Inhaltsverzeichnis ▼
- Wann beginnen die Sommerferien Hessen?
- Sommerferien Hessen 2026 im Detail
- Übersicht: Sommerferien Hessen bis 2030
- Hessen-Besonderheiten: Mittlere Lage, kompakte Ferien
- Reiseziele in Hessen für die Sommerferien
- Aktivitäten für sechs Wochen Sommer
- Lernen in den Sommerferien: Wann macht das Sinn?
- Ferienjob in Hessen: Regeln für Schüler
- Häufige Fragen
Wann beginnen die Sommerferien Hessen?
Die Sommerferien Hessen 2026 beginnen am Montag, 29. Juni 2026 und enden am Freitag, 7. August 2026. Damit haben hessische Schülerinnen und Schüler sechs volle Wochen Sommerferien. Der letzte Schultag des Schuljahres 2025/2026 ist Freitag, der 26. Juni 2026.
Wer auf diese Seite landet, will meist zwei Dinge wissen: wann es endlich losgeht, und ob die Wochen schon verplant werden müssen. Die kurze Antwort: Ende Juni ist Schluss mit Schule für sechs Wochen. Konkret heißt das: der letzte Schultag des Schuljahres 2025/2026 ist Freitag, 26. Juni 2026. Direkt im Anschluss starten die Sommerferien am Montag, 29. Juni 2026.
Für rund 770.000 Schülerinnen und Schüler in Hessen bedeutet das: 40 Werktage schulfrei, in denen kein Stundenplan gilt, keine Klassenarbeit ansteht und keine Hausaufgaben warten. Eltern nutzen die letzten Juni-Wochen, um die letzten Buchungen zu erledigen, Betreuung zu finalisieren und das Schuljahres-Endspurt-Programm der Schule abzunicken.
Mehr Hintergrund, warum Hessen seine Sommerferien Ende Juni statt Anfang August startet, finden Sie weiter unten im Abschnitt zu den Hessen-Besonderheiten. Wer sofort planen will, springt direkt zu den Reisezielen oder den Aktivitäten weiter unten.
Wie sehen die Sommerferien Hessen 2026 im Detail aus?
Die Sommerferien Hessen 2026 starten an einem Montag, enden an einem Freitag und decken sechs volle Wochen ab. Mit 40 Werktagen sind sie die längste zusammenhängende schulfreie Phase des Jahres, mehr als doppelt so lang wie die Weihnachtsferien.
Die folgende Tabelle zeigt die Sommerferien Hessen 2026 im Wochen-Überblick. So sehen Sie sofort, in welcher Ferienwoche welche Bundesländer parallel Ferien haben, welche Wochen sich für Reisen lohnen und welche Tage sich für Tagesausflüge in Hessen besonders eignen.
| Ferienwoche | Zeitraum | Wer hat parallel Ferien? | Charakter |
|---|---|---|---|
| Woche 1 | Mo, 29.06. - So, 05.07.2026 | NRW, RP, SL | Erholungsphase, Reise-Hochsaison |
| Woche 2 | Mo, 06.07. - So, 12.07.2026 | NRW, RP, SL, BE, BB | Hauptreise-Fenster, hohe Preise |
| Woche 3 | Mo, 13.07. - So, 19.07.2026 | NRW, RP, SL, BE, BB, HH, SH | Reise-Peak, Stau-Risiko |
| Woche 4 | Mo, 20.07. - So, 26.07.2026 | fast alle Bundesländer außer BY und BW | nationaler Ferien-Peak |
| Woche 5 | Mo, 27.07. - So, 02.08.2026 | fast alle, Bayern startet | Rückreise-Welle, Tagesausflüge in Hessen |
| Woche 6 | Mo, 03.08. - Fr, 07.08.2026 | BY (Start), BW (Start) | Schul-Vorbereitung, Lernwoche |
Die ersten ein bis zwei Wochen der Sommerferien Hessen sind besonders attraktiv für Familien: NRW, Rheinland-Pfalz und das Saarland sind parallel in den Ferien, aber Berlin, Brandenburg und der Norden starten noch nicht. Wer in der ersten Woche reist, vermeidet die größten Stau-Wellen ab Mitte Juli.
Wann startet das neue Schuljahr in Hessen?
