Ratgeber · Versicherung
Riester-Rente im Test: Welche Anbieter 2026 noch überzeugen
Die Riester-Rente steht vor dem Auslaufen, denn neue Verträge sind nur noch bis Ende 2026 möglich. Für Bestandskunden und Kurzentschlossene lohnt sich ein genauer Blick auf die wenigen verbliebenen Testsieger und die staatliche Förderung.
11 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Neue Riester-Verträge können nur noch bis Ende 2026 abgeschlossen werden, danach übernimmt das Altersvorsorgedepot.
- Die staatlichen Zulagen und Steuervorteile machen Riester für Familien und Gutverdiener oft zur renditestärksten sicheren Sparform.
- Bei fondsgebundenen Tarifen überzeugen im aktuellen Test vor allem Allianz und Continentale mit der besten Gesamtwertung.
- Bestandskunden mit alten Verträgen genießen Bestandsschutz und sollten ihre oft hohen Garantiezinsen nicht vorschnell aufgeben.
01 · Grundlagen
Was ist die Riester-Rente?
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge. Sie richtet sich an Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung und kombiniert eigene Beiträge mit Zulagen und Steuervorteilen.
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge, die an klare Regeln gebunden ist. Du musst einen Mindesteigenbeitrag von 4 Prozent deines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen einzahlen, mindestens jedoch 60 Euro pro Jahr. Der jährliche Höchstbetrag inklusive aller Zulagen liegt bei 2.100 Euro.
Für dich bedeutet das: Die Förderung ist kein Selbstläufer, sondern an deine eigene Sparleistung gekoppelt. Nur wenn du den Mindesteigenbeitrag erbringst, erhältst du die vollen Zulagen und kannst den Steuervorteil nutzen.
- Die Grundzulage wird jedem unmittelbar förderberechtigten Sparer gutgeschrieben.
- Für jedes kindergeldberechtigte Kind kommt eine Kinderzulage hinzu.
- Deine Beiträge und Zulagen kannst du bis zu 2.100 Euro pro Jahr als Sonderausgaben absetzen.
Kurz erklärt
Riester-Rente
Eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge, bei der Sparer eigene Beiträge leisten und dafür Grundzulage, Kinderzulage und Steuervorteile erhalten.
Die Förderung ist an Bedingungen geknüpft: Der Sparer muss einen Mindesteigenbeitrag von 4 Prozent des Vorjahreseinkommens abzüglich Zulagen einzahlen, mindestens jedoch 60 Euro pro Jahr. Der jährliche Höchstbetrag inklusive Zulagen liegt bei 2.100 Euro.
02 · Schritt für Schritt
So funktioniert die staatliche Förderung
Die Förderung setzt sich aus direkten Zulagen und einem möglichen Steuervorteil zusammen. Beides zusammen entscheidet darüber, wie hoch deine persönliche Rendite auf die selbst eingezahlten Beiträge ausfällt.
Die Förderung besteht aus zwei Bausteinen: direkten Zulagen und einem möglichen Steuervorteil. Beide zusammen entscheiden darüber, wie hoch deine persönliche Rendite auf die selbst eingezahlten Beiträge ausfällt. Dank der Zulagen lohnt sich die Riester-Rente für Familien mit Kindern ebenso wie für Gutverdiener, weil sich die Beiträge von der Steuer absetzen lassen.
Die persönliche Rendite liegt meist höher als bei jeder anderen sicheren Sparmöglichkeit für die Altersvorsorge. Beim Riestern sind alle Einzahlungen und Zulagen zum Beginn der Auszahlphase garantiert.
- Du zahlst jährlich 4 Prozent deines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der dir zustehenden Zulagen ein.
- Der Staat schreibt dir die Grundzulage und gegebenenfalls Kinderzulagen direkt auf deinen Riester-Vertrag gut.
- Deine Beiträge und Zulagen kannst du bis zu 2.100 Euro pro Jahr als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen.
