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FinanzbildungInvestieren12 Min.

Thesaurierender ETF Testsieger: So findest du den besten Fonds für deinen Vermögensaufbau

Du suchst den perfekten thesaurierenden ETF, aber Testsieger sind nicht gleich Testsieger? Wir erklären dir, warum die Wahl von deinen Zielen abhängt, wie die Zinseszinseffekt funktioniert und mit welcher Strategie du den idealen Fonds für dich findest.

ETF-GrundlagenZinseszinseffektFondsauswahl
Brauche ich das?
Ja, fürs Sparen.
Thesaurierende ETFs sind ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Was bringt es?
Automatisches Reinvestieren.
Erträge werden direkt wieder angelegt, statt ausgeschüttet.
Ist das kompliziert?
Nein, ganz einfach.
Du kaufst einmal einen Fonds und der Rest passiert automatisch.
Was kostet das?
Meist unter 0,5 %.
Die laufenden Kosten sind bei Indexfonds in der Regel sehr gering.

Warum dich das Thema direkt betrifft

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass Sparen auf dem Girokonto oder dem Sparbuch dir heutzutage kaum noch etwas bringt. Die Inflation frisst einen Teil deines Ersparten auf, weil die Preise für Lebensmittel, Miete und Energie steigen. Wenn dein Geld nur herumliegt, verliert es also an Kaufkraft, obwohl der Kontostand gleich bleibt. Das ist ein Problem, das dich direkt betrifft, auch wenn du bisher nicht investiert hast.

Gleichzeitig sind die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld in den letzten Jahren zwar gestiegen, aber sie liegen immer noch deutlich unter dem, was du langfristig für den Vermögensaufbau benötigst. Wenn du dir also ein finanzielles Polster für das Alter, ein Haus oder andere große Ziele aufbauen möchtest, kommst du um Wertpapiere kaum herum. Genau hier kommen ETFs ins Spiel, denn sie ermöglichen dir den Einstieg in die globalen Märkte, ohne dass du einzelne Aktien auswählen musst.

Der thesaurierende ETF ist dabei eine besonders beliebte Variante, weil er den Zinseszinseffekt für dich automatisiert. Statt dir die Erträge auszahlen zu lassen, werden sie direkt wieder angelegt. Das klingt erstmal unspektakulär, hat aber eine enorme Wirkung auf deine Rendite über viele Jahre. Wenn du also langfristig denkst und dein Vermögen wachsen lassen möchtest, ist dieses Thema für dich relevant.

Viele Menschen scheuen sich jedoch vor dem Einstieg, weil sie die Begriffe und Zusammenhänge nicht verstehen. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, wie es oft dargestellt wird. Dieser Ratgeber nimmt dich an die Hand und erklärt dir Schritt für Schritt, was ein thesaurierender ETF ist, wie er funktioniert und wie du den Testsieger für deine persönlichen Bedürfnisse findest. Am Ende wirst du in der Lage sein, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

~90 %
der langfristigen Rendite erklären die Kosten.
1,5 Mrd. Euro
verwalten die größten ETFs in Deutschland.
jede:r 4.
spart in Deutschland mittlerweile mit ETFs.

Was ist ein ETF und was bedeutet thesaurierend?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund, auf Deutsch börsengehandelter Indexfonds. Ein Indexfonds bildet einen bestimmten Aktienindex nach, zum Beispiel den DAX oder den MSCI World. Das bedeutet, der Fonds kauft die Aktien, die in diesem Index enthalten sind, und du als Anleger:in kaufst einen kleinen Anteil an diesem gesamten Korb. So investierst du mit einem einzigen Kauf in viele verschiedene Unternehmen und streust dein Risiko automatisch.

Der große Vorteil gegenüber dem Kauf einzelner Aktien ist die einfache Diversifikation. Wenn ein Unternehmen in deinem Fonds an Wert verliert, kann ein anderes diesen Verlust wieder ausgleichen. Du bist also nicht vom Schicksal eines einzigen Unternehmens abhängig. Zudem sind die Kosten für ETFs in der Regel sehr gering, weil sie einen Index passiv nachbilden und kein teures Fondsmanagement benötigen. Das macht sie zu einer idealen Wahl für Einsteiger:innen.

