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Riester-Rente im Vergleich: So findest du den passenden Vertrag für deine Altersvorsorge

Ein Vergleich der Riester-Rente lohnt sich, denn die Unterschiede zwischen klassischen Rentenversicherungen, Fondssparplänen und Wohn-Riester sind groß. Entscheidend sind dabei nicht nur die Kosten, sondern auch die staatlichen Zulagen und die individuelle Lebenssituation.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die volle staatliche Förderung erhältst du mit einem jährlichen Eigenbeitrag von 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen.
  • Die Grundzulage beträgt 175 Euro pro Jahr, für jedes kindergeldberechtigte Kind kommen 185 Euro oder 300 Euro hinzu.
  • Neue Riester-Verträge können nur noch bis Ende 2026 abgeschlossen werden, danach löst das Altersvorsorgedepot das bisherige Fördermodell ab.
  • Ein Anbieterwechsel innerhalb der Riester-Rente ist möglich und kann sich durch geringere Kosten oder bessere Fondsanlagen lohnen.

01 · Grundlagen

Was ist die Riester-Rente?

Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge, die 2002 eingeführt wurde, um die sinkende gesetzliche Rente auszugleichen. Sie gehört zur zweiten Schicht der Altersvorsorge in Deutschland.

Das Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung lag im Jahr 2000 noch bei rund 53 Prozent und ist danach deutlich gefallen. Aktuell wird es vor allem durch politische Maßnahmen bei 48 Prozent stabil gehalten.

Die Riester-Rente gehört zur zweiten Schicht der Altersvorsorge in Deutschland. Du kannst sie als private Rentenversicherung, Fondssparplan, Banksparplan oder Wohn-Riester abschließen. Auch eine betriebliche Altersvorsorge nach dem Riester-Prinzip ist möglich.

Die staatliche Förderung besteht aus Zulagen und Steuervorteilen, die direkt an deinen Vertrag gekoppelt sind. Ob sich das Riestern für dich lohnt, hängt von deiner Lebenssituation und deinen Plänen für den Ruhestand ab.

Kurz erklärt

Riester-Rente

Eine private oder betriebliche Altersvorsorge, bei der der Staat die Sparer mit Zulagen und Steuervorteilen unterstützt.

Die Förderung ist an Bedingungen geknüpft: Du musst einen Mindesteigenbeitrag einzahlen und erhältst im Gegenzug Zulagen sowie mögliche Steuervorteile.

02 · Was gilt

Wer hat Anspruch auf die Riester-Förderung?

Nicht jede Person kann einen Riester-Vertrag mit staatlicher Förderung abschließen. Die Förderberechtigung hängt von deinem Status in der gesetzlichen Rentenversicherung ab.

Förderberechtigt bist du, wenn du in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst. Dazu zählen Angestellte, Auszubildende und pflichtversicherte Selbstständige. Auch Beamte, Soldaten und Richter können einen Riester-Vertrag abschließen.

Personen in Elternzeit sowie Beziehende von Arbeitslosengeld oder Grundsicherung haben ebenfalls Anspruch auf die Förderung. Als Ehepartner eines Riester-Sparers mit aktivem Vertrag giltst du als mittelbar förderberechtigt und darfst einen eigenen Vertrag abschließen.

Nicht förderberechtigt sind Studierende ohne Versicherungspflicht, Selbstständige ohne Versicherungspflicht und geringfügig Beschäftigte mit Befreiung von der Versicherungspflicht. Rentnerinnen und Rentner können keinen neuen Riester-Vertrag mehr abschließen.

Für den Mindestbeitrag von 60 Euro pro Jahr bleibst du förderberechtigt, auch wenn du nur wenig verdienst.

