in NRW

Die Einschulung der Erstklässler in NRW liegt traditionell am Donnerstag oder Freitag der ersten Schulwoche. Für 2026 also voraussichtlich am 3. oder 4. September. Den genauen Termin gibt die Grundschule rechtzeitig bekannt, meist mit dem Einschulungsbrief im April oder Mai.

Was passiert in der letzten Schulwoche vor den Ferien?

Die letzte Woche vor den Sommerferien NRW (13. bis 17. Juli 2026) ist meist eine ruhige Auslauf-Phase. Zeugniskonferenzen liegen schon hinter den Lehrkräften, der Stoff ist abgeschlossen. Häufige Programmpunkte: Wandertag, Sportfest, Klassenrat zum Schuljahresabschluss, gemeinsames Aufräumen der Klassenzimmer. Am letzten Tag, Freitag, 17. Juli 2026, gibt es nach der ersten oder zweiten Stunde die Zeugnisse, anschließend Schulschluss. Berufstätige Eltern müssen ab Nachmittag oft schon Betreuung organisieren.

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Welche Sommerferien-Termine gelten in NRW bis 2030?

Die Sommerferien NRW sind durch die Kultusministerkonferenz bis zum Schuljahr 2029/2030 verbindlich festgelegt. Über die kommenden fünf Sommer ergeben sich insgesamt rund 215 schulfreie Sommerferien-Tage. Die Termine rotieren bewusst, damit kein Bundesland dauerhaft in der Hochsaison liegt.

Anders als Bayern und Baden-Württemberg, die fixe späte Sommerferien haben, nimmt NRW am rotierenden System der 14 Bundesländer teil. Das bedeutet: Mal liegen die Sommerferien sehr früh (Ende Juni), mal mittel (Mitte Juli). Spätestens Anfang August geht es immer los. Die folgende Tabelle zeigt alle Sommerferien NRW von 2026 bis 2030.

SchuljahrBeginnEndeDauerPosition
2025/2026Mo, 20.07.2026Di, 01.09.20266,5 WochenMittelfrüh
2026/2027Mo, 19.07.2027Di, 31.08.20276,5 WochenMittelfrüh
2027/2028Mo, 10.07.2028Di, 22.08.20286,5 WochenFrüh
2028/2029Mo, 02.07.2029Di, 14.08.20296,5 WochenFrüh
2029/2030Mo, 24.06.2030Di, 06.08.20306,5 WochenSehr früh
Sommerferien NRW · 5-Jahres-Übersicht NORDRHEIN-WESTFALEN 25.06. 10.07. 25.07. 10.08. 25.08. 2026 20.07. - 01.09. 2027 19.07. - 31.08. 2028 10.07. - 22.08. 2029 02.07. - 14.08. 2030 24.06. - 06.08. Quelle: Kultusministerkonferenz, verbindliche Ferienkalender NRW.
Sommerferien NRW über fünf Schuljahre. Die Termine wandern jährlich um rund zwei bis drei Wochen.

Auffällig ist die Schwankungsbreite: 2029 starten die Sommerferien NRW Anfang Juli, 2030 sogar schon Ende Juni, während sie 2026 und 2027 erst Mitte bis Ende Juli beginnen. Wer mehrere Schuljahre vorausplant, sollte sich daran orientieren. Eine Hochzeitsfeier oder Familienreise lässt sich oft besser zwei Jahre im Voraus planen, wenn das Datum verbindlich feststeht.

Quelle: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Kultusministerkonferenz. Termine gelten für alle staatlichen Schulen in NRW. Private oder kirchliche Schulen können abweichen, daher beim Schulträger nachfragen.

Was macht die Sommerferien NRW besonders?

NRW hat mit rund 6,5 Wochen die längsten Sommerferien Deutschlands, gleichauf mit den meisten Bundesländern, aber deutlich länger als andere Ferienarten. Anders als Bayern und Baden-Württemberg nimmt NRW am rotierenden Sommerferien-Kalender teil und liegt damit oft im günstigeren Hochsaison-Drittel.

Drei NRW-Spezifika sind für die Planung der Sommerferien relevant.

