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MagazineFinanzenInvestieren Schwellenlaender ETF
FinanzbildungInvestieren10 Min.

Schwellenlaender ETF: Dein einfacher Einstieg in die Märkte von morgen

Du willst langfristig Vermögen aufbauen, aber Deutschland und die USA sind dir zu langweilig? Ein Schwellenlaender ETF macht dich zum Teilhaber an den Wachstumsmärkten dieser Welt. Hier erfährst du, wie das Produkt funktioniert, welche Chancen und Risiken es birgt und wie du in wenigen Schritten startest.

Emerging MarketsETF-SparplanRisiken
Brauche ich das?
Ja, als Beimischung.
Ein Schwellenlaender ETF ergänzt dein Depot sinnvoll.
Wie funktioniert es?
Sehr einfach.
Der ETF bildet einen Index mit vielen Aktien ab.
Wie viel Geld brauche ich?
Schon wenig reicht.
Mit einem Sparplan startest du bereits mit kleinen Beträgen.
Ist das riskant?
Ja, aber kalkulierbar.
Die Kurse schwanken stärker als bei Industrieländern.

Warum Schwellenländer auch dein Geld betreffen

Vielleicht denkst du, dass Unternehmen in China, Indien oder Brasilien nichts mit deinem Alltag zu tun haben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Dein Smartphone stammt aus Südkorea oder China, deine Kleidung wird in Bangladesch genäht und die Rohstoffe für dein E-Auto kommen oft aus dem Kongo oder Chile. Die Wirtschaft dieser Länder wächst seit Jahrzehnten schneller als die der klassischen Industrienationen.

Dieses Wachstum entsteht durch eine junge Bevölkerung, eine wachsende Mittelschicht und eine zunehmende Digitalisierung. Während in Deutschland die Bevölkerung altert, haben viele Schwellenländer einen demografischen Vorteil. Millionen junger Menschen ziehen vom Land in die Städte, konsumieren mehr und treiben die Wirtschaft an. Für dich als Anleger bedeutet das: Dort entstehen Gewinne, von denen du profitieren kannst.

Wenn du nur in deutsche oder US-amerikanische Aktien investierst, lässt du einen großen Teil der globalen Wirtschaft außen vor. Ein Schwellenlaender ETF öffnet dir die Tür zu diesen Märkten, ohne dass du einzelne Aktien auswählen musst. Du setzt quasi auf die gesamte wirtschaftliche Entwicklung dieser Regionen und streust dein Risiko gleichzeitig über viele Unternehmen.

Das Schöne daran: Du musst kein Experte für asiatische oder lateinamerikanische Märkte sein. Ein ETF erledigt die Arbeit für dich. Er bündelt die Aktien von Hunderten Unternehmen in einem einzigen Produkt. So wirst du automatisch zum Miteigentümer von Firmen, die du vielleicht noch nie gehört hast, die aber täglich Millionen von Produkten herstellen und verkaufen.

~85 %
der Weltbevölkerung leben in Schwellenländern.
> 1.000
Unternehmen sind in gängigen Emerging-Markets-Indizes enthalten.
jede:r 3.
Euro wird außerhalb Europas erwirtschaftet.

Was ist ein ETF und was bedeutet Schwellenland genau

Ein ETF, also ein Exchange Traded Fund, ist ein Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. Stell dir vor, du möchtest nicht nur eine Aktie kaufen, sondern gleich 500 verschiedene. Ein ETF macht das möglich, indem er einen Index nachbildet. Ein Index ist wie eine Liste von Aktien, die nach bestimmten Regeln zusammengestellt wird. Der bekannteste ist der DAX, der die 40 größten deutschen Unternehmen enthält.

Ein Schwellenlaender ETF bildet einen Index ab, der Unternehmen aus sogenannten Emerging Markets enthält. Das sind Länder, die sich wirtschaftlich entwickeln, aber noch nicht den Status einer Industrienation erreicht haben. Dazu zählen unter anderem China, Indien, Brasilien, Südkorea, Taiwan und Südafrika. Diese Länder haben gemeinsam, dass sie ein hohes Wachstumspotenzial, aber auch ein höheres Risiko aufweisen.

