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FinanzbildungInvestieren10 Min.

ETF Sparplan für Anfänger: Dein erster Schritt in die Welt der Geldanlage

Du möchtest Vermögen aufbauen, weißt aber nicht, wie du anfangen sollst? Ein ETF Sparplan ist der einfachste Weg, um mit wenig Geld und ohne Vorkenntnisse in den Aktienmarkt einzusteigen. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie es funktioniert.

GeldanlageAktienmarktVermögensaufbau
Brauche ich das?
Ja, unbedingt.
Für langfristigen Vermögensaufbau und Inflationsschutz.
Wie viel Geld?
Schon 25 Euro.
Monatlich reichen aus, um zu starten.
Ist das riskant?
Langfristig gering.
Kurze Schwankungen solltest du aussitzen.
Wie fange ich an?
Depot eröffnen.
Dann Sparplan einrichten und loslegen.

Warum dich das Thema Geldanlage betrifft

Vielleicht denkst du, dass dich das Thema Aktien und Fonds nichts angeht. Vielleicht hast du Angst, dein hart verdientes Geld zu verlieren, oder du glaubst, dass du zu wenig Geld für eine sinnvolle Anlage hast. Diese Bedenken sind verständlich, aber sie führen oft dazu, dass du eine wichtige Chance verpasst: den Aufbau von Vermögen, das für dich arbeitet.

Wenn du dein Geld nur auf einem normalen Girokonto oder einem Tagesgeldkonto liegen lässt, verliert es jedes Jahr an Kaufkraft. Das nennt man Inflation. Die Preise für Lebensmittel, Miete und Energie steigen, während dein Erspartes auf dem Konto nominal gleich bleibt. Du kannst dir also mit demselben Geldbetrag immer weniger leisten.

Ein ETF Sparplan ist eine Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Du beteiligst dich an der Wirtschaft und an den Gewinnen tausender Unternehmen weltweit. Historisch betrachtet ist der Aktienmarkt langfristig gewachsen, auch wenn es zwischendurch immer wieder zu Rückschlägen kam. Genau diese langfristige Perspektive macht die Geldanlage für dich interessant.

Es geht nicht darum, über Nacht reich zu werden. Es geht darum, systematisch und mit Geduld ein Vermögen aufzubauen, das dir später mehr Freiheit gibt. Ob für die Rente, ein Eigenheim oder einfach für ein finanzielles Polster. Der Einstieg ist heute einfacher und günstiger als je zuvor, und du kannst bereits mit kleinen Beträgen starten.

~25%
der Deutschen besitzen Aktien oder Fonds.
70 Jahre
ist der Anlagehorizont bei einem Neugeborenen.
3.000+
Unternehmen sind oft in einem Welt-ETF enthalten.

Was ist ein ETF und was ist ein Sparplan?

Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Fund, also ein börsengehandelter Fonds. Stell dir einen Fonds wie einen großen Korb vor, in dem viele verschiedene Aktien liegen. Anstatt nur eine einzelne Aktie von einem Unternehmen zu kaufen, kaufst du mit einem ETF einen kleinen Anteil an vielen Unternehmen auf einmal. Das nennt man Diversifikation, also die Verteilung deines Geldes auf viele Schultern.

Ein ETF bildet meist einen Index nach. Ein Index ist eine Art Liste, die die Entwicklung einer bestimmten Gruppe von Aktien abbildet. Der bekannteste ist der DAX, der die 40 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland enthält. Es gibt aber auch weltweite Indizes, die tausende Unternehmen aus vielen Ländern und Branchen umfassen.

Ein Sparplan ist eine Vereinbarung mit deiner Bank oder einem Broker. Du legst fest, dass an einem bestimmten Tag im Monat ein bestimmter Betrag automatisch von deinem Konto abgebucht und in einen oder mehrere ETFs investiert wird. Du musst dich also nicht jeden Monat neu kümmern, sondern der Prozess läuft vollautomatisch ab.

Die Kombination aus beidem, ein ETF Sparplan, ist für dich als Anfänger besonders geeignet. Du musst keine einzelnen Aktien auswählen, keine Marktzeitpunkte kennen und keine großen Summen auf einmal investieren. Du startest einfach mit einem kleinen Betrag, der regelmäßig in einen breit gestreuten Korb aus Aktien fließt.

Wie funktioniert ein ETF Sparplan genau?

Der Ablauf ist denkbar einfach. Du eröffnest ein Depot, das ist ein Konto speziell für Wertpapiere, bei einem Online-Broker oder deiner Hausbank. Im nächsten Schritt wählst du einen oder mehrere ETFs aus, die du besparen möchtest. Danach legst du den monatlichen Betrag fest, zum Beispiel 50 oder 100 Euro, und den Ausführungstermin.

