Weiterbildung · Förderung prüfen

Weiterbildung Pflegeberater (§ 7a SGB XI) mit Bildungsgutschein – 383 KURSNET-Kurse

Weiterbildung & Qualifizierung im Bereich Pflegeberater (§ 7a SGB XI): 383 KURSNET-gelistete Kurse von 110 Anbietern. Bei passender AZAV-Zulassung und Bewilligung sind bis zu 100 % Förderung möglich. 372× Vollzeit, 11× Teilzeit.

383
KURSNET-Kurse
110
Anbieter
AZAV
je Kurs prüfen
bis 100 %
Förderung möglich
Pflegeberater (§ 7a SGB XI) nach Suchintention:

Pflegeberater (§ 7a SGB XI)-Kurse vergleichen

Filtere eine kompakte Auswahl; das vollständige serverseitige Verzeichnis enthält jedes Angebot.

Interaktiver Vergleich der ersten 24 von 383 Kursen. Das vollständige, crawlbare Kursverzeichnis ist direkt darunter verlinkt.

In 3 Schritten zur geförderten Weiterbildung

Vom Förder-Check bis zum Kursstart – ohne Kostenrisiko.

1

Förderfähigkeit einordnen

2-Minuten-Förder-Check: erhalte eine erste, unverbindliche Orientierung.

2

Beratung & Entscheidung

Kontakt über Agentur für Arbeit oder Jobcenter; die Agentur prüft abschließend Bedarf, Eignung und Bildungsziel.

3

Kurs starten

Gutschein fristgerecht beim zugelassenen Träger einlösen – bei voller Bewilligung ohne eigene Kurskosten.

Viele konkrete StarttermineVergleiche die im Katalog hinterlegten Termine und Standorte.
Gültigkeit individuellFrist, Region und Bildungsziel stehen verbindlich auf deinem Bildungsgutschein.

Kosten & Förderung

So verteilen sich die Listenpreise der 383 Pflegeberater (§ 7a SGB XI)-Kurse – und warum du sie mit Bildungsgutschein trotzdem nicht zahlst.

Kurskosten ohne Förderung

bis 500 €
3 Kurse
500–1.000 €
99 Kurse
1.000–5.000 €
12 Kurse
5.000–10.000 €
269 Kurse

Preisklassen laut Kursnet-Katalog der Bundesagentur für Arbeit.

Dein Preis bei voller Bewilligung: 0 € Kurskosten
wenn die Agentur für Arbeit die notwendigen Weiterbildungskosten vollständig übernimmt

Stand 07/2026: Förderumfang und Höchstbeträge nach BA-Merkblatt 6; Voraussetzungen nach § 81 SGB III. Maßgeblich sind dein Bescheid und die individuelle Beratung.

Pflegeberater (§ 7a SGB XI) – dein Weg in den Beruf

Pflegeberatung nach § 7a SGB XI unterstützt Menschen und ihre Angehörigen dabei, sich im komplexen Pflegesystem zurechtzufinden – von der Pflegegradbeantragung bis zur Organisation von Hilfsangeboten im Alltag. Wenn du bereits eine Ausbildung im Gesundheits- oder Sozialwesen hast oder dich beruflich in diese Richtung weiterentwickeln möchtest, ist die Qualifizierung zur Pflegeberaterin oder zum Pflegeberater ein Weg mit stabiler Nachfrage und sinnstiftender Tätigkeit. Dieser Guide zeigt dir, welche Wege zur Pflegeberatung führen, welche Voraussetzungen gelten und wie eine Weiterbildung oder Umschulung über die Agentur für Arbeit gefördert werden kann.

Was macht ein:e Pflegeberater:in?

Pflegeberater:innen nach § 7a SGB XI sind die zentrale Anlaufstelle für Versicherte und Angehörige, wenn ein Pflegebedarf entsteht oder sich verändert. Sie klären über Leistungen der Pflegeversicherung auf, unterstützen bei der Antragstellung, erstellen individuelle Versorgungspläne und vermitteln zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen, Pflegediensten und weiteren Leistungserbringern. Die Tätigkeit findet meist bei Pflegekassen, Pflegestützpunkten oder privaten Beratungsstellen statt und verbindet fachliches Wissen mit einer hohen sozialen und kommunikativen Komponente.

