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Rentenversicherung im Test: So findest du die richtige Altersvorsorge

Eine private Rentenversicherung verspricht eine lebenslange Rente, doch viele Verträge sind teuer und renditeschwach. Dieser Test zeigt, welche Formen der Altersvorsorge sich 2026 lohnen und wo du besser Alternativen wie ein Altersvorsorgedepot nutzt.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Klassische Rentenversicherungen bieten 2026 nur einen Höchstrechnungszins von 1,0 Prozent und sind wegen hoher Kosten selten empfehlenswert.
  • Fondsgebundene Rentenversicherungen haben oft eine gute ETF-Auswahl, aber die Kosten sind häufig zu hoch.
  • Für viele Sparer ist ein kostengünstiger ETF-Sparplan oder das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 die bessere Wahl.
  • Geförderte Verträge wie Riester, Rürup oder die betriebliche Altersvorsorge können durch Zulagen oder Steuervorteile sinnvoll sein.

01 · Vergleich

Welche Arten der privaten Rentenversicherung gibt es?

Bei der privaten Rentenversicherung unterscheidest du grundsätzlich zwei Formen: die aufgeschobene Rente und die Sofortrente. Beide zahlen dir lebenslang eine monatliche Rente, unterscheiden sich aber in der Ansparphase.

Bei der aufgeschobenen Rentenversicherung zahlst du während der Ansparphase regelmäßig Beiträge ein. Aus dem eingezahlten Geld und den erwirtschafteten Erträgen zahlt dir der Versicherer ab dem Rentenbeginn eine monatliche Rente. Diese Form eignet sich für Berufstätige, die langfristig vorsorgen möchten.

Die Sofortrente funktioniert anders: Du zahlst einmalig einen hohen Betrag in den Vertrag ein. Der Versicherer legt das Geld an und beginnt parallel damit, es als monatlichen Betrag wieder an dich auszuzahlen. Diese Variante wird dir meist angeboten, wenn du im Ruhestand oder kurz davor eine größere Summe zur Verfügung hast.

  • Bei der aufgeschobenen Rente sparst du über viele Jahre Kapital an, bevor die Auszahlung beginnt.
  • Bei der Sofortrente startet die Auszahlung kurz nach der Einmalzahlung, oft ab dem Ruhestand.
  • Beide Formen garantieren dir eine lebenslange monatliche Rente, unabhängig davon wie alt du wirst.
Aufgeschobene Rentenversicherung und Sofortrente im Vergleich
Aufgeschobene RentenversicherungSofortrente
EinzahlungRegelmäßige Beiträge über viele JahreEinmaliger hoher Betrag
Auszahlungs­beginnNach Ende der Ansparphase, meist zum RentenbeginnKurz nach Einzahlung, oft ab Ruhestand
RentengarantieLebenslange monatliche RenteLebenslange monatliche Rente

02 · Grundlagen

Was ist eine klassische Rentenversicherung?

Die klassische Rentenversicherung legt dein Geld mit einem festgelegten Zinssatz an. Sie ist die ursprüngliche Vertragsart, hat aber durch die Niedrigzinsphase stark an Attraktivität verloren.

Der Höchstrechnungszins liegt 2026 bei 1,0 Prozent und wird vom Bundesfinanzministerium für neu abgeschlossene Verträge festgelegt. Diesen Zins garantiert dir der Versicherer für dein Geld.

Die laufende Verzinsung lag 2026 im Durchschnitt bei 2,62 Prozent. Allerdings wird nur der Teil deines Beitrags verzinst, der nicht für Kosten oder Risikoschutz verwendet wird. Von 100 Euro Einzahlung sparst du effektiv oft nur 80 bis 90 Euro an, der Rest fließt in Provisionen und Verwaltung.

Wegen hoher Kosten und niedriger Zinsen lohnt sich der Abschluss einer klassischen privaten Rentenversicherung in den meisten Fällen nicht. Du kannst den Zinssatz nicht mit einem kostenfreien Tagesgeldkonto vergleichen, weil dort die Zinsen auf das gesamte Kapital gezahlt werden.

