StudySmarter

Ratgeber · Investieren

Emerging-Markets-ETF: So investierst du in Schwellenländer

Ein Emerging-Markets-ETF bündelt Aktien aus Ländern wie Taiwan, Südkorea und China in einem Wertpapier. Er eignet sich als renditestarker Baustein, um ein Portfolio aus Industrieländer-ETFs zu ergänzen.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Ein Emerging-Markets-ETF bildet die Aktienmärkte von 24 Schwellenländern ab.
  • Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei marktbreiten ETFs zwischen 0,09 und 0,55 Prozent pro Jahr.
  • Für ein Investment solltest du einen Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren einplanen.
  • Die Ländergewichtung wird von Taiwan, Südkorea und China dominiert.

01 · Grundlagen

Was ist ein Emerging-Markets-ETF?

Ein Emerging-Markets-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung von Unternehmen aus Schwellenländern nachbildet. Die meisten Produkte orientieren sich am MSCI Emerging Markets Index.

Der MSCI Emerging Markets Index bildet aktuell 1.178 Unternehmen aus 24 Schwellenländern ab und deckt damit rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung dieser Länder ab. Die enthaltenen Aktien stammen aus Märkten, die als wirtschaftlich aufstrebend gelten und sich von den etablierten Industrienationen unterscheiden.

Für dich bedeutet das: Mit einem einzigen Wertpapier erreichst du eine breite Streuung über viele Länder und Branchen. Die drei größten Sektoren im Index sind Informationstechnologie mit 41,56 Prozent, Finanzdienstleistungen mit 19,71 Prozent und Nicht-Basiskonsumgüter mit 8,02 Prozent.

Ein Investment in Schwellenländer bietet Zugang zu dynamischem Wirtschaftswachstum abseits der Industrienationen. Historische Daten zeigen ein langfristig höheres Renditepotenzial, das jedoch mit größeren politischen Risiken einhergeht.

Kurz erklärt

Emerging-Markets-ETF

Ein börsengehandelter Fonds, der einen Index für Schwellenländer wie den MSCI Emerging Markets abbildet und so die Aktienmärkte dieser Länder in einem einzigen Wertpapier bündelt.

Der MSCI Emerging Markets Index umfasst 1.178 Unternehmen aus 24 Ländern und deckt rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung in Schwellenländern ab.

02 · Vergleich

MSCI Emerging Markets: Ländergewichtung und Diversifikation

Der MSCI Emerging Markets Index ist stark auf wenige Länder konzentriert. Diese Gewichtung bestimmt, welche Risiken und Chancen dein ETF mitbringt.

Taiwan führt mit 27,44 Prozent, gefolgt von Südkorea mit 20,84 Prozent und China mit 20,62 Prozent. Zusammen machen diese drei Länder mehr als zwei Drittel des gesamten Index aus.

Diese Konzentration hat direkte Folgen für dein Risiko. Wenn beispielsweise die Halbleiterindustrie in Taiwan oder die Technologiekonzerne in Südkorea schwächeln, spürst du das überproportional in deinem ETF. Gleichzeitig profitierst du stark, wenn diese Märkte boomen.

Die Dominanz des Technologiesektors mit 41,56 Prozent verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Viele der größten Positionen wie Taiwan Semiconductor Manufacturing, Samsung Electronics und SK hynix sind Technologieunternehmen, die eng miteinander verbundene Lieferketten haben.

Die drei größten Länderpositionen im MSCI Emerging Markets Index
LandGewichtung im Index
TaiwanTaiwan27,44 %
SüdkoreaSüdkorea20,84 %
ChinaChina20,62 %

03 · Im Vertrag

ISIN und WKN: So identifizierst du deinen ETF

Jeder ETF hat eine internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) und eine deutsche Wertpapierkennnummer (WKN). Beide Angaben helfen dir, das exakte Produkt zu finden und Verwechslungen zu vermeiden.

