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MagazineFinanzenInvestieren Ist Emerging Markets ETF sinnvoll
FinanzbildungInvestieren9 Min.

Ist Emerging Markets ETF sinnvoll: So profitierst du vom Wachstum der Welt

Emerging Markets ETFs gelten als Chance auf hohe Renditen, aber auch als Risiko. Wir erklären dir, was dahintersteckt, wie diese Fonds funktionieren und ob sie 2026 in dein Depot passen.

ETF-GrundlagenSchwellenländerDepot-Strategie
Brauche ich das?
Nicht zwingend
Es ist eine Beimischung, kein Muss für ein Basis-Depot.
Hohe Rendite?
Chance ja
Langfristig möglich, aber mit starken Kursschwankungen verbunden.
Hohes Risiko?
Deutlich höher
Politische und wirtschaftliche Unsicherheiten prägen diese Märkte.
Für Anfänger?
Bedingt geeignet
Erst nach solider Basis in Welt-ETFs und mit langem Horizont.

Warum Emerging Markets auch dein Geld betreffen

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass die Zukunft der Weltwirtschaft in Asien, Afrika oder Südamerika stattfindet. Diese Regionen nennt man Emerging Markets, also aufstrebende Märkte. Für dich als Anleger bedeutet das: Unternehmen aus diesen Ländern wachsen oft schneller als Firmen aus Industrienationen. Wenn du langfristig Vermögen aufbauen willst, führt an dieser Entwicklung kaum ein Weg vorbei.

Dein Alltag ist längst mit diesen Märkten verbunden. Dein Smartphone kommt vielleicht aus Südkorea, deine Kleidung aus Bangladesch oder dein Auto hat Teile aus Mexiko. Diese Länder sind keine fernen Exoten mehr, sondern ein fester Bestandteil der globalen Lieferketten. Wenn diese Volkswirtschaften wachsen, profitieren auch die dort ansässigen Unternehmen und deren Aktienkurse.

Für dich als Privatanleger ist es jedoch schwierig, einzelne Firmen in diesen Ländern auszuwählen. Du kennst die lokalen Märkte nicht, die Sprache nicht und die politischen Risiken schwer einzuschätzen. Ein Emerging Markets ETF löst dieses Problem, denn er bündelt viele Unternehmen aus verschiedenen Ländern in einem einzigen Produkt. So kannst du mit einem Kauf an der gesamten Region teilhaben.

Die Frage, ob ein solcher ETF sinnvoll ist, hängt also nicht davon ab, ob diese Märkte wichtig sind. Sie sind es eindeutig. Die Frage ist vielmehr, ob du das damit verbundene Risiko tragen kannst und willst. Genau dabei hilft dir dieser Ratgeber, denn wir schauen uns jetzt die Grundlagen genauer an.

~85 %
der Weltbevölkerung leben in Schwellenländern.
~30 %
der globalen Wirtschaftsleistung entfällt auf Emerging Markets.
1 ETF
reicht oft, um breit in Schwellenländer zu investieren.

Was ein Emerging Markets ETF wirklich ist

Ein ETF, das ist ein Exchange Traded Fund, also ein börsengehandelter Fonds. Stell dir vor, du kaufst nicht eine einzelne Aktie, sondern einen Korb voller Aktien. Dieser Korb bildet einen bestimmten Index nach, zum Beispiel den MSCI Emerging Markets. Dieser Index enthält die größten Unternehmen aus Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien oder Taiwan.

Der große Vorteil für dich: Du musst nicht entscheiden, ob du lieber eine chinesische Tech-Firma oder eine brasilianische Bank kaufen sollst. Der ETF macht das für dich, indem er alle Unternehmen aus dem Index in der entsprechenden Gewichtung enthält. Wenn ein Unternehmen wächst, steigt sein Anteil im Index automatisch. Du profitierst also von der kollektiven Entwicklung der gesamten Region.

Wichtig ist, dass ein Emerging Markets ETF nicht alle Schwellenländer gleich behandelt. China hat oft das größte Gewicht, gefolgt von Indien und Taiwan. Das bedeutet, dein Investment ist stark von der Entwicklung dieser wenigen Länder abhängig. Wenn China wirtschaftlich schwächelt, sinkt auch der Wert deines ETFs, selbst wenn andere Länder boomen.

Ein ETF ist dabei ein passives Investment. Das heißt, es gibt keinen Fondsmanager, der ständig kauft und verkauft. Der Fonds bildet den Index einfach nach, was die Kosten für dich niedrig hält. Genau diese niedrigen Gebühren sind ein entscheidender Vorteil gegenüber aktiv gemanagten Fonds, die oft teurer sind und nicht unbedingt besser abschneiden.