Im Alltag bedeutet das: Hausbesuche, Beratungsgespräche, die Erstellung von Versorgungsplänen und die enge Abstimmung mit Ärzten, Pflegediensten und Sozialleistungsträgern. Wer diesen Beruf ergreift, übernimmt eine vermittelnde und organisierende Rolle in einem oft belastenden Lebensabschnitt der Ratsuchenden – Empathie und strukturiertes Arbeiten sind daher gleichermaßen gefragt.

  • Beratung zu Leistungen der Pflegeversicherung
  • Unterstützung bei Anträgen und Widersprüchen
  • Erstellung individueller Versorgungspläne
  • Koordination zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Leistungserbringern

Wege in die Pflegeberatung

Der klassische Zugang zur Pflegeberatung führt über eine Ausbildung als Pflegefachkraft, Sozialversicherungsfachangestellte oder eine vergleichbare Qualifikation im Sozial- und Gesundheitswesen, ergänzt um eine spezifische Weiterbildung zur Pflegeberatung nach § 7a SGB XI. Diese Weiterbildung vermittelt die rechtlichen Grundlagen, Beratungsmethodik und praktische Fallarbeit, die für die Zulassung als Pflegeberater:in bei Pflegekassen erforderlich sind.

Wer bereits im Gesundheits- oder Sozialbereich tätig ist, kann über eine berufsbegleitende Weiterbildung in die Pflegeberatung wechseln. Wer beruflich komplett neu einsteigen möchte, benötigt in der Regel zunächst eine grundlegende Qualifikation im Pflege- oder Sozialbereich, bevor die spezialisierte Weiterbildung zur Pflegeberatung angeschlossen werden kann.

Förderung durch die Agentur für Arbeit

Weiterbildungen und Umschulungen im Bereich Pflegeberatung können bei Vorliegen der Voraussetzungen über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III gefördert werden. Die Agentur für Arbeit prüfen dabei individuell, ob eine Förderung sinnvoll und arbeitsmarktlich notwendig ist – es handelt sich um eine Ermessensleistung, keinen automatischen Anspruch. Wichtig ist, dass die Maßnahme bei einem AZAV-zertifizierten Träger stattfindet.

Bei einer Bewilligung übernimmt die Förderung in der Regel die Lehrgangskosten sowie zusätzliche Leistungen wie eine Fahrkostenpauschale von bis zu 588 € oder einen Kinderbetreuungszuschuss von 160 € pro Kind, sofern diese Voraussetzungen zutreffen. Wie du die Förderung konkret beantragst, erfährst du in unserem Guide zum Bildungsgutschein.

Berufliche Perspektiven

Angesichts des demografischen Wandels und der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen bleibt der Bedarf an qualifizierter Pflegeberatung dauerhaft hoch. Pflegeberater:innen finden Beschäftigung bei gesetzlichen und privaten Pflegekassen, in Pflegestützpunkten, bei Wohlfahrtsverbänden oder in eigenständiger Beratungstätigkeit. Die Tätigkeit bietet damit sowohl gesellschaftliche Relevanz als auch verschiedene berufliche Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Gesundheits- und Sozialwesens.

Je nach Arbeitgeber und Region unterscheiden sich Arbeitsbedingungen, Vergütung und Entwicklungsmöglichkeiten. Wer sich zusätzlich in angrenzenden Bereichen wie Case Management oder Sozialrecht weiterqualifiziert, erweitert seine Einsatzmöglichkeiten zusätzlich.

Ratgeber: Pflegeberater (§ 7a SGB XI) Schritt für Schritt

Vertiefe die einzelnen Wege in den Beruf – Umschulung, Quereinstieg und der direkte Weg.