Frühe Position im Rotationssystem

NRW wechselt sich mit anderen Bundesländern in der Vorlage des Sommerferien-Starts ab. 2026 startet NRW im oberen Drittel, also vor den meisten süddeutschen Bundesländern. Das hat einen handfesten Vorteil: Wenn die NRW-Familien in den ersten Ferienwochen verreisen, treffen sie am Mittelmeer und an Nord- und Ostsee oft noch auf moderate Preise. Sobald Bayern und Baden-Württemberg in die Sommerferien starten (meist Anfang August), explodiert die Hochsaison. NRW-Familien können also den Hochsaison-Peak teilweise umgehen.

Längste Pause des Schuljahres

Mit 6,5 Wochen sind die NRW-Sommerferien fast doppelt so lang wie die Osterferien (2 Wochen) und drei Mal so lang wie die Herbstferien (2 Wochen). Das hat zwei Folgen: Schülerinnen und Schüler bekommen genug echte Erholung, aber Eltern stehen vor einer Betreuungslücke von bis zu 30 Werktagen. Auch der "summer learning loss" (Vergessensquote nach den Ferien) ist nach den Sommerferien am höchsten.

Großräume mit unterschiedlichen Familienmustern

NRW hat das dichteste Schul-Netz Deutschlands mit über 4.500 staatlichen Schulen und 2,5 Millionen Schülerinnen und Schülern. Die Familienmuster im Ruhrgebiet, in Köln-Bonn, im Münsterland und im Sauerland unterscheiden sich deutlich: Stadtfamilien neigen zu Strandurlaub und Städtetrips, Land-Familien öfter zu Verwandtenbesuchen oder Aktivitäten in den NRW-Naturparks. Die Ferienangebote der Kommunen reagieren darauf.

Strategie-Tipp

Wer beruflich an die süddeutschen Sommerferien-Termine gekoppelt ist (etwa weil der Arbeitgeber dort sitzt oder Kunden bedient), bekommt mit NRW-Sommerferien das beste aus beiden Welten: früher in die Ferien starten, später noch nicht in der Hauptsaison-Spitze sein.

Wann reisen NRW-Familien in den Sommerferien?

Rund 62 Prozent der NRW-Familien mit schulpflichtigen Kindern verreisen in den Sommerferien. Beliebteste Reisezeit ist die mittlere Ferienphase (zweite und dritte Ferienwoche), die zugleich die teuerste ist. Wer in der ersten oder letzten Woche reist, spart im Schnitt 18 Prozent.

Die Hochsaison-Preise im Sommer steigen in Deutschland zwischen Mitte Juli und Mitte August um 40 bis 80 Prozent gegenüber der Nebensaison. Wer flexibel ist, kann mit klugem Timing sparen, ohne auf Strand oder Sonne zu verzichten.

Reise-Strategie für NRW-Sommerferien 2026

ReisezeitraumDatum 2026PreisniveauEmpfehlung
Erste Ferienwoche20.-26.07.2026MittelFamilien-Spitze noch verhalten
Mittelphase27.07.-16.08.2026Sehr hochHochsaison, früh buchen
Spätphase17.08.-01.09.2026Mittel-hochSüddeutsche Familien starten, NRW endet
Brücken-Trip Pfingsten/SommerVor 20.07.NiedrigBeste Preise, kein Schulalltag-Stress

Beliebte Sommer-Ziele für NRW-Familien

Drei Reisetypen dominieren bei NRW-Familien im Sommer.

  • Niederlande und belgische Küste: Zandvoort, Egmond aan Zee, Domburg, De Haan. Per Auto in 2 bis 3 Stunden erreichbar, oft günstiger als deutsche Nordseebäder. Für Wochenend- und Wochentrips ideal.
  • Mittelmeer-Klassiker: Mallorca, Türkische Riviera, Kreta. Flughäfen Düsseldorf, Köln-Bonn und Dortmund haben hohe Frequenz, Pauschalpreise stabil zwischen 600 und 1.400 Euro pro Familie und Woche.
  • Deutsche Regionen: Bayerische Alpen, Mecklenburg-Vorpommern, Schwarzwald. Beliebt für Aktivurlaub mit Wandern und Schwimmen. Vorteil: Keine Sprachbarriere, oft kinderfreundlicher als reine Strandziele.
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Hochsaison-Trick

Buchen Sie Mittelmeerziele für die letzte NRW-Ferienwoche (24.08. bis 01.09.2026). In dieser Phase starten Bayern und Baden-Württemberg gerade in die Sommerferien, NRW endet sie. Anbieter geben oft Rabatte für die "Wechselwoche", weil ihre Kundschaft sich neu verteilt. Realistisch sind 10 bis 20 Prozent Ersparnis gegenüber Hochsaison-Preis.