Jetzt kommt der Begriff thesaurierend ins Spiel. Er beschreibt, was mit den Erträgen des Fonds passiert. Wenn Unternehmen in deinem Fonds Gewinne erzielen, schütten sie oft Dividenden aus. Bei einem ausschüttenden ETF bekommst du diese Dividenden auf dein Konto ausgezahlt. Bei einem thesaurierenden ETF werden diese Ausschüttungen automatisch wieder in den Fonds investiert, also thesauriert. Du kaufst mit den Erträgen quasi automatisch neue Fondsanteile.

Dieser Unterschied ist entscheidend für deine langfristige Rendite. Durch die automatische Wiederanlage profitierst du vom Zinseszinseffekt. Deine Erträge erwirtschaften selbst wieder Erträge, was dein Vermögen über die Jahre exponentiell wachsen lässt. Für Anleger:innen, die einen langen Anlagehorizont haben und ihr Geld nicht benötigen, ist der thesaurierende ETF daher oft die bessere Wahl. Du musst dich um nichts kümmern und der Fonds arbeitet für dich.

Der Zinseszinseffekt: Dein Turbo fürs Vermögen

Der Zinseszinseffekt ist das mächtigste Werkzeug für langfristigen Vermögensaufbau, und der thesaurierende ETF nutzt ihn perfekt aus. Stell dir vor, du investierst 100 Euro und erhältst eine Rendite von 5 Prozent pro Jahr. Im ersten Jahr gewinnst du 5 Euro und hast nun 105 Euro. Im zweiten Jahr erhältst du wieder 5 Prozent, aber jetzt auf 105 Euro, also 5,25 Euro. Dein Gewinn wächst also jedes Jahr, weil du auf deine Gewinne wieder Gewinne erhältst.

Bei einem thesaurierenden ETF passiert genau das automatisch. Die Dividenden, die du erhalten würdest, werden nicht ausgezahlt, sondern direkt wieder in den Fonds investiert. Dadurch erhöht sich dein Anteil am Fonds und die Basis für die nächste Rendite wird größer. Über einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren macht das einen gewaltigen Unterschied aus. Dein Vermögen wächst nicht linear, sondern exponentiell.

Um die Wirkung zu verdeutlichen: Wenn du monatlich 200 Euro in einen thesaurierenden ETF mit einer durchschnittlichen Rendite von 7 Prozent pro Jahr investierst, hast du nach 30 Jahren weit über 200.000 Euro angespart. Ein großer Teil davon stammt aus den Zinseszinsen, also den Erträgen auf deine Erträge. Bei einem ausschüttenden ETF wärst du darauf angewiesen, die Ausschüttungen selbst wieder anzulegen, was Disziplin erfordert und oft vergessen wird.

Der thesaurierende ETF nimmt dir diese Arbeit ab und sorgt dafür, dass dein Geld immer für dich arbeitet. Du musst dich nicht um die Wiederanlage kümmern und kannst dich auf dein langfristiges Ziel konzentrieren. Das ist besonders für Einsteiger:innen ein großer Vorteil, weil es die Hürde senkt und den Prozess automatisiert. Der Zinseszinseffekt ist also der Hauptgrund, warum thesaurierende ETFs für den Vermögensaufbau so beliebt sind.

Kosten verstehen: TER, Tracking Difference und Spread

Wenn du dich mit ETFs beschäftigst, wirst du schnell auf den Begriff TER stoßen. Die Total Expense Ratio, zu Deutsch Gesamtkostenquote, gibt an, wie viel Prozent deines investierten Vermögens jährlich für die Verwaltung des Fonds abgezogen werden. Diese Kosten sind bereits im Kurs des ETFs enthalten und werden nicht separat abgerechnet. Eine TER von 0,2 Prozent bedeutet, dass dir jährlich 0,2 Prozent deines Fondsvermögens für die Fondsverwaltung abgezogen werden.

