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MagazineFinanzenInvestieren Momentum ETF einfach erklärt
FinanzbildungInvestieren9 Min.

Momentum ETF einfach erklärt: So nutzt du den Trend für dein Depot

Momentum-ETFs kaufen Aktien, die bereits gestiegen sind, und verkaufen schwache Titel. Das klingt simpel, birgt aber Chancen und Risiken. Hier erfährst du, wie die Strategie funktioniert und ob sie zu dir passt.

Momentum-StrategieETF-GrundlagenAktien-Trends
Brauche ich das?
Nicht unbedingt
Nur wenn du Trends aktiv nutzen willst.
Wie funktioniert es?
Kauft Gewinner
Aktien mit starkem Kursverlauf werden übergewichtet.
Ist es riskant?
Ja, schwankt stark
Bei Trendwechseln drohen Verluste.
Für wen geeignet?
Für Geduldige
Die Strategie braucht Zeit und Nerven.

Warum Momentum-ETFs auch dich betreffen

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass man Aktien kaufen soll, wenn sie steigen. Genau das macht ein Momentum-ETF: Er setzt auf Aktien, die in der Vergangenheit gut gelaufen sind. Das klingt nach einem einfachen Prinzip, aber es steckt viel mehr dahinter. Für dich als Anleger bedeutet das: Du kannst von Trends profitieren, ohne einzelne Aktien analysieren zu müssen.

Die Idee ist nicht neu. Bereits in den 1990er Jahren zeigten Wissenschaftler, dass Aktien mit starkem Kursverlauf oft weiter steigen. Dieses Phänomen nennt man Momentum. Es widerspricht der Theorie, dass Märkte immer effizient sind. In der Praxis nutzen viele Fondsmanager diese Strategie, und seit einigen Jahren gibt es auch ETFs, die sie abbilden.

Für dich als Privatanleger ist das interessant, weil du damit dein Depot diversifizieren kannst. Ein Momentum-ETF ist eine Ergänzung zu klassischen Index-ETFs, die den gesamten Markt abbilden. Du setzt also nicht auf den Durchschnitt, sondern auf die Gewinner von morgen. Das kann deine Rendite verbessern, aber auch das Risiko erhöhen.

Bevor du dich entscheidest, solltest du verstehen, wie die Strategie funktioniert und welche Kosten auf dich zukommen. Dieser Artikel gibt dir einen Überblick, damit du eine informierte Entscheidung treffen kannst. Du lernst, worauf du achten musst und welche Fehler du vermeiden solltest.

seit 1927
Momentum-Strategie wird wissenschaftlich untersucht
~0,25% p.a.
Typische TER für Momentum-ETFs (variiert)
2x pro Jahr
Übliche Umschichtung der ETF-Portfolios

Was ist ein Momentum-ETF? Grundlagen verständlich erklärt

Ein ETF, auch Exchange Traded Fund genannt, ist ein börsengehandelter Fonds. Er bildet einen Index nach, zum Beispiel den DAX oder den S&P 500. Ein Momentum-ETF bildet einen speziellen Index ab, der Aktien nach ihrer Kursentwicklung gewichtet. Das bedeutet: Aktien, die in den letzten Monaten stark gestiegen sind, bekommen ein höheres Gewicht im Fonds.

Die Grundidee ist, dass Trends sich fortsetzen. Wenn eine Aktie steigt, kaufen viele Anleger sie, was den Kurs weiter treibt. Dieser Effekt kann über Monate anhalten. Ein Momentum-ETF nutzt das, indem er regelmäßig die Zusammensetzung anpasst. Meistens passiert das alle sechs Monate oder einmal im Jahr.

Es gibt verschiedene Arten von Momentum-ETFs. Manche konzentrieren sich auf bestimmte Regionen wie Europa oder die USA, andere auf globale Märkte. Auch die Anzahl der Aktien im Portfolio variiert. Einige ETFs halten nur 50 Titel, andere über 200. Je nachdem, wie der Index konstruiert ist, unterscheiden sich Risiko und Rendite.

Wichtig zu wissen: Ein Momentum-ETF ist kein aktiver Fonds, sondern folgt festen Regeln. Die Auswahl der Aktien erfolgt automatisch nach mathematischen Kriterien. Das macht die Strategie transparent und kostengünstig. Du musst also kein Börsengenie sein, um von der Momentum-Anomalie zu profitieren.

So funktioniert die Momentum-Strategie im Detail

Die Momentum-Strategie basiert auf der Beobachtung, dass Aktien mit starker Vergangenheitsperformance auch in der Zukunft überdurchschnittlich abschneiden. Um das zu messen, schauen die Indexanbieter auf die Rendite der letzten 6 bis 12 Monate. Aktien mit den höchsten Renditen werden in den Index aufgenommen, die schwächsten fliegen raus.