Die ISIN ist die internationale Wertpapierkennnummer und beginnt bei ETFs meist mit IE für Irland oder LU für Luxemburg. Ein bekanntes Beispiel ist IE00B0M63177 für den iShares MSCI EM UCITS ETF in der ausschüttenden Variante.

Die WKN ist die deutsche Kennnummer und kürzer als die ISIN. Der iShares MSCI EM UCITS ETF (Dist) trägt die WKN A0HGWC, der größere Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF die WKN A12GVR.

Beide Kennnummern findest du auf dem Basisinformationsblatt deines ETFs oder in deinem Depot. Sie verhindern Verwechslungen, denn viele Anbieter haben ähnlich klingende Produkte mit unterschiedlichen Eigenschaften wie Ertragsverwendung oder Replikationsmethode.

Die wichtigsten Kennnummern für Emerging-Markets-ETFs

ISINInternationalDie ISIN beginnt je nach Fondsdomizil mit Ländercodes wie IE für Irland oder LU für Luxemburg. Ein Beispiel ist IE00B0M63177 für den iShares MSCI EM UCITS ETF (Dist).
WKNDeutschlandDie WKN ist die deutsche Kennnummer. Der iShares MSCI EM UCITS ETF (Dist) trägt die WKN A0HGWC, der Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF die WKN A12GVR.
FondsdomizilStandortDas Domizil steht in der ISIN verschlüsselt. Irland (IE) und Luxemburg (LU) sind bei ETFs üblich und haben Einfluss auf die Besteuerung.

04 · Was gilt

Replikations­methode: Physisch oder Swap-basiert

ETFs bilden ihren Index auf unterschiedliche Weise ab. Die Replikationsmethode beeinflusst das Kontrahentenrisiko und die Kostenstruktur.

Bei der physischen Replikation hält der ETF die Aktien aus dem Index tatsächlich im Fondsvermögen. Die vollständige Replikation kauft alle Titel, während das optimierte Sampling nur eine repräsentative Auswahl erwirbt. In beiden Fällen besteht kein Kontrahentenrisiko durch ein Tauschgeschäft.

Swap-basierte ETFs halten ein Portfolio und tauschen dessen Rendite über einen Swap-Partner gegen die Indexrendite. Diese Methode kann niedrigere Kosten ermöglichen, bringt aber ein Kontrahentenrisiko mit sich. Die günstigsten Produkte mit 0,09 Prozent TER nutzen diese Struktur.

Für breite Indizes wie den MSCI Emerging Markets ist die physische Abbildung aufwendiger, aber bei großen Anbietern wie iShares und Xtrackers Standard. Beide Methoden haben ihre Berechtigung, solange du die Unterschiede kennst und bewusst entscheidest.

Physische Replikation

·Der ETF hält die Aktien aus dem Index tatsächlich im Fondsvermögen.
·Bei vollständiger Replikation werden alle Titel gekauft, bei optimiertem Sampling nur eine repräsentative Auswahl.
·Es besteht kein Kontrahentenrisiko durch ein Tauschgeschäft.

Swap-basierte Replikation

·Der ETF hält ein Portfolio und tauscht dessen Rendite über einen Swap-Partner gegen die Indexrendite.
·Die Kostenquote kann niedriger sein, dafür entsteht ein Kontrahentenrisiko.
·Die physische Abbildung ist bei sehr breiten Indizes oft aufwendiger.

05 · Vergleich

Thesaurierend oder ausschüttend: Ertragsverwendung im Vergleich

Bei der Ertragsverwendung hast du die Wahl zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs. Deine Entscheidung beeinflusst den Zinseszinseffekt und deinen Verwaltungsaufwand.

Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch im Fonds. Der Zinseszinseffekt läuft ohne dein Zutun weiter, und du hast keinen manuellen Aufwand. Allerdings kann die Vorabpauschale jährlich Steuern auslösen, auch wenn du keine Ausschüttung erhältst.