Das neue Schuljahr 2026/2027 startet in Hessen am Montag, 10. August 2026, direkt nach den Sommerferien. Für Erstklässler ist die Einschulung meist am ersten oder zweiten Schultag, organisiert von der jeweiligen Grundschule. Der erste Schultag ist in Hessen traditionell ein verkürzter Tag mit Begrüßung, Klassenfoto und Stundenplan-Verteilung, dann geht es ab Tag zwei mit regulärem Unterricht weiter.
Welche Sommerferien-Termine gelten in Hessen bis 2030?
Die Sommerferien Hessen sind über die Kultusministerkonferenz bis 2030 verbindlich festgelegt. In den kommenden fünf Sommern ergeben sich rund 200 schulfreie Werktage allein durch Sommerferien. Frühe Buchungen lohnen sich, weil Hessen-Familien jeweils mit acht weiteren Bundesländern parallel reisen.
Hessen ist Teil des rotierenden Ferienkalenders der Kultusministerkonferenz. Das bedeutet: Der Ferien-Start verschiebt sich jedes Jahr leicht, zwischen Ende Juni und Mitte Juli. Bayern und Baden-Württemberg sind nicht im Rotations-System und starten traditionell deutlich später. Hier die offiziellen Sommerferien-Termine für die nächsten fünf Schuljahre.
| Schuljahr | Beginn | Ende | Dauer |
|---|---|---|---|
| 2025/2026 | Mo, 29.06.2026 | Fr, 07.08.2026 | 6 Wochen |
| 2026/2027 | Mo, 28.06.2027 | Fr, 06.08.2027 | 6 Wochen |
| 2027/2028 | Mo, 03.07.2028 | Fr, 11.08.2028 | 6 Wochen |
| 2028/2029 | Mo, 16.07.2029 | Fr, 24.08.2029 | 6 Wochen |
| 2029/2030 | Mo, 22.07.2030 | Fr, 30.08.2030 | 6 Wochen |
Quelle: Hessisches Kultusministerium und Beschlüsse der Kultusministerkonferenz. Termine gelten für alle staatlichen Schulen in Hessen. Bei privaten oder kirchlichen Schulen erkundigen Sie sich beim jeweiligen Schulträger.
2029 starten die Sommerferien Hessen erst Mitte Juli, ein Spät-Termin im Rotations-System. Für viele Familien ist das attraktiv, weil im Frühsommer noch Saison-Aufschläge an Mittelmeer-Zielen niedriger sind. Wer schon jetzt mehrjährig plant, kann diese späte Lage ausnutzen.
Was macht die Sommerferien Hessen besonders?
Hessen liegt im Bundesvergleich in der mittleren Position: kein extrem früher Start wie in Bremen oder Niedersachsen, kein extrem später Start wie in Bayern. Die Sommerferien sind kompakt sechs Wochen lang, das Schuljahres-Ende liegt verlässlich Ende Juni, der Schulstart Anfang August. Diese Mittel-Lage hat strategische Vorteile für Eltern.
Wer schon einmal aus Bayern oder Bremen nach Hessen umgezogen ist, merkt sofort: Die Sommerferien-Lage ist hier weder besonders früh noch besonders spät. Drei Hessen-Spezifika sind aber wichtig zu kennen.
Mittlere Lage im Rotations-System
Die Kultusministerkonferenz verschiebt die Sommerferien-Termine jährlich zwischen den 14 teilnehmenden Bundesländern. Hessen wird dabei meist im mittleren Block eingruppiert, also weder ganz am Anfang noch ganz am Ende des Rotations-Korridors. Konkret heißt das: Hessen-Familien reisen selten allein in der Sommerferien-Hochsaison, sondern fast immer mit drei bis fünf weiteren Bundesländern parallel. Das hat zwei Konsequenzen: Reisepreise sind in der Hessen-Hochsaison oft hoch, aber Hessen-Familien profitieren auch davon, dass Familienangebote und Ferienprogramme breit verfügbar sind.
Kompakte sechs Wochen, kein langer Spätsommer
Die Sommerferien Hessen sind exakt sechs Wochen lang, ohne Verlängerung in Pfingst- oder Herbstferien hinein. Andere Bundesländer wie Bayern haben zwar gleich lange Sommerferien, dafür aber separate Pfingstferien von zwei Wochen Länge. In Hessen sind die Pfingstferien deutlich kürzer (eine Woche), dafür die Sommerferien aber konzentriert. Für berufstätige Eltern bedeutet das: Wer alle Sommerferien-Wochen abdecken muss, plant typischerweise zwei Wochen Familienurlaub plus vier Wochen Betreuung, statt das auf mehrere kleinere Ferienblöcke zu verteilen.