Was unternehmen Familien in den Sommerferien NRW?

NRW bietet als bevölkerungsreichstes Bundesland eine extreme Dichte an familienfreundlichen Ausflugszielen: Freizeitparks, Zoos, Thermen, Strände in den Niederlanden, Museen, Industriekultur und Naturparks. 6,5 Wochen reichen für rund acht Tagesausflüge plus eine Hauptreise plus echte Ruhephasen.

Sechs Aktivitäten-Cluster decken die meisten Familieninteressen ab.

Ferienbetreuung wenn die Eltern arbeiten

6,5 Wochen Sommerferien stellen berufstätige Eltern vor eine Betreuungslücke, die mit Jahresurlaub kaum zu schließen ist. Die häufigsten Lösungen in NRW:

  • Kommunale Ferienpässe: Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bonn und Münster haben eigene Ferienprogramme mit Tagesangeboten zwischen 5 und 25 Euro. Anmeldung typisch ab April.
  • OGS-Ferienbetreuung: Viele NRW-Grundschulen bieten über die Offene Ganztagsschule eine Ferienbetreuung an, häufig drei der sechs Sommer-Wochen abdeckend. Kosten meist 20 bis 50 Euro pro Woche.
  • Sportvereine und Musikschulen: Trainingscamps des FC, BVB, Bayer 04, Sportvereinen und Musikschulen. Tage kompakt strukturiert, oft günstiger als private Ferienlager.
  • Private Ferienlager: Anbieter wie Juvigo, Ruf Reisen oder kirchliche Träger CVJM und KJG. Preise zwischen 350 Euro (eine Woche Standard) und 1.200 Euro (zwei Wochen Sprach- oder Action-Camp).
  • Großeltern und Familiennetzwerk: In ländlichen NRW-Regionen (Sauerland, Eifel, Münsterland) verbreitet, in Großstädten seltener.

Lohnt sich Lernen in den Sommerferien NRW?

Ja, aber nicht in den ganzen 6,5 Wochen. Sinnvoll sind 15 bis 30 Minuten pro Tag in den letzten zwei Ferienwochen, also etwa ab Mitte August 2026. Studien zeigen, dass Schüler ohne Sommerferien-Lernen bis zu 23 Prozent des Vorjahresstoffs vergessen, besonders in Mathematik und Englisch.

Der "summer learning loss" ist gut erforscht und nach den langen Sommerferien NRW am stärksten ausgeprägt. Das ist kein Drama, sondern ein normales Vergessensphänomen, das jeder Mensch erlebt. Aber wer ohne Lernrückstand ins neue Schuljahr starten möchte, hat eine einfache Strategie: kurze, regelmäßige Lerneinheiten in den letzten Ferienwochen.

Wann ist Sommerferien-Lernen in NRW sinnvoll?

  • Schuljahres-Übergang in NRW: Wenn Ihr Kind 2026 von Klasse 4 zu Klasse 5 wechselt, von Klasse 10 in die Oberstufe oder von der Realschule in die gymnasiale Oberstufe, lohnt sich gezieltes Mathematik- und Englisch-Training in den letzten Ferienwochen besonders.
  • Versetzungsgefahr im Zeugnis: Wenn das Zeugnis am 17. Juli 2026 kritische Noten hat, sind die Sommerferien NRW die letzte Phase, um Lücken aufzuholen, bevor das neue Schuljahr startet.
  • Klausurfächer mit Aufbau-Logik: Mathematik, Latein, Chemie und Physik bauen aufeinander auf. Sommerferien-Lücken werden im Folgejahr zu größeren Problemen.
  • Zentralabitur-Phasen: Oberstufenschülerinnen und -schüler in NRW, die im neuen Schuljahr Q1 oder Q2 beginnen, profitieren besonders von einer kompakten Wiederholungs-Phase Ende August.

