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Altersvorsorgedepot vs. Riester: Welche Förderung lohnt sich ab 2027 für dich?

Ab 2027 löst das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ab. Für dich bedeutet das eine neue Förderlogik, andere Kosten und die Frage, ob sich ein Wechsel oder der Verbleib im alten Vertrag rechnet.

9 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 08.10.2026

Das Wichtigste

  • Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027, neue Riester-Verträge gibt es ab dann nicht mehr.
  • Die Grundzulage beträgt im neuen System bis zu 540 Euro pro Jahr, die Kinderzulage 300 Euro pro Kind.
  • Ein Wechsel lohnt sich meist, wenn du aktuell 300 Euro oder mehr jährlich in Riester einzahlst.
  • Bestehende Riester-Verträge laufen weiter, ein Wechsel ins neue System ist später jederzeit möglich.

01 · Grundlagen

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot ist die staatlich geförderte Nachfolge der Riester-Rente. Es erlaubt dir, direkt in Fonds oder ETFs zu investieren, und öffnet die Förderung auch für Selbstständige.

Das Altersvorsorgedepot ist ab dem 1. Januar 2027 die neue staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge. Du kannst darin direkt in Fonds oder ETFs investieren, statt wie bei Riester über Versicherungsmäntel oder Banksparpläne zu sparen. Die Förderung steht künftig auch Selbstständigen, Freiberuflern und Gewerbetreibenden offen, die bisher vom Riester-System ausgeschlossen waren.

Der entscheidende Unterschied zur alten Welt: Deine Förderhöhe hängt nicht mehr von deinem Einkommen oder deiner Zugehörigkeit zur gesetzlichen Rentenversicherung ab. Allein deine Sparleistung bestimmt, wie viel Zulage du bekommst. Das macht das System einfacher und für mehr Menschen zugänglich.

Für alle, die sich nicht intensiv mit Geldanlage beschäftigen wollen, muss jeder Anbieter ein Standarddepot bereithalten. Dort sind die Effektivkosten auf 1,0 Prozent begrenzt. Wer selbst ETFs auswählt, kann deutlich günstiger fahren.

Kurz erklärt

Altersvorsorgedepot

Ein staatlich gefördertes Depot für die private Altersvorsorge, das ab dem 1. Januar 2027 die Riester-Rente ablöst. Du kannst darin direkt in Fonds oder ETFs investieren und erhältst Zulagen sowie Steuervorteile.

Kernmerkmal: Die Förderung hängt nur noch von deiner Sparleistung ab, nicht mehr von deinem Einkommen oder der Zugehörigkeit zur gesetzlichen Rentenversicherung.

02 · Vergleich

Altersvorsorgedepot vs. Riester: Die Förderung im direkten Vergleich

Die Förderlogik unterscheidet sich grundlegend. Während Riester dein Einkommen als Maßstab nimmt, zählt im Altersvorsorgedepot allein dein eingezahlter Beitrag.

Die neue Förderlogik belohnt deinen Einsatz direkt: Für jeden eingezahlten Euro bis 360 Euro im Jahr legt der Staat 50 Cent obendrauf. Das ergibt 180 Euro Zulage. Für Einzahlungen darüber hinaus bis 1.800 Euro gibt es 25 Cent je Euro, also weitere 360 Euro. Insgesamt sind so 540 Euro Grundzulage pro Jahr möglich.

Im alten Riester-System war die Grundzulage dagegen pauschal 175 Euro, unabhängig davon, wie viel du eingezahlt hast. Allerdings musstest du vier Prozent deines Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr einzahlen, um überhaupt die volle Zulage zu erhalten. Bei geringem Einkommen und vielen Kindern konnte das bedeuten, dass du nur 60 Euro Mindestbeitrag zahlen musstest und trotzdem hohe Zulagen bekamst.

Die Kinderzulage bleibt im neuen System bei 300 Euro pro Kind und Jahr. Voraussetzung ist ein Sparbeitrag von mindestens 25 Euro im Monat. Der Berufseinsteigerbonus von einmalig 200 Euro bei Vertragsabschluss vor dem 25. Geburtstag wird ebenfalls fortgeführt.

