Weiterbildung · Förderung prüfen

Weiterbildung Palliativpflege mit Bildungsgutschein – 131 KURSNET-Kurse

Weiterbildung & Qualifizierung im Bereich Palliativpflege: 131 KURSNET-gelistete Kurse von 63 Anbietern. Bei passender AZAV-Zulassung und Bewilligung sind bis zu 100 % Förderung möglich. 112× Vollzeit, 19× Teilzeit.

131
KURSNET-Kurse
63
Anbieter
AZAV
je Kurs prüfen
bis 100 %
Förderung möglich
Palliativpflege nach Suchintention:

Palliativpflege-Kurse vergleichen

Filtere eine kompakte Auswahl; das vollständige serverseitige Verzeichnis enthält jedes Angebot.

Palliativpflege / Vollzeit BGS prüfenEthik und Palliative Careab 18.09.2026bis 1 WochePräsenzunterrichtStuttgartDiakonisches Institut für Soziale Berufe gGmbH Dornstadt
Palliativpflege / Teilzeit BGS prüfenPalliative Care für Pflegendeab 14.09.20266–12 MonatePräsenzunterrichtKlettwitzSana Campusschule Niederlausitz
Palliativpflege / Vollzeit BGS prüfenPalliative Carebis 1 WochePräsenzunterrichtOranienburgTÜV Rheinland Akademie GmbH I

Interaktiver Vergleich der ersten 24 von 131 Kursen. Das vollständige, crawlbare Kursverzeichnis ist direkt darunter verlinkt.

In 3 Schritten zur geförderten Weiterbildung

Vom Förder-Check bis zum Kursstart – ohne Kostenrisiko.

1

Förderfähigkeit einordnen

2-Minuten-Förder-Check: erhalte eine erste, unverbindliche Orientierung.

2

Beratung & Entscheidung

Kontakt über Agentur für Arbeit oder Jobcenter; die Agentur prüft abschließend Bedarf, Eignung und Bildungsziel.

3

Kurs starten

Gutschein fristgerecht beim zugelassenen Träger einlösen – bei voller Bewilligung ohne eigene Kurskosten.

Viele konkrete StarttermineVergleiche die im Katalog hinterlegten Termine und Standorte.
Gültigkeit individuellFrist, Region und Bildungsziel stehen verbindlich auf deinem Bildungsgutschein.

Kosten & Förderung

So verteilen sich die Listenpreise der 131 Palliativpflege-Kurse – und warum du sie mit Bildungsgutschein trotzdem nicht zahlst.

Kurskosten ohne Förderung

bis 500 €
49 Kurse
500–1.000 €
4 Kurse
1.000–5.000 €
63 Kurse
5.000–10.000 €
15 Kurse

Preisklassen laut Kursnet-Katalog der Bundesagentur für Arbeit.

Dein Preis bei voller Bewilligung: 0 € Kurskosten
wenn die Agentur für Arbeit die notwendigen Weiterbildungskosten vollständig übernimmt

Stand 07/2026: Förderumfang und Höchstbeträge nach BA-Merkblatt 6; Voraussetzungen nach § 81 SGB III. Maßgeblich sind dein Bescheid und die individuelle Beratung.

Standorte

Palliativpflege-Kurse gibt es in 12 Städten – die größten zuerst:

Palliativpflege – dein Weg in den Beruf

Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten, Schmerzen zu lindern und Angehörigen Halt zu geben – das ist die zentrale Aufgabe in der Palliativpflege. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich wächst kontinuierlich, denn immer mehr schwerkranke und sterbende Menschen wünschen sich eine kompetente Begleitung sowohl im Krankenhaus als auch zu Hause oder im Hospiz. Dieser Guide zeigt dir, welche Wege in die Palliativpflege führen, welche Voraussetzungen du mitbringen solltest und wie eine Weiterbildung über die Agentur für Arbeit gefördert werden kann.

Was ist Palliativpflege?