Mindesteigenbeitrag berechnen
Du zahlst jährlich 4 Prozent deines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der dir zustehenden Zulagen ein. Der Mindestbeitrag liegt bei 60 Euro pro Jahr.
Zulagen erhalten
Der Staat schreibt dir die Grundzulage und gegebenenfalls Kinderzulagen direkt auf deinen Riester-Vertrag gut. Diese Zulagen erhöhen dein angespartes Kapital, ohne dass du dafür zusätzlich einzahlen musst.
Steuervorteil prüfen
Deine Beiträge und Zulagen kannst du bis zu 2.100 Euro pro Jahr als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Steuerersparnis höher ist als die erhaltenen Zulagen, und erstattet dir die Differenz.
Kapital für die Rente sichern
Zum Beginn der Auszahlphase sind alle eingezahlten Beiträge und Zulagen garantiert. Bei fondsgebundenen Verträgen sichern Wertsicherungskonzepte dieses Kapital ab, während du von Kursgewinnen profitieren kannst.
03 · Vergleich
Riester-Rente im Test: Die besten Anbieter 2026
Die Auswahl an Neuverträgen ist stark geschrumpft. In der aktuellen Auswertung von Testergebnissen und Beschwerdestatistiken erreichen zwei Anbieter die höchste Gesamtwertung von 92 von 100 Punkten.
In der aktuellen Auswertung von Testergebnissen und Beschwerdestatistiken erreichen zwei Anbieter die höchste Gesamtwertung von 92 von 100 Punkten. Die Allianz und die Continentale liegen damit gleichauf an der Spitze. Beide erhalten von Franke und Bornberg das Rating FFF+ und weisen niedrige durchschnittliche Beschwerdequoten auf.
Die Allianz bietet mit drei Konzepten die größte Flexibilität: klassisch im Sicherungsvermögen, eine KomfortDynamik mit gesteuerter Aufteilung oder die freie Fonds- und ETF-Wahl. Die Continentale überzeugt mit einem Chancen-Tracker, der die gesetzlich vorgeschriebene Garantie absichert und das Restkapital konsequent in Fonds anlegt.
- Die Allianz erreicht eine Gesamtwertung von 92 Punkten mit einer Beschwerdequote von 1,02.
- Die Continentale erreicht ebenfalls 92 Punkte mit einer Beschwerdequote von 1,14.
- Die Stuttgarter und die Versicherungskammer Bayern folgen mit jeweils 83 Punkten.
| Allianz | Continentale | |
|---|---|---|
| Gesamtwertung (max. 100) | 92 | 92 |
| Rating von Franke und Bornberg | FFF+ | FFF+ |
| Durchschnittliche Beschwerdequote | 1,02 | 1,14 |
| Garantiekonzept | Drei Konzepte: klassisch, KomfortDynamik oder freie Fonds- und ETF-Wahl | Chancen-Tracker sichert Garantie und legt Restkapital in Fonds an |
04 · Kosten
Welche Kosten fallen bei der Riester-Rente an?
Ein erheblicher Teil der Sparbeiträge und Zulagen fließt bei Riester-Verträgen an die Anbieter. Diese Kosten mindern deine Rendite und sollten vor dem Abschluss genau geprüft werden.
Ein erheblicher Teil der Sparbeiträge und Zulagen fließt bei Riester-Verträgen an die Anbieter. Diese Kosten mindern deine Rendite und sollten vor dem Abschluss genau geprüft werden. Entscheidend ist, wie viel von deinen Beiträgen nach Abzug aller Kosten tatsächlich angelegt wird.
Bei klassischen Rentenversicherungen mit Garantiezins sind die Kosten oft intransparenter als bei Fonds- oder Banksparplänen. Ein Vergleich der Effektivkosten lohnt sich deshalb besonders, bevor du einen Vertrag unterschreibst.