Schul-Endspurt fällt in die Juni-Hitze
Mit Schuljahres-Ende am letzten Juni-Freitag liegen die letzten zwei Schulwochen mitten in der oft heißesten Phase des Frühsommers. Klausuren, Zeugnisse und Verabschiedungen unter Hitzefrei-Bedingungen sind in Hessen die Regel, nicht die Ausnahme. Für Eltern bedeutet das: Die letzten zwei Schulwochen sind oft chaotisch, mit häufigem Hitzefrei und unvorhersehbaren Schul-Schluss-Zeiten. Wer für diese Zeit Betreuung organisieren muss, sollte mit zeitlicher Flexibilität planen.
Wer in einem Mischhaushalt mit Berufstätigkeit von Eltern aus verschiedenen Bundesländern lebt, hat in Hessen oft die beste Konstellation: die mittlere Lage überschneidet sich gut mit NRW, Rheinland-Pfalz und teils Berlin/Brandenburg, sodass Verwandtschaftsbesuche in Sommerferien-Wochen oft möglich sind, ohne komplexe Termin-Akrobatik.
Welche Reiseziele lohnen sich in den Sommerferien Hessen?
Hessen bietet in den Sommerferien fünf starke Regionen für Familien: den Edersee (Schwimmen, Wassersport), Kassel mit dem Bergpark Wilhelmshöhe (UNESCO-Welterbe), die Rhön und den Spessart (Wandern, Sterngucken), das Lahntal mit seinen Burgen (Geschichte, Kanu) und den Rhein-Main-Bereich rund um Frankfurt (Stadt, Kultur, Museen). Sechs Wochen reichen für zwei Hauptreise-Wochen plus vier Wochenend-Trips innerhalb Hessens.
Wer nicht in die Ferne fliegt, findet in Hessen mehr als genug Abwechslung für sechs Ferienwochen. Die folgenden fünf Regionen decken alle Familien-Bedürfnisse ab, von Badeurlaub bis Kulturtourismus.
Edersee & Waldecker Land
Größter Badesee Hessens mit Strandbädern, Wassersport-Schulen und dem Kellerwald-Nationalpark als UNESCO-Welterbe. Ferienwohnungen in Waldeck und Bad Wildungen ab etwa 70 Euro pro Nacht. Ideal für zwei bis sieben Tage Familien-Standort-Urlaub.
Kassel & Bergpark Wilhelmshöhe
UNESCO-Welterbe mit der berühmten Herkules-Statue und den Wasserspielen (mittwochs, sonntags und feiertags). Plus: Grimmwelt, Sababurg-Tierpark und die Documenta-Spuren. Eine Tagestour aus dem ganzen Hessen erreichbar.
Rhön & Spessart
Mittelgebirge mit familiengerechten Wanderwegen, Sternenpark Rhön für klare Nachthimmel-Beobachtung und Wildpark Bad Mergentheim am Spessart-Rand. Übernachten in Familienpensionen oder auf Bauernhof-Höfen. Echter Naturkontrast zur Großstadt.
Lahntal & Mittelhessen
Burgen-Tour von Marburg über Wetzlar bis Limburg, kombinierbar mit Kanutouren auf der Lahn ab Weilburg. Wetzlar mit Optikum-Museum, Marburg mit Schloss und Elisabethkirche. Ideal für aktive Familien mit Schulkindern ab acht Jahren.
Frankfurt & Rhein-Main
Frankfurter Zoo, Palmengarten, Senckenberg-Museum und das neue Romantik-Museum. Plus: Goethe-Haus, Mainufer-Picknick und der Taunus mit dem Großen Feldberg. Stadt-Erlebnis trotz Schulferien-Hochsaison oft erschwinglich, weil Wochenend-Hotels günstig sind.
Erlebnisparks im Hessen-Umland
Lochmühle (Wehrheim), Taunus-Wunderland (Schlangenbad), Vogelpark Walsrode (Grenznähe) und der Tierpark Sababurg. In Reichweite: Phantasialand (NRW) und Heidepark (Niedersachsen). Tickets meist günstiger an Wochentagen statt Wochenenden.
Die Sommerferien Hessen überlappen in den Wochen 3 und 4 mit fast allen anderen Bundesländern. Wer in diesen Wochen reist, zahlt deutlich höhere Preise für Hotels, Ferienwohnungen und Flüge. Wer Flexibilität hat, sollte die ersten zwei Ferienwochen (29.06.-12.07.) für Hochsaison-Ziele nutzen, dann sind viele Bundesländer noch in der Schule.