Förderberechtigt

·Angestellte und Auszubildende
·Pflichtversicherte Selbstständige
·Beamte, Soldaten und Richter
·Personen in Elternzeit
·Beziehende von Arbeitslosengeld oder Grundsicherung
·Ehepartner von Riester-Sparern mit aktivem Vertrag (mittelbar förderberechtigt)

Nicht förderberechtigt

·Studierende ohne Versicherungspflicht
·Selbstständige ohne Versicherungspflicht
·Geringfügig Beschäftigte mit Befreiung von der Versicherungspflicht
·Rentnerinnen und Rentner

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Riester-Rente mit Zulagen und Steuervorteilen

Das Prinzip der Riester-Rente ist einfach: Du sparst regelmäßig Geld für deine Altersvorsorge und der Staat beteiligt sich mit Zulagen und Steuervorteilen. Die Höhe der Förderung hängt von deinem Eigenbeitrag und deiner familiären Situation ab.

Um die volle staatliche Förderung zu erhalten, zahlst du jährlich 4 Prozent deines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der dir zustehenden Zulagen ein. Der Mindestbeitrag liegt bei 60 Euro pro Jahr, also 5 Euro pro Monat.

Der Staat zahlt die Grundzulage von 175 Euro pro Jahr direkt in deinen Vertrag. Für jedes kindergeldberechtigte Kind kommen 185 Euro hinzu, wenn es vor 2008 geboren wurde. Für Kinder ab Geburtsjahr 2008 beträgt die Kinderzulage 300 Euro pro Jahr.

Deine Beiträge und Zulagen bis zu einem Höchstbetrag von 2.100 Euro pro Jahr kannst du als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt prüft dabei automatisch, ob die Steuerersparnis höher ist als die erhaltenen Zulagen.

Zahlst du weniger als den erforderlichen Mindesteigenbeitrag ein, wird die Förderung entsprechend gekürzt. Wer mehr als 2.100 Euro einzahlt, kann die spätere Rente erhöhen, erhält für den Mehrbetrag aber keine weiteren Fördervorteile.

01

Mindesteigenbeitrag einzahlen

Um die volle Förderung zu erhalten, zahlst du jährlich 4 Prozent deines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der dir zustehenden Zulagen ein. Der Mindestbeitrag liegt bei 60 Euro pro Jahr.

02

Staatliche Zulagen erhalten

Der Staat zahlt die Grundzulage von 175 Euro pro Jahr direkt in deinen Vertrag. Für jedes kindergeldberechtigte Kind kommen 185 Euro (geboren vor 2008) oder 300 Euro (geboren ab 2008) hinzu.

03

Steuervorteile nutzen

Deine Beiträge und Zulagen bis zu einem Höchstbetrag von 2.100 Euro pro Jahr kannst du als Sonderausgaben in deiner Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt prüft automatisch, ob sich die Steuerersparnis oder die Zulagen für dich mehr lohnen.

04

Rente im Alter beziehen

In der Auszahlungsphase erhältst du das angesparte Kapital als lebenslange Rente. Bei vielen Verträgen ist auch eine Teilauszahlung zu Rentenbeginn möglich.

04 · Im Vertrag

Riester-Rentenversicherung: Sicherheit mit Garantiezins

Die klassische Riester-Rentenversicherung setzt auf Sicherheit und planbare Leistungen. Der Garantiezins spielt dabei eine zentrale Rolle für die Berechnung deiner garantierten Rente.

Dein Geld wird überwiegend im Sicherungsvermögen des Versicherers angelegt, das strengen gesetzlichen Vorgaben unterliegt.

Der Garantiezins ist der Rechnungszins, mit dem dein eingezahltes Kapital während der Ansparphase mindestens verzinst wird. Er gilt für den Sparanteil deines Beitrags und sichert dir eine Mindestverzinsung zu. Die tatsächliche Verzinsung kann durch Überschussbeteiligung höher ausfallen.

Zum Rentenbeginn müssen mindestens deine eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen garantiert sein. Diese gesetzliche Beitragsgarantie gilt für alle Riester-Verträge, auch für Fondssparpläne. Bei klassischen Rentenversicherungen wird sie durch das Sicherungsvermögen abgesichert.

