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Altersvorsorgedepot Einzahlung: So holst du das Maximum aus deiner Förderung

Beim Altersvorsorgedepot entscheidet deine Einzahlungs­höhe direkt über Grundzulage, Kinderzulage und Steuervorteile. Hier erfährst du, welche Beträge sich lohnen und wie du die staatliche Förderung optimal ausschöpfst.

8 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 02.10.2026

Das Wichtigste

  • Die volle Grundzulage von 540 Euro erreichst du mit einem jährlichen Eigenbeitrag von 1.800 Euro.
  • Für die ersten 360 Euro im Jahr erhältst du 50 Cent Zulage pro Euro, danach 25 Cent bis 1.800 Euro.
  • Die volle Kinderzulage von 300 Euro pro Kind gibt es bereits ab 25 Euro Sparbeitrag im Monat.
  • Maximal kannst du 6.840 Euro pro Jahr und Vertrag einzahlen, bei zwei Verträgen bis zu 13.680 Euro.

01 · Was gilt

Wie hoch ist die staatliche Förderung bei deiner Einzahlung?

Die Grundzulage ist das Herzstück der Förderung im Altersvorsorgedepot. Sie staffelt sich nach deinem jährlichen Eigenbeitrag und belohnt auch kleinere Sparraten überproportional stark.

Die Grundzulage belohnt bereits kleine Beträge. Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag im Jahr erhältst du 50 Cent je Euro, also maximal 180 Euro.

  • Förderstufe 1: Bis 360 Euro jährlich gibt es die höchste Förderquote von 50 Prozent.
  • Förderstufe 2: Zwischen 360 und 1.800 Euro jährlich sinkt die Zulage auf 25 Cent je Euro.
  • Maximale Grundzulage: Insgesamt sind bis zu 540 Euro pro Jahr möglich.

Ab einem Eigenbeitrag von 120 Euro im Jahr (10 Euro monatlich) bist du zulageberechtigt. Die volle Kinderzulage von 300 Euro pro Kind erhältst du ab 25 Euro Sparbeitrag im Monat.

Für Studierende mit geringem Einkommen ist die erste Förderstufe besonders attraktiv. Schon mit 30 Euro im Monat sicherst du dir die maximale Förderquote von 50 Prozent auf diesen Betrag.

Die Förderung wird deinem Depot gutgeschrieben und sofort mit angelegt. Dadurch erhöht sich dein effektiver Sparbetrag, ohne dass du mehr aus eigener Tasche zahlen musst.

  • Beispiel 360 Euro: Du zahlst 360 Euro ein, der Staat legt 180 Euro dazu.
  • Beispiel 1.800 Euro: Du zahlst 1.800 Euro ein, die Grundzulage beträgt 540 Euro.
  • Mit Kindern: Die Kinderzulage kommt zusätzlich zur Grundzulage hinzu.

Die Zulage erhältst du nur für ein Depot, auch wenn du bis zu zwei Verträge abschließen kannst. Die maximale Einzahlung liegt bei 6.840 Euro pro Jahr und Vertrag.

Diese Einzahlung wird gefördert

·120 bis 360 Euro Eigenbeitrag: 50 Cent Zulage je Euro
·361 bis 1.800 Euro Eigenbeitrag: 25 Cent Zulage je Euro
·Höchstens 540 Euro Grundzulage pro Jahr
·Kinderzulage zusätzlich ab 300 Euro Eigenbeitrag im Jahr

Diese Einzahlung wird nicht gefördert

·Einzahlungen unter 120 Euro im Jahr (keine Zulage)
·Einzahlungen über 1.800 Euro im Jahr (keine weitere Zulage)
·Einzahlungen in einen zweiten Vertrag (Zulage nur für ein Depot)
·Einmalige Sonderzahlungen ohne laufenden Sparbeitrag

02 · Vergleich

Riester-Rente und Altersvorsorgedepot: Was ändert sich bei der Einzahlung?

Das Altersvorsorgedepot löst die Riester-Rente als zentrales Förderprodukt ab. Bestehende Riester-Verträge laufen weiter, aber neue Verträge kannst du ab 2027 nicht mehr abschließen.

