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Ratgeber · Versicherung

Rentenversicherung Testsieger: So findest du die beste Police für deine Altersvorsorge

Ein Testsieger bei Rentenversicherungen ist nicht immer der Tarif mit der höchsten Ablaufleistung, sondern der, der zu deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont passt. Dieser Ratgeber zeigt dir, worauf es bei klassischen, fondsgebundenen und indexgebundenen Policen wirklich ankommt.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Klassische Rentenversicherungen bieten hohe Sicherheit, aber aktuell oft nur eine magere garantierte Rente.
  • Fondsgebundene Rentenversicherungen mit ETF haben höhere Renditechancen, aber auch ein Verlustrisiko.
  • Neue Klassik und Indexpolicen kombinieren Sicherungsvermögen mit Überschussbeteiligung oder Indexentwicklung.
  • Ein ETF-Sparplan ist oft die kostengünstigste Alternative zur fondsgebundenen Rentenversicherung.

01 · Grundlagen

Was bedeutet Testsieger bei der Rentenversicherung?

Der Begriff Testsieger stammt aus Vergleichstests von Ratingagenturen oder Verbrauchermagazinen. Er bewertet nicht nur die garantierte Rente, sondern auch die Qualität der Anlageoptionen und die Flexibilität des Vertrags.

Ein Testsieger entsteht nicht durch eine einzelne Kennzahl, sondern durch ein gewichtetes Gesamturteil. Ratingagenturen wie Franke und Bornberg vergeben Punkte für garantierte Leistungen, die prognostizierte Gesamtrente, Kostenquoten und die Qualität der Fondsauswahl. Ein Tarif mit der höchsten Punktzahl kann für dich trotzdem ungeeignet sein, wenn dein Eintrittsalter, deine Laufzeit oder dein Beitrag vom Musterfall abweichen.

Die Note ist immer an einen konkreten Modellkunden gebunden. In den Vergleichstabellen liegt das Eintrittsalter häufig bei 32 Jahren, die Laufzeit bei 35 Jahren und der Monatsbeitrag bei 150 Euro. Weichst du davon ab, verschieben sich Garantiewerte und Ablaufleistungen.

Ein Testsieger ist eine Momentaufnahme für einen bestimmten Musterkunden. Deine persönliche Situation kann zu einem anderen Ergebnis führen.

Kurz erklärt

Rentenversicherung Testsieger

Ein Tarif, der in einem Vergleich von privaten Rentenversicherungen die höchste Gesamtpunktzahl erreicht. Die Bewertung basiert auf Kriterien wie garantierter Rente, prognostizierter Gesamtrente, Kostenquote und Qualität der Fondsauswahl.

Ein Testsieger ist immer eine Momentaufnahme für einen bestimmten Musterkunden. Deine persönliche Situation kann zu einem anderen Ergebnis führen.

02 · Vergleich

Klassische Rentenversicherung im Test: Sicherheit hat ihren Preis

Die klassische Rentenversicherung garantiert dir eine feste Rente, die sich aus dem Rechnungszins und der Überschussbeteiligung ergibt. In der Niedrigzinsphase fällt diese Garantie oft enttäuschend niedrig aus.

Klassische Rentenversicherungen kalkulieren mit einem festen Rechnungszins und einer Überschussbeteiligung. In der aktuellen Zinsphase fällt die garantierte Rente oft niedrig aus, weil der Garantiezins kaum Spielraum lässt. Ein Musterkunde mit 150 Euro Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit erhält bei klassischen Tarifen teils nur 130 bis 160 Euro garantierte Monatsrente.

Die Neue Klassik verzichtet auf einen festen Mindestzins und legt das Kapital stattdessen im Sicherungsvermögen des Versicherers an. Dadurch steigt die garantierte Rente im Musterfall auf 185 bis 197 Euro, während die prognostizierte Gesamtrente durch Überschüsse deutlich höher liegen kann. Indexpolicen erreichen ähnliche Garantiewerte, bieten aber zusätzlich eine Beteiligung an der Aktienmarktentwicklung.