So funktioniert die Geldanlage in Schwellenländer-ETFs

Wenn du einen Emerging Markets ETF kaufst, erwirbst du einen Bruchteil aller Unternehmen, die in dem Index enthalten sind. Dein Geld wird also auf viele verschiedene Firmen verteilt. Diese Streuung nennt man Diversifikation. Sie ist der wichtigste Schutz vor Verlusten, denn wenn ein Unternehmen pleitegeht, ist das nur ein winziger Teil deines gesamten Investments.

Der Kurs deines ETFs schwankt täglich, weil die zugrunde liegenden Aktienkurse schwanken. Diese Schwankungen sind bei Emerging Markets deutlich stärker als bei deutschen oder europäischen Aktien. Gründe dafür sind politische Krisen, Währungsschwankungen oder auch Naturkatastrophen. Du musst also damit rechnen, dass dein Depot zeitweise stark im Minus stehen kann.

Langfristig gesehen, also über Zeiträume von zehn Jahren oder mehr, haben Schwellenländer jedoch oft eine höhere Rendite erzielt als Industrieländer. Das liegt am wirtschaftlichen Aufholprozess. Die Bevölkerung wächst, die Mittelschicht wird größer und konsumiert mehr. Unternehmen, die diesen Konsum bedienen, wachsen dadurch schneller als Firmen in gesättigten Märkten.

Du profitierst als Anleger also von zwei Effekten: dem Wirtschaftswachstum der Länder und der steigenden Bewertung der Unternehmen. Allerdings gibt es keine Garantie, dass diese Entwicklung so weitergeht. Es gab immer wieder Phasen, in denen Schwellenländer über Jahre hinweg schlechter abschnitten als der Weltmarkt. Deine Entscheidung sollte daher auf langfristigen Erwartungen basieren, nicht auf kurzfristigen Trends.

Kosten und Gebühren: Was ein Emerging Markets ETF wirklich kostet

Ein entscheidender Vorteil von ETFs sind die niedrigen Kosten. Für einen Emerging Markets ETF zahlst du eine jährliche Verwaltungsgebühr, die sogenannte Total Expense Ratio, kurz TER. Diese liegt bei den meisten Produkten in einem Bereich, der deutlich unter einem Prozent pro Jahr liegt. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds ist das sehr günstig.

Zusätzlich zur TER fallen beim Kauf und Verkauf des ETFs Transaktionskosten an. Diese hängen von deiner Bank oder deinem Broker ab. Wenn du einen Sparplan nutzt, kannst du oft schon mit kleinen Beträgen ab rund 25 Euro pro Monat einsteigen. Die Gebühren für Sparpläne sind bei vielen Anbietern inzwischen sogar kostenlos, was den Einstieg für dich erleichtert.

Achte beim Vergleich von ETFs nicht nur auf die TER, sondern auch auf die sogenannte Tracking-Differenz. Diese zeigt, wie genau der Fonds seinen Index nachbildet. Ein ETF kann trotz niedriger TER eine schlechtere Performance haben, wenn er den Index nicht präzise abbildet. Die Tracking-Differenz findest du auf den Webseiten der Fondsgesellschaften.

Wichtig ist, dass du die Kosten nicht überbewertest. Ein Unterschied von rund 0,2 Prozent pro Jahr klingt klein, macht aber über 20 Jahre einen spürbaren Unterschied. Gleichzeitig solltest du nicht nur auf den günstigsten Preis schauen. Die Qualität der Nachbildung und die Größe des Fonds sind ebenfalls wichtig, denn ein großer Fonds ist meist liquider und stabiler.

Darauf musst du bei der Auswahl unbedingt achten

Nicht jeder Emerging Markets ETF ist gleich. Es gibt verschiedene Indizes, die unterschiedliche Länder und Unternehmen abdecken. Der bekannteste ist der MSCI Emerging Markets, der etwa 1.400 Unternehmen aus 24 Ländern enthält. Daneben gibt es Indizes wie den FTSE Emerging oder den MSCI Emerging Markets IMI, der auch kleinere Unternehmen einschließt.

Für dich als Einsteiger ist der klassische MSCI Emerging Markets oft die beste Wahl. Er ist breit aufgestellt und bildet die größten Unternehmen ab. Wenn du jedoch eine stärkere Gewichtung in bestimmten Ländern oder Branchen möchtest, gibt es speziellere ETFs. Zum Beispiel solche, die nur asiatische Märkte abdecken oder den Fokus auf Technologieunternehmen legen.