- Abschluss- und Vertriebskosten liegen oft bei 1 bis 4 Prozent der Beitragssumme.
- Verwaltungskosten pro Jahr betragen häufig 0,5 bis 2 Prozent des Guthabens.
- Fondskosten bei fondsgebundenen Tarifen kommen mit zusätzlich 0,2 bis 1,5 Prozent pro Jahr hinzu.
05 · Was gilt
Welche Zulagen gibt es bei der Riester-Rente?
Die staatlichen Zulagen sind der Kern der Riester-Förderung. Sie werden direkt deinem Vertrag gutgeschrieben und erhöhen dein Vorsorgekapital, ohne dass du dafür selbst mehr einzahlen musst.
Die staatlichen Zulagen sind der Kern der Riester-Förderung. Sie werden direkt deinem Vertrag gutgeschrieben und erhöhen dein Vorsorgekapital, ohne dass du dafür selbst mehr einzahlen musst. Die Grundzulage erhält jeder unmittelbar förderberechtigte Sparer.
Für jedes kindergeldberechtigte Kind kommt eine Kinderzulage hinzu. Zusätzlich kannst du deine Beiträge und Zulagen bis zu 2.100 Euro pro Jahr als Sonderausgaben absetzen, was besonders für Gutverdiener attraktiv ist.
- Die Grundzulage wird jedem unmittelbar förderberechtigten Sparer gutgeschrieben.
- Die Kinderzulage erhältst du für jedes kindergeldberechtigte Kind.
- Der Steuervorteil durch den Sonderausgabenabzug ist bis 2.100 Euro pro Jahr möglich.
Wird gefördert
Wird nicht gefördert
06 · Im Vertrag
Welche Rolle spielt der Garantiezins?
Der Garantiezins bestimmt, wie hoch die Verzinsung des Sicherungsvermögens bei klassischen Riester-Rentenversicherungen mindestens ausfällt. Für Neuverträge ist er zuletzt deutlich gesunken.
Der Garantiezins bestimmt, wie hoch die Verzinsung des Sicherungsvermögens bei klassischen Riester-Rentenversicherungen mindestens ausfällt. Für Neuverträge ist er zuletzt deutlich gesunken. Seit 2022 gilt für neue Riester-Rentenversicherungen ein Höchstrechnungszins von 0,25 Prozent.
Einige Versicherer bieten diese maximale Garantie bereits nicht mehr an. Neue Verträge sind deshalb wenig attraktiv. Alte Verträge sind aber oft noch gut verzinst und bieten in der Regel eine garantierte Verzinsung weit über dem aktuellen Niveau.
- Der Garantiezins für Neuverträge liegt bei 0,25 Prozent.
- Altverträge haben oft einen Garantiezins von 2 Prozent oder mehr.
- Zum Beginn der Auszahlphase sind bei allen Riester-Verträgen die eingezahlten Beiträge und Zulagen zu 100 Prozent garantiert.
Garantiezins und Beitragsgarantie
07 · Checkliste
Checkliste: Lohnt sich die Riester-Rente für dich?
Ob sich ein Abschluss oder die Weiterführung eines Vertrags lohnt, hängt von deiner Lebenssituation ab. Diese Punkte helfen dir bei der Entscheidung.
Ob sich ein Abschluss oder die Weiterführung eines Vertrags lohnt, hängt von deiner Lebenssituation ab. Die folgenden Punkte helfen dir bei der Entscheidung. Besonders wichtig ist dein Anspruch auf die volle Förderung als Pflichtversicherter in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Wenn du einen Altvertrag mit einem Garantiezins von 2 Prozent oder mehr hast, lohnt sich die Weiterführung in der Regel. Die garantierten Konditionen sind oft besser als alles, was du heute neu abschließen kannst.
- Hast du Anspruch auf die volle Förderung als Pflichtversicherter in der gesetzlichen Rentenversicherung?
