Abi-Rechner: deinen Abischnitt berechnen.

Trag deine Gesamtpunktzahl ein und sieh deine Abiturnote sofort. Gerechnet mit der offiziellen KMK-Formel. Kostenlos, ohne Anmeldung. Die Punkte-Noten-Tabelle und alle Erklärungen findest du direkt unter dem Rechner.

SS StudySmarter Eltern Redaktion · Erstellt 18.06.2026 · Aktualisiert 18.06.2026 · Kostenlos, ohne Anmeldung
Dein Abi-Rechner
von 900

Gib die Gesamtpunktzahl von deinem Abiturzeugnis ein. Maximal sind 900 Punkte möglich, ab 300 Punkten hast du bestanden. Der Rechner nutzt die Formel Note = 17/3 minus (Punkte / 180).

Deine Abinote
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Punkte eingeben

Wie wird der Abischnitt berechnet?

Der Abischnitt wird aus der Gesamtpunktzahl (maximal 900) mit einer festen Formel berechnet: Note = 17/3 minus (Punkte geteilt durch 180). Ab 300 Punkten hast du bestanden, 823 Punkte und mehr ergeben eine 1,0. Der Abi-Rechner oben übernimmt die Rechnung automatisch.

Deine Abiturnote entsteht nicht einfach aus dem Durchschnitt deiner Zeugnisnoten, sondern aus einem Punktesystem. Über die gesamte Oberstufe sammelst du Punkte, die am Ende in der sogenannten Gesamtqualifikation zusammenlaufen. Diese setzt sich aus zwei Blöcken zusammen.

Block I: deine Kurshalbjahre

In Block I zählen die Leistungen aus den Kurshalbjahren der Qualifikationsphase, also deine Noten in den belegten Kursen über die letzten Schuljahre. Welche Kurse genau eingebracht werden und wie viele es sind, regelt das jeweilige Bundesland. Block I macht den größeren Teil der Gesamtpunktzahl aus.

Block II: deine Abiturprüfungen

In Block II zählen deine Abiturprüfungen, also in der Regel die schriftlichen und mündlichen Prüfungen in deinen Prüfungsfächern. Die Ergebnisse aus Block I und Block II werden addiert. Zusammen ergeben sie maximal 900 Punkte.

Abinote = 17/3 − (Gesamtpunktzahl / 180)

Diese Formel stammt aus der Abiturvereinbarung der Kultusministerkonferenz und gilt bundesweit. Das Ergebnis wird auf eine Nachkommastelle gebildet, dabei fällt die zweite Dezimalstelle weg und wird nicht aufgerundet. Genau deshalb ergibt schon 823 von 900 Punkten eine glatte 1,0.

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    Gesamtpunktzahl finden. Schau auf deinem Abiturzeugnis oder der Punkteübersicht nach der Summe aus Block I und Block II.
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    Punkte eintragen. Gib die Zahl in den Rechner ein. Gültig ist der Bereich von 300 bis 900 Punkten.
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    Formel anwenden. Der Rechner setzt die Punkte in die KMK-Formel ein und bildet das Ergebnis auf eine Nachkommastelle.
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    Abischnitt ablesen. Du siehst sofort deine Note und ob du bestanden hast.

Punkte-Noten-Tabelle fürs Abitur

Die Punkte-Noten-Tabelle zeigt, welche Gesamtpunktzahl zu welcher Abinote führt. 823 bis 900 Punkte ergeben eine 1,0, rund 643 bis 660 Punkte eine 2,0 und 300 Punkte sind mit der Note 4,0 die Grenze zum Bestehen.

Alle Werte in dieser Tabelle folgen direkt aus der Formel Note = 17/3 − (Punkte / 180), abgeschnitten auf eine Nachkommastelle. Hier die wichtigsten Stützpunkte:

GesamtpunktzahlAbinoteBewertung
823 – 9001,0sehr gut
805 – 8221,1sehr gut
751 – 7681,4sehr gut
733 – 7501,5sehr gut
715 – 7321,6gut
643 – 6602,0gut
553 – 5702,5gut
535 – 5522,6befriedigend
463 – 4803,0befriedigend
373 – 3903,5befriedigend
355 – 3723,6ausreichend
301 – 3183,9ausreichend
3004,0ausreichend (bestanden)
unter 300nicht bestandenMindestpunktzahl nicht erreicht

Hinweis: Die Punktebereiche je Note umfassen jeweils 18 Punkte, weil ein Notenschritt von 0,1 genau 18 Punkten entspricht (180 mal 0,1). Zwischen den hier gezeigten Zeilen liegen also weitere Noten in 0,1er-Schritten.

Gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern?

Die Umrechnung von Punkten in die Abinote ist in allen Bundesländern gleich, weil sie auf der einheitlichen KMK-Formel beruht. Unterschiede gibt es bei der Zusammensetzung der Gesamtpunktzahl, also welche Kurse in Block I einfließen und wie Block II gebildet wird.

Die gute Nachricht zuerst: Egal in welchem Bundesland du dein Abitur machst, 823 Punkte ergeben immer eine 1,0 und 300 Punkte immer eine 4,0. Die Maximalpunktzahl von 900 und die Formel sind bundesweit identisch. Der Abi-Rechner oben funktioniert also für alle Bundesländer.