Bestehende Riester-Verträge kannst du weiterführen oder stilllegen. Eine Kündigung ist in der Regel nicht sinnvoll, weil du dann Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen müsstest.

  • Neue Riester-Verträge: Ab 1. Januar 2027 sind keine Neuabschlüsse mehr möglich.
  • Bestandsverträge: Laufen unverändert weiter, ein Wechsel ins Altersvorsorgedepot ist möglich.
  • Stilllegung: Du kannst deinen Riester-Vertrag beitragsfrei stellen und stattdessen ins Altersvorsorgedepot einzahlen.

Stehst du kurz vor der Rente, warte mit dem Wechsel in die Riester-Auszahlphase bis nach der Reform. Die Bedingungen für Entnahmen sollen sich deutlich verbessern.

Nicht jeder Wechsel lohnt sich automatisch. Vergleiche die Kosten deines bestehenden Riester-Vertrags mit den Konditionen eines Altersvorsorgedepots.

  • Kostenvergleich: Alte Riester-Verträge haben oft hohe Abschluss- und Verwaltungskosten.
  • Förderung: Die Grundzulage im Altersvorsorgedepot ist anders gestaffelt als bei Riester.
  • Anlagestrategie: Im Altersvorsorgedepot kannst du in ETFs investieren, bei Riester oft nur in Garantieprodukte.

Das angesparte Kapital aus einem Riester-Vertrag kannst du in das neue Altersvorsorgedepot übertragen. Die genauen Übertragungsregeln hängen vom Anbieter ab.

Einzahlung und Förderung im Vergleich
Riester-Rente (bis 2026)Altersvorsorgedepot (ab 2027)
Neue VerträgeKeine neuen Verträge ab 2027Start am 1. Januar 2027
Geförderter PersonenkreisÜberwiegend PflichtversicherteAuch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende
KapitalgarantieBeitragsgarantie vorgeschriebenKeine Kapitalgarantie
AnlagemöglichkeitenÜberwiegend GarantieprodukteETF-Sparpläne und Fonds möglich

03 · Schritt für Schritt

So läuft die Einzahlung in dein Altersvorsorgedepot ab

Vom Vertragsabschluss bis zur Zulage folgt die Einzahlung einem klaren Ablauf. Wichtig ist, dass du die Mindestbeiträge einhältst und deine Zulage beantragst.

Der Ablauf beginnt mit dem Vertragsabschluss bei einem Anbieter deiner Wahl. Banken, Fondsgesellschaften, Depotanbieter und Neobroker dürfen Altersvorsorgedepots anbieten.

  • Schritt 1: Du wählst einen Anbieter und schließt einen zertifizierten Vorsorgevertrag ab.
  • Schritt 2: Du richtest einen Sparplan ein, monatlich oder jährlich.
  • Schritt 3: Du beantragst die Zulage über deinen Anbieter oder die zuständige Stelle.

Die Zulage wird deinem Depot gutgeschrieben und zusammen mit deinem Eigenbeitrag angelegt. Du musst die Mindestbeiträge einhalten, um förderberechtigt zu bleiben.

Die Zulage wird nicht automatisch gewährt. Du musst sie aktiv beantragen, entweder direkt beim Anbieter oder über die Steuererklärung.

  • Mindestbeitrag: 120 Euro pro Jahr sind nötig, um überhaupt zulageberechtigt zu sein.
  • Förderhöchstgrenze: Bis 1.800 Euro Eigenbeitrag pro Jahr gibt es Zulagen.
  • Maximale Einzahlung: 6.840 Euro pro Jahr und Vertrag, bei zwei Verträgen 13.680 Euro.

Du kannst bis zu zwei Altersvorsorgedepots abschließen. Die Zulage erhältst du jedoch nur für eines der beiden Depots.

01

Vertrag abschließen

Du eröffnest ein Altersvorsorgedepot bei einem Anbieter deiner Wahl. Jeder Anbieter muss ein Standarddepot mit Kostendeckel von 1,0 Prozent anbieten.

02

Sparplan einrichten

Du richtest einen monatlichen oder jährlichen Sparplan ein, zum Beispiel auf einen weltweiten Aktien-ETF. Die Mindesthöhe für die Zulage beträgt 120 Euro im Jahr.