Palliativpflege richtet sich an Menschen mit unheilbaren, fortschreitenden Erkrankungen, bei denen nicht mehr die Heilung, sondern die Linderung von Symptomen und die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrund stehen. Dazu gehören die fachgerechte Schmerztherapie, die Betreuung bei Atemnot oder anderen belastenden Symptomen sowie die psychosoziale und spirituelle Begleitung von Patient:innen und ihren Familien. Palliativpflegekräfte arbeiten eng mit Ärztinnen und Ärzten, Seelsorge, Sozialdienst und ehrenamtlichen Hospizbegleiter:innen zusammen.

Die Palliativpflege ist keine eigenständige Erstausbildung, sondern baut in der Regel auf einem examinierten Pflegeberuf auf – etwa als Gesundheits- und Krankenpfleger:in, Altenpfleger:in oder Pflegefachkraft. Über spezialisierte Weiterbildungen erwirbst du zusätzliches Fachwissen zu Schmerzmanagement, Symptomkontrolle, Kommunikation mit schwerkranken Menschen und ethischen Fragestellungen am Lebensende.

  • Palliativpflege im Krankenhaus, auf spezialisierten Palliativstationen
  • Ambulante Palliativpflege im häuslichen Umfeld (SAPV-Teams)
  • Arbeit im stationären Hospiz
  • Beratende und koordinierende Tätigkeiten im Palliative Care-Team

Wege in die Palliativpflege

Der klassische Weg führt über eine bereits abgeschlossene Ausbildung in der Pflege, gefolgt von einer Palliative-Care-Weiterbildung, die meist mehrere Wochen in Vollzeit oder berufsbegleitend über mehrere Monate verteilt ist. Diese Fachweiterbildungen werden von Bildungsträgern, Pflegeschulen und Verbänden angeboten und schließen mit einem Zertifikat ab, das bundesweit in der Palliativversorgung anerkannt ist.

Für Menschen ohne Pflegeausbildung führt der Weg meist zunächst über eine Ausbildung oder Umschulung zur Pflegefachkraft, bevor eine Spezialisierung auf Palliativpflege möglich ist. Wer bereits im Gesundheitswesen tätig ist, etwa als Pflegehilfskraft oder in einem verwandten Beruf, kann unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls in Richtung Palliativpflege umschwenken – die genauen Zugangswege unterscheiden sich je nach Vorqualifikation.

Berufliche Perspektiven

Die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften mit Palliative-Care-Zusatzqualifikation ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen, da der Ausbau der spezialisierten ambulanten und stationären Palliativversorgung in Deutschland weiter voranschreitet. Fachkräfte mit dieser Zusatzqualifikation sind sowohl in Krankenhäusern als auch in Hospizen, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Palliativteams gefragt.

Neben der fachlichen Qualifikation zählt in diesem Berufsfeld besonders die persönliche Eignung: Empathie, psychische Belastbarkeit und die Fähigkeit, mit Sterben und Trauer professionell umzugehen, sind zentrale Voraussetzungen für eine erfüllende und nachhaltige Tätigkeit in der Palliativpflege.

Förderung und Finanzierung

Weiterbildungen in der Palliativpflege können unter bestimmten Voraussetzungen über die Agentur für Arbeit gefördert werden, insbesondere wenn du bereits eine Pflegeausbildung abgeschlossen hast und dich beruflich weiterqualifizieren möchtest. Die Förderung erfolgt in der Regel über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III und ist als Ermessensleistung ausgestaltet – das heißt, deine individuelle Situation und die Arbeitsmarktchancen werden im Beratungsgespräch geprüft.

Wichtig ist, dass der Bildungsträger AZAV-zertifiziert ist, damit die Maßnahme überhaupt förderfähig ist. Kläre die Details am besten direkt mit deiner Ansprechperson bei der Agentur für Arbeit, bevor du dich für einen konkreten Kurs entscheidest.

Ratgeber: Palliativpflege Schritt für Schritt

Vertiefe die einzelnen Wege in den Beruf – Umschulung, Quereinstieg und der direkte Weg.

Dein Weg zur fundierten Kursentscheidung

Förderweg, Kursdaten und Arbeitsmarktbelege getrennt prüfen.