  • Im Altersvorsorgedepot zählt nur dein Beitrag, nicht dein Einkommen.
  • Die maximale Grundzulage ist mit 540 Euro deutlich höher als die alten 175 Euro.
  • Für Geringverdiener mit mehreren Kindern kann das alte System vorübergehend besser sein.
So unterscheiden sich die Fördersysteme
Altersvorsorgedepot (ab 2027)Riester-Rente (bis 2026)
Grundzulage50 Cent je Euro bis 360 Euro, danach 25 Cent je Euro bis 1.800 Euro Eigenbeitrag, maximal 540 Euro175 Euro jährlich
Kinderzulage300 Euro pro Kind und Jahr300 Euro für nach 2007 geborene Kinder, 185 Euro für ältere Kinder
Mindestbeitrag für Förderung120 Euro pro Jahr60 Euro pro Jahr (Sockelbeitrag)
Förderberechtigter PersonenkreisAlle, auch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert der Wechsel vom Riester-Vertrag ins Altersvorsorgedepot

Du kannst dein angespartes Riester-Guthaben in ein Altersvorsorgedepot mitnehmen. Der Ablauf ist einfach, aber du solltest die Reihenfolge beachten.

Das Kapital bleibt dabei erhalten und wird nicht ausgezahlt oder versteuert. Der Wechsel ist ab 2027 möglich, sobald die ersten Anbieter ihre Depots auf den Markt bringen.

Bevor du handelst, solltest du drei Dinge kennen: deinen aktuellen Jahresbeitrag, die Höhe deines Guthabens und die Anzahl der kindergeldberechtigten Kinder, die deinem Vertrag zugeordnet sind. Diese Faktoren entscheiden, ob der Wechsel für dich vorteilhaft ist oder ob du vorerst im alten System bleiben solltest.

Wichtig: Ein Wechsel zurück ins alte Riester-System ist nicht möglich. Wer einmal im neuen System ist, bleibt dort. Deshalb lohnt es sich, die Entscheidung sorgfältig abzuwägen.

01

Bestehenden Riester-Vertrag prüfen

Ermittle deinen aktuellen Jahresbeitrag, die Höhe deines Guthabens und die dir zugeordneten kindergeldberechtigten Kinder. Diese Faktoren bestimmen, ob sich ein Wechsel lohnt.

02

Ab 2027 ein Altersvorsorgedepot eröffnen

Sobald die ersten Anbieter verfügbar sind, eröffnest du ein Depot deiner Wahl. Achte auf die Kostenquote und darauf, ob ein Standarddepot mit gedeckelten Kosten für dich infrage kommt.

03

Guthaben übertragen lassen

Beantrage die Übertragung deines Riester-Guthabens auf das neue Altersvorsorgedepot. Das angesparte Kapital bleibt dabei erhalten und wird ab dann nach den neuen Regeln gefördert.

04

Beiträge anpassen

Passe deinen Sparbeitrag an die neue Förderlogik an. Für die volle Grundzulage von 540 Euro zahlst du 1.800 Euro pro Jahr ein. Für die volle Kinderzulage genügen 300 Euro pro Kind und Jahr.

04 · Was gilt

Wann lohnt sich der Wechsel zum Altersvorsorgedepot?

Die Antwort hängt von deinem aktuellen Riester-Beitrag, deinem Einkommen und der Anzahl deiner Kinder ab. Eine klare Faustregel hilft dir bei der Orientierung.

Die wichtigste Faustregel lautet: Zahlst du aktuell 300 Euro oder mehr pro Jahr in deinen Riester-Vertrag ein, um die volle Zulage zu erhalten, dann ist der Wechsel ins Altersvorsorgedepot für dich in jedem Fall vorteilhaft. Die Förderung ist dort höher und die Renditeaussichten mit einem weltweit gestreuten Aktien-ETF deutlich besser.