Ein Beispiel: Angenommen, ein Index besteht aus 100 Aktien. Nach zwölf Monaten werden die 30 Aktien mit der besten Performance ausgewählt. Diese bilden dann den Momentum-Index. Der ETF kauft genau diese Aktien und verkauft die anderen. Das passiert regelmäßig, zum Beispiel halbjährlich, damit der Index aktuell bleibt.

Die Umschichtung erfolgt automatisch durch den ETF-Anbieter. Du musst also nichts tun, außer den ETF zu kaufen. Die Kosten für die Umschichtung sind in der Gesamtkostenquote enthalten. Allerdings können häufige Umschichtungen zu höheren Transaktionskosten führen, was die Rendite schmälert. Deshalb ist die Frequenz der Anpassung ein wichtiger Faktor.

Ein weiterer Punkt ist die Gewichtung. Manche Momentum-ETFs gewichten die Aktien nach ihrer Marktkapitalisierung, andere gleichgewichtet. Bei der Marktkapitalisierung haben große Unternehmen mehr Einfluss. Das kann die Strategie verwässern, weil große Konzerne nicht unbedingt das stärkste Momentum haben. Gleichgewichtete Indizes sind oft volatiler, aber auch chancenreicher.

Kosten und Gebühren: Was du bei Momentum-ETFs beachten musst

Wie bei allen ETFs fallen auch bei Momentum-ETFs Kosten an. Die wichtigste Kennzahl ist die Gesamtkostenquote, auch TER genannt. Sie gibt an, wie viel Prozent deines Investments jährlich für Verwaltung und Betrieb abgezogen werden. Bei Momentum-ETFs liegt die TER meist etwas höher als bei klassischen Index-ETFs, weil die Strategie aufwendiger ist.

Zusätzlich zur TER gibt es Transaktionskosten, die bei der Umschichtung entstehen. Diese sind in der TER nicht enthalten und können je nach Anbieter variieren. Manche ETFs weisen eine sogenannte Performance Fee aus, die an den Erfolg gekoppelt ist. Das ist aber bei passiven ETFs selten. Du solltest immer das Factsheet des ETFs prüfen, um die Gesamtkosten zu verstehen.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei weniger liquiden ETFs kann der Spread höher sein, was deine Rendite schmälert. Achte darauf, dass der ETF ein ausreichendes Handelsvolumen hat. Große Anbieter wie iShares oder Xtrackers haben meist engere Spreads als Nischenanbieter.

Trotz der höheren Kosten können Momentum-ETFs lohnenswert sein, wenn die Strategie funktioniert. Historisch hat die Momentum-Anomalie zu Überrenditen geführt. Allerdings gibt es keine Garantie für die Zukunft. Du solltest die Kosten also immer ins Verhältnis zur erwarteten Rendite setzen. Ein Vergleich verschiedener ETFs hilft dir, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Worauf du bei der Auswahl eines Momentum-ETFs achten solltest

Nicht jeder Momentum-ETF ist gleich. Du solltest auf mehrere Faktoren achten, um den passenden für dich zu finden. Zuerst ist die Indexmethodik entscheidend. Manche Indizes verwenden eine reine Momentum-Strategie, andere kombinieren sie mit anderen Faktoren wie Value oder Quality. Überlege, ob du eine reine Momentum-Strategie oder eine Mischung bevorzugst.

Ein weiterer Punkt ist die Region. Globale Momentum-ETFs bieten eine breite Streuung, während regionale ETFs wie Europa oder USA konzentrierter sind. Wenn du bereits einen Welt-ETF besitzt, kann ein regionaler Momentum-ETF sinnvoll sein, um Übergewichtungen zu vermeiden. Achte auch auf die Währung: Ein ETF in Euro schützt dich vor Wechselkursrisiken, wenn du in Euro denkst.

Die Anzahl der Aktien im Index ist ebenfalls wichtig. Ein Index mit 50 Titeln ist konzentrierter und volatiler als einer mit 200. Mehr Titel bedeuten mehr Diversifikation, aber auch weniger ausgeprägtes Momentum. Du musst also abwägen zwischen Risiko und Renditechance. Lies die Indexmethodik sorgfältig, um zu verstehen, wie die Auswahl genau funktioniert.