Der bekannteste Index für Schwellenländer ist der MSCI Emerging Markets. Er enthält über 1.000 Aktien aus etwa 25 Ländern. Wenn du einen ETF auf diesen Index kaufst, investierst du in alle diese Unternehmen gleichzeitig. Das ist eine Form der Risikostreuung, die mit einzelnen Aktien kaum möglich wäre. Du setzt nicht auf ein einzelnes Unternehmen, sondern auf die gesamte Region.

Es gibt auch speziellere Indizes, die nur bestimmte Länder oder Branchen abdecken. Für Einsteiger ist jedoch ein breit aufgestellter Index wie der MSCI Emerging Markets die beste Wahl. Er bietet dir eine solide Basis, um von der wirtschaftlichen Entwicklung der Schwellenländer zu profitieren, ohne dass du dich um die Details einzelner Märkte kümmern musst.

So funktioniert ein Schwellenlaender ETF im Detail

Die Funktionsweise eines ETFs ist genial einfach. Der Fonds sammelt das Geld von vielen Anlegern ein und kauft damit die Aktien, die im Index enthalten sind. Wenn du also einen Anteil an einem Schwellenlaender ETF kaufst, besitzt du indirekt einen winzigen Bruchteil von allen Unternehmen im Index. Der Wert deines Anteils steigt oder fällt mit dem Wert der enthaltenen Aktien.

Ein wichtiger Unterschied zu einem klassischen Fonds ist die Kostenstruktur. ETFs werden meist passiv verwaltet, das heißt, es gibt keinen Fondsmanager, der aktiv Aktien auswählt. Stattdessen bildet der Fonds den Index automatisch nach. Dadurch sind die Kosten deutlich geringer. Die sogenannte Gesamtkostenquote, auch TER genannt, liegt bei Schwellenlaender ETFs meist unter einem Prozent pro Jahr.

Du kannst einen Schwellenlaender ETF entweder einmalig kaufen oder einen Sparplan einrichten. Bei einem Sparplan investierst du regelmäßig einen festen Betrag, zum Beispiel 50 Euro pro Monat. Dafür bekommst du dann anteilig neue ETF-Anteile. Das ist besonders für Einsteiger attraktiv, weil du schon mit kleinen Beträgen starten kannst und nicht den perfekten Einstiegszeitpunkt abwarten musst.

Die Abrechnung erfolgt in Euro, auch wenn die zugrunde liegenden Aktien in anderen Währungen notieren. Das hat den Vorteil, dass du dich nicht selbst um Währungsumrechnungen kümmern musst. Allerdings unterliegt dein Investment damit auch Wechselkursschwankungen. Wenn der Euro gegenüber dem Dollar oder Yuan steigt, kann das den Wert deines ETFs negativ beeinflussen, auch wenn die Aktienkurse selbst steigen.

Kosten und Gebühren: Was du wirklich zahlst

Kosten sind beim Investieren ein entscheidender Faktor, denn sie schmälern deine Rendite. Bei einem Schwellenlaender ETF hast du es mit mehreren Kostenarten zu tun. Die wichtigste ist die bereits erwähnte Gesamtkostenquote, die TER. Sie wird jährlich vom Fondsvermögen abgezogen und deckt die Verwaltung des Fonds ab. Bei Schwellenlaender ETFs liegt sie typischerweise zwischen 0,15 und 0,25 Prozent pro Jahr.