Anders sieht es aus, wenn du ein sehr geringes Einkommen und mehrere kindergeldberechtigte Kinder hast. Im alten System kannst du dann mit einem Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr hohe Zulagen erhalten. Im neuen System müsstest du mindestens 120 Euro einzahlen, und die Förderung fällt für diese Gruppe oft geringer aus.

Auch die Höhe deines bestehenden Guthabens spielt eine Rolle. Je mehr Kapital du bereits angespart hast, desto eher lohnt sich der Wechsel. Der Grund: Die erwartete Rendite von durchschnittlich sechs Prozent im Depot übersteigt ab einer gewissen Summe den Fördervorteil des alten Systems, selbst wenn die Zulagen dort etwas höher sein sollten.

  • Wechsel lohnt sich bei einem Jahresbeitrag von 300 Euro oder mehr.
  • Bleib vorerst im alten System, wenn du Geringverdiener mit mehreren Kindern bist.
  • Ein hohes Riester-Guthaben spricht für den Wechsel, weil die Rendite den Unterschied macht.

Wechsel lohnt sich

·Du zahlst aktuell 300 Euro oder mehr pro Jahr in deinen Riester-Vertrag ein
·Dein Riester-Guthaben ist bereits hoch, da die bessere Rendite des Depots den Fördervorteil übersteigt
·Du bist selbstständig, freiberuflich oder gewerblich tätig und bisher nicht riesterberechtigt
·Du willst in einen kostengünstigen, weltweit gestreuten Aktien-ETF investieren

Riester vorerst behalten

·Du hast ein sehr geringes Einkommen und mehrere kindergeldberechtigte Kinder im alten Vertrag
·Du planst, in den nächsten Jahren Riester-Guthaben für eine Immobilie zu entnehmen (Wohnriester)

05 · Kosten

Was kostet das Altersvorsorgedepot im Vergleich zu Riester?

Die Kosten sind ein zentraler Hebel für deine Rendite. Das Altersvorsorgedepot ist in der Regel deutlich günstiger als klassische Riester-Verträge.

Beim Standarddepot des Altersvorsorgedepots sind die Effektivkosten auf 1,0 Prozent pro Jahr begrenzt. Das ist ein Fortschritt gegenüber vielen Riester-Verträgen, aber aus Verbrauchersicht immer noch nicht günstig.

Deutlich besser schneiden Depots ab, bei denen du selbst einen ETF auswählst. Dort fallen oft nur die laufenden Kosten des Fonds an, die bei breit gestreuten Aktien-ETFs bei etwa 0,15 Prozent im Jahr liegen. Einzelne Anbieter verzichten zusätzlich auf Depotgebühren und Sparplangebühren.

Zum Vergleich: Riester-Fondssparpläne liegen typischerweise bei etwa 1,5 Prozent jährlichen Kosten. Riester-Rentenversicherungen sind mit 2,0 Prozent und mehr oft noch teurer. Über 30 Jahre Sparzeit macht dieser Unterschied Zehntausende Euro aus.

  • Standarddepot: maximal 1,0 Prozent Effektivkosten.
  • Günstiges ETF-Depot: etwa 0,15 Prozent laufende Fondskosten.
  • Riester-Fondssparplan: etwa 1,5 Prozent.
  • Riester-Rentenversicherung: 2,0 Prozent und mehr.

Typische jährliche Kosten in der Ansparphase

Standarddepot (Kostendeckel)1,0 %
Günstiges Altersvorsorgedepot (ETF)0,15 %

06 · Im Vertrag

Diese Regeln gelten für die Auszahlungs­phase

Die Auszahlungsphase ist flexibler geworden. Du bist nicht mehr zwingend an eine lebenslange Verrentung gebunden, sondern kannst auch Zeitrenten oder Auszahlpläne nutzen.

Die Auszahlungsphase ist flexibler geworden. Du bist nicht mehr zwingend an eine lebenslange Verrentung gebunden. Neben lebenslangen Renten sind künftig auch Zeitrenten möglich, und ein reiner Auszahlplan darf frühestens mit dem 85. Lebensjahr enden.

Der Auszahlungsbeginn wurde auf frühestens 65 Jahre angehoben. Ausnahmen gelten, wenn du bereits vorher eine gesetzliche Altersrente beziehst. Der Beginn darf nicht nach dem 70. Geburtstag liegen.