Was unternehmen Familien in den sechs Sommerferien-Wochen?
Hessen bietet in den Sommerferien die ganze Bandbreite an Familienaktivitäten: Schwimmen in den Naturseen, Wandern in den Mittelgebirgen, Stadt-Trips in Frankfurt und Kassel, Erlebnisparks im ganzen Bundesland und gut ausgebaute Ferienspielprogramme der Kommunen.
Wer sechs Wochen Sommerferien strukturieren will, plant am besten in Themen-Wochen. Sechs Aktivitäts-Cluster, die für hessische Familien besonders gut funktionieren.
Badewoche
Edersee, Twistesee, Aartalsee oder das Strandbad am Langener Waldsee. Plus: Freibäder in Frankfurt, Wiesbaden und Kassel. Tageskarte für Erwachsene meist drei bis sechs Euro, Kinder oft frei oder halber Preis. Ideal für Hitze-Wochen.
Wanderwoche
Familienrouten im Taunus (Großer Feldberg), in der Rhön (Wasserkuppe) oder im Kellerwald. Etappen-Längen für Kinder zwischen 5 und 10 Kilometer. Übernachtung auf Wanderhütten oder in Pensionen, Tageskosten unter 100 Euro für eine Familie.
Museums-Woche bei Regen
Senckenberg-Museum Frankfurt, Mathematikum Gießen, Experiminta Frankfurt und die Grimmwelt Kassel. Geheimtipp: Hessisches Landesmuseum Darmstadt mit Dinosaurier-Skeletten. Eintritt für Familien meist 15 bis 30 Euro, Lernfaktor inklusive.
Ferienspiele der Kommunen
Frankfurter Ferienspiele, Wiesbadener Ferienspaß, Darmstädter Ferienprogramm und Kasseler Sommerferien-Pass. Halbtags- oder Ganztagsangebote ab fünf Euro pro Tag, sozial gestaffelt. Anmeldung meist im April und Mai.
Zeltwoche & Camping
Campingplätze am Edersee, im Spessart oder im Vogelsberg. Familien-Stellplätze ab 25 Euro pro Nacht, plus Eintritt für Schwimmbad und Kanu-Verleih. Eine günstige Alternative zu Hotels, ideal für Familien mit drei oder mehr Kindern.
Letzte Woche: Lern-Anlauf
Sanft zurück zur Struktur: 15 bis 30 Minuten Lernen pro Tag, gleicher Schlafrhythmus wie zur Schulzeit. Karteikarten zu schwierigen Vor-Schuljahres-Themen, eine Mini-Klausur am Freitag. Ohne Druck, mit dem Kind gemeinsam geplant.
Ferienbetreuung wenn beide Eltern arbeiten
Mit sechs Wochen Sommerferien klafft selbst bei großzügigem Jahresurlaub eine echte Betreuungslücke für berufstätige Eltern. Die häufigsten Lösungen in Hessen:
- Ferienspiele der Städte: Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und die meisten Mittelstädte bieten Halbtags- oder Ganztagsprogramme. Kosten meist 5 bis 25 Euro pro Tag, einkommensabhängig gestaffelt.
- Sportvereine und Musikschulen: Trainings- und Musikcamps, oft günstiger als private Ferienlager. Anmeldung typischerweise im April und Mai für Sommercamps.
- Großeltern: Im ländlichen Hessen verbreitet, in den Großstädten oft schwierig durch räumliche Distanz.
- Private Ferienlager: Anbieter wie Juvigo, Ferien-Camps.de oder kirchliche Träger (KJG, CVJM, Evangelische Jugend). Kosten zwischen 350 Euro (eine Woche Standard) und 1.200 Euro (zwei Wochen Action-Camp).
Wann macht Lernen in den Sommerferien Sinn?
In den ersten drei bis vier Wochen der Sommerferien Hessen sollte gar nicht gelernt werden, damit Kinder mental abschalten. Erst in den letzten ein bis zwei Wochen reichen 15 bis 30 Minuten täglich, um vergessenen Stoff zu festigen. Studien zeigen, dass Schüler ohne Sommerferien-Lernen bis zu 23 Prozent des Vorjahresstoffs vergessen.