Kurz erklärt

Klassische Rentenversicherung

Eine Rentenversicherung, bei der dein Geld bis zum Rentenbeginn mit einem garantierten Zinssatz angelegt wird. Der Höchstrechnungszins liegt 2026 bei 1,0 Prozent.

Die laufende Verzinsung lag 2026 im Durchschnitt bei 2,62 Prozent, aber nur der Teil deines Beitrags wird verzinst, der nicht für Kosten oder Risikoschutz verwendet wird.

03 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert eine fondsgebundene Rentenversicherung?

Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist ein Fondssparplan im Mantel eines Versicherungsvertrags. Deine Beiträge werden teilweise oder komplett in Fonds investiert, die du meist selbst auswählen kannst.

Das Vertragsguthaben richtet sich nach der Wertentwicklung dieser Fonds. Die spätere Rentenhöhe hängt vom Kapital im Vertrag beim Übergang in die Auszahlphase ab.

Provisionen und Verwaltung sind bei fondsgebundenen Verträgen meist deutlich teurer als bei klassischen Rentenversicherungen. Die ETF-Auswahl ist bei vielen Policen gut, aber die Kosten sind oft zu hoch. Deshalb eignet sich diese Form nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel wenn dein Arbeitgeber die betriebliche Altersvorsorge nur so anbietet und du eine hohe Zuzahlung bekommst.

01

Beitrag einzahlen

Du zahlst regelmäßig Beiträge in den Vertrag ein. Ein Teil davon wird für Kosten und Risikoschutz verwendet.

02

In Fonds investieren

Der verbleibende Teil deines Beitrags wird in die von dir gewählten Fonds angelegt, oft ETFs.

03

Vertragsguthaben aufbauen

Das Guthaben entwickelt sich abhängig von der Wertentwicklung der Fonds. Es gibt keine feste Garantie wie bei klassischen Verträgen.

04

Rente beziehen

Beim Übergang in die Auszahlphase wird dein Kapital in eine lebenslange monatliche Rente umgerechnet.

04 · Im Vertrag

Was ist der Rentenfaktor und warum ist er wichtig?

Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel monatliche Rente du pro 10.000 Euro Vertragsguthaben erhältst. Er ist ein entscheidendes Kriterium für die Qualität einer Rentenversicherung.

Der Rentenfaktor gibt an, wie viel Euro monatliche Rente du pro 10.000 Euro angespartem Kapital bekommst. Ein höherer Faktor bedeutet mehr Rente bei gleichem Vertragsguthaben. Deshalb ist er ein entscheidendes Kriterium für die Qualität einer Rentenversicherung.

Du solltest zwischen dem garantierten und dem aktuellen Rentenfaktor unterscheiden. Der garantierte Rentenfaktor ist der bei Vertragsabschluss zugesagte Mindestwert, der nicht unterschritten werden darf. Der aktuelle Rentenfaktor kann bei Rentenbeginn über dem garantierten Wert liegen, ist aber nicht verbindlich.

Prüfe vor dem Abschluss immer den garantierten Rentenfaktor, nicht nur die prognostizierte Ablaufleistung. Nur der garantierte Wert gibt dir Sicherheit über deine spätere Mindestrente.

Wichtige Begriffe zur Rentenhöhe

RentenfaktorAuszahlungGibt an, wie viel Euro monatliche Rente du pro 10.000 Euro angespartem Kapital bekommst. Ein höherer Faktor bedeutet mehr Rente.
Garantierter RentenfaktorGarantieDer bei Vertragsabschluss zugesagte Mindestwert. Er darf nicht unterschritten werden, auch wenn die Lebenserwartung steigt.
Aktueller RentenfaktorAuszahlungDer tatsächlich angewendete Faktor bei Rentenbeginn. Er kann über dem garantierten Wert liegen, ist aber nicht verbindlich.

