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Rürup-Rente sinnvoll: Wann sich die Basisrente für dich lohnt

Die Rürup-Rente ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge, die vor allem für Selbstständige entwickelt wurde. Ob sie für dich sinnvoll ist, hängt von deinem Einkommen, deiner Lebens­planung und deiner Bereitschaft ab, auf Flexibilität zu verzichten.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Rürup-Rente ist unkündbar und kann nur beitragsfrei gestellt werden, ein Kapitalwahlrecht gibt es nicht.
  • Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar, im Jahr 2026 zu 100 Prozent, die Auszahlungen im Alter werden besteuert.
  • Für Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherung kann die Basisrente eine Alternative sein, für Angestellte ist sie oft weniger geeignet.
  • Hohe Abschluss- und Verwaltungskosten können die Rendite deutlich schmälern, ein Vertragsabschluss sollte gut geprüft werden.

01 · Grundlagen

Was ist die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, ist eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung. Sie wurde für Selbstständige entwickelt, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Anders als die gesetzliche Rente funktioniert die Rürup-Rente nach dem Prinzip der Kapitaldeckung. Du sparst also dein eigenes Vermögen an, statt die Beiträge der aktuell Beschäftigten umzuverteilen. Das Geld wird bei einem Versicherer oder einer Bank in einem Vertrag gebunden.

Der Vertrag ist nicht kündbar. Du kannst ihn nur beitragsfrei stellen, was bedeutet, dass du keine Beiträge mehr einzahlst, das vorhandene Kapital aber bis zum Rentenbeginn im Vertrag bleibt. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich als lebenslange monatliche Rente.

Ein Kapitalwahlrecht gibt es bei der Rürup-Rente nicht. Du kannst dir das angesparte Geld also zu keinem Zeitpunkt in einer Summe auszahlen lassen.

Kurz erklärt

Rürup-Rente (Basisrente)

Eine private, kapitalgedeckte Altersvorsorge, die steuerlich gefördert wird. Im Gegensatz zur gesetzlichen Rente basiert sie nicht auf dem Umlageverfahren, sondern auf deinem eigenen angesparten Kapital.

Der Vertrag ist unkündbar, das Geld wird im Alter als lebenslange monatliche Rente ausgezahlt.

02 · Vergleich

Für wen ist die Rürup-Rente sinnvoll?

Die Basisrente richtet sich vor allem an Selbstständige und Freiberufler, die keine Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Aber auch Gutverdienende mit hohem Steuersatz können profitieren.

Die Rürup-Rente wurde für Selbstständige entwickelt, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Für sie kann der Vertrag eine Möglichkeit sein, eine steuerlich geförderte Basis für die Altersvorsorge aufzubauen. Das gilt besonders, wenn dein Einkommen dauerhaft hoch ist und du einen entsprechend hohen Steuersatz hast.

Für Angestellte ist der Nutzen meist geringer. Deine Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung belegen bereits einen Teil des steuerlichen Höchstbetrags für Altersvorsorgeaufwendungen. Der zusätzliche Steuervorteil durch einen Rürup-Vertrag fällt dadurch kleiner aus.

  • Selbstständige mit hohem und stabilem Einkommen können am ehesten von der Steuerersparnis profitieren.
  • Angestellte und Beamtinnen haben durch ihre bestehende Pflichtvorsorge weniger Spielraum für zusätzliche Steuervorteile.
  • Wer mit schwankendem Einkommen rechnet, sollte die fehlende Kündbarkeit des Vertrags besonders kritisch prüfen.
Eignung der Rürup-Rente nach Personengruppe
Selbstständige ohne gesetzliche RenteAngestellte mit gesetzlicher Rente
Steuerlicher Vorteil in der AnsparphaseKann hoch sein, wenn dein Einkommen dauerhaft hoch istKann sich lohnen, hängt von deiner individuellen Situation ab
Flexibilität bei EinkommensschwankungenGering, nur Beitragsfreistellung möglich, keine KündigungGering, gleiche Einschränkungen wie bei Selbstständigen
Alternative zur gesetzlichen RenteJa, kann als Ersatz dienenNein, gesetzliche Rente bleibt Pflicht, Rürup nur Zusatz

03 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert die steuerliche Förderung?