Zum Rentenbeginn kannst du den Anbieter leichter wechseln als im alten Riester-System. Das erhöht den Wettbewerb in der Auszahlphase und kann dir bessere Konditionen sichern. Die Wohnriester-Option wird im Altersvorsorgedepot voraussichtlich nicht angeboten, da das Gesetz Anbietern erlaubt, diesen komplexen Vertragsteil wegzulassen.

  • Auszahlungsbeginn frühestens mit 65 Jahren, spätestens mit 70 Jahren.
  • Zeitrenten und Auszahlpläne sind möglich, eine lebenslange Rente ist nicht mehr Pflicht.
  • Ein Anbieterwechsel zum Rentenbeginn ist einfacher als im alten System.

Wichtige Regelungen für die Auszahlung im Altersvorsorgedepot

AuszahlungsbeginnAltersgrenzeDie Auszahlung beginnt frühestens mit 65 Jahren, außer du beziehst bereits vorher eine gesetzliche Altersrente. Der Beginn darf nicht nach dem 70. Geburtstag liegen.
ZeitrentenFlexibilitätNeben lebenslangen Renten sind auch Zeitrenten möglich. Ein reiner Auszahlplan darf frühestens mit dem 85. Lebensjahr enden.
AnbieterwechselWechselrechtZum Rentenbeginn kannst du den Anbieter leichter wechseln als im alten Riester-System. Das erhöht den Wettbewerb in der Auszahlphase.
WohnriesterImmobilieDas Altersvorsorgedepot wird voraussichtlich keine Wohnriester-Option beinhalten. Für eine Immobilienfinanzierung solltest du dein Riester-Guthaben im alten Vertrag belassen.

07 · Checkliste

Checkliste: So triffst du die richtige Entscheidung

Diese Punkte helfen dir, systematisch zu prüfen, ob du noch 2026 einen Riester-Vertrag abschließen oder auf das Altersvorsorgedepot warten solltest.

Die Entscheidung zwischen Riester und Altersvorsorgedepot hängt von deiner individuellen Situation ab. Mit einer systematischen Prüfung vermeidest du Fehlentscheidungen, die dich über Jahrzehnte Rendite kosten können.

Gehe die folgenden Punkte der Reihe nach durch. Sie helfen dir, Klarheit zu gewinnen, ob du noch 2026 einen Riester-Vertrag abschließen, deinen bestehenden Vertrag weiterführen oder ab 2027 ins Altersvorsorgedepot wechseln solltest.

Wenn du unsicher bist, gilt: Ein Wechsel ins neue System ist später jederzeit möglich. Zurück ins alte kommst du aber nicht mehr. Im Zweifel ist der Abschluss eines Riester-Fondssparplans noch 2026 die flexiblere Option.

Deine Entscheidungshilfe für 2026 und 2027

01

Ermittle deinen aktuellen Jahresbeitrag in den Riester-Vertrag

02

Prüfe, wie viele kindergeldberechtigte Kinder deinem Vertrag zugeordnet sind

03

Vergleiche deine voraussichtliche Förderung im alten und neuen System

04

Berechne, ob dein bestehendes Riester-Guthaben hoch genug ist, damit die bessere Depotrendite den Fördervorteil übersteigt

05

Kläre, ob du in den nächsten Jahren Geld für eine Immobilie entnehmen willst

06

Prüfe bei bestehenden Verträgen die Kostenquote und die Renditeaussichten

07

Entscheide bei Neuabschluss: Riester-Fondssparplan 2026 oder Altersvorsorgedepot ab 2027

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Vergleich von Altersvorsorgedepot und Riester

Viele Sparer unterschätzen die Bedeutung der Kosten oder wechseln vorschnell. Diese Fehler solltest du vermeiden.

Der häufigste Fehler ist, nur auf die Zulagen zu schauen und die Kosten zu ignorieren. Ein Riester-Vertrag mit hohen Abschluss- und Verwaltungskosten frisst über die Jahre einen großen Teil deiner Rendite auf. Das Altersvorsorgedepot ist in der Regel deutlich günstiger, was den Fördervorteil des alten Systems oft überkompensiert.