03

Eigenbeitrag einzahlen

Du zahlst deinen gewählten Betrag ein. Für die volle Grundzulage sind 1.800 Euro im Jahr nötig, maximal sind 6.840 Euro pro Vertrag möglich.

04

Zulage beantragen

Die Zulage wird über den Anbieter bei der zentralen Stelle beantragt. Du erhältst Grundzulage, Kinderzulage und gegebenenfalls Berufseinsteigerbonus direkt gutgeschrieben.

04 · Kosten

Welche Kosten fallen bei deiner Einzahlung an?

Die Kosten deines Altersvorsorgedepots reduzieren deine Rendite. Beim Standarddepot sind die laufenden Kosten auf 1,0 Prozent begrenzt, hinzu kommen Fondskosten.

Jeder Anbieter muss ein solches Standarddepot anbieten oder auf das eines Kooperationspartners verweisen.

  • Kostendeckel: Maximal 1,0 Prozent laufende Kosten pro Jahr im Standarddepot.
  • Fondskosten: Die Kosten der ETFs oder Fonds kommen zusätzlich hinzu.
  • Keine Abschlusskosten: Anders als bei Riester gibt es keine hohen Provisionsmodelle.

Die Fondskosten sind in der Regel niedrig, bei breit gestreuten ETFs oft unter 0,3 Prozent pro Jahr. Zusammen mit dem Kostendeckel bleiben die Gesamtkosten überschaubar.

Jeder Prozentpunkt Kosten reduziert dein Endkapital über lange Zeiträume spürbar. Ein Kostenunterschied von 0,5 Prozent kann über 30 Jahre mehrere tausend Euro ausmachen.

  • Standarddepot: Günstige Basisoption mit gedeckelten Kosten.
  • Andere Depots: Anbieter können teurere Varianten mit Zusatzleistungen anbieten.
  • Vergleich lohnt sich: Achte auf die Gesamtkosten aus Depot- und Fondskosten.

Versicherer dürfen Altersvorsorgedepots anbieten, verpacken die Fonds aber in fondsgebundene Rentenversicherungen. Diese waren in der Vergangenheit oft deutlich teurer als einfache Depotlösungen.

Typische Kostenbestandteile bei der Einzahlung

Standarddepot (Kostendeckel)1,0 %
Versicherungsmantel (fondsgebundene Rentenversicherung)deutlich höher

05 · Grundlagen

Berufseinsteigerbonus: 200 Euro extra bei früher Einzahlung

Wenn du vor deinem 25. Geburtstag einen Vertrag abschließt, erhältst du einmalig 200 Euro Berufseinsteigerbonus. Dieser wird zusätzlich zur Grundzulage gutgeschrieben.

Geburtstag abschließt. Er wird zusätzlich zur Grundzulage gutgeschrieben.

  • Voraussetzung: Vertragsabschluss vor dem 25. Geburtstag.
  • Höhe: Einmalig 200 Euro.
  • Kombinierbar: Der Bonus kommt zur Grundzulage und Kinderzulage hinzu.

Für Studierende ist dieser Bonus besonders relevant, da viele vor dem 25. Geburtstag mit dem Studium fertig sind oder noch studieren. Der frühe Abschluss lohnt sich also doppelt.

Neben dem Bonus profitierst du vom langen Anlagehorizont. Wer mit 20 Jahren beginnt, hat bis zur Rente deutlich mehr Zeit für den Zinseszinseffekt als jemand, der erst mit 35 startet.

  • Zinseszinseffekt: Längere Laufzeit bedeutet mehr Zeit für Erträge auf Erträge.
  • Geringe Beiträge: Schon kleine monatliche Beträge reichen für die Zulage.
  • Flexibilität: Du kannst die Sparrate später anpassen.

Der Berufseinsteigerbonus wird einmalig gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden, solange du die Vertragsbedingungen einhältst.

Kurz erklärt

Berufseinsteigerbonus

Einmalige staatliche Zulage von 200 Euro für alle, die vor dem 25. Geburtstag einen Altersvorsorgedepot-Vertrag abschließen.

Der Bonus wird unabhängig von der Höhe deiner Einzahlung gewährt, sobald du zulageberechtigt bist (mindestens 120 Euro Eigenbeitrag im Jahr).