Merkmale der klassischen Riester-Rentenversicherung

GarantiezinsSicherheitDer Garantiezins ist der Rechnungszins, mit dem dein eingezahltes Kapital während der Ansparphase mindestens verzinst wird. Er gilt für den Sparanteil deines Beitrags und sichert dir eine Mindestverzinsung zu.
BeitragsgarantieGesetzlichZum Rentenbeginn müssen mindestens deine eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen garantiert sein. Diese gesetzliche Vorgabe gilt für alle Riester-Verträge, auch für Fondssparpläne.
SicherungsvermögenAnlageDas Geld wird überwiegend im Sicherungsvermögen des Versicherers angelegt. Das begrenzt die Renditechancen, bietet aber eine hohe Planbarkeit.

05 · Vergleich

Riester-Fondssparplan und ETF-Sparplan: Mehr Renditechance mit Beitragsgarantie

Ein Riester-Fondssparplan investiert dein Geld in Investmentfonds oder börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Dadurch hast du höhere Renditechancen als bei einer klassischen Rentenversicherung, trägst aber auch das Risiko von Wertschwankungen.

Die gesetzliche Beitragsgarantie gilt auch für Fondssparpläne. Die Anbieter setzen dafür unterschiedliche Sicherungskonzepte ein, die das Kapital bei fallenden Märkten teilweise oder vollständig in sichere Anlagen umschichten. Das schränkt die Renditechancen ein, schützt aber dein eingezahltes Kapital.

Bei fondsgebundenen Riester-Renten kannst du oft mehrmals im Jahr kostenlos zwischen Fonds wechseln. Einige Anbieter erlauben die Kombination von bis zu 20 Fonds gleichzeitig. Die laufenden Fondskosten liegen häufig zwischen 0,2 und 1,5 Prozent des Fondsvermögens pro Jahr.

Die Beitragsgarantie sorgt für Sicherheit, schränkt aber oft die Renditechancen ein, besonders bei klassischen Produkten.

Klassische Riester-Rentenversicherung und Riester-Fondssparplan im Vergleich
Klassische RentenversicherungFondssparplan mit ETFs
AnlageformSicherungsvermögen des VersicherersInvestmentfonds und börsengehandelte Indexfonds (ETFs)
BeitragsgarantieGesetzlich vorgeschriebenGesetzlich vorgeschrieben, wird über ein Sicherungskonzept umgesetzt
Flexibilität bei FondswechselNicht relevantOft mehrmals im Jahr kostenlos möglich

06 · Was gilt

Wohn-Riester: Staatliche Förderung für die eigene Immobilie

Mit Wohn-Riester kannst du die staatliche Förderung für den Bau oder Kauf einer selbst genutzten Immobilie einsetzen. Auch die Tilgung eines Immobilienkredits lässt sich mit Riester-Zulagen unterstützen.

Gefördert werden außerdem der Kauf von Genossenschaftsanteilen für eine selbst genutzte Wohnung und der altersgerechte Umbau der eigenen Immobilie. Das angesparte Kapital und die Zulagen fließen dabei direkt in die Finanzierung deiner Immobilie.

Nicht gefördert werden der Kauf einer vermieteten Immobilie, eine zweite Wohnung oder ein Ferienhaus. Auch die Auszahlung des geförderten Kapitals ohne Verwendung für die Immobilie ist nicht möglich.

Das in der Immobilie gebundene Kapital wird bei Rentenbeginn fiktiv versteuert, es sei denn, du entscheidest dich für eine nachgelagerte Besteuerung.

Gefördert

·Bau oder Kauf einer selbst genutzten Immobilie
·Tilgung eines Immobilienkredits
·Kauf von Genossenschaftsanteilen für eine selbst genutzte Wohnung
·Altersgerechter Umbau der eigenen Immobilie

Nicht gefördert

·Kauf einer vermieteten Immobilie
·Zweite Wohnung oder Ferienhaus
·Auszahlung des geförderten Kapitals ohne Verwendung für die Immobilie

07 · Kosten

Kosten der Riester-Rente im Vergleich

Die Kosten eines Riester-Vertrags beeinflussen deine spätere Rente erheblich. Ein Vergleich der Abschluss- und Verwaltungskosten lohnt sich daher besonders.