Der sogenannte "summer learning loss" ist in der Bildungsforschung gut belegt: Über die langen Sommerferien verlieren Schülerinnen und Schüler messbar Wissen, vor allem in Mathematik und Fremdsprachen. Das ist kein Drama, sondern ein normaler Vergessensprozess. Aber wer im neuen Schuljahr ohne Lernrückstand starten möchte, hat eine einfache Strategie: kurze, regelmäßige Lerneinheiten in den letzten Ferienwochen.
Wann ist Sommerferien-Lernen sinnvoll?
In drei Konstellationen bringt Lernen in den Sommerferien einen echten Hebel:
- Versetzungsgefahr im Zeugnis: Wenn das Endjahreszeugnis kritische Noten hat, sind die Sommerferien die letzte Chance, vor Wiederholungsprüfungen oder schwierigem Schuljahresstart aufzuholen.
- Übergangsklassen (4./5./10./11. Klasse): Schulwechsel in die weiterführende Schule oder in die Oberstufe sind kritische Phasen. 30 Minuten Mathematik und Englisch täglich in den letzten zwei Ferienwochen reduzieren Startschwierigkeiten messbar.
- Aufbau-Fächer (Mathematik, Latein, Chemie, Physik): Diese Fächer bauen stark aufeinander auf. Lücken aus dem Vorjahr werden im Folgejahr zu größeren Problemen. Hier zahlt sich Sommerferien-Lernen am direktesten aus.
Wann nicht lernen?
In den ersten drei Wochen der Sommerferien sind Kinder mental erschöpft vom Schuljahr. Erzwungenes Lernen in dieser Phase ist kontraproduktiv und kann zu echter Schulverweigerung führen. Auch direkt vor einer Reise oder einem Familien-Event ist Lernen kontraproduktiv: zu viele Termine, zu wenig Konzentrationsbedingungen.
Was tun mit StudySmarter in den Sommerferien?
StudySmarter ist eine kostenlose Lern-App, die mit über 40 Millionen Nutzern weltweit der größte Lernanbieter Deutschlands ist. Die App erstellt automatisch personalisierte Lernpläne, Karteikarten und Übungsaufgaben aus Unterrichtsmaterial. Für die letzte Sommerferien-Woche besonders nützlich sind:
- Der Lernplan-Generator, der aus einem hochgeladenen Schulbuch oder Klassenheft einen täglichen 15-Minuten-Plan erstellt.
- Die KI-generierten Karteikarten, die am Edersee, im Spessart oder am Strand am Bodensee bearbeitet werden können.
- Die Übungsklausuren für die letzte Ferienwoche als Standortbestimmung vor dem Schuljahresstart am 10. August 2026.
Dürfen hessische Schüler in den Sommerferien arbeiten?
Ja, in Hessen wie bundesweit gilt: Ab 13 Jahren sind leichte Hilfstätigkeiten erlaubt (mit elterlicher Einwilligung), ab 15 Jahren auch Ferienjobs bis maximal vier Wochen pro Kalenderjahr im Rahmen des Jugendarbeitsschutz-Gesetzes. Bis 9.000 Euro Jahresverdienst bleibt das Einkommen steuerfrei.
Sommerferien sind für viele Schülerinnen und Schüler ab 15 die erste Gelegenheit, eigenes Geld zu verdienen. In Hessen sind die Großstädte Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Kassel die wichtigsten Job-Märkte, aber auch im Rhein-Main-Bereich und in den Mittelstädten gibt es jedes Jahr viele Stellen.
| Alter | Erlaubte Tätigkeit | Maximale Dauer | Verdienst-Beispiel |
|---|---|---|---|
| 13-14 Jahre | Zeitungen austragen, Babysitting, Nachhilfe, Tiere füttern | 2 Stunden täglich, mit Eltern-Erlaubnis | 50 - 200 Euro / Monat |
| 15-17 Jahre | Verkaufshilfe, Gastronomie, Lager, Büro-Aushilfe | 4 Wochen pro Kalenderjahr, max. 8 Stunden täglich | 500 - 1.800 Euro / 4 Wochen |
| Ab 18 Jahren | Praktisch alle Tätigkeiten, auch Nachtarbeit (mit Einschränkungen) | Unbegrenzt, aber Steuerschwelle beachten | 1.500 - 3.500 Euro / 4 Wochen |
Mindestlohn auch für Schüler?
Der gesetzliche Mindestlohn (2026: 13,90 Euro pro Stunde) gilt grundsätzlich nicht für Schülerjobs, weil die meisten Schüler-Ferienjobs unter den Mindestlohn-Ausnahme-Regelungen liegen. Praktisch zahlen die meisten hessischen Arbeitgeber aber dennoch zwischen 10 und 14 Euro pro Stunde, weil sonst niemand den Job annimmt. Besonders gut zahlen Logistik (Amazon-Verteilzentrum bei Frankfurt), Gastronomie in der Innenstadt und Tankstellen-Aushilfen.