  • Die klassische Police bietet die niedrigste garantierte Rente, dafür maximale Planbarkeit.
  • Die Neue Klassik erzielt höhere Garantiewerte durch den Verzicht auf einen festen Rechnungszins.
  • Die Indexpolice kombiniert eine hohe Garantie mit der Chance auf Indexrenditen.
Garantierte Rente im Vergleich: Klassik, Neue Klassik und Indexpolice
Klassische PoliceNeue KlassikIndexpolice
Garantierte Rente (Beispiel)130,71 EUR monatlich174,69 bis 196,82 EUR monatlich137,37 bis 186,69 EUR monatlich
Chance auf höhere RenteGering, abhängig von ÜberschüssenGut, durch Anlage im SicherungsvermögenSehr gut, durch Indexbeteiligung
VerlustrisikoKein Verlust der BeiträgeKein Verlust der BeiträgeKein Verlust der Beiträge (je nach Tarif)

03 · Checkliste

Fondsgebundene Rentenversicherung: ETF-Auswahl und Kosten prüfen

Fondsgebundene Rentenversicherungen investieren dein Geld in Investmentfonds oder ETFs. Die Renditechancen sind höher, aber du trägst das Anlagerisiko selbst.

Entscheidend sind die Qualität der Fondsauswahl und die laufenden Kosten, die bei vielen Tarifen zu hoch sind.

Eine gute fondsgebundene Police erkennt man an breit streuenden Aktien-ETFs auf Weltindizes und einer transparenten Kostenstruktur. Liegen die laufenden Kosten über 1,5 Prozent pro Jahr, frisst das einen erheblichen Teil deiner Rendite auf. Auf eine Beitragsgarantie kannst du bei langem Anlagehorizont verzichten, weil sie die Rendite schmälert.

  • Die ETF-Auswahl umfasst breit streuende Aktien-ETFs auf Weltindizes.
  • Die laufenden Kosten der Police liegen unter 1,5 Prozent pro Jahr.
  • Der Rentenfaktor ist im Vertrag transparent ausgewiesen.

Checkliste: Woran du eine gute fondsgebundene Rentenversicherung erkennst

01

Die ETF-Auswahl umfasst breit streuende Aktien-ETFs auf Weltindizes.

02

Auf eine Beitragsgarantie kannst du verzichten, wenn du einen langen Anlagehorizont hast.

04 · Fehler vermeiden

Rentenversicherung mit Beitragsgarantie: Finger weg oder sinnvoll?

Eine Beitragsgarantie sichert zu, dass du zum Rentenbeginn mindestens deine eingezahlten Beiträge zurückerhältst. Diese Sicherheit kostet Rendite, weil der Versicherer einen Teil deines Geldes in sichere Anlagen umschichten muss.

Bei langen Laufzeiten von 30 Jahren oder mehr ist dieser Renditeverzicht besonders teuer.

Viele Sparer wählen eine Beitragsgarantie, obwohl sie die Schwankungen eines breit gestreuten ETF-Portfolios problemlos aussitzen könnten. Die Inflation entwertet die garantierten Beiträge zusätzlich, sodass die vermeintliche Sicherheit real oft ein Verlustgeschäft ist. Vergleiche deshalb immer die prognostizierte Gesamtrente und nicht nur die garantierte Rente.

Eine Beitragsgarantie lohnt sich nur bei kurzen Laufzeiten oder wenn du Marktschwankungen nicht aushältst. Bei 30 Jahren Anlagehorizont ist der Renditeverlust meist größer als der Sicherheitsgewinn.

Typische Fehler bei Policen mit Beitragsgarantie

·Du zahlst hohe Kosten für die Garantie, die deine Rendite schmälern.
·Du vergleichst nur die garantierte Rente und ignorierst die prognostizierte Gesamtrente.
·Du lässt dich von der Sicherheit blenden und übersiehst die Inflation.