Deine Beiträge zur Rürup-Rente kannst du als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Im Jahr 2026 sind sie zu 100 Prozent absetzbar, allerdings gelten Höchstbeträge.

Deine Beiträge in den Rürup-Vertrag zählen zu den Altersvorsorgeaufwendungen. Im Jahr 2026 kannst du sie zu 100 Prozent als Sonderausgaben in deiner Steuererklärung absetzen. Das mindert dein zu versteuerndes Einkommen und damit deine Steuerlast im Jahr der Einzahlung.

Die Abzugsfähigkeit ist durch Höchstbeträge begrenzt. Diese Höchstbeträge gelten für alle Altersvorsorgeaufwendungen zusammen, also auch für Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu einem berufsständischen Versorgungswerk. Dein individueller Steuervorteil hängt von deinem persönlichen Steuersatz ab.

Im Alter musst du die ausgezahlte Rente versteuern. Renten, die ab 2040 ausgezahlt werden, sind in voller Höhe steuerpflichtig. Du verschiebst die Steuerlast also von der Erwerbsphase in den Ruhestand.

01

Einzahlung in den Vertrag

Du zahlst regelmäßig Beiträge in deinen Rürup-Vertrag ein. Die Höhe bestimmst du selbst, sie kann flexibel angepasst werden.

02

Steuererklärung

Die Beiträge gibst du als Altersvorsorgeaufwendungen in deiner Steuererklärung an. Sie mindern dein zu versteuerndes Einkommen.

03

Auszahlung im Alter

Ab dem Renteneintritt, frühestens mit 62 Jahren, erhältst du eine lebenslange monatliche Rente. Diese Rente wird in der Auszahlungsphase besteuert.

04 · Kosten

Welche Kosten entstehen bei einem Rürup-Vertrag?

Die Kostenstruktur ist ein entscheidender Faktor für die Rendite deiner Basisrente. Hohe Abschluss- und Verwaltungskosten können den Steuervorteil deutlich reduzieren.

Die Kosten eines Rürup-Vertrags sind ein zentraler Faktor für deine spätere Rendite. In vielen Verträgen fallen hohe Abschlusskosten an, die zu Beginn der Laufzeit dein Guthaben belasten. Hinzu kommen laufende Verwaltungskosten, die jährlich vom Vertragsguthaben abgezogen werden.

Diese Kosten können den Steuervorteil deutlich reduzieren oder sogar aufzehren. Besonders kritisch wird es, wenn du den Vertrag beitragsfrei stellst. Die Verwaltungskosten laufen dann weiter und werden weiterhin deinem Guthaben entnommen, obwohl du keine Beiträge mehr einzahlst.

  • Abschlusskosten werden oft auf die ersten Jahre der Vertragslaufzeit verteilt und mindern das anfängliche Guthaben.
  • Verwaltungskosten fallen jährlich an und reduzieren die Rendite über die gesamte Laufzeit.
  • Ein Zusatzbaustein wie die Rentengarantiezeit kostet extra und schmälert die monatliche Rente.

Typische Kostenbestandteile eines Rürup-Vertrags

Abschlusskostenhohe Abschlusskosten
Verwaltungskostenlaufende Verwaltungskosten
Kosten für Rentengarantiezeitzusätzlicher Abschlag auf die Rente

05 · Im Vertrag

Welche Einschränkungen gelten bei der Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente ist ein unflexibles Produkt. Bevor du einen Vertrag abschließt, solltest du die folgenden Einschränkungen kennen und für dich bewerten.

Die Rürup-Rente ist ein unflexibles Produkt. Du kannst den Vertrag nicht kündigen und erhältst keinen Rückkaufwert, wenn du das Geld anderweitig benötigst. Das eingezahlte Kapital ist bis zum Rentenbeginn gebunden und steht dir beispielsweise für eine Immobilienfinanzierung nicht zur Verfügung.