15-Minuten-Plan für die letzten Ferienwochen

Die einfachste Sommerferien-NRW-Lernstrategie sieht so aus:

  1. Woche 1 bis 4 (20.07. bis 16.08.2026): Bewusste Pause. Kein Schulbuch, keine Karteikarten, keine Apps. Echte Erholung.
  2. Woche 5 (17.08. bis 23.08.2026): Sanfter Einstieg. 15 Minuten pro Tag, idealerweise mit Karteikarten zu vergessenem Vokabular oder Formeln.
  3. Woche 6 (24.08. bis 30.08.2026): Intensiv-Phase. 30 Minuten pro Tag, Fokus auf zwei Fächer mit Aufbau-Logik (oft Mathematik plus Fremdsprache).
  4. Letzte Tage (31.08. bis 01.09.2026): Eine Übungsklausur oder ein Selbsttest als Standortbestimmung. Kein neuer Stoff mehr.

Wann nicht lernen?

In den ersten vier Wochen der Sommerferien NRW (Ende Juli bis Mitte August) sind Kinder mental erschöpft vom Schuljahr. Erzwungenes Lernen in dieser Phase ist kontraproduktiv und kann zu echter Schulverweigerung im neuen Schuljahr führen. Auch im Hochsommer-Urlaub am Strand oder am Pool ist Lernen weder nötig noch sinnvoll. Erholung schlägt Vorbereitung.

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Was dürfen Schüler in den Sommerferien NRW arbeiten?

In NRW gelten die bundesweiten Regeln des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Ab 13 Jahren sind leichte Arbeiten erlaubt, ab 15 Jahren echte Ferienjobs bis zu acht Stunden täglich, maximal vier Wochen pro Jahr. Der gesetzliche Mindestlohn 2026 beträgt 13,90 Euro pro Stunde, gilt aber erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr.

Sommerferien-Jobs sind für viele NRW-Schülerinnen und -Schüler ein erstes Sprungbrett in die Arbeitswelt. Sie geben finanzielle Selbstständigkeit, prägen die Arbeitseinstellung und sind in vielen Berufsgruppen ein Pluspunkt im späteren Lebenslauf. Aber die rechtlichen Regeln sind streng.

Altersgrenzen und Arbeitszeiten

AlterWas erlaubt istStunden pro TagVerdienst typisch
Unter 13 JahreKeine bezahlte Arbeit0Nicht erlaubt
13 bis 14 JahreLeichte Tätigkeiten mit Elternzustimmung (Zeitungen austragen, Babysitten)Max. 2 Stunden6 bis 9 Euro/h
15 bis 17 JahreEchter Ferienjob, max. 4 Wochen pro JahrMax. 8 Stunden, 40/Woche10 bis 13 Euro/h
Ab 18 JahreVolle Arbeitnehmerrechte, MindestlohnWie ErwachseneAb 13,90 Euro/h (Mindestlohn)

Beliebte Sommerferien-Jobs in NRW

  • Einzelhandel und Gastronomie: Kassieren, Regale einräumen, Bedienung. Edeka, Rewe, McDonalds, Burger King. Verdienst ab 10 Euro pro Stunde für 15- bis 17-Jährige.
  • Hilfsjobs in Industrie und Logistik: Amazon-Versandzentren in Werne, Dortmund, Köln. Mindestlohn-nah, häufig nur ab 16 oder 18 Jahren wegen Schichtbetrieb.
  • Babysitten und Nachhilfe: Klassiker, oft auf Empfehlung in der Nachbarschaft. Verdienst zwischen 10 und 18 Euro pro Stunde, steuerfrei wenn unter 256 Euro pro Jahr.
  • Erntehelfer in Münsterland und Niederrhein: Spargel ist im Mai vorbei, aber Erdbeeren, Blaubeeren und Kartoffeln werden im Juli und August geerntet. Akkord-Lohn, körperlich anstrengend.
  • Festival- und Veranstaltungs-Aushilfe: Parookaville, Summer Breeze, Sport-Events. Catering, Garderobe, Aufbau-Helfer. Spannend, aber unregelmäßige Arbeitszeiten.

Steuerregeln für Schüler-Verdienst

Verdienen Schüler in den Sommerferien NRW unter dem jährlichen Grundfreibetrag von 12.084 Euro (Stand 2026), fallen keine Einkommensteuern an. Das ist bei einem 4-Wochen-Ferienjob praktisch nie der Fall. Die meisten Jobs werden als kurzfristige Beschäftigung sozialversicherungsfrei abgerechnet, allerdings müssen Schüler bei Antritt Lohnsteuerkarte oder Steuer-ID vorlegen. Wenn die Eltern Kindergeld beziehen (in der Regel bis 25 Jahre bei Ausbildung oder Studium), ist der Schüler-Verdienst grundsätzlich anrechnungsfrei.