05 · Schritt für Schritt

Indexpolice: Wie funktioniert die Beteiligung am Aktienindex?

Indexpolicen versprechen Sicherheit und Rendite zugleich. Dein Geld liegt im Sicherungsvermögen des Versicherers, die Überschüsse werden genutzt, um dich an der Entwicklung eines Aktienindex zu beteiligen.

Indexpolicen legen dein Geld im Sicherungsvermögen des Versicherers an, das besonders abgesichert ist. Die dort erwirtschafteten Überschüsse werden genutzt, um deinen Vertrag an der Entwicklung eines Aktienindex wie dem DAX oder Euro Stoxx 50 zu beteiligen. Du erhältst zum Rentenbeginn eine garantierte Rente plus eine mögliche Zusatzrente aus der Indexentwicklung.

Die garantierte Rente liegt im Musterfall bei etwa 157 bis 187 Euro monatlich. Bei einer durchschnittlichen Indexentwicklung von sechs Prozent pro Jahr steigt die mögliche Rente auf über 500 Euro. Die tatsächliche Höhe hängt von der Indexentwicklung und der Überschussbeteiligung des Versicherers ab.

  • Du zahlst monatlich einen festen Beitrag in die Police ein.
  • Der Versicherer legt dein Geld im Sicherungsvermögen an.
  • Die Überschüsse werden für die Indexbeteiligung genutzt.
  • Zum Rentenbeginn erhältst du eine garantierte Rente plus mögliche Zusatzrente.
01

Beitragszahlung

Du zahlst monatlich einen festen Beitrag in die Police ein.

02

Anlage im Sicherungsvermögen

Der Versicherer legt dein Geld im Sicherungsvermögen an, das besonders abgesichert ist.

03

Indexbeteiligung

Die erwirtschafteten Überschüsse werden genutzt, um deinen Vertrag an der Entwicklung eines Aktienindex wie dem DAX oder Euro Stoxx 50 zu beteiligen.

04

Rentenzahlung

Zum Rentenbeginn erhältst du eine garantierte Rente plus eine mögliche Zusatzrente aus der Indexentwicklung.

06 · Vergleich

Private Rentenversicherung oder ETF-Sparplan: Was lohnt sich mehr?

Ein ETF-Sparplan ist oft kostengünstiger als eine fondsgebundene Rentenversicherung. Die Versicherung bietet dafür Steuervorteile in der Auszahlphase und eine lebenslange Rente.

Die laufenden Kosten liegen oft unter 0,5 Prozent pro Jahr, während Versicherungen häufig 1,0 bis 2,0 Prozent verlangen. Dafür bietet die Versicherung eine lebenslange Rente und Steuervorteile in der Auszahlphase.

Die Besteuerung unterscheidet sich deutlich: Beim ETF-Sparplan zahlst du Abgeltungsteuer auf Gewinne mit einer Teilfreistellung von 30 Prozent. Bei der Rentenversicherung wird nur der Ertragsanteil besteuert, was bei langer Laufzeit oft günstiger ist. Die Wahl hängt von deinem Anlagehorizont, deinem Sicherheitsbedürfnis und deiner Steuersituation ab.

Für flexible Sparer mit langem Horizont ist der ETF-Sparplan oft die bessere Wahl. Wer eine lebenslange Rente und Steuervorteile in der Auszahlphase sucht, fährt mit einer fondsgebundenen Police besser.

ETF-Sparplan und fondsgebundene Rentenversicherung im direkten Vergleich
ETF-SparplanFondsgebundene Rentenversicherung
KostenGünstige Sparpläne sind bereits ab 10 Euro monatlich möglichOft hohe Kosten, die die Rendite mindern

07 · Was gilt

Riester-Rente und Rürup-Rente: Geförderte Alternativen im Check

Riester- und Rürup-Renten sind staatlich geförderte Formen der privaten Altersvorsorge. Sie eignen sich besonders für Angestellte und Selbstständige, die Steuervorteile nutzen wollen.