- Zahlst du mindestens den Mindesteigenbeitrag von 4 Prozent deines Vorjahreseinkommens abzüglich Zulagen ein?
- Hast du Kinder, für die du Kinderzulagen erhältst?
- Liegt dein Steuervorteil durch den Sonderausgabenabzug über den erhaltenen Zulagen?
- Bist du bereit, das Kapital bis zum Rentenbeginn zu binden und nicht vorzeitig zu kündigen?
Entscheidungshilfe für Riester-Sparer
Hast du Anspruch auf die volle Förderung als Pflichtversicherter in der gesetzlichen Rentenversicherung?
Zahlst du mindestens den Mindesteigenbeitrag von 4 Prozent deines Vorjahreseinkommens abzüglich Zulagen ein?
Hast du Kinder, für die du Kinderzulagen erhältst?
Liegt dein Steuervorteil durch den Sonderausgabenabzug über den erhaltenen Zulagen?
Bist du bereit, das Kapital bis zum Rentenbeginn zu binden und nicht vorzeitig zu kündigen?
Kannst du die laufenden Kosten des Vertrags tragen, ohne dass sie die Rendite übermäßig schmälern?
Passt ein Wohn-Riester-Darlehen zu deiner Immobilienfinanzierung?
08 · Fehler vermeiden
Typische Fehler bei der Riester-Rente
Viele Sparer verschenken Rendite oder zahlen unnötig hohe Kosten. Diese Fehler solltest du vermeiden, wenn du einen Riester-Vertrag abschließt oder weiterführst.
Viele Sparer verschenken Rendite oder zahlen unnötig hohe Kosten. Ein häufiger Fehler ist, den Mindesteigenbeitrag nicht anzupassen, wenn das Einkommen steigt oder Kinderzulagen wegfallen. Dann kürzt der Staat die Förderung.
Ein weiterer Fehler ist die vorschnelle Kündigung eines Altvertrags mit hohem Garantiezins. Die garantierten Konditionen sind oft besser als alles, was du heute neu abschließen kannst. Auch die Kosten des Vertrags solltest du nicht ignorieren, denn hohe Abschluss- und Verwaltungskosten fressen einen erheblichen Teil der Zulagen auf.
- Den Mindesteigenbeitrag nicht anpassen, wenn das Einkommen steigt oder Kinderzulagen wegfallen.
- Einen Altvertrag mit hohem Garantiezins vorschnell kündigen.
- Die Kosten des Vertrags ignorieren, weil hohe Abschluss- und Verwaltungskosten die Zulagen aufzehren.
- Bei fondsgebundenen Tarifen zu defensiv anlegen, obwohl bei langen Laufzeiten mehr Aktien das Sparergebnis verbessern.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
09 · Hintergrund
Was passiert bei einer Kündigung der Riester-Rente?
Du kannst einen Riester-Vertrag jederzeit kündigen. Die Kündigung ist jedoch förderschädlich und hat finanzielle Folgen, die du vorher kennen solltest.
Du kannst einen Riester-Vertrag jederzeit kündigen. Die Kündigung ist jedoch förderschädlich und hat finanzielle Folgen. Bei einer förderschädlichen Kündigung musst du alle erhaltenen staatlichen Zulagen und Steuerersparnisse zurückzahlen.
Die in der Zwischenzeit erzielten Erträge aus deinem Vertrag darfst du behalten. Das gilt für Zinserträge, Fondsgewinne und Überschussbeteiligungen. Nur die staatliche Förderung selbst wird zurückgefordert.
- Bei einer förderschädlichen Kündigung musst du alle erhaltenen staatlichen Zulagen und Steuerersparnisse zurückzahlen.
- Die in der Zwischenzeit erzielten Erträge aus deinem Vertrag darfst du behalten.
- Eine Alternative zur Kündigung ist die Beitragsfreistellung, bei der der Vertrag bestehen bleibt und das Kapital weiterhin verwaltet wird.