Zusätzlich fallen beim Kauf und Verkauf von ETF-Anteilen Kosten an. Wenn du einen Sparplan nutzt, verlangt dein Broker oft eine geringe Gebühr pro Ausführung. Manche Neobroker bieten sogar kostenlose Sparpläne an. Wenn du einmalig kaufst, zahlst du eine Ordergebühr, die je nach Anbieter variiert. Diese Kosten solltest du im Blick behalten, da sie bei kleinen Beträgen prozentual stärker ins Gewicht fallen.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei ETFs, die an der Börse gehandelt werden, ist dieser Spread in der Regel gering. Er entsteht dadurch, dass Market Maker den Handel ermöglichen und dafür eine kleine Marge verlangen. Bei sehr liquiden ETFs auf den MSCI Emerging Markets ist der Spread meist nur wenige Cent breit.

Wichtig ist, dass du die Kosten nicht überbewertest. Ein Unterschied von 0,1 Prozent pro Jahr klingt klein, kann aber über 30 Jahre einen spürbaren Unterschied machen. Dennoch ist ein Schwellenlaender ETF im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds deutlich günstiger. Du solltest also nicht nur auf die Kosten schauen, sondern auch auf die Qualität des Index und die Größe des Fonds. Große Fonds mit hohem Handelsvolumen sind meist die bessere Wahl.

Darauf solltest du bei der Auswahl achten

Nicht alle Schwellenlaender ETFs sind gleich. Es gibt Unterschiede bei der Indexauswahl, der Replikationsmethode und der Fondsgröße. Der Index ist das Wichtigste, denn er bestimmt, in welche Unternehmen du investierst. Der MSCI Emerging Markets ist der Standard, aber es gibt auch Indizes wie den FTSE Emerging oder den MSCI Emerging Markets IMI, der auch kleinere Unternehmen enthält.

Achte auf die Replikationsmethode. Die meisten ETFs bilden ihren Index physisch ab, das heißt, sie kaufen die Aktien tatsächlich. Es gibt aber auch synthetische ETFs, die die Wertentwicklung über Tauschgeschäfte nachbilden. Für Einsteiger sind physische ETFs meist die bessere Wahl, da sie einfacher zu verstehen sind und kein Kontrahentenrisiko bergen.

Die Fondsgröße und das Handelsvolumen sind ebenfalls wichtige Kriterien. Ein großer Fonds mit einem Vermögen von mehreren Milliarden Euro ist in der Regel stabiler und hat einen engeren Spread. Kleine Fonds können dagegen geschlossen werden, was zu unerwarteten Steuerereignissen führen kann. Du solltest also einen ETF wählen, der schon länger besteht und ein hohes Handelsvolumen aufweist.

Zu guter Letzt spielt die Ausschüttung eine Rolle. Es gibt ausschüttende ETFs, die dir regelmäßig Dividenden auszahlen, und thesaurierende ETFs, die die Erträge direkt wieder anlegen. Für einen langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft besser geeignet, da du den Zinseszinseffekt voll ausnutzt. Wenn du jedoch ein regelmäßiges Einkommen erzielen möchtest, könnte ein ausschüttender ETF interessant sein.

Typische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Der größte Fehler, den Anleger bei Schwellenlaender ETFs machen, ist der falsche Anlagehorizont. Diese Märkte sind volatil und können über Jahre hinweg seitwärts laufen. Wenn du dein Geld in fünf Jahren wieder benötigst, ist ein Schwellenlaender ETF die falsche Wahl. Du solltest nur Geld investieren, das du mindestens zehn Jahre nicht anfassen musst.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das ständige Umschichten. Wenn die Kurse fallen, bekommen viele Anleger Angst und verkaufen ihre Anteile. Damit realisieren sie Verluste und verpassen oft die anschließende Erholung. Die bessere Strategie ist, einfach investiert zu bleiben und bei fallenden Kursen sogar günstiger nachzukaufen, wenn du einen Sparplan hast.

Viele Einsteiger machen auch den Fehler, zu stark auf einzelne Länder zu setzen. Ein ETF auf nur China oder Indien mag verlockend sein, weil diese Märkte stark wachsen. Aber du gehst damit ein erhöhtes Risiko ein, da politische oder wirtschaftliche Krisen in einem einzelnen Land dein Investment stark beeinträchtigen können. Ein breit diversifizierter Schwellenlaender ETF ist die sicherere Wahl.