An diesem Termin kauft dein Broker für den festgelegten Betrag Anteile des gewählten ETFs. Da die Anteile einen bestimmten Preis haben, der sich täglich ändert, erhältst du nicht immer eine ganze Anzahl an Anteilen. Du bekommst Bruchstücke, sogenannte Bruchstückanteile. So wird dein kompletter Betrag investiert, ohne dass ein Rest auf dem Konto liegen bleibt.

Der Wert deines Depots ändert sich dann täglich, da die Kurse der Aktien im ETF schwanken. An manchen Tagen ist dein Depot mehr wert, an anderen weniger. Das ist völlig normal und gehört zum Aktienmarkt dazu. Wichtig ist, dass du bei einem Sparplan über einen langen Zeitraum hinweg zu unterschiedlichen Kursen kaufst. Das nennt man den Cost-Average-Effekt.

Dieser Effekt hat einen Vorteil: Wenn die Kurse niedrig sind, bekommst du für deinen festen Betrag mehr Anteile. Wenn die Kurse hoch sind, bekommst du weniger. Über die Jahre gleicht sich das aus, und du musst dir keine Gedanken über den perfekten Einstiegszeitpunkt machen. Dein Sparplan läuft einfach weiter, egal was an den Märkten passiert.

Was kostet ein ETF Sparplan?

Die Kosten sind ein wichtiger Faktor, denn sie schmälern deine Rendite. Es gibt zwei Hauptkostenarten, die du kennen solltest. Die erste ist die laufende Verwaltungsgebühr des Fonds, die sogenannte Total Expense Ratio, kurz TER. Diese Gebühr wird direkt vom Fondsvermögen abgezogen und deckt die Kosten für die Verwaltung des Fonds ab.

Die TER wird in Prozent pro Jahr angegeben und liegt bei vielen breit gestreuten ETFs im unteren Bereich. Es gibt auch ETFs, die einen Index nicht aktiv verwalten, sondern nur nachbilden. Diese sind in der Regel günstiger als aktiv gemanagte Fonds, bei denen ein Fondsmanager versucht, den Markt zu schlagen. Für dich als Anfänger sind passive ETFs mit einer niedrigen TER oft die beste Wahl.

Die zweite Kostenart sind die Transaktionskosten, die bei jedem Kauf und Verkauf anfallen. Viele Online-Broker bieten aber inzwischen Aktionspreise für Sparpläne an, sodass du bestimmte ETFs sogar kostenlos besparen kannst. Das ist ein großer Vorteil, denn so fließt dein kompletter Sparbetrag in den Fonds und wird nicht durch Gebühren reduziert.

Achte außerdem auf die Kosten für das Depot selbst. Viele Neobroker bieten ein kostenloses Depot an, während klassische Banken dafür eine jährliche Gebühr verlangen können. Es lohnt sich, die Angebote zu vergleichen und darauf zu achten, dass die Kosten gering sind. Denn auch kleine Gebühren können über viele Jahre hinweg einen spürbaren Einfluss auf dein Endvermögen haben.

Worauf du bei der ETF-Auswahl achten solltest

Die Auswahl des richtigen ETFs ist entscheidend für deinen Anlageerfolg. Als Faustregel gilt: Für Anfänger ist ein ETF auf einen breiten Weltindex die beste Wahl. Ein solcher Index, wie der MSCI World oder der FTSE All-World, enthält tausende Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern. Damit bist du extrem breit diversifiziert und reduzierst das Risiko, das mit einzelnen Ländern oder Branchen verbunden ist.

Achte auf die Höhe der laufenden Kosten, die TER. Ein Unterschied von wenigen Zehntelprozentpunkten macht sich bei langen Anlagezeiträumen bemerkbar. Wähle einen ETF, der die Wertentwicklung des Index möglichst genau abbildet. Das nennt man Tracking Error. Ein niedriger Tracking Error bedeutet, dass der ETF den Index gut nachbildet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Replikationsmethode. Die meisten ETFs bilden den Index physisch ab, das heißt, sie kaufen die Aktien tatsächlich. Es gibt auch synthetische ETFs, die den Index über Tauschgeschäfte nachbilden. Für dich als Anfänger sind physische ETFs oft leichter zu verstehen, da sie die Aktien wirklich besitzen.