Die TER ist jedoch nicht das einzige Kriterium, das du beachten solltest. Wichtiger ist oft die sogenannte Tracking Difference. Sie gibt an, wie gut der Fonds seinen Index tatsächlich nachbildet. Eine negative Tracking Difference bedeutet, dass der Fonds besser abgeschnitten hat als der Index, was zum Beispiel durch Wertpapierleihe oder optimierte Sampling-Methoden erreicht werden kann. Eine positive Tracking Difference bedeutet, dass der Fonds schlechter war als der Index.

Zusätzlich zu den laufenden Kosten fallen beim Kauf und Verkauf von ETFs noch Transaktionskosten an. Dazu gehört der Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Bei sehr liquiden ETFs, die ein hohes Handelsvolumen haben, ist der Spread in der Regel sehr gering. Bei kleineren oder spezielleren ETFs kann er höher sein. Außerdem kann deine Bank eine Ordergebühr für die Ausführung des Kaufs verlangen.

Für die Wahl des Testsiegers ist es wichtig, die Gesamtkosten zu betrachten und nicht nur die TER. Ein ETF mit einer etwas höheren TER kann durch eine bessere Tracking Difference unterm Strich günstiger sein. Achte also darauf, dass du die Kosten in ihrer Gesamtheit betrachtest. Die Kosten sind der wichtigste Faktor für deine Rendite, denn sie werden über die Jahre von deinem Vermögen abgezogen und fehlen dir am Ende.

Worauf du bei der Auswahl wirklich achten solltest

Der Begriff Testsieger ist irreführend, denn es gibt nicht den einen besten ETF für alle. Die Wahl hängt von deinen persönlichen Zielen, deinem Anlagehorizont und deiner Risikobereitschaft ab. Ein wichtiger erster Schritt ist die Wahl des Index. Der MSCI World ist der bekannteste und umfasst 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Er gilt als solide Basis für den Einstieg. Alternativ gibt es den FTSE All-World, der auch Schwellenländer abdeckt und damit noch breiter diversifiziert ist.

Ein weiteres Kriterium ist die Währung des Fonds. Du kannst ETFs in Euro oder in Fremdwährungen wie US-Dollar kaufen. Für deutsche Anleger:innen ist es in der Regel sinnvoll, einen ETF in Euro zu wählen, um das Währungsrisiko zu minimieren. Die Wertentwicklung des Fonds wird dann nicht durch Wechselkursschwankungen beeinflusst. Achte also darauf, dass der Fonds in Euro gehandelt wird.

Die Fondsgröße und das Handelsvolumen sind ebenfalls wichtige Indikatoren. Ein großer Fonds mit einem hohen Handelsvolumen ist in der Regel liquider, was zu geringeren Spreads führt. Außerdem ist das Risiko einer Schließung des Fonds geringer. Du solltest also darauf achten, dass der ETF ein ausreichendes Volumen hat, um langfristig stabil zu sein. Die Fondsgröße findest du auf den Webseiten der Fondsanbieter.

Zu guter Letzt solltest du auf die Replikationsmethode achten. Die meisten ETFs bilden ihren Index physisch nach, das heißt, sie kaufen die Aktien tatsächlich. Einige nutzen eine synthetische Methode, bei der sie einen Swap einsetzen. Für Einsteiger:innen sind physische ETFs oft verständlicher und transparenter. Achte also darauf, dass der Fonds physisch repliziert wird. Diese Kriterien helfen dir, den für dich besten thesaurierenden ETF zu finden.

Typische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Ein häufiger Fehler ist die Jagd nach der maximalen Rendite durch spezielle Nischen-ETFs. Themen-ETFs, die zum Beispiel in Künstliche Intelligenz oder erneuerbare Energien investieren, klingen verlockend, sind aber oft mit höheren Kosten und höheren Schwankungen verbunden. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist ein breit diversifizierter Welt-ETF meist die bessere Wahl. Du solltest dich nicht von kurzfristigen Trends blenden lassen.

Ein weiterer Fehler ist das ständige Umschichten des Portfolios. Wenn du ständig den Fonds wechselst, weil ein anderer gerade besser abschneidet, zahlst du unnötig Gebühren und verpasst oft die Erholung. Die Börse ist volatil, und es ist normal, dass ein Fonds mal besser und mal schlechter läuft. Bleib bei deiner Strategie und lass dein Geld arbeiten. Geduld ist eine Tugend, die sich beim Investieren auszahlt.