Ausschüttende ETFs überweisen die Dividenden auf dein Verrechnungskonto. Du musst die Beträge selbst wieder anlegen, wenn du den Zinseszinseffekt nutzen willst. Die Ausschüttungen werden direkt besteuert, die Vorabpauschale fällt oft geringer aus.

Beide Varianten sind bei Emerging-Markets-ETFs verbreitet. Der iShares MSCI EM UCITS ETF ist sowohl thesaurierend als auch ausschüttend erhältlich, ebenso wie viele Amundi-Produkte. Deine Wahl hängt davon ab, ob du regelmäßige Zahlungen nutzen oder alles automatisch reinvestieren willst.

Thesaurierend oder ausschüttend: Was unterscheidet die Varianten?
ThesaurierendAusschüttend
WiederanlageDividenden werden direkt im Fondsvermögen wieder angelegt.Dividenden werden an dich ausgezahlt.

06 · Schritt für Schritt

Ausschüttungen: So fließt das Geld an dich

Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden meist quartalsweise aus. Die Höhe schwankt je nach Dividendenrendite der enthaltenen Aktien.

Die im ETF enthaltenen Unternehmen schütten Dividenden aus, die in den Fonds fließen. Der Fonds sammelt diese Erträge über einen Zeitraum, meist ein Quartal, und zahlt sie dann an dich aus. Die Höhe schwankt je nach Dividendenrendite der enthaltenen Aktien.

Beim iShares MSCI EM UCITS ETF (Dist) lagen die Zahlungen 2026 bei 0,17 USD im März, 0,31 USD im Juni und 0,41 USD im September. Über das gesamte Jahr 2025 summierten sich die Ausschüttungen auf 1,01 USD pro Anteil.

Die Ausschüttung zählt zu deinen Kapitalerträgen und wird mit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag besteuert. Dabei gilt die Teilfreistellung von 30 Prozent für Aktienfonds, sodass nur 70 Prozent der Erträge steuerpflichtig sind, sofern dein Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Jahr überschritten ist.

01

Dividenden der Aktien

Die im ETF enthaltenen Unternehmen schütten Dividenden aus. Diese fließen in den Fonds.

02

Sammlung im Fonds

Der Fonds sammelt die Dividenden über einen Zeitraum, zum Beispiel ein Quartal.

03

Ausschüttung an dich

Der ETF zahlt die gesammelten Erträge an dich aus. Beim iShares MSCI EM UCITS ETF (Dist) lagen die Zahlungen 2026 bei 0,17 USD im März, 0,31 USD im Juni und 0,41 USD im September.

04

Versteuerung

Die Ausschüttung zählt zu deinen Kapitalerträgen und wird mit der Abgeltungsteuer besteuert, sofern dein Sparer-Pauschbetrag aufgebraucht ist.

07 · Kosten

Fondsvolumen und Nettoinventarwert: Stabilität und Preis

Das Fondsvolumen zeigt, wie viel Anlegergeld in einem ETF steckt. Der Nettoinventarwert (NAV) ist der rechnerische Wert eines Fondsanteils.

Der größte Emerging-Markets-ETF ist der Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF 1C mit 12.461 Millionen Euro, gefolgt vom iShares MSCI EM UCITS ETF (Acc) mit 9.186 Millionen Euro und der ausschüttenden Variante mit 8.974 Millionen Euro.

Ein höheres Fondsvolumen spricht für gute Handelbarkeit und geringere Schließungsrisiken. Sehr kleine ETFs mit wenigen Millionen Euro können von Anbietern eingestellt werden, was für dich einen ungeplanten Verkauf und steuerliche Konsequenzen bedeuten kann.

Der Nettoinventarwert (NAV) wird börsentäglich berechnet und ist der rechnerische Wert eines Fondsanteils. Er kann vom Börsenkurs abweichen, weil Angebot und Nachfrage den Preis an der Börse kurzfristig beeinflussen. Bei liquiden ETFs mit hohem Volumen sind diese Abweichungen meist gering.