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Wichtig zu wissen

Schüler unter 15 Jahren dürfen während der Schulzeit nicht arbeiten. Die "leichten Tätigkeiten" ab 13 sind streng definiert: keine Akkordarbeit, keine Nachtarbeit, keine Tätigkeiten mit Unfallrisiko. Wer als Eltern dem Kind einen Ferienjob ermöglicht, sollte den Arbeitsvertrag prüfen und auf Einhaltung der Jugendarbeitsschutz-Regeln achten.

Häufige Fragen zu den Sommerferien NRW

Die häufigsten Fragen aus dem letzten Schuljahr, kompakt beantwortet.

Die Sommerferien NRW 2026 starten am Montag, 20. Juli 2026 und enden am Dienstag, 1. September 2026. Damit haben Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen rund 6,5 Wochen Sommerferien. Das neue Schuljahr 2026/2027 beginnt am Mittwoch, 2. September 2026.

Die Sommerferien NRW dauern in der Regel sechs bis sechseinhalb Wochen, deutlich länger als die der meisten anderen Bundesländer im rotierenden System. 2026 sind es exakt 44 Kalendertage, also rund 6,5 Wochen. Hintergrund ist das rotierende Ferienkalender-System der Kultusministerkonferenz, in dem NRW periodisch frühe Sommerferien-Termine erhält.

Das neue Schuljahr 2026/2027 startet in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch, 2. September 2026, direkt im Anschluss an die Sommerferien. Für Erstklässler liegt die Einschulung in NRW traditionell am Donnerstag oder Freitag der ersten Schulwoche, also rund um den 3. oder 4. September 2026. Den genauen Termin gibt die Grundschule mit dem Einschulungsbrief im Frühjahr bekannt.

Nein. 2026 starten Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg vor NRW in die Sommerferien. NRW liegt in der Rotation 2026 etwa im oberen Drittel, deutlich vor Bayern und Baden-Württemberg, die traditionell als letzte starten. Das macht NRW zu einem der Bundesländer mit guten Reisepreisen, weil die süddeutsche Hauptsaison erst gegen Ende der NRW-Ferien einsetzt.

NRW bietet in den Sommerferien Freizeitparks wie Phantasialand (Brühl) und Movie Park (Bottrop), Familienziele wie den Kölner Zoo, die Carolus Therme Aachen, das Ruhrgebiets-Industriekultur-Erbe und Strandtage an der niederländischen Nordsee, die von NRW aus in zwei bis drei Stunden erreichbar ist. Ergänzend gibt es kommunale Ferienpässe in fast allen NRW-Städten mit günstigen Tagesprogrammen ab 5 Euro.

In NRW dürfen Schüler ab 13 Jahren mit Zustimmung der Eltern leichte Arbeiten bis zu zwei Stunden täglich erledigen. Ab 15 Jahren sind in den Sommerferien Ferienjobs mit bis zu acht Stunden täglich und maximal vier Wochen pro Jahr erlaubt. Der Mindestlohn 2026 liegt bei 13,90 Euro pro Stunde, gilt aber erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr verpflichtend. Verdienen Schüler unter dem jährlichen Grundfreibetrag von 12.084 Euro, fallen keine Steuern an.

Die Sommerferien NRW 2027 starten am Montag, 19. Juli 2027 und enden am Dienstag, 31. August 2027. Damit liegen sie nur einen Tag früher als 2026 und gehören in der Rotation der Kultusministerkonferenz erneut zu den früheren Sommerferien-Terminen Deutschlands. Auch 2029 (Start 02.07.) und 2030 (Start 24.06.) wird NRW besonders früh in die Sommerferien starten.

Sinnvoll ist Lernen erst in den letzten zwei Wochen der Sommerferien NRW, also etwa ab Mitte August 2026. In den ersten vier Wochen brauchen Schülerinnen und Schüler mentale Erholung. 15 bis 30 Minuten täglich im letzten Ferien-Drittel reichen aus, um den Sommerferien-Lernverlust zu reduzieren und entspannt ins neue Schuljahr zu starten. Besonders sinnvoll bei Klassen-Übergängen (4./5., 10./11.) und bei Mathematik, Latein oder Naturwissenschaften.

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