Ein wichtiger Punkt ist die Währung. Viele Emerging Markets ETFs werden in US-Dollar gehandelt, aber auch in Euro angeboten. Für dich ist die Euro-Variante meist einfacher, da du kein Währungsrisiko beim Kauf eingehst. Allerdings bleibt das Risiko bestehen, dass die lokalen Währungen gegenüber dem Euro an Wert verlieren, was deine Rendite schmälert.

Prüfe außerdem, ob der ETF thesaurierend oder ausschüttend ist. Ein thesaurierender ETF legt die erhaltenen Dividenden automatisch wieder an, was den Zinseszinseffekt verstärkt. Ein ausschüttender ETF zahlt dir die Dividenden regelmäßig aus. Für einen langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft sinnvoller, da du keine Reinvestitionsentscheidung treffen musst.

Typische Fehler, die du bei Emerging Markets ETFs vermeiden solltest

Der größte Fehler ist, zu viel Geld in Emerging Markets zu stecken. Diese Anlageklasse ist volatil und kann dein Depot stark schwanken lassen. Als Faustregel gilt, dass Schwellenländer nur einen Teil deines Aktienportfolios ausmachen sollten. Viele Experten empfehlen eine Beimischung von zehn bis zwanzig Prozent, wenn du bereits einen soliden Welt-ETF besitzt.

Ein weiterer Fehler ist, auf kurzfristige Trends zu reagieren. Wenn die Schwellenländer gerade boomen, wollen viele einsteigen. Wenn sie fallen, verkaufen sie panisch. Genau das Gegenteil wäre richtig. Du solltest einen Sparplan einrichten und langfristig investieren, unabhängig von der aktuellen Marktlage. So profitierst du vom Durchschnittskosteneffekt.

Viele Anleger unterschätzen auch das politische Risiko. In Schwellenländern kann es zu plötzlichen Regierungswechseln, Enteignungen oder Kapitalverkehrskontrollen kommen. Diese Ereignisse können die Aktienmärkte massiv beeinflussen. Du solltest dir bewusst sein, dass dein Investment in diesen Ländern weniger rechtlichen Schutz genießt als in Deutschland.

Schließlich solltest du nicht versuchen, den Markt zu timen. Niemand weiß, ob China oder Indien im nächsten Jahr besser abschneiden. Stattdessen ist es besser, regelmäßig einen festen Betrag zu investieren und die langfristige Entwicklung abzuwarten. Ein Emerging Markets ETF ist ein Geduldsspiel, kein Instrument für schnelle Gewinne. Wer das versteht, ist auf dem richtigen Weg.

Konkrete nächste Schritte für deinen Einstieg

Bevor du einen Emerging Markets ETF kaufst, solltest du dein bestehendes Depot prüfen. Hast du bereits einen breiten Welt-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World oder den FTSE All-World? Wenn nicht, ist es sinnvoll, zuerst diese Basis aufzubauen. Ein Emerging Markets ETF ist eine Ergänzung, kein Ersatz für ein solides Grundinvestment.

Als zweiten Schritt solltest du deinen Anlagehorizont und deine Risikobereitschaft ehrlich einschätzen. Wenn du das Geld in den nächsten fünf Jahren benötigst, ist ein Aktien-ETF ungeeignet. Wenn du jedoch für die Rente oder andere langfristige Ziele sparst, kannst du über eine Beimischung nachdenken. Ein Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren ist empfehlenswert.

Drittens wählst du einen konkreten ETF aus. Vergleiche die Kosten, die Größe des Fonds und die Nachbildungsqualität. Achte darauf, dass der ETF in Euro gehandelt wird und thesaurierend ist. Wenn du unsicher bist, hilft ein Blick auf Vergleichsportale oder ein Gespräch mit deiner Bank. Du musst kein Experte werden, aber die Grundlagen solltest du verstehen.

Viertens richtest du einen Sparplan ein. Damit investierst du automatisch jeden Monat einen festen Betrag, zum Beispiel 50 oder rund 100 Euro. Das ist bequem und diszipliniert. Du musst dich nicht um den richtigen Einstiegszeitpunkt kümmern, denn du kaufst regelmäßig zu unterschiedlichen Kursen. Über die Jahre gleicht sich das aus und du profitierst vom Zinseszinseffekt.

Für wen ein Emerging Markets ETF wirklich sinnvoll ist

Ein Emerging Markets ETF ist nicht für jeden geeignet. Wenn du ein sehr sicherheitsbewusstes Anlegerprofil hast und starke Kursschwankungen nicht ertragen kannst, solltest du lieber auf andere Anlageformen setzen. Auch wenn du kurz vor der Rente stehst und dein Geld bald brauchst, ist das Risiko zu hoch. In diesen Fällen überwiegen die Nachteile.