05 · Was gilt

Wann lohnt sich eine aufgeschobene Rentenversicherung?

Eine aufgeschobene Rentenversicherung lohnt sich vor allem dann, wenn du staatliche Förderungen oder Arbeitgeberzuschüsse erhältst. Ohne diese Vorteile sind die Kosten oft zu hoch.

Als Riester-Vertrag mit staatlichen Zulagen oder als Rürup-Vertrag für Selbstständige mit Steuervorteilen kann ein Neuabschluss unter Umständen sinnvoll sein. Auch als betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent kann sich die Police rechnen.

Ohne diese Vorteile sind die Kosten oft zu hoch und die Rendite zu gering. Eine ungeförderte private Rentenversicherung lohnt sich in den meisten Fällen nicht. Das gilt besonders für klassische Verträge mit niedrigem Garantiezins und für fondsgebundene Policen mit hohen Abschlusskosten.

  • Als Riester-Vertrag mit staatlichen Zulagen kann sich eine Rentenversicherung für Angestellte mit Kindern lohnen.
  • Als Rürup-Vertrag profitieren Selbstständige mit hohem Steuersatz von den Steuervorteilen.
  • Als betriebliche Altersvorsorge lohnt sich die Police, wenn dein Arbeitgeber mindestens 15 Prozent zuzahlt.
  • Ohne Förderung oder Zuschuss ist ein kostengünstiger ETF-Sparplan meist die bessere Wahl.

Kann sich lohnen

·Als Riester-Vertrag mit staatlichen Zulagen
·Als Rürup-Vertrag für Selbstständige mit Steuervorteilen
·Als betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent
·Wenn du eine hohe Zuzahlung von deinem Arbeitgeber bekommst

Lohnt sich meist nicht

·Als ungeförderte private Rentenversicherung
·Als klassische Rentenversicherung mit niedrigem Garantiezins
·Als fondsgebundene Police mit hohen Abschlusskosten
·Wenn du flexibel bleiben und jederzeit an dein Geld kommen willst

06 · Kosten

Was kostet eine private Rentenversicherung?

Die Kosten einer Rentenversicherung sind ein Hauptgrund für die oft magere Rendite. Sie setzen sich aus Abschlusskosten, Verwaltungskosten und Risikokosten zusammen.

Die Abschlusskosten werden meist über die ersten fünf Jahre verteilt und können die Rendite deutlich schmälern.

Die Effektivkostenquote liegt bei vielen Verträgen zwischen 1,5 und 3,0 Prozent pro Jahr. Verwaltungskosten machen oft 0,5 bis 1,5 Prozent des Vertragsguthabens pro Jahr aus, Risikokosten weitere 0,1 bis 0,5 Prozent. Von 100 Euro Einzahlung sparst du effektiv oft nur 80 bis 90 Euro an.

Vergleiche vor dem Abschluss immer die Effektivkostenquote verschiedener Anbieter. Ein Unterschied von einem Prozentpunkt pro Jahr kann über mehrere Jahrzehnte Zehntausende Euro ausmachen.

Typische Kostenbestandteile einer Rentenversicherung

AbschlusskostenOft geht die Hälfte der Erträge durch Abschluss-, Vertriebs- und laufende Kosten verloren
VerwaltungskostenVon 100 Euro Einzahlung sparst du effektiv oft nur 80 bis 90 Euro an

07 · Vergleich

Welche Alternativen zur Rentenversicherung gibt es?

Für die meisten Menschen sind kostengünstige Alternativen besser geeignet, um für das Alter vorzusorgen. Dazu gehören ETF-Sparpläne und das neue Altersvorsorgedepot.

Ein ETF-Sparplan auf einen weltweiten Aktien-ETF hat oft Kosten unter 0,5 Prozent pro Jahr und bietet höhere Renditechancen, weil weniger Gebühren anfallen. Du kannst jederzeit über dein Geld verfügen und bist nicht an einen Versicherer gebunden.