Fondsvolumen großer Emerging-Markets-ETFs

Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF 1C12.461 Mio. EUR
iShares MSCI EM UCITS ETF (Acc)9.186 Mio. EUR
iShares MSCI EM UCITS ETF (Dist)8.974 Mio. EUR
Amundi Core MSCI Emerging Markets Swap UCITS ETF-Dist5.472 Mio. EUR

08 · Kosten

Kosten: Gesamtkostenquote und Steuern

Die laufenden Kosten eines ETFs werden über die Gesamtkostenquote (TER) abgebildet. Dazu kommen steuerliche Aspekte, die deine Nettorendite beeinflussen.

Die jährliche Gesamtkostenquote (TER) für Emerging-Markets-ETFs liegt zwischen 0,09 Prozent und 0,55 Prozent. Die günstigsten Produkte wie BNP Paribas Easy oder Invesco kosten 0,09 Prozent pro Jahr, während iShares und Xtrackers bei 0,18 Prozent liegen. Ältere Swap-Produkte von Amundi erreichen bis zu 0,55 Prozent.

Bei einem Anlagebetrag von 10.000 EUR macht der Unterschied zwischen 0,09 und 0,55 Prozent jährlich 46 EUR aus. Über 15 Jahre summiert sich diese Differenz durch den entgangenen Zinseszinseffekt auf einen deutlich höheren Betrag.

Steuerlich gilt bei Aktienfonds eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Auf die verbleibenden 70 Prozent der Erträge fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag an, sofern dein Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Jahr überschritten ist. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR.

Kostenrahmen für Emerging-Markets-ETFs

Günstigste ETFs (z. B. BNP Paribas Easy, Invesco)0,09 % p.a.
Mittleres Segment (z. B. iShares, Xtrackers)0,18 % p.a.
Teurere Swap-ETFs (z. B. ältere Amundi-Produkte)0,55 % p.a.

09 · Hintergrund

Wert­entwicklung: Chancen und Risiken im Blick

Schwellenländer können in Aufwärtsphasen stärker steigen als Industrieländer, in Korrekturen aber auch überproportional fallen. Ein langer Atem ist entscheidend.

Der MSCI Emerging Markets Index verzeichnete 2026 per 31. August eine Wertentwicklung von 26,21 Prozent in Euro. In den zwölf Monaten zuvor lagen die Renditen großer ETFs bei über 40 Prozent, was die hohe Dynamik dieser Anlageklasse zeigt.

In Bärenmärkten ziehen Anleger oft Kapital aus Schwellenländern ab und suchen sichere Häfen. Ein Emerging-Markets-ETF kann dann stärker verlieren als ein ETF auf Industrieländer. Die breite Streuung über 1.178 Unternehmen reduziert jedoch das Totalverlustrisiko einzelner Aktien oder Staaten.

Als Beimischung zu einem MSCI World ETF ist ein Anteil von 30 Prozent üblich. Dieses klassische 70/30-Portfolio kombiniert die Stabilität der Industrieländer mit dem Wachstumspotenzial der Schwellenländer, ohne dass ein einzelner Markt dein Depot dominiert.

Der MSCI Emerging Markets Index verzeichnete 2026 per 31.08. eine Wertentwicklung von 26,21 Prozent in Euro. In den zwölf Monaten zuvor lagen die Renditen großer ETFs bei über 40 Prozent.

In Bärenmärkten ziehen Anleger oft Kapital aus Schwellenländern ab. Ein Emerging-Markets-ETF kann dann stärker verlieren als ein ETF auf Industrieländer.

Die breite Streuung über 1.178 Unternehmen reduziert das Totalverlustrisiko einzelner Aktien oder Staaten. Als Beimischung zu einem MSCI World ETF ist ein Anteil von 30 Prozent üblich.

10 · Was gilt

Für wen sich ein Emerging-Markets-ETF eignet

Nicht jeder Anlegertyp braucht Schwellenländer im Depot. Die folgende Übersicht hilft dir bei der Einordnung.