Bei einer förderschädlichen Kündigung musst du alle erhaltenen staatlichen Zulagen und Steuerersparnisse zurückzahlen. Das Finanzamt fordert die gewährten Vorteile zurück, sobald es von der Kündigung erfährt.
Die in der Zwischenzeit erzielten Erträge aus deinem Vertrag darfst du behalten. Das gilt für Zinserträge, Fondsgewinne und Überschussbeteiligungen. Nur die staatliche Förderung selbst wird zurückgefordert.
Eine Alternative zur Kündigung ist die Beitragsfreistellung. Du zahlst keine Beiträge mehr, der Vertrag bleibt aber bestehen und das angesparte Kapital wird weiterhin verwaltet. Die Förderung bleibt erhalten, wenn du später wieder einzahlst.
Für Bestandskunden mit laufenden Verträgen gilt nach den Plänen der Bundesregierung ein Bestandsschutz. Das bedeutet, dass sich an der staatlichen Förderung für laufende Verträge voraussichtlich nichts ändert, auch wenn das Neugeschäft Ende 2026 ausläuft.
10 · Grundlagen
Was ist das Altersvorsorgedepot als Alternative?
Ab 2027 löst das Altersvorsorgedepot das bisherige Fördermodell der Riester-Rente ab. Es soll privaten Anlageprodukten mit höheren Renditen als Riester eine gesetzliche Anerkennung ermöglichen.
Ab 2027 löst das Altersvorsorgedepot das bisherige Fördermodell der Riester-Rente ab. Es soll privaten Anlageprodukten mit höheren Renditen als Riester eine gesetzliche Anerkennung ermöglichen. Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, die gesetzliche Anerkennung privater Anlageprodukte mit höheren Renditen als Riester zu prüfen.
Für laufende Riester-Verträge gilt Bestandsschutz. Das bedeutet: Dein bestehender Vertrag bleibt von der Reform unberührt und kann nach den bisherigen Plänen auch weiterhin gefördert werden. Konkrete gesetzliche Regelungen zum Altersvorsorgedepot stehen noch aus.
- Das Altersvorsorgedepot ist ein geplantes Nachfolgemodell der Riester-Rente ab 2027.
- Es soll private Anlageprodukte mit höheren Renditen staatlich fördern.
- Für laufende Riester-Verträge gilt Bestandsschutz, konkrete Regelungen stehen noch aus.
Kurz erklärt
Altersvorsorgedepot
Ein geplantes Nachfolgemodell der Riester-Rente, das ab 2027 private Anlageprodukte mit höheren Renditen staatlich fördern soll.
Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, die gesetzliche Anerkennung privater Anlageprodukte mit höheren Renditen als Riester zu prüfen. Für laufende Riester-Verträge gilt Bestandsschutz. Konkrete gesetzliche Regelungen zum Altersvorsorgedepot stehen noch aus.
11 · Vergleich
Wie schneidet Riester im Vergleich zum ETF-Sparplan ab?
Ein langjähriger Sparplan mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) gilt als aussichtsreichste Option zur privaten Altersvorsorge. Die Riester-Rente bietet dafür eine Garantie, die ein ETF-Sparplan nicht leisten kann.
| Riester-Rente | ETF-Sparplan | |
|---|---|---|
| Staatliche Förderung | Grundzulage, Kinderzulage, Steuervorteil | Keine direkte Förderung |
| Beitragsgarantie | 100 % der Einzahlungen und Zulagen garantiert | Keine Garantie, Verluste möglich |
| Renditechancen | Begrenzt durch Garantiekonzept und Kosten | Höher bei langem Anlagehorizont und breiter Streuung |
| Flexibilität | Eingeschränkt, Kapitalbindung bis Rentenbeginn | Jederzeit verkaufbar, keine Bindungsfrist |
| Kosten | Oft hohe Abschluss- und Verwaltungskosten | Geringe laufende Kosten, keine Abschlusskosten |
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