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Coach für psychosoziales Gesundheitsmanagement
Laut Katalog dauert der Kurs 6–12 Monate und kostet über 10.000 €. Du lernst in Online-Seminaren. Anbieter ist ifmera academy GmbH.
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01 · Der Kurs
Der Kurs hat 1 Termin
Auf einen Blick
- LERNUMFANG
- 6–12 Monate
- KATALOGPREIS
- über 10.000 €
- LERNORT
- Online
- NÄCHSTER START
- 11.11.2026
- LERNFORM
- Online-Seminar
Passt der Kurs zu dir?
- 1Berufserfahrung in Personalwesen, Arbeitsschutz, Qualitätsmanagement oder einem Gesundheitsberuf, an die du die BGM-Module anschließt.
- 2Einen klaren Auftrag der Geschäftsführung, wenn du das Gesundheitsmanagement im eigenen Betrieb aufbauen sollst.
- 3Sorgfalt mit Gesundheitsdaten, denn ein Eingliederungsmanagement nach § 167 SGB IX läuft nur mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person.
Das lernst du
- Als Coach für psychosoziales Gesundheitsmanagement stärken Sie Menschen im Umgang mit psychischen Herausforderungen und fördern nachhaltige Selbstfürsorge. Denn Stress, Überlastung und mentale Erschöpfung sind in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen zur Dauerbelastung geworden. Unsere Weiterbildung kombiniert psychologisches Wissen mit modernen Coachingmethoden. Sie lernen, wie Sie präventiv arbeiten, Ressourcen aktivieren und gesundheitsfördernde Prozesse professionell begleiten. Das ifmera Diplom qualifiziert Sie für Tätigkeiten im Coaching, in Unternehmen, im Gesundheitswesen oder auf freiberuflicher Basis.
- Grundlagen des Coachings und der Mediation
- Ist-Analyse
- Erwartungen / Lerntechniken
- Abgrenzung zwischen Coaching und Mediation
- Gesprächsführung, Kommunikationstechniken
- Grundlagen der Kommunikation
- Kommunikationstechniken
- Techniken zur Entwicklung und Bewertung von Lösungen
- Visualisierungs- und Moderationstechniken
- Umgang mit schwierigen Situationen
- Konfliktkompetenz
- Konflikttheorie
- Erkennen von Konfliktdynamiken
- Interventionstechniken
- Grundlagen des systemischen Denkens / Die Transaktionsanalyse
- Grundelemente der Transaktionsanalyse
- Praktische Anwendungsmöglichkeiten
- Wichtige Grundüberzeugungen und Grundeinstellungen
- Erkennen eigener Stärken und Schwächen
- Wie kommuniziere ich optimal?
- Wie kann ich andere besser überzeugen?
- Wie reagiere ich auf Provokationen?
- Erkennen von Manipulationsversuchen
- Der Einfluss einer wertschätzenden inneren Grundhaltung auf den Gesprächsverlauf
- Gründe für Kommunikationsstörungen erkennen
- Erkennen von Konfliktmustern
- Die Modelle der TA: Das Persönlichkeitsmodell, das Kommunikationsmodell, das Rollenmodell
- Drei Regeln der Transaktionsanalyse
- Die drei Ich-Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich
- Arbeit mit dem "Inneren Team"
- Das Modell des "inneren Teams"
- Innere Pluralität
- Kooperative Führung
- Innere Teamkonflikte
- Der innere Teamaufbau
- Praktische Umsetzung
- Gewaltfreie Kommunikation
- Grundlagen der GFK in Theorie und Praxis
- Die vier Schritte: Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten
- Selbst-/Fremdeinfühlung, Empathie in Konflikten
- Umgang mit Ärger, Wut und mit starken Emotionen
- Zustimmung/Ablehnung (Nein sagen, Ja sagen)
- Vorwürfe in einen hilfreichen Dialog wandeln
- GFK und das innere Team
- Das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten reflektieren
- Die verschiedenen Möglichkeiten, eine Botschaft zu hören und sich selbst auszudrücken
- Eskalationsdynamiken und Konfliktverläufe
- Umgang mit Eskalation und offener Gewalt
- Dankbarkeit und Wertschätzung
- Dimensionen der Bedürfnisse
- GFK im Alltag
- Supervision
- Coachingkompetenzen
- Der rote Faden des Coachinggesprächs
- Systemische Fragetechniken
- Problem- und lösungsorientierter Ansatz
- Gestaltung der Gesprächsatmosphäre
- Beratungsverständnis: Reflexion der Rolle als Berater bzw. Coach und wer wofür die Verantwortung trägt
- Feedback: Videoaufzeichnung von Übungsteilen zur Selbstreflexion und für konstruktives kollegiales Feedback