06 · Im Vertrag

Auszahlungs­phase: Was passiert mit deinem angesparten Kapital?

In der Auszahlungsphase entscheidest du, wie du dein angespartes Kapital nutzt. Neben lebenslangen Renten sind auch Zeitrenten und eine Teilkapitalauszahlung möglich.

In der Auszahlungsphase hast du mehr Wahlmöglichkeiten als bei klassischen Riester-Verträgen. Neben lebenslangen Renten sind auch Zeitrenten möglich.

  • Lebenslange Rente: Monatliche Zahlung bis zum Lebensende.
  • Zeitrente: Auszahlung über einen festgelegten Zeitraum, mindestens bis zum 85. Lebensjahr.
  • Teilkapitalauszahlung: Bis zu 30 Prozent des Kapitals kannst du zu Rentenbeginn einmalig entnehmen.

Die Auszahlungen werden nachgelagert versteuert. Da dein Einkommen im Ruhestand meist niedriger ist als im Erwerbsleben, kann sich daraus ein Steuervorteil ergeben.

Die Wahl zwischen lebenslanger Rente und Zeitrente hängt von deiner Lebenserwartung und deinem sonstigen Einkommen ab. Eine Teilkapitalauszahlung kann sinnvoll sein, um größere Anschaffungen zu finanzieren.

  • Lebenslange Rente: Sicherheit gegen Langlebigkeit, aber geringere monatliche Beträge.
  • Zeitrente: Höhere monatliche Zahlungen, aber begrenzte Laufzeit.
  • Teilkapital: Flexibilität, aber das Kapital wächst nicht weiter.

Für einen zeitlich begrenzten Auszahlungsplan gilt das gesetzliche Mindestalter von 85 Jahren. Du kannst also nicht das gesamte Kapital in wenigen Jahren aufbrauchen.

Optionen in der Auszahlungsphase

Lebenslange RenteStandardDu erhältst eine monatliche Rente bis an dein Lebensende. Die Höhe hängt vom angesparten Kapital und dem Rentenfaktor ab.
ZeitrenteFlexibelDu kannst eine zeitlich begrenzte Rente wählen, mindestens bis zum 85. Lebensjahr. Die monatlichen Zahlungen sind dann höher, enden aber zu einem festen Zeitpunkt.
Teilkapitalauszahlung30 % möglichBis zu 30 Prozent deines Kapitals kannst du dir zum Rentenbeginn einmalig auszahlen lassen. Diese Auszahlung versteuerst du mit deinem persönlichen Steuersatz.
Nachgelagerte BesteuerungSteuerlichDie Auszahlungen versteuerst du erst im Ruhestand. Da dein Einkommen dann meist niedriger ist, kann sich ein Steuervorteil ergeben.

07 · Hintergrund

Kapitalgarantie: Warum das Altersvorsorgedepot bewusst darauf verzichtet

Anders als bei klassischen Riester-Verträgen gibt es beim Altersvorsorgedepot keine Kapitalgarantie. Das eröffnet höhere Renditechancen, bedeutet aber auch Kursschwankungen.

Das Altersvorsorgedepot verzichtet bewusst auf eine Kapitalgarantie. Dein Geld fließt stattdessen in renditeorientierte Anlagen wie ETFs, die Kursschwankungen unterliegen.

  • Höhere Renditechancen: Aktien-ETFs haben langfristig bessere Renditeaussichten als Garantieprodukte.
  • Kein Garantiekapital: Der Wert deines Depots kann schwanken, auch unter den eingezahlten Betrag.
  • Langer Anlagehorizont: Über 20 oder 30 Jahre gleichen sich Schwankungen meist aus.

Klassische Riester-Verträge mussten einen Großteil des Kapitals aus Sicherheitsgründen in niedrig verzinste Anlagen stecken. Das hat die Rendite über Jahre gedrückt.

Für junge Menschen mit langem Anlagehorizont ist das Risiko von Kursschwankungen gut tragbar. Die Wahrscheinlichkeit, mit breit gestreuten ETFs nach 20 Jahren im Minus zu liegen, ist historisch gering.