Steuern und Sozialversicherung
Bis zu einem Jahresverdienst von 9.000 Euro (Grundfreibetrag 2026) zahlen Schüler-Ferienjobber keine Einkommensteuer. Sozialversicherung ist bei kurzfristiger Beschäftigung (maximal drei Monate oder 70 Arbeitstage pro Jahr) komplett ausgenommen. Das macht den Schüler-Ferienjob steuerlich besonders attraktiv, deutlich günstiger als bei normalen Arbeitnehmern.
Wer einen Ferienjob plant, sollte bis Ende Mai eine Liste an mögliche Arbeitgeber schicken. Beliebte Stellen in Frankfurt und Kassel sind oft schon Mitte Juni vergeben. Plattformen wie aushilfsjobs.info, Indeed oder die Stadtportale der hessischen Großstädte sind die besten Anlaufpunkte.
Häufige Fragen zu den Sommerferien Hessen
Die häufigsten Fragen aus dem letzten Schuljahr, kompakt beantwortet.
Die Sommerferien Hessen 2026 beginnen am Montag, 29. Juni 2026 und enden am Freitag, 7. August 2026. Damit haben hessische Schülerinnen und Schüler sechs volle Wochen Sommerferien. Das neue Schuljahr 2026/2027 startet am Montag, 10. August 2026.
Die Sommerferien Hessen 2026 starten am Montag, 29. Juni 2026, und enden am Freitag, 7. August 2026. Der letzte Schultag des Schuljahres 2025/2026 ist Freitag, der 26. Juni 2026.
Die Sommerferien Hessen 2027 starten am Montag, 28. Juni 2027 und enden am Freitag, 6. August 2027. Auch hier sind es sechs volle Wochen, fast taggenau wie 2026. Das ist die typische Hessen-Lage: Ende Juni bis Anfang August.
Hessen ist Teil des rotierenden Ferienkalenders der Kultusministerkonferenz, der die Sommerferien-Termine jährlich zwischen den 14 teilnehmenden Bundesländern verschiebt. Hessen liegt dabei meist im mittleren Block (Ende Juni bis Anfang August). Bayern und Baden-Württemberg sind aus historischen Gründen nicht im Rotations-System und haben deshalb traditionell die spätesten Sommerferien Deutschlands.
Hessen bietet in den Sommerferien das ganze Spektrum: Edersee zum Schwimmen, Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel (UNESCO-Welterbe) für Familien, Rhön und Spessart für Wanderungen, Burgen entlang der Lahn und der Rhein-Main-Bereich mit Frankfurter Zoo, Palmengarten und Senckenberg-Museum. Sechs Wochen reichen für zwei Wochen Hauptreise plus mehrere Tagestrips innerhalb Hessens.
Ja, in Hessen wie in ganz Deutschland gilt: Ab 13 Jahren sind leichte Hilfstätigkeiten erlaubt (mit Einwilligung der Eltern), ab 15 Jahren auch Ferienjobs bis maximal vier Wochen pro Kalenderjahr im Rahmen der Jugendarbeitsschutz-Regeln. Bis 9.000 Euro Jahresverdienst bleibt das Einkommen steuerfrei. Frankfurt, Kassel, Wiesbaden und Darmstadt bieten erfahrungsgemäß die meisten Stellen für Schüler-Ferienjobs.
In den ersten drei bis vier Wochen der Sommerferien sollte gar nicht gelernt werden, damit Kinder mental abschalten. In den letzten ein bis zwei Wochen reichen 15 bis 30 Minuten pro Tag, um vergessenen Stoff zu festigen. Besonders sinnvoll bei Versetzungsgefahr, beim Schulwechsel in die weiterführende Schule oder vor Klassen mit Aufbau-Logik wie Mathematik, Latein und Naturwissenschaften.
Die Sommerferien Hessen sind über die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz bis einschließlich 2030 offiziell festgelegt. Die Termine bis 2030: 2026 (29.06.-07.08.), 2027 (28.06.-06.08.), 2028 (03.07.-11.08.), 2029 (16.07.-24.08.) und 2030 (22.07.-30.08.). Eltern können also langfristig planen, etwa für teure Sommerreisen oder Buchungen.