Überlege auch, ob du thesaurierende oder ausschüttende ETFs wählen möchtest. Ein thesaurierender ETF legt die erhaltenen Dividenden direkt wieder an, was den Zinseszinseffekt verstärkt. Ein ausschüttender ETF zahlt die Dividenden an dich aus. Für den Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft sinnvoller, da das Geld automatisch reinvestiert wird. Du solltest aber auch die steuerlichen Aspekte im Blick behalten.

Typische Fehler, die du als Anfänger vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, gar nicht erst anzufangen. Viele warten auf den perfekten Zeitpunkt, der nie kommt. Oder sie haben Angst vor Verlusten und lassen ihr Geld auf dem Girokonto liegen. Dabei ist Zeit der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau. Je früher du startest, desto mehr Zeit hat dein Geld, um zu wachsen.

Ein weiterer Fehler ist, bei Kursschwankungen in Panik zu geraten und seine Anteile zu verkaufen. Der Aktienmarkt schwankt, das ist normal. Wenn du verkaufst, wenn die Kurse niedrig sind, realisierst du Verluste und verpasst die anschließende Erholung. Bleib ruhig und halte an deinem Plan fest, auch wenn es mal turbulent wird.

Viele Anfänger versuchen auch, den Markt zu timen, also den perfekten Kauf- und Verkaufszeitpunkt vorherzusagen. Das gelingt selbst Profis nicht zuverlässig. Mit einem Sparplan umgehst du dieses Problem, da du regelmäßig kaufst und dir keine Gedanken über den richtigen Zeitpunkt machen musst. Vertraue auf den Cost-Average-Effekt.

Ein weiterer Fehler ist, zu viel Geld in einzelne Aktien oder Trends zu stecken, die gerade gehypt werden. Das ist Spekulation und kein Investieren. Bleib bei deinem breit gestreuten ETF und lass dich nicht von kurzfristigen Trends oder heißen Tipps verleiten. Ein solider Plan und Disziplin sind der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

So legst du deinen ersten ETF Sparplan an

Der erste Schritt ist die Auswahl eines passenden Brokers. Du solltest auf niedrige oder keine Depotgebühren, günstige oder kostenlose Sparplanausführungen und eine benutzerfreundliche App achten. Es gibt viele Vergleichsportale im Internet, die dir dabei helfen können. Nimm dir etwas Zeit für den Vergleich, denn die Wahl des Brokers begleitet dich über viele Jahre.

Nachdem du dich für einen Broker entschieden hast, eröffnest du ein Depot. Das geht in der Regel online und dauert nur wenige Minuten. Du musst dich ausweisen und einige persönliche Daten angeben. Danach erhältst du deine Zugangsdaten und kannst dich in dein Depot einloggen. Oft ist eine Mindesteinzahlung erforderlich, um das Konto zu aktivieren.

Im nächsten Schritt richtest du deinen Sparplan ein. Du wählst den gewünschten ETF aus und gibst den monatlichen Betrag ein. Du kannst auch mehrere Sparpläne einrichten oder den Betrag später jederzeit ändern. Wichtig ist, dass du einen Betrag wählst, den du langfristig entbehren kannst. Beginne lieber mit einem kleineren Betrag und steigere dich später.

Nachdem du den Sparplan eingerichtet hast, läuft alles automatisch. Du solltest dich aber regelmäßig, zum Beispiel einmal im Jahr, über deine Anlage informieren. Prüfe, ob der ETF noch zu deiner Strategie passt und ob sich deine Lebensumstände geändert haben. Ansonsten gilt: Einfach laufen lassen und dem Zinseszinseffekt Zeit geben.

Wie viel Geld du monatlich investieren solltest

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da sie von deiner individuellen finanziellen Situation abhängt. Als Faustregel gilt: Investiere nur Geld, das du in den nächsten Jahren nicht benötigst. Dein Notgroschen für unvorhergesehene Ausgaben sollte nicht in Aktien angelegt sein, sondern auf einem Tagesgeldkonto liegen.

Viele Experten empfehlen, mindestens 10 bis 15 Prozent deines Nettoeinkommens zu sparen und zu investieren. Wenn du zum Beispiel 2.000 Euro netto verdienst, wären das 200 bis 300 Euro pro Monat. Das ist für viele Menschen eine realistische Größenordnung. Wenn du weniger sparen kannst, ist das auch in Ordnung. Wichtig ist, dass du überhaupt startest.