  • Risikoklassen: Erlaubt sind Fonds der Risikokategorien 1 bis 5 von 7.
  • Breite Streuung: Weltweite ETFs reduzieren das Risiko einzelner Unternehmen oder Länder.
  • Keine Einzelaktien: Spekulative Wertpapiere und Kryptowährungen sind nicht erlaubt.

Die von vielen Experten empfohlenen ETFs auf den MSCI ACWI oder FTSE All-World werden meist in der mittleren Risikoklasse 4 eingestuft. Sie dürften daher im Altersvorsorgedepot besparbar sein.

Bei Riester-Verträgen war eine Beitragsgarantie gesetzlich vorgeschrieben. Das führte dazu, dass ein großer Teil des Kapitals in niedrig verzinste Sicherheitsanlagen fließen musste. Die Rendite blieb entsprechend begrenzt.

Das Altersvorsorgedepot verzichtet bewusst auf diese Garantie. Dein Geld fließt stattdessen in renditeorientierte Anlagen wie ETFs. Das eröffnet über einen langen Anlagehorizont höhere Renditechancen als die bisherigen Garantieprodukte.

Das bedeutet aber auch: Der Wert deines Depots kann schwanken. Kurzfristige Verluste sind möglich, insbesondere bei Aktien-ETFs. Für die Altersvorsorge ist das vertretbar, weil du einen langen Anlagehorizont hast und nicht auf kurzfristige Kursschwankungen reagieren musst.

Wichtig ist, dass du die Schwankungen aushältst und deinen Sparplan nicht in Krisenzeiten aussetzt. Wer langfristig investiert, kann von den höheren Renditechancen profitieren.

08 · Checkliste

Checkliste: So holst du das Maximum aus deiner Einzahlung

Mit diesen Punkten stellst du sicher, dass du alle Fördermöglichkeiten ausschöpfst und keine Zulage verschenkst.

Prüfe zuerst, ob du die Voraussetzungen für die volle Förderung erfüllst. Der Mindestbeitrag von 120 Euro pro Jahr ist die Basis für jede Zulage.

  • Mindestbeitrag einhalten: Zahle mindestens 120 Euro pro Jahr ein, um zulageberechtigt zu sein.
  • Förderstufen nutzen: Bis 360 Euro jährlich gibt es die höchste Förderquote von 50 Prozent.
  • Kinderzulage sichern: Ab 25 Euro monatlich erhältst du die volle Kinderzulage von 300 Euro pro Kind.

Beantrage die Zulage rechtzeitig über deinen Anbieter oder die Steuererklärung. Ohne Antrag gibt es keine Förderung.

Vergleiche die Kosten verschiedener Anbieter, bevor du dich festlegst. Das Standarddepot mit dem Kostendeckel von 1,0 Prozent ist eine gute Orientierung.

  • Standarddepot prüfen: Achte auf die Gesamtkosten aus Depot- und Fondskosten.
  • Berufseinsteigerbonus mitnehmen: Schließe den Vertrag vor deinem 25. Geburtstag ab.
  • Riester-Vertrag nicht kündigen: Prüfe stattdessen Stilllegung oder Übertragung.
  • Anlagestrategie wählen: Ein breit gestreuter Aktien-ETF ist für lange Zeiträume geeignet.

Passe deine Sparrate an dein Einkommen an, sobald du im Berufsleben stehst. Auch kleine Beträge während des Studiums sichern dir den Einstieg in die Förderung.

Deine Einzahlungs-Checkliste

01

Mindestens 120 Euro pro Jahr einzahlen, um zulageberechtigt zu sein

02

Für die volle Grundzulage 1.800 Euro pro Jahr ansparen

03

Bei Kindern: mindestens 300 Euro pro Jahr einzahlen, um die volle Kinderzulage von 300 Euro pro Kind zu erhalten

04

Vor dem 25. Geburtstag abschließen, um den Berufseinsteigerbonus von 200 Euro mitzunehmen

05

Standarddepot mit Kostendeckel von 1,0 Prozent wählen

06

ETF-Sparplan auf einen breit gestreuten Welt-ETF einrichten

07

Sonderausgabenabzug in der Steuererklärung geltend machen

08

Bestehenden Riester-Vertrag prüfen und gegebenenfalls übertragen

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 02.10.2026