- Übungen, Rollenspiele
- Interne, schriftliche und fachpraktische Prüfung
- Einführung und Grundlagen der Mediation
- Grundlagen der Mediation
- Überblick über Prinzipien, Verfahrensablauf und Phasen der Mediation
- Überblick über Kommunikations- und Arbeitstechniken in der Mediation
- Abgrenzung der Mediation zum streitigen Verfahren und zu anderen alternativen Konfliktbeilegungsverfahren
- Überblick über die Anwendungsfelder der Mediation
- Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation
- Einzelheiten zu den Phasen der Mediation
- Mediationsvertrag
- Stoffsammlung
- Interessenerforschung
- Sammlung und Bewertung von Optionen
- Abschlussvereinbarung
- Besonderheiten unterschiedlicher Settings in der Mediation
- Einzelgespräche
- Co-/Teammediation, Mehrparteienmediation, Shuttle-Mediation
- Einbeziehung Dritter
- Weitere Rahmenbedingungen
- Vor- und Nachbereitung von Mediationsverfahren
- Dokumentation / Protokollführung
- Verhandlungstechniken und -kompetenz
- Grundlagen der Verhandlungsanalyse
- Verhandlungsführung und Verhandlungsmanagement
- Recht der Mediation
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Mediatorvertrag, Berufsrecht, Verschwiegenheit, Vergütungsfragen, Haftung und Versicherung
- Einbettung in das Recht des jeweiligen Grundberufs
- Grundzüge des Rechtsdienstleistungsgesetzes
- Recht in der Mediation
- Rolle des Rechts in der Mediation
- Abgrenzung von zulässiger rechtlicher Information und unzulässiger Rechtsberatung in der Mediation durch den Mediator
- Rolle des Mediators in Abgrenzung zu den Aufgaben des Parteianwalts
- Sensibilisierung für das Erkennen von rechtlich relevanten Sachverhalten bzw. von Situationen, in denen den Medianden die Inanspruchnahme externer rechtlicher Beratung zu empfehlen ist, um eine informierte Entscheidung zu treffen
- Mitwirkung externer Berater in der Mediation
- Rechtliche Besonderheiten der Mitwirkung des Mediators bei der Abschlussvereinbarung
- Rechtliche Bedeutung und Durchsetzbarkeit der Abschlussvereinbarung unter Berücksichtigung der Vollstreckbarkeit
- Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis
- Rollendefinition, Rollenkonflikte
- Aufgabe und Selbstverständnis des Mediators
- Allparteilichkeit, Neutralität und professionelle Distanz zu den Medianden und zum Konflikt
- Macht und Fairness in der Mediation
- Umgang mit eigenen Gefühlen
- Selbstreflexion (z. B. Bewusstheit über die eigenen Grenzen aufgrund der beruflichen Prägung und Sozialisation)
- supervidierte Mediation (während oder nach der Ausbildung in Eigenverantwortung)
- Perspektive, Marketing/Vertrieb, Selbstständigkeit
- Ausblick Marktsituation
- Selbstständigkeit
- Einführung und rechtliche Grundlagen
- Einführung in die zentralen Begriffe sowie die Definition von Feel Good Management und Betrieblichem Gesundheitsmanagement
- Die 3 Säulen des BGM
- in- und externe Akteure des BGM
- Analyse der Ziele und des Nutzens beider Ansätze zur Steigerung der Produktivität sowie der Mitarbeiterzufriedenheit
- Detaillierte Abgrenzung der Rollen und spezifischen Aufgaben von Feel Good Managern im Vergleich zu BGM Verantwortlichen
- Vermittlung der rechtlichen Rahmenbedingungen basierend auf dem Arbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, SGB IX, Mitbestimmungsgesetz
- Erläuterung der betrieblichen Fürsorgepflichten des Arbeitgebers
- Richtlinien zum Datenschutz bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten im BGM
- Analyse von Praxisbeispielen zurn Implementierung dieser Konzepte in Unternehmen
- Physiologische und psychologische Grundlagen
- Vermittlung von Grundlagen der Physiologie und Anatomie sowie typischer Krankheitsbilder im Arbeitsumfeld
- Einführung in die Psychologie und die Betrachtung typischer Kra…
Der Kurs
Ablauf, Termine und Lernort
Online
11.11.2026 · Online-Seminar · Vollzeit · 6–12 Monate · über 10.000 €02 · Kosten & Förderung
Kursgebühr über 10.000 €, mit bewilligtem Bildungsgutschein 0 €
Dieser Kurs ist im Katalog als förderfähig gekennzeichnet.