Schließlich unterschätzen viele Anleger die Bedeutung der eigenen Risikotoleranz. Du solltest dich fragen, ob du nachts gut schlafen kannst, wenn dein Depot um 30 Prozent einbricht. Wenn nicht, dann ist ein Schwellenlaender ETF möglicherweise zu riskant für dich. In diesem Fall könntest du den Anteil an Schwellenländern in deinem Portfolio reduzieren und mehr in stabilere Industrieländer investieren.

So legst du deinen ersten Schwellenlaender ETF an

Der erste Schritt ist die Eröffnung eines Depots bei einem Broker deiner Wahl. Achte dabei auf die Kosten für Sparpläne und Käufe. Viele Online-Broker bieten mittlerweile kostenlose ETF-Sparpläne an, was besonders für Einsteiger attraktiv ist. Du benötigst dafür nur deinen Personalausweis und ein Bankkonto. Die Eröffnung dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Danach wählst du den passenden Schwellenlaender ETF aus. Suche nach einem Fonds, der den MSCI Emerging Markets abbildet, ein hohes Fondsvolumen hat und eine geringe Kostenquote aufweist. Du kannst die Auswahl über Vergleichsportale oder direkt beim Broker vornehmen. Achte darauf, dass der ETF in Euro gehandelt wird und an einer deutschen Börse verfügbar ist.

Als Nächstes richtest du einen Sparplan ein. Bestimme den Betrag, den du monatlich investieren möchtest. Schon 25 oder 50 Euro pro Monat reichen aus, um langfristig ein beachtliches Vermögen aufzubauen. Der Vorteil eines Sparplans ist, dass du vom Cost-Average-Effekt profitierst. Du kaufst bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger, was deinen durchschnittlichen Einstiegspreis glättet.

Nach der Einrichtung musst du dich um nichts weiter kümmern. Der Broker führt den Sparplan automatisch aus und legt das Geld in deinem Namen an. Du solltest jedoch regelmäßig, zum Beispiel einmal im Jahr, einen Blick auf dein Depot werfen. Prüfe, ob der ETF noch deinen Erwartungen entspricht und ob sich deine persönliche Situation geändert hat. Ansonsten gilt: Einfach laufen lassen und Geduld haben.

Steuern und Freibeträge: Das musst du wissen

Auch bei ETFs kommt der Fiskus irgendwann auf dich zu. In Deutschland unterliegen Gewinne aus ETF-Verkäufen der Abgeltungsteuer. Das gilt auch für Dividenden, die der Fonds ausschüttet. Allerdings gibt es einen Steuerfreibetrag, den du nutzen solltest. Für das Jahr 2026 beträgt der Sparerpauschbetrag 1.000 Euro für Einzelpersonen und 2.000 Euro für zusammen veranlagte Paare.

Um den Freibetrag zu nutzen, musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Ohne diesen Auftrag behält der Broker automatisch Steuern ein, auch wenn du unter dem Freibetrag bleibst. Den Freistellungsauftrag kannst du jederzeit ändern oder auf mehrere Broker verteilen. Achte darauf, dass du den Betrag nicht überschreitest, da du sonst Steuern nachzahlen musst.

Bei thesaurierenden ETFs, die ihre Erträge wieder anlegen, gibt es eine Besonderheit. Die sogenannte Vorabpauschale. Auch wenn du keine Ausschüttungen erhältst, musst du auf die theoretischen Erträge Steuern zahlen. Die Vorabpauschale wird jährlich berechnet und ist an den Basiszinssatz gekoppelt. Sie ist jedoch gedeckelt und für die meisten Anleger mit einem Freibetrag abgedeckt.

