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Ratgeber · Versicherung

Krankentagegeld im Test: So sichern Sie Ihr Einkommen bei langer Krankheit ab

Ein Krankentagegeld-Test zeigt, wie groß die Lücke zwischen gesetzlichem Krankengeld und Ihrem Nettogehalt ist und welche Tarife diese Lücke zuverlässig schließen.

10 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Das gesetzliche Krankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttogehalts, ist aber auf 136 Euro pro Tag gedeckelt.
  • Selbstständige erhalten ohne private Vorsorge ab dem ersten Krankheitstag kein Einkommen.
  • Die Beitragshöhe hängt vom Tagessatz, dem Leistungsbeginn, dem Alter und dem Gesundheitszustand ab.
  • Vor dem Abschluss steht in der Regel eine Gesundheitsprüfung, danach gilt meist eine Wartezeit von drei Monaten.

01 · Grundlagen

Was ist eine Krankentagegeldversicherung?

Die Krankentagegeldversicherung ist eine private Zusatzversicherung, die den Verdienstausfall bei längerer Arbeitsunfähigkeit abfedert. Sie zahlt ein vereinbartes Tagegeld, wenn Sie wegen Krankheit oder Unfall nicht arbeiten können.

Sie schließt die Lücke zwischen dem gesetzlichen Krankengeld und deinem gewohnten Nettoeinkommen.

Für gesetzlich versicherte Angestellte, Selbstständige und Freiberufler ist sie abschließbar. Die Leistung erfolgt unabhängig vom gesetzlichen Krankengeld und wird zusätzlich ausgezahlt.

Die Versicherung leistet auch während Kur, Reha oder Krankenhausaufenthalt, ohne dass du eine gesonderte Zusage des Versicherers benötigst.

Kurz erklärt

Krankentagegeldversicherung

Eine private Versicherung, die bei Arbeitsunfähigkeit ein vertraglich vereinbartes Tagegeld zahlt, um die Differenz zwischen gesetzlichem Krankengeld und dem gewohnten Nettoeinkommen auszugleichen.

Sie ist für gesetzlich versicherte Angestellte, Selbstständige und Freiberufler abschließbar und leistet unabhängig vom gesetzlichen Krankengeld.

02 · Vergleich

Gesetzliches Krankengeld und private Absicherung im Vergleich

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt Krankengeld, die private Krankentagegeldversicherung stockt auf oder ersetzt. Der Vergleich zeigt die zentralen Unterschiede für Angestellte und Selbstständige.

Das gesetzliche Krankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttogehalts und ist auf maximal 136 Euro pro Tag gedeckelt. Diese Höchstsumme orientiert sich an der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 Euro Monatsgehalt.

Die private Krankentagegeldversicherung zahlt einen frei wählbaren Tagessatz, zum Beispiel 20 Euro oder 150 Euro pro Tag. Der Leistungsbeginn liegt je nach Tarif ab dem 29. oder 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit.

  • Angestellte erhalten nach sechs Wochen Lohnfortzahlung gesetzliches Krankengeld, das oft deutlich unter dem Nettogehalt liegt.
  • Selbstständige haben ohne vereinbarten Wahltarif keinen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld und müssen die Lücke vollständig privat absichern.
  • Die gesetzliche Leistung ist auf 78 Wochen innerhalb von drei Jahren wegen derselben Krankheit begrenzt.
Gesetzliches Krankengeld und private Krankentagegeldversicherung im Vergleich
Gesetzliches KrankengeldPrivate Krankentagegeldversicherung
Leistungs­beginnFür Angestellte nach 6 Wochen Lohnfortzahlung, für Selbstständige nur bei vereinbartem WahltarifJe nach Tarif ab dem 29. oder 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit, für Selbstständige auch ab dem ersten Tag
Höhe der Leistung70 Prozent des Bruttogehalts, maximal 136 Euro pro TagFrei wählbarer Tagessatz, zum Beispiel 20 Euro oder 150 Euro pro Tag
Leistungs­dauerBis zu 78 Wochen innerhalb von drei Jahren wegen derselben KrankheitKann über den gesetzlichen Anspruch hinaus bis zu 12 Monate weiterzahlen
Gesundheits­prüfungKeine, da gesetzliche PflichtleistungIn der Regel vor Vertragsabschluss, Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder Ablehnung führen

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert der Abschluss einer Krankentagegeldversicherung

Der Weg zur passenden Krankentagegeldversicherung führt über Bedarfsermittlung, Gesundheitsprüfung und Wartezeit. Der Ablauf ist bei den meisten Anbietern ähnlich.