03 · Gehalt
Gesundheitsmanager Gehalt: 5.651 € in der Mitte bundesweit
Die mittlere Hälfte verdient 4.420 € bis 7.290 € brutto im Monat in Vollzeit.
Brutto im Monat
Mitte und Viertel bundesweit
3 Schritte vom Kurs in den Beruf
- 1
Rückkehr nach langer Krankheit begleiten
Ist jemand innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber nach § 167 Abs. 2 SGB IX die Möglichkeiten einer Eingliederung. Die Kurse zeigen, wie du dieses Verfahren mit Interessenvertretung, Schwerbehindertenvertretung und betroffener Person aufsetzt. Beispiel: Nach einer langen Rückenerkrankung vereinbarst du mit einem Lagerarbeiter und dem Betriebsrat leichtere Aufgaben für die ersten Wochen.
- 2
Psychische Belastung erfassen
Weil § 5 Abs. 3 ArbSchG psychische Belastungen bei der Arbeit ausdrücklich als Gefährdung nennt, gehören sie in jede Gefährdungsbeurteilung. Module zu psychischen Belastungen und Burnoutprävention zeigen, wie Befragungen und Workshops in diese Beurteilung einfließen. Beispiel: Du wertest eine Befragung im Kundenservice aus und schlägst danach feste Pausen und eine neue Schichtplanung vor.
- 3
Krankenkassen einbinden
Nach § 20b SGB V fördern Krankenkassen die Gesundheitsförderung in Betrieben und erheben dazu mit Beschäftigten, Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit die gesundheitliche Lage. Als BGM-Verantwortliche bereitest du diese Zusammenarbeit vor und steuerst die vereinbarten Maßnahmen. Beispiel: Mit einer Krankenkasse planst du eine Arbeitsplatzanalyse in der Montage und danach einen Kurs für rückenschonendes Heben.
04 · Anbieter
Ifmera academy GmbH: 255 Kurse mit aktuellem Termin an 10 Orten
255 Kurse mit aktuellem Termin in unserem Vergleich. Lernformen: Seminar, Online-Seminar, Präsenzunterricht.
Angebote an 10 Orten; in der Kurssuche wählst du den Lernort und Termin bei ifmera academy GmbH.
05 · Jobs
Gesundheitsmanager Jobs bundesweit: 98 offene Stellen in 45 Tagen
Arbeitsmarkt
Gesundheitsmanager bundesweit in Zahlen
Nutze diese Orientierung für deinen Kursvergleich: Markiere in drei bis fünf Stellenanzeigen die wiederkehrenden Anforderungen.
- Ein Kurs mit Praxis, dem passenden Nachweis und einem realistischen Zugang zur Zielrolle ist aussagekräftiger als ein allgemeines Versprechen guter Jobchancen.
06 · Kurse
461 Kurse zum Vergleich
Für eine gute Wahl reichen zwei oder drei der 461 Kurse mit gleichem Ziel, die du Punkt für Punkt nebeneinanderlegst.
461 Kurse zum Vergleich.
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3 Fragen, kurz beantwortet
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