Sinnvoll ist ein solcher ETF hingegen für alle, die langfristig denken und bereits eine solide Basis haben. Wenn du jung bist, ein regelmäßiges Einkommen hast und für die Altersvorsorge sparst, kannst du von der höheren Renditechance profitieren. Die Schwankungen sind dann weniger schlimm, weil du genug Zeit hast, um Verluste wieder aufzuholen.

Auch für Anleger, die ihr Portfolio breiter streuen wollen, ist ein Emerging Markets ETF eine gute Wahl. Die Schwellenländer entwickeln sich oft unabhängig von den Industrieländern. Wenn also der deutsche Aktienmarkt schwächelt, können die Schwellenländer trotzdem steigen. Diese geringe Korrelation kann dein Gesamtrisiko reduzieren, auch wenn die Schwankungen im Einzelnen hoch sind.

Letztlich ist die Entscheidung eine Typfrage. Du solltest dich fragen, ob du nachts gut schlafen kannst, wenn dein Depot um rund 20 Prozent fällt. Wenn ja, ist ein Emerging Markets ETF eine spannende Ergänzung. Wenn nein, dann lass es lieber. Es gibt genug andere Möglichkeiten, dein Geld gewinnbringend anzulegen, ohne dass du dir Sorgen machen musst.

Dein Fazit: So triffst du die richtige Entscheidung

Die Frage, ob ein Emerging Markets ETF sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es kommt auf deine persönliche Situation an. Wir haben dir die Chancen und Risiken aufgezeigt, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst. Wichtig ist, dass du nicht blind auf einen Trend aufspringst, sondern deine eigene Strategie verfolgst.

Wenn du dich für einen Emerging Markets ETF entscheidest, dann tue es mit einem langen Atem. Plane über Jahrzehnte, nicht über Monate. Richte einen Sparplan ein und überprüfe dein Investment einmal pro Jahr. Verkaufe nicht bei jeder Krise, sondern bleibe ruhig. Die Geschichte zeigt, dass sich Geduld an den Aktienmärkten oft auszahlt.

Wenn du dich gegen einen Emerging Markets ETF entscheidest, ist das ebenfalls in Ordnung. Ein Portfolio mit einem breiten Welt-ETF ist bereits gut diversifiziert, da dieser oft auch Schwellenländer enthält. Der FTSE All-World zum Beispiel bildet die gesamte Welt ab, inklusive der Emerging Markets. Du verzichtest dann auf eine Übergewichtung, aber nicht auf die Teilhabe.

Unabhängig von deiner Entscheidung gilt: Bilde dich weiter und bleibe neugierig. Die Finanzwelt ist komplex, aber mit den richtigen Grundlagen kannst du sie verstehen. Du musst kein Profi werden, aber du solltest wissen, was du tust. Nur so kannst du langfristig erfolgreich investieren und deine finanziellen Ziele erreichen.

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Häufige Fragen

Ja, deutlich. Die Schwankungen sind höher, weil politische und wirtschaftliche Unsicherheiten in Schwellenländern größer sind. Dafür sind die Renditechancen langfristig oft höher. Ein Welt-ETF ist stabiler, aber auch langweiliger.

Eine übliche Empfehlung ist eine Beimischung von zehn bis zwanzig Prozent. Das hängt aber von deiner Risikobereitschaft ab. Wichtig ist, dass du nicht alles auf eine Karte setzt und eine solide Basis in Welt-ETFs hast.

Nein, das ist unrealistisch. Es handelt sich um eine langfristige Anlage, die über Jahre oder Jahrzehnte wachsen soll. Schnelle Gewinne sind möglich, aber genauso schnelle Verluste. Du solltest niemals Geld investieren, das du bald benötigst.

Es gibt keinen eindeutigen Sieger. Achte auf niedrige Kosten, eine gute Nachbildungsqualität und eine ausreichende Fondsgröße. Der MSCI Emerging Markets ist der bekannteste Index und für Einsteiger oft die beste Wahl. Vergleiche verschiedene Produkte.

Nein, das ist nicht nötig. Ein All-World ETF enthält bereits Schwellenländer, wenn auch mit geringerem Gewicht. Ein separater Emerging Markets ETF erhöht nur den Anteil dieser Länder in deinem Depot. Das kann sinnvoll sein, ist aber keine Pflicht.

Für den langfristigen Vermögensaufbau ist ein thesaurierender ETF meist besser, da Dividenden automatisch reinvestiert werden. Das verstärkt den Zinseszinseffekt. Ein ausschüttender ETF kann sinnvoll sein, wenn du regelmäßige Einnahmen möchtest.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.