Ein Emerging-Markets-ETF passt zu langfristigen Sparplan-Anlegern mit einem Horizont von mindestens 10 bis 15 Jahren. In diesem Zeitraum können sich die typischen Schwankungen ausgleichen, und du profitierst vom langfristigen Wachstumspotenzial der Schwellenländer.

Die Beimischung eignet sich besonders, wenn du ein bestehendes Industrieländer-Portfolio um einen Wachstumsbaustein ergänzen willst. Wer Schwankungen aushält und eine höhere Renditechance sucht, findet hier eine passende Ergänzung zu einem MSCI World ETF.

Eher nicht geeignet ist ein Emerging-Markets-ETF für Anleger mit einem kurzen Anlagehorizont unter 5 Jahren oder für Menschen, die keine starken Kursschwankungen ertragen können. Auch wer ausschließlich auf stabile Industrieländer setzen will, braucht diese Beimischung nicht.

Geeignet

·Langfristige Sparplan-Anleger mit einem Horizont von mindestens 10 bis 15 Jahren.
·Anleger, die ein bestehendes Industrieländer-Portfolio um einen Wachstumsbaustein ergänzen wollen.
·Wer Schwankungen aushält und eine höhere Renditechance sucht.

Eher nicht geeignet

·Anleger mit einem kurzen Anlagehorizont unter 5 Jahren.
·Wer keine starken Kursschwankungen ertragen kann.
·Anleger, die ausschließlich auf stabile Industrieländer setzen wollen.

11 · Fehler vermeiden

Häufige Fehler beim Kauf eines Emerging-Markets-ETF

Typische Fehler lassen sich vermeiden, wenn du sie kennst. Achte besonders auf Kosten, Replikationsart und deinen Anlagehorizont.

Ein typischer Fehler ist die Auswahl nur nach der vergangenen 1-Jahres-Rendite. Die besten Produkte des Vorjahres müssen nicht die besten der Zukunft sein, und hohe Renditen gehen oft mit höheren Risiken einher. Achte stattdessen auf Kosten, Fondsvolumen und Replikationsmethode.

Vermeide sehr kleine ETFs mit geringem Fondsvolumen, denn sie tragen ein höheres Schließungsrisiko. Ein Fonds mit unter 100 Millionen Euro kann vom Anbieter eingestellt werden, was für dich einen ungeplanten Verkauf bedeutet. Die großen Produkte mit mehreren Milliarden Euro sind hier deutlich sicherer.

Unterschätze nicht die politischen und währungsbedingten Risiken in Schwellenländern. Regierungswechsel, Handelskonflikte oder Währungskrisen können Kurse stark belasten. Verkaufe in einer Korrektur nicht panisch, wenn dein Anlagehorizont noch 10 Jahre oder länger beträgt. Beachte außerdem die Teilfreistellung von 30 Prozent bei Aktienfonds, damit du nicht mehr Steuern zahlst als nötig.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Du wählst einen ETF nur nach der vergangenen 1-Jahres-Rendite aus und ignorierst Kosten und Fondsvolumen.
·Du setzt auf einen sehr kleinen ETF mit geringem Fondsvolumen und nimmst ein höheres Schließungsrisiko in Kauf.
·Du unterschätzt die politischen und währungsbedingten Risiken in Schwellenländern.
·Du verkaufst in einer Korrektur panisch und realisierst Verluste, obwohl dein Anlagehorizont noch 10 Jahre oder länger beträgt.
·Du beachtest die Teilfreistellung von 30 Prozent bei Aktienfonds nicht und zahlst dadurch mehr Steuern als nötig.

Häufige Fragen

Fragen zu Emerging-Markets-ETF

Investieren

Mehr zu Investieren

betriebliche AltersvorsorgeCost-Average-EffektRentenversicherungIst Emerging Markets ETF sinnvollEmerging Markets ETFEmerging Markets ETF 2026Emerging Markets ETF-Abgeltungssteuer

Weiter mit Finanzen

Ratgeber zu Versicherung, Geldanlage und Studienfinanzierung für Studierende.

Alle Finanz-Ratgeber
FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026