  1. HeutearbeitssuchendDu willst (wieder) in Arbeit – mit einer geförderten Qualifikation.
  2. Schritt 1Förder-Check2 Minuten: ordne unverbindlich ein, welche Förderwege infrage kommen.
  3. Schritt 2Kurs · 1–3 MonateAZAV-Zulassung der konkreten Palliativpflege-Maßnahme prüfen – bei voller Bewilligung 0 € notwendige Kurskosten.
  4. ArbeitsmarktBelege prüfenPrüfe passende Stellenanzeigen und die Anforderungen deines Zielberufs.

Palliativpflege-Weiterbildungen in ganz Deutschland

Bundesländer nach Kursangebot eingefärbt – Städte anklicken für die Übersicht vor Ort.

Standorte mit den meisten Kursen
wenige Kurseviele

Häufige Fragen

Brauche ich für die Palliativpflege eine Pflegeausbildung?
In der Regel ja. Die meisten Palliative-Care-Weiterbildungen setzen eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf voraus, etwa als Pflegefachkraft, Gesundheits- und Krankenpfleger:in oder Altenpfleger:in.
Wie lange dauert eine Weiterbildung zur Palliativpflegekraft?
Die Dauer variiert je nach Anbieter und Format zwischen einigen Wochen in Vollzeit und mehreren Monaten berufsbegleitend.
Wird die Weiterbildung von der Agentur für Arbeit gefördert?
Eine Förderung über den Bildungsgutschein ist möglich, wenn die Maßnahme bei einem AZAV-zertifizierten Träger stattfindet und deine individuelle Situation die Förderung rechtfertigt. Das wird im Beratungsgespräch geprüft.
Kann ich ohne Pflegeausbildung in die Palliativpflege einsteigen?
Direkt in der Regel nicht. Meist führt der Weg zunächst über eine Ausbildung oder Umschulung zur Pflegefachkraft, bevor eine Spezialisierung auf Palliativpflege möglich wird.
Was kostet eine Palliativpflege-Weiterbildung?
Bei vollständiger Bewilligung übernimmt die Agentur für Arbeit die notwendigen Kurskosten. Ohne Förderung variieren die Kosten je nach Kurs (siehe Übersicht).
Wird eine Weiterbildung im Bereich Palliativpflege gefördert?
Eine Förderung ist möglich, wenn Träger und konkrete Maßnahme zugelassen sind und der Kurs zum bewilligten Bildungsziel passt. Prüfe die AZAV-Zulassung des gewählten Angebots vorab.
Geht das auch in Teilzeit?
19 der 131 Kurse laufen in Teilzeit, 112 in Vollzeit. Viele Anbieter bieten zudem virtuelle Teilnahme an.
Welche Weiterbildung im Bereich Palliativpflege zahlt das Arbeitsamt?
Ob die Agentur für Arbeit einen der 131 KURSNET-gelisteten Kurse fördert, hängt von der Zulassung der konkreten Maßnahme sowie von Bedarf, Eignung und Bildungsziel ab.
Kann ich als Quereinsteiger:in in den Bereich Palliativpflege wechseln?
Viele Kurse richten sich ausdrücklich an Quereinsteiger:innen und Arbeitsuchende. Ob die konkrete Maßnahme AZAV-zugelassen ist und eine kürzere oder längere Qualifizierung passt, klärt das Beratungsgespräch.

Wie gut passt der Bildungsgutschein zu deiner Situation?

Drei Fragen für eine erste Orientierung – keine Förderzusage.

0/3
Noch keine Angabe

Das Ergebnis ist keine Rechts- oder Förderberatung. Die Agentur für Arbeit prüft Voraussetzungen und Notwendigkeit im Einzelfall.

Förder-Check · kostenlos

Noch unsicher bei der Weiterbildung?

Wir helfen dir, die passende geförderte Weiterbildung zu finden – vom Bildungsgutschein-Antrag über die Kurswahl bis zum Start beim Träger. Kostenlos und unverbindlich.

Förder-CheckWhatsApp-BeratungKurs-Empfehlung