Dein Weg zur fundierten Kursentscheidung

Förderweg, Kursdaten und Arbeitsmarktbelege getrennt prüfen.

  1. HeutearbeitssuchendDu willst (wieder) in Arbeit – mit einer geförderten Qualifikation.
  2. Schritt 1Förder-Check2 Minuten: ordne unverbindlich ein, welche Förderwege infrage kommen.
  3. Schritt 2Kurs · 3–6 MonateAZAV-Zulassung der konkreten Pflegeberater (§ 7a SGB XI)-Maßnahme prüfen – bei voller Bewilligung 0 € notwendige Kurskosten.
  4. ArbeitsmarktBelege prüfenPrüfe passende Stellenanzeigen und die Anforderungen deines Zielberufs.

Pflegeberater (§ 7a SGB XI)-Weiterbildungen in ganz Deutschland

Bundesländer nach Kursangebot eingefärbt – Städte anklicken für die Übersicht vor Ort.

Häufige Fragen

Was verdient man als Pflegeberater:in?
Das Gehalt hängt stark von Arbeitgeber, Region und Berufserfahrung ab. Genaue Werte findest du in der StudySmarter Jobbörse zu diesem Berufsfeld.
Brauche ich eine Pflegeausbildung, um Pflegeberater:in zu werden?
In der Regel ja – üblich ist eine Ausbildung als Pflegefachkraft oder eine vergleichbare Qualifikation im Sozial- und Gesundheitswesen als Grundlage für die spezialisierte Weiterbildung.
Wird die Weiterbildung zur Pflegeberatung gefördert?
Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann die Agentur für Arbeit die Weiterbildung über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III fördern, sofern der Träger AZAV-zertifiziert ist.
Wo arbeiten Pflegeberater:innen?
Typische Arbeitgeber sind gesetzliche und private Pflegekassen, Pflegestützpunkte, Wohlfahrtsverbände sowie private Beratungsstellen.
Was kostet eine Pflegeberater (§ 7a SGB XI)-Weiterbildung?
Bei vollständiger Bewilligung übernimmt die Agentur für Arbeit die notwendigen Kurskosten. Ohne Förderung variieren die Kosten je nach Kurs (siehe Übersicht).
Wird eine Weiterbildung im Bereich Pflegeberater (§ 7a SGB XI) gefördert?
Eine Förderung ist möglich, wenn Träger und konkrete Maßnahme zugelassen sind und der Kurs zum bewilligten Bildungsziel passt. Prüfe die AZAV-Zulassung des gewählten Angebots vorab.
Geht das auch in Teilzeit?
11 der 383 Kurse laufen in Teilzeit, 372 in Vollzeit. Viele Anbieter bieten zudem virtuelle Teilnahme an.
Welche Weiterbildung im Bereich Pflegeberater (§ 7a SGB XI) zahlt das Arbeitsamt?
Ob die Agentur für Arbeit einen der 383 KURSNET-gelisteten Kurse fördert, hängt von der Zulassung der konkreten Maßnahme sowie von Bedarf, Eignung und Bildungsziel ab.
Kann ich als Quereinsteiger:in in den Bereich Pflegeberater (§ 7a SGB XI) wechseln?
Viele Kurse richten sich ausdrücklich an Quereinsteiger:innen und Arbeitsuchende. Ob die konkrete Maßnahme AZAV-zugelassen ist und eine kürzere oder längere Qualifizierung passt, klärt das Beratungsgespräch.

Wie gut passt der Bildungsgutschein zu deiner Situation?

Drei Fragen für eine erste Orientierung – keine Förderzusage.

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Noch keine Angabe

Das Ergebnis ist keine Rechts- oder Förderberatung. Die Agentur für Arbeit prüft Voraussetzungen und Notwendigkeit im Einzelfall.

Förder-Check · kostenlos

Noch unsicher bei der Weiterbildung?

Wir helfen dir, die passende geförderte Weiterbildung zu finden – vom Bildungsgutschein-Antrag über die Kurswahl bis zum Start beim Träger. Kostenlos und unverbindlich.

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