Schließlich solltest du die Fondsgröße und das Handelsvolumen prüfen. Ein kleiner Fonds kann geschlossen werden, was zu Steuerzahlungen führen kann. Ein großer Fonds ist stabiler und hat meist niedrigere Spreads. Auch das Fondsalter spielt eine Rolle: Ältere Fonds haben eine längere Track Record, was dir hilft, die Performance einzuschätzen. Vergleiche mindestens zwei oder drei ETFs, bevor du dich entscheidest.

Typische Fehler bei Momentum-ETFs und wie du sie vermeidest

Ein häufiger Fehler ist, Momentum-ETFs zu kaufen, wenn der Markt bereits stark gestiegen ist. Dann ist die Gefahr groß, dass die Strategie eine Korrektur erleidet. Du solltest nicht nur auf die vergangene Rendite schauen, sondern auch auf die Bewertung des Marktes. Ein Einstieg nach einer langen Rallye kann zu Enttäuschungen führen.

Ein weiterer Fehler ist, die Strategie zu oft zu wechseln. Wenn du einen Momentum-ETF kaufst, musst du ihm Zeit geben. Die Strategie funktioniert über Monate, nicht über Tage. Wer ständig kauft und verkauft, zahlt Gebühren und verpasst die besten Tage. Bleib also geduldig und überprüfe deine Anlage nur in regelmäßigen Abständen.

Viele Anleger unterschätzen auch das Risiko von Momentum-Crashes. Wenn sich der Markt dreht, können Momentum-Aktien besonders stark fallen. Das liegt daran, dass viele Anleger gleichzeitig verkaufen. Du solltest also nicht alles auf eine Karte setzen. Ein Momentum-ETF sollte nur ein Teil deines Portfolios sein, nicht die einzige Anlage.

Schließlich ist es ein Fehler, die Kosten zu ignorieren. Auch wenn die TER auf den ersten Blick niedrig erscheint, können Transaktionskosten und Spreads die Rendite schmälern. Vergleiche die Gesamtkosten über einen langen Zeitraum. Ein ETF mit etwas höherer TER kann trotzdem besser sein, wenn er eine höhere Rendite erzielt. Aber das ist schwer vorherzusagen.

So setzt du Momentum-ETFs in deinem Portfolio ein

Bevor du einen Momentum-ETF kaufst, solltest du deine Anlagestrategie festlegen. Überlege, wie viel Risiko du eingehen kannst und willst. Eine Faustregel besagt, dass du nur Geld investieren solltest, das du langfristig nicht brauchst. Momentum-ETFs sind volatil, also solltest du einen Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren einplanen.

Ein sinnvoller Ansatz ist, einen Momentum-ETF als Beimischung zu einem breiten Welt-ETF zu nutzen. Du könntest zum Beispiel rund 80 Prozent in einen klassischen MSCI World und rund 20 Prozent in einen Momentum-ETF investieren. So profitierst du von Trends, ohne das gesamte Risiko zu tragen. Die genaue Aufteilung hängt von deiner Risikobereitschaft ab.

Du kannst auch einen Sparplan auf einen Momentum-ETF einrichten. Viele Broker bieten das ab kleinen Beträgen an. Das hat den Vorteil, dass du regelmäßig investierst und den Durchschnittskosteneffekt nutzt. Allerdings solltest du beachten, dass die Umschichtungen im ETF zu Kapitalerträgen führen können, die versteuert werden müssen.

Überwache deine Anlage regelmäßig, aber nicht zu häufig. Einmal pro Jahr reicht, um zu prüfen, ob der ETF noch zu deiner Strategie passt. Wenn sich deine Lebensumstände ändern, kannst du die Gewichtung anpassen. Aber vermeide es, auf kurzfristige Schwankungen zu reagieren. Bleib diszipliniert und vertraue auf die langfristige Wirkung der Momentum-Strategie.

Konkrete nächste Schritte für deinen Einstieg

Wenn du dich für einen Momentum-ETF entschieden hast, ist der erste Schritt, ein Depot bei einem Broker zu eröffnen. Achte auf niedrige Ordergebühren und eine benutzerfreundliche Oberfläche. Viele Neobroker bieten kostenlose Sparpläne an, was für den Einstieg ideal ist. Vergleiche die Konditionen, bevor du dich anmeldest.

Danach suchst du dir einen passenden Momentum-ETF aus. Nutze Vergleichsportale wie JustETF oder extraETF, um die verschiedenen Produkte zu analysieren. Achte auf die Indexmethodik, die Kosten und die Fondsgröße. Du kannst auch in Foren oder bei Finanzblogs Erfahrungen von anderen Anlegern lesen, aber vertraue nicht blind auf Meinungen.