Du kannst bereits mit sehr kleinen Beträgen wie 25 oder 50 Euro pro Monat beginnen. Der Zinseszinseffekt wirkt auch bei kleinen Beträgen, wenn du lang genug dabei bleibst. Wichtig ist, dass du den Betrag nicht zu hoch wählst, sodass du deinen Sparplan bei finanziellen Engpässen wieder kündigen musst. Ein kontinuierlicher Sparplan ist besser als ein hoher Betrag, den du nicht durchhalten kannst.

Eine gute Strategie ist es, deinen Sparplan regelmäßig zu erhöhen, zum Beispiel wenn du eine Gehaltserhöhung bekommst. So steigerst du deine Sparrate automatisch, ohne dass es dir weh tut. Du kannst auch Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld oder Steuererstattungen in deine Geldanlage stecken. Das beschleunigt den Vermögensaufbau erheblich.

Die steuerliche Behandlung deiner ETF-Sparpläne

In Deutschland unterliegen Gewinne aus Aktienfonds der Abgeltungsteuer. Das bedeutet, dass auf deine erzielten Kursgewinne und Dividenden 25 Prozent Steuer anfallen, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Diese Steuer wird automatisch von deinem Broker einbehalten und an das Finanzamt abgeführt, du musst dich also nicht selbst darum kümmern.

Es gibt jedoch einen wichtigen Freibetrag, den Sparerpauschbetrag. Dieser liegt bei 1.000 Euro pro Person und Jahr. Das bedeutet, dass deine Gewinne bis zu dieser Höhe steuerfrei sind. Um diesen Freibetrag zu nutzen, musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Dein Broker berücksichtigt diesen dann automatisch bei der Steuerberechnung.

Bei thesaurierenden ETFs, die ihre Erträge wieder anlegen, gibt es eine Vorabpauschale. Das ist eine Art Steuervorauszahlung auf die theoretischen Erträge des Fonds. Diese wird jährlich berechnet und kann deinen Freibetrag reduzieren. Die tatsächliche Steuer auf die realisierten Gewinne fällt erst beim Verkauf deiner Anteile an.

Die steuerlichen Regeln können sich ändern, und es gibt viele Details zu beachten. Für den Anfang ist es wichtig zu wissen, dass du einen Freistellungsauftrag einrichten solltest und dass dein Broker die Steuern automatisch abführt. Wenn du unsicher bist, kannst du einen Steuerberater konsultieren. Aber lass dich davon nicht davon abhalten, mit deinem Sparplan zu starten.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du ein regelmäßiges Einkommen?
Kannst du monatlich 25 Euro oder mehr zurücklegen?
Planst du, das Geld mindestens 10 Jahre nicht anzufassen?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Du kannst bereits mit sehr kleinen Beträgen ab 25 Euro pro Monat starten. Viele Broker erlauben sogar noch geringere Mindestbeträge. Wichtig ist, dass du einen Betrag wählst, den du langfristig entbehren kannst und den du regelmäßig aufbringen kannst.

Ein ETF Sparplan ist keine Einlagensicherung wie bei einem Bankkonto, sondern eine Wertpapieranlage. Das bedeutet, dass der Wert deines Depots schwanken kann und du im schlimmsten Fall einen Teilverlust erleiden kannst. Langfristig betrachtet ist der Aktienmarkt jedoch gewachsen, und durch die breite Streuung in einem ETF ist das Risiko geringer als bei einzelnen Aktien.

Für Anfänger eignen sich am besten ETFs auf breite Weltindizes wie den MSCI World oder den FTSE All-World. Diese enthalten tausende Unternehmen aus vielen Ländern und Branchen und bieten damit eine sehr breite Diversifikation. Achte auf eine niedrige TER und einen physisch replizierenden ETF.

Ja, du kannst deinen Sparplan jederzeit ohne Kündigungsfrist stoppen, pausieren oder die Höhe des Betrags ändern. Dein Depot bleibt bestehen, und du kannst über deine Anteile frei verfügen. Du kannst sie verkaufen oder weiterhin halten, ohne neue Einzahlungen zu tätigen.

Dein Depot ist ein Sondervermögen und gehört dir, nicht der Bank. Das bedeutet, dass deine Wertpapiere im Falle einer Bankenpleite geschützt sind und nicht in die Insolvenzmasse einfließen. Du kannst deine Anteile auf einen anderen Broker übertragen. Es gibt also kein Verlustrisiko durch eine Bankenpleite.

Für den langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft sinnvoller, da die Dividenden automatisch wieder angelegt werden und so der Zinseszinseffekt verstärkt wird. Ausschüttende ETFs zahlen dir die Erträge aus, was für ein regelmäßiges Einkommen interessant sein kann. Für den Anfang ist ein thesaurierender ETF eine gute Wahl.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.