Der wichtigste Unterschied liegt in der Rentengarantie. Eine private Rentenversicherung zahlt dir lebenslang eine monatliche Rente, unabhängig davon wie alt du wirst. Bei einem ETF-Sparplan musst du dein Kapital selbst einteilen und trägst das Risiko, dass es vor deinem Lebensende aufgebraucht ist.

  • Ein ETF-Sparplan ist flexibler und kostengünstiger als eine Rentenversicherung.
  • Eine Rentenversicherung bietet eine lebenslange Garantie, die ein ETF-Sparplan nicht hat.
  • Für viele Sparer ist die Kombination aus ETF-Sparplan und gesetzlicher Rente ausreichend.
Rentenversicherung und ETF-Sparplan im Vergleich
Private RentenversicherungETF-Sparplan
KostenHoch, oft geht die Hälfte der Erträge durch Abschluss-, Vertriebs- und laufende Kosten verlorenNiedrig
Lebenslange RenteJa, garantiertNein, Kapital muss selbst eingeteilt werden
RenditechancenMittel, durch Kosten gedämpftHöher, da weniger Kosten

08 · Grundlagen

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot kommt 2027 und soll die Riester-Rente ablösen. Es kombiniert staatliche Förderung mit der Flexibilität eines Depots.

Finanzdienstleister bringen sich bereits in Stellung, um passende Produkte anzubieten.

Für dich als Vorsorgende oder Vorsorgender bedeutet das: Du solltest prüfen, ob ein Wechsel vom bestehenden Riester-Vertrag ins Altersvorsorgedepot sinnvoll ist. Die neue Förderung verspricht mehr Flexibilität bei der Anlage und könnte die Rendite im Vergleich zu klassischen Riester-Verträgen verbessern.

Das Altersvorsorgedepot startet 2027 und könnte für viele Sparer die bessere Alternative zur Riester-Rente werden. Informiere dich rechtzeitig über die konkreten Bedingungen, sobald diese feststehen.

Kurz erklärt

Altersvorsorgedepot

Ein staatlich gefördertes Depot für die Altersvorsorge, das ab 2027 verfügbar sein soll. Es soll die Riester-Rente ersetzen und mehr Flexibilität bei der Anlage bieten.

Finanzdienstleister bringen sich bereits in Stellung. Vorsorgende sollten prüfen, ob ein Wechsel vom Riester-Vertrag ins Altersvorsorgedepot sinnvoll ist.

09 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei der Rentenversicherung vermeiden?

Viele Verbraucher schließen Rentenversicherungen ab, die nicht zu ihrer Lebenssituation passen. Diese typischen Fehler kannst du vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist der Abschluss einer ungeförderten privaten Rentenversicherung, obwohl ein ETF-Sparplan günstiger und flexibler wäre. Auch Indexpolicen, die Sicherheit mit Rendite versprechen, funktionieren oft nicht wie erhofft.

Ein weiterer Fehler ist, den Rentenfaktor zu ignorieren und nur auf die prognostizierte Ablaufleistung zu schauen. Die Ablaufleistung sagt nichts darüber aus, wie viel monatliche Rente du später tatsächlich bekommst. Ebenso problematisch ist der Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung mit Beitragsgarantie, die vor allem dem Versicherer nützt.

  • Schließe keine ungeförderte private Rentenversicherung ab, wenn ein ETF-Sparplan günstiger wäre.
  • Kaufe keine Indexpolicen, die Sicherheit mit Rendite versprechen, aber oft enttäuschen.
  • Ignoriere den garantierten Rentenfaktor nicht und achte nicht nur auf die Ablaufleistung.
  • Wähle keine fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragsgarantie, die vor allem dem Versicherer nützt.
  • Akzeptiere keine hohen Abschlusskosten, ohne verschiedene Anbieter zu vergleichen.