Bestimme dann, wie viel Geld du investieren möchtest. Beginne mit einem Betrag, mit dem du dich wohlfühlst. Du kannst auch einen Sparplan mit einer kleinen Rate starten und später erhöhen. Wichtig ist, dass du regelmäßig investierst und nicht versuchst, den Markt zu timen. Die Momentum-Strategie funktioniert am besten, wenn du langfristig dabei bleibst.

Schließlich solltest du deine Anlage dokumentieren und einen Notfallfonds einrichten. Investiere niemals Geld, das du für unerwartete Ausgaben brauchst. Ein Notfallfonds mit drei bis sechs Monatsgehältern gibt dir Sicherheit. Danach kannst du entspannt in Momentum-ETFs investieren und die Entwicklung beobachten. Mit der Zeit wirst du ein Gefühl für die Strategie entwickeln.

Fazit: Lohnt sich ein Momentum-ETF für dich?

Momentum-ETFs sind eine spannende Möglichkeit, von Aktientrends zu profitieren. Die Strategie ist wissenschaftlich fundiert und historisch erfolgreich. Allerdings ist sie kein Selbstläufer. Du musst die Risiken verstehen und bereit sein, Schwankungen auszuhalten. Wenn du das kannst, kann ein Momentum-ETF deine Rendite verbessern.

Für Anfänger ist es ratsam, zunächst mit einem kleinen Anteil zu starten. Du kannst die Strategie kennenlernen, ohne zu viel Risiko einzugehen. Ein Mix aus klassischen ETFs und Momentum-ETFs bietet eine gute Balance. Überprüfe deine Anlage regelmäßig und passe sie an deine Lebenssituation an.

Denke daran, dass keine Anlage garantiert Gewinne bringt. Auch Momentum-ETFs können Verluste erzielen, besonders in Krisenzeiten. Du solltest also nie mehr investieren, als du verlieren kannst. Mit einer durchdachten Strategie und etwas Geduld kannst du jedoch langfristig von der Momentum-Anomalie profitieren.

Letztlich ist die Entscheidung, ob ein Momentum-ETF zu dir passt, eine persönliche. Überlege, ob du die Strategie verstehst und ob sie zu deinen Zielen passt. Wenn ja, dann ist ein Momentum-ETF eine wertvolle Ergänzung für dein Depot. Wenn nicht, gibt es viele andere ETFs, die besser zu dir passen könnten.

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Häufige Fragen

Ein Momentum-ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der in Aktien investiert, die in der Vergangenheit stark gestiegen sind. Die Idee ist, dass diese Aktien auch in Zukunft gut laufen. Der ETF passt seine Zusammensetzung regelmäßig an, um die stärksten Aktien zu halten.

Ein normaler ETF bildet einen breiten Index wie den MSCI World ab, der alle Aktien enthält. Ein Momentum-ETF wählt nur die Aktien mit der besten Kursentwicklung aus. Dadurch ist er konzentrierter und kann stärker schwanken, bietet aber auch höhere Renditechancen.

Das größte Risiko ist ein Momentum-Crash, bei dem die zuvor starken Aktien plötzlich stark fallen. Auch die Konzentration auf wenige Titel erhöht das Risiko. Zudem können die höheren Umschichtungskosten die Rendite schmälern. Du solltest langfristig investieren und Schwankungen aushalten können.

Die Gesamtkostenquote (TER) liegt meist zwischen 0,2 und 0,5 Prozent pro Jahr. Dazu kommen Transaktionskosten bei der Umschichtung und der Spread beim Kauf. Vergleiche verschiedene ETFs, um die günstigste Option zu finden. Die Kosten sind aber oft höher als bei klassischen ETFs.

Historisch hat die Momentum-Strategie über lange Zeiträume Überrenditen erzielt. Es gibt jedoch keine Garantie für die Zukunft. Wenn du langfristig investierst und die Schwankungen aushältst, sind die Chancen gut. Eine Beimischung zu einem breiten ETF kann das Risiko reduzieren.

Nein, du musst kein Börsenprofi sein. Die Strategie wird automatisch umgesetzt, du musst nur den ETF kaufen. Es reicht, die Grundlagen zu verstehen und die Kosten zu prüfen. Ein Sparplan ist eine einfache Möglichkeit, regelmäßig zu investieren.

Sie sind geeignet, wenn du die Risiken verstehst und langfristig denkst. Für absolute Anfänger kann ein breiter Welt-ETF die bessere Wahl sein. Du kannst aber mit einem kleinen Anteil in einen Momentum-ETF starten, um Erfahrungen zu sammeln. Wichtig ist, nicht alles auf eine Karte zu setzen.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.