Bei klassischen Rentenversicherungen fallen oft Abschlusskosten von 1 bis 4 Prozent der Beitragssumme an. Die Verwaltungskosten liegen häufig bei 5 bis 10 Prozent des Jahresbeitrags. Fondssparpläne haben oft geringere Abschlusskosten, dafür aber laufende Fondsverwaltungskosten.

Die tatsächlichen Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter und Vertragsart. Achte bei einem Vergleich darauf, wie viel von deinen Beiträgen und Zulagen nach Abzug aller Kosten tatsächlich angelegt wird.

Hohe Abschlusskosten in den ersten Jahren reduzieren das Kapital, das für deine Rente arbeiten kann.

08 · Schritt für Schritt

Anbieterwechsel bei der Riester-Rente: So gehst du vor

Du bist nicht an deinen Riester-Anbieter gebunden. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann sinnvoll sein, wenn du dir geringere Kosten oder bessere Anlagemöglichkeiten versprichst.

Prüfe zunächst die Kosten, die garantierte Rente und die Flexibilität deines aktuellen Vertrags. Achte besonders auf die Höhe des übertragbaren Kapitals, denn bei einem Wechsel wird das angesparte Kapital inklusive der staatlichen Zulagen auf den neuen Vertrag übertragen.

Beantrage den Wechsel direkt beim neuen Anbieter. Dieser kümmert sich in der Regel um die Kommunikation mit deinem alten Anbieter. Nach der Übertragung wird der alte Vertrag aufgelöst, die Förderung bleibt dabei vollständig erhalten.

Ein Anbieterwechsel ist jederzeit möglich, ohne dass du Zulagen oder Steuervorteile zurückzahlen musst.

01

Bestehenden Vertrag prüfen

Vergleiche die Kosten, die garantierte Rente und die Flexibilität deines aktuellen Vertrags mit den Angeboten anderer Anbieter. Achte besonders auf die Höhe des übertragbaren Kapitals.

02

Neuen Anbieter auswählen

Beantrage den Wechsel direkt beim neuen Anbieter. Dieser kümmert sich in der Regel um die Kommunikation mit deinem alten Anbieter.

03

Kapital übertragen lassen

Das angesparte Kapital inklusive der staatlichen Zulagen wird auf den neuen Vertrag übertragen. Die Förderung bleibt dabei erhalten.

04

Alten Vertrag auflösen

Nach der Übertragung wird der alte Vertrag aufgelöst. Achte darauf, dass keine Fristen versäumt werden und keine unnötigen Kosten entstehen.

09 · Hintergrund

Altersvorsorgedepot: Die Alternative ab 2027

Ab 2027 löst das Altersvorsorgedepot das bisherige Riester-Modell ab. Neue Riester-Verträge können nur noch bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Danach ist der Neuabschluss eines Riester-Vertrags nicht mehr möglich.

Das Altersvorsorgedepot setzt stärker auf renditestarke Anlagen wie ETFs und Fonds, ohne die gesetzliche Beitragsgarantie der Riester-Rente. Für bestehende Riester-Verträge ändert sich durch die Einführung des Altersvorsorgedepots zunächst nichts.

Du kannst deinen bestehenden Vertrag weiterführen und die staatlichen Zulagen erhalten. Wenn du noch eine Riester-Rente abschließen möchtest, hast du nur noch bis Ende 2026 Zeit.

Die Frist Ende 2026 gilt nur für Neuabschlüsse, nicht für bestehende Verträge.

Das Altersvorsorgedepot ist als Nachfolger der Riester-Rente geplant und soll die private Altersvorsorge reformieren. Es setzt stärker auf renditestarke Anlagen wie ETFs und Fonds, ohne die gesetzliche Beitragsgarantie der Riester-Rente.

Für bestehende Riester-Verträge ändert sich durch die Einführung des Altersvorsorgedepots zunächst nichts. Du kannst deinen Vertrag weiterführen und die staatlichen Zulagen erhalten.

Wenn du noch eine Riester-Rente abschließen möchtest, hast du nur noch bis Ende 2026 Zeit. Danach ist der Neuabschluss eines Riester-Vertrags nicht mehr möglich.