Wenn du deinen ETF nach vielen Jahren verkaufst, zahlst du nur auf den Gewinn Steuern. Der Gewinn ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Es gibt keine Spekulationsfrist mehr, das heißt, du musst keine Mindesthaltedauer einhalten. Allerdings solltest du die Steuerlast nicht unterschätzen. Eine gute Planung, zum Beispiel der Verkauf über mehrere Jahre, kann helfen, die Steuerlast zu optimieren.

Dein Fahrplan für die nächsten 30 Tage

In den nächsten 30 Tagen kannst du alles umsetzen, was du jetzt gelernt hast. Beginne mit der Bestandsaufnahme deiner Finanzen. Prüfe, ob du einen Notgroschen von etwa drei Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto hast. Dieser Puffer ist wichtig, damit du im Notfall deine ETF-Anteile nicht verkaufen musst. Erst wenn dieser Puffer steht, solltest du mit dem Investieren beginnen.

Danach eröffnest du ein Depot bei einem Broker deiner Wahl. Vergleiche die Angebote und achte auf die Konditionen für Sparpläne. Viele Broker bieten Aktionsangebote oder kostenlose Sparpläne an. Die Eröffnung ist unkompliziert und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Du benötigst dafür nur deinen Personalausweis und eine gültige E-Mail-Adresse.

Wähle dann deinen Schwellenlaender ETF aus und richte einen Sparplan ein. Starte mit einem Betrag, der für dich komfortabel ist. Es ist besser, mit 50 Euro zu starten und den Betrag später zu erhöhen, als mit 200 Euro zu starten und den Plan nach drei Monaten wieder abzubrechen. Konsistenz ist wichtiger als die Höhe des Betrags.

Richte zum Schluss deinen Freistellungsauftrag ein und notiere dir im Kalender, wann du dein Depot das nächste Mal überprüfen möchtest. Ein guter Zeitpunkt ist zum Beispiel dein Geburtstag oder der Jahresanfang. So stellst du sicher, dass du deine Finanzen im Blick behältst, ohne dich täglich mit Kursen beschäftigen zu müssen. Mit diesem Fahrplan bist du bestens vorbereitet.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du Kursschwankungen von 30 Prozent aushalten?
Hast du einen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren?
Ist dein Notgroschen bereits gefüllt?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Sie sind riskanter als ETFs auf Industrieländer, aber nicht gefährlich im Sinne von Betrug. Die Kurse schwanken stärker, aber langfristig bieten sie eine gute Renditechance. Mit einem breit gestreuten ETF und einem langen Anlagehorizont kannst du das Risiko gut managen.

Das hängt von deiner Risikobereitschaft ab. Viele Experten empfehlen, 10 bis 20 Prozent deines Aktienportfolios in Schwellenländer zu stecken. Der Rest sollte in stabilere Industrieländer fließen. Wichtig ist, dass du dich mit der Schwankung wohlfühlst.

Ein ETF bildet einen Index passiv nach und ist meist günstiger. Ein Aktienfonds wird aktiv von einem Manager verwaltet, der versucht, den Markt zu schlagen. Aktive Fonds sind teurer und schneiden oft schlechter ab als der Index.

Ja, das ist möglich. Wenn die Märkte fallen, fällt auch der Wert deines ETFs. Du verlierst jedoch nur Geld, wenn du zu einem niedrigeren Kurs verkaufst, als du gekauft hast. Bei einem langen Anlagehorizont sind Verluste in der Regel nur temporär.

Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt. Am besten startest du mit einem Sparplan, denn damit investierst du regelmäßig und glättest Kursschwankungen. So musst du den Markt nicht timen und profitierst langfristig vom Zinseszinseffekt.

Dein ETF-Vermögen ist Sondervermögen und getrennt vom Vermögen des Brokers. Wenn der Broker insolvent wird, gehören deine Anteile weiterhin dir. Du kannst sie auf einen anderen Broker übertragen. Eine Einlagensicherung greift bei Wertpapieren nicht, ist aber auch nicht nötig.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.