Du kannst den Vertrag lediglich beitragsfrei stellen. Das bedeutet, du stoppst deine Einzahlungen, das vorhandene Kapital bleibt aber im Vertrag. Die laufenden Kosten werden weiterhin aus dem Guthaben entnommen, was den Wert des Vertrags über die Zeit verringern kann.

Der Vertrag ist nicht beleihbar, nicht übertragbar und nicht verlässlich vor Pfändung geschützt. Diese Einschränkungen solltest du vor dem Abschluss kennen und in deine Entscheidung einbeziehen.

Wichtige Vertragsklauseln und Einschränkungen

UnkündbarkeitKernklauselEin Rürup-Vertrag kann nicht gekündigt werden. Du erhältst keinen Rückkaufwert, das Geld ist bis zur Rente gebunden.
BeitragsfreistellungOptionDu kannst die Einzahlungen stoppen oder reduzieren. Die Verwaltungskosten laufen jedoch weiter und mindern das Guthaben.
Kein KapitalwahlrechtAuszahlungDas angesparte Kapital kann nicht auf einen Schlag ausgezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich als monatliche Rente.
RentengarantiezeitZusatzbausteinGegen Aufpreis kann eine Rentengarantiezeit vereinbart werden. Stirbst du während dieser Zeit, erhalten deine Erben die Rente bis zum Ablauf der Garantiezeit.

06 · Was gilt

Was passiert bei Berufsunfähigkeit oder Tod?

Die Basisrente bietet standardmäßig keine Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit oder für Hinterbliebene. Solche Leistungen müssen separat oder über Zusatzbausteine abgedeckt werden.

Eine Rürup-Rente bietet standardmäßig keine Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit. Wenn du diese Absicherung wünschst, musst du sie separat abschließen. Eine Kombination aus Rürup-Rente und Berufsunfähigkeitsversicherung in einem Vertrag ist jedoch oft nachteilig, weil sie den ohnehin unflexiblen Vertrag noch schwerer handhabbar macht.

Für den Todesfall ist keine Hinterbliebenenrente vorgesehen. Anders als in der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es keine Witwen- oder Witwerrente. Das angesparte Kapital ist grundsätzlich nicht vererbbar.

Du kannst eine Rentengarantiezeit als Zusatzbaustein vereinbaren. Dann wird die Rente für einen bestimmten Zeitraum an deine Erben ausgezahlt, falls du früh stirbst. Dieser Baustein kostet extra und reduziert deine monatliche Rente. Nach Ablauf der Garantiezeit verfallen alle Ansprüche.

Abgedeckt

·Lebenslange monatliche Rente ab Renteneintritt
·Steuerliche Förderung in der Ansparphase
·Pfändungsschutz in der Ansparphase (eingeschränkt)

Nicht abgedeckt

·Witwen- oder Witwerrente
·Berufsunfähigkeitsrente (nur als separater Baustein)
·Einmalige Kapitalauszahlung
·Vererbbarkeit des Kapitals (außer bei Rentengarantiezeit)

07 · Vergleich

Welche Anlageformen gibt es bei der Rürup-Rente?

Du kannst bei einem Rürup-Vertrag zwischen verschiedenen Anlageformen wählen. Die Wahl beeinflusst deine Renditechancen und das Risiko.

Die klassische Rentenversicherung bietet einen Garantiezins und geringe Renditechancen. Die fondsgebundene Rentenversicherung investiert dein Geld in Fonds und bietet höhere Renditechancen, aber auch ein höheres Risiko.

Wenige Anbieter haben auch Fondssparpläne als Rürup-Variante im Programm. Diese können eine kostengünstige Alternative sein, weil sie oft ohne die hohen Abschlusskosten einer Versicherung auskommen. Die Wahl der Anlageform beeinflusst deine Renditechancen und das Risiko deiner Altersvorsorge.