10 · Fehler vermeiden

Häufige Fehler beim Riester-Rente-Vergleich

Ein vorschneller Abschluss oder eine falsche Einschätzung der eigenen Situation kann dazu führen, dass die Riester-Rente nicht optimal zu dir passt. Diese Fehler solltest du vermeiden.

Diese Fehler solltest du vermeiden.

Viele Sparer schauen nur auf die staatlichen Zulagen und ignorieren die Kosten des Vertrags. Hohe Abschluss- und Verwaltungskosten können die Förderung jedoch teilweise aufzehren. Ein anderer häufiger Fehler ist der Abschluss eines Vertrags, ohne die eigene Förderberechtigung zu prüfen.

Die Riester-Rente zu kündigen statt sie beitragsfrei zu stellen, ist besonders teuer. Bei einer Kündigung musst du alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Eine Beitragsfreistellung erhält dagegen die Förderung.

Statt der Kündigung des Vertrages ist eine Beitragsfreistellung empfohlen, so behältst du die erhaltenen Förderungen.

Typische Fehler beim Riester-Rente-Vergleich

·Nur auf die staatlichen Zulagen schauen und die Kosten des Vertrags ignorieren.
·Einen Vertrag abschließen, ohne die eigene Förderberechtigung zu prüfen.
·Die Riester-Rente kündigen statt beitragsfrei stellen, wodurch Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen.
·Die Beitragsgarantie nicht verstehen und von zu hohen Renditen bei Fondssparplänen ausgehen.
·Einen Anbieterwechsel scheuen, obwohl ein anderer Vertrag deutlich günstiger wäre.

11 · Checkliste

Checkliste: So findest du den passenden Riester-Vertrag

Diese Checkliste hilft dir, die wichtigsten Punkte beim Vergleich verschiedener Riester-Angebote zu berücksichtigen.

Gehe die Punkte in Ruhe durch, bevor du einen Vertrag abschließt.

Prüfe zuerst deine Förderberechtigung und berechne deinen Mindesteigenbeitrag. Er liegt bei 4 Prozent deines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen, mindestens aber bei 60 Euro pro Jahr.

Vergleiche anschließend die Kosten der Anbieter und wähle die passende Anlageform. Eine klassische Rentenversicherung bietet Sicherheit, ein Fondssparplan mit ETFs mehr Renditechancen. Wohn-Riester ist eine Option, wenn du eine Immobilie kaufen oder bauen möchtest.

  • Prüfe deine Förderberechtigung: Zahlst du in die gesetzliche Rentenversicherung ein oder bist du mittelbar förderberechtigt?
  • Berechne deinen Mindesteigenbeitrag: 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich Zulagen.
  • Ermittle deinen Zulagenanspruch: Grundzulage 175 Euro, Kinderzulage 185 Euro oder 300 Euro pro Kind.
  • Vergleiche die Kosten: Abschlusskosten, Verwaltungskosten und laufende Fondskosten der Anbieter gegenüberstellen.
  • Wähle die Anlageform: Klassische Rentenversicherung, Fondssparplan mit ETFs oder Wohn-Riester.

Der Förderhöchstbetrag liegt bei 2.100 Euro pro Jahr einschließlich aller Zulagen.

Checkliste für den Riester-Rente-Vergleich

01

Förderberechtigung prüfen: Zahle ich in die gesetzliche Rentenversicherung ein oder bin ich mittelbar förderberechtigt?

02

Mindesteigenbeitrag berechnen: 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich Zulagen.

03

Zulagenanspruch ermitteln: Grundzulage 175 Euro, Kinderzulage 185 Euro oder 300 Euro pro Kind.

04

Kosten vergleichen: Abschlusskosten, Verwaltungskosten und laufende Fondskosten der Anbieter gegenüberstellen.

05

Anlageform wählen: Klassische Rentenversicherung, Fondssparplan mit ETFs oder Wohn-Riester.

06

Flexibilität prüfen: Sind Fondswechsel, Beitragspausen oder Sonderzahlungen möglich?

07

Anbieterwechsel in Betracht ziehen: Lohnen sich geringere Kosten oder bessere Anlagemöglichkeiten bei einem anderen Anbieter?

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026