Die Riester-Rente eignet sich besonders für Angestellte mit sozialversicherungspflichtigem Einkommen und Eltern mit Anspruch auf Kinderzulage. Die Rürup-Rente ist für Selbstständige und Freiberufler mit hohem Einkommen konzipiert.

Bei der Riester-Rente ist die Förderquote für Geringverdiener besonders hoch, weil die Zulagen im Verhältnis zum Beitrag stärker ins Gewicht fallen. Die Rürup-Rente bietet hohe Steuervorteile in der Ansparphase, weil die Beiträge als Sonderausgaben absetzbar sind. Beide Formen zahlen eine lebenslange Rente, schränken aber die Flexibilität beim Kapitalzugriff ein.

  • Die Riester-Rente lohnt sich für Angestellte und Eltern mit Zulagenanspruch.
  • Die Rürup-Rente passt für Selbstständige ohne Pflichtversicherung.
  • Beide Rentenformen bieten eine lebenslange Rente, aber wenig Flexibilität.

Riester-Rente

·Angestellte mit sozialversicherungspflichtigem Einkommen
·Eltern mit Anspruch auf Kinderzulage
·Geringverdiener mit hoher Förderquote
·Personen, die eine lebenslange Rente wünschen

Rürup-Rente

·Selbstständige ohne Pflichtversicherung
·Freiberufler mit hohem Einkommen
·Personen, die hohe Steuervorteile in der Ansparphase suchen
·Sparer, die flexibel über ihr Kapital verfügen wollen

08 · Kosten

Betriebliche Altersvorsorge: Der Arbeitgeberzuschuss macht den Unterschied

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist eine attraktive Ergänzung zur privaten Rente. Seit 2022 muss dein Arbeitgeber bei einer Entgeltumwandlung einen Zuschuss von 15 Prozent zahlen.

Dieser Zuschuss macht die bAV oft rentabler als eine private Police, weil du sofort eine Rendite auf deinen Beitrag erhältst.

Zusätzlich sparst du in der Ansparphase Sozialabgaben und Steuern. Die Ersparnis kann bis zu 20 Prozent deines umgewandelten Entgelts betragen. Im Alter musst du auf die Betriebsrente den vollen Krankenkassenbeitrag zahlen, was die Nettorente schmälert.

Der Pflichtzuschuss von 15 Prozent macht die bAV für die meisten Angestellten zur ersten Wahl. Die Ersparnis in der Ansparphase übersteigt die spätere Belastung im Alter deutlich.

Kurz erklärt

Arbeitgeberzuschuss (Pflicht)

Kosten und Nutzen der betrieblichen Altersvorsorge

15 % deines umgewandelten Entgelts

09 · Hintergrund

Rentenniveau und Rentenlücke: So viel musst du privat vorsorgen

Das Rentenniveau sinkt seit Jahren. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten will, muss die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und Bedarf kennen.

Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis der gesetzlichen Rente zum durchschnittlichen Einkommen. Es liegt aktuell bei etwa 48 Prozent und wird ohne Reformen weiter sinken. Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente.

Als Faustregel gilt: Du benötigst etwa 80 Prozent deines letzten Nettoeinkommens im Alter. Je früher du mit der privaten Vorsorge beginnst, desto kleiner ist die monatliche Belastung. Ein Sparplan über 30 Jahre kann mit deutlich geringeren Beiträgen dieselbe Rente erzielen wie ein Sparplan über 15 Jahre.

Beginne so früh wie möglich mit der privaten Vorsorge. Der Zinseszinseffekt über lange Zeiträume ist der stärkste Hebel für deine Altersvorsorge.

Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis der gesetzlichen Rente zum durchschnittlichen Einkommen. Nach Angaben der Bundeszentrale für politische Bildung und des Statistischen Bundesamtes sinkt das Rentenniveau, weil immer weniger Beitragszahler einzahlen, während immer mehr Menschen eine Rente beziehen.

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente. Wer später gut leben will, muss deshalb so früh wie möglich beginnen, selber vorzusorgen.

Je früher du mit der privaten Vorsorge beginnst, desto kleiner ist die monatliche Belastung. Die Stiftung Warentest rät, lieber mit ETF-Sparplänen selbstbestimmt für das Alter zu sparen.

10 · Im Vertrag

Steuervorteile bei der Rentenversicherung: Was du wissen musst

Private Rentenversicherungen bieten Steuervorteile in der Anspar- und Auszahlphase. Die genaue Behandlung hängt von der Schicht der Altersvorsorge ab.

In Schicht 1, der Basisrente, sind die Beiträge zu 100 Prozent als Sonderausgaben absetzbar, die Rente wird später voll besteuert.

In Schicht 2, zu der Riester und die betriebliche Altersvorsorge gehören, werden die Beiträge mit Zulagen oder Steuervorteilen gefördert. Die Rente wird später ebenfalls voll besteuert. In Schicht 3, der privaten Rentenversicherung, sind die Beiträge nicht absetzbar, dafür wird in der Auszahlphase nur der Ertragsanteil besteuert.

Die Ertragsanteilbesteuerung in Schicht 3 ist bei langer Laufzeit oft günstiger als die volle Besteuerung in Schicht 1 und 2. Die Wahl der Schicht hängt von deinem Einkommen, deinem Steuersatz und deiner Lebenssituation ab.

Steuerliche Behandlung der drei Schichten

Schicht 1: Basisrente (Rürup)Steuerlich absetzbarBeiträge sind als Sonderausgaben absetzbar, die Rente wird später besteuert.
Schicht 2: Riester und bAVGefördertBeiträge werden mit Zulagen oder Steuervorteilen gefördert, die Rente wird später besteuert.
Schicht 3: Private RentenversicherungErtragsanteilbesteuerungBeiträge sind nicht absetzbar, dafür wird in der Auszahlphase nur der Ertragsanteil besteuert.

11 · Hintergrund

Altersvorsorgedepot: Die neue geförderte Alternative ab 2027

Das Altersvorsorgedepot kommt 2027 und soll die Riester-Rente ablösen. Es kombiniert staatliche Förderung mit der Flexibilität eines Wertpapierdepots.

Anders als bei Riester ist keine Beitragsgarantie vorgeschrieben, wodurch Anbieter höhere Renditen erzielen können.

Das Verlustrisiko trägt der Sparer, weil das Kapital in ETFs und Fonds investiert wird. Finanzdienstleister bringen sich bereits in Stellung, aber die konkreten Konditionen stehen noch nicht fest. Für dich als Sparer lohnt es sich, die Angebote abzuwarten und mit einem ETF-Sparplan oder einer fondsgebundenen Rentenversicherung zu vergleichen.

Das Altersvorsorgedepot könnte die Riester-Rente für viele Sparer attraktiver machen. Die fehlende Beitragsgarantie eröffnet Renditechancen, die bei Riester bisher nicht möglich waren.

Das Altersvorsorgedepot ist als Nachfolger der Riester-Rente geplant. Es soll die staatliche Förderung mit einer chancenreicheren Anlage in ETFs und Fonds verbinden.

Anders als bei Riester ist beim Altersvorsorgedepot keine Beitragsgarantie vorgeschrieben. Dadurch können Anbieter höhere Renditen erzielen, das Verlustrisiko trägt der Sparer.

Finanzdienstleister bringen sich bereits in Stellung. Für dich als Sparer lohnt es sich, die konkreten Konditionen abzuwarten und mit einem ETF-Sparplan oder einer fondsgebundenen Rentenversicherung zu vergleichen.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026