  • Klassische Rentenversicherungen setzen auf Sicherheit und einen garantierten Mindestzins.
  • Fondsgebundene Rentenversicherungen investieren in Fonds und unterliegen Wertschwankungen.
  • Fondssparpläne als Rürup-Variante sind selten, können aber kostengünstiger sein.
Anlageformen im Vergleich
Klassische RentenversicherungFondsgebundene Rentenversicherung
RenditechancenGarantierter MindestzinsAbhängig von der Fondsentwicklung
KostenHohe Abschluss-, Vertrags- und VerwaltungskostenHohe Abschluss-, Vertrags- und Verwaltungskosten

08 · Checkliste

Wie flexibel ist die Rürup-Rente in der Ansparphase?

Die Beitragszahlung ist der einzige Bereich, in dem du bei einem Rürup-Vertrag Flexibilität hast. Die Höhe der Beiträge kannst du anpassen, den Vertrag selbst aber nicht auflösen.

Die einzige echte Flexibilität bei einem Rürup-Vertrag betrifft die Höhe deiner Beiträge. Du kannst deine Einzahlungen erhöhen oder senken, wenn sich dein Einkommen verändert. Du kannst die Beiträge auch komplett aussetzen und den Vertrag beitragsfrei stellen.

Diese Beitragsfreistellung ist jedoch keine Lösung für finanzielle Engpässe. Die Verwaltungskosten laufen weiter und werden deinem Guthaben entnommen. Dadurch kann das angesparte Kapital über die Jahre sogar weniger werden, besonders wenn die Inflation zusätzlich am Wert nagt.

Den Vertrag selbst kannst du nicht auflösen oder an veränderte Lebenssituationen anpassen. Du bist an die einmal gewählte Konstruktion bis zum Rentenbeginn gebunden.

Das kannst du in der Ansparphase tun

01

Beiträge erhöhen oder senken

02

Beiträge komplett aussetzen (Beitragsfreistellung)

03

Anlageform innerhalb des Vertrags wechseln (je nach Anbieter)

04

Renteneintrittsalter ab 62 Jahren wählen

05

Rentengarantiezeit als Zusatzbaustein vereinbaren

09 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei der Rürup-Rente vermeiden?

Viele Verbraucher schließen Rürup-Verträge ab, ohne die langfristigen Konsequenzen zu verstehen. Diese Fehler können dich später teuer zu stehen kommen.

Ein häufiger Fehler ist der Abschluss eines Rürup-Vertrags ohne eine realistische Einschätzung der eigenen Einkommensentwicklung. Die Rürup-Rente lohnt sich nur bei dauerhaft hohem Einkommen. Wer mit Einkommensschwankungen rechnet, kann durch die fehlende Kündbarkeit in eine schwierige Lage geraten.

Ein weiterer Fehler ist die Kombination aus Rürup-Rente und Berufsunfähigkeitsversicherung in einem Vertrag. Diese Kopplung macht den Vertrag noch unflexibler und teurer. Viele Studierende bereuen den Abschluss einer solchen Kombination später.

  • Schließe keinen Vertrag ab, wenn du nicht sicher bist, die Beiträge über Jahrzehnte zahlen zu können.
  • Kopple die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht an die Rürup-Rente, sondern schließe sie separat ab.
  • Unterschätze nicht die laufenden Kosten, die deine Rendite dauerhaft reduzieren.
  • Gehe nicht davon aus, dass das Kapital im Todesfall automatisch an deine Erben geht.

Häufige Fehler beim Abschluss einer Rürup-Rente

·Abschluss ohne Prüfung der eigenen Einkommenssituation: Die Rürup-Rente lohnt sich nur bei dauerhaft hohem Einkommen.
·Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung im selben Vertrag: Das macht den Vertrag noch unflexibler und teurer.
·Unterschätzung der laufenden Kosten: Hohe Abschluss- und Verwaltungskosten fressen die Rendite auf.
·Annahme, das Kapital sei vererbbar: Ohne Rentengarantiezeit verfällt das Guthaben bei Tod.
·Beitragsfreistellung als Lösung bei finanziellen Engpässen: Die Kosten laufen weiter und das Guthaben kann schrumpfen.