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Gut zu wissen

Was sich zwischen den Ländern leicht unterscheidet, ist der Weg zur Gesamtpunktzahl: wie viele Kurse aus Block I eingebracht werden müssen, welche Fächer verpflichtend sind und wie die Prüfungen in Block II gewichtet werden. Sobald deine Gesamtpunktzahl feststeht, ist die Note aber überall dieselbe. Die genauen Einbringungsregeln deines Bundeslandes findest du in der Oberstufenverordnung deiner Schule.

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Wie kannst du deinen Schnitt noch verbessern?

Solange du noch in der Qualifikationsphase steckst, zählt jeder Kurs in Block I für deine Gesamtpunktzahl. Schon ein paar Punkte mehr pro Halbjahr summieren sich über die ganze Oberstufe und können deinen Abischnitt um eine oder zwei Zehntel verbessern. Die größten Hebel:

Tipp

Spiel deine Punkte im Rechner durch: Trag deine aktuelle Gesamtpunktzahl ein und schau, wie viele Punkte dir bis zur nächsten Zehntelnote oder bis zur 1,0 noch fehlen. So siehst du genau, wofür sich das Lernen lohnt. Mit StudySmarter lädst du deine Mitschriften hoch und bekommst automatisch Karteikarten, Übungen und einen Lernplan, der dich gezielt auf deine nächste Klausur vorbereitet.

Für Eltern: Was sagt der Abischnitt aus?

Wenn Ihr Kind kurz vor dem Abitur steht, ist die Durchschnittsnote oft das große Thema am Esstisch. Hier die wichtigsten Punkte für Sie eingeordnet.

Der Abischnitt entsteht über zwei bis drei Jahre und nicht erst in den Prüfungen. Das bedeutet: Die Weichen werden früh gestellt. Wenn Ihr Kind schon in der Qualifikationsphase kontinuierlich arbeitet, ist der Schnitt am Ende fast immer besser, als wenn alles auf die Prüfungen gesetzt wird. Unterstützung lohnt sich also nicht erst kurz vor dem Abitur, sondern über die ganze Oberstufe.

Der Schnitt entscheidet außerdem über den Zugang zu zulassungsbeschränkten Studiengängen. Für viele Fächer gibt es einen Numerus Clausus, der sich aber von Jahr zu Jahr ändert und kein fester Wert ist. Ein bestimmter Schnitt garantiert also keinen Studienplatz, und ein etwas schwächerer Schnitt verbaut umgekehrt nicht jeden Weg, da es Wartezeit, Auswahlverfahren und zulassungsfreie Fächer gibt. Setzen Sie Ihr Kind also nicht unter den Druck einer einzigen Zahl.

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Für Eltern

Am hilfreichsten ist meist nicht der Druck auf die Endnote, sondern eine ruhige Lernumgebung und Hilfe bei der Struktur. Fragen Sie Ihr Kind, in welchen Kursen es sich unsicher fühlt, und unterstützen Sie gezielt dort. Werkzeuge wie StudySmarter helfen, den Lernstoff zu ordnen und einen realistischen Plan bis zur nächsten Klausur aufzustellen.

Weitere Rechner und Ratgeber

Wenn dir der Abi-Rechner geholfen hat, findest du hier passende Tools und Erklärungen rund um Noten.

Häufige Fragen zum Abischnitt

Der Abischnitt wird mit der offiziellen Formel Note = 17/3 minus (Gesamtpunktzahl geteilt durch 180) berechnet. Die Gesamtpunktzahl setzt sich aus Block I (Kurshalbjahre) und Block II (Abiturprüfungen) zusammen und kann maximal 900 Punkte betragen. Das Ergebnis wird auf eine Nachkommastelle gebildet. Der Abi-Rechner oben macht das automatisch für dich.

Für einen Abischnitt von 1,0 brauchst du mindestens 823 von 900 möglichen Punkten. Alle Werte von 823 bis 900 Punkten ergeben nach der KMK-Formel eine glatte 1,0. Eine bessere Note als 1,0 gibt es nicht, deshalb wird das Ergebnis bei 1,0 gekappt.

Du brauchst mindestens 300 von 900 Punkten in der Gesamtqualifikation, um das Abitur zu bestehen. 300 Punkte entsprechen der Note 4,0. Unter 300 Punkten gilt das Abitur als nicht bestanden. Zusätzlich gibt es Mindestbedingungen für einzelne Kurse und Prüfungen.

Die Umrechnung von Punkten in die Abinote ist bundesweit gleich, weil sie auf der einheitlichen KMK-Formel beruht. Was sich leicht unterscheidet, ist die Zusammensetzung der Gesamtpunktzahl, also welche Kurse in Block I eingebracht werden und wie Block II aus den Prüfungen gebildet wird. Die maximale Punktzahl von 900 und die Formel sind aber überall identisch.

Der Abischnitt wird auf eine Nachkommastelle gebildet, wobei die zweite Dezimalstelle wegfällt und nicht aufgerundet wird. Aus 1,094 wird so 1,0 und nicht 1,1. Genau deshalb reichen schon 823 Punkte für eine glatte 1,0 aus. Der Abi-Rechner bildet diese Regel exakt ab.

Die Abinote folgt der bekannten Skala: 1,0 bis 1,5 ist sehr gut, 1,6 bis 2,5 ist gut, 2,6 bis 3,5 ist befriedigend und 3,6 bis 4,0 ist ausreichend. Ab 4,0 hast du bestanden, schlechter als 4,0 ist im Abitur nicht möglich, weil dann das Abitur nicht bestanden wäre.

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