Häufige Fehler bei der Altersvorsorge

·Eine ungeförderte private Rentenversicherung abschließen, obwohl ein ETF-Sparplan günstiger wäre
·Indexpolicen kaufen, die Sicherheit mit Rendite versprechen, aber oft enttäuschen
·Den Rentenfaktor ignorieren und nur auf die Ablaufleistung schauen
·Einen Riester-Vertrag abschließen, ohne die Zulagen und Steuervorteile zu prüfen
·Eine fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragsgarantie wählen, die vor allem dem Versicherer nützt
·Die Kosten nicht vergleichen und zu hohe Abschlusskosten akzeptieren

10 · Checkliste

Wie findest du die richtige Beratung zur Altersvorsorge?

Eine unabhängige Beratung kann dir helfen, die passende Altersvorsorge zu finden. Honorarberater arbeiten ohne Provisionen und sind daher oft objektiver.

Kläre zu Beginn, ob dein Berater auf Honorarbasis arbeitet oder Provisionen erhält.

Lass dir alle Kosten des Vertrags offenlegen und frage nach dem garantierten Rentenfaktor und der Effektivkostenquote. Prüfe, ob staatliche Förderungen wie Riester, Rürup oder das Altersvorsorgedepot für dich infrage kommen. Vergleiche die Rentenversicherung immer mit einem ETF-Sparplan, bevor du dich entscheidest.

Checkliste für die Beratung zur Altersvorsorge

01

Kläre, ob der Berater auf Honorarbasis arbeitet oder Provisionen erhält

02

Lass dir alle Kosten des Vertrags offenlegen

03

Frage nach dem garantierten Rentenfaktor und der Effektivkostenquote

04

Prüfe, ob staatliche Förderungen wie Riester, Rürup oder Altersvorsorgedepot für dich infrage kommen

05

Vergleiche die Rentenversicherung mit einem ETF-Sparplan

06

Lass dir Zeit und unterschreibe nichts unter Druck

11 · Was gilt

Was gilt für Riester, Rürup und betriebliche Altersvorsorge?

Geförderte Altersvorsorgeformen können trotz der allgemeinen Kritik an Rentenversicherungen sinnvoll sein. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Zielgruppe.

Die Riester-Rente eignet sich besonders für Angestellte mit Kindern und niedrigem Einkommen, weil die staatlichen Zulagen hier am stärksten wirken. Die Rürup-Rente ist für Selbstständige mit hohem Steuersatz interessant, weil die Beiträge steuerlich absetzbar sind.

Die betriebliche Altersvorsorge lohnt sich vor allem für Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber mindestens 15 Prozent zuzahlt. Das Altersvorsorgedepot ab 2027 kombiniert staatliche Förderung mit der Flexibilität eines Depots und eignet sich für Sparer, die beides wollen. Weniger geeignet sind diese Formen für Gutverdiener ohne Kinder bei Riester oder für Arbeitnehmer ohne Zuschuss bei der betrieblichen Altersvorsorge.

Prüfe bei jeder geförderten Altersvorsorge, ob die staatlichen Vorteile die Kosten des Vertrags übersteigen. Nur dann lohnt sich der Abschluss im Vergleich zu einem ungeförderten ETF-Sparplan.

Geeignet für

·Riester-Rente: Angestellte mit Kindern und niedrigem Einkommen
·Rürup-Rente: Selbstständige mit hohem Steuersatz
·Betriebliche Altersvorsorge: Arbeitnehmer mit Arbeitgeberzuschuss
·Altersvorsorgedepot: Sparer, die Flexibilität und Förderung kombinieren wollen

Weniger geeignet für

·Riester-Rente: Gutverdiener ohne Kinder
·Rürup-Rente: Angestellte mit geringem Einkommen
·Betriebliche Altersvorsorge: Arbeitnehmer ohne Zuschuss vom Arbeitgeber
·Altersvorsorgedepot: Sparer, die eine lebenslange Garantie wünschen

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026