10 · Vergleich

Wie unterscheidet sich die Rürup-Rente von der gesetzlichen Rente?

Die Rürup-Rente wird oft als Alternative zur gesetzlichen Rentenversicherung für Selbstständige genannt. Die beiden Systeme unterscheiden sich jedoch grundlegend.

Die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert im Umlageverfahren. Die Beiträge der aktuell Beschäftigten finanzieren die Renten der heutigen Rentner. Die Rürup-Rente ist dagegen kapitalgedeckt. Du sparst dein eigenes Kapital an, aus dem später deine Rente gezahlt wird.

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Hinterbliebenenabsicherung. Die gesetzliche Rente sieht Witwen- und Witwerrenten vor. Bei der Rürup-Rente ist eine solche Absicherung nicht vorgesehen. Du kannst sie nur über eine kostenpflichtige Rentengarantiezeit ergänzen.

Die gesetzliche Rente bietet einen weitgehenden Pfändungsschutz, die Rürup-Rente ist nicht verlässlich vor Pfändung geschützt. Beide Systeme sind nicht kündbar, aber die gesetzliche Rente ist für Angestellte eine Pflichtversicherung, während die Rürup-Rente eine freiwillige private Vorsorge ist.

Rürup-Rente und gesetzliche Rentenversicherung im Vergleich
Rürup-RenteGesetzliche Rentenversicherung
VerfahrenKapitalgedeckt, dein eigenes Kapital wird angespartUmlageverfahren, Beiträge der Aktiven finanzieren die Rentner
HinterbliebenenabsicherungNicht vorgesehen, nur über Rentengarantiezeit möglichWitwen- und Witwerrente enthalten
KündbarkeitNicht kündbar, nur Beitragsfreistellung
Pfändungs­schutzEingeschränkt, nicht verlässlich vor Pfändung geschützt

11 · Hintergrund

Was bringt die Rentenreform 2026 für die Rürup-Rente?

Die Rentenreform betrifft vor allem die gesetzliche Rentenversicherung. Für die Rürup-Rente als private Vorsorge ergeben sich daraus indirekte Auswirkungen.

Die Rentenreform 2026 zielt darauf ab, das Niveau der gesetzlichen Rente zu stabilisieren und die Beiträge langfristig zu begrenzen. Für Selbstständige ohne gesetzliche Absicherung ändert sich dadurch nichts an der grundsätzlichen Notwendigkeit, privat vorzusorgen. Die Rürup-Rente bleibt eine Option, ist aber nicht die einzige.

Für Angestellte kann die Reform bedeuten, dass die gesetzliche Rente einen größeren Teil des Einkommens im Alter abdeckt. Das macht die Rürup-Rente als zusätzliche private Vorsorge für diese Gruppe nicht attraktiver. Der begrenzte Steuervorteil bleibt bestehen.

Die steuerliche Behandlung der Rürup-Rente bleibt von der Rentenreform unberührt. Die Beiträge sind weiterhin als Sonderausgaben absetzbar, die Auszahlungen im Alter steuerpflichtig. Die Reform betrifft vor allem die gesetzliche Rentenversicherung, nicht die private Basisrente.

Die Rentenreform 2026 zielt darauf ab, das gesetzliche Rentenniveau zu stabilisieren und die Beiträge langfristig zu begrenzen. Für Selbstständige ohne gesetzliche Absicherung ändert sich dadurch nichts an der grundsätzlichen Notwendigkeit, privat vorzusorgen.

Für Angestellte kann die Reform bedeuten, dass die gesetzliche Rente einen größeren Teil des Einkommens im Alter abdeckt. Das macht die Rürup-Rente als zusätzliche private Vorsorge für diese Gruppe nicht attraktiver.

Die steuerliche Behandlung der Rürup-Rente bleibt von der Rentenreform unberührt. Die Beiträge sind weiterhin als Sonderausgaben absetzbar, die Auszahlungen werden besteuert.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026