Vor dem Abschluss steht die Bedarfsermittlung. Du berechnest die Differenz zwischen deinem Nettoeinkommen und dem gesetzlichen Krankengeld, für Selbstständige ohne Krankengeldanspruch fehlt das gesamte Nettoeinkommen.

Danach wählst du einen Tarif mit passendem Leistungsbeginn und einem Tagessatz, der die Einkommenslücke schließt. Ein 35-jähriger Angestellter zahlt für 20 Euro Tagegeld ab dem 43. Tag zwischen 7 und 23 Euro Monatsbeitrag.

Es folgt die Gesundheitsprüfung mit Fragen zu Vorerkrankungen. Diese können zu Risikozuschlägen, höheren Beiträgen oder einer Ablehnung führen.

Nach Vertragsabschluss gilt meist eine Wartezeit von drei Monaten, bis der Versicherer leistet. Bei Unfällen entfällt die Wartezeit häufig.

01

Finanzbedarf ermitteln

Berechnen Sie die Differenz zwischen Ihrem Nettoeinkommen und dem gesetzlichen Krankengeld. Für Selbstständige ohne Krankengeldanspruch fehlt das gesamte Nettoeinkommen.

02

Tarif und Tagessatz wählen

Wählen Sie einen Tarif mit passendem Leistungsbeginn und einem Tagessatz, der die Einkommenslücke schließt. Ein 35-jähriger Angestellter zahlt für 20 Euro Tagegeld ab dem 43. Tag zwischen 7 und 23 Euro Monatsbeitrag.

03

Gesundheitsprüfung durchlaufen

Beantworten Sie Fragen zu Vorerkrankungen. Diese können zu Risikozuschlägen, höheren Beiträgen oder einer Ablehnung führen.

04

Wartezeit beachten

Nach Vertragsabschluss gilt in der Regel eine Wartezeit von drei Monaten, bis der Versicherer leistet. Bei Unfällen entfällt die Wartezeit oft.

04 · Was gilt

Wann die Krankentagegeldversicherung zahlt

Nicht jede Arbeitsunfähigkeit führt automatisch zu einer Leistung. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Tarif, einige Leistungsfälle sind jedoch häufig abgedeckt.

Die Versicherung zahlt nach Ablauf der vereinbarten Karenzzeit, also dem Zeitraum zwischen Beginn der Arbeitsunfähigkeit und dem ersten Leistungstag. Üblich sind 29 oder 43 Tage.

Gute Tarife leisten auch während einer beruflichen Wiedereingliederung, bei Kur und Reha sowie bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Schwangerschaftsbeschwerden, Schwangerschaftsabbruch oder Fehlgeburt außerhalb der Mutterschutzfristen.

  • Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf der Karenzzeit ist der häufigste Leistungsfall.
  • Bei stufenweiser Wiedereingliederung zahlen gute Tarife das vereinbarte Krankentagegeld weiter.
  • Arbeitsunfähigkeit durch einen Unfall ist oft ohne Wartezeit abgesichert.
  • Arbeitsunfähigkeit innerhalb der ersten drei Monate nach Vertragsabschluss ist in der Regel nicht abgedeckt.

Zahlt in der Regel

·Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf der Karenzzeit
·Verdienstausfall während einer beruflichen Wiedereingliederung
·Arbeitsunfähigkeit während Kur, Reha oder Krankenhausaufenthalt
·Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Schwangerschaftsbeschwerden außerhalb der Mutterschutzfristen
·Arbeitsunfähigkeit durch einen Unfall ohne Wartezeit

Zahlt in der Regel nicht

·Arbeitsunfähigkeit innerhalb der ersten drei Monate nach Vertragsabschluss
·Arbeitsunfähigkeit nach Eintritt ins Rentenalter
·Arbeitsunfähigkeit, die nicht ärztlich bescheinigt ist
·Arbeitsunfähigkeit nach Anerkennung einer vollen Erwerbsminderungsrente

05 · Kosten

Was kostet eine Krankentagegeldversicherung?

Die Beiträge hängen vom Tagessatz, dem Leistungsbeginn, dem Alter und dem Gesundheitszustand ab. Die Spannen zeigen, wie unterschiedlich die Tarife kalkulieren.

Die Spannen aus dem Vergleich von 64 Tarifen zeigen, wie unterschiedlich die Anbieter kalkulieren.

Ein 35-jähriger Angestellter zahlt für 20 Euro Tagegeld ab dem 43. Tag zwischen 7 und 23 Euro Monatsbeitrag. Ein 35-jähriger Selbstständiger zahlt für 150 Euro Tagegeld ab dem 29. Tag zwischen 76 und 150 Euro im Monat.

Die Beiträge laufen auch während des Leistungsbezugs weiter. Mit steigendem Alter wird ein Neuabschluss teurer, daher lohnt sich der Abschluss in jüngeren Jahren.

Monatliche Beiträge für verschiedene Modellkunden

35-jähriger Angestellter, 20 Euro Tagegeld ab dem 43. Tag7 bis 23 EUR
35-jähriger Selbstständiger, 150 Euro Tagegeld ab dem 29. Tag76 bis 150 EUR

06 · Im Vertrag

Wichtige Vertragsklauseln im Krankentagegeld-Test

Die Tarifbedingungen entscheiden, ob die Versicherung im Ernstfall wirklich leistet. Achten Sie auf diese Klauseln, bevor Sie unterschreiben.

Achte vor der Unterschrift auf Karenzzeit, Wartezeit und die Regelungen zur Gesundheitsprüfung.

Gute Tarife zahlen auch während einer beruflichen Wiedereingliederung oder bei Kur und Reha, ohne dass Versicherte eine Zusage brauchen. Die Leistungen der 64 geprüften Tarife unterscheiden sich zum Teil deutlich.

  • Die Karenzzeit ist der Zeitraum zwischen Beginn der Arbeitsunfähigkeit und dem ersten Leistungstag.
  • Die Wartezeit nach Vertragsabschluss beträgt meist drei Monate, bei Unfällen entfällt sie häufig.
  • Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder Ablehnung führen.
  • Die Möglichkeit, den Vertrag zeitweise ruhen zu lassen, ist ein wichtiges Kriterium bei der Tarifwahl.

Diese Vertragsklauseln sollten Sie prüfen

KarenzzeitLeistungsbeginnDer Zeitraum zwischen Beginn der Arbeitsunfähigkeit und dem ersten Leistungstag. Üblich sind 29 oder 43 Tage, für Selbstständige auch kürzere Fristen.
WartezeitVertragsbeginnNach Vertragsabschluss leistet der Versicherer meist erst nach drei Monaten. Bei Unfällen entfällt die Wartezeit häufig.
GesundheitsprüfungRisikoprüfungVor Abschluss werden Vorerkrankungen abgefragt. Diese können zu Risikozuschlägen oder Ablehnung führen.
Leistung bei WiedereingliederungTeilleistungGute Tarife zahlen auch während einer stufenweisen Wiedereingliederung, ohne dass eine gesonderte Zusage nötig ist.
Leistung bei SchwangerschaftSonderfallManche Tarife leisten bei Arbeitsunfähigkeit durch Schwangerschaftsbeschwerden oder Fehlgeburt auch außerhalb der Mutterschutzfristen.

07 · Checkliste

Checkliste: So finden Sie den passenden Tarif

Ein Krankentagegeld-Test hilft, die Tarifbedingungen und Beiträge zu vergleichen. Diese Kriterien sollten Sie bei der Auswahl abhaken.

Diese Kriterien solltest du bei der Auswahl abhaken.

  • Wähle den Leistungsbeginn passend zu deinem Krankengeldanspruch, für Angestellte ist der 43. Tag üblich.
  • Setze den Tagessatz so hoch an, dass die Einkommenslücke geschlossen wird.
  • Prüfe die Leistung während beruflicher Wiedereingliederung, bei Kur, Reha und Krankenhausaufenthalt.
  • Prüfe die Leistung bei Schwangerschaftsbeschwerden und Fehlgeburt außerhalb der Mutterschutzfristen.
  • Vergleiche die Beitragshöhe für dein Alter und deinen Gesundheitszustand.
  • Lies Wartezeit und Karenzzeit im Vertrag nach.

Kriterien für die Tarifwahl

01

Leistungsbeginn passend zu Ihrem Krankengeldanspruch wählen

02

Tagessatz so hoch ansetzen, dass die Einkommenslücke geschlossen wird

03

Leistung während beruflicher Wiedereingliederung prüfen

04

Leistung bei Kur, Reha und Krankenhausaufenthalt prüfen

05

Leistung bei Schwangerschaftsbeschwerden und Fehlgeburt prüfen

06

Möglichkeit, den Vertrag zeitweise ruhen zu lassen, prüfen

07

Beitragshöhe für Ihr Alter und Ihren Gesundheitszustand vergleichen

08

Wartezeit und Karenzzeit im Vertrag nachlesen

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Wahl der Krankentagegeldversicherung

Wer nur auf den Preis schaut, übersieht oft entscheidende Leistungslücken. Diese Fehler lassen sich mit einem gründlichen Vergleich vermeiden.

  • Wähle den Tagessatz nicht zu niedrig, sonst bleibt die Einkommenslücke bestehen.
  • Setze den Leistungsbeginn nicht zu spät an, die Lohnfortzahlung dauert nur sechs Wochen.
  • Lies die Tarifbedingungen, damit du Leistungen bei Wiedereingliederung oder Reha nicht übersiehst.
  • Beantworte die Gesundheitsfragen vollständig, sonst riskierst du den Versicherungsschutz.
  • Plane die Beitragshöhe ins monatliche Budget ein, damit du den Vertrag nicht später kündigen musst.
  • Verwechsle Karenzzeit und Wartezeit nicht, im Leistungsfall gelten unterschiedliche Fristen.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

·Tagessatz zu niedrig wählen, sodass die Einkommenslücke nicht geschlossen wird
·Leistungsbeginn zu spät setzen, obwohl die Lohnfortzahlung nur sechs Wochen dauert
·Tarifbedingungen nicht lesen und Leistungen bei Wiedereingliederung oder Reha übersehen
·Gesundheitsfragen unvollständig beantworten und damit den Versicherungsschutz riskieren
·Beitragshöhe nicht ins monatliche Budget einplanen und den Vertrag später kündigen müssen
·Karenzzeit und Wartezeit verwechseln und im Leistungsfall mit falschen Fristen rechnen

09 · Hintergrund

Krankentagegeld für Selbstständige und Freiberufler

Selbstständige und Freiberufler erhalten ab dem ersten Krankheitstag kein Einkommen. Für sie ist die private Krankentagegeldversicherung oft die einzige Absicherung gegen Verdienstausfall.

Anders als Angestellte haben Selbstständige und Freiberufler keinen automatischen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld. Sie können mit ihrer gesetzlichen Krankenkasse einen Wahltarif vereinbaren, der Krankengeld ab dem 43. Tag zahlt.

Die Leistungen der Wahltarife ähneln privaten Krankentagegeldtarifen, sind aber oft gedeckelt. Eine private Krankentagegeldversicherung kann für Selbstständige bereits ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit leisten.

Ein 35-jähriger Selbstständiger zahlt für 150 Euro Tagegeld ab dem 29. Tag zwischen 76 und 150 Euro Monatsbeitrag. Die Beitragsspanne zeigt, wie wichtig der Tarifvergleich ist.

Anders als Angestellte haben Selbstständige und Freiberufler keinen automatischen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld. Sie können mit ihrer gesetzlichen Krankenkasse einen Wahltarif vereinbaren, der Krankengeld ab dem 43. Tag zahlt. Die Leistungen ähneln privaten Krankentagegeldtarifen, sind aber oft gedeckelt.

Eine private Krankentagegeldversicherung kann für Selbstständige bereits ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit leisten. Ein 35-jähriger Selbstständiger zahlt für 150 Euro Tagegeld ab dem 29. Tag zwischen 76 und 150 Euro Monatsbeitrag. Die Beitragsspanne zeigt, wie wichtig der Tarifvergleich ist.

Für Künstler und Kreative, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, gelten spezielle Regeln im Krankheitsfall. Sie sollten prüfen, ob ein privater Tarif oder der Wahltarif der Kasse besser passt.

10 · Hintergrund

Krankentagegeld und gesetzliche Krankenversicherung

Die private Krankentagegeldversicherung ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung. Sie ist für gesetzlich Versicherte konzipiert, während privat Krankenversicherte das Krankentagegeld meist als Baustein ihrer Police führen.

Gesetzlich versicherte Angestellte erhalten nach sechs Wochen Lohnfortzahlung Krankengeld von ihrer Krankenkasse. Das gesetzliche Krankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttogehalts, ist aber auf 136 Euro pro Tag gedeckelt.

Diese Höchstsumme orientiert sich an der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 Euro Monatsgehalt. Wer mehr verdient, hat größere Einbußen.

Eine private Krankentagegeldversicherung stockt das gesetzliche Krankengeld auf und schließt die Lücke zum gewohnten Nettoeinkommen. Bei Privatversicherten ist das Krankentagegeld im Normalfall ein Baustein ihrer privaten Krankenversicherung.

Gesetzlich versicherte Angestellte erhalten nach sechs Wochen Lohnfortzahlung Krankengeld von ihrer Krankenkasse. Das gesetzliche Krankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttogehalts, ist aber auf 136 Euro pro Tag gedeckelt. Diese Höchstsumme orientiert sich an der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 Euro Monatsgehalt.

Wer mehr verdient, hat größere Einbußen. Eine private Krankentagegeldversicherung stockt das gesetzliche Krankengeld auf und schließt die Lücke zum gewohnten Nettoeinkommen. Bei Privatversicherten ist das Krankentagegeld im Normalfall ein Baustein ihrer privaten Krankenversicherung und nicht als separate Zusatzversicherung nötig.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026