Ein weiterer Fehler ist das vorschnelle Übertragen des Riester-Guthabens, wenn du in den nächsten Jahren eine Immobilie finanzieren willst. Das Altersvorsorgedepot wird voraussichtlich keine Wohnriester-Option bieten. Wer Geld für Bau, Kauf oder Tilgung entnehmen möchte, sollte das Guthaben im alten Vertrag lassen.

Manche Sparer warten mit dem Sparen komplett, bis die neuen Produkte verfügbar sind. Das ist riskant, denn du verlierst wertvolle Ansparzeit. Ein ungeförderter ETF-Sparplan kann die Zeit bis 2027 überbrücken und lässt sich später in ein Altersvorsorgedepot übertragen.

  • Du vergleichst nur die Zulagen und ignorierst die Kostenunterschiede.
  • Du wechselst nicht, obwohl du 300 Euro oder mehr jährlich einzahlst.
  • Du schließt 2026 keinen Riester-Vertrag ab, obwohl du als Geringverdiener mit mehreren Kindern profitierst.
  • Du überträgst dein Riester-Guthaben, obwohl du eine Immobilie finanzieren willst.
  • Du wartest mit dem Sparen komplett, statt die Zeit bis 2027 zu überbrücken.

Diese Fehler kosten dich Rendite

·Du vergleichst nur die Zulagen und ignorierst die Kostenunterschiede zwischen Riester und Depot
·Du wechselst nicht, obwohl du 300 Euro oder mehr jährlich einzahlst und damit im neuen System deutlich besser gefördert wirst
·Du schließt 2026 keinen Riester-Vertrag ab, obwohl du als Geringverdiener mit mehreren Kindern von der alten Förderung profitierst
·Du überträgst dein Riester-Guthaben, obwohl du in den nächsten Jahren eine Immobilie finanzieren willst
·Du wartest mit dem Sparen komplett, statt die Zeit bis 2027 mit einem ungeförderten ETF-Sparplan zu überbrücken

09 · Hintergrund

Frühstart-Rente: Was ab 2027 für Kinder geplant ist

Zusätzlich zum Altersvorsorgedepot plant die Bundesregierung eine staatliche Einzahlung für Kinder. Der Gesetzentwurf ist beschlossen, aber noch nicht final verabschiedet.

Die Frühstart-Rente sieht vor, dass der Staat für jedes Kind zwischen 6 und 18 Jahren monatlich 10 Euro in ein Altersvorsorgedepot einzahlt. Voraussetzung ist, dass ein solches Depot für das Kind besteht.

Der Gesetzentwurf wurde im August 2026 vom Kabinett beschlossen. Der Start ist für 2027 vorgesehen, steht aber noch unter dem Vorbehalt der parlamentarischen Beratung. Es handelt sich also um ein geplantes Vorhaben, nicht um geltendes Recht.

Für dich als Elternteil bedeutet das: Sobald die Frühstart-Rente kommt, lohnt es sich, für jedes Kind ein Altersvorsorgedepot zu eröffnen. Die staatlichen Einzahlungen von 120 Euro pro Jahr und Kind summieren sich über zwölf Jahre auf 1.440 Euro, ohne dass du selbst etwas einzahlen musst.

Die Frühstart-Rente ist ein geplanter staatlicher Zuschuss für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren. Pro Kind und Monat soll der Staat 10 Euro in ein Altersvorsorgedepot einzahlen, sofern ein solches Depot für das Kind besteht.

Der Gesetzentwurf wurde im August 2026 vom Kabinett beschlossen. Der Start ist für 2027 vorgesehen, steht aber noch unter dem Vorbehalt der parlamentarischen Beratung.

Für dich als Elternteil bedeutet das: Sobald die Frühstart-Rente kommt, lohnt es sich, für jedes Kind ein Altersvorsorgedepot zu eröffnen, um die staatlichen Einzahlungen mitzunehmen.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 08.10.2026