Viele Anleger:innen machen auch den Fehler, nur auf die TER zu schauen und die Tracking Difference zu ignorieren. Ein Fonds mit einer niedrigeren TER kann trotzdem teurer sein, wenn er seinen Index schlecht nachbildet. Du solltest also immer die Gesamtkosten betrachten und nicht nur eine einzelne Kennzahl. Die Kosten sind wichtig, aber sie sind nicht das einzige Kriterium.

Ein besonders schwerwiegender Fehler ist es, in Panik zu geraten und bei Kurseinbrüchen zu verkaufen. Wenn du deine Anteile verkaufst, realisierst du Verluste und verpasst die anschließende Erholung. Der Aktienmarkt hat sich langfristig immer erholt, auch wenn es zwischenzeitlich zu starken Rückgängen kam. Du solltest also einen langen Atem haben und Kursschwankungen als Teil des Spiels akzeptieren. Ein thesaurierender ETF ist eine langfristige Anlage.

So findest du deinen persönlichen Testsieger in 4 Schritten

Im ersten Schritt legst du deine Anlagestrategie fest. Überlege dir, wie viel Geld du monatlich investieren kannst und welchen Anlagehorizont du hast. Wenn du mindestens 10 bis 15 Jahre sparen möchtest, ist ein Aktien-ETF die richtige Wahl. Wenn du kürzer planst, solltest du konservativere Anlagen wählen. Dein Anlagehorizont bestimmt, wie viel Risiko du eingehen kannst.

Im zweiten Schritt wählst du den passenden Index. Für die meisten Anleger:innen ist ein breit diversifizierter Weltindex wie der MSCI World oder der FTSE All-World die beste Wahl. Diese Indizes bilden die globale Wirtschaft ab und bieten dir eine solide Rendite über die Zeit. Du kannst dich auch für einen Index entscheiden, der Schwellenländer stärker gewichtet, wenn du mehr Risiko eingehen möchtest.

Im dritten Schritt vergleichst du konkrete ETFs, die diesen Index abbilden. Achte dabei auf die Kosten, die Fondsgröße und die Replikationsmethode. Nutze Vergleichsportale, um die Tracking Difference der verschiedenen Fonds zu sehen. Du wirst feststellen, dass es oft mehrere ETFs auf denselben Index gibt, die sich nur in Details unterscheiden. Wähle den Fonds, der deinen Kriterien am besten entspricht.

Im vierten Schritt eröffnest du ein Depot bei einem Broker deiner Wahl und richtest einen Sparplan ein. Ein Sparplan ermöglicht es dir, regelmäßig einen festen Betrag in den ETF zu investieren, ohne dass du dich jedes Mal neu kümmern musst. Viele Broker bieten Sparpläne bereits ab 25 Euro pro Monat an. Du kannst den Sparplan jederzeit anpassen oder pausieren. Damit hast du deinen persönlichen Testsieger gefunden und startest in den Vermögensaufbau.

Die Rolle des Brokers und des Depots

Um in ETFs zu investieren, benötigst du ein Wertpapierdepot. Dieses Depot kannst du bei einer klassischen Bank oder bei einem Online-Broker eröffnen. Online-Broker sind in der Regel günstiger und bieten oft kostenlose Sparpläne an. Du solltest die Gebühren der verschiedenen Anbieter vergleichen, denn sie können sich erheblich unterscheiden. Achte auf die Kosten für die Orderausführung und die Depotführung.

Viele Online-Broker bieten inzwischen eine große Auswahl an ETFs und ermöglichen dir, bereits mit kleinen Beträgen zu starten. Du kannst einen Sparplan einrichten, der automatisch ausgeführt wird, sobald Geld auf deinem Verrechnungskonto ist. Das ist bequem und diszipliniert. Du musst dich nicht um den Kauf kümmern, sondern der Broker erledigt das für dich. Die meisten Sparpläne sind bei den gängigen Brokern kostenlos.

Ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des Brokers ist die Benutzerfreundlichkeit der Plattform. Du solltest dich wohlfühlen und die Oberfläche verstehen. Viele Broker bieten Apps an, mit denen du dein Depot bequem vom Smartphone aus verwalten kannst. Das ist praktisch, um den Überblick zu behalten. Achte auch auf den Kundenservice, falls du einmal Fragen hast.

Die Sicherheit deines Depots ist ebenfalls ein wichtiges Thema. In Deutschland sind Wertpapiere bis zu einer bestimmten Höhe durch die Einlagensicherung geschützt. Du solltest dich über die Sicherheitsvorkehrungen deines Brokers informieren. Seriöse Anbieter sind bei der BaFin registriert und unterliegen strengen Kontrollen. Ein guter Broker ist die Basis für deinen erfolgreichen Vermögensaufbau.

Dein erster Schritt: So legst du sofort los

Du hast jetzt das nötige Wissen, um deinen persönlichen thesaurierenden ETF Testsieger zu finden. Der wichtigste Schritt ist, überhaupt anzufangen. Viele Menschen warten auf den perfekten Zeitpunkt, aber den gibt es nicht. Der beste Zeitpunkt zum Investieren war gestern, der zweitbeste ist heute. Je früher du beginnst, desto länger kann der Zinseszinseffekt für dich arbeiten.

Beginne mit einem Betrag, der für dich komfortabel ist. Du musst nicht mit 500 Euro im Monat starten. Schon 50 Euro pro Monat können über die Jahre eine beachtliche Summe ergeben. Wichtig ist, dass du regelmäßig investierst und am Ball bleibst. Du kannst deinen Sparplan jederzeit erhöhen, wenn sich deine finanzielle Situation verbessert. Der Einstieg ist einfacher, als du denkst.

Informiere dich über die verschiedenen Broker und wähle den, der am besten zu dir passt. Die Eröffnung eines Depots dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist unkompliziert. Du musst dich lediglich legitimieren und deine Steuerdaten angeben. Danach kannst du sofort deinen ersten Sparplan einrichten. Viele Broker bieten eine große Auswahl an ETFs, sodass du schnell fündig wirst.

Denke daran, dass Investieren ein Marathon ist und kein Sprint. Es wird Zeiten geben, in denen dein Depot im Minus ist, aber das ist normal. Bleib ruhig und vertraue auf deine Strategie. Der thesaurierende ETF ist ein bewährtes Werkzeug für den langfristigen Vermögensaufbau. Mit diesem Wissen bist du bestens vorbereitet, um deine finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

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Häufige Fragen

Bei einem thesaurierenden ETF werden die erwirtschafteten Dividenden automatisch wieder in den Fonds investiert. Bei einem ausschüttenden ETF werden die Dividenden auf dein Konto ausgezahlt. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist die thesaurierende Variante meist besser, da der Zinseszinseffekt automatisch genutzt wird.

Es gibt nicht den einen besten ETF. Die Wahl hängt von deinen Zielen ab. Ein breit diversifizierter Welt-ETF wie der MSCI World oder FTSE All-World ist für die meisten Anleger:innen eine gute Wahl. Achte auf niedrige Kosten, eine gute Tracking Difference und eine ausreichende Fondsgröße.

Du kannst bereits mit kleinen Beträgen starten. Viele Broker bieten Sparpläne ab 25 Euro pro Monat an. Wichtig ist, dass du regelmäßig investierst und langfristig denkst. Der Betrag kann später jederzeit erhöht werden.

Die steuerliche Behandlung ist komplex. Bei thesaurierenden ETFs wird die Vorabpauschale berechnet, die auf die erwarteten Erträge erhoben wird. Bei ausschüttenden ETFs werden die Dividenden versteuert. Für viele Anleger:innen ist der Unterschied gering, aber es lohnt sich, die Details zu kennen.

Ja, ETFs unterliegen Kursschwankungen und du kannst Geld verlieren, wenn du zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufst. Langfristig haben sich Aktienmärkte jedoch immer erholt. Du solltest einen langen Anlagehorizont haben und Kursschwankungen aushalten können.

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.