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Emerging Markets ETF: So findest du den besten Schwellenländer-ETF für dein Depot

Ein Emerging-Markets-ETF bringt Schwellenländer wie Taiwan, Südkorea oder China in dein Portfolio. Bei der Auswahl des besten ETF für deinen Sparplan zählen vor allem Kosten, Fondsgröße und die passende Strategie.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Gesamtkostenquote (TER) für ETFs auf den MSCI Emerging Markets liegt zwischen 0,09 und 0,55 Prozent pro Jahr.
  • Der MSCI Emerging Markets Index bildet rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung in 24 Schwellenländern ab.
  • Als Beimischung zu einem Industrieländer-ETF ist ein Anteil von etwa 30 Prozent Schwellenländer üblich.
  • Achte bei der ETF-Auswahl neben der Rendite besonders auf Fondsvolumen und Replikationsmethode.

01 · Grundlagen

Was ist ein Emerging-Markets-ETF?

Ein Emerging-Markets-ETF bildet die Aktienmärkte von Schwellenländern ab. Der bekannteste Index dafür ist der MSCI Emerging Markets.

Der MSCI Emerging Markets Index umfasst aktuell 1.178 Unternehmen aus 24 Schwellenländern und deckt damit ungefähr 85 Prozent der frei handelbaren Marktkapitalisierung dieser Märkte ab. Taiwan führt die Ländergewichtung mit 27,44 Prozent an, gefolgt von Südkorea mit 20,84 Prozent und China mit 20,62 Prozent. Der Sektor Informationstechnologie dominiert den Index mit einem Anteil von 41,56 Prozent.

Für dich bedeutet das: Ein einziger ETF auf diesen Index streut dein Geld über mehr als eintausend Unternehmen und reduziert so das Risiko, das mit Aktien aus nur einem einzigen Schwellenland verbunden wäre. Die hohe Gewichtung von Technologieunternehmen aus Taiwan und Südkorea zeigt, dass der Index stark von der globalen Halbleiterindustrie abhängt.

  • Der Index bildet Large und Mid-Caps ab, also große und mittelgroße Unternehmen.
  • Kleine Unternehmen sind nicht enthalten, dafür gibt es den MSCI Emerging Markets IMI als Alternative.

Kurz erklärt

Emerging-Markets-ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung von Unternehmen aus Schwellenländern nachbildet. Er bündelt Aktien aus Ländern wie China, Taiwan, Indien oder Brasilien in einem einzigen Wertpapier.

Mit einem einzigen ETF investierst du in über 1.000 Unternehmen aus 24 Schwellenländern und erreichst so eine breite Diversifikation.

02 · Vergleich

MSCI Emerging Markets oder MSCI World: Wo liegen die Unterschiede?

Der MSCI World deckt Industrieländer ab, der MSCI Emerging Markets die Schwellenländer. Beide Indizes unterscheiden sich deutlich in Zusammensetzung und Risiko.

Die größten Positionen im MSCI World sind die USA, Japan und Großbritannien, im MSCI Emerging Markets sind es Taiwan, Südkorea und China. Diese unterschiedliche Zusammensetzung führt zu einem anderen Risikoprofil: Schwellenländer gelten als schwankungsanfälliger, bieten aber historisch ein höheres Renditepotenzial.

In einem breit aufgestellten Depot ergänzen sich beide Indizes. Ein klassisches Weltportfolio kombiniert den MSCI World als Basisinvestment mit einem Emerging-Markets-ETF als Beimischung, um die Wachstumschancen der Schwellenländer mitzunehmen und die Abhängigkeit von den USA zu verringern.

  • Der MSCI World enthält rund 1.400 Unternehmen, der MSCI Emerging Markets 1.178.
  • In Krisenzeiten ziehen Anleger oft Kapital aus Schwellenländern ab, wodurch diese ETFs stärker fallen können als Industrieländer-ETFs.
MSCI World und MSCI Emerging Markets im direkten Vergleich
MSCI WorldMSCI Emerging Markets
Abgedeckte Länder24 Schwellenländer
Anzahl Unternehmen1.178 Unternehmen
Größte LänderpositionenTaiwan (27,44 %), Südkorea (20,84 %), China (20,62 %)
Typische Rolle im DepotBeimischung für Wachstum und Diversifikation
Erwartete Schwankungs­breiteHöher, mit stärkeren Rückschlägen in Krisen

03 · Kosten

Welche Kosten entstehen bei einem Emerging-Markets-ETF?

Die laufenden Kosten eines ETF werden über die Gesamtkostenquote abgebildet. Günstige Produkte senken deine jährliche Belastung spürbar.

Die Gesamtkostenquote, auch Total Expense Ratio oder TER genannt, liegt bei ETFs auf den MSCI Emerging Markets zwischen 0,09 Prozent und 0,55 Prozent pro Jahr. Die günstigsten Produkte kommen von Anbietern wie BNP Paribas Easy oder Invesco und kosten 0,09 Prozent. Verbreitete Standard-ETFs von iShares oder Xtrackers liegen bei 0,18 Prozent, während ältere Swap-Konstruktionen bis zu 0,55 Prozent kosten können.

Der Kostenunterschied wirkt auf den ersten Blick klein, summiert sich aber über lange Zeiträume. Bei einer monatlichen Sparrate von 100 Euro macht eine Differenz von 0,1 Prozentpunkten über 15 oder 20 Jahre einen spürbaren Unterschied im Endkapital aus, weil die geringeren Gebühren den Zinseszinseffekt weniger bremsen.

  • Eine TER unter 0,20 Prozent pro Jahr gilt für Schwellenländer-ETFs als günstig.
  • Vergleiche immer die Gesamtkostenquote, nicht die Wertentwicklung der Vergangenheit.

Typische Gesamtkostenquoten (TER) für MSCI Emerging Markets ETFs

Günstigste ETFs (z. B. BNP Paribas Easy, Invesco)0,09 % p. a.
Mittleres Kostenfeld (z. B. Amundi Core, HSBC)0,14 bis 0,15 % p. a.
Verbreitete Standard-ETFs (z. B. iShares, Xtrackers)0,18 % p. a.
Teurere Swap-ETFs0,49 bis 0,55 % p. a.

04 · Checkliste

So findest du den passenden Emerging-Markets-ETF für deinen Sparplan

Für einen ETF-Sparplan eignen sich vor allem große, liquide und günstige ETFs. Gehe die Prüfpunkte der Reihe nach durch.

Prüfe zuerst die Gesamtkostenquote und bevorzuge Produkte mit einer TER unter 0,20 Prozent pro Jahr. Danach lohnt ein Blick auf das Fondsvolumen: ETFs mit mindestens 500 Millionen Euro sind in der Regel sicher vor einer kurzfristigen Schließung.

Die Ertragsverwendung ist der dritte wichtige Punkt. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende Varianten praktisch, weil Dividenden automatisch wieder angelegt werden. Achte außerdem auf das Fondsdomizil Irland oder Luxemburg, das für deutsche Anleger steuerlich und regulatorisch gut funktioniert.

  • Wähle einen ETF mit einer Gesamtkostenquote unter 0,20 Prozent pro Jahr.
  • Bevorzuge ein Fondsvolumen von mindestens 500 Millionen Euro.
  • Entscheide dich zwischen thesaurierender und ausschüttender Variante passend zu deiner Strategie.
  • Plane einen Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren ein.

Auswahlkriterien für deinen Schwellenländer-ETF

01

Gesamtkostenquote zwischen 0,09 und 0,55 Prozent pro Jahr einplanen

02

Fondsvolumen von mindestens 500 Millionen Euro bevorzugen

03

Thesaurierende oder ausschüttende Variante passend zur Anlagestrategie wählen

04

Replikationsmethode verstehen: physisch oder synthetisch

05

Fondsdomizil Irland oder Luxemburg bevorzugen

06

ETF-Sparplan beim Broker ohne Ordergebühr einrichten

07

Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren einplanen

05 · Was gilt

Wie viel Schwellenländer braucht dein Weltportfolio?

Die Gewichtung von Emerging Markets im Depot hängt von deiner Risikobereitschaft ab. Ein klassisches Modell ist die 70/30-Aufteilung.

Ein klassisches Modell ist die 70/30-Aufteilung: 70 Prozent Industrieländer über einen MSCI World ETF und 30 Prozent Schwellenländer über einen MSCI Emerging Markets ETF. Diese Gewichtung orientiert sich grob an der globalen Marktkapitalisierung und sorgt für eine breite Streuung. Wer vorsichtiger ist, kann den Schwellenländeranteil auf 10 bis 15 Prozent reduzieren.

Ein separater Sparplan auf einen Emerging-Markets-ETF ist der einfachste Weg, diese Beimischung umzusetzen. Du kannst beide ETFs parallel besparen und so die Gewichtung über deine Sparraten steuern. Für Einsteiger ist ein Schwellenländeranteil von über 50 Prozent oder ein kompletter Verzicht auf Industrieländer nicht sinnvoll, weil das Risiko zu stark steigt.

  • 30 Prozent Emerging Markets als Beimischung zu 70 Prozent Industrieländern sind ein bewährtes Modell.
  • 10 bis 15 Prozent eignen sich als vorsichtige Ergänzung für risikoscheue Anleger.

Sinnvoll

·30 Prozent Emerging Markets als Beimischung zu 70 Prozent Industrienländern
·Separater Sparplan auf einen MSCI Emerging Markets ETF
·Kombination mit einem MSCI World ETF für globale Abdeckung

Eher nicht sinnvoll

·Kompletter Verzicht auf Industrieländer
·Nur Einzelaktien aus Schwellenländern statt ETF

06 · Fehler vermeiden

Welche Risiken bringt ein Investment in Schwellenländer mit?

Schwellenländer bieten Wachstumschancen, sind aber auch anfälliger für politische und wirtschaftliche Krisen. Diese Risiken solltest du kennen.

Schwellenländer-ETFs schwanken stärker als Industrieländer-ETFs. In Bärenmärkten ziehen Anleger ihr Kapital oft aus riskanteren Anlagen ab, wodurch Emerging-Markets-ETFs überproportional stark fallen können. Die breite Streuung über viele Unternehmen und Länder verhindert jedoch ein Totalverlustrisiko einzelner Aktien oder Staaten.

Ein Klumpenrisiko entsteht durch das hohe Gewicht von Taiwan, Südkorea und China, die zusammen mehr als zwei Drittel des Index ausmachen. Politische Spannungen in dieser Region oder regulatorische Eingriffe in China können den gesamten ETF belasten. Auch Währungsrisiken spielen eine Rolle, da die Erträge in Lokalwährungen erwirtschaftet werden.

  • Höhere Schwankungen als bei Industrieländer-ETFs sind normal und müssen ausgehalten werden.
  • Das hohe Gewicht von Taiwan, Südkorea und China erzeugt ein regionales Klumpenrisiko.
  • Sehr kleine ETFs mit geringem Fondsvolumen können liquidiert oder zusammengelegt werden.

Typische Risiken bei Emerging-Markets-ETFs

·Höhere Schwankungen als bei Industrieländer-ETFs, in Bärenmärkten drohen überproportionale Rückschläge
·Klumpenrisiko durch hohes Gewicht von Taiwan, Südkorea und China im Index
·Politische und regulatorische Eingriffe in einzelnen Schwellenländern
·Währungsrisiken durch Anlagen in Lokalwährungen
·Liquiditätsrisiken bei sehr kleinen ETFs mit geringem Fondsvolumen

07 · Vergleich

Thesaurierend oder ausschüttend: Welche Ertragsverwendung passt zu dir?

ETFs auf den MSCI Emerging Markets gibt es in beiden Varianten. Die Wahl hängt von deinem Sparziel und deiner Steuerstrategie ab.

Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch im Fonds, ausschüttende ETFs zahlen sie auf dein Konto aus. Für langfristige Sparpläne ist die thesaurierende Variante oft praktischer, weil du dich um das Wiederanlegen nicht kümmern musst und der Zinseszinseffekt ununterbrochen arbeitet.

Steuerlich gibt es einen Unterschied: Bei Thesaurierern kann die Vorabpauschale jährlich Steuern auslösen, auch wenn du keine Ausschüttung erhältst. Ausschütter schütten regelmäßig aus, wodurch du den Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr gezielt ausschöpfen kannst. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro.

  • Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch und sind für den Vermögensaufbau praktisch.
  • Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden aus und helfen, den Sparer-Pauschbetrag zu nutzen.
Thesaurierer und Ausschütter im Vergleich
Thesaurierender ETFAusschüttender ETF
ErtragsverwendungErträge verbleiben im FondsvermögenErträge werden an dich ausgezahlt

08 · Hintergrund

Welche Rolle spielt die Fondsgröße bei der ETF-Auswahl?

Das Fondsvolumen zeigt, wie viel Kapital in einem ETF steckt. Große ETFs sind meist liquider und seltener von Schließung bedroht.

Die größten ETFs auf den MSCI Emerging Markets verwalten mehrere Milliarden Euro. Der Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF 1C kommt auf ein Fondsvolumen von 12.482 Millionen Euro, der iShares MSCI EM UCITS ETF (Acc) auf 9.236 Millionen Euro. Ein hohes Fondsvolumen spricht für eine hohe Nachfrage und gute Handelbarkeit an der Börse.

Sehr kleine ETFs mit einem Volumen unter 100 Millionen Euro können dagegen geschlossen oder zusammengelegt werden, was für dich steuerliche Konsequenzen haben kann. Für deinen Sparplan sind ETFs mit einem Volumen von mindestens 500 Millionen Euro eine solide Basis. Die größten Produkte findest du bei etablierten Anbietern wie iShares, Xtrackers und Amundi.

  • Ein Fondsvolumen von mindestens 500 Millionen Euro reduziert das Risiko einer Fondsschließung.
  • Die größten ETFs auf den MSCI Emerging Markets verwalten über 9 Milliarden Euro.

Die größten ETFs auf den MSCI Emerging Markets verwalten mehrere Milliarden Euro. Der Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF 1C kommt auf ein Fondsvolumen von 12.482 Millionen Euro, der iShares MSCI EM UCITS ETF (Acc) auf 9.236 Millionen Euro.

Ein hohes Fondsvolumen spricht für eine hohe Nachfrage und gute Handelbarkeit. Sehr kleine ETFs mit einem Volumen unter 100 Millionen Euro können dagegen geschlossen oder zusammengelegt werden.

Für deinen Sparplan sind ETFs mit einem Volumen von mindestens 500 Millionen Euro eine solide Basis. Die größten Produkte findest du bei Anbietern wie iShares, Xtrackers, Amundi und UBS.

09 · Vergleich

Physisch oder synthetisch: Welche Replikations­methode ist die richtige?

ETFs bilden ihren Index entweder durch echte Aktienkäufe oder über Tauschgeschäfte ab. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile.

Physische ETFs kaufen die Aktien des Index direkt, synthetische ETFs bilden den Index über Swap-Verträge mit einem Vertragspartner ab. Physische Replikation ist bei ETFs wie dem iShares MSCI EM UCITS ETF oder dem HSBC MSCI Emerging Markets üblich und kostet meist zwischen 0,15 und 0,18 Prozent pro Jahr. Synthetische Produkte wie der Amundi Core MSCI Emerging Markets Swap oder der Invesco MSCI Emerging Markets kommen teilweise auf günstigere 0,09 Prozent.

Bei synthetischen ETFs besteht ein Gegenparteirisiko, das jedoch durch Besicherung stark reduziert wird. Beide Methoden sind bei großen Anbietern etabliert und für langfristige Sparpläne geeignet. Entscheidend sind letztlich Kosten, Fondsgröße und deine persönliche Präferenz.

  • Physische ETFs kaufen echte Aktien und haben kein direktes Swap-Risiko.
  • Synthetische ETFs können günstiger sein, tragen aber ein besichertes Gegenparteirisiko.
Physische und synthetische Replikation im Überblick
Physische ReplikationSynthetische Replikation
Funktions­weiseETF kauft die Aktien des Index direktETF bildet Index über Swap-Verträge ab
Typische Kosten0,15 bis 0,18 Prozent p. a.0,09 bis 0,20 Prozent p. a.
GegenparteirisikoKein direktes Swap-RisikoRisiko durch Swap-Partner, meist besichert
BeispieleiShares MSCI EM UCITS ETF, HSBC MSCI Emerging MarketsAmundi Core MSCI Emerging Markets Swap, Invesco MSCI Emerging Markets

10 · Im Vertrag

Steuern auf deinen Emerging-Markets-ETF: Das gilt 2026

Auch bei ETFs auf Schwellenländer fallen Steuern auf Erträge an. Die Teilfreistellung reduziert die Belastung für Aktienfonds.

Auf Kapitalerträge wie Dividenden und Kursgewinne fällt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an. Zusätzlich wird der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer erhoben. Bei Aktienfonds wie Emerging-Markets-ETFs greift die Teilfreistellung von 30 Prozent: Nur 70 Prozent deiner Erträge werden besteuert, die restlichen 30 Prozent bleiben steuerfrei.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt 2026 bei 1000 Euro pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bei 2000 Euro. Kapitalerträge bis zu dieser Grenze sind steuerfrei. Die Teilfreistellung senkt die effektive Steuerlast auf Aktienfonds deutlich, weil sie die Erträge vor der Besteuerung reduziert.

  • Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent, plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag.
  • Die Teilfreistellung für Aktienfonds liegt bei 30 Prozent, nur 70 Prozent der Erträge werden besteuert.
  • Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1000 Euro pro Person und Jahr, 2000 Euro für Ehepaare.

Steuerliche Behandlung von Aktien-ETFs

Abgeltungsteuer25 ProzentAuf Kapitalerträge wie Dividenden und Kursgewinne fällt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an.
Solidaritätszuschlag5,5 ProzentAuf die Abgeltungsteuer wird zusätzlich der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent erhoben.
Teilfreistellung für Aktienfonds30 ProzentBei Aktienfonds wie Emerging-Markets-ETFs bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Nur 70 Prozent werden besteuert.
Sparer-Pauschbetrag1000 EuroPro Person und Jahr sind Kapitalerträge bis 1000 Euro steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro.

11 · Schritt für Schritt

So richtest du einen ETF-Sparplan auf Schwellenländer ein

Ein Sparplan macht den Einstieg in Emerging Markets einfach und diszipliniert. Die Umsetzung dauert nur wenige Schritte.

Wähle zuerst einen Broker, der ETF-Sparpläne ohne Ordergebühr anbietet und eine große Auswahl an MSCI Emerging Markets ETFs führt. Entscheide dich dann für einen großen, günstigen ETF mit einer TER unter 0,20 Prozent pro Jahr. Thesaurierende Varianten sind für den langfristigen Vermögensaufbau praktisch, weil Dividenden automatisch reinvestiert werden.

Lege eine monatliche Sparrate fest, die zu deinem Budget passt. Schon 25 oder 50 Euro im Monat sind ein sinnvoller Start, um Erfahrungen mit Schwellenländer-ETFs zu sammeln. Hinterlege anschließend den gewünschten ETF, die Sparrate und das Ausführungsdatum im Broker. Der Kauf erfolgt dann automatisch zum festgelegten Termin.

  • Wähle einen Broker mit kostenlosen ETF-Sparplänen und großer ETF-Auswahl.
  • Lege eine Sparrate fest, die du langfristig durchhalten kannst.
  • Richte den Sparplan mit ETF, Rate und Ausführungsdatum ein.
01

Depot auswählen

Wähle einen Broker, der ETF-Sparpläne ohne Ordergebühr anbietet. Achte auf eine große Auswahl an MSCI Emerging Markets ETFs.

02

ETF festlegen

Entscheide dich für einen großen, günstigen ETF mit einer TER unter 0,20 Prozent. Thesaurierende Varianten sind für den Vermögensaufbau praktisch.

03

Sparrate bestimmen

Lege eine monatliche Rate fest, die zu deinem Budget passt. Schon 25 oder 50 Euro im Monat sind ein sinnvoller Start.

04

Sparplan einrichten

Hinterlege den gewünschten ETF, die Sparrate und das Ausführungsdatum. Der Kauf erfolgt dann automatisch.

05

Langfristig dabeibleiben

Plane einen Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren ein. Kurzfristige Kursschwankungen